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In Olympus übernehmen 3–5 Spieler die Führerschaft über griechische Stadtstaaten, um diese zu Macht und Ansehen zu führen. Die Spieler setzen Priester ein, um den Segen der Götter für ihren Stadtstaat zu erbitten. Die Götter gewähren kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung, vermögen Kriege auszulösen und Seuchen zu verhindern.
Nur ein Stadtstaat vermag mit der Hilfe der Götter Ruhm und Unsterblichkeit zu erreichen!

Olympus, ein Spiel für 3 bis 5 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Andrea Chiarvesio, Luca Iennaco

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So wird Olympus von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   Olympus selbst bewerten
  • Reinhard O. schrieb am 02.07.2013:
    Titel: Olympus

    Autoren: Andrea Chiarvesio und Luca Iennaco
    Spieltyp: Workerplacementspiel / Ärgerspiel
    Spieldauer: 90 bis 120 Minuten
    Spieleranzahl: 3 bis 5 Spieler ab 12 Jahren

    Spielziel/-idee:
    Die Spieler schlüpfen in die Rolle des Oberhauptes eines griechischen Stadtstaates und versuchen für diesen die Vorherrschaft zu erringen. Dabei gewähren die Götter den Priestern der Spieler ihre Günste. Diese helfen dabei Fortschritte in der Kultur, bei der Nahrung und bei der Bevölkerung zu erzielen, Gebäude zu bauen, Kriege zu führen, die Gegner mit Plagen zu überziehen. Diese Günste sind auf sechs Fortschrittsleisten abgebildet. Immer wenn ein Spieler das letzte Feld einer solchen Leiste erreicht, erhält er eine Ruhmeskarte. Sind vier der sechs Ruhmeskarten vergeben, endet das Spiel. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

    Vorbereitung:
    • Der Spielplan wird ausgelegt. Auf der rechten Seite des Plans werden die 12 Spezialgebäude offen ausgelegt.
    • Nahrung (Fisch= blaue Würfel; Fleisch = rote Würfel und Getreide = gelbe Würfel) werden als Vorrat bereitgelegt.
    • Die 6 Ruhmeskarten werden bereitgelegt.
    • Jeder Spieler erhält die 33 Gebäudekarten, die 5 Priester und die 7 Fortschrittsmarker in seiner Spielfarbe. Weiterhin je einen Nahrungswürfel (blau, rot und gelb) sowie eine Stadtstaattafel. Auf diese werden 3 Priester im Klerusbereich platziert, die Fortschrittsmarker jeweils auf das Feld 1 - der Bevölkerungsmarker auf Feld 2 der jeweiligen Leiste. Die Nahrungswürfel kommen in den Lagerbereich und ein Marker kommt auf der Siegpunktleiste auf das Feld 0.
    • Ein Startspieler wird beliebig gewählt

    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über Runden. Jede Runde besteht aus den folgenden Phasen:

    • Anbetungsphase: In dieser Phase werden die Priester vom eigenen Tableau auf die Leiste der Götter (linke Spielplanhälfte) gesetzt. Der Spieler startet eine Zeremonie bei einem Gott. Er darf dabei seinen Priester nur auf ein Feld der Spalte *alpha* setzen. Die anderen Spieler dürfen dann entscheiden, ob sie an dieser Zeremonie des Gottes teilnehmen wollen (nur in die Spalte *beta* möglich) oder passen. An jeder Zeremonie kann maximal ein Priester jeder Farbe teilnehmen. Haben alle gepasst, wird direkt die Gunst des Gottes gewährt. Im Alpha-Feld ist sie deutlich größer als im Beta-Feld. Haben alle Spieler gepasst, wechselt der Startspieler und dieser beginnt nun eine neue Zeremonie. Günste:
    o Demeter (Landwirtschaft): Getreideproduktion / Getreide
    o Artemis (Jagd): Fleischproduktion / Fleisch
    o Poseidon (Meer): Fischproduktion / Fisch
    o Athene (Weisheit): Kulturzugewinn (1 oder 2)
    o Aphrodite (Liebe): Bevölkerungszuwachs (1 oder 2)
    o Ares (Krieg): Militärische Stärke oder Kampf
    o Hephaistos (Feuer): Gebäude (1 oder 2)
    o Apollon (Licht und Kunst): Siegpunkte (1 oder 2)
    o Zeus (Göttervater): Auswahl aus den obigen Günsten
    o Hera (Gemahlin des Zeus): Produktion und Nahrung (1 oder 2)

    • Unterhaltungsphase: In dieser Phase gibt es sechs Schritte:
    1. Lagerlimit prüfen: Die Anzahl der Nahrungswürfel im Lager darf nicht größer als 5 sein. Nahrungsmittel im Tributbereich zählen nicht dazu.
    2. Bevölkerungslimit: Keine Leiste darf einen größeren Fortschritt aufweisen, als die Bevölkerungsleiste zeigt. Ist dies der Fall werden die entsprechenden Leisten auf die Stufe der Bevölkerung zurückgesetzt. Ausnahme: Kultur – hier findet dieses Limit keine Beachtung
    3. Gebäude nutzen: Nun können die Gebäude mit dem Aufdruck *… während der Unterhaltungsphase…* genutzt werden
    4. Tribut einnehmen: Nahrungswürfel, die im Tributbereich liegen dürfen nun in den Lagerbereich verschoben und fortan genutzt werden. (Wichtig: dies geschieht nach dem Bevölkerungslimit)
    5. Priester einsammeln: Der Spieler nimmt nun seine Priester zurück in seinen Vorrat. Hat ein Spieler auf der Fortschrittsleiste den Wert 6 oder höher erreicht, nimmt er sich einen weiteren Priester aus dem Vorrat, bei Wert 8 den nächsten.
    6. Spielende: Hier wird geprüft, ob schon 4 Ruhmeskarten verteilt wurden. Wenn ja, Spielende; wenn nein, Startspielerwechsel und eine neue Runde beginnt

    Spielende:
    Sobald die vierte Ruhmeskarte ausliegt, endet das Spiel am Ende der Spielrunde. Es folgt die Schlusswertung:
    • Jeder Marker auf den Leisten bringt halb so viel Siegpunkte, wie es seiner Position entspricht

    Fazit:
    Ein spannendes Workerplacementspiel mit ansehnlichem Ärgerfaktor, das ausschließlich vom taktischen Geschick geprägt wird. Die Anleitung ist umfangreich, aber sehr gut beschrieben.

    Es empfiehlt sich, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und die Gebäude sich genau anzuschauen. Genauso bedarf es der Auseinandersetzung mit den Günsten der Götter, denn die sind für die taktische Ausrichtung maßgeblich.

    Die Mechanismen sind einfach: Einsetzen von Priestern und Gunst erhalten. In diesen Günsten verbergen sich verschiedene Aktionen (z.B. Ares: Kampf; oder Hephaistos: Gebäude bauen; oder Nahrungsproduktion, etc.). Gebäude werden über Karten repräsentiert, die zum Teil in der Unterhaltungsphase genutzt werden können (Tausch von Nahrung, Vorrücken auf den Leisten, Überwinden von Bausperren). Das Überwinden der Bausperren symbolisiert sehr schön die Entwicklung (z.B. auf der Militärleiste kann man erst dann die Stufe 3 überwinden, wenn man eine Kaserne gebaut hat; oder auf der Bevölkerungsleiste kann man erst dann die Stufe 5 überschreiten, wenn man ein Marktplatz (Agora) gebaut hat). Die Bevölkerungsleiste verdient ein besonderes Augenmerk, denn an dieser Leiste werden die anderen Leisten ausgerichtet bzw. zurückgesetzt.

    In der taktischen Ausrichtung ist es wichtig, möglichst viele der Gebäude zu bauen, um damit Vorteile zu generieren bzw. die eigene Entwicklung voranzutreiben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, zusätzliche Priester zu erhalten. Man startet mit 3 Priestern und kann zwei weitere hinzu bekommen. Diese ermöglichen weitere Günste der Götter.

    Die Interaktion ist in diesem Spiel sehr gut ausgeprägt und zeichnet sich vor allem durch seine Ärgerfaktoren *Epidemie* und *militärischer Angriff* aus. Die können richtig happig sein. Bei einer ungeschützten Epidemie verliert man ein Drittel seiner Bevölkerung. Das kann die Spieler an den Rande der Verzweiflung treiben. Für Spieler, die solche Spielsituationen nicht so gerne mögen, ist Olympus ungeeignet! Natürlich kann man auch den Mitspielern zuvorkommen (z.B. auf der Alpha-Leiste, oder das ausliegende Gebäude wegschnappen) und deren Strategie ein wenig zu durchkreuzen.

    Mir gefällt in diesem Spiel besonders gut, dass es ohne jeglichen Glücksanteil auskommt. Das bedingt, dass man sich eine Strategie überlegen muss. Und hier gibt es zahlreiche Optionen, die allesamt in einem dynamischen interaktiven Spielprozess verändert und angepasst werden müssen. Ich finde Olympus ist anspruchsvoll (Überblick über die Vielzahl der Gebäude)aber im Ablauf sehr leichtgängig.

    Das wunderschön gestaltete Spielbrett und die Gebäudekarten tragen zusätzlich für mich zu einem hohen Wiederspielreiz bei hohem Spaßfaktor bei. Mir ist Olympus 5 Punkte wert.
    Reinhard hat Olympus klassifiziert. (ansehen)
    • Beatrix S., Schüler F. und 21 weitere mögen das.
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    • Beatrix S.
      Beatrix S.: Danke für die Beschreibung.
      Mir fehlt leider zu Hause der dritte Spieler!
      02.07.2013-15:23:23
    • Matthias N.
      Matthias N.: Das Spiel ist wohl eher nix für mich (zu hohe Interaktionen). Aber trotzdem, wie immer, eine super Rezi. Alles drin, was man als Infos braucht!
      02.07.2013-16:38:24
    • Timo A.
      Timo A.: Ich bin ja immer wieder neidisch, wie gut Deine Rezis strukturiert sind, Reinhard.
      04.11.2013-15:50:17
  • Frank L. schrieb am 18.08.2013:
    Beschreibung:
    Die Spieler führen einen Stadtstaat der Griechischen Antike. Dabei ringen sie um die Gunst der mächtigen Götter des Olymps, die ihnen dafür Vorteile gewähren: Bevölkerungswachstum, Fortschritte beim Ausbau der verschiedener Zivilisationsbereiche wie Kultur und Militär, Rohstoffe für Bauwerke und Tempel, Unterstützung beim Angriff auf einen Gegner sowie Schutz vor Seuchen & Plagen.
    Ruhmespunkte gibt es für Gebäude und Errungenschaften sowie für die Spieler, die die jeweils letzte Stufe eines Zivilisationsbereichs als erste erreicht haben.

    Ablauf:
    In der Anbetungsphase setzen die Spieler ihre Priester einzeln auf die Felder der Götter, um deren Gunst zu nutzen (bestimmte Aktionen ausführen zu können). Der aktive Spieler setzt seinen Priester in das Hauptfeld des Gottes, wodurch er zwei Günste erlangt. Die Mitspieler können ebenfalls einen ihrer Priester dazu setzen. Allerdings nur in das Nebenfeld des Gottes, was nur einen Vorteil bringt. Hat der Spieler keinen Priester mehr, kann er weder folgen noch einen neuen Gott anbeten, wenn er an die Reihe kommt.
    Die einzelnen Götter gewähren unterschiedliche Günste:
    • Auf den Nahrungsproduktionsleisten für Getreide, Fleisch & Fisch vorrücken und/oder Nahrung produzieren
    • Fortschrittsmarker Kultur bzw. Bevölkerung vorziehen
    • Militär entwickeln und/oder einen Gegner angreifen. Beim Angriff werden die Militärstärken aus Militärleiste und Kartenbonusse verglichen. Ist der Angreifer stärker, wählt er aus den Rohstoffen des Verteidigers.
    • Gebäude oder Errungenschaft (wie Kaserne, Flotte, Bibliothek oder Weltwunder) aus dem eigenen Kartensatz oder ausliegende Spezialgebäude bauen
    • eine Plage auslösen und sich selber vor Plagen schützen. Wer nicht geschützt ist, verliert ein Drittel seiner Bevölkerung.

    Haben alle Spieler ihre Priester gesetzt, wird das Lagerlimit für Nahrung sowie das Bevölkerungslimit überprüft (einige Fortschrittsmarker müssen auf die Stärke des Bevölkerungsmarkers reduziert werden).

    Das Spiel endet sobald insgesamt in vier Zivilisationsbereichen die jeweils letzte Stufe erreicht worden ist.

    Fazit:
    Die eigentlichen Regeln sind recht einfach und sehr intuitiv. Trotzdem kann man verschiedene Strategien verfolgen: Stärke ich erst einmal meine wirtschaftliche Basis und entwickle meine Nahrungsleisten? Erhöhe ich die Bevölkerung oder investiere ich gleich ins Militär? Oder setze ich gleich auf Kultur, um höherwertige Gebäude und Ausbauten zu errichten. Durch sie kommen
    viele weitere Optionen hinzu (weitere Militärpunkte, günstigeres Bauen, besseres Handeln, Schutz vor Plagen uvm.).
    Auf jeden Fall sollte man seine Strategie an die seiner Mitspieler anpassen. Nimmt man sich beispielsweise vor, erst einmal seine Wirtschaft aufzubauen, muss man auf Spieler aufpassen, die ins Militär investieren. Treibt ein Mitspieler seinen Militärausbau voran, sollte man unbedingt mitziehen. Ansonsten wird man zum bevorzugten Angriffsziel. Zumal man bei Olympus nicht aufs Glück hoffen kann. Die Kämpfe werden nur über die Militärstärke und Bonusse ausgetragen. Wer das vernachlässigt wird erbarmungslos angegriffen und verliert zu viele Rohstoffe. Also kein Spiel für Pazifisten, die sich ihrem Militär verweigern!

    Sehr wichtig für die Aktionsplanung ist auch die Spielerreihenfolge: Kann man vor einem möglichen Krieg seine Rohstoffe für den Gebäudebau verbrauchen? Wer kann wen vorher überfallen? Welche Aktion kann ich in der Hauptspalte nutzen? Hierbei hätte es mir besser gefallen, wenn man die Zugreihenfolge hätte beeinflussen könnte. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.

    Der Mechanismus mit den Göttern und deren Günste erinnern mich etwas an den Mechanismus von Puerto Rico: Der aktive Spieler wählt eine Rolle (Gott) und erhält einen Bonus. Die anderen Spieler können folgen. Allerdings benötigt man zum Folgen eigene Priester, die man einsetzen kann. Insofern ist der Puerto Rico Mechanismus um Elemente eines Workerplacement-Spiels erweitert. Das bringt zusätzliche Überlegungen mit sich: Folge ich für eine Nebenaktion und verbrauche einen Priester oder warte ich ab, um in meinem Zug mit meinem Priester noch eine passende Hauptspalte wählen zu können. Dieser Mechanismus gefällt mir sehr gut! Dadurch kommt viel Interaktion ins Spiel, weil man versuchen muss, die Gegner einzuschätzen (was häufig nicht gelingt).
    Interaktion auch durch Kriege und Seuchen. Auf die Seuchen sollte man besonders achten. Ansonsten verliert man zu viel Bevölkerung. Und das hat dann eventuell auch Auswirkungen auf die anderen Fortschrittsleisten. Andererseits kann man die Seuchen auch gezielt einsetzen, um seine Gegner zu schwächen ... und sie in die Verzweiflung treiben. Im Prinzip muss man eigentlich immer einen Priester für die Seuchenabwehr in Reserve behalten.

    Insgesamt ein sehr tolles Spiel. Einen Punkt ziehe ich allerdings ab, weil sich das Spiel in die Länge ziehen kann: Seuchen und Kriege durchkreuzen immer wieder die Pläne und können bereits Erreichtes wieder reduzieren. Außerdem kann man schnell ins Grübeln verfallen, wenn man seinen Zug völlig optimieren will: Wann kann ich welchen Angriff führen, gegen wen kann ich gewinnen, und welche Rohstoffe kann ich dort erobern? Passt das mit meinen Gebäudewünschen?

    Mir macht es sehr viel Spaß, meine Zivilisation auszubauen und immer weiter zu optimieren. Zu der tollen Stimmung trägt auch die schöne Gestaltung des Spielplans, der Spielertafeln und der Ausbaukarten sowie die Holzfiguren und Marker bei. Die Tableaus hätte ich mir allerdings in einer stärkeren Pappe gewünscht.
    Spieler, die sehr häufig Angriffs- und Seuchenopfer wurden, wirkten allerdings etwas frustriert.
    Frank hat Olympus klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas T. schrieb am 09.11.2017:
    Olympus war mein erstes Worker Placement Spiel und ich bin sehr begeistert.

    Wie schon in voran gegangenen Rezensionen erklärt, setzt man seine Priester ( Worker ) auf die Felder von 10 griechischen Götter um deren Günste / Gaben zu erhalten.
    Ich halte die Erklärung an dieser Stelle etwas kürzer und gehe auch nicht auf jede Regel ein, denn wofür gibt es die gut verständlichen Regeln. Der Startspieler einer Runde, hat die volle Auswahl welchen Gott er anbeten möchte und bekommt anschließend dessen vollen Gunst. Die folgenden Spieler dürfen sich dem Gebet anschließen oder darauf verzichten, um dann vielleicht selbst die Möglichkeit zu haben die volle Gunst eines anderen Gottes zu erhalten. Hat der Startspieler seinen Prister gesetzt und alle anderen Spieler sich der Anbetung angeschlossen oder gepasst, werden die Günste / Gaben gleich abgehandelt und der nächste Spieler darf sich einen noch verfügbaren Gott zum Anbeten aussuchen. So geht es weiter bis kein Spieler mehr einen Priester hat. Danach folgt die so genannte Unterhaltsphase, in der alle Spieler Ihr Ressourcenlimit prüfen müssen und alle Priester kommen zurück zu Ihren Spielern.

    Die Gaben und Günste wirken sich größtenteils auf die Entwicklung seines Landes aus, welches dargestellt wird durch die Stadtstaattafel.
    Die Stadtstaattafel ist dabei unterteilt in folgenden Bereiche:

    Kultur: wird als Basisanspruch benötigt um Gebäude zu bauen. Um eine Gebäude zu errichten muss man dessen Kulturanspruch erfüllen und anschließend die Kosten bezahlen können. ( Und man muss Hephaistos anbeten :-) )

    Bevölkerung: gilt als Obergrenze aller anderen Entwicklungsleisten ausgenommen Kultur. Sollte man Opfer einer Plage werden, dürfen die darunter liegenden Entwicklungsleisten ( Militär, Getreide-, Fleisch-, Fischproduktion ) nicht höher sein als die Bevölkerungsleiste und werden dementsprechend reduziert.

    Militär: die Entwicklung des Militärs stärkt einen bei Angriffen seiner Mitspieler und ermöglicht selbst andere Spieler anzugreifen um deren Ressourcen zu bekommen. ( sofern man den Krieg gewinnt )

    3 Produktionsleisten ( Getreide, Fleisch und Fisch ) : sind die Ressourcen des Spiels die zum Bau von Gebäuden und den Tempeln der Götter benötigt werden.

    Hat ein Spieler als Erster das Ende einer Entwicklungsleiste erreicht, bekommt er eine von 6 Ruhmeskarten und die dazu gehörigen Siegpunkte. Sind 4 von 6 dieser Ruhmeskarten verteilt, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

    Die Entwicklung der Leisten dient dazu, sich die Ressourcen zu verschaffen um Gebäude und Tempel errichten zu können. Jeder Spieler erhält einen gleichen Kartensatz aus 33 Gebäuden, welche zum teil Siegpunkte bringen und meist Sofortboni geben. Hat man seine Kultur hoch genug entwickelt, hat man Zugriff auf teuere Gebäude mit dauerhaften Boni. Weiterhin gibt es noch 12 einizigartige Tempel, welche dauerhaft mächtige Boni gewähren.
    Man sollte sich 5 Minuten Zeit nehmen, wenn man Olympus das erste mal spielt, und die Karten genau studieren. Bei späteren Spielen weiß man welche Karten man hat und wofür sie sich einsetzen lassen. Mit Hilfe der Gebäude kann man seine Gewinnstrategie verfeinern und definieren.

    Fazit:
    Das setzen der Priester ist immer wieder spannend, da man immer darauf hofft das ein anderer Spieler einem nicht zuvor kommt bei der Anbetung eines bestimmten Gottes. Timing und Planung sind wichtige Komponenten bei Olympus "Erreiche ich mein Ziel für die aktuelle Runde oder kommt mir doch jemand zuvor?"
    Auch muss man immer ein wenig die Züge und die Stadtstaat Entwicklungen seiner Mitspieler im Augen behalten. Entwickelt ein Spieler sein Militär, sorgt das meist für ein wenig Unbehagen und Argwohn am Tisch. "Was hast du denn vor mit soviel Militär?"
    Olympus ist ein großartiges Spiel, das leicht erlernt ist und schnell von der Hand geht wenn alle Spieler etwas erfahren darin sind. Die Lernphase ist meist nach einem Spiel erledigt, da der Erstspieler anschließend weiß wie sich die Gebäude auswirken und welche Stratgien man damit verfolgen kann. Auch gibt es immer ein kleines Wettrennen darum wer diese oder jene einzigartige Tempelkarte bekommt bzw. baut.
    Das Spielmaterial ist schön gestaltet und die Thematik schön umgesetzt. Ich kann Olympus uneingeschränkt empfehlen, hat es doch mich und meine Mitspieler sehr begeistert.
    Andreas hat Olympus klassifiziert. (ansehen)

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