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Kyoto (dt.)



Herzlich Willkommen zur Klimakonferenz in Kyoto! Als Vertreter großer Nationen diskutiert ihr in Echtzeit einige sehr beunruhigende Studien, die besagen, die Umwelt sei an der Schwelle zum Kollaps. Natürlich werdet ihr alles tun um den Planeten zu retten, nicht wahr? Selbstverständlich… solange es dem eigenen Wohlstand nicht schadet… Wurden alle Studien begutachtet, gewinnt das Land, das seinen Reichtum am besten bewahren konnte. Doch aufgepasst: sollte der Schaden am Planeten zu groß werden, scheitert die Konferenz sofort und das geizigste Land verliert automatisch.

Das satirische Familienspiel Kyoto thematisiert den Klimawandel, ohne dabei allzu ernst zu sein. In jeder Runde stellt ein Spieler eine Studie vor, die finanzielle Unterstützung sowie die Reduzierung bedrohlicher Faktoren, wie z.B. Luftverschmutzung, erfordert. Werden die Ziele nicht erreicht, kommt es zu negativen Auswirkungen für die Welt. Aber das würdet ihr ja nie zulassen… oder?

Kyoto (dt.), ein Spiel für 3 bis 6 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Sabine Harrer, Johannes Krenner



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      5 v. 6 Punkten aus 2 Kundentestberichten   Kyoto (dt.) selbst bewerten
      • Jörn F. schrieb am 02.05.2021:
        Kyoto - was für ein komischer Name für ein Spiel? Und dann noch das Thema: Klimakonferenz! Das führt nicht dazu, das man sofort zu diesem Spiel greift, dabei ist allein das Thema so wichtig. Denn die gleichnamige Konferenz 1997 zeigte wie sehr jedes einzelne Land an bestimmten Lobbyismen festhält. Und wir spielen hier im eigentlichen Sinne die Konferenz nach - uninteressant? Nein keineswegs, das Spiel hat es in sich. Es zeigt, wie sehr bestimmte Mechanismen zusammenhängen und macht dabei auch noch Spaß. Dass auf der Schachtel ´Ein Klimaspiel´ aufgedruckt ist und das in einem düster wirkenden Cover, lädt allerdings nicht gerade dazu ein, es zu kaufen. Und jeder meiner Mitspieler guckte komisch, als ich Kyoto auf den Tisch packte. Ein Umweltspiel, das Spaß macht? Ja und das aus gutem Grund.
        Wie läuft eine Partie ab?
        Wir finden einen kleinen Spielplan in Form der Erde, auf dem wir fünf Tierarten und fünf Wolken legen. Gleichzeitig noch fünf Elemente eines Thermometers, die die einzelnen Erhitzungsstufen der Erde darstellen. Dabei tragen jeweils drei Wolken und drei Thermometerstufen auf der Rückseite Schadenssymbole, von denen wir immer eins zufällig entfernen. Die Tiere sind alle auf der Rückseite als Skelett dargestellt und damit ausgestorben, sobald diese Seite sichtbar wird. 24 Studienkarten werden verdeckt bereitgelegt, von denen jede bestimmte Ziele im Sinne der Umwelt erfordert. Jeder Mitspieler nimmt sich ein Land und je nach Spieleranzahl eine bestimmte Menge an Millionen. Genauso werden nach Spieleranzahl Wohlstandskarten verteilt, die Schadensarten und Lobbyarten aufweisen. D. h., jedes Projekt darauf verschlechtert die Umweltbedingen, wird aber oft von Lobbyisten verteidigt. Auch werden gerade eben von diesen Lobbyisten Agendakarten an jeden Mitspieler Karten verteilt: Diese gilt es in ihrem Sinne zu beschützen, denn dafür gibt es die meisten Punkte. Jeder Spieler übernimmt abwechselnd den Vorsitz und dann geht die Versammlung los. Ein Timer sollte die Verhandlungszeit (90 Sekunden) die dann folgt kontrollieren, der liegt leider nicht bei. Aber wozu haben wir ein Handy?
        Der Vorsitzende nimmt sich aus dem Umweltfond zwei Millionen, so ist Geldnachschub für einen gewährleistet, und nimmt nicht abgegebene Karten aus den Runden davor auf die Hand. Diese Karten wurden von anderen Vorsitzenden im Spiel nicht benutzt - dazu gleich mehr. Er liest aus zwei Studienkarten eine vor - diese bestimmt unser Ziel, welches es gilt zu erreichen. Das Reduktionsziel kann ein bestimmter CO2 Wert sein, bestimmte Schadensarten und eine bestimmte Menge Geld gehört natürlich auch dazu. Wird dieses Ziel nicht erreicht, sieht die Gruppe einen auftretenden Schaden, nur der Vorsitzende weiß mehr. Er kennt noch verborgene Schäden, denn die Studienkarte wird so in den Renderpult gesteckt, das diese anderen Schäden für die Mitspieler nicht zu sehen sind. Ab jetzt gilt es in 90 Sekunden alles zu geben! Denn das Ziel ist der Wohlstand auf dem Rücken der Welt.
        Jeder bietet Wohlstandskarten und legt die vor seiner Landesflagge hin. Genauso kann man auch Geld für den Umweltfond dazu legen. Wohlgemerkt: Kann! Denn es gilt, stets seine Lobby im Auge zu behalte, man will ja keine Punkte verschenken. Auch kann man versuchen, andere Länder (Mitspieler) zu bestechen, damit Sie bestimmte Karten legen oder eben nicht! Sind die 90 Sekunden um, wird ausgewertet. Der Vorsitzende nimmt passende Karten und legt sie auf einen seperaten Stapel. Das Geld kommt in den Umweltfond, von dem der nächste Vorsitzende wieder seine Einnahmen nimmt. Nicht genommen Karten, legt jeder Mitspieler unter seine Flagge - er bekommt Sie ja wieder. Scheitert die Verhandlungsrunde, wirken die Schäden auf der Studienkarte. Da stirbt eine Tierart aus oder die Temperatur steigt auf unserem Planeten oder die Luftverschmutzung nimmt zu, was ggf. noch zu weiteren Katastrophen führen kann. Die Partie endet, wenn ein Umweltschaden seinen kritischen Wert von fünf erreicht oder der Studienstapel endet. Sollten die Umweltsünden eintreten, wird derjeneige mit den meisten Punkten ausgeschlossen vom Sieg, da er das in Kauf genommen hat. Sonst gewinnt der punkteträchtigste Mitspieler. Punkte gibt es für die auf der Hand gebliebene Wohlstandskarten, also wozu abgeben? Für Geld und für die erfüllten Agendas der Lobbyisten.
        Da ist viel drin in der kleinen Kiste von Deep Print. Viel Spielwert und viel Aktualität. Mein Gott, wird hier gezockt und geblufft. So muss es wohl auch auf der Klimakonferenz zugehen. Warum ich und nicht die anderen? Jeder versucht hier, jeden anderen dazu zu bringen, mehr für die Umwelt zu tun und sich selbst im Hinterhalt zu halten. Das ist richtig spannend und sehr kommunikativ. Das setzt natürlich vorraus, dass sich die Mitspieler darauf einlassen. Aus dieser Kommunikation und dem aktuellen Thema zieht Kyoto seinen Spielreiz. Interaktion ist hier groß geschrieben.
        Ganz liebenswürdig auch das Material mit dem Rednerpult, das passt irgendwie. Nur der Spielplan mit seinen Plättchen ist etwas futzelig, aber funktionell. Aber die runde muss sich auf das Thema einlassen. Wer nur trockene Strategiehammer spielen mag, wird Kyoto dröge finden. Am meisten Spaß macht es mit möglichst vielen Mitspielern. Wir waren coronabedingt immer nur vier oder fünf, aber auch das war schon Klasse. Wer gern Junta spielt, sollte sich Kyoto mal ansehen, alles etwas kürzer, aber ähnliche Diskussionen. Aber auch den anderen Spielern kann ich Kyoto empfehlen, denn es hat irgendwie was. Etwas, das mich nach Wiederholungen schreien lässt. Das Thema ist ernst und das Spiel ist ernsthaft gut! Wenn auch gerade nur so, aber es ist für mich immer nch eine 6!
        Jörn hat Kyoto (dt.) klassifiziert. (ansehen)
      • Rouven P. schrieb am 17.07.2021:
        Diese Rezension wurde ursprünglich unter https://www.boardgamemonkeys.com/2021/07/kyoto.html veröffentlicht (mit Bildern).
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        Dass wir uns alle um den Klimawandel Gedanken machen sollten, kommt zum Glück langsam im Bewusstsein der breiten Masse an. Es muss etwas getan werden, damit sich unsere Erde nicht abartig erwärmt. Klar, für uns Europäer mag das wahrscheinlich am Ende chillig sein, die paar Grad, doch global gesehen, ist das eine Katastrophe. Und durch globalisierte Märkte und eine Verantwortung all unseren Mitmenschen auf dem Planeten gegenüber, müssen wir handeln. Doch was sind wir bereit zu geben? Welche Privilegien wollen wir aufgeben, um die Welt zu retten? Und könnte man daraus nicht ein Spiel machen? Lasst uns einen Blick auf Kyoto werfen, denn hier geht es genau darum.

        Wir müssen verhandeln, denn wir wollen die Welt retten. Gleichzeitig wollen wir aber auch unseren Wohlstand retten, denn wenn es der Welt wieder gut geht, uns selbst aber nicht, wie sollen wir das unseren Bürgern verkaufen? Also gilt: Die Welt muss gerettet werden, aber am besten mit den Ressourcen und Privilegien der anderen. In genau diesem Dilemma spielt sich Kyoto aus. Jeder von uns verkörpert eine Nation auf der Klimakonferenz, jeder hat einen gewissen Wohlstand und jeder hat Geld. Zudem ist jeder in Form von Zielkarten von einer oder mehreren Lobbys und Interessensverbänden beeinflusst.

        Der Flow entsteht dabei durch eine definierte Anzahl an Runden, in denen jeweils eine Nation den Vorsitz führt. Diese Tätigkeit spielt wieder etwas Geld in die Staatskassen und man darf die nächste Studie verlesen. Eine Studie erklärt immer, was gerade schlecht läuft und was man dagegen tun sollte. Zudem gibt es noch offensichtliche und versteckte Effekte, die eintreten, wenn das Finanzierungsziel nicht erreicht wird. Ein wirklich interessantes Bluff-Spiel entsteht dann, wenn man manche Auswirkungen gerade haben will, weil die Lobby-Karte extra Punkte ausschüttet, wenn die Luftverschmutzung besonders hoch ist. Oder aber, wenn man andere Nationen durch Bestechung oder Überredung dazu bewegen will, eine bereits gespielte Wohlstandskarte wieder zurückzunehmen, da diese schlecht für meine Lobbywertung ist. Geht man dabei jedoch zu offensichtlich vor, ist anderen Spielern schnell klar, mit welchen Karten sie mir ganz besonders weh tun können.

        Ist die eingangs erwähnte Rundenzahl dann erreicht, wird gewertet. Es gibt Punkte für so ziemlich alles: Geld, erhaltender Wohlstand und natürlich die Lobbykarten. Sollte die Welt noch intakt sein, gewinnt die reichste Nation. Ist die Welt aber vor die Hunde gegangen, dann wird die reichste Nation verachtet und die zweitreichste gewinnt.


        Grüner Zeitgeist gegen konservative Wohlstandssicherung – das richtige Spiel zu richtigen Zeit?

        Mechanisch ist Kyoto ein Verhandlungs-, Bluff- und Anti-Set-sammel-Spiel. Ich möchte geschickt andere dazu bewegen mehr zu geben, als ich selbst und mein Nichtstun dabei immer schön durch große Worte verschleiern. Zudem vielleicht auch bewusst Karten spielen, die anderen Nationen weh tun, damit diese mir Geld bieten, damit ich diese Karten wieder zurückziehe. Und letztlich dürfen sich in der Mitte keine für mich ungünstigen Sets ansammeln, da mich punktetechnisch meine Lobbykarte sonst mit leeren Händen dastehen lässt.

        Wie bei vielen Verhandlungsspielen, steigt und fällt Kyoto enorm mit der Einstellung und dem Engagement. Wer hier gut abschneidet, hatte vielleicht nicht den besten Plan, sondern hat einfach im richtigen Moment die Klappe ganz auf gemacht oder eben nicht. Sollte ebenso mein Sieg allzu offensichtlich werden, könnten sich alle gegen mich verschwören, und ich könnte nichts dagegen tun. Hat man jedoch die richtige Gruppe dazu und ist jeder mit den Regeln vertraut, hui, dann kann eine Runde Kyoto ganz schön hitzig werden.

        Thematisch hat mich Kyoto von Beginn an sehr abgeholt. Die klimatische Entwicklung unseres Planeten liegt mir sehr am Herzen. Umso schwerer ist es mir am Anfang gefallen, mein Geld und meine Karten strategisch zurückzuhalten, weil ich ja gewinnen will. Für mich war vielmehr der rettende Aspekt im Vordergrund. Ist doch egal, ob es meiner Nation gut geht, wir haben das Klima gerettet. Das Spiel hat mir gezeigt, dass ich zum Glück nicht die Verantwortung habe, nationalen Wohlstand und klimatisches Überleben gegeneinander abzuwägen, sondern mich gezielt für das eine einsetzen kann. Wohlstand erhält sich meiner Meinung nach schon von allein.


        Nun aber genug der Diskussion, wer kann Kyoto spielen?

        Kinder: 0/5 (Will man das wirklich? Zumal sind die Regeln zu komplex.)

        Familie: 2/5 (Es funktioniert, aber nicht direkt in der ersten Partie. Die Regeln sind doch nicht so eingängig, dass jeder nach einer Runde versteht, wie der Hase läuft. Gerade die Wertung wird erst am Ende richtig klar.)

        Kenner: 3/5 (Diskussionsfreudige Kennerrunden haben hier was zu entdecken. Jedoch kommt Varianz in Kyoto durch unterschiedliche Runden und Ansätze, wie man miteinander umgeht. Die vielen Karten sind am Ende doch alle ähnlich.)

        Experten: 2/5 (Kyoto bietet da als Verhandlungsspiel wohl zu wenig. Komplexes Verhandeln sollte man dann wohl eher in der Siderischen Konfluenz suchen.)

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