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Terraforming Mars (dt.)
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Terraforming Mars (dt.) wurden diese Auszeichnungen verliehen:
  • Deutscher Spielepreis
    Deutscher Spielepreis
    2017
    Gold
  • As d`Or - Jeu de l`Année
    As d`Or - Jeu de l`Année
    2018
    Kennerspiel des Jahres
  • Kennerspiel des Jahres
    Kennerspiel des Jahres
    2017
    Nominierungsliste
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Terraforming Mars (dt.)



Die Zähmung des Roten Planeten hat begonnen!
Mächtige Konzerne wetteifern darum, den Mars in einen bewohnbaren Planeten umzuwandeln. Sie wenden gewaltige Ressourcen auf und nutzen neue Technologien, um die Temperatur zu erhöhen, eine atembare Atmosphäre und Ozeane voller Wasser zu erschaffen. Mit dem Fortschreiten des Terraformings werden immer mehr Menschen von der Erde umsiedeln, um auf dem Roten Planeten zu leben.

In Terraforming Mars kontrolliert jeder Spieler einen Konzern und kauft und spielt Karten, die verschiedene Projekte beschreiben. Diese Projekte haben oft einen direkten oder indirekten Einfluss auf den Terraforming-Prozess, wobei sie auch aus Geschäftsvorhaben unterschiedlicher Art bestehen können. Um das Spiel zu gewinnen, müssen die Spieler einen guten Terraformwert (TW) erreichen und möglichst viele Siegpunkte (SP) sammeln. Jedes Mal wenn ein Spieler einen Globalen Parameter (Temperatur, Sauerstoffgehalt oder Ozeanbedeckung) erhöht, steigt sein TW. Der TW bestimmt sowohl das Basiseinkommen in MegaCredits (M€) als auch den Basispunktestand eines Spielers. Mit Voranschreiten des Terraforming-Prozesses werden immer mehr Projekte realisierbar. Zusätzlich werden SP für die Verbesserung der menschlichen Einflussnahme im Sonnensystem vergeben. Dies kann alles von der Stadtgründung bis hin zum Aufbau von Infrastruktur oder dem Schutz der Umwelt sein.

Zeit wird in Generationen gemessen und jede Generation startet mit einer Startspielerphase, gefolgt von einer Forschungsphase, in der die Spieler Zugriff auf neue Karten erhalten. In der Aktionsphase unternehmen die Spieler reihum 1 oder 2 Aktionen, bis alle gepasst haben. In der folgenden Produktionsphase produzieren alle Spieler Ressourcen gemäß der Produktionsparameter ihrer Spielertableaus und erhalten Einkommen aus ihrem TW.

Das Spielbrett hat Fortschrittsleisten für die Temperatur, den Sauerstoffgehalt, den Terraformwert und die Generationen. Dort ist eine Karte der Marsoberfläche zu sehen, auf die während des Spiels Ozean-, Grünflächen- und Stadtplättchen platziert werden. Außerdem ist eine Auflistung aller verfügbaren Standardprojekte abgebildet sowie die Meilensteine und Auszeichnungen, um die alle Spieler wettstreiten.

Das Spiel endet, wenn ausreichend Sauerstoff zum Atmen (14 %) vorhanden ist, für erdähnliches Wetter ausreichend Ozeane (9) vorhanden sind und die Temperatur deutlich über dem Gefrierpunkt (+8 °C) liegt. Dann wird es möglich, wenn nicht sogar angenehm sein, auf der Marsoberfläche zu leben!

Terraforming Mars (dt.), ein Spiel für 1 bis 5 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Jacob Fryxelius

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So wird Terraforming Mars (dt.) von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 22 Kundentestberichten   Terraforming Mars (dt.) selbst bewerten
  • Marcus D. schrieb am 07.05.2017:
    Für mich ist Terraforming Mars ein absolut empfehlenswertes Solospiel doch auch bis zu 4 Spieler können hier reichlich Spaß haben!

    Eine Solopartie ist durchaus in unter einer Stunde spielbar und jede ist aufs Neue spannend und abwechslungsreich. Oftmals passiert in den ersten von 14 Runden sehr wenig und man denkt das man es nicht rechtzeitig schaffen wird den Mars zu terraformen. Doch mit steigender Rundenanzahl nehmen die Möglichkeiten rasch zu und bieten sogar hier und da eine gute Chance Siegpunktorientiert zu spielen. Die letzten Runden sind dann meist richtig spannungsgeladen und können schon mal mächtig die Gehirnzellen beanspruchen.

    Im Mehrpersonen Spiel fällt der Zeitdruck weg da das Spiel erst endet wenn die drei Globalen Parameter (Sauerstoff, Themperatur und Ozeanabdeckung) den Zielwert erreicht haben. Dadurch kann es sich je nach Mitspielern dann in die länge ziehen da diese weniger Terraformen und sich mehr auf Siegpunkte konzentrieren. Eine Downtime gibt es eher nicht da man immer am überlegen für optimale Speilzuge ist und man auch immer gut im Auge haben sollte was die Konkurrenz so treibt.

    Zum Glücksfaktor sei gesagt dass er in der Solovariante einfach die Herausforderung darstellt. In Mehrspielerrunden kann er sicher den einen oder anderen Spieler bevorteilen aber als störend würde ich dies nicht bezeichnen. Denn auch im Mehrspielerspiel gibt es genug Möglichkeiten und Strategien um den Glück Einheit zu gebieten. Vor allem sind die Karten meines Erachtens nach super balanciert, hat man eine ‚mächtige‘ Karte so kostest sie auch entsprechend mehr Ressourcen um sie zu nutzen. Auch bieten im Mehrspielerspiel die Meilensteine und Auszeichnungen eine taktische Komponente. Ich sehe das größte ‚Problem‘ bei Mehrspielerpartien eher bei der Erfahrung der einzelnen Mitspieler, hier hat derjenige einen Vorteil der die Möglichkeiten des Spiels besser kennt. Mit gleicher Erfahrung der Spieler gleicht sich dies jedoch schnell wieder aus.

    Die Thematische Umsetzung ist sehr gelungen und das Material sowie die grafische Gestaltung heben die Atmosphäre.
    Marcus hat Terraforming Mars (dt.) klassifiziert. (ansehen)
  • Achim S. schrieb am 10.12.2017:
    Für mich gehört Terraforming Mars klar zu meinen Lieblingsspielen, auch wenn es ein paar kleinere "Unschönheiten" hat. Zum einen die wirklich glatten Tableaus, bei denen die Acryl-Overlays einfach Pflicht sind, was das Spiel allerdings gleich noch etwa teurer macht. Zum zweiten kann natürlich durch starke Karten zu Beginn (Aufwertung Titan/Stahl, Verbilligung Anschaffungen, ...) schon mal ein Spieler im Vorteil sein, aber letztendlich gleicht sich das Ganze im Verlauf des Spiels meist aus. Für wichtig halte ich allerdings die Drafting Variante, die das "Kartenglück" ein wenig glättet. Wer hier bei TfM schon gedraftet hat, spürt das insbesondere dann, wenn man nicht recht weiß, welche Karten man nun behalten soll - manchmal sind einfach alle zu gut und manchmal ist nichts dabei was man braucht. Durch das draften kommt natürlich ein wenig mehr Interaktion ins Spiel, wenn man dann Karten, die der Nachfolger z.B. mit "aufgewertetem Titan/Stahl" brauchen könnte, für sich behält.... ;-), Einer dadurch verlängerte Spieldauer lässt sich am Besten begegnen, wenn man wie beim Grundspiel mit je einer Ressourcenproduktion anfängt, anstatt mit null.

    Nach 2-3 Spielen kenn man einen Teil der Karten und weiß sie auch gut zu kombinieren. Es macht Spaß, dann auf die sich leicht verändernde Situation einzustellen, wenn bestimmte Karten die Richtung ein wenig verändern. Mir selbst gefallen diese variablen/variantenreichen Spiele einfach sehr gut...
    Zudem ist es für ein Vielspieler-Spiel (zu denen es ohne Zweifel gehört) von den Regeln an sich recht einfach und schnell erklärt.
    Von daher für mich wirklich eines der besten Spiele der letzten Jahre. Aufgrund der genannten Mängeln vielleicht keine glatte 6,aber doch nah dran!
    Achim hat Terraforming Mars (dt.) klassifiziert. (ansehen)
  • Peter K. schrieb am 08.05.2018:
    Terraforming Mars (TFM) ist ein fantastisches Spiel, nicht nur wegen seines derzeitigen Rangs 5 auf boardgamegeek, sondern weil es als Eurogame so anders ist, als alles, was es bisher gab. Geschrieben wurde dazu schon eine Menge, auch über die Abläufe. Das Web ist voll von Letsplays und Regelerklärungen, so dass ich mich hier auf meine Meinung beschränke.
    Vorab: ich habe lange gehadert, das Spiel zu kaufen, nicht wissend, ob meine Spielgruppen darauf aufspringen. Zudem werden immer wieder Qualitätsmängel dokumentiert, die in Verbindung mit dem recht hohen Preis dazu geführt haben, dass ich zögerte. Im Januar habe ich das Spiel dann hier geordert, leider verzögerten sich die Liefertermine immer wieder, so dass ich die Bestellung storniert habe. Am vergangenen Wochenende habe ich nun bei Freispiel in Freiburg zugeschlagen….

    *** Thematik und Material
    TFM schafft den erfolgreichen Versuch, ein seit geraumer Zeit in allen Köpfen präsentes SciFi-Thema wissenschaftlich umzusetzen. Es gibt keine imaginären Aliens, keine obskuren Funde und keine Toten. Jede der über 200 einzigartigen Projektkarten spiegelt ein im Sinne einer (nicht mehr ganz so) fernen Zukunft plausibles Element zur Besiedlung des Mars wieder. Genial. Man sollte die Karten einfach mal lesen, auch wenn es etwas Zeit kostet, denn innerhalb des Spiels verschwinden sie in der eigenen Auslage, leider. Dort bleibt ihre ikonisierte Bedeutung, aber der Inhalt ist dann nur noch beiläufig wichtig.
    Das Design des Spielbretts mutet vielen Rezensenten altbacken an. Ich finde es zweckmäßig schön, ohne Schnörkel, die die Übersicht einschränken. Die Temperatur- und O2-Leisten sind stimmig gestaltet. Die Karten sind von normaler Qualität, nicht beeindruckend aber okay. Das oft bemängelte Artwork als Mix aus Fotorealismus und Grafik ist für mich absolut stimmig. Die Aufteilung der Karten ist zweckmäßig und wahrt die Übersichtlichkeit, um mit den Kombinationen arbeiten zu können. Der Flavourtext besteht nicht selten aus kleinen Statements über die Bedeutung des Projekts fürs Terraforming. Wunderbar, hier bemerkt man den Wissenschaftler als Spieleautor.
    Die Spielertableaus sind, ja, grottenschlecht. Dabei ist auch hier die Grafik kein Problem, zweckmäßig übersichtlich. Die Einkommensanzeiger rutschen aber ständig durcheinander, wenn am Tisch „Marsbeben“ stattfinden. Die vielen (nicht ganz kostenneutralen) Overlay-Lösungen im Internet sprechen eine deutliche Sprache. Ich habe keine Lust auf Plexiglas und habe mir von Etsy in Kanada Papp-Unterlagen mit Ausstanzöffnungen zugelegt und auf die Tableaus geklebt. Passt perfekt. Ich würde hierfür einen halben Punkt abziehen, denn auch diese (m.E. preiswerteste) Lösung hat mich 20 EUR extra gekostet.

    Wertung: 1.0 von 1.5

    *** Originalität und Mechanismus
    Ich verzichte auf die detaillierte Beschreibung des Spielablaufes. Die Karten die man erhält und irgendwie in seine Taktik einbauen muss, sind sehr gut abgestimmt. Es gibt drei Arten, einmalige Sofortereignisse, automatische Effekte, die in die Auslage kommen, aber nur einmal ihren Effekt wirksam werden lassen und daueraktive Karten, deren Aktionen man immer wieder nutzen kann. Bemängelt wird oft der Zufallsfaktor, da man je Generation (Runde) nur 4 neue Karten bekommt. Allerdings ist das Handkartenlimit unbegrenzt und so kann man aus der Hand heraus Kombinationen in der Auslage entwickeln. Ich persönlich finde den Zufallseffekt (der sich durch die Draftingmechanik leicht begrenzen lässt) überhaupt nicht problematisch, denn mein Auftrag lautet: „mache aus den aktuell ausgeschriebenen Projekten das Beste“. Und das funktioniert für mich prächtig. Und ganz ehrlich: ein durchplanbares TFM würde das Spiel aus meiner Sicht deutlich verlieren.
    Etwas merkwürdig muten die 29 Karten an, die dem Gegner etwas wegnehmen. Diese destruktive Komponente macht das Spiel interaktiver, ist aber nicht nach jederfraus Geschmack. Ich habe dazu eine Variante dazu auf dieser Seite veröffentlicht. Mann kann auch ohne sie oder mit veränderten Regeln spielen.
    Ebenfalls wird teilweise bemängelt, dass der der Bezug zum Spielbrett durch die Karten nur bedingt gegeben ist. Das ist richtig, wird doch relativ stark zwischen Kartenauslage und Plättchen auf dem Spielbrett (Wasser, Grünflächen, Städte und ein paar Sonderplättchen) getrennt. Aber auch das führt spielmechanisch eher zu einer besseren Übersichtlichkeit, was das Spiel dann schön geradlinig erscheinen lässt. Für mich funktionieren alle Abläufe prächtig.

    Wertung: 1.5 von 1.5

    *** Komplexitätsbalance und Erklärbarkeit
    Das Spiel ist nicht sehr kompliziert zu erlernen. Die Hauptherausforderung ist es, zu lernen, welche Karten es überhaupt wie häufig gibt. Z.B. Titan-basierte (Weltraum-) und wassergebende Karten sind etwas weniger häufig zu finden. Dadurch, dass man die Terraformingwerte zusammen nach oben bringen muss, besteht auch eine ständige Hilfestellung der erfahreneren Mitspieler. Man muss anfangs etwas grübeln, welche Karten zu welchem Zeitpunkt wichtig und daher empfehlenswerterweise kaufbar sind. Aber die Übersicht der Karten hilft dabei immens. Die Plättchenauslage ist nur an wenigen Stellen (angrenzend Grünflächen anlegen, Städtewertung über benachbarte Grünflächen) erklärungsbedürftig, aber gleichwohl übersichtlich.

    Wertung: 1.5 von 1.5

    *** Variabilität und Langzeitspielbarkeit
    Das Spiel schreit förmlich nach neuen Karten und Erweiterungen. Allerdings bedingt durch die zufällige Kartenzuteilung wird das Spiel so schnell nicht langweilig. Ich werde daher vorerst darauf verzichten. Die Hellas & Elysium Erweiterung bringt ein neues zweiseitiges Spielbrett. Ich sehe aber noch nicht den großen Vorteil. Die Venus-Erweiterung liefert neue Mechanismen, bereits am Namen abzulesen. Auch hier ist mein Interesse vorerst begrenzt. In Kürze wird Prelude erscheinen, mit nochmal neuen Konzernen und Karten, sonst nichts.
    Apropos Konzerne: ja, in der fortgeschrittenen Variante spielt jeder mit einem Konzern, der die Anfangs und In-Game-Bedingungen verändert. Damit wird das Spiel asymmetrisch und nochmal interessanter. Das macht noch mal Extra-Freude.
    Das Spiel funktioniert auch Solo hervorragend, mit gleichem Spannungsbogen. Man hat dann nur begrenzt Zeit, das Terraforming abzuschließen (14 Generationen). Dadurch, dass man von 1-5 Spieler die ganze Bandbreite normaler Spielgruppen nutzen kann und die Solovariante einschließt, dass man den Mitspielerinnen das Spiel erklären kann, nachdem man es selbst ausprobiert hat, wird die Flexibiltät von TFM auf ein hohes Niveau gesetzt, was wohl auch die häufige Nachfrage in Spielkreisen bedingt.

    Wertung 1.5 von 1.5

    *** Fazit
    Terraforming Mars ist von ein paar Qualitätsmängeln abgesehen ein außerordentlich schönes, spieltechnisch sehr rundes und immer wieder zu neuen taktischen Ideen aufforderndes Spiel, das absolut berechtigter Weise so hoch rangiert. Mir macht es sehr viel Spaß und irgendwann werde ich sicher neues Material dazukaufen. Vorerst stehen aber noch viele Runden aus.

    Terraforming Mars: 5.5 von 6 Punkten, gerundet 6.
    Peter hat Terraforming Mars (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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