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Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation
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Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation



Die Zeit ist gekommen, Geschichte zu schreiben … Euer Weg beginnt als kleiner Volksstamm mit dem unbändigen Willen, eine große Zivilisation zu erschaffen. Nun liegt es in eurer Hand, eure Äcker zu bewirtschaften und neue Minen zu erschließen, um Ressourcen für die Errichtung eurer Städte zu gewinnen. Dies läutet eine Zeit des Fortschritts ein, die euch unbekannte Technologien, großartige Wunder und neue Regierungsformen erschließen wird. Gestaltet eure Geschichte mit harter militätirischer Hand oder diplomatischem Geschick, um euren Einfluss auszuweiten. Und wählt dabei eure Führer mit Bedacht. Eine leistungsfähige Wirtschaft, fortgeschrittene Technologie, zufriedene Bürger, eine inspirierte Regierung, starkes Militär – eure Zivilisation muss sich in vielen Bereichen behaupten. Auch wenn euer Volk in einigen Bereichen führend sein sollte, so sind es doch stets die Schwächen einer Zivilisation, die sie in Vergessenheit geraten lassen. Passt eure Strategie den Gegebenheiten an und haltet die Augen stets wachsam auf eure Grenzen gerichtet, damit ihr euren Rivalen keine Blöße bietet. Doch seid euch bewusst, dass der Erfolg einer Zivilisation an anderen Dingen gemessen wird. Die einflussreichste Kultur ist es, die schließlich den Sieg davontragen wird.

Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 14 bis 100 Jahren.
Autor: Vlaada Chvatil

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5 v. 6 Punkten aus 4 Kundentestberichten   Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation selbst bewerten
  • Mario O. schrieb am 27.04.2016:
    Zur 10 Jahre alten Ausgabe "Im Wandel der Zeiten" hat sich viel getan, bei Autos würde man "großes Facelift" dazu sagen.
    Es wurde an allen Ecken gefeilt und auf die Anmerkungen der Spieler eingegangen.
    Karten wurden angepasst, wenn sie zu stark/schwach waren und die Materialien und Grafiken wurden überarbeitet und endlich schön gestaltet.
    Sehr gut gefällt mir der Tiefzieheinsatz in der Schachtel, bei dem man alles sinnvoll verstauen und im Spiel schnell darauf zu greifen kann.
    Selbst an die Profis wurde gedacht und zusätzlicher Platz für gesleevte oder abgelegte Karten ist in der Box vorhanden.
    Die riesen Karte aus dem alten Spiel wurde in einzelne 5 Teile "zerlegt" und so kann man sie anordnen wie es zur Tischgröße passt.
    Die Anleitung wurde neu strukturiert, besteht aus 2 Heften. Eins für Neueinsteiger mit Schritt für Schritt Erklärungen für das Anfänger bis zum Expertenspiel. Und einem Regelheft zum schnellen Nachschlagen und Spielaufbau, somit es ist jetzt leichter eine Regel wieder zufinden.

    Wir haben das Spiel jetzt mehrfach zu zweit gespielt und sind begeistert. Es gibt 3 "Schwierigkeitsstufen" für Einsteiger, Fortgeschrittene und dann das Expertenspiel. Ich finde diesen Aufbau sehr sinnvoll, weil man beim Einsteigerspiel mit noch angemessenem Zeitaufwand die Grundregeln und Mechanismen nach denen das Spiel vorgeht gut lernen kann und es kurzweilig bleibt.
    Wenn einem diese Stufe dann nach zu "einfach" wird, kann man auf das Fortgeschrittenenspiel aufsatteln, da gibt es dann mehr Varianz, da mehr Spielkarten und Möglichkeiten dazukommen seine Zivilisation zu lenken und zu gestalten. Das dauert dann im Spiel zu zweit schon so 2-3 Stunden, aber ohne langweilig oder nervig zu werden!!!
    Das Expertenlevel baut dann nochmal darauf auf und dauert dann auch definitiv länger, was aber keinen Abbruch tut, da man ja nicht gezwungen wird es immer zu spielen.
    Das ist - von der generellen Idee und dem Spielsystem abgesehen, die sehr intelligent gemacht sind - auch meiner Meinung nach das BESTE an diesem Spiel: Man kann selbst nach Laune vorher festlegen wie variantenreich man spielen möchte oder wie viel Zeit man grade übrig hat und das durch die 3 Stufen dann gut steuern, je nach Laune entscheidet man sich halt für die passende!

    Das Spiel ist von 2-4 Spielern spielbar und mehr sollten es auch eigentlich nicht sein, weil die Wartezeiten schon groß werden können.

    Das ist auch unser einziger Kritikpunkt:
    Bei vielen anderen Spielen macht jeder 1 Aktion und der nächste Spieler ist am Zug bis keiner mehr kann und alle passen.
    Hier macht der Spieler seinen kompletten Spielzug mit allen Phasen durch:
    - Kartenleiste auffüllen, Krieg abwickeln, Taktiken
    - Politikphase (Ereignis, Überfall, Krieg, Pakt)
    - Aktionsphase (so viele Zivil und Militäraktionen wie Regierungsform zulässt)
    - Ende des Zuges (Karten abwerfen, Punkten, Verluste, Produktion, evtl Karten ziehen)

    Das heisst die Wartezeiten können sehr lang werden, je nach Grübelfaktor der Mitspieler. Vor allem wenn man Fehler macht, dann kann das sehr bitter werden.

    Also wenn Ihr das nötige Sitzfleisch habt und geübte Vielspieler seid, kann ich euch die Neuausgabe sehr ans Herz legen.
    Mario hat Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation klassifiziert. (ansehen)
  • Irene Q. schrieb am 22.03.2020:
    Through the Ages ist ein auf Karten basierendes Zivilisationsspiel, das bei Boardgamegeek mit aktuell Platz 5 eines der am höchsten bewerteten Spielen überhaupt ist. Es funktioniert für 2 bis 4 Spieler und wird ab 14 Jahren empfohlen.
    Wegen der extrem hohen Bewertung bei BGG hatte ich sehr, sehr hohe Erwartungen an dieses Spiel. Wir hatten das Spiel vor einer Weile schon von einem Freund mitgebracht bekommen und haben jetzt endlich Zeit gefunden, es zu spielen (Corona sei Dank ...). Ich muss sagen: Ich finde das Spiel nicht schlecht, aber die extrem hohe Bewertung bei BGG kann ich nicht nachvollziehen. Was vermutlich daran liegt, dass es ein Expertenspiel ist, und zwar eins von der schwereren Sorte, und bei Expertenspielen liegt meine Bewertung häufig ein wenig schlechter als die aller Spieler. Ich bin halt

    Das Spielprinzip ist wirklich komplex. Man fängt zwar symmetrisch an, aber schon durch die ersten Anführer, die ausgewählt werden, wird das Spiel asymmetrisch. Und wenn dann Technologien ins Spiel kommen und erst recht die Regierungsformen, dann fangen die Möglichkeiten der Spieler an, sich deutlich voneinander zu unterscheiden. Da das alles im Wesentlichen Karten-gesteuert ist, empfinde ich das, was man von diesen großen Unterschieden sieht, als recht karg, auch wenn die Gestaltung des Spielmaterials recht ansprechend ist.
    Zu den Dingen, die man ausbalancieren muss, zählen die Anzahl der zivilen und militärischen Aktionen, die vor allem von der Regierungsform abhängen, die Militärtaktik und natürlich die Ressourcen Nahrung, Baumaterial, Forschung und - für den Sieg wesentlich - Kultur. Die eigenen Arbeiter müssen bei Laune gehalten werden, und natürlich muss man die eigene militärische Stärke sowie die der Gegner im Auge behalten, um keine unliebsamen Überraschungen durch Events zu erleben, die zu alledem noch von den Spielern vorbereitet werden müssen. Man muss entscheiden, welche Karten man nimmt, und sie zum richtigen Zeitpunkt spielen.
    Wer Computerspiele wie Civilization kennt, dem dürfte vieles davon bekannt vorkommen. Und hier ist für mich das Problem: Wenn ich so etwas Komplexes spiele, dann finde ich es übersichtlicher in einem Computerspiel (Through the Ages kommt wirklich mit einem Haufen Material, für das man Platz auf dem Tisch haben muss), und das Computerspiel macht noch dazu grafisch viel mehr her. Ein Computerspiel kann man ggf. pausieren - für Through the Ages braucht man dann einen Tisch, auf dem man alles stehen lassen kann.

    Fazit:
    Ich denke, dass Through the Ages sehr viel Tiefe für alle die entwickeln kann, die sich da richtig reinknien und das über einen längeren Zeitraum häufig spielen - halt typisch Expertenspiel. Aber es hat eine steile Lernkurve, und die ersten Partien habe ich als Kampf empfunden.
    Es ist ein wirklich schweres, komplexes Expertenspiel, was ich schon wirklich als hart am oberen Ende der Skala empfinde. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man es kauft.
    Wäre ich ein solcher extremer Expertenspieler, würde ich vermutlich fünf oder sechs Punkte vergeben. Ich würde mich allerdings eher als Kennerspielerin einordnen, die gelegentlich mal im Bereich der (meist einfacheren) Expertenspiele wildert.
    Kurz gesagt: Ich bin von Through the Ages ein wenig enttäuscht. Nicht, weil es ein schlechtes Spiel wäre, sondern weil ich wegen der extrem hohen Bewertungen mehr erwartet hätte. Ich werde es sicher noch das eine oder andere Mal spielen, aber es wird vermutlich nicht zu einem meiner Lieblingsspiele werden.
    Irene hat Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation klassifiziert. (ansehen)
  • Peter K. schrieb am 07.01.2018:
    Eines vorweg: Spielebewertungen dürfen und müssen subjektiv sein. Im Falle von "Through the Ages - Eine neune Geschichte der Zivilisation" (TtAEnGdZ) und "Nations" ist es aus meiner persönlichen Sicht notwendig, die Spiele nicht ohne gegenseitigen Vergleich zu bewerten, nicht nur weil die Konzepte zum großen Teil deckungsgleich sind, sondern auch, weil TtAEnGdZ-Autor Vlada Chvatil selbst seine Finger bei der Konzeption von "Nations" hatte und nicht zuletzt, weil ich beide Spiele innerhalb weniger Tage gekauft habe und ausprobieren durfte. Daraus ergibt sich für den einen oder anderen eine etwas unbalancierte Gewichtung einer objektiven Spielebewertung, aber hier geht es ja nicht darum, Besitzern der Spiele eine Bestätigung ihrer eigenen Bewertung zu liefern, wofür es wohl zu spät sein dürfte :-), sondern Kaufinteressierten Anhaltspunkte für die Entscheidung bei zwei Kandidaten nahezu gleicher Ausrichtung zu liefern.

    Zu letzterem gleich vorab: beide Spiele sind eigentlich fantastisch und hätten jeweils 6 Würfelaugen verdient, nur sollte man sich der im folgenden beschriebenen Unterschiede bei der Kaufentscheidung bewusst sein. Ich werde diesen gleichen Beitrag beim jeweils anderen verglichenen Spiel exakt so posten, nur mit anderer Bewertung.

    Da die Inhalte der Spiele anderen Orts nachzulesen sind werde ich also nur die Unterschiede aufführen und und nach meinen üblichen Kriterien bewerten.

    *** Thematik und Material

    Die Thematik sollte klar sein: Über die Jahrhunderte werden Karten präsentiert, die die jeweilig zugehörigen Technologien, historischen Ereignisse und Persönlichkeiten darstellen und rekrutiert werden können. Der Grundmechanismus beider Spiele unterscheidet sich dabei nur in folgenden Punkten:

    * bei TtAEnGdZ kommen alle vorhandenen Karten zum Einsatz, wenn man das ganze Spiel spielt, es gibt aber die (unbefriedigende) Möglichkeit nur eine begrenzte Zahl an Zeitaltern zu spielen. Bei Nations kommmen immer nur Teile der Decks zum Einsatz, was das Spiel unberechenbarer, aber extrem vielfältig macht.

    * In einem Spielzug werden bei TtAEnGdZ alle verfügbaren Aktionen abgehandelt, bei Nation nur jeweils einer, bevor die Gegner am Zug sind.

    * Kriege und Schlachten werden bei TtAEnGdZ von der übrigen Auslage getrennt, bei Nations sind sie dort enthalten.

    * Bei Nations gibt es eine zweimalige Auslagephase, bei TtAEnGdZ wird solange aufgefüllt, bis die Karten eines Zeitalters vollständig ausgelegt wurden.

    Daraus ergibt sich bei TtAEnGdZ die Möglichkeit, einer vollständigen Abhandlung aller Ereignisse von der Antike zur Neuzeit, bei Nations nur eine (zufällige Auswahl). Allerdings sind die historischen Bezüge bei TtAEnGdZ viel allgemeiner, es gibt keine konkreten Kriege (z.B. Kulturkrieg), Schlachten, keine speziellen Erfindungen, sondern nur allgemeine Technologien und Arten von Kriegen. Bei Nations werden konkrete Bezüge (z.B. Punische Kriege) mit Geschichtsdaten hergestellt.

    Die Berater bei Nations sind historische Persönlichkeiten, ebenso wie die geistigen Führer bei TtAEnGdZ, allerdings viel zahlreicher. Ausßerdem spielt es sich bei TtAEnGdZ mit Charlie Chaplin als Führer schon etwas komisch :-).

    Das Material bei TtAEnGdZ ist um einiges hochwertiger als bei Nations, das für mich an dieser Stelle die entscheidenden Abzüge erhält. Während TtAEnGdZ toll gestaltete Karten und Tableaus enthält, sind letztere bei Nations aus dünner Pappe. Die Ressourcenmarker scheinen mit ihren weißen Rändern aus dem letzten Jahrhundert zu stammen, die Berater sehen aus, wie von Kinderhand gezeichnet. Bei TtAEnGdZ sieht das alles richtig proper aus.

    Gesamtwertung: Nations: 1/1.5, TtAEnGdZ 1.5/1.5 Augen.


    *** Originalität und Mechanismus

    Es würde ausufern, hier noch einmal die Mechanismen zu beschreiben. Für ein kartenbasiertes Civ-Spiel verdienen beide hier die volle Punktzahl. Die Genialität, alle Funktionen und Personen in einer Kartenauslage zu vereinen, sollte grundsätzlich bei beiden mit der vollen Punktzahl belohnt werden. Seine Zivilisation auf diese Weise zu entwickeln, macht einfach nur Spaß.

    Nations hat aber einige Dinge stark vereinfacht. Vor allem gilt das für die Abarbeitung von Kriegen, Schlachten und Kolonisierungen. Diese werden sehr einfach abgearbeitet, während bei TtAEnGdZ difizile Mechanismen eingesetzt werden.
    Ferner ist bei TtAEnGdZ die eigene Auslage unbegrenzt gestaltbar, während das Tableau bei Nations die gleichzeitig nutzbare Zahl von Karten vorgibt. Die Konzepte der Freude, Aufstand und Korruption fehlen bei Nations völlig, was aber mir persönlich gar nicht fehlt.

    Dem einen mag die Komplexität und Ausgefeiltheit von TtAEnGdZ hier gefallen (mir auch), dem anderen die Geradlinigkeit der Abläufe von Nations (mir auch). Beide Mechanismen der Abläufe sind hervorragend durchüberlegt und unterscheiden sich von allen anderen Civ-Spielen.

    Gesamtwertung: Nations: 1.5/1.5, TtAEnGdZ 1.5/1.5 Augen.


    *** Komplexitätsbalance und Erklärbarkeit

    TtAEnGdZ ist eines der komplexesten Spiele, das ich kenne. Immer wieder vergisst man etwas bei der Wertung, immer wieder muss man nachschlagen. Das macht das Spiel mühsam, auch wenn man den Eindruck hat, es braucht diese Komplexität für ein so umfassendes Spiel. Problem ist: nicht jeder Mitspieler ist dazu bereit. Auch nicht, sich 45 Minuten die Einführung anzuhören. Das Regelwerk ist extrem umfangreich, wenngleich gar nicht so komplex. Man muss nur immer alles berücksichtigen. Das Konzept der Freude und der unzufriedenen Arbeiter, die sofern in Lohn und Brot aufrührerisch sein können ist zwar hochgradig durchdacht und thematisch lupenrein, aber unendlich schwer zu erklären. Dazu kommt die extreme Spieldauer. das erste Spiel, das auf volle 4 Zeitalter zu zweit geplant war, haben wir wegen eines Termines eines Mitspielers nach 2 Stunden mitten im Altertum abgebrochen.

    Anders Nations. Wer TtAEnGdZ kennt, dem fehlt manchmal sogar ein sauber abgehandelter Krieg (sorry, ich hoffe das wird richtig verstanden). Die Schlachten könnten etwas ausgefeilter sein und die Notwendigkeit, sich aufs Militär zu stürzen ist hier noch stärker, als es im TtAEnGdZ ohnehin schon ist. Aber es funktioniert alles viel flüssiger, niemand muss lange auf den nächsten Zug warten, die Erklärungen dauern nicht so lange und nicht zuletzt ist die Ikonographie so herrlich übersichtlich, dass selten etwas vergessen wird. Dazu tragen zudem die Tableaus bei, die dem Spieler die Leitplanken für die eigene Auslage liefern. Manchmal gefühlt etwas zu restriktiv, meist aber die Übersicht gewährleistend. Für ein so umfassendes Spiel hält sich die Komplexität also wirklich in Grenzen, ohne allzuviel Spielgefühl zu verlieren.

    Die Komplexität von TtAEnGdZ ist dagegen trotz aller toller Mechanismen in normalen Runden nur schwer zu ertragen.

    Gesamtwertung: Nations: 1.5/1.5, TtAEnGdZ 0.5/1.5 Augen.


    *** Variabilität und Langzeitspielbarkeit

    Die Erforschung beider Spiele bis zur Erkenntnis des ganzen Spielpotentials wird lange dauern, daran besteht kein Zweifel. Nur während bei Nations immer wieder andere Karten aufs Tableau kommen, die Spielzeit der eines "normalen" komplexen Spiels entspricht, bereits eine umfangreiche Erweiterung auf dem Markt ist und es einfach Spass macht, noch eine Partie zu spielen, ist man (so erging es mir) bei TtAEnGdZ trotz allen positiven Gefüh, wirklich etwas erschaffen zu haben, froh, wenn es erstmal vorbei ist. OB das Spiel dann wieder aufs Tableau kommt, möchte ich inzwischen bezweifeln. Ich schaue gerade bei BGG nach Solovarianten, um es überhaupt nochmal auspacken zu können.

    Nations, hingegen, packe ich gerne aus. Das Spiel zu entdecken macht einfach Spass. Es enthält eine explizite Solovariante mit einem eigenen Plättchen-Satz, die hervorragend funktioniert und sich zügig ohne Regel-Abstriche spielt. Daumen ganz nach oben allein dafür. Ich freue mich auch auf die Dynasties-Erweiterung mit vielen Völkern mit Sonderfähigkeiten.

    Gesamtwertung: Nations: 1.5/1.5, TtAEnGdZ 0.5/1.5 Augen.

    *** Fazit

    Mit den beiden Civ-Spielen TtAEnGdZ und Nations hat man es geschafft, zwei kartenbasierte Spiele mit historischem Bezug gleichzeitig so ähnlich, wie so unterschiedlich zu konzipieren. Nations ist nicht TtAEnGdZ-light, damit würde man ihm unrecht tun. Es vereinfacht vieles von dem herrlich funktionsreichen und (nahezu) alle Aspekte einer Entwicklung eines Volkes berücksichtigenden TtAEnGdZ und nimmt damit etwas den thematischen Bezug. Aber die Spielgeschwindigkeit und die Übersicht ist bei Nations deutlich größer.

    TtAEnGdZ eignet sich für sehr erfahrene Spielgruppen, die bereit sind einen halben Tag für eine Runde zu opfern, werden dann aber mit vielen tollen Mechanismen belohnt und können die strategischen Hirnanteile richtig zum Glühen bringen.

    Nations geht dabei nicht viel von allem verloren, spielt sich aber viel flüssiger und ist durchaus für Familien, aber auch für Vielspielergruppen geeignet.

    Wer sich seiner Spielgruppe bezüglich der genannten Eigenschaften nicht sicher ist, sollte Nations kaufen. Wer eine Hardcore-Gruppe sein Eigen nennt, sollte sich den Kauf beider Spiele überlegen.

    Mein TtAEnGdZ steht demnächst zum Kauf zur Verfügung, da mir eine solche Gruppe fehlt.

    Abschließend summarische Wertung: Nations: 5.5/6, TtAEnGdZ 4/6 Augen.
    Peter hat Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation klassifiziert. (ansehen)
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