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London
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London wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2011
    Mehrspieler - Finalisten
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

London



London liegt in Schutt und Asche nach dem großen Feuer 1666. Das ist die Gelegenheit, auf den Ruinen der alten Stadt eine neue zu bauen.

Fast 250 Jahre Geschichte der Stadt werden in diesem Spiel nachvollzogen. Viele der berühmtesten Gebäude und Denkmäler sind detailreich auf Karten abgebildet; alle diese Elemente verbinden sich zu einem relativ einfachen Spiel, das gut in neunzig Minuten gespielt werden kann.

Die Spielkarten sind komplett Englisch.

London, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 13 bis 100 Jahren.
Autor: Martin Wallace

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So wird London von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 5 Kundentestberichten   London selbst bewerten
  • Peter M. schrieb am 22.05.2011:
    Autor: Martin Wallace
    Verlag: Treefrog Games
    Spielerzahl: 2 – 4
    Dauer: ca. 90 Min.

    Spielidee:

    Das Spiel simuliert den Wiederaufbau Londons nach dem großen Brand von 1666 und umfasst die Zeit bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Hierzu bauen die Spieler Gebäude (dargestellt durch Karten) und erwerben Stadtbezirke von London, um Siegpunkte zu erhalten. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

    Spielvorbereitung:

    Jeder Spieler erhält:
    * 11 Gebäudeplättchen
    * 5 Pfund
    * 5 Armutspunkte (bringen am Ende Minuspunkte)

    Die 110 Spielkarten werden in drei Stapel (A – C) aufgeteilt. Stapel A umfasst die frühen Spieljahre, Stapel B die mittleren etwa bis zur industriellen Revolution und Stapel C die Neuzeit. Es wird daraus ein verdeckter Nachzugstapel gebildet, die A-Karten zuoberst, dann die B-Karten und schließlich die C-Karten. Jeder Spieler erhält von diesem Stapel 6 Karten auf die Hand.
    Es gibt vier verschiedene Arten von Karten, die durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet sind:
    Braune Karten stehen für Wirtschaft, rosa Karten für Politik, blaue Karten für Wissenschaft und graue Karten stellen arme Leute dar.

    Spielablauf:

    Das Spiel verläuft in Runden. Am Anfang seines Zuges nimmt jeder Spieler genau 1 Karte, entweder vom verdeckten Nachzugstapel oder aus einer offenen Kartenauslage, die am Anfang noch leer ist, sich aber im Lauf des Spiels mit abgelegten Karten füllt.

    Danach führt der Spieler genau 1 von 4 möglichen Aktionen aus:

    1. Karten spielen. Der Spieler legt eine oder mehrere Karten vor sich als seine Gebäudeauslage ab (graue Karten können nicht ausgelegt werden). Für jede gelegte Karte ist als „Bezahlung“ eine weitere Karte der gleichen Farbe in die offene Kartenauslage zu legen. Manche Karten kosten zusätzlich auch noch Geld. Wer nicht genug Geld hat, kann Kredite aufnehmen, die am Ende mit dem eineinhalbfachen Betrag zurückzuzahlen sind.

    In späteren Runden können ausliegende Karten auch überbaut werden, so dass sich im Lauf des Spiels eine Reihe von Kartenstapeln als Gebäudeauslage vor jedem Spieler bildet.

    2. Die Stadt regieren. Mit dieser Aktion aktiviert man seine ausliegenden Karten – in beliebiger Anzahl und Reihenfolge. Die Aktivierung ist bei manchen Karten mit Geld oder einer anderen Karte aus der Hand zu bezahlen (in der Regel mit einer Karte beliebiger Farbe, auch Grau!).
    Die Aktivierung bringt bestimmte Vorteile, etwa Geld oder Siegpunkte. Manche Karten erlauben es auch, Armutspunkte abzugeben.

    Daneben haben bestimmte Karten eine besondere Funktion, die bei der Aktivierung zum Tragen kommt. Zum Beispiel das Recht, eine Karte nochmals zu aktivieren, ohne dafür eine weitere Karte abgeben zu müssen; oder man erhält Siegpunkte für jede blaue oder rosa Karte in der Gebäudeauslage und vieles mehr.

    Manche Karten müssen nach der Aktivierung umgedreht werden, können damit nur ein Mal eingesetzt werden, manche Karten können dagegen dauerhaft genutzt, d. h. immer wieder aktiviert werden, solange sie nicht überbaut wurden.

    Nach dieser Phase wird ermittelt, ob und wie viele Armutspunkte der Spieler nehmen muss oder zurückgeben kann. Hierzu werden die Zahl der ausliegenden Kartenstapel und die Zahl der verbliebenen Handkarten addiert und davon die Zahl der eigenen Stadtbezirke abgezogen (dieser Mechanismus wirkt ziemlich aufgesetzt).

    3. Land kaufen. Der Spieler zahlt einen angegebenen Geldbetrag für einen Stadtbezirk von London und platziert einen seiner Gebäudemarker auf dem Spielplan. Der Kauf berechtigt dazu, eine bestimmte Anzahl von Karten nachzuziehen und bringt am Ende Siegpunkte.

    4. Drei Karten nehmen. Wahlweise vom Nachzugstapel oder aus der offenen Kartenauslage.

    Spielende:

    Sobald die letzte Karte des Nachzugstapels gezogen wurde, beginnt die letzte Runde. Der Spieler am Zug beendet seinen Zug und jeder andere Spieler ist danach noch ein Mal an der Reihe. Danach werden die Siegpunkte ermittelt: Jeder Stadtbezirk bringt Punkte, wurde dort auch eine U-Bahn gebaut, zwei Punkte mehr. Viele Karten in der Gebäudeauslage bringen aufgedruckte Siegpunkte, egal ob die Karte offen liegt, umgedreht oder überbaut wurde. Armutspunkte bringen Minuspunkte, und zwar umso mehr, je größer die Differenz zum Spieler mit den wenigsten Armutspunkten ist.

    Bewertung:

    Für ein Martin-Wallace-Spiel ist „London“ erstaunlich leicht zugänglich. Es hat überschaubare Regeln, ist schnell erklärt und erlaubt einen raschen Einstieg. Das Spiel ist aber taktisch sehr anspruchsvoll. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Karten ergeben sich unzählige Möglichkeiten, das Spiel anzugehen. Der Wiederspielreiz ist dadurch gewährleistet.

    Interessant ist, dass ich mich immer entscheiden muss, welche Karten ich auslege und welche ich zur Bezahlung verwende. Letztere liegen dann zudem in der offenen Auslage und stehen den Mitspielern zur Verfügung. Eine weitere wichtige Überlegung ist, wie viele Kartenstapel ich als Gebäudeauslage bilde. Je mehr, desto mehr Karten liegen offen aus und können von mir genutzt werden, desto mehr Armutspunkte erhalte ich allerdings auch. Gerade zu Anfang erhält man recht viele Armutspunkte, da die Zahl der eigenen Stadtbezirke oft noch sehr gering ist. Allerdings muss einen das zunächst nicht kümmern, da es am Ende nicht auf die absolute Zahl der Armutspunkte ankommt, sondern nur auf die Differenz zu dem Spieler mit den wenigsten Armutspunkten.

    Eine gute Taktik ist aber in jedem Fall, möglichst frühzeitig Stadtbezirke zu erwerben. Diese bringen am Ende Siegpunkte und sofort neue Karten, die ich in der nächsten Runde auslegen kann ohne eine Aktion (und damit eine ganze Runde) allein für das Nachziehen von Karten zu verbrauchen.

    Gut beraten ist zudem, wer möglichst keine Kredite aufnehmen muss, da diese am Ende zu horrendem Zinssatz zurückzuzahlen sind (je 15 Pfund für 10) und schlimmstenfalls Siegpunkte kosten.

    Zum Material: Die Karten sind grafisch sehr schön gestaltet. Die aufgedruckten spielrelevanten Informationen sind selbsterklärend (Kosten, Funktionen, Effekte). Die Spieltexte sind allerdings in Englisch. Gewisse Sprachkenntnisse sind daher hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, weil die Sonderfunktionen der Karten in einem (deutschen) Beiblatt gut erklärt werden. Das restliche Material gewinnt keinen Schönheitspreis, ist aber stabil und zweckmäßig. Gerade der Spielplan kommt sehr nüchtern daher. Da hätte man beim Thema „London“ mehr bieten können als einen abstrakten und weitgehend farblosen Stadtplan.

    Das Thema „Aufbau einer Metropole“ ist gut eingefangen. Durch die Karten, die zu drei getrennten Phasen der Geschichte gehören und dementsprechend zu unterschiedlichen Zeitpunkten ins Spiel kommen, wird die Stadtentwicklung im Lauf der Jahrhunderte recht gut angedeutet: Beginnt es etwa mit den Handwerksgilden und ersten Infrastruktureinrichtungen, geht es später über zu ersten Industriebetrieben und fortgeschrittenen staatlichen Einrichtungen, um gegen Ende in die Errungenschaften der Moderne (Kanalisation, U-Bahnen) zu münden.

    Interaktion zwischen den Spielern findet nur sehr eingeschränkt statt. Man kann dem anderen mal eine Karte aus der Auslage wegschnappen oder einen Stadtbezirk. Manche aktivierte Karten zwingen die Mitspieler, Armutspunkte zu nehmen bzw. Geld an die Bank oder mich zu zahlen. Das war‘s aber schon mit der Interaktion.

    Ein gewisser Glücksfaktor ist gegeben, weil man davon abhängig ist, gute Karten nachzuziehen. Etwas gemildert wird dies durch die Möglichkeit, Karten auch aus der offenen Auslage zu ziehen.

    Die Spielzeit ist mit 90 Minuten angegeben. Das ist auch realistisch und ist relativ unabhängig von der Spielerzahl. Mit mehr Spielern wird die Wartezeit bis zum nächsten eigenen Zug aber manchmal recht lang, gerade wenn Grübler mit am Tisch sitzen.

    Fazit:

    Ein herausforderndes Strategiespiel mit moderatem Glücksfaktor, aber kein Überflieger. Es bietet viele interessante Möglichkeiten, sein Spiel aufzubauen, da man seine Taktik immer wieder den Gegebenheiten und der Spielweise der Gegner anpassen muss.
    Für mich fünf Punkte ("sehr gut").
    Peter hat London klassifiziert. (ansehen)
  • Mahmut D. schrieb am 05.08.2012:
    Autor: Martin Wallace
    Verlag: Treefrog
    Spieler: 2 - 4
    Dauer: 90 Minuten
    Jahr: 2010

    Eine Diva, gekleidet wie ein Ökoweib und kocht wie Mama!

    Spielidee:
    Der große Brand hat vier Fünftel der Stadt London zerstört. Die Spieler versuchen im Laufe des Spiel die Stadtbezirke wieder aufzubauen und gleichzeitig die Armut zu bekämpfen.

    Spielvorbereitung:
    Die 110 Spielkarten werden zunächst in 3 Stapel A,B,C unterteilt, und dann aufeinander gestapelt, so dass man mit den A-Karten beginnt.
    Jeder Spieler bekommt 6 Karten, nimmt seine 15 Gebäude, 5 Geld und 5 Armutsmarker.
    Das Spielbrett mit den 20 Bezirken und der Kartenablage liegt bereit.

    Spielbeschreibung:
    Ist ein Spieler am Zug, MUSS er zunächst eine Karte nehmen. Entweder von der Kartenablage des Spielbretts oder vom Nachziehstapel.
    Danach führt er EINE von folgenden 4 Aktionsmöglichkeiten aus.

    a) Karte(n) spielen:
    Die Karten haben unterschiedliche Hintergrundfarben. Man unterscheidet vier Farben im Spiel (blau, rosa, braun, grau).

    Der Spieler, der sich für diese Aktion entscheidet, spielt eine oder mehrere Karten vor sich (persönliche Gebäudeauslage) aus.
    Für jede ausgespielte Karte muss der Spiele eine Karte mit der gleichen Hintergrundfarbe auf das Spielbrett ablegen und ggf. noch Geld.

    Je nach Spieleranzahl gibt es auf dem Spielbrett 6-10 Ablageplätze in zwei Reihen. Kann im späteren Verlauf keine Karte dort Platz finden, wird die obere Reihe aus dem Spiel entfernt und die unteren Karten rücken nach oben.

    b) Stadt regieren:
    Entscheidet sich ein Spieler für diese Aktion, führt er die Aktion in folgenden zwei Phasen durch:
    1: Karten aktivieren
    2: Armutspunkte berechnen

    Karte(n) aktivieren:
    Der Spieler aktiviert eine oder mehrere Karten seiner Auslage.

    Im unteren Bereich jeder Karte ist ein Sockel mit drei Spalten zu sehen. Links befinden sich die Aktivierungskosten für diese Karte., in der Mitte der Erlös und rechts, was mit dieser Karte nach der Aktivierung passiert.

    Manche Karten besitzen keine Aktivierungskosten, manche verlange eine Karte, welche man wieder auf das Spielbrett legen muss und manche Karten müssen mit Geld aktiviert werden.
    Die aktivierten Karten bringen jetzt Vorteile, wie Z.B.: Geld, Siegpunkte oder man kann seine Armutsmarker loswerden.
    Nach der Aktivierung müssen einige Karten umgedreht werden und können bis Spielende nicht mehr benutzt werden. Man wird sie im Laufe des Spiels einfach überbauen.

    2. Armutspunkte berechnen:
    Nachdem der aktive Spieler seine Karten aktiviert und genutzt hat muss er sich ggf. Armutspunkte nehmen oder kann vllt. sogar welche loswerden.
    Er zählt die einzelnen vor sich liegenden Kartenstapel und addiert dazu seine Handkarten und subtrahiert von dieser Summe seine Bezrike vom Spielbrett. In der Höhe dieser Differenz nimmt er sich Armutsmarker. Liegt er im negativem Bereich wird er Armutsmarker abgeben.

    c) Land kaufen:
    Auf dem Spielbrett sind zwanzig Stadtbezirke abgebildet, die logischerweise miteinander verbunden sind, entweder direkt oder durch Brücken wegen der Themse.
    Entscheidet sich ein Spieler ein Land zu kaufen, wird er genau EINES seiner Gebäudeplättchen auf ein Stadtbezirk legen.
    Vorraussetzung: In jedem Bezirk darf nur ein Gebäude sein und das neue Gebäude darf nur in ein Bezirk gebaut werden, welches zu einem Bezirk mit einem Gebäude benachbart ist.

    Hierfür bezahlt der Spieler Geld, legt sein Gebäudeplättchen und darf noch, je nachdem, was auf dem Bezirk abgebildet ist, sich ne bestimmte Menge an Karten nehmen (Kartenablage und / oder Nachziehstapel). Am Ende des Spiels bekommt er noch, die auf dem Bezirk abgedruckten Siegpunkte.

    d) 3 Karten nehmen:
    Der Spieler nimmt sich 3 Karten aus der Kartenablage oder Nachziehstapel (beliebig kombinierbar).

    Spielende:
    Nimmt der aktive Spieler die letzte Karte des Nachziehstapels, läutet er das Spielende ein und die restlichen Spieler dürfen noch einmal zum Zuge kommen.

    Schlusswertung:
    Jederzeit während des Spiels durften Spieler einen Kredit nehmen.
    In der Schlusswertung müssen diese Kredite zurückgezahlt werden.

    Folgende sieben Schritte werden nacheinander abgearbeitet:
    1. Für je 10 Pfund müssen 15 Pfund zurückgezahlt werden.
    2. Pro Handkarte 1 Armutspunkt nehmen.
    3. Für je 3 Pfund 1 SP nehmen.
    4. Jeder Bezirk = ? SP + 2 SP für U-Bahnplättchen im Bezirk.
    5. SP der eigenen Kartenauslage, egal ob offen, verdeckt oder überbaut.
    6. -7 SP für nicht gezahlte Kredite
    7. -? SP laut Spielbrett für Armutspunkte (In diesem Fall wirft der Spieler mit den wenigsten Armutspunkten all seine Armutspunkte ab. Jeder Spieler wirft genauso viele (Null ist auch möglich) ab, anschließend schaut jeder Spieler auf die Armutspunktetabelle auf dem Spielbrett nach und verliert dementsprechend viele Siegpunkte.

    Fazit:
    Ein Brettspiel ist wie ein Essen. Vielleicht nennt man das Essen auch, weil die Spielemesse in Essen stattfindet. Zumindest weiß ich, dass der Mensch mit dem Auge isst.
    Crème brûlée wird nicht angerührt, wenn sie wie Wackelpudding aussieht.
    So ist es auch bei Brettspielen.
    Daher legen viele Verlage Wert auf die Grafik und Aufmachung ihres Spiels, wenn sie zwischen 750 Neuheiten in Essen von einer Menschenmenge entdeckt und probiert werden soll.

    Zur Freude vieler Verlage, werden auch immer mehr Spiele von Sammmlern blindgekauft.
    Der Sammler ist wie ein junger Hengst, der auf seine neue Beute lauert. Die sympatische Natürliche, die nett zu sein scheint wird ignoriert.
    Und schließlich wird die geile Blondine mit Holz vor den Hütten und den langen Wimpern und Haaren abgeschleppt.
    Wenn unser Hengst Pech hatte, wird er sich am nächsten Morgen fragen, ob es wirklich Die war, die er gestern abgeschleppt hat.
    Die Holz vor den Hütten scheinen weggesprengt zu sein und ihre langen Haare und Wimpern hat sie wohl, während er noch erschöpft schlief, für ein Toupet gespendet.

    Wie dem auch sei, so ein Schock wird unser Hengst schwer verkraften können, doch Fehlkäufe von Brettspielen, die einem nur 20 - 30 Euro gekostet haben, sind der Aufregung nicht wert, sie werden prompt mit ein paar Euro Verlust einfach weiterverkauft oder gar verschenkt.
    Die Mogel - Sexbombe will man hingegen auch seinem besten Freund nicht antun.

    Wie dem auch sei, takeln die Verlage ihre Spiele immer auf und versprechen ähnliche tolle Abenteuer.

    Der Verlag Treefrog ist das Ököweib unter den Sexbomben.

    Denn "London" kommt mit ner Aufmachung her, welches wirklich keine Abenteuer verspricht. Die sympatische Natürliche wirkt im Gegensatz zu diesem Ökoweib sehr sehr nett.

    Das Spielbrett sieht aus wie ein Stadtplan aus der Tankstelle des Vertrauens und die Geldmarker aus einem "Vier gewinnt" der 80er Jahre.

    Solche Ökoweiber stellen sich ja auch immer an bis man sie rumkriegt. So stellt sich auch "London" an und verlangt 34 Euro obwohl es maximum 14,95 wert wäre.

    Doch dann stellt man beim Kaffee fest, mit ihr kann man sich sehr sehr gut unterhalten, sie ist einsteigerfreundlich und interessant(Spieltiefe).
    Nach 9 Minuten (9 Seiten Spielregeln), weiss man, dass man sie probieren will und probiert man sie, weiß man, dass man sie wiedersehen will!
    Trotz eins zwei Macken(eins zwei überstarke Karten).

    Mrs. London bekommt von mir 5,5 Punkte!
    Mahmut hat London klassifiziert. (ansehen)
  • Reinhard O. schrieb am 30.08.2012:
    Titel: London

    Autor: Martin Wallace
    Spieltyp: Strategiespiel
    Dauer: 90 bis 120 Minuten
    Spieleranzahl: 2 bis 4 ab 13 Jahren

    Spielziel/-idee:
    London liegt nach dem großen Brand in Schutt und Asche. Die Spieler versuchen die Stadt wieder aufzubauen. Dazu müssen sie Gebäude errichten und Stadtbezirke erwerben. Das bringt Siegpunkte. Wer die meisten sammelt, gewinnt das Spiel.

    Spielvorbereitung:
    • Auslegen des Spielplans
    • Die Karten werden nach *A*; *B* und *C* sortiert und gemischt und anschließend zu einem Stapel zusammengefügt: unten C, in der Mitte B und oben A.
    • Jeder Spieler erhält einen Satz Gebäudeplättchen, 5 Geld, 5 Armutspunkte und sechs Karten auf die Hand.

    Spielablauf:
    Der Motor in diesem Spiel sind die Karten. Sie stellen Gebäude dar. Die Karten tragen verschiedene Informationen: Name, Kosten, besondere Fähigkeit, ggfs. Siegpunkte; Aktivierungskosten, Wirkung der aktivierten Karte und was mit der Karte nach ihrer Nutzung zu geschehen hat. Die meisten Informationen sind sprachunabhängig durch Symbole dargestellt. Ist ein Kartentext von Nöten ist dieser auf Englisch. Er ist aber sehr leicht zu verstehen bzw. unter Zuhilfenahme der deutschen Beschreibung zu übersetzen.

    Der aktive Spieler zieht zunächst eine Karte vom Stapel oder nimmt sich eine aus der Kartenablage. Anschließend muss er eine der folgenden Aktionen ausführen:

    • Karten spielen: Man darf beliebig viele Karten mit Steinsockel in seine Gebäudeauslage legen. Sie kann auf eine bereits ausliegende oder als separate ausgelegt werden. Die Kosten dafür betragen (manchmal Geld und) eine Handkarte derselben Farbe. Diese Karte kommt sofern möglich in die obere Reihe der Kartenablage, ansonsten in die untere. Sind beide Reihen voll, kommen die Karten der oberen Reihe weg und die der unteren bilden nun die obere.

    • Stadt regieren: Nun kann der Spieler verschiedene Karten aktivieren. Er zahlt die Kosten (links unten auf der Karte), erhält die Auswirkung (unten mittig auf der Karte) und dreht ggfs. danach die Karte um (Symbol unten rechts). Wird eine Karte umgedreht kann sie fortan nicht mehr genutzt werden. Anschließend stellt er die neue Anzahl seiner Armutspunkte fest. Das geschieht nach der Formel: Anzahl der Stapel in der eigenen Gebäudeauslage plus Anzahl der Handkarten minus Anzahl der Bezirke auf dem Spielplan. Ist das Ergebnis negativ, darf er Armutspunkte abwerfen, andernfalls erhält er die Anzahl der Armutspunkte.
    Wird eine U-Bahn aktiviert muss der Spieler zwei U-Bahn-Plättchen in zwei unterschiedlichen Bezirken auf den Spielplan legen, sofern dort bereits ein Gebäudeplättchen liegt. Es bringt dem Bezirksinhaber am Ende zwei Siegpunkte.

    • Land kaufen: Der Spieler setzt genau ein eigenes Gebäudeplättchen in einen noch unbesetzten Bezirk. In jedem Bezirk darf nur ein Gebäude-Plättchen sein. Dies beginnt in den zentralen Bezirken *City*, *Southwark* oder *Westminster*. Anschließend kann nur noch in Angrenzung gebaut werden. Die Brücke über die Themse lässt Bezirke angrenzend sein. Es sind die Kosten des jeweiligen Bezirkes (stehen auf dem Spielplan) zu zahlen und die angegebene Anzahl an Karten auf die Hand zu nehmen.

    • 3 Karten nehmen: Der Spieler nimmt drei Karten (sofern noch vorhanden)

    Am Ende seines Zuges darf der Spieler nicht mehr als neun Karten auf der Hand haben

    Spielende:
    Das Spiel endet, wenn ein Spieler die letzte Karte des Kartenstapels nimmt. Alle Mitspieler kommen noch einmal an die Reihe.

    Es erfolgt die Endwertung:
    • Kredite müssen zurückbezahlt werden – kann er das nicht, gibt es für je 10 Pfund 7 Minuspunkte
    • Für jede Handkarte muss der Spieler einen Armutspunkt nehmen
    • Für je 3 Pfund gibt es 1 Siegpunkt
    • Für die besetzten Bezirke gibt es die dort angegebenen Siegpunkte. Ggfs. zusätzlich je 2 SP durch U-Bahn-Plättchen
    • Jede ausliegende Gebäudekarte bringt die angegebenen Siegpunkte
    • Der Spieler mit den wenigsten Armutspunkten wirft diese alle ab. Die anderen Spieler dürfen genauso viele abwerfen. Die verbleibenden Armutspunkte bringen Minuspunkte gemäß Tabelle (Spielplan).
    Wer nun am meisten Siegpunkte noch hat, gewinnt das Spiel.

    Fazit:
    Ein spannendes Strategiespiel mit relativ einfachen und überschaubaren Regeln. Die Vorbereitung ist gering und ermöglicht einen raschen Einstieg.
    Dennoch ist es wichtig vor dem ersten Spiel, sich gemeinsam mit dem Spielplan und den Karten ein bisschen auseinanderzusetzen.

    Die Mechanismen sind einfach: Gebäude (Karten) bauen, Gebäude aktivieren und nutzen; Bezirke besetzen. Der Reiz dieses Spieles liegt in der geschickten Kombination dieser Möglichkeiten. Dadurch wird es vielschichtig.

    Seine Spannung bezieht es aber auch daraus, dass man sich entscheiden muss, welche Karte man selber nutzen will und welche man seinen Mitspielern überlassen möchte. Man kann auch taktisch mit Krediten arbeiten, muss aber die Endwertung im Blick behalten, denn dort gibt es bei Nichtbezahlung drastische Punktabzüge.

    Das Material ist robust und belastbar. Die grafische Gestaltung der Karten ist gut gelungen, der Spielplan ist recht fad.
    Der Kartentext ist in Englisch. Das hat mich anfänglich irritiert, man gewöhnt sich aber recht schnell daran und es ist für das Spiel nicht wirklich hinderlich.

    Das Wertungssystem klingt kompliziert, ist es aber nicht wirklich. Ich finde es ganz nett, dass es ein Regulativ über die Armutspunkte gibt, die sowohl während des Spiels (z.B. Anzahl der Handkarten, Anzahl der Stapel), als auch in der Endwertung (relative Anzahl in Beziehung zu den Mitspielern) Auswirkungen zeigt. Für mich hat es einen unaufdringlichen Wiederspielreiz, ohne dass es gleich zum Dauerbrenner werden muss.
    In meiner Bewertung ist es (vier bis) fünf Punkte wert!
    Reinhard hat London klassifiziert. (ansehen)
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      Kevin L.: This game really keeps a good balance! Every time we've played it, we had another outcome. It's hard to keep a good city and run it on a good... weiterlesen
      31.08.2012-07:19:48
    • Edgar A.
      Edgar A.: Ich hab es zwar bei mir im Regal stehen, aber leider noch nicht gespielt. Offenbar wird es an der Zeit, dass sich das ändert!
      29.12.2012-12:24:10
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