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Rajas of the Ganges
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Rajas of the Ganges



Indien in der Ära des Mogulreiches. Das Land entwickelt sich gerade zu einem der mächtigsten Reiche seiner Zeit. Der Großmogul beauftragt seine ehrwürdigsten Fürsten (die Rajas), neu erworbene Ländereien zu prächtigen und wohlhabenden Provinzen auszubauen. Ohne die Rolle des Karmas zu unterschätzen, versuchen die Spieler als Rajas, sich in einem anspruchsvollen Zusammenspiel von Ansehen und Reichtum am vortrefflichsten zu behaupten. Wer wird am Ende in den Legenden seines Volkes unsterblich werden?

Rajas of the Ganges, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 99 Jahren.
Autor: Inka Brand, Markus Brand

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So wird Rajas of the Ganges von unseren Kunden bewertet:



6 v. 6 Punkten aus 4 Kundentestberichten   Rajas of the Ganges selbst bewerten
  • Petra D. schrieb am 29.10.2017:
    Wir schlüpfen in die Rolle von Rajas und Ranis um als Landesherrscher unsere Ländereien zu prächtigen und wohlhabenden Provinzen zu entwickeln. Ziel ist es durch den geschickten Einsatz der Arbeiter und der gesammelten Würfel die Provinz auszubauen und dadurch den Wettlauf um Reichtum und Ruhm zu gewinnen. Im Spiel laufen die beiden Leisten für Ruhm und Geld zwar parallel zu einander, der Ruhmesmarker wird jedoch im Uhrzeigersinn gezogen und der Geldmarker entgegen. Ziel ist es nun so viel Geld und Ruhm zu sammeln, dass sich die beiden Marker an einer beliebigen Stelle auf den Leisten begegnen. Wem dies zuerst gelingt, hat so gut wie gewonnen... denn die noch an der Reihe verbleibenden Spieler können ggf. den Sieg noch für sich beanspruchen...

    Zu Beginn hat jeder Spieler 6 Arbeiter seiner Farbe, wobei nur 3 aktiv sind. Die weiteren müssen im Laufe des Spiels erspielt werden. 1 Boot für die Hafenaktion; 1 Bonusmarker und 5 Marker (1 Karma und 4 Aufwertungsmarker) sowie ein Provinztableau und eine Kali-Statue mit bis zu 8 bzw. 10 Händen (Platzhalter für Würfel je Version des Spiels). Jeder Spieler beginnt mit 4 Würfeln. Insgesamt gibt es 48 Würfel (12 á 4 Farben). Die Farbe kann er frei wählen, die Würfel werden gewürfelt und auf die Platzhalter auf Kali platziert. Zum Ausbau der Provinzen stehen 64 Provinzplättchen zur Verfügung, wobei es 12 Stapel gibt. Deas Oberste steht immer zum Kauf bzw. Bauen zur Verfügung. Die Kosten sowie die Ausstattung variieren je Plättchen.

    Der Startspieler beginnt, setzt einen Arbeiter entweder im Steinbruch (Bauaktion), auf dem Marktplatz (hierfür benötigt man entsprechende gebaute Provinzplättchen und erhält entsprechend Geld), im Palast (hier gibt es Vergünstigungen wie neue Würfel, Tausch von Würfeln bzgl. Anzahl und Farbe, der Möglichkeiten neu zu würfeln etc.) oder aber im Hafen (hier bewegt man sein Boot je nach eingesetzter Würfelzahl zwischen 1 bis 3 Felder vor und erhält lukrative Belohnungen). Dann bezahlt er die Kosten entweder in Geld oder durch Abgabe der passenden Würfel (je nach Aktion) und kann dann die Aktion ausführen. Er darf keine Aktion, die er nicht zahlen bzw. ausüben kann, wählen. Manche Aktionen sind für den ersten eingesetzten Arbeiter umsonst, die nachfolgenden müssen zahlen, wobei hier die Preise mit jedem Arbeiter steigen....

    Um das Spiel gewinnen zu können, benötigt man immer genug Würfel der "richtigen" Farbe, genug Arbeiter (also zusehen, dass man die Inaktiven aktiviert) und ebenfalls genug Geld.... Was dem Ganzen so etwas das Krönchen aufsetzt, ist, dass ich die Würfel beim Erhalt einmal würfel und das Ergebnis auch über die Rundenenden hinweg fortbesteht. Benötige ich ein anderes Ergebnis, kann ich durch den Einsatz von Karmastufen einen Würfel meiner Wahl auf die entgegengesetzte Seite drehen oder aber durch eine Aktion der Vorterrasse, die selbstverständlich nur einmal pro Runde zur Verfügung steht, dafür aber kostenlos ist und zusätzlich noch Geld einbringt, bis zu 3 meiner Würfel neu würfeln.

    Sollte eine Farbe der Würfel nicht mehr im Vorrat vorhanden sein, kann man diese nicht wählen und hat Pech gehabt. Im Laufe der Runde setzt jeder einen Arbeiter der Reihe nach und führt die Aktion aus. Wenn der letzte Arbeiter aller Spieler gesetzt wurde, endet die Runde. Hierbei kommen alle aktiven Arbeiter wieder zurück in den persönlichen Vorrat und eine neue Runde beginnt. Grds. wechselt der Startspieler im Uhrzeigersinn, außer jemand hat durch seine Aktion des Großmoguls (Palast) sich den Vorteil des nächsten Startspielers gesichert.

    Die Auswahl an Aktionen ist im Spiel sehr ausgewogen, durch die Gebundenheit der Würfelaugen und der begrenzten Aktionen muss man gut planen und sollte ein anderer Spieler schneller sein mal eben umdispunieren entsprechend seiner Möglichkeiten. Wie lange das Spiel am Ende geht, kann aufgrund fehlender Rundenvorgaben nicht vorhergesehen werden. Man muss gut die Leistenstände der Mitspieler im Auge behalten. Aber auch das ist ein Reiz des Spiels.

    Viele Spielzüge sind aus verschiedenen Spielen bereits bekannt, so dass der Einstieg ins Spiel relativ einfach ist (vor Allem für Vielspieler) und die Aktionen, Kosten und Boni erklären sich durch den Spielplan von selbst. Somit ist das Spiel in einer Hinsicht zwar komplex, aber in anderer Hinsicht benötigt man nicht ständig die Anleitung zum Nachlesen, was was bedeutet. Das Spiel hat einen gewissen Anspruch. Durch den einfachen Einstieg hat es aber auch einen guten Wiederspielreiz.
    Petra hat Rajas of the Ganges klassifiziert. (ansehen)
  • Wolfgang V. schrieb am 12.11.2017:
    Einleitung:

    Als Rajas und Ranis wetteifern zwei bis vier Spieler(innen) um Ruhm und Reichtum im alten Indien. Um auf beiden Leisten voranzuschreiten empfiehlt sich der Ausbau der eigenen Ländereien oder eine Schifffahrt auf dem Ganges. Auf dem Marktplatz lohnt sich der Handel mit Waren, und auch die Aktionen im Palast gewähren wertvolle Vorteile.

    Ablauf:

    Der Spielplan wird in die Mitte gelegt und jeder Spieler erhält das Spielermaterial seiner Farbe. Zu Beginn verfügen die Protagonisten über drei aktive Arbeiter. Im Laufe der Partie können zwei weitere Arbeiter freigespielt werden (auf dem Fluss, der Ruhmesleiste und der Geldleiste). Jeder Spieler würfelt mit vier unterschiedlichen Würfeln. Der Spieler mit dem geringsten Wert wird Startspieler.

    In jedem Durchgang setzen die Spieler reihum einen aktiven Arbeiter ein und führen anschließend sofort die dazugehörige Aktion aus. Im Steinbruch können die Spieler eine Bauaktion durchführen, d.h. sie geben einen oder mehrere gleichfarbige Würfel ab und nehmen sich dafür ein passendes Provinzplättchen vom Vorrat, das sie sofort in ihre Provinz legen. Dafür erhalten sie zunächst den Vorteil des gebauten Plättchens (Geld oder Ruhmespunkte). Berührt ein Weg eine Außenposition, bekommt der Spieler zusätzlich den entsprechenden Bonus (Geld, zusätzliche Würfel oder Ruhm). Auf dem Marktplatz erhalten die Spieler Geld für ihre gebauten Märkte (auf den Provinzplättchen). Im Palast des Großmoguls erhalten die Spieler unterschiedliche Vergünstigungen, z. B. zusätzliche Würfel, Aufwertungen der Multiplikatoren als Faktor für Gebäudewertungen usw. Die meisten Aktionen erfordern neben dem Setzen der Arbeiter auch die Abgabe von Würfeln. Last not least gibt es noch den Hafen, der eine Schiffsbewegung auf dem Ganges ermöglicht. Der Spieler erhält dann den Vorteil bzw. den Bonus des Zielfeldes. Einige Aktionen sind kostenpflichtig. Die Kosten werden auf der Geldleiste abgetragen, d.h. der Marker wird entsprechend zurückgesetzt.

    Ein Durchgang endet, sobald alle Spieler ihre Arbeiter eingesetzt haben. Dann werden die Arbeiterfiguren zurückgenommen und die nächste Runde beginnt. Das Spielende wird ausgelöst, nachdem es einem Spieler gelungen ist, dass sein Ruhmes- und sein Geldmarker einander begegnen oder aneinander vorbeiziehen. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass sich die beiden Leisten in entgegen gesetzte Richtungen bewegen. Der entsprechende Spieler hat dann die Partie gewonnen.

    Der beschriebene Ablauf bezieht sich auf die Basisversion des Spiels. Alternativ kann auch mit der Navaratnas-Variante und / oder im Ganga-Modus gespielt werden. Diese Varianten erschweren das Spiel (Fortgeschrittenen-Variante), aber der grundlegende Mechanismus wird dabei nicht verändert.

    Meinung:

    Gratulation an das Autorenehepaar Inka und Markus Brand. Nach Village und Murano ist Rajas of the Ganges ein weiterer Volltreffer, der bedenkenlos und ohne jegliche Abstriche weiterempfohlen werden kann.

    Nach dem ersten Durchlesen der Anleitung fühlt man sich von den vielen Möglichkeiten fast ein bisschen „erschlagen“, aber schon sehr bald kristallisiert sich heraus, dass Rajas of the Ganges gar nicht so komplex ist wie es zunächst den Anschein hat. Sowohl das Regelwerk als auch die Symbolik sind ausgezeichnet konzipiert und lassen keine Fragen offen. Und wenn man die Symbolik versteht, hat man auch keine Probleme mit dem Spielablauf, was definitiv ein explizites Sonderlob verdient. Denn dadurch eignet sich Rajas of the Ganges nicht nur für Vielspieler und Kenner (= primär angesprochene Klientel), sondern auch für ambitionierte Gelegenheitsspieler mit einer Vorliebe für anspruchsvollere Veröffentlichungen. Insgesamt betrachtet ist Rajas of the Ganges hinsichtlich des Schwierigkeitsgrads in etwa auf Village-Niveau angesiedelt.

    Wie ist nun das Spielgefühl und der Spielspaß zu bewerten? Super! Rajas of the Ganges ist ein echtes Juwel im Genre der Kennerspiele, weil die Möglichkeiten so vielfältig sind und der Mechanismus der entgegen gesetzten Leisten absolut innovativ ist. Das Ausloten aller Optionen macht tierisch Spaß und beinhaltet einen hohen Wiederspielreiz. Und dabei führen viele Wege nach Rom. Ob man sich nun auf bestimmte Märkte oder bestimmte Gebäude konzentriert oder breitgefächert zu Werke geht spielt keine Rolle. Alle Strategien können erfolgreich sein. Und das ist auch gut so, denn ein „Königsweg“ macht ein Spiel oftmals schnell langweilig (was bei Rajas of the Ganges definitiv nicht der Fall ist).

    Auch an der Aufmachung bzw. dem Material gibt es nichts auszusetzen. Sowohl die Optik (Grafik) als auch die Qualität der Utensilien sind sehr gut und in keiner Weise zu bemängeln. Bleibt nur noch die Frage, ob es nach so viel Lob auch etwas zu beanstanden gibt? Antwort: nein, gibt es nicht. Rajas of the Ganges ist einfach nur ein tolles Spiel, das jedem Vielspieler und ambitionierten Gelegenheitsspieler ans Herz gelegt werden kann.

    Fazit:

    Wer Spiele wie Village oder Ulm zu seinen Favoriten zählt kommt um Rajas of the Ganges nicht herum. Das Spiel schlägt genau in diese Kerbe, begeistert das Vielspielerherz und macht immer wieder neu Spaß. Klare Kaufempfehlung!

    • Sven T., Sebastian B. und noch jemand mögen das.
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    • Sven T.
      Sven T.: Naja, ich und viele andere in unserem Club haben nach ca. 25 Partien von ca. 15 verschiedenen Testern festgestellt, dass es einen Königsweg... weiterlesen
      12.11.2017-12:00:13
  • Uwe S. schrieb am 01.11.2017:
    Rajas of the Ganges ist ein Würfel-gesteuertes Worker-Placement-Spiel, bei dem man zusätzlich zu seinen 3 Arbeitern noch Arbeiter auf speziellen Leisten (Ruhm, Reichtum, Fluß) "freischalten" kann. Die Arbeiter können im Palast (hauptsächlich neue Würfel), Steinbruch (bauen), Markt (Reichtum mehren) oder Hafen (Sammelsurium von Boni) meist nur in Verbindung mit passenden Würfeln eingesetzt werden. Neue Würfel (blau, grün, Lila, gelb) werden sofort gewürfelt, die Würfelaugen bestimmen zusammen mit der Farbe die Einsatzmöglichkeiten des Würfels. Mittels Karma können die Würfel auf die entgegengesetzte Seite gedreht werden, es gibt auch ein Feld um beliebig viele Würfel neu zu würfeln. Die erworbenen Gebäude werden auf einen Provinz-Tableau gelegt und geben zusätzliche Vorteile (Ruhm, Reichtum). Das Spiel endet, wenn sich die Marker für Ruhm und Reichtum, die an entgegengesetzten Positionen starten, treffen.

    Fazit: Rajas of the Ganges ist ein durch die Würfel Glücks-abhängiges Spiel, was aber durch das Karma (Drehen der Würfel) und die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten der Würfel nicht so stark ins Gewicht fällt. Durch die Sieg-Bedingung der zwei sich treffenden Marker (Ruhm, Reichtum) kann die Strategie entsprechend gewählt werden.
    Uwe hat Rajas of the Ganges klassifiziert. (ansehen)
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