Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Raiders of the North Sea (engl.)



"Räuber der Nordsee spielt in den aktivsten Jahren der Wikingerzeit. Als Krieger versuchen die Spieler, ihren Häuptling zu beeindrucken, indem sie nahe gelegene Siedlungen überfallen. Die Spieler stellen dazu eine Mannschaft zusammen, häufen Proviant an und segeln dann nordwärts, um Gold, Eisen und Vieh zu erbeuten. In den Schlachten gibt es Ruhm und Ehre zu gewinnen, sogar durch den Todeskuss einer Walküre."

Das Ziel in Räuber der Nordsee ist, den Häuptling zu beeindrucken und so am Spielende die meisten Siegpunkte zu haben. Siegpunkte werden hauptsächlich durch Plündern von Siedlungen und Darbringungen an den Häuptling erlangt. Dabei ist wichtig, wie die Spieler ihre Beute nutzen. Das Spiel endet, wenn entweder 1 Festung verbleibt, alle Walküren entfernt oder alle Darbringungen gemacht wurden.

Im Laufe des Spiels stellen die Spieler in ihrem Heimatdorf Mannschaften zusammen. Dazu besuchen sie mittels eines innovativen Arbeiter-Einsetz-Mechanismus abwechselnd die verschiedensten Häuser im Dorf. Zu den Häusern gehören unter anderem: ein Langhaus, eine Ratshalle, die Rüstkammer, die Silberschmiede und viele mehr. Haben sie eine Mannschaft zusammen, brechen sie zum Plündern auf und überfallen Klöster, Häfen und Festungen.
Die unterschiedlichen Mannschaftsmitglieder bringen den Spielern dabei verschiedene Vorteile. Zu diesen Dorfbewohnern gehören unter anderem: der Raufbold, ein Totengräber, Marodeure, der Kartograph, Barbaren, Späher, Kriegsherren und vieles mehr. Nicht zu vergessen: die einzigartigen Helden.
Die gemachte Beute setzen Spieler im weiteren Spiel nutzbringend ein oder bringen sie für Siegpunkte als Sets dem Häuptling dar.

Räuber der Nordsee zeichnet sich durch seine vielzähligen funktionierenden Strategien aus. Überzeugt durch eine wunderschöne Optik. Und hat durch eine zu Spielbeginn stets andere Beuteverteilung einen hohen Wiederspielbarkeitswert.

ACHTUNG: Das Spiel ist komplett Englisch.

Raiders of the North Sea (engl.), ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Shem Phillips



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      6 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   Raiders of the North Sea (engl.) selbst bewerten
      • Irene Q. schrieb am 05.03.2020:
        Worker Placement-Mechanismen sind ja weit verbreitet. Raiders of the North Sea macht daraus aber etwas Neues und Spannendes. Wie in allen Worker Placement-Spielen kann man sich durch das Platzieren von Arbeitern Ressourcen oder andere Aktionen verschaffen. Hier gibt es aber zwei Besonderheiten: Erstens setzt man nicht nur Arbeiter, sondern man nimmt sie auch zurück. Und die jeweiligen Ressourcen oder andere Aktionen bekommt man in beiden Fällen. Weiterhin haben die Arbeiter drei verschiedene Farben, und je nachdem, welche Farbe ein Arbeiter hat, variieren die möglichen Aktionen ein wenig. Anfangs sind nur die schwarzen Arbeiter direkt verfügbar, erst wenn jemand erfolgreich Raids durchgeführt hat, stehen den Spielern auch die besseren grauen und weißen Arbeiter zur Verfügung, mit denen man dann auch neue Spots fürs Setzen zur Verfügung hat.
        Was den Rest der Spielmechanismen angeht, so sind sie weniger innovativ: Man sammelt Ressourcen und Crew, um Raids durchführen zu können, und man wirbt eine Crew an, um ausreichend Stärke zu haben, um siegreich sein zu können und bestenfalls noch Ruhm anzusammeln. Crewmitglieder haben neben ihrer Stärke eigene Fähigkeiten, die von Vorteil sein können. Und schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit, Opfer zu erbringen, um Ruhm zu sammeln.
        Alles zusammen wird kombiniert zu einem sehr spannenden Kennerspiel, das wirklich leicht zu lernen, aber extrem schwer zu meistern ist. Ein richtig guter Spieler wird vor allem ins Platzieren und Wegnehmen von Arbeitern viel Überlegung stecken, dann damit beeinflusst man die Möglichkeiten der Gegner wesentlich stärker als das in den meisten Worker Placement-Spielen der Fall ist. Es ist durch die Farben und den Setzen-und-Wegnehmen-Mechanismus weitaus mehr zu bedenken, als das sonst der Fall ist, und ein Spieler mit Weitblick gewinnt so erheblich mehr strategischen Vorteil.

        Ich denke, Raiders of the North Sea ist ein tolles Spiel, wenn man entweder Worker Placement-Spiele eh schon sehr gerne spielt und gerne eine neue Variante dafür kennen lernen möchte, oder aber wenn einem in typischen Worker Placement-Spielen die Interaktion zu gering ist, man den Mechanismus aber gut fände, wenn er etwas mehr Interaktion enthalten würde.

        Insgesamt finde ich das Spiel total klasse, und wenn ich es eine Weile nicht gespielt habe, fällt mir immer wieder auf, wie viel mehr Spieltiefe die kleine Variation des Grundmechanismus in das Spiel bringt, und bin wieder von Neuem begeistert.
        Irene hat Raiders of the North Sea (engl.) klassifiziert. (ansehen)
      • Marcus G. schrieb am 16.08.2019:
        Wikinger sind ein ganz beliebtes Themen in verschiedenen Medien. Auch uns Brettspielern kommt dieses Thema in vielen Varianten immer wieder auf den Tisch, sei es in Champions of Midgard, Vikings Gone Wild oder wie zuletzt bei Tal der Wikinger. Mit Räuber der Nordsee (engl. Raiders of the North Sea, die Version, die ich besitze) schauen wir uns heute mal ein Spiel an, das es auf die Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2017 stand.

        Kennerspiel des Jahres – das hört sich kompliziert an, ist es aber glücklicherweise nicht. Zwar gibt es vieles im Auge zu behalten bei Räuber der Nordsee, der eigentliche Spielmechanismus ist aber tatsächlich recht einfach.

        In Räuber der Nordsee übernehmen wir die Rolle eines Wikingers, der das Stammesoberhaupt beeindrucken möchte. Und da die Wikinger ein kriegerisches Völkchen waren, verschafft man sich Eindruck (=Siegpunkte) nur durch Plünderungen umliegender Ortschaften (Häfen, Außenposten, Klöster oder Festungen), durch gute Kampfausrüstung, durch heldenhaften Tod im Kampf oder durch Darbietungen an das Stammesoberhaupt.

        Um all diese Ziele zu erreichen, schicken wir jede Runde einen Arbeiter los und holen einen zurück. Bei beiden Aktionen darf ich die Vorteile des Standortes nutzen. Im Dorf gibt es diverse Orte, an denen wir Ressourcen (Nahrung, Silber oder Handkarten) sammeln oder Aktionen ausführen (Anheuern von Crewmitgliedern, Ausspielen von Karten, Darbietungen bringen). Der Clou bei diesem im Grunde klassischen Arbeitereinsetzspiel ist: die Arbeiter haben unterschiedlichen Farben (schwarz, grau und weiß). Je nach Arbeiter ändern sich die Möglichkeiten an einigen Orten. Und da ich meinen Arbeiter nur auf ein unbesetztes Feld stellen kann und von einem besetzten nehmen kann, ergeben sich viele spannende Taktiken, sich selbst Vorteile zu verschaffen und gleichzeitig die Möglichkeiten des Gegners zu blockieren.

        Habe ich genügend Ressourcen gesammelt und eine ausreichend große Crew angeheuert, darf ich auf Plünderfahrt gehen – sofern sich in meiner Hand gerade ein fürs Ziel farblich passender Arbeiter befindet. Für jedes der Plünderziele gibt es bestimmte Voraussetzungen (Crewgröße, Nahrung, eventuell auch Gold). Während die Häfen leichte Beute sind, brauche ich für die anderen Ziele auch eine bestimmte Mindeststärke bei meinen Crewmitgliedern, um aus einer erfolgreichen Plünderung Siegpunkte zu ziehen. Als Beute bekomme ich Gold, Fleisch oder Erz, die ich entweder als Darbietung in Punkte oder im Dorf in andere Vorteile umsetzen kann. Allerdings gibt es auch immer wieder Walküren unter der Beute, was bedeutet, dass eins meiner Crewmitglieder nach Walhalla gehen muss. Am Ende bekomme ich dafür auch noch Siegpunkte, erst einmal ist es aber hinderlich.

        Apropos Crew: die Crew, die ich gegen Silber im Dorf von meinen Handkarten anheuere, bringt nicht nur ihre Kraft ein, sondern auch permanente Vorteile. So gibt es Crewmitglieder, die im Dorf mehr Ressourcen ergeben, andere geben Extra-Siegpunkte beim Plündern bestimmter Ziele oder senken die Voraussetzungen zum Plündern. Hier ist also auch ein Augenmerk drauf zu legen.

        Das Ende wird eingeläutet, wenn es keine Darbietungsplättchen zum Nachziehen gibt, nur noch ein ungeplündertes Festungsfeld gibt oder alle Walküren vom Feld verschwunden sind. Es gewinnt derjenige, der in der Endabrechnung die meisten Punkte hat.

        Natürlich kann und will ich hier nicht auf jedes Element und Regeldetail eingehen, dafür gibt es die Anleitung und viele tolle Beschreibungen im Internet.

        Räuber der Nordsee ist ein wirklich schönes Arbeitereinsatzspiel, dessen Spielmechanismus im Grunde simpel ist, da jeder Zug aus dem Einsetzen und Wegnehmen eines Arbeiters besteht. Durch die verschiedenen Farben und deren Einschränkungen wird das Spiel richtig interessant. Es sind ausreichend viele Spielelemente im Auge zu behalten, dass auch Vielspieler gefordert sind, ohne andere Spieler zu überfordern. Mir gefällt Räuber der Nordsee ausgesprochen gut. Es ist optisch sehr ansprechend, die Symbolik ist sehr gut gewählt, da entstehen keine Zweideutigkeiten. Die Materialqualität ist spitze, es liegen tatsächlich echte Münzen dem Spiel bei. Das Regelwerk ist gut geschrieben und klar strukturiert und hilft auch gut beim Einstieg. Die englische Version benötigt wenig Englischkenntnisse, aber zumindest einige, da die Kartentexte zumindest kleine Sätze umfassen. Ein wenig Schulenglisch sollte aber ausreichend sein.

        Dass Räuber der Nordsee nicht Kennerspiel des Jahres 2017 geworden ist, liegt übrigens nicht an der fehlenden Qualität dieses schönen Spiels, sondern an der Tatsache, dass mit dem modernen Klassiker Terraforming Mars und E.X.I.T. zwei noch größere Schwergewichte auf der Nominierungsliste standen.

        Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, sich in einer Proberunde mal an dieses schöne Arbeitereinsetzspiel heranzuwagen.

        Mit Bildern gibt es das ganze auch unter: http://werne-spielt.de/2019/08/raeuber-der-nordsee/
        Marcus hat Raiders of the North Sea (engl.) klassifiziert. (ansehen)
      • Kilian K. schrieb am 20.07.2019:
        Cleveres Workerplacement mit einem netten Mechanismus (Nicht jeder Arbeiter passt überall hin, wenn du an eine Stelle einen Arbeiter legst, nimmst du einen der schon dort ist an dich).
        Errata beachten: Der Merchant bringt 1 VP pro pair of livestock, nicht 1 VP pro Livestock wie auf der Karte angegeben.
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        • Marcus G.
          Marcus G.: Deine sehr kurze Beschreibung ist missverständlich: du stellst einen passenden Arbeiter auf ein freies Feld und führst die Aktion aus, dann... weiterlesen
          12.08.2019-10:20:42

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