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Maestro Leonardo wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • Tric Trac
    Tric Trac
    2006
    Silber
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Maestro Leonardo



Die besten Erfinder der Renaissance haben sich in Florenz versammelt und wetteifern um Ruhm und Reichtum. Der Stadtherr hat ihnen versprochen, sie für die fertig gestellten Erfindungen mit florentinischen Gulden zu belohnen. Wer am Ende die meisten Gulden hat, wird vom großen Maestro Leonardo zum Sieger gekrönt!

Worum geht es?
Für alle Spieler gemeinsam liegen Aufträge für Erfindungen offen aus. Ziel der Spieler ist es, in ihren Laboratorien möglichst viele und wertvolle Erfindungen fertig zu stellen. Jede Erfindung benötigt zur Fertigstellung bestimmte Materialien und vor allem einen Mindestaufwand an Arbeitszeit! Um die benötigte Arbeitszeit zusammenzubekommen, kann man seinen Meister und die Assistenten im Labor arbeiten lassen. Leider braucht man sie aber auch, um in der Stadt – das heißt auf dem Spielplan – Aktionen auszuführen, wie zum Beispiel die benötigten Materialien zu besorgen. In jedem Bereich der Stadt können andere Aktionen durchgeführt werden. Meist können sie mehrfach ausgeführt werden, aber je mehr Spieler die Aktion zuvor ausgeführt haben, um so mehr kostet sie beim nächsten Mal. Deshalb möchte jeder Spieler die Aktion möglichst als erster ausführen. Die Reihenfolge, in der die Spieler die Aktion ausführen dürfen, richtet sich nach der Anzahl ihrer Assistenten vor Ort. Jeder Spieler muss sich daher jede Runde neu entscheiden, welche Aktionen er machen möchte und wie viele seiner Leute er dafür entbehren kann. Dazu kommt, dass der Gewinn für eine Erfindung geringer ausfällt, wenn man nicht der erste Spieler ist, der sie fertig stellt. Aber die Assistenten in der Stadt können natürlich nicht zur gleichen Zeit im Labor sein, um zu arbeiten…
Bei Maestro Leonardo muss man seine Mitspieler immer im Auge behalten, so dass man auf ihre Aktionen vorbereitet ist oder sie vielleicht sogar durchkreuzen kann. Aber dabei darf man natürlich seine eigenen Ziele nicht aus dem Blick verlieren. Wer seine Aktionen gerne gut plant und sich trotzdem den sich verändernden Situationen gut anpassen kann, wird an Maestro Leonardo lange Zeit seinen Spaß haben.

Maestro Leonardo, ein Spiel für 2 bis 5 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.
Autor: F. Brasini, V. Gigli, S. Luperto und A. Tinto

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      5 v. 6 Punkten aus 11 Kundentestberichten   Maestro Leonardo selbst bewerten
      • Ulf G. schrieb am 21.01.2011:
        Ich möchte das Spiel Maestro Leonardo vorstellen. Obwohl es ein eher unbekanntes Spiel ist es wirklich gelungen und ziemlich taktisch.
        Auf der Spielemesse in Essen 2007 habe ich das Spiel zufällig zum ersten Mal gespielt. Da es auf der Messe ziemlich voll war, suchte ich mehr nach einer freien Spielmöglichkeit als gezielt nach einem bestimmten Spiel. Obwohl mir das Spiel auf englisch erklärt wurde, war es aber das beste Spiel was ich an dem Tag gespielt habe.
        Mittlerweile ist es eins meiner Lieblingsspiele in meiner Spielesammlung, wenn nicht sogar das Lieblingsspiel.
        Jetzt zum Spiel:
        Spielidee und -ziel:
        *********************
        Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Erfinders zur Zeit der Renaissance. In Florenz kommen die Erfinder zusammen und wetteifern um Ruhm und Reichtum, da der Stadtherr sie mit Gulden für ihre Erfindungen belohnt. Aber nur der beste Erfinder wird vom großen Maestro Leonardo zum Sieger gekrönt.

        Spielregeln:
        *************
        Die Spielregeln sind leicht verständlich, wenn auch nicht vollkommen einfach. Es lohnt sich die Spielregeln vor einem Spiel gesichtet zu haben oder bei einem ersten Spiel Schritt für Schritt durchzugehen.
        Vorbereitung: Achtung! Für den richtigen Spaß am Spiel empfehle ich nicht die Spielvorbereitung zum kennen lernen zu verwenden, sondern die Regeln für erfahrene Spieler auf der letzten Seite; besonders wenn zu 2 oder 3 Personen gespielt wird (ich habe bis jetzt nur mit 4 oder 5 Personen das Spiel gespielt).
        Meiner Meinung nach sind die Einschränkungen die einem Spieler dort auferlegt werden eher hinderlich, als dass sie das Spiel ausgewogener machen: Bei dem Spiel zum kennen lernen erhält man nämlich zu Beginn je nach Farbe einen unterschiedlichen Satz von Rohstoffen, Arbeitskräften in Form von Lehrlingen, Startgeld und Laboratorien-Ausbauten. Bei 2 oder 3 Mitspielern erhält man aufgrund der Spezial-Regel weniger Lehrlinge, sodass einige Farben, die bei Beginn sowieso weniger Lehrlinge haben, noch mal benachteiligt werden.
        Bei den Regeln für das erweiterte Spiel wird ein System eingeführt, in dem die Spieler frei und für ihre Taktik entsprechend zusätzlich zu einem Grundstock (in dem bereits 3 Lehrlinge und 3 Gulden sowie ein Meister und das Grundlabor enthalten sind) 1-3 Extras, je nach Anzahl von Mitspielern reihum wählen dürfen: Als ein Extra kann man mehr Gulden, mehr Rohstoffe, mehr Lehrlinge, ein verbessertes Laboratorium oder ein zweites Laboratorium wählen.

        Dies schafft auch verschiedene Voraussetzungen, aber die Spieler haben bei der Fortgeschrittenen-Variante mehr Möglichkeiten den Spielablauf nach eigenem Ermessen zu gestalten. Weiterhin verhindert es, dass ein Spieler bei einem Spiel mit 2 oder 3 Personen nur 1 oder 2 Lehrlinge zu Beginn besitzt.
        Spielablauf:
        *************
        Im Spiel geht es darum, mit seinen Arbeitern durch taktisches und geschicktes Einsetzen auf dem Spielplan Rohstoffe, Lehrlinge und Laborausbauten zu erhalten. Außerdem ist es möglich Aktionen auf dem Marktplatz auszuführen. Dabei ist es gefragt so früh wie möglich sich zu entscheiden, aber noch wichtiger in der Mehrheit zu sein: Denn an einem Aktionsfeld bekommt der Spieler, der die Mehrheit hat, den entsprechenden Rohstoff/Lehrling/Ausbau kostenlos und alle anderen müssen der Mehrheitsreinfolge nach immer mehr Geld dafür ausgeben. Bei einem Gleichstand von Lehrlingen ist immer der im Vorteil, der zuerst da war. Das gibt dem Spiel schon Tiefgang, aber das war noch nicht alles: Auf einem Feld, auf das man bereits eigene Figuren gestellt hat, darf man in der Runde keine weiteren Figuren aufstellen und leicht kann dann durch die Mitspieler das eigene Vorhaben zunichte gemacht werden. Aber Vorsicht: Der Meister kann diese Regel brechen und er zählt wie 2 Lehrlinge.
        Die Aktionen am Marktplatz wirken im ersten Moment eher weniger überzeugend, jedoch können sie den entscheidenden Vorteil bieten: Denn nach einer Weile stellt man fest, dass es nicht egal ist wer Startspieler ist und auch zu sehen was für Forschungen es demnächst gibt, kann für Vorbereitungen nützlich sein. Zusätzliche Gulden oder ein Rohstoff billig einzukaufen kann fast immer genutzt werden.
        Aber es darf bei dem ganzen Gerangel um die Aktionsfelder nicht vergessen werden zu forschen, denn auch dafür werden die Lehrlinge gebraucht. Die Erfindungen werden vorher der Anleitung entsprechend sortiert: Es liegen immer Erfindungen auf dem Spielfeld aus, die für ihre Erforschung verschiedene Rohstoffe benötigen. Es gibt auch besonders wertvolle Erfindungen, die mehr Zeit brauchen aber auch mehr Geld einbringen. Am Spielende entscheidet das erspielte Geld wer gewinnt.
        Das Problem an der Sache ist nur, dass man nie weiß an was für einer Erfindung seine Mitstreiter gerade forschen. Waren diese mit einer Erfindung schneller, kann man nur noch einen kleinen Preis einstreichen.
        Es werden 9 Runden gespielt, wobei in der 8ten und 9ten Runde nur noch geforscht wird, sodass in diesen beiden Runden keine neuen Rohstoffe mehr erhalten werden können.

        Mir gefällt besonders gut an dem Spiel, dass man versuchen muss die Mitspieler abzuschätzen und im Voraus handeln muss, damit sich hinterher das Spiel zu seinen Gunsten fügt.
        Material :
        *********
        Das Bild auf dem Karton sieht schlichtweg langweilig aus: Ein Gelehrter weißt einem den Weg zu einer “Baustelle“. Ich glaube das gerade das viele davon abhält das Spiel auszuprobieren, obwohl das Muster mit verschiedenen Werkzeugen am Rand sehr gut aussieht.
        Die Plastikeinsparungen im Karton sind übersichtlich und ermöglichen es das Spielmaterial sauber zu trennen ohne das alles im Karton „herumfliegt“.

        Die Steine sind aus Holz und gut verarbeitet. Die Karten kann man gut erkennen, obwohl es teilweise unangenehm ist so viele kleine Karten in der Hand zu haben. Die Erfindungskarten sind sehr schön dargestellt und größer, dies sind aber auch die einzigen Karten auf denen mehrere Werte dargestellt werden müssen.
        Die Spielanleitung ist sehr gut verständlich. Sie ist in DIN A4-Größe gedruckt, enthält 8 Seiten und ist mit vielen farbigen Abbildungen und Beispielen bestückt.

        Alter, Zielgruppe und Dauer:
        *******************************
        Das angegebene Alter ist 12 Jahre und älter. Ich kann diese Angabe nur bestätigen: Für Kleinere ist es schwer sich soviel im Voraus zu überlegen. Daher denke ich, dass sich das Spiel eher an größere Kinder und Erwachsene richtet und solche denen strategische Spiele nicht fremd sind. Außerdem an die, die Spaß daran haben auf spielerische Weise sich mit anderen zu messen oder ärgern.
        Angegeben ist eine Dauer von 60-90 Minuten: Das trifft aber wahrscheinlich eher für Leute zu, die dieses spiel schon ein paar Mal gespielt haben. Nach meiner Einschätzung dauert das Spiel bestimmt 90 Minuten, jedoch hängt die Dauer des Spiels natürlich auch von der Spielerzahl ab.
        Tipps:
        *******
        Da die Felder für die Laboratorienausbauten und Lehrlinge sehr begehrt sind, muss man sich genau überlegen zu welchem Zeitpunkt man Spielfiguren darauf setzt. Viele Spieler neigen dazu möglichst viele Lehrlinge zu haben, aber man kann auch gut mit ein paar weniger Lehrlingen als möglich auskommen; probiert es einfach aus! Denn jeder hat seine eigene Taktik.

        Die Tafel, auf der alle verfügbaren Forschungen stehen, kann einem besonders im späten Spiel helfen zu erahnen welche Forschungen wohl bald erscheinen werden. So man kann anfangen, gezielt zu forschen bevor andere wissen das es die Forschungen gibt.
        Fazit:
        *****
        Ein wirklich facettenreiches und sehr taktisches Spiel, dass einem viel Handlungsspielraum lässt. „Maestro Leonardo“ ist wie gesagt eines meiner Lieblingsspiele.

        Das Spiel ist aber nichts für Leute, die ein schnelles und einfaches Spiel zur Zerstreuung suchen, sondern es ist spannend und fordernd.
        Preislich liegt es zwischen 30- 40 Euro: Das ist natürlich kein Pappenstiel, aber dafür kann man mit dem Spiel viele Stunden Spaß haben.

        Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase laufen die Runden reibungslos und intuitiv ab.
        Ein Spiel, dass viel kann und meiner Meinung nach leider zu wenig bekannt ist. Deshalb vergebe ich auch die volle Anzahl an Sternen und kann jedem nur empfehlen sich das Spiel zu kaufen und selbst auszuprobieren.
        Ulf hat Maestro Leonardo klassifiziert. (ansehen)
      • Frank L. schrieb am 16.09.2011:
        Beschreibung:
        Die Spieler versammeln sich als Erfinder im Florenz der Renaissance. Sie erstellen beauftragte Erfindungen und werden dafür mit florentinischen Gulden belohnt. Der Spieler mit den meisten Gulden wird der erfolgreichste Erfinder seiner Zeit. Dazu stehen den Erfindern Laboratorien, Meister & Lehrlinge, mechanische Helferlein sowie diverse Materialien zur Verfügung, die man an den verschiedenen Orten der Stadt erhält. Einige Erfindungen werden offen auf die Auftragsfelder ausgelegt.

        Ablauf:
        Als erstes entscheiden sich die Spieler geheim, welche Erfindung sie beginnen möchten. Die erforderlichen Materialien legen sie verdeckt unter ihr Labor. Auf der Arbeitszeitleiste des Labors wird das Voranschreiten der Erfindung angezeigt (das sind sozusagen die "Manntage" des Projekts). Je mehr Leute an einer Erfindung arbeiten, desto schneller ist sie vollendet.

        Danach platzieren die Spieler reihum ihre Meister & Lehrlinge in die verschiedenen Orte der Stadt oder in ihre Laboratorien.
        Im Rat erhält man Sonderfunktionen wie z.B. einen eigenen Lehrling versetzen oder die obersten Aufträge des verdeckten Stapels ansehen. In der Werkstatt kann man ein weiteres Laboratorium erhalten oder ein bestehendes vergrößern, damit man mehr Erfindungen beginnen bzw. sie schneller vollenden kann. In der Akademie erhält man weitere Lehrlinge und in den Läden die verschiedenen Materialkarten, die man für die Erfindungen benötigt.
        Leute, die man in seine Laboratorien setzt, arbeiten an begonnenen Erfindungen. Dadurch schreitet die getane Arbeitszeit weiter voran.

        Nachdem alle Spieler gepasst haben werden die Orte ausgewertet und ausgeführt. Die Reihenfolge, in der die Spieler die Aktionen ausführen, hängt von der Stärke der eingesetzten Arbeitskräfte ab. Der Spieler mit den meisten Leuten in einem Ort darf als erster die entsprechende Aktion kostenlos ausführen. Jeder nachfolgende Spieler, der die Aktion ausführen möchte, muss jeweils mehr Gulden bezahlen als sein Vorgänger. So muss der 4. Spieler eines Ortes 3 Gulden für die Aktion bezahlen.
        Sind alle Orte ausgewertet können die Spieler ihre Erfindungen fertig stellen und die Prämie kassieren, sofern die erforderlichen Arbeitswochen erreicht wurden.
        Das Spiel endet nach 9 Runden. Dann gibt es noch Boni für Erfindungen verschiedener Kategorien. Der Erfinder mit den meisten Gulden gewinnt.

        Fazit:
        Bei Maestro Leonardo handelt es sich um ein Worker-Placement-Spiel. Das Besondere dabei ist, dass alle Spieler in den Orten die Aktionen ausführen könnten, wenn sie sie denn bezahlen können. Denn hat man zu wenig Leute in einen Bereich gesetzt, kann die Aktion teuer werden, wenn weitere Spieler in den selben Bereich mehr Leute einsetzen. So muss man immer abwägen, ob man gleich mehrere Leute in einen Ort setzt oder darauf spekuliert, dass kein weiterer Mitspieler Interesse an dieser Aktion haben wird. Deshalb ist es wichtig, die Ziele seiner Mitspieler zu erahnen. Gut gefällt mir auch der Mechanismus mit den Arbeitszeiten und dem Einsetzen der Leute als Arbeitskräfte, damit die Erfindungen vollendet werden.
        Der Spielplan ist funktional und übersichtlich, aber etwas nüchtern. Dafür sind die Plättchen & Karten sowie die vielen Holzpöppel schön gestaltet.
        Mir gefällt das Spiel richtig gut.
        Frank hat Maestro Leonardo klassifiziert. (ansehen)
      • Karsten S. schrieb am 21.05.2015:
        Leonardo da Vinci lebte im 15. und 16. Jahrhundert. Er war ein großer Künstler. Sein berühmtestes Gemälde ist die Mona Lisa. Gleichzeitig war Leonardo ein großartiger Erfinder. Jedoch konnten nicht alle seine Ideen verwirklicht werden, weil Materialien und Produktionsmöglichkeiten dies nicht zuließen

        In diese Welt steigen wir als Spieler nun ein. 25 Erfindungen unterschiedlicher Schwierigkeit liegen vor uns. Welche Erfindungen gewünscht sind, sehen wir daran, welche der Rat der Stadt Florenz in Auftrag gegeben hat. Die Umsetzung der Erfindung bringt uns Gulden, ebenso wie der Beweis der Veilseitigkeit, für den die Stadt Florenz noch Extragulden ausgeschrieben hat. Bevor wir uns nun an das Erfinden machen, schauen wir uns erst einmal an, was wir für eine Erfindung benötigen und wie sie entsteht:
        Nun, als erstes benötigen wir ein Labor. Natürlich darf dieses Labor noch nicht mit einer Erfindung beschäftigt sein. Haben wir ein solches Labor, platzieren wir dort die benötigten Rohstoffe. Es gibt fünf verschiedene Materialien: Metall, Glas, Holz, Ziegel und Seile stehen zur Verfügung. Für eine Erfindung werden maximal zwei verschiedene Rohstoffe benötigt und diese auch maximal doppelt. So wird das biegsame Tarnfernrohr - wir nennen so etwas Periskop - aus zwei Mal Glas und zwei Mal Holz gebaut. Nachdem wir eine Erfindung begonnen haben, müssen genügend Personen daran arbeiten. Eine Erfindung benötigt zwischen vier und fünfzehn Tage, wobei ein Tag die Arbeit eines Lehrlings bezeichnet. Ein Meister schafft das doppelte, ebenso wie mechanische Menschen, die wir später auch noch kennen lernen.

        Nachdem wir nun wissen, wie eine Erfindung entsteht, komme ich zurück auf unsere armseligen Anfangsaustattung: eine Meister und drei Lehrling arbeiten für uns. Dazu besitzen wir ein kleines Labor, in dem maximal drei Personen arbeiten können. Je nach Konkurrenz dürfen wir unsere Ausgangssituation noch verbessern. Bis zu drei Mal erhalten wir so eine zusätzliche Ausstattung in Form von Gulden, Rohstoffen, Lehrlingen oder Laboreinrichtungen. Damit dürfen wir nun in das Erfinderleben einsteigen: Eine Woche haben wir Zeit, die Gegebenheiten von Florenz zu nutzen. Danach gewährt uns der Rat zwei weitere Tage, um weitere Erfindungen zu tätigen bzw. abzuschließen.

        Schauen wir uns einen Tag im Erfinderleben an: Zuerst starten wir neue Erfindungen. Wie bereits beschrieben, packen wir dazu die Materialien ins Labor - verdeckt natürlich, damit die Konkurrenz nicht weiß, was wir erfinden werden.

        Anschließend verteilen wir unser Personal auf die verschiedenen Einrichtungen der Stadt sowie in unsere Labore. Lehrling werden dabei immer zusammen zu einer Einrichtung geschickt, denn wenn dort einmal eigene Lehrlinge sind, können dort keine mehr hingeschickt werden. Der Meister hingegen ist eigenständig und geht dorthin, wo er benötigt wird.
        Nachdem die Spieler so ihr Personal verteilt haben, kommt es zur Auswertung. Die Reihenfolge wird dabei immer durch das anwesende Personal bestimmt: Wer mehr Personen an einem Ort hat, kommt früher an die Reihe. Ein Meister zählt auch hier für zwei Lehrlinge. Bei Gleichstand beginnt der Spieler, der zuerst da war. Die Auswertung beginnt mit dem politischen Leben. Im Rat wird der "Leonardo" bestimmt, der am nächsten Tag beginnen muss, sein Personal zu verteilen. Dann stehen verschiedene Dinge zur Auswahl, wie z. B. die nächsten, noch verdeckten Erfindungsaufträge anschauen und neu ordnen oder Forschungsgelder kassieren. Jeder Spieler, der im Rat vertreten ist, darf eine Aktion ausführen und das kostenlos. An allen folgenden Orten bekommt nur der erste Spieler eine Sache kostenlos. Die nachfolgenden Spieler müssen Gulden zahlen und zwar umso mehr, je später sie an die Reihe kommen. Bis zu vier Mal können die Spieler so einkaufen und falls nicht genügend verschiedene Spieler anwesend sind, gibt es auch die Gelegenheit mehrfach zu kaufen - später natürlich zum erhöhten Preis. Nach dem Rat kommt die Werkstatt. Zum einen hält sie für jeden Spieler ein Labor mit vier Plätzen für Personal bereit. Dann kann die Werkstatt zwei zusätzliche Plätze für Personal schaffen. Außerdem stellt sie mechanische Menschen her, die eigenständig Laborarbeiten ausführen. Sie können in einem Labor tätig werden, sobald das Labor ausgebaut wurde. So schön die Vorteile sind, die die Werkstatt bietet, so gibt es auch einen Nachteil: Die Werkstatt kann ein Labor nur verbessern, wenn es nicht gerade mit einer Erfindung beschäftigt ist. Von der Werkstatt geht es zur Akademie. Hier können die Spieler weitere Lehrlinge anheuern, die sie dann für den Rest des Spiels einsetzen können. Schließlich geht es zu den fünf Läden. Sie bieten jeweils einen der fünf Materialien an.

        Nachdem die Einkäufe getätigt sind, geht es ins Labor. Die im Labor anwesenden Lehrlinge, eventuell der Meister und auch die mechanischen Menschen arbeiten nun an der Erfindung Ist genügend Arbeit in eine Erfindung investiert worden, ist sie fertig. Dann gibt es in Abhängigkeit von der Schwierigkeit der Erfindung Gulden. Wenn nur ein Spieler die Erfindung getätigt hat, bekommt er automatisch auch das Patent dafür. Bei mehreren Spielern muss darum mit Gulden geboten werden. Das Patent - die Karte auf der die Erfindung beschreiben wird - ist einem Material zugeordnet. Für Erfindungen, die demselben Material zugeordnet sind, werden von nun an zwei Tage weniger benötigt. Damit endet der Tag in Florenz. Weitere sechs werden folgen.

        Danach gibt es zwei weitere Tage für Erfindungen, doch das Stadtleben ruht: Der Rat tagt nicht und Werkstatt, Akademie und Läden haben geschlossen. So gehen Meister und Lehrlinge in die Labore und stellen Erfindungen her. Nach insgesamt neun Tagen endet das Spiel. Nun gibt es noch einmal Gulden vom Rat und zwar für die Vielseitigkeit bei den Erfindungen. Dazu werden Patente benötigt, die verschiedenen Materialien zugeordnet sind, und zwar mindestens drei. Wer es gar auf vier oder fünf bringt, bekommt natürlich mehr Gulden. Sieger ist dann, wer die meisten Gulden besitzt; bei Gleichstand zählen die Patente.<

        Für das erste Spiel wird eine genaue Startaufstellung vorgegeben. Die zusätzliche Ausstattung ist nicht frei wählbar und zwischen den Spielern sehr unterschiedlich. Keiner am Tisch kannte das Spiel und so war die Vorgabe sehr gut. Wir hätten nämlich gar nicht beurteilen können, was wir nehmen sollten und wollten. Sobald alle Spieler das Spiel kennen, sieht das anders aus. Manch einer wünscht sich mehr Personal, manch anderer ein besseres Labor und auch der schnöde Mammon hilft zu Anfang sehr.
        Im ersten Spiel geht dann auch vieles bei den Erfindungen schief. Die falschen Rohstoffe, zu wenig Personal und zu wenig Geld machen einem Neuling arg zu schaffen. Dennoch wurde so manche Erfindung getätigt. Am Ende ging es knapp zu, war spannend und spaßig. In den weiteren Spielen änderte sich das Bild bezüglich der Planbarkeit. Immer mehr lernte ich, wie ich planen muss; meine Mitspieler auch. Im der Stadt herrscht ein kleines Mehrheitenspiel: verliert muss zahlen, und da Gulden am Anfang knapp und am Ende Siegpunkte sind, spart man sie gerne. Dann braucht man aber mehr Lehrlinge. Die sind begehrt und damit zunächst teuer. Gleiches gilt für die Laborausstattung. Bei den Materialien versucht jeder, zunächst Gulden zu sparen. Fehlt aber ein Material steht das Labor leer und wertvolle Zeit geht verloren. Es herrscht überall ein Mängel und wer mit ihm am besten umgehen kann, wird erfolgreich sein.

        Ich mag dieses Spiel. Schon das Thema liegt mir. Ich bewundere die mittelalterlichen Erfinder mit ihren Ideen und es gefällt mir, in diese Welt einsteigen zu können. Wenn dann etwas in meiner Planung schief geht, ist es für mich so, als wenn die Experimente nicht gelingen.
        Das Spiel gefällt mir deshalb, weil die vielfältigen Mechanismen gut ineinander greifen. Auf der einen Seite habe ich meine Pläne, die niemand kennt. Weil ich aber die Pläne der anderen nicht kenne, verbleibt Unsicherheit über die Patente. Die Planung muss dann mit dem Entsenden des Personals umgesetzt werden. Hier bieten sich vielfache Möglichkeiten und auch reichlich Einflussnahme auf die Aktionen der Mitspieler. Dabei ist die Wirkung meiner Handlungen offensichtlich. Wenn ich wenig bezahlen möchte, muss, ich viel Personal entsenden umgekehrt. Entscheidungsfreiraum und Interaktion sind bei diesem Spiel gegeben und ein Zufallsfaktor bei den Aufträgen sorgt für einen immer wieder anderen Spielverlauf.

        Kurz noch ein Wort zur Ausstattung und Aufmachung. Der Spielplan ist sehr schön gestaltet und fördert mit seiner Übersichtlichkeit den Spielablauf. Die Aufträge zeigen die Erfindungen mit schönen Zeichnungen und die notwendigen Informationen für das Spiel sind übersichtlich angeordnet und klar erkennbar. Gleiches gilt für die Labore, die während des Spiels vor jedem Spieler liegen. Kleinere, bisher nicht erwähnte Hilfsmittel erleichtern die Verwaltung und die Regel beschreibt manches notwendige Detail, dass ich hier weggelassen habe, in genau der richtigen Länge. Ebenfalls gut überlegt sind die Regeln für die unterschiedlichen Spielerzahlen: Je weniger Mitspieler, desto geringer die Ausstattung und je weniger Aufträge gibt es. Die Engpässe bleiben somit immer. Allein zu zweit wird mehr produziert, weil die Lehrlinge und die Laborausstattungen leichter zu bekommen und somit schneller verfügbar sind. Ich finde deshalb das Spiel mit mehr Spielern reizvoller.

        Ein tolles Brettspiel. Die angegebenen 60 bis 90 Minuten vergingen wie im Fluge und waren bei allen Spielen die Zeit wert!!!
        Karsten hat Maestro Leonardo klassifiziert. (ansehen)
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