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Risiko - Star Wars
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Risiko - Star Wars



Der unangefochtene Klassiker unter den Strategiespielen bringt Spannung und Unterhaltung in jede Spielrunde. Befreie im Star Wars Stil das Universum und schalte deine Mitspieler mit geschickten Spielzügen aus.

Risiko - Star Wars, ein Spiel für 2 bis 5 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.

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5 v. 6 Punkten aus 2 Kundentestberichten   Risiko - Star Wars selbst bewerten
  • Pascal V. schrieb am 06.12.2015:
    Klassiker als Taktikvariante mit Star Wars - Lizenz für 2 oder 4 Spieler ab 10 Jahren.

    Die Spieler kämpfen in Teams, während des alten dritten Films (Teil VI^^), gegeneinander und müssen so als Kämpfer des Imperiums die Rebellenflotte vernichten und die Basis auf Endor verteidigen und als Rebellenspieler die Endor-Basis sprengen und den Todesstern zerstören!


    Spielvorbereitung:
    Die drei Spielplanteile werden zusammengesetzt (und ergeben so die Form eines Tie Fighters) und mit den Spielfiguren und Markern gemäß der Aufbauabbildung in der Anleitung bestückt. Die übrigen Tie Fighter werden als Vorrat nahe des Sternzerstörer-Plättchens abgelegt und die Würfel für alle gut erreichbar zur Seite gelegt. Die Befehlskarten werden noch den beiden Fraktionen entsprechend sortiert, gemischt und als verdeckte Nachziehstapel an die jeweils passende Leiste gelegt.
    Die Spieler nehmen sich noch jeweils von ihrem Kartenstapel 6 Karten auf die Hand und die Rebellen sind immer die spielstartende Partei.


    Spielziel:
    Die Rebellen müssen den Todesstern zerstören, bevor das Imperium die Rebellenflotte vernichtet bzw. umgekehrt!


    Spielablauf:
    Zu Beginn jeder Runde suchen sich die Spieler je 2-3 (im 4er- bzw. 2er-Spiel) Karten von ihrer Hand aus, die sie in der Reihenfolge vor sich (übereinander) verdeckt ablegen, in der sie sie gleich spielen wollen. Die übrigen Karten legen sie solange zur Seite, sie werden diese Runde nicht benötigt.

    Sind alle Spieler soweit, beginnt der erste Rebellenspieler damit die erste Befehlskarte aufzudecken und zu spielen. Dann folgt der Imperiumsspieler und macht es ihm nach, usw., bis alle 2-3 Befehlskarten ausgeführt wurden.
    Dann folgt eine neue Runde, für die die Spieler zuvor ihre Hand wieder auf 6 Karten vom jeweiligen Fraktionsstapel nachziehend auffüllen.

    Die Befehlskarten zeigen auf beiden Fraktions-Seiten immer zwei bis drei mögliche Aktionen, von denen sich der aktive Spieler dann eine passende aussucht - entweder wie er sich zuvor gedacht hat oder eine andere wählend, falls der gedachte Plan nicht mehr umsetzbar ist.

    Auf der Rebellenseite gibt es da Bewegungs- und Angriffsbefehle für die Raumschiffe (X-Wing [rot], Y-Wing [gelb], B-Wing [blau], Millennium Falcon [grau]), in der Form, dass bei diesen das jeweilige Raumschiff abgebildet ist und dieses (Falcon) bzw. deren Geschwader (alle anderen Rebellenschiffe) dann von einem Sektor in einen benachbarten Sektor verschoben wird und dann dort, sofern feindliche Schiffe im nächsten Nachbarssektor stehen, auch noch kämpfen können.

    Hiermit rückt die Rebellenflotte (auf dem Hauptspielplan) dem Todesstern immer näher, den sie angreifen kann, sobald Schiffe auf einem benachbarten Sektor zum Todesstern stehen UND der Schutzschirm deaktiviert ist - dann genügt eine gewürfelte "1" zur Auslöschung des Todessterns. Auf dem Weg wird natürlich versucht so viele feindliche Jäger wie möglich zu zerstören.
    Die Bewegung erfolgt einfach von einem Sektor zum nächsten bzw. von den Schlachtschiffplättchen (am Spielplanrand) auf den ersten Sektor.
    Ein Kampf wird mit den Würfeln ausgeführt.
    Dazu nimmt sich der aktive Spieler entsprechend der Raumschiffgattung X Würfel zur Hand, wirft diese und je nach Gegner müssen die Ergebnisse 3-6 zeigen, um Treffer zu erzielen bzw. Jäger zu vernichten.

    Dann können die Rebellen noch auf der Endor-Leiste vorrücken, um auf dem letzten Feld den Schildgenerator zu erreichen und zu sprengen, damit ihre Raumschiffe an den Todesstern gelangen. Dafür muss eine Karte mit einem "Rebellen"-Symbol ausgespielt werden und dann darf der aktive Spieler die 5 Würfel werfen und deren Ergebnis evtl. zur Bewegung nutzen.
    Auf den Feldern dieser Leiste sind vom Start bis zum Ziel Zahlen abgedruckt, die gewürfelt werden müssen, um das jeweilige Feld betreten zu dürfen. Passen die Wurfergebnisse, rückt der Rebellenspieler den zugehörigen Marker entsprechend vorwärts. Wenn nicht, bleibt der Marker stehen.

    Schliesslich können die Rebellen noch auf der Todessternleiste Luke Skywalker gegen Darth Vader kämpfen lassen. Hierfür nutzt der aktive Spieler den entsprechenden Befehl mit dem "grünen Lichtschwert"-Symbol. Dann kann er vier Würfel werfen und für jede 4, 5 und/oder 6 fügt er Darth Vader einen Schaden zu.
    Wird die Lebenspunktleiste von Vader auf 0 gebracht, ist er besiegt und aus dem Spiel, die Imperiumsspieler können dann keine Befehle mehr für Vader ausspielen!
    Nutzt der aktive Spieler das "Erlösen"-Symbol für Darth Vader, wenn dessen Lebenspunkte nur noch 1-3 betragen, kann er auf die helle Seite der Macht gebracht werden und zugleich wird der Imperator getötet.

    Als Bonus erhält der auslösende Spieler drei Befehlskarten, wenn Vader tot ist bzw. 5 Befehlskarten, wenn Vader und der Imperator besiegt sind.

    Auf der Imperiumsseite wird ähnlich vorgegangen.
    Um Raumschiffe (Tie Fighter, Sternenzerstörer) bewegen zu können und bei Ankunft evtl. kämpfen zu lassen, nutzen die Spieler Karten mit den entsprechenden "Tie Fighter"- und "Executor (Sternenzerstörer)"-Symbolen auf diesen. Die Bewegung und das Kämpfen wird genauso, wie bei den Rebellen durchgeführt.
    Ein Unterschied ist der Nachschub an Tie Fightern, denn 4 von diesen kommen aus dem Vorrat immer auf das Feld der "Executor", wenn das "Tie Fighter"-Symbol für Nachschub, statt Bewegung gewählt wird.
    Ein Angriff erlaubt das Nutzen von X Würfel für X Tie Fighter bzw. 4 Würfel für die Executor.
    Der Todesstern kann sich zwar nicht bewegen, aber dafür angreifen ("Todesstern"-Symbol auf der Befehlskarte). Mit 2 Würfeln wird gekämpft und pro Angriff muss mindestens eine 5 oder 6 geworfen werden, dann wird eines der Rebellenschlachtschiffplättchen von der Spielplanseite entfernt. Sind alle 6 Plättchen vernichtet, kann der Todesstern auch einen Sektor angreifen und alle dort vorhandenen Raumschiffe mit einem Schlag zerstören.

    Auf Endor kann sich das Imperium natürlich auch wehren und schickt den vorrückenden Rebellen Sturmtruppen entgegen, via "Imperiums"-Symbol. Dazu legt der aktive Spieler drei entsprechende Marker auf den Weg genau vor den Rebellenmarker. Die Rebellen müssen nun für jedes Feld, auf dem ein Sturmtruppler lauert, weiterhin die entsprechende Zahl erwürfeln PLUS 1! So werden die Rebellen hoffentlich lange genug aufgehalten, so dass die Imperiumsflotte die Rebellen im All schlagen kann.

    Und natürlich sind auch Darth Vader und der Imperator auf ihrer Leiste nicht faul und kämpfen gegen Luke immer wenn der aktive Spieler eine Karte mit dem "roten Lichtschwert"- bzw. dem "Blitz"-Symbol ausspielt. Vader darf mit 4 Würfeln agieren und fügt Luke ebenfalls mit jeder 4, 5 oder 6 einen Schadenspunkt zu und der Imperator verursacht immer sofort 2 Treffer (ohne Würfel).
    Wird Luke Skywalker besiegt, erhält der ausführende Spieler 4 Befehlskarten als Bonus!


    Spielende:
    Das Spiel endet, sobald das Imperium alle Rebellenschiffe (Jäger, Schlachtschiffplättchen und den Millennium Falcon) vernichtet hat, mit der bösen Seite der Macht als Gewinner oder wenn die Rebellen den Todesstern zerstört haben mit diesen als Gewinner.


    Fazit:
    Diese Risiko-Variante ist mal so ganz anders, als jedes bekannte, klassische Risiko, hat aber genügend Anleihen vom bekannten System, so dass man sich doch irgendwie heimisch fühlt. Denn vom Prinzip geht es nach wie vor darum, durch taktisches Vorgehen die Truppen des Gegners zu dezimieren.

    Hier wird nun der berühmte "Rückkehr der Jedi-Ritter"-Film nachgespielt und wie beim Höhepunkt gegen Ende des Films, gibt es gleich drei Schlachtfelder zu beachten. Dies macht auch den Reiz aus, denn je nach Vorgehensweise kann man den Gegner ganz schön ins Schwitzen bringen, muss aber aufpassen, sich nicht zu verzetteln.
    Einmal durchschaut, ist aber oft die gleiche Taktik umsetzbar und damit sinkt der Wiederspielreiz nach einiger Zeit und der Herausforderung im Spiel selbst ist auch nicht auf dem strategischen Niveau eines "normalen" Risikos - mal abgesehen vom Würfelglück.

    Dafür ist diese Variante aber durchweg Familienspiel-tauglich und empfiehlt sich somit einem breiten Publikum, auch denen, die sonst Risiko meiden würden^^.
    Ein Punkt der dafür spricht ist die Spielzeit, denn diese ist in gewissem Maße begrenzt, da keine neuen Truppen nachkommen können und so dauert eine Partie höchstens eine Stunde, beim normalen Risiko können das schon mal locker 3 werden^^.

    Rundum also eine sehr interessante Alternative zu den üblichen Risiko-Klonen und in der Star Wars - Edition, nicht nur optisch reizvoll, sondern für alle Fans ein zusätzlicher Kaufanreiz!



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Hasbro
    - BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/183 ... rs-edition
    - HP: http://www.hasbro.com/de-de/product/ris ... FC01763159
    - Anleitung: deutsch
    - Material: sprachneutral
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15676
    - Online-Variante: -
    - Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=15410
    Pascal hat Risiko - Star Wars klassifiziert. (ansehen)
  • Marcus K. schrieb am 01.06.2016:
    Wie so häufig schreib ich am Anfang: Zum Spielablauf muss ich nichts mehr schreiben, das hat Pascal wie immer hervorragend getan. ;-)

    Also so nur mein Fazit:
    Dieses Spiel ist mir nur per Zufall aufgefallen und ich bin froh, das ich es mir gekauft habe. Es macht wirklich eine Menge Spaß, wenn man Spiele mit Glückskomponente mag, denn man kann schon wirklich oft schlecht würfeln ;-).
    Ansonsten hat es mit dem klassischen Risiko nicht viel zu tun, hier nutzt Hasbro anscheinend den Markennamen, um es in die breiten Masse besser zu vermarkten. Im Prinzip ist es eine "vereinfachte" Version von "Star Wars - The Queens Gambit". Dort kämpft man sich durch Epsiode 1 z.B. mit der Prinzessin durch den Palst und wählt ebenfalls über Karten seine Aktionen aus, um auf 4 Schlachtfeldern zu bestehen.

    Aber zurück zu diesem Spiel:
    Ich mag das Spielgefühl des Spieles, hier stimmt für mich einfach alles. Bisher haben wir uns immer spannende Kämpfe geleistet. Das Spiel fasst das Geschehen des Filmes "Rückkehr der Jedi Ritter" fantastisch ein und vermittelt ein tolles Spielerlebnis. Ich mag die Art der Aktionsauswahl, ich mag es, auf 3 Schlachtfeldern aktiv zu sein und ich mag es (ander als beim klassischen Risiko) das Kämpfe mit Würfeln entschieden werden. Das passt alles. Wie gesagt, wir lieferten uns bisher immer spannende Duelle und keine Seite ist wirklich übermächtig.
    Was ich nicht mag, ist die Qualtität des Spielmaterials! Ehrlich, Hasbro? 50 Euro für sowas? Ich sage nichs gegen die Minituren, alles prima, wobei ich mich frage, ob die Qualitätssicherung bei Hasbro ein größeres Spielbrett hat als ich, denn wenn ich mir 5 X-Wings auf ein Feld packe, dann muss ich die schon stapeln, das die überhaupt drauf passen. Das stört schonmal. Ansonsten ist das Spielbrett echt frech. Es ist auf gutem, Hasbrotypischen Spielkarton gedruckt, jedoch auch mit den Hasbrotypischen Knick-Kanten, dadurch ist es selbst zusammengebaut nicht wirklich stabil und wirkt etwas billig. Was dann aber so richtig billig und unwertig rüberkommt ist das Kernelemente des Spieles: die Karten. Klar kann man da Hüllen drum packen (und das sollte man auch), aber: kann man die nicht von vorneherein aus vernünftigem Material herstellen und nicht so wie billigste Spielkarten? Bei 50 Euro erwartet man schon etwas mehr Qualität. Aber selbst der Umkarton ist dünnste Pappe! Schade, das wertet den Gesamteindruck vom Spiel wieder ab. Trotzdem, ich danke Hasbro dafür, dieses Spiel herausgebracht zu haben, da haben sie mich überrascht. Aber Qualitativ müsst ihr noch was nachbessern. Auch diese Krücke, das 2 Spieler im Team spielen, um 4 Spieler auf den Karton zu schreiben ist ...naja...ne Krücke halt, ich sehe das Spiel als klassisches 2 Personen Spiel.

    Ich gebe dem Spielspaß wegen trotzdem 5 Punkte, mit dem Hinweis, das es von der Materialqualität (einseitig bedruckte Marker, Spielplan mit unverständlichen Knickkanten, dünnste Karten, unpassendes Größenverhältnis Minituren zu Raumsektoren auf dem Spielbrett) keine 50 Euro Anschaffung wert ist!
    Wer ein gutes 2 Personen Spiel sucht, sich nicht vor Würfeln fürchtet und sich packende Duelle liefern möchte, der sollte (zu einem adäquaten Preis) zuschlagen!
    Marcus hat Risiko - Star Wars klassifiziert. (ansehen)

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