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La Isla



In La Isla führt jeder Spieler ein Team Naturforscher an, die auf einer tropischen Insel exotische, einheimische Tierarten erforschen. Mit der richtigen Ausrüstung und einer möglichst geschickten Team-Aufstellung gelingt es, die Tiere zu umzingeln und einzufangen. Dabei ist es wichtig, seine Ressourcen gekonnt zu managen.

La Isla, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Stefan Feld

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So wird La Isla von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 18 Kundentestberichten   La Isla selbst bewerten
  • Reinhard O. schrieb am 06.10.2014:
    Titel: La Isla

    Autor: Stefan Feld
    Spieltyp: Taktisches Sammelspiel
    Spieldauer: 60 Minuten
    Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren

    La Isla entführt die Spieler auf eine unerforschte Insel und schafft es mit seinem variablen Spielplan auch ein wenig von der Dschungelatmosphäre zu vermitteln. Die standfesten Spielfiguren (Forscher) versuchen seltene Tiere zu umzingeln, um sie einzufangen. Die Forscher werden auf verschiedenen Landschaftsplättchen des Spielplans platziert. Diese Landschaftsplättchen haben unterschiedliche Farben, die wiederum kennzeichnen welche Spielsteine benötigt werden, um überhaupt dort einen Forscher einsetzen zu dürfen.

    Der Motor des Spiels ist das Spieler-Etui, das mit Multifunktionskarten in jeder Runde bestückt wird. Es strukturiert in die vier Spielphasen A= Sonderfunktion wählen, B= Spielstein erhalten, C= Forscher einsetzen und D= Markierungsstein vorrücken.
    Jede Karte verfügt im oberen Teil über eine Sonderfunktion /-eigenschaft, die dem Spieler einen Vorteil verschafft. Manchmal reduziert es die Kosten für das Einsetzen der Forscher, oder es bringt Siegpunkte, oder zusätzliche Forscher, oder einen bestimmten Spielstein, etc.. Die zweite Eigenschaft (links unten) zeigt an welche Farbe des Spielsteins man erhalten kann und rechts unten ist das Tier abgebildet, dessen Markierungsstein vor gerückt werden darf.
    Bei der Zuordnung der Karten ist nun taktisches Geschick und ein wenig Weitblick gefordert, welche der Karten an welcher Stelle den besten Verwendungszweck finden. Das ist auch die Phase, die die meiste Zeit benötigt. Man kann in seinem Etui bis zu drei Eigenschaften nutzen, ab der vierten Karte wird man schon in die Verlegenheit gebracht zu entscheiden, welche Eigenschaft man zukünftig nicht mehr braucht.

    Das Nachziehen der Karten beinhaltet einen nicht zu unterschätzenden Glücksanteil, der sich aber sehr gut mit den taktischen Möglichkeiten paart.

    Am Anfang benötigen die Spieler eine gewisse Zeit, um mit der Vielzahl der Sonderfunktion und dessen sinnvoller Nutzung vertraut zu machen. Es gibt leider nur einen Satz Übersichtskarten pro Sprache (Deutsch, Englisch, Französisch), bei dem zudem noch Vorder- und Rückseite unterschiedliche Sprachen zeigen. Besser für den Spielfluss wäre es sicherlich, wenn es für jeden Spieler eine separate Karte in der entsprechenden Sprache gäbe.

    Im Spiel selber gibt es drei Möglichkeiten zu Siegpunkten zu kommen. Einmal über die Sonderfunktion (z.B. wenn man einen Forscher in der Phase C auf dem mittleren Ring platziert, etc.), zum anderen über das Umzingeln und Einsammeln der Tierplättchen und als dritte Möglichkeit, in dem man den Markierungsstein auf der Tierleiste voran bewegt. Dies geschieht in der Phase D. Man erhält allerdings nur dann Punkte, wenn man den Marker selber bewegt hat und Tiere aus dieser Leiste besitzt.

    Neben dem Wegschnappen der Tierplättchen durch Zuvorkommen beim Einsetzen, liegt in diesem Vorrücken auf der Tierleiste ein weiterer interaktiver Anteil. Der aktive Spieler bekommt zwar direkt Punkte, aber er bewegt den Markierungsstein weiter vor und verschafft den Mitspielern, die ebenfalls Tiere dieser Gattung gesammelt haben einen höheren Multiplikator für die Endwertung.

    Das Spielende wird über die Gesamtsumme der vorgerückten Marker bei den Tierleisten ausgelöst. Das finde ich eine gefällige Komponente.
    Am Ende bringt jeder komplette Tiersatz, bestehend aus 5 verschiedenen Tieren 10 Punkte. Jeweils zwei Spielsteine bringen noch einen Siegpunkt.
    Zu guter Letzt bringt die Anzahl der jeweiligen Tiersorte, multipliziert mit dem Markerstand für das entsprechende Tier, weitere Siegpunkte.

    In meinen Spielrunden bildeten sich zwei unterschiedliche taktische Vorgehensweisen heraus. Die eine war, dass man sich auf das Sammeln einer Tiersorte konzentrierte und möglichst oft den Markierungsstein dieses Tieres bewegt hat (Phase D), um somit schon während des Spiels viele Punkte zu sammeln. Die Zweite war, möglichst viele unterschiedliche Tierarten zu sammeln, um zumindest zweimal für den kompletten Satz eine Wertung zu bekommen. Keine der beiden Richtungen hat sich als bessere bestätigt, da der Faktor Glück erheblich in die Karten funken kann.
    Das Spiel lässt sich flüssig spielen, da man die Phasen A, B und D parallel spielen kann.

    Mir hat das Spiel sehr gut gefallen, weil es trotz seiner taktischen Feinheiten kein grüblerisches Schwergewicht darstellt, eine Vielzahl an Optionen bietet, interaktive Aspekte sehr gut integriert, ohne diese in den Mittelpunkt zu rücken und durch optisch sehr schön gestaltetes Material zu gewinnen weiß. Ein sehr ansprechendes Familienspiel!
    In meiner Bewertung gibt es dafür 5 Punkte.
    Reinhard hat La Isla klassifiziert. (ansehen)
  • Frank L. schrieb am 12.08.2014:
    Beschreibung:
    Wir landen auf einer geheimnisvollen Insel und entdecken im tiefen Urwald längst ausgestorben geglaubte Tierarten. Wir setzen unsere Forscher auf die Landschaftsfelder, um beachtliche Dodos, leuchtende Goldkröten und leopardenähnliche Riesenfossa einzukreisen und aufzuspüren.

    Ablauf:
    I. In der Kartenphase ziehen alle Spieler gleichzeitig je drei Aktionskarten, die sie jeweils verdeckt für die nachfolgenden Phasen verteilen.
    II. Anschließend stecken sie die für die zweite Phase ausgelegte Karte als dauerhafte Sonderfunktion in einen der drei Schächte des Spieler-Etuis. Ist kein freier Schacht mehr vorhanden, muss man eine bereits eingesteckte Karte abdecken und damit deaktivieren. Einige Funktionen sorgen für eine größere Kartenauswahl, einen zusätzlichen Funktionskartenplatz oder weitere Forscherfiguren. Andere belohnen oder verbilligen spezielle Handlungen.
    III. In der Einnahmen-Phase erhalten die Spieler einen Rohstoffstein, der auf der ausgelegten Karte abgebildet ist. Gegebenenfalls kann der Spieler Extra-Einnahmen durch seine ausgelegten Sonderfunktionen generieren.
    IV. Reihum setzen die Spieler einen ihrer Forscher auf ein Landschaftsfeld des Spielplans. Das kostet zwei Rohstoffsteine in der passenden Landschaftsfarbe. Es gibt Karten, die das Einsetzen in bestimmte Landschaften verbilligen oder mit neuen Rohstoffsteinen, Siegpunkten oder Sonderwertungen belohnen.
    Hat ein Spieler einen oder mehrere Dschungelbereich/e vollständig mit eigenen Figuren umstellt, erhält er das/die entsprechenden Tierplättchen sowie deren Siegpunkte.
    V. Am Ende der Runde wertet jeder Spieler für sich eine Tierart. Und zwar diejenige, die er mit seiner in der Kartenphase zugeordneten Aktionskarte festgelegt hatte. Er erhöht den Tierwert dieser Art und kassiert für jedes seiner Plättchen dieser Gattung einen Siegpunkt. Über Sonderfunktionen sind zusätzliche Belohnungen (Siegpunkte oder Rohstoffe) möglich.

    Das Spiel endet, sobald alle Tierwerte eine bestimmte Summe erreicht haben. In der Schlusswertung gibt es noch Punkte
    für jeden Satz mit allen verschiedenen Tieren und den Wert des jeweiligen Tierartenanzeigers für jedes eigene Tierplättchen.
    Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

    Fazit:
    Die Regeln und der Ablauf sind relativ einfach und schnell erklärt. Die strategischen Möglichkeiten kommen vor allem über die Funktionen der Aktionskarten und deren Aufteilung auf die Phasen der Runde. Dabei sollte man versuchen, möglichst gute und passende Kombinationen zu erzielen. Will man auf ein bestimmtes Feld setzen, sollte man vorher versuchen, eine passende Bonus-Funktion auszulegen. Manchmal hat man dabei Glück und kann richtige Kettenfunktionen aufbauen, so dass man mit einem Setzen oder Werten mehrere Sonderfunktion nutzen kann. Das gelingt natürlich nicht immer. Vor allem weil auch eine gewisse Portion Glück dazu gehört. Trotzdem macht es Spaß, das Beste aus seinen Karten zu machen und die richtigen Karten zu kombinieren. Andererseits kann es manchmal auch etwas frustrierend sein, wenn man partout nicht den passenden Rohstoff erhält oder immer nur Tierarten werten kann, von denen man (noch) kein Plättchen besitzt.

    Immer mal wieder hat man auch das Dilemma, dass man ein und dieselbe Karte am liebsten in allen Phasen nutzen möchte, weil sich auf ihr die beste Funktion, der passende Rohstoff und das punkteträchtigste Tier konzentriert. Verzwickt! Dann muss man abwägen, welche Funktion man nutzen will.

    Noch ärgerlicher ist es, wenn man bereits drei gute Sonderfunktionen für die nächsten Züge auszuliegen hat und man eine davon überdecken und damit deaktivieren muss. Und wenn's ganz schlimm läuft, mit einer Funktion die man gar nicht nutzen kann - beispielsweise weil sich das entsprechende Symbol gar nicht in der Nähe seiner eigenen Forscher befindet. Es ist nämlich ratsam, seine Spielfiguren in eine bestimmte Region des Spielplans zu stellen. Dadurch kann man einen Forscher für das Umkreisen mehrerer Plättchen nutzen. Setzt man sie hingegen verstreut, kann man weniger Tierplättchen sammeln. Da die Anzahl der eigenen Forscher limitiert ist, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass man einen Forscher wegziehen muss, bevor man mit ihm ein Plättchen erhalten hat.

    Interaktiv ist das Setzen der Figuren auf dem Spielplan. Setzen zwei Spieler ihre Forscher zu dicht nebeneinander, wetteifern sie um dieselben Plättchen. Davon profitieren in der Regel die anderen Mitspieler, die nicht an dem Konflikt beteiligt sind - frei nach dem Motto: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte (und Vierte). Deshalb ist es ratsam, sich zu Beginn nicht zu dicht zu den anderen zu setzen. Andererseits kann man auch mal gezielt in die Nähe eines anderen setzen, um ihm ein Plättchen abzujagen. Gegen Ende des Spiels sind Konflikte um dieselben Plättchen unvermeidbar.
    Je kleiner die Spieleranzahl, desto weniger kommt man sich ins Gehege, weil die Größe des Spielplans und die Zahl der Felder sowie Tierplättchen immer gleichgroß bleibt. Im Spiel zu zweit muss man fast gar nicht auf den Mitspieler achten.
    Ansonsten ist der Spielplan aber variabel, so dass sich die Kombination der Felder und Plättchen bei jeder Partie verändert.

    Trotzdem spielt es sich auch zu zweit ganz gut, weil das zentrale Element eher das Auswählen und Verteilen der Karten ist.

    Das Setzen der Forscher an den Rand von Gebieten und das Werten der dort liegenden Plättchen erinnert mich an das Ravensburger Spiel Australia von Wolfgang Kramer und Michael Kießling.

    Sehr gut gefällt mir, dass man in den meisten Phasen gleichzeitig agiert. Dadurch spielt sich das Spiel recht flott. Unsere zweite Partie haben wir zu dritt in einer halben Stunde geschafft. Häufiges Nutzen der Sonderfunktion "Tierwertung" beschleunigt die Partie.

    Die Gestaltung der Insel und der Plättchen gefällt mir sehr gut. Nicht ganz so gut finde ich das Plastik-Material der Forscher. Sie wirken etwas künstlich (glänzend). Noch weniger gefällt mir, dass der Spielplan für die Tierpunkte nur eine sehr dünne Pappe ist (kann man das überhaupt noch als Pappe bezeichnen?). Auch die Spieler-Etuis machen keinen sehr stabilen Eindruck. Allerdings muss ich zugeben, dass das eher beim Auspacken aufgefallen ist. Beim Spielen hat sich das gar nicht bemerkbar gemacht. Da fällt dann eher der hübsch gestaltete Spielplan auf.

    Die Symbole auf den Karten sind ziemlich eindeutig, so dass man ab der zweiten Partie keine Karten-Erläuterung mehr benötigt.

    Bei La Isla hat man das Gefühl, dass man einiges entscheiden kann. Trotzdem ist man auch sehr vom Glück abhängig. Insgesamt ein schönes Spiel.
    Frank hat La Isla klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 29.08.2014:
    Entdecker- und Sammelspiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren von Stefan Feld.

    Die Spieler landen auf einer einsamen, tropischen Insel und entdecken auf ihrer Exkursion verschiedene, für ausgestorben gehaltene Tiere, wie den Dodo oder die Goldkröte. Ihr Ziel ist es nun, die seltenen Tiere einzufangen und im Wettstreit gegen die Mitspieler so die meisten Punkte, durch geschicktes Kombinieren und Einsetzen ihrer Abenteurerfiguren und Aktionskarten, zu erhalten.


    Spielvorbereitung:
    Zuerst wird die Insel zusammengesetzt - durch die 10 gezackten Inselteile entsteht hier jedesmal eine völlig neue Insel - und mit den 40 kleinen Tierplättchen besetzt. Die Punktetafel kommt neben die Insel und die fünf Tierpunktemarker werden auf das jeweilige Startfeld positioniert. Der Vorrat an Spielsteinen (je 12 in den Farben Grün, Braun, Beige, Gelb, Grau) kommt an die Seite und die 180 Tierkarten werden gut gemischt in mehrere verdeckte Nachziehstapel aufgeteilt.
    Die Spieler erhalten je 6 Figuren ihrer gewählten Farbe (2 weitere kommen als Vorrat neben die Insel und können später ins Spiel gebracht werden), ein passendes Kartenetui und ein zufällig verteiltes großes Tierplättchen sowie von jeder Spielsteinfarbe einen Holzstein in ihren eigenen Vorrat. Das Tierplättchen kommt zunächst zur Seite, die Figuren (1 wird auf das Feld "0" der Punkteleiste gestellt) und die Spielsteine werden unter das "C" am unteren Rand des Kartenetuis gestellt.
    Ein Startspieler wird bestimmt, der anfänglich den zugehörigen Pappmarker erhält.


    Spielziel:
    Die meisten Siegpunkte zu erhalten!


    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über mehrere Runden und jede Runde besteht aus einer Kartenphase und vier Aktionsphasen.

    Zuerst kommt immer die Kartenphase, in der die Spieler sich drei Karten von beliebigen Stapeln auf die Hand ziehen. Anschliessend legen sie sie nach Wahl vor dem Kartenetui ab, wobei sie die Karten den auf dem Kartenetui aufgedruckten Buchstaben A, B und D zuordnen.

    Das Kartenetui:
    Im Etui ist Platz für drei Karten, die hier nach und nach eingesteckt werden.
    Am unteren Rand sind die Buchstaben A-D aufgedruckt, diese stehen für die vier Aktionen, die die Spieler durchführen müssen.

    Unter "A" wird eine Karte abgelegt, deren Sonderfunktion (obere Hälfte der Karte) man nutzen möchte. Diese Karten, werden bei der anschliessenden Durchführung in die Etuitaschen gesteckt - dabei werden sie über evtl. schon vorhandene Karten gesteckt, die damit dann ungültig werden. Alle Karten die im Etui stecken bieten deren Sonderfunktion andauernd (einmalig pro Runde) an, solange sie sichtbar sind.

    Unter "B" wird die Karte abgelegt, deren Spielstein man gerne haben möchte. Dieser ist links unten auf der Karte abgebildet.

    Unter "C" finden sich immer die Spielfiguren und Spielsteine als Vorrat.

    Unter "D" wird die Karte abgelegt, deren angezeigte Tierart (unten rechts) man auf der Tierpunktetafel steigern möchte.

    Wenn die Spieler also in der Kartenphase ihre Karten ablegen, sollten sie darauf bedacht sein, dies vorausschauend auf die Spielfeld- und Punktesituation zu tun und sie entsprechend den Buchstaben zuordnen.

    Das Ziel während der Spielrunden ist es, die eigenen Spielfiguren auf die Insel zu bringen und die Tiere "einzukreisen", um sie zu fangen.
    Eine Figur darf nur auf ein Inselfeld gestellt werden, wenn man dies bezahlen kann. Dazu dienen die farbigen Spielsteine und man benötigt i.d.R. zwei gleichfarbige Steine, um eine Figur auf ein farblich passendes Feld zu stellen.
    Manche Sonderfunktionen reduzieren die Kosten auf einen Spielstein, andere erlauben zusätzliche Einnahmen von Spielsteinen oder Punkten - hier gibt es insgesamt eine erfrischend vielfältige Varianz von zusätzlichen Möglichkeiten.

    Zu Spielbeginn haben alle Spieler von jeder Spielsteinfarbe nur einen Stein, also ist die erste Sorge an neue Spielsteine zu gelangen.
    Neue Steine erhält der Spieler durch Aktion "B", durch evtl. Sonderfunktionen von aktiven Karten aus Aktion "A" oder wenn auf Aktion "C", dem Ein- bzw. Umsetzen von Spielfiguren, verzichtet wird.
    Es gilt also fleissig zu sammeln und zu horten, aber nie den rechtzeitigen Absprung zu verpassen, um noch an rentable Inselfeldpositionen zu gelangen!

    Kann der aktive Spieler eine Figur einsetzen, so bezahlt er diesen Vorgang und stellt die Figur auf ein farblich passendes Inselfeld.
    Die Insel besteht dabei aus drei gedachten Ringen, dem Innenring, dem mittleren Ring und dem Außenring. Dementsprechend sind die Inselfelder, bzw. die dort liegenden Tierplättchen, im äußeren Bereich wertiger, da sie schwerer zu besetzen bzw. zu fangen sind. Die Inselfelder fächern sich von innen nach außen hin immer weitreichender aus und so benötigt man zum Einkreisen eines Tieres im Innenring nur 2 Spielfiguren auf 2 Feldern, im Aussenring aber schon derer 4! Und somit i.d.R. 4x2 Spielsteine, ein größerer Aufwand also, aber auch punkteträchtiger!

    Ein Tier aus dem Innenring bringt dem Spieler nach der Aufnahme 2 Punkte, im Innenring 3 und im Außenring 4 Punkte. Die Punkte werden immer sofort auf der Punktetafel für den Spieler vermerkt.
    Es ist möglich durch geschicktes Einsetzen einer Spielfigur gleich mehrere Tiere einzufangen und dementsprechend zu punkten.

    Die Aktionen also nochmal in Kürze:
    Nachdem die Spieler alle ihre Karten zugeordnet und abgelegt haben, beginnt der Startspieler die Karte unter "A" aufzudecken, deren Sonderfunktion zu benennen und sie in eine freie Tasche des Etuis zu stecken oder damit eine vorhandene Karte zu überdecken. Ab jetzt gilt diese Sonderfunktion für den Spieler!
    Hiernach tun ihm das die Mitspieler im Uhrzeigersinn gleich.

    Anschliessend wird die Karte unter "B" aufgedeckt und jeder Spieler nimmt sich den dargestellten Spielstein aus dem allgemeinen Vorrat zu sich. Manche Sonderfunktionen erlauben hier das Nehmen von 2 Spielsteinen, nicht vergessen!

    Danach folgt Aktion "C", bei der die Spieler nacheinander eine Figur auf die Insel setzen dürfen, wenn sie dies möchten. Wenn nicht, geben sie den Verzicht bekannt und dürfen sich dafür einen beliebigen Spielstein aus dem Vorrat nehmen. Ansonsten wird das Einsetzen bezahlt und die Figur abgestellt.
    Es dürfen Spielfiguren verschiedener Spieler auf dem selben Feld stehen, aber niemals mehrere Figuren vom selben Spieler.

    Abschliessend wird die Karte unter "D" aufgedeckt und der Marker des dort abgebildeten Tieres auf der Tierpunktetafel um ein Feld hochgezogen. Der Spieler, der dies gerade durchführt (und nur dieser) erhält dabei soviele Punkte, wie er Tierplättchen dieses bestimmten Tieres besitzt. Zu Spielbeginn hat jeder Spieler ein großes Tierplättchen erhalten, dieses zählt wie zwei Tierplättchen.
    Hier liegt ein großer Punkteaufbau bereit, denn wer viele Tierplättchen einer oder zwei Arten gesammelt hat und bei den Karten glücklich genau diese unter "D" ablegen konnte, kassiert andauernd Punkte in dieser Phase.

    Die Aktionen A, B und D können nach ein paar Runden durchaus gleichzeitig durchgeführt werden, um Zeit zu sparen. Aktion C aber muss immer in Spielerreihenfolge durchgeführt werden, da es hier auf die Platzwahl der Inselfelder ankommt!

    Wurde Aktion "D" von allen Spielern durchgeführt, endet die aktuelle Runde und der Spieler links vom aktuellen Startspieler erhält das Startspielerplättchen und beginnt die neue Runde.


    Spielende:
    Die Tierpunktemarker werden im Spielverlauf auf der Tierpunktetafel (diese ist in Punktbereiche von 0-5 unterteilt) immer weiter hochgezogen und sobald sie addiert einen bestimmten Wert überschreiten, endet das Spiel sofort.
    Bei 2 Spielern ist dies der Fall, wenn alle 5 Marker zusammen auf einem Wert von "7" stehen, bei 3 Spielern muss dieser "9" sein und bei 4 Spielern "11".
    In der anschliessenden Schlusswertung erhält jeder Spieler nochmals 10 Siegpunkt pro Satz an verschiedenen Tieren (je 1 der 5) und pro Tierplättchen den aktuellen Wert der Tierpunktemarkertafel sowie 1 Punkt pro zwei Spielsteine im eigenen Vorrat.
    Der Spieler mit der höchsten Siegpunktzahl gewinnt.


    Variante:
    Für das erste Spiel können bei den Tierkarten, die 60 Karten mit der unten mittig aufgedruckten "2" entfernt werden, um die Aktionsauswahl etwas einfacher zu gestalten.


    Fazit:
    La Isla ist ein tolles Spiel, das sich einfach und präzise durch die gute Anleitung an die Spieler wendet und im Spiel dann durch kurzweilige und eingängige Rundenabläufe bewährt.

    Das Material ist sehr wertig und hübsch anzuschauen, die Aufmachung ist dadurch auch sehr thematisch und ansprechend - trotz des planen Spielfeldes kommt ein gewisses Dschungelfeeling herüber.

    Die Besetzungsgröße spielt für den Spaß keine Rolle, aber etwas mehr Herausforderung darf man bei 3-4 Spielern erwarten, das 2er-Spiel verleitet zu sehr sich aus dem Weg zu gehen. Die Spieldauer war in allen Runden angemessen und fiel nicht weiter auf, da die Runden sehr abwechslungsreich verliefen.

    Ein gewisser Glücksanteil ist durch die Kartenphase gegeben, aber die taktischen Möglichkeiten bzw. deren Überlegungen zur Umsetzung auf dem Inselfeld sorgen i.d.R. für einen sehr guten Ausgleich, so dass auch dies nicht unangenehm auf- oder sonst wie ins Gewicht fällt.

    Der Wettstreit sorgt für eine gewisse mentale und verbale Interaktion, gerade wenn sich um bestimmte Inselfelder "gestritten" wird, diese als Erster zu umschliessen. Aber sonst kann jeder eher vor sich hin brödeln und Punkte machen - gerade auch das gleichzeitige Ausführen der Aktionen A, B und D sorgt ja für eine gewisse Unabhängigkeit von den Mitspielern. Man muss also derlei Spielart schon etwas mögen.

    Die taktischen Möglichkeiten durch die 120-180 Spielkarten sind allerdings sehr groß und dadurch stellt sich das Spiel durchaus von alleine mehrmals auf den Tisch für erneute Spielrunden, um alles einmal ausprobiert zu haben.

    So darf man abschliessend ruhigen Gewissens behaupten, dass sich hier ein lohnendes Familienspiel zur Empfehlung präsentiert.



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Ravensburger
    - BGG-Eintrag: http://www.boardgamegeek.com/boardgame/154246/la-isla
    - HP: n/a (http://www.ravensburger.de/)
    - Anleitung: deutsch, englisch, französisch
    - Material: bis auf die Übersichten (dt., engl. frz.), sprachneutral
    - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=6694
    Pascal hat La Isla klassifiziert. (ansehen)
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