Trambahn
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  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2016
    Zweispieler - Finalist
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Trambahn



Das vorausplanende 2-Personen Spiel: Die Karten können bei Trambahn als Geld, zum Einkauf eigener Trambahnen, als Haltestellen, zum Ausbau des eigenen Liniennetzes oder als Passagiere, zur Wertung des eigenen Linien-Netzes genutzt werden. Hier ist Geschick gefragt, denn das Werten einer Linie ist nur interessant, wenn genügend Haltestellen vorhanden sind. Doch die Qualität der Trambahn erhöht den Wert der mit einer Fahrt erzielt werden kann und dann wertet der Mitspieler ausgerechnet die Linie, auf der man die wenigsten Haltestellen besitzt. Wer hat das beste Geschick und kann die meisten Punkte erzielen?

Trambahn, ein Spiel für 2 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.
Autor: Helmut Ohley

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So wird Trambahn von unseren Kunden bewertet:



4 v. 6 Punkten aus 4 Kundentestberichten   Trambahn selbst bewerten
  • Reinhard O. schrieb am 07.08.2015:
    Titel: Trambahn

    Autor: Helmut Ohley
    Spieltyp: Kartenlegespiel
    Spieldauer: ca. 20 bis 30 Minuten
    Spieleranzahl: 2 Spieler ab 8 Jahren

    Spielziel/-idee:
    Die Spieler befinden sich in München und bauen Straßenbahnlinien, in dem sie Karten einer Farbe in aufsteigender Reihenfolge sammeln. Für diese Linie muss dann noch eine Trambahnkarte gekauft werden, dass die Karten zugeordnet werden können. Gleichzeitig können die Spieler auch den verschiedenen Linien Fahrgäste zuordnen. Sobald 4 Fahrgäste an einer Linie warten gibt es eine Wertung. Weitere Wertungen gibt es immer dann, wenn eine Linie acht Haltestellen hat. Die Karten haben eine Dreifachbedeutung: Sie sind Haltestellen, Fahrgäste und dienen als Geld. Nach 10 Wertungen ist das Spiel zu Ende und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

    Spielvorbereitung:

    • Die Haltestellenkarten werden mit den Schaffnerkarten (Joker) vermischt und als verdeckter Stapel ausgelegt
    • Die Trambahnkarten werden nach ihrem Multiplikationswert sortiert und als ein Stapel ausgelegt. Die 2er Karten sind oben – die 4er Karten sind unten im Stapel. Von diesem Stapel werden die oberen 3 offen ausgelegt.
    • In der Tischmitte werden die 4 Endstationenkarten offen ausgelegt
    • Der Spieler, der zuletzt Trambahn gefahren ist wird Startspieler. Er erhält 12 Karten vom Nachziehstapel – der andere Spieler 15. Diese Karten werden nicht angeschaut, sondern mit der Geldseite nach oben als Geldvorrat des Spielers ausgelegt.
    • Nun erhält jeder Spieler noch 6 Handkarten

    Spielablauf:

    Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe. In seinem Zug führt der Spieler folgende Schritte in dieser Reihenfolge aus:
    1. Er muss 1 oder 2 Handkarten als Fahrgäste ausspielen: d.h. er legt die Karten farblich passend an die Endstationskarten an. Sobald die vierte Karte an einer Station werden alle Bahnen der entsprechenden Linie gewertet.

    2. Haltestellen auslegen: es dürfen beliebig viele Karten derselben Farbe, aufsteigend in eine Reihe gelegt werden. Werte dürfen ausgelassen werden. Ein Dazwischenschieben ist nicht erlaubt. In diesem Fall muss eine neue Reihe begonnen werden. Schaffner dürfen jeder noch nicht abgeschlossenen Reihe zugeordnet werden

    3. Einkommen: Der Spieler darf beliebig viele seiner noch vorhandenen Handkarten verdeckt auf seinen Geldstapel ablegen

    4. Trambahn kaufen: Der Spieler darf beliebig viele Trambahn-Karten kaufen, sofern er den aufgedruckten Preis bezahlen kann. Jede Trambahnkarte muss sofort einer ausliegenden Linie zugeordnet werden und sie darf auch nicht mehr versetzt werden.

    5. Handkarten nachziehen: Der Spieler zieht seine Handkarten wieder auf 6 nach. Sollte der Nachziehstapel aufgebraucht sein, muss jeder Spieler die Hälfte seines Geldes abgeben.

    Wertungen:

    Es gibt zwei Wertungsarten:
    a) Fahrgastwertung: Sobald an einer Endstation die vierte Karte angelegt wurde gibt es eine Wertung dieser Linie für beide Spieler. Es werden die Siegpunkte der jeweiligen Haltestellenkarten addiert und mit dem Wert der dazugehörigen Trambahnkarte multipliziert

    b) Sonderfahrt: Sobald eine Reihe aus 8 Haltestellen besteht kommt es zu einer Wertung dieser Reihe (nur für diesen Spieler). Jede Reihe kann nur eine Sonderfahrt auslösen (auch wenn noch eine neunte oder zehnte Karte hinzukommt)

    Spielende:

    Das Spiel endet nach der 10. Wertung. Besteht Gleichstand, gewinnt der Spieler mit dem meisten Geld.

    Bewertung / Fazit:
    Bei Trambahn handelt es sich um ein schnelles 2-Personen-Kartenlegespiel. Die Regeln sind einfach und schnell erlernt.

    Die Spielanleitung, lässt nur wenige Fragen offen. Wenige – aber sie lässt Fragen offen! So gibt es einen Wertungsblock, der 10 Zeilen für Wertungen hat und eine Zeile für Sonderfahrt. Laut Anleitung wird die Wertung einer Sonderfahrt unter *Sonderfahrt* vermerkt. Das wäre dann aber die elfte Wertung (nach 10 Wertungen endet das Spiel). Weiterhin kann es durchaus sein, dass man in verschiedenen Linien eine Sonderfahrt im Verlauf des Spiels machen kann – dann würde dort die vorgesehene Zeile nicht ausreichen. Wertet man die Sonderfahrt als normale Wertung, benötigt es keine Zeile für *Sonderfahrt*(fehlende Plausibilität).
    Wir haben in unseren Runden das so gelöst, dass jede Wertung in die Wertungszeilen 1 bis 10 eingetragen wird, egal ob Sonderfahrt oder Fahrgast.

    Hat man diese kleine Hürde genommen, trifft man auf ein schnelles und interessantes Kartenspiel, das im Münchener Trambahnmilieu angesiedelt ist.
    Die sehr schön gestalteten Karten sind multifunktionell. D.h. sie dienen als Fahrgäste, als Haltestationen und als Geld. Ihre Funktionalität ist klar und selbsterklärend.
    Obwohl es ein einfaches Spielgefüge darstellt, finde ich ist das Thema in der gewählten Form sehr gut umgesetzt:
    Die Spieler sammeln Haltestellen. Die müssen in einer aufsteigenden Reihenfolge sein. Die Haltestellen alleine nützen recht wenig, wenn dort keine Trambahn fährt. Eine Trambahn fahren zulassen macht nur dann Sinn, wenn auch Fahrgäste mitfahren wollen und dafür gibt es dann für die gewählte Linie auch Punkte. Je länger die Strecke und je schneller die Trambahn (es gibt drei Entwicklungsstufen - Multiplikator), desto mehr Punkte.

    Der Spieler hat 6 Handkarten und muss nun zunächst Fahrgäste einer oder mehreren Linien zuordnen. Dann kann er Haltestellen sammeln, Geld ablegen und zu guter Letzt, Trambahnen kaufen.

    Der Glücksanteil ist natürlich durch das Nachziehen der Karten deutlich spürbar, steht aber in einer *gesunden* Mischung zum taktischen Agieren. Welche Linie bringe ich wann zur Wertung. Sorge ich für Fahrgäste und schaffe damit schneller eine Wertung, oder hebe ich die Karte lieber als Haltestelle auf. Was nützen aber viele Haltestellen, wenn sie nicht zur Wertung kommen.

    Auch das Geld spielt eine große taktische Rolle. Entscheide ich mich zum Ablegen von Handkarten als Geld, um dann die teure Trambahn vielleicht in der nächsten Runde kaufen zu können, oder verlängere ich meine Haltestellen. Dabei gilt es immer auch den Nachziehstapel im Blick zu behalten, denn ist der leer, verlieren alle Spieler die Hälfte ihres Geldes. Dann hat man umsonst gespart!
    Die Interaktion ist im Rahmen der Wertungen (Fahrgäste) und durch Leermachen des Nachziehstapels (Geldabgabe) unaufdringlich vorhanden.
    Der Wiederspielreiz ist durchaus gegeben!
    In der Gesamtbeurteilung ist mir Trambahn 4 Punkte wert.
    Reinhard hat Trambahn klassifiziert. (ansehen)
    • Klara M., Marcella P. und 15 weitere mögen das.
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    • Sven S.
      Sven S.: Sonderfahrten werden im Wertungsblock unter Sonderfahrt notiert und zählen nicht zu den 10 Spielende relevanten Wertungen. In der Zeile können... weiterlesen
      07.08.2015-14:35:46
  • Timo A. schrieb am 16.04.2015:
    Auf den Bremer Spieletagen 2015 sind wir in den Genuss gekommen, den sehr weit fortgeschrittenen Trambahn-Prototypen zu spielen. Deswegen hat diese Rezension eher den Status eines Gedächtnisprotokolls von einem Ersteindruck und ich möchte darauf hinweisen, dass sich eventuell einige Fehler bezüglich der Begriffe und/oder des Spielverlaufs eingeschlichen haben könnten. Aber was sich auf jeden Fall festhalten lässt: Trambahn hat uns sehr, sehr gut gefallen und ich möchte Euch das Spiel einfach etwas schmackhaft machen.

    Trambahn ist ein einfaches Kartenspiel für 2 Personen mit multifunktionellen Karten. Es gibt Karten in vier Farben - jeweils mit den Werten von 1 bis 10 – und einige Joker dazwischen.

    Funktion 1 (auch gleichzeitig die erste Pflichtaktion jeder Runde):
    Die Handkarten sind Passagiere.
    - Ein oder zwei Karten müssen zu Beginn eines Zuges farblich passend an einer von vier Bahnhöfen angelegt werden.
    - Stehen vier Passagiere an einem Bahnhof, wird die Linie der entsprechenden Farbe bei beiden Spielern gewertet.

    Funktion 2:
    Die Handkarten sind Geld, um Lokomotiven zu kaufen.
    - Lokomotiven werden benötigt, um neue Linien zu starten. Je weiter das Spiel fortschreitet, desto teurer werden die Loks. Und je teurer sie sind, desto höher ist deren Multiplikator bei einer Wertung.
    - Ist der Kartenstapel durchgespielt, verleirt man die Hälfte seines Geldes. Die Karten, die man verliert, werden wieder mit eingemischt und es wird ein neuer Nachziehstapel gebildet.


    Funktion 3:
    Die Handkarten dienen als Haltestellen einer Linie.
    - Haltestellen werden dabei immer aufsteigend an eine Lokomotive angelegt (Werte von 1 bis 10), Karten dürfen bei einer besetehenden Linie nicht mehr dazwischengeferkelt werden.
    - Joker können immer eingesetzt werden, z.B. auch als 8.1 und 8.2 zwischen einer 8 und 9, aber sie können nie vor der 1 oder nach der 10 liegen.
    - Karten mit niedrigen Werten bringen einen Siegpunkt, Karten mit hohen Werten bis zu drei Siegpunkte.
    - Kommt es durch einen gefüllten Bahnhof zu einer Wertung, werten beide Spieler ihre Linien der entsprechenden Farbe. Beispiel: Vier Passagiere am grünen Bahnhof = Wertung der grünen Linie. Es liegen bei Spieler eins 6 Haltestellen aus, die z.B. 1+1+1+2+2+3= 12 Siegpunkte bringen. Die 12 Siegpunkte werden mit der Wertigkeit der Lokomotive (2 bis 4) multipliziert, so dass die Linie für die Wertung 24, 36 oder 48 Punkte bringt. Wenn noch weitere grüne Linien beim gleichen Spieler ausliegen, kann er sie alle werten, ebenso Spieler 2.
    - Schafft man es, mindestens 8 Haltestellen in eine Linie zu legen, kommt es zu einer Sonderfahrt (= Sonderwertung, die Siegpunkte nur dem Spieler bringt, der dies geschafft hat). Jede weitere Karte darüber hinaus löst beim Anlegen wieder eine Sonderwertung aus.
    Nach zehn normalen Wertungen (ca. 30 – 45 Minuten) ist das Spiel vorbei und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

    Trambahn ist kurz, knackig und lebt vom Dilemma. Wieso sollte man zwei gelbe Karten an die Bahnhöfe anlegen und eine gelbe Wertung auslösen, wenn sie doch gerade so schön in die gelbe Linie passen? Nun, vielleicht weil man gerade einen derben Punktevorteil auf dieser Farbe hat. Aber diesen Vorteil könnte man doch ausbauen. Andererseits – sicher ist sicher. Legt man die grüne 7 an, obwohl da erst eine 4 liegt? Was, wenn man einen Zug später eine 5 oder 6 nachzieht? Qwixx lässt grüßen! Oder man hat einen Batzen Karten auf der Hand, die alle irgendwie passen, aber man möchte sooooo gerne eine neue Lok kaufen. Was tun?
    Das Spiel bietet trotz der Einfachheit einige Möglichkeiten, den Sieg zu erringen. Konzentriert man sich auf ein oder zwei Farben oder stellt man sich breit auf? Lieber viele kurze oder wenige lange Linien? Und Sonderfahrten möchte man ja auch noch durchführen. Dabei ist Trambahn keineswegs trocken und grübellastig, sondern spielt sich flott von der Hand. Das Nachziehen der Karten beinhaltet zwar einen gewissen Glücksfaktor, aber der ist imho nicht allzu groß, weil Trambahn einem mehr als genug sinnvolle Möglichkeiten zum Karteneinsatz bietet. Dabei entwickelt das Spiel zum Ende hin sogar ein wenig den Charakter eines Wettrennens, wenn es darum geht, die letzten verbleibenden Wertungen für sich zu entscheiden. Ansonsten findet außer über die Wertungen keine Interaktion zwischen den Spielern statt. Für mich gehört Interaktion auch nicht unbedingt zu einem guten Spiel dazu, solange der Mechanismus interessant genug ist, dieses Fehlen auszugleichen. Und das ist er bei Trambahn.
    Zum Material kann ich wenig sagen, da wir den Prototypen gespielt haben. Aber die Grafiken sahen schon sehr schön aus (Straßenbahnen im Stile der 20er Jahre) und ich denke, Lookout ist nicht dafür berüchtigt, schlechtes Material zu verwenden.
    Timo hat Trambahn klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 26.11.2015:
    Taktisches Kartenlegespiel für 2 Spieler ab 8 Jahren von Helmut Ohley.

    Die Spieler bringen ihre Fahrgäste in von Pferden gezogenen Trambahnen unter und später sogar in elektrisch betriebenen Straßenbahnen und versuchen dabei die punkteträchtigsten Haltestationen für sich zu gewinnen.


    Spielvorbereitung:
    Die Haltestellen-Karten(*) werden gut zusammen mit den Schaffner-Karten gemischt und als verdeckter Nachziehstapel bereitgelegt. Die Trambahnkarten werden nach ihrem aufgedruckten Multiplikator sortiert (2x, 3x, 4x) und so aufeinander gelegt, dass die 4x'er zu unterst liegen und die 2x'er zu oberst. Von diesen werden dann drei offen ausgelegt - sie können im Spiel als Erste gekauft werden.
    In der Tischmitte werden die vier Endstationskarten untereinander ausgelegt und rechts von diesen wird etwas Platz benötigt, da hier später die (bis zu 4) Fahrgastkarten angelegt werden.

    Der gewählte Startspieler erhält 12 Karten vom Nachziehstapel und legt diese mit der Geld-Seite nach oben vor sich aus, damit hat er ein Startkapital von 12.000$, der Gegenspieler erhält 15 Karten als Startkapital. Danach ziehen beide Spieler nochmal je 6 Karten auf die Hand.
    Der Startspieler erhält noch den Block und übernimmt das Punkte-Protokoll.

    (*)die Haltestellen-Karten erfüllen gleich mehrere Funktionen, zum einen werden sie als Haltestellen-Karten offen vor dem Spieler zu seinen "Linien" gelegt, in der Auslage werden sie als Fahrgäste genutzt und mit ihrer Rückseite zählen sie als Währung (je 1.000$).


    Spielziel:
    Die meisten Siegpunkte zu erhalten!


    Spielablauf:
    Die Spieler sind immer abwechselnd an der Reihe und in ihrem Zug führen sie folgende Aktionen aus:

    1) Fahrgäste auslegen
    Der Spieler muss 1 oder 2 Fahrgast-Karten auslegen. Diese werden in die offene Auslage gespielt, dabei kann er sich aber aussuchen, falls er zwei ablegt, die Karten an verschiedene Endstationen zu legen.

    Sobald die vierte Fahrgast-Karte an einer Endstation angelegt wird, kommt es sofort zu einer Wertung und die vier Karten werden abgeworfen.

    Wertung:
    Sobald genug Fahrgäste an einer Endstation angekommen sind, wird die farblich passende Linie aller Spieler gewertet.
    Die Siegpunkte aller Karten der Kartenreihen (falls ein Spieler über mehrere der gleichen Linie verfügt) werden addiert und evtl. mit dem Multiplikator einer ausliegenden Trambahn multipliziert. Die Ergebnisse werden auf dem Punkteblock als 1., 2., 3., etc. Wertung festgehalten. Nach der 10. Wertung endet das Spiel!

    2) Haltestellen auslegen
    Der Spieler kann beliebig viele seiner Handkarten als Haltestellen vor sich auslegen. Karten derselben Farbe bilden immer eine Reihe, dabei werden die Karten in aufsteigender Folge ihrer Werte angelegt - zwischen schon gelegten Karten dürfen keine Karten mehr gelegt werden. Eine Reihe ist geschlossen, sobald die Karte mit Wert 10 angelegt wird, hier dürfen dann keine Karten mehr angelegt werden!

    Schaffner dürfen in jede, noch nicht abgeschlossene, Reihe gelegt werden - sie werden immer vor der Reihe abgelegt.

    Sobald eine Linie (Kartenreihe) aus 8 Karten besteht (auch mit Schaffnern) kommt es augenblicklich zu einer "Sonderfahrt"-Wertung dieser Reihe - nach dem selben Prinzip wie oben beschrieben, allerdings werden die Punkte in einer extra Spalte eingetragen.

    3) Einkommen
    Der Spieler kann beliebig viele seiner Karten auf die Geldseite (1.000$) drehen und zu seinem Geldstapel legen.

    4) Trambahn kaufen
    Der Spieler kann so viele Trambahnen kaufen, wie er freie Linien dafür zur Verfügung hat und solange das Geld ausreicht. Bezahlt werden kann nur vom Geldstapel aus und die "Geldkarten" werden danach sofort abgeworfen. Die Trambahn-Karten müssen dann sofort einer Linie zugeteilt werden, aber nur eine pro Linie und nachträgliches Umsetzen ist nicht erlaubt.
    Am Ende des Zuges füllt der Spieler die Auslage wieder auf drei auf.

    5) Handkarten nachziehen
    Sollten jetzt noch Kartenreihen ohne Trambahn-Karte in der eigenen Auslage liegen, werden diese abgeräumt und als Geldkarten auf den eigenen Geldstapel gelegt! Anschliessend werden die Handkarten auf 6 ergänzt.

    Falls der Nachziehstapel einmal aufgebraucht ist, müssen beide Spieler die Hälfte ihres Geldstapels abwerfen und aus der Ablage wird der neue Nachziehstapel erstellt (gemischt).


    Spielende:
    Das Spiel endet nach der 10. Wertung! Nun werden die Punkte der einzelnen Wertungen auf dem Punkteblock zusammengerechnet und der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewinnt.


    Fazit:
    "Trambahn" ist ein sehr schönes und interessantes 2-Personenspiel, das in verschiedenen Runden gut ankam.
    Der historische Hintergrund und dessen Umsetzung in den Spielverlauf ist durchaus gelungen und die Gestaltung der Spielkomponenten hierzu sehr passend. Nur die "$"-Zeichen in einer dt. Edition wirken fehl am Platz.

    Die Regeln sind recht eingängig und die Anleitung legt dem Leser hierfür auch keinerlei Steine in den Weg, so dass zügig mit dem Spielen begonnen werden kann.
    Die Rundenabläufe sind dann auch simpel, damit sich die Spieler ganz auf das Einschätzen des Gegenspielers und dem Hadern mit Fortuna konzentrieren können.

    Die Mehrfach-Nutzung der Karten spart nicht nur Material, sondern fordert von den Spielern auch genauere Überlegungen, welche Karte, wann und wie genau am besten einzusetzen ist. Dadurch ergeben sich schon manche taktische Vorausplanungen.
    Die vielen Wertungen frischen den meist gleich ablaufenden Spielhergang gut auf und sorgen ihrerseits immer wieder für spontane Planänderungen, da u.U. nicht mit einer Wertung zum entsprechenden Zeitpunkt gerechnet wurde.

    So bleibt unter dem Strich eine feine, leichte Taktikkost mit historisch hübschem Thema für viele 2er-Runden zwischendurch.



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Lookout Spiele
    - BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/175293/trambahn
    - HP: http://lookout-spiele.de/spiele/trambahn/
    - Anleitung: deutsch
    - Material: deutsch
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15495
    - Online-Variante: -
    - Ausgepackt: -
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