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Praetor



Im Jahre 122 n. Chr. ist das Römische Imperium auf dem Gipfel seiner Macht. Caesar Hadrian hat alle Kriege gegen die Barbaren beendet. Stattdessen baut er Städte und Befestigungen in den Provinzen, um die Vormachstellung des Römischen Reiches, seine Kultur und seinen Reichtum auf Dauer zu sichern. Der südliche Teil Britanniens ist unter römischer Kontrolle. Und der Kaiser hat schon den Bau von Hadrians Wall angeordnet, um das Imperium vor Angriffen der Pikten und Scoten aus dem Norden zu schützen. Zusammen mit dem Bau des Walls hat Hadrian den Bau einer neuen Stadt in Auftrag gegeben, welche die lokale Bevölkerung für alle Zeiten an den Ruhm des Imperiums erinnern soll. Fünf Ingenieure, die sein Vertrauen genießen wurden mit genügend Ressourcen und Arbeitern entsendet, die neue Stadt gemeinsam zu errichten.

In Praetor werde Sie die Rolle eines römischen Ingenieurs übernehmen, um mit den anderen Spielern zusammen eine prächtige Stadt zu errichten. Sie müssen Ihre begrenzten Ressourcen weise nutzen und versuchen neue zu erschließen. Zudem müssen Sie rechtzeitig neue Arbeiter rekrutieren, um Ihre erfahrenen Leute zu ersetzen, die nach und nach in den Ruhestand gehen. Bauen Sie Siedlungen und Gebäude um Ihre Bevölkerung zu beeindrucken und lobpreisen Sie die Götter, um deren Gunst zu erringen. Und wenn ie es schaffen einige Ihrer dringend benötigten Ressourcen zum Bau von Hadrians Wall zur Verfügung zu stellen, wird Ihnen die Aufmerksamkeit Caesars gewiss sein. Und damit steigen deine Chancen zum Praetor ernannt zu werden. In jeder Runde können Sie Ihre Arbeiter auf bereits gebaute Stadtteile setzen, um Ressourcen, Moral, neue Rekruten, oder Gunst zu erhalten. Sie können aber auch Arbeiter dazu abstellen neue Stadtteile zu bauen oder Sie können Ressourcen ausgeben, um Caesars Forderungen zu erfüllen und dadurch Gunstpunkte zu erhalten. Allerdings müssen Sie am Ende jeder Runde Ihre Arbeiter noch bezahlen. Können Sie dies nicht, wird sich die Moral in der Stadt verschlechtern. Die meisten Aktionen, die Ihre Arbeiter ausführen, werden ihre Erfahrung erhöhen. Dadurch werden sie besser darin Ressourcen zu sammeln. Ihre erfahrensten Arbeiter werden schließlich in den Ruhestand gehen und Ihnen dadurch zusätzliche Gunstpunkte einbringen. Allerdings müssen Sie sie aus Loyalität bis zum Ende des Spiels natürlich weiter bezahlen.

Praetor, ein Spiel für 2 bis 5 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Andrei Novac

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So wird Praetor von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 5 Kundentestberichten   Praetor selbst bewerten
  • Mahmut D. schrieb am 14.05.2014:
    Ersteindruck:
    Ein überraschend gutes Spiel mit leichtem Einstieg. Ein guter Einstieg für Neulinge, in die Workerplacement-Welt.
    Denn einem Nichtspieler kann man Praetor in 5 Minuten erklären und schon kanns losgehen.
    Praetor ist ein leicht anspruchsvolles Spiel, hat fast keine Downtime und die verschiedenen Tableaus sorgen für Varianz.

    Praetor macht mir persönlich viel Spaß, hat aber leider auch einige redaktionelle Mängel, wie unausgewogene Plättchen, nicht ausreichende Ressourcensteine etc.. Daher gibt es von mir 4 Punkte.
    Mahmut hat Praetor klassifiziert. (ansehen)
    • Dagmar S., Marcus R. und 13 weitere mögen das.
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    • Zeige alle 31 Kommentare!
    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Johannes: Mich wundert, dass du hier schreibst, aber dein Account mir als gelöscht gezeigt wird. Meine Bewertungen hier sind... weiterlesen
      23.08.2014-12:23:06
    • Doreen S.
      Doreen S.: Bei mir wird er auch gelöscht angezeigt...
      23.08.2014-14:42:59
  • Frank L. schrieb am 12.11.2014:
    Beschreibung:
    Im Auftrag Kaiser Hadrians bauen die Spieler gemeinsam an einer prächtigen Stadt. Sie fördern Baustoffe und errichten damit Minen und Werkstätten, Handelsplätze und Kunststätte sowie Tempel für die Götter. Sie rekrutieren neue Arbeiter und tragen zum Bau des Hadrianwalls bei. Dadurch erlangen sie des Kaisers Sympathie und hoffen darauf, mit dem Titel des Praetors (Bürgermeister) entlohnt zu werden.

    Ablauf:
    Nacheinander senden die Spieler einzeln ihre aktiven Arbeiter aus, um ihre Aktionen auszuführen:
    • Ein neues, verfügbares Gebäudeplättchen aus der allgemeinen Auslage an die gemeinsame Stadt anbauen. Dazu bezahlt der Spieler die abgebildeten Baustoffe und Münzen und markiert es mit einer eigenen Scheibe. Anschließend erhält er die Siegpunkte des Gebäudes sowie jeweils einen zusätzlichen Punkt für jedes angrenzende Plättchen, bei dem ein Kachelmuster in der Ecke der Plättchen übereinstimmt.
    • Ein bereits gebautes Gebäudes aktivieren und den entsprechenden Effekt nutzen:
    o Minen: Gold oder Baustoffe erhalten entsprechend dem Erfahrungswert seines Arbeiters, mit dem er das Plättchen aktiviert.
    o Tempel/Foren: Siegpunkte oder Münzen für Arbeiter, eigene Stadtplättchen oder gesammelte Ressourcen kassieren.
    o Markt: Beliebig viele Ressourcen zu einem bestimmten Wechselkurs mit dem Vorrat tauschen/kaufen und/oder verkaufen.
    o Ausbildungslager: Einen Dorfbewohner auf das Ausbildungsfeld stellen.
    o Außenposten: Das verfügbare Wallplättchen zu den angegebenen Kosten bauen. Dafür erhält man die aufgedruckten Siegpunkte sowie weitere für alle bereits von diesem Spieler gebauten Wallplättchen.

    Jedes Stadtplättchen kann nur einmal pro Runde aktiviert werden. Gehört das Gebäude einem Mitspieler, muss man Aktivierungskosten an ihn bezahlen. Eigene oder neutrale Gebäude sind kostenlos nutzbar.

    Nachdem alle Spieler gepasst haben, beginnt die Erfahrungsphase:
    • Alle Lehrlinge rücken eine Ausbildungsstufe weiter. Nach der zweiten Stufe ist die Ausbildung beendet und der Gehilfe steht aktiv zur Verfügung. Nutzt man die Akademie, wird der Arbeiter sofort aktiv.
    • Alle eingesetzten Handlanger werden zurückgeholt. Bei Bauarbeitern, die ein neues Stadtplättchen errichtet haben sowie bei Schaffenden, die bestimmte Gebäude genutzt haben, steigt der Erfahrungswert um eine Stufe. Dazu werden die jeweiligen Arbeiterwürfel auf die neuen Erfahrungswerte gedreht. Erreicht ein Arbeitnehmer die letzte Würfel-Stufe (sechs), geht er in seinen wohlverdienten Ruhestand und wird auf die Rentnerleiste der Spielertafel gesetzt. Für jeden neuen Rentner wird man mit Siegpunkten belohnt. Alle anderen gehen wieder in den Bereich der aktiven Arbeiter.
    • Anschließend müssen Löhne und Renten bezahlt werden und zwar für jeden aktiven Arbeiter sowie für jeden Ruheständler.

    Am Rundenende wird die Auslage der verfügbaren Stadtplättchen ergänzt und ein neues Wallplättchen aufgedeckt.

    Die letzte Runde beginnt, sobald das letzte Stadtplättchen oder das letzte Wallplättchen aufgedeckt wurde.
    Der Spieler mit den meisten Punkten wird Praetor und gewinnt.

    Offizielle Anpassungen:
    Nach Erscheinen des Spiels gab es einige Regel-Diskussionen in diversen Spiele-Foren. Daraufhin erschuf der Autor offizielle Regelanpassungen:
    • Für eine kürzere Partie zu Beginn fünf Wallplättchen entfernen.
    • Aktivieren des Markts: Die maximalen Anzahl Käufe und Verkäufe pro Warenart sind durch die Erfahrungsstufe des Gehilfen begrenzt, der das Gebäude aktiviert.
    • Das Gebäude Arbeitslager kann nicht von einem Spieler gebaut werden, sondern wird direkt beim Aufdecken in die Stadt gelegt und bleibt neutral. Die Aktivierungskosten werden an die Bank gezahlt.
    • Bei Tempeln "Siegpunkte für Rohstoffe" ist die mögliche Siegpunktzahl auf 22 Punkte begrenzt.

    Fazit:
    Praetor ist ein Worker-Placement-Spiel, bei dem man verschiedene strategische Optionen verfolgen kann: Setzt man von Anfang an auf viele neue Arbeiter, hat man mehr Aktionen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass man seine Angestellten auch bezahlen muss. Ab einer bestimmten Stärke seiner Crew steigt die Lohnforderung überproportional. Außerdem kann es vorkommen, dass es nicht immer genügend freie, sinnvolle Einsatzorte gibt. Oder baut man zu Beginn interessante Gebäude, weil man dadurch sofort Sieg-Punkte erhält und im Laufe des Spiels Aktivierungskosten von seinen Mitspielern kassieren kann. Oder aber man setzt auf die Wallplättchen, durch die man kumulierte Siegpunkte erhält.

    Eine eindeutige Siegstrategie zu Spielbeginn gibt es meiner Meinung nach nicht. Zumal man ständig seine Aktionen, denen seiner Mitspieler anpassen muss. Schließlich baut man an einer gemeinsamen Stadt. Jeder Mitspieler kann auch die Gebäude nutzten, die man selbst für seine Strategie benötigt. Da jedes Stadtplättchen nur einmal pro Runde aktiviert werden kann, könnte es vorher von einem Mitstreiter besetzt und damit für sich selber blockiert werden. Also heißt es, stets die Möglichkeiten der Mitspieler im Auge zu behalten. Verfolgen mehrere Spieler ähnliche Strategien, bleibt ein Wettrennen auf bestimmte Gebäude nicht aus.

    In späteren Runden kommen die Tempel hinzu, durch die man Siegpunkte für gesammelte Rohstoffe oder andere Bedingungen erzielt. Insbesondere die Tempel "Siegpunkte für Rohstoffe" sind sehr ertragreich. Nach der Originalregel sind diese Gebäude eindeutig zu stark. Sie führen nämlich dazu, dass man die Ressourcen nur noch hortet und dann wertet. Die bereits erwähnten Regelanpassungen des Autors limitieren die Siegpunkte. In unserer Spielegruppe hat sich eine eigene Hausregel durchgesetzt (siehe unten): Wertet man seine Baustoffe, so muss man 1/3 davon abgeben.

    Sehr schön und innovativ finde ich den Mechanismus mit den Erfahrungswerten der Arbeiter. Der passt thematisch sehr gut und kann auch spielerisch überzeugen. Im Laufe des Spiels hat man dadurch unterschiedlich starke Figuren zur Verfügung, für die man gedanklich einen Einsatzplan erstellen kann. Dabei sollte man den Ertragswert für Rohstoffe und vor allem den Zeitpunkt des Ruhestands beachten. Den Renteneintritt kann man nämlich hinauszögern, wenn man ältere Arbeitnehmer bestimmte Gebäude aktivieren lässt, die den Erfahrungswert nicht steigern.

    Wichtig ist auch stets genügend Finanzmittel zu haben, um seine Arbeiter zu bezahlen. Deshalb sollte man eine Strategie entwickeln, um Geld zu erwirtschaften. Man kann Rohstoffe am Markt versilbern oder Finanzgebäude aktivieren. Weitere Münzen nimmt man ein, wenn man interessante Gebäude errichtet hat, die die Mitspieler eifrig nutzen. Bei einigen Gebäuden kommen mir die Aktivierungseinnahmen allerdings etwas zu gering vor. So erhält der Besitzer des Marmorbruchs lediglich ein Gold für dessen Aktivierung durch einen Mitspieler. Dieser kann dadurch aber immerhin bis zu sechs Marmor erhalten, die 24 Gold wert sind.

    Spielt man nach den Original-Regeln, kann sich eine Partie ziemlich in die Länge ziehen: Es kann nämlich vorkommen, dass die Stadtauslage durch uninteressante Gebäude verstopft wird. Dann endet das Spiel erst, nachdem alle Wallplättchen aufgedeckt worden sind (nach 14 Runden). Das war mit persönlich zu lang. Insbesondere weil man in den letzten Runden nur noch damit beschäftigt war Siegpunkte zu scheffeln. Meiner Meinung nach sollte ein Aufbauspiel enden, wenn es nichts mehr zum Aufbauen gibt. Deshalb sollte man zu Spielbeginn 5-6 Wallplättchen aus dem Spiel entfernen (siehe offizielle Regelanpassung).

    Abgeändert haben wir auch die Regel zur Ermittlung der Spieler-Reihenfolge. Nach der Original-Regel wird sie durch die Punktezahl festgelegt. Das kann dazu führen, dass sich ein Spieler zurückfallen lässt (indem er zu Beginn keine Gebäude baut) und immer das Ausbildungslager besetzt. Dann ist er der einzige Spieler, der über neue Arbeiter verfügt. Außerdem kann ein am Ende zurückliegender Spieler permanent eines der punkteträchtigsten Gebäude blockieren und damit als Königsmacher agieren. Wir haben die Aktionen einfach reihum ausgeführt und auch den Startspieler im Uhrzeigersinn weitergegeben. Damit hat jeder Spieler zumindest die Möglichkeit, bestimmte Gebäude zu nutzen oder zu blockieren.

    Die Grafik der Stadtplättchen und Spielertafeln sowie das Holzmaterial (Würfel, Marker & Rohstoffe) gefallen mir gut und schaffen eine stimmige Atmosphäre.

    Trotz einiger kleiner Haken in der Original-Regel ist Praetor mit den beschriebenen Anpassungen ein sehr schönes Aufbauspiel, das mir sehr gut gefällt. Mir hat es immer sehr viel Spaß gemacht, mir eine Strategie zurechtzulegen, meine Arbeiter nach ihrer Erfahrung zu planen. Und meine Mitspieler zu beobachten - ob und wie sie mir in die Quere kommen könnten. Gerade dadurch kommt auch genügend Interaktion ins Spiel. Das Glück spielt hingegen fast gar keine Rolle.
    Frank hat Praetor klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 15.05.2014:
    Workerplacement-Spiel für 2-5 Spieler ab 12 Jahren von Andrej Novac.

    Durch geschicktes Platzieren ihrer Arbeitermarker bauen die Spieler nach und nach eine Stadt aus dem römischen Fort in Brittanien. Das taktische Nutzen der städtischen Bauten zur richtigen Zeit bringt Einnahmen und Rohstoffe für weitere Planungen ein.
    Wem es zum Ende des Spiels dabei gelingt den größten Einfluss erworben zu haben, gewinnt und wird vom Caesar zum Praetor der Stadt ernannt.


    Spielvorbereitung:
    Entsprechend der Mitspielerzahl werden evtl. Stadtplättchen aussortiert, ansonsten werden sie nach den Fortschrittsjahren "I" und "II" sortiert und jeweils gut gemischt, um anschliessend aufeinander gestapelt zu werden (IIer unten, damit zuerst die Ier drankommen). Die obersten X+1 Stadtplättchen werden aufgedeckt, sie bilden die Kaufauslage (X = Spielerzahl).
    Die Stadtplättchen mit der "0" sind die Startstadtplättchen und werden, ebenfalls gemäß der Spielerzahl, offen in der Tischmitte ausgelegt - um sie herum werden im Laufe des Spiels weitere Plättchen angelegt, also sollte für reichlich Platz gesorgt werden.
    Die Rohstoffe (Holz, Stein, Marmor, Waffen) kommen zusammen mit dem Gold (5er, 1er) und den Mauerplättchen als Vorrat zur Seite. Von den Mauerplättchen wird das oberste offen ausgelegt.

    Die Spieler erhalten jeder ein Übersichts- und Spielertableau und in ihrer Wunschfarbe 15 Holzscheiben (Marker) und 8 Würfel (Arbeiter; die Augenzahl gibt den Erfahrungswert wieder). Ausserdem bekommen sie als Startkapitel 10 Gold, 4 Holz, 3 Steine, 2 Marmor, 1 Waffe.
    5 ihrer Arbeiterwürfel legen sie mit der "1" nach oben auf dem Spielertableau ins Dorf (grössere Ablagefläche links unten). Die drei restlichen Würfel kommen auf die Leiste der aktiven Arbeiter, je einmal mit der "1", "2" und "3" nach oben ausliegend.
    Einen Marker legen sie auf eine der ausliegenden Goldminen, zwei weitere Marker werden zum Start auf die Punkte- und Rundenleiste gelegt.
    Der gewählte Startspieler legt dabei einen Marker auf die "10" der Punkteleiste und die anderen Spieler im Uhrzeigersinn jeweils ein Feld dahinter, also 9, 8, 7,...!
    Der Spieler mit den wenigsten Punkten legt einen Marker auf die "I" der Rundenleiste und darf somit im ersten Zug beginnen, die restlichen Spieler folgen gemäß der Punkte hinter ihm auf die "II", "III",...!


    Spielziel:
    Die meisten Punkte zu sammeln, um als Praetor der Stadt eingesetzt zu werden.


    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über mehrere Runden und zu Beginn jeder Runde, wird immer die Zugreihenfolge überprüft bzw. angepasst - der Spieler mit den aktuell wenigsten Punkten, wird Erster, usw.
    Hiernach folgt entsprechend dieser Reihenfolge die Aktionsphase, bei der jeder abwechselnd eine Aktion durchführt, bis jeder gepasst hat.
    Abschliessend kommt die Rundenendphase in der alle Werte, Positionen und Marker aktualisiert werden.

    Als Aktionen stehen zur Wahl:

    - Stadtteil bauen; hierfür wird ein Arbeiter(würfel) auf ein zum Kauf ausliegendes Stadtteil gesetzt, die nötigen Ressourcen bezahlt und das Kärtchen dann an die vorhandenen Stadtkärtchen angelegt - mindestens an ein schon ausliegendes Kärtchen muss das Neue angrenzen. Nun wird ein eigener Marker hierauf abgelegt, um anzuzeigen, wem dieses Stadtkärtchen gehört und überprüft, ob es neben den Punkten, die auf dem Kärtchen abgebildet sind, noch Sonderpunkte gibt.
    Jedes Stadtkärtchen hat in den vier Ecken ein Teil-Muster aufgedruckt. Passen Muster von ausliegenden und dem neu angelegten Kärtchen zusammen, gibt es pro schon liegendem und passendem Eckfeld 1 Punkt extra - dafür darf das Stadtkärtchen beim Anlegen auch beliebig gedreht werden. So soll eine Plaza nebenher gebaut werden, die aber neben diesen extra Punkten, nur optischen Wert besitzt - für die zusätzlichen Punkte allerdings, können so manche abenteuerliche Stadtausuferungen gebildet werden, anstelle von braven Blöcken^^.

    - Stadtteil nutzen; jedes Stadtkärtchen hat eine Funktion und diese kann genutzt werden, indem ein Arbeiterwürfel auf den kreisförmigen Platz mit Symbol gestellt wird. Gehört dieses Stadtkärtchen niemanden oder dem aktiven Spieler selbst, muss nichts bezahlt werden, ansonsten an den Besitzer der, neben dem Funktionssymbol, abgedruckte Wert.

    Stadtfunktionen sind da z.B.: "Holzfällerlager" (bringt X Holz ein), "Steinbruch" (bring X Steine ein), "Marmorsteinbruch" (bring X Marmor ein), "Schmiede" (X Holz werden zu X Waffen), "Goldmine" (bringt X Gold ein), "Markt" (erlaubt beliebiges Kaufen und Verkaufen von Rohstoffen, gemäß der Preistabelle (auf jedem Spielertableau abgebildet)), "Tempel des Apollo" (1 Punkt pro kontrollierten Stadtteil), "Orakel" (2 zusätzliche Moralfelder für jeden pensionierten Arbeiter), "Arbeiterlager" (erlaubt das Platzieren eines Arbeiterwürfel aus dem Dorf auf das erste Ausbildungsfeld), "Akademie" (erlaubt das Überspringen der zweiten Ausbildungsstufe), u.v.m.

    Jede Stadtteilfunktion darf nur einmal pro Runde benutzt werden!
    Bei manchen, besonderen Stadtteilfunktionen (mit grauem Hintergrund im Kreisfeld) wird kein Arbeiter abgestellt, daher legt der Spieler, der es gerade genutzt hat, dann einen Marker von sich dort temporär ab.

    In der Rundenendphase wird nun alles wieder aufgeräumt^^.
    Beginnend beim aktuellen Startspieler (hier nur der Übersicht halber) räumt jeder Spieler seine Arbeiterwürfel wieder zu sich auf das Spielertableau. Dabei erfährt jeder Arbeiter Erfahrung, der zum Bau eines neuen Stadtkärtchens genutzt wurde (erkennbar daran, dass auf einem Stadtkärtchen neben dem eigenen Marker auch ein Würfel liegt (nicht auf dem zu aktivierenden Funktionsfeld) - später kann es durchaus mal unübersichtlich werden, wenn die Stadt gut gewachsen ist!) und so wird beim Zurücksetzen auf einen Platz der aktiven Arbeiterfelder seine Augenzahl um 1 erhöht. Dasselbe gilt für Arbeiterwürfel, die die Funktion eines Stadtteils mit rotem Hintergrund genutzt haben.

    Alle anderen Arbeiter kommen ohne Erfahrungserhöhung wieder zurück - evtl. genutzte pensionierte Arbeiter werden wieder auf die untere Arbeiterleiste gestellt.
    Wird ein Arbeiterwürfel hierbei auf die "6" gedreht, wird er nun pensioniert - der Spieler erhält hier einmalig 12 Punkte im Zeitalter "I" und 8 Punkte im Zeitalter "II"!
    Arbeiterwürfel, die im Training sind, rücken ein Feld auf, also vom ersten Ausbildungsplatz auf den Zweiten oder vom Zweiten auf die Leiste der Aktiven - dabei behalten sie jeweils den Augenzahlwert "1".

    Falls das aktuell ausliegende Mauerplättchen nicht genutzt wurde, wird es aus dem Spiel genommen und das Nächste offen ausgelegt.
    Die offene Stadtkärtchenkaufauslage wird wieder auf X+1 ergänzt.

    Nun müssen noch alle Spieler ihre Arbeiter bezahlen (auch die Pensionierten), dazu zahlen sie den an jedem aktiven und pensionierten Arbeiterfeld stehenden Betrag in den Vorrat.
    Wer seine Arbeiter nicht bezahlen kann, rückt seinen Moralmarker pro fehlendem Gold um ein Feld nach links! Am Ende des Spiels wird ein negativer Moralwert von der Gesamtpunktzahl abgezogen!!!

    Abschliessend kann jeder Spieler, der möchte, einmal für 5 Punkte einen Arbeiter aus dem Trainigslager direkt auf einen aktiven Arbeiter-Platz stellen - bei Erfahrungsstufe "1".

    Nun beginnt eine neue Runde, wieder mit der Überprüfung der Punktzahl und der evtl. Änderung der Zugreihenfolge.


    Spielende:
    Das Spiel endet, sobald entweder die komplette Stadtkärtchenauslage oder der Mauerplättchennachziehstapel aufgebraucht ist.

    Es folgt die Schlusswertung, bei der jeder aktive Arbeiter seinem Besitzer die Augenzahl (Erfahrung) Punkte einbringt - jeder "Auszubildene"^^ bringt 1 Punkt.
    Der Moralwert wird den Punkten hinzugefügt oder von diesen abgezogen.
    Alle übrigen Ressourcen können per Marktpreistabelle noch in Gold gewandelt werden und pro 10 Gold gibt es einen weiteren Punkt.

    Der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt und wird Praetor.


    Varianten:
    - "Expertenspiel"; die Spielertafeln werden auf die Expertenseite gedreht und bringen so schon mal eine neue Erfahrung ins Spielgeschehen^^. Bei der Endabrechnung gibt es zusätzlich Punkte für den größten kontrollierten Stadtbereich (zusammenhängende Stadtkärtchen) sowie für die meisten besetzten Stadtkärtchen und/oder die meisten Dorfbewohner (der Spieler hat also kaum Arbeiter zur Verfügung gehabt).

    - "Hartes Spiel"; aus den Stadtkärtchen werden die "Märkte" entfernt - somit wird das Haushalten mit den Ressourcen um einiges wichtiger.


    Fazit:
    Mit Praetor liefert NSKN Games wieder ein grundsolides Spiel ab.
    Umfang, Aufmachung und Qualität des Materials sind absolut stimmig und transportieren auch das Thema atmosphärisch gut zu den Spielern.

    Der Stadtaufbau motiviert durch alle Runden hindurch, aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten, trotz dessen, dass es ja eigentlich nur 2 Aktionen zur Wahl gibt.
    Aber durch die Nutzungsmöglichkeit aller Stadtteile und auch der Kombination mit der Rohstoffbeschaffung ergibt sich immer etwas zu tun.
    Glücksanteile gibt es keine, echte Interaktion aber auch nur bedingt durch das Bezahlen der Besitzer von Stadtkärtchen, wenn deren Funktion genutzt werden will. Dennoch hat man nicht das Gefühl alleine vor sich hinzubauen, irgendwie schafft es die Spielmechanik die Rundenabläufe so abwechslungsreich zu halten, das man nie Langatmigkeit zu spüren bekommt.
    Das taktische Vorgehen ergibt sich aus den Planmöglichkeiten, wie man gerade agieren möchte, um z.B. den Mitspielern dieses oder jenes Stadtteil zuvor abspenstig zu machen.
    Insgesamt ist man laufend dabei zu Optimieren und stellt Überlegungen an und will soviel machen, so dass das Spielende meist viel zu früh kommt. Dadurch entsteht aber kein Gefühl, dass das Spiel unfertig endet, doch man könnte noch hier und da und überhaupt...^^!

    Die verschiedenen Testrunden (3er- und 4er-Runden) waren vom Ablauf her alle gleich, Spiel aufbauen, Erklären, Spielen, Begeistert sein^^.
    Das hat schon länger kein Aufbauspiel mehr geschafft und vom generellen Thema nahe dran, zuletzt Suburbia.
    Auch die Zugänglichkeit des Spiels ist hervorragend, hieran merkt man die wachsende Erfahrung des Verlags mit komplexeren Spielen. Anleitung und Prinzip sind eingängig und gut strukturiert, Schwierigkeit(svarianten) und Balance gut austariert.
    Mit etwas Geduld wird Praetor da auch schnell zum Familienspiel, auch wenn es sicherlich schon eher für sogenannte Kennerrunden gedacht ist.

    Rundum weiss Praetor zu begeistern und spielt sich hervorragend, somit also eine klare Empfehlung unsererseits!



    weiterführende Hinweise:
    - BGG-Eintrag: http://boardgamegeek.com/boardgame/137776/praetor
    - HP: http://www.nskn.net/en2/games/praetor/
    - Anleitung: englisch, weitere Sprachen im Internet abrufbar
    - Material: bis auf die Übersichten, sprachneutral
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