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Holmes



Ein Verbrechen ist geschehen! Doch die Beweise sind rar und Scotland Yard tappt im Dunkeln. Nur einer kann den Fall lösen: Sherlock Holmes. Doch im Hintergrund zieht Professor Moriarty seine Fäden und versucht Spuren zu verwischen und Beweise verschwinden zu lassen. So entbrennt ein Duell zwischen den beiden brillantesten Köpfen Londons. Wer wird am Ende erfolgreich sein – Holmes oder Moriarty?

Holmes, ein Spiel für 2 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Diego Ibanez

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So wird Holmes von unseren Kunden bewertet:



4 v. 6 Punkten aus 6 Kundentestberichten   Holmes selbst bewerten
  • Michael S. schrieb am 02.06.2017:
    Ziel des Spiels
    Die beiden brillantesten Köpfe Londons tragen einen Wettstreit aus. Ein Spieler übernimmt die Rolle von Sherlock Holmes, der andere Spieler die seines Widersachers, Professor Moriarty. Die Aufgabe von Sherlock ist, genug Hinweise zu sammeln, um einen Anschlag auf das Parlament aufzuklären. Moriarty dagegen sammelt zwar auch Hinweise, aber nur um seine Spuren zu verwischen und die Lösung des Falls zu verhindern. Dazu nutzen beide Spieler ihren Einfluss, um sich die Hilfe verschiedener Persönlichkeiten zu sichern. Wer am Ende die meisten Hinweise gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

    Aufbau
    Der Spielplan wird in die Mitte des Tisches gelegt. Dann nimmt sich ein Spieler die Sherlock-Rollenkarte und die drei hellen Figuren zu sich. Der andere Spieler nimmt sich die Moriarty-Rollenkarte und die drei dunklen Figuren. Die Einflussmarker werden für alle gut erreichbar auf den Tisch gelegt und jeder Spieler nimmt sich schon einmal sechs Einflussmarker. Die Personenkarten werden gut gemischt und dann verdeckt auf das Feld links unten auf dem Spielplan gelegt. Dann werden die beiden obersten Karten genommen und offen neben den Stapel auf die Felder "Tag 1" gelegt. Die Hinweiskarten werden ebenfalls gut gemischt und als verdeckter Stapel über den Spielplan gelegt. Davon werden dann vier Karten offen neben dem Stapel ausgelegt. Dann kann das Spiel beginnen.

    Spielablauf
    Das Spiel läuft über sieben Runden = Tage und gliedert sich pro Tag immer in drei Phasen.

    1. Ein neuer Tag bricht an
    In dieser Phase kommt, außer in der ersten Runde, eine neue Person nach London.
    Man deckt also die nächste Personenkarte auf und legt sie auf den nächsten, freien Tag.
    Dann stellt jeder Spieler wieder seine Figuren aufrecht hin, aber immer auf der Karte, auf der man sie eingesetzt hat!
    Auch diese Aktion entfällt in der ersten Runde, da jeder Spieler hier noch seine Figuren vor sich stehen hat.

    2. Die Ermittlungen laufen
    Der Sherlock-Spieler beginnt und setzt jetzt eine seiner Spielfiguren auf eine beliebige Aktionskarte.
    Drei Personen mit Aktionen sind dabei schon fest auf dem Spielplan aufgedruckt, die anderen kommen in Phase 1 ständig dazu.
    Man darf immer nur eine eigene Spielfigur auf einer Aktionskarte haben, aber jeder Spieler darf eine Spielfigur pro Aktionskarte einsetzen.
    Die Aktionen der Personen schauen wir uns gleich noch genauer an, denn diese sind das Kernelement des Spiels.
    Hat man die Aktion ausgeführt, ist der Moriarty-Spieler an der Reihe eine seiner Spielfiguren einzusetzen, usw.
    Dabei ist es wichtig, dass man nicht einfach mit seiner Spielfigur stehen bleiben darf, um eine Aktion noch einmal zu nutzen.
    Man muss sich immer erst mit einer Spielfigur bewegen.
    So geht es immer hin und her, bis jeder Spieler seine drei Spielfiguren platziert hat und jeweils drei Aktionen ausgeführt hat.

    3. Der Tag neigt sich dem Ende
    Jetzt muss man schauen, ob auf einer Personenkarte beide Spielfiguren liegen.
    Ist dies der Fall, so muss man diese Personenkarte umdrehen und sie ist für den nächsten Tag gesperrt.
    Gibt es jetzt Personenkarten, die auf der Rückseite liegen, so darf man diese wieder umdrehen und sie für den nächsten Tag verfügbar machen.
    Die drei aufgedruckten Personen kann man natürlich nicht umdrehen, sie sind immer verfügbar.

    Die Personenkarten
    Auf jeder dieser Personenkarten findet man eine andere Aktion.
    Diese sind folgende:

    - Dr. Watson = Einen Einflussmarker abgeben und einen offenen Hinweis nehmen
    - Mrs. Hudson = Drei Einflussmarker aus dem Vorrat nehmen
    - Inspektor Lestrade = Für drei Einflussmarker zwei Hinweiskarten nehmen
    - Irene Adler = Einflussmarker entsprechend dem aktuellen Tag abgeben, um einen offenen Hinweis beim Gegner zu klauen
    - Inspektor Gregson = Für jeweils zwei Einflussmarker einen Hinweis nehmen
    - Langdale Pike = Bis zu drei Hinweise vom Stapel nehmen und einen davon behalten
    - Billy der Page = Eine Hinweiskarte aus der eigenen Auslage ablegen und so viele Einflussmarker bekommen, wie auf der Karte steht.
    - Porky = Einen Hinweis aus der offenen Auslage abwerfen und eine neue Karte ziehen. Eine Karte für zwei Einflussmarker kaufen.
    - von Kramm = Einen Hinweis nehmen, der Gegner darf einen Hinweis ziehen und verdeckt zu sich legen
    - Toby = So viele Einflussmarker nehmen, wie man unterschiedliche Hinweise hat
    - Violet Hunter = Für zwei Einflussmarker den obersten Hinweis vom Ablagestapel nehmen
    - Wiggins = Fünf Einflussmarker nehmen
    - Madame Ziba = Drei Hinweise nehmen, einen verdeckt behalten, der Gegner einen offen behalten, den letzten wieder unter den Stapel

    Durch diese Karten kommt man also an Hinweise oder Einflussmarker. Doch was macht man mit den Hinweisen?

    Die Hinweiskarten
    Auf jeder Hinweiskarte ist eine Zahl aufgedruckt, die angibt, wie oft es diesen Hinweis im Spiel gibt.
    Je kleiner die Zahl, desto weniger Punkte ist so ein Kartenset wert.
    Jeder Spieler darf jedes Kartenset sammeln, Punkte bekommt am Ende aber nur der Spieler, der die Mehrheit hat.
    Herrscht bei einem Hinweisset Gleichstand, so bekommt niemand die Punkte.
    Pro Hinweisset darf ein Joker benutzt werden, um die Menge an Karten im Set zu erhöhen.
    Man darf einen Joker auch alleine ablegen und später eine Hinweiskarte darauf, dann zählt er ab diesem Zeitpunkt zu diesem Set.
    Eine besondere Art von Hinweis ist das Kartenfragment. Hier muss man viele sammeln, um Punkte zu bekommen.
    Hat man nur eines gesammelt, so gibt es sogar Minuspunkte.
    Wurden Hinweise von der offenen Auslage genommen, wird diese wieder auf vier Karten aufgefüllt, bevor der andere Spieler wieder an der Reihe ist.

    Verdeckte und offene Hinweise
    Normalerweise sammelt man Hinweiskarten offen vor sich. Dabei fächert man gleiche Hinweise übereinander, so dass jeder Spieler sehen kann, wieviele der andere Spieler hat.
    Es gibt aber auch durch bestimmte Aktionen die Möglichkeit, verdeckte Hinweiskarten zu erhalten.
    Diese können nicht mehr geklaut werden und der Gegner weiß nicht, was der andere dort alles für Karten sammelt.
    Die verdeckten Karten werden erst am Spielende aufgedeckt und zu den jeweiligen Sets dazugelegt.

    Spielende
    Das Spiel endet nach dem siebten Tag.
    Jetzt werden die verdeckten Hinweise offen zu den anderen Hinweisen gelegt.
    Nun gibt es Punkte nach folgender Rechnung:

    Hat ein Spieler alleine eine Hinweisart gesammelt, so bekommt er die Punkte, die auf der Karte stehen.
    Hat er sogar alle Hinweiskarten einer Art gesammelt, so bekommt er zusätzlich drei Punkte als Bonus.
    Hat auch der Gegner diese Art Hinweis gesammelt und es herrscht Gleichstand, bekommt niemand Punkte.
    Hat ein Spieler die Mehrheit, so zieht man von den Punkten auf der Karte die Menge an Karten ab, die der Gegner gesammelt hat.
    Der Rest sind dann die Punkte, die man für dieses Set bekommt. So geht man jetzt Set für Set, von dem kleinsten bis zum höchsten Set, durch.

    Dann gibt es noch Punkte für die Kartenfragmente. Hat man nur eine Karte davon gesammelt, so gibt es einen Minuspunkt.
    Hat man zwei Karten, gibt es einen Punkt, drei Karten sind drei Punkte wert, vier Karten sechs Punkte und fünf Karten zehn Punkte.

    Joker, die man bis zum Spielende nicht zugewiesen hat oder zuweisen konnte, da jedes Set schon einen Joker hat, sind einen bzw. drei Minuspunkte wert.

    Der Spieler mit den meisten Punkten hat das Spiel gewonnen.

    Varianten
    Hat man ein paar Runden mit den normalen Regeln gespielt, kann man noch zwei Varianten ins Spiel bringen.
    Zum einen gibt es eine Variante, bei der man sich Hinweise reservieren und später abrufen kann.
    Zum anderen kann man die beiden Mycroft-Karten mit in die Personenkarten mischen.
    Wird eine der beiden Karten aufgedeckt, wird deren Aktion sofort ausgeführt, bevor eine anderen Personenkarte gezogen wird.
    Da ist zum einen die Razzia, in der die Spieler eine Hinweiskarte abgeben müssen oder die Gala, durch die man eine Aktion weniger hat.

    Kleines Fazit
    Holmes ist eigentlich nur ein simples Kartensammelspiel, wie man es schon kennt.
    Das macht es aber nicht zu einem schlechten Spiel, sondern bietet einfach einen netten Hintergrund.
    Durch die zufällig auftauchenden Personen, von denen zwei immer nicht ins Spiel kommen, ist auch ein bisschen Abwechslung gegeben.
    Ansonsten sammeln die Spieler Hinweiskarten und haben wenig Einfluss auf die Aktionen des Gegners.
    Man kann ihm zwar Karten wegschnappen, aber das war es dann auch schon.
    Spannend bleiben da die verdeckten Hinweise, mit denen man am Spielende sogar die ganze Partie noch einmal drehen kann.
    Durch die zusätzlichen Mycroft-Karten kommt noch ein bisschen mehr Zufall ins Spiel.
    Die Illustrationen sind sehr schön und passend. Auch die Anleitung ist gut geschrieben.
    Man muss nur die Aktionen einiger Personen am Anfang öfter nachschlagen.
    Uns hat Holmes gut gefallen, wobei man aus dem Thema mehr herausholen könnte.
    Ich warte immer noch auf eine Neuauflage des "Spiel des Jahres" von 1985.
    Die Rechte hat der Verlag doch noch, oder ;)
    _____________________________
    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/735-holmes.html
    _____________________________
    Michael hat Holmes klassifiziert. (ansehen)
  • Oliver S. schrieb am 13.03.2017:
    Ein- bis zweimal pro Jahr bringt der Kosmos-Verlag ein Spiel seiner legendären Spiele-für-Zwei-Reihe heraus, das von vielen - oder zumindest von mir - sehnlichst erwartet wird. In der Vergangenheit konnte der hohe Qualitätsanspruch bis auf gelegentliche Ausrutscher (Die Suche, Asterix und Obelix...) eigentlich immer gehalten werden. Kann also "Holmes" im Vergleich zu Perlen wie Blitz und Donner, Caesar und Cleopatra, Dracula oder zuletzt Targi bestehen? Die Antwort lautet Ja und Nein.

    Öffnet man die Spieleschachtel, ist man von den Illustrationen und besonders der nicht spielrelevanten Spielplanrückseite (!) begeistert; einen kleinen Wehmutstropfen stellt nur dar, dass die Schachtel für das Gebotene viel zu groß ist.

    Im Spiel spielt man als Sherlock Holmes, der Hinweise sammelt, oder als sein Gegenspieler Prof. Moriarty, der ihm diese abzujagen versucht. Dazu hat jeder Spieler pro Runde drei Aktionen in Form von Worker-Placement-Meeplen - nur kann man Felder (mehr oder weniger bekannte Figuren aus den Büchern) mit Aktionen nur benutzen, wenn man selbst noch keine Figur darauf stehen hat. Die Aktionsfiguren wandern also von Person zu Person und befragen diese (führen Aktionen durch). Damit lassen sich Hinweise sammeln oder dem Gegner stehlen, die in Form kleiner "Lupen" bezahlt werden müssen, die es dort natürlich auch gibt. Es gibt mehrere Hinweisarten (jeweils 3-9 gleiche Karten) sowie eine Spezialhinweiskarte und Joker. Am Spielende, das nach sieben Runden (einer Ermittlungswoche) eintritt, in welcher jeden Tag eine Person zum Befragen hinzukommt, vergleichen die Spieler ihre Hinweise und wer pro Sorte mehr hat, erhält diesen Überhang in Punkten gutgeschrieben. Bonuspunkte gibt es, wenn man alle Hinweise einer Farbe gesammelt hat oder möglichst viele Kartenteile sein eigen nennt.

    Und das ist der größte Nachteil des Spiels: Im Grunde ist es ein aufgemotztes Sammelspiel, das sich auch ohne Sherlock-Bezug spielen könnte. Neuartig ist der Mechanismus, dass von beiden besuchte Personen (Aktionsfelder) in der nächsten Runde nicht zur Verfügung stehen. Auch Holmes Bruder Mycroft bringt in einer Variante noch etwas Zufall ins Spiel, indem er plötzlich Hinweise oder Spielsteine kassiert. Aber irgendwie genügt das leider nicht.
    Holmes ist kein schlechtes Spiel, aber in einem Duell dieser beiden literarischen Genies sollte sich doch jeder Charakter anders spielen - im Grunde sammelt aber auch Moriarty nur Hinweise (etwa bei Watson) oder erlangt zusätzliche Lupen (bei Mrs Hudson) - und das wirkt irgendwie sehr aufgesetzt. Daher vergebe ich (nur) vier von sechs Punkten.
    Oliver hat Holmes klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 08.10.2017:
    Es gab und gibt immer wieder Wettstreite zwischen den ganz Großen ihrer Art oder Zeit. Bayern München gegen Real Madrid, Jedi gegen Sith, die freien Völker gegen Sauron, Van Helsing gegen Dracula und eben auch Sherlock Holmes gegen Professor Moriarty. Immer wieder waren der geniale Detektiv Sherlock Holmes und der nicht minder geniale aber kriminelle Professor Moriarty in der Vergangenheit Thema von Büchern, Filmen und auch Brettspielen. Mit dem jüngsten Zweipersonenspiel von Kosmos ist es nun wieder einmal soweit, Holmes misst seinen Intellekt mit dem von Moriarty und die beiden werden jeweils von einem der beiden Spieler vertreten.

    Dabei kommt es im Spiel Holmes: Sherlock gegen Moriarty nicht ausschließlich auf die Fähigkeiten des Verstandes an, wie beispielsweise beim Schach, es gehört schon auch etwas Glück dazu um das Spiel für sich zu entscheiden und zu gewinnen. Dabei kommt im Spiel der abstrakter Mechanismus des Kartensammelns zum Einsatz. Und wie das so oft bei abstrakten Mechanismen ist, die Thematik passt meist nicht 100% und wirkt daher mehr oder weniger aufgesetzt. Im Spiel Holmes: Sherlock gegen Moriarty beispielsweise sind Holmes und Moriarty eher Konkurrenten als Gegenspieler, denn beide sammeln die Hinweise für einen Fall und jeder will mehr Hinweise als der andere. Dabei erfahren beide Unterstützung u.a. durch Dr. Watson und Inspektor Lestrade und mir wäre neu, dass diese beiden Herren Moriarty freiwillig Unterstützung gewährt hätten. Moriarty könnte also eigentlich auch Inspektor Lestrade sein.
    Sherlock gegen Lestrade aber klingt natürlich nicht so spannend wie Sherlock gegen Moriarty und so wird kurzer Hand so argumentiert, dass Holmes die Hinweise sammelt um den Fall zu lösen und Moriarty um dessen Auflösung und damit sein erwischt werden zu verhindern.

    Der Spielplan zeigt im Wesentlichen Ablageflächen für Personenkarten von denen 10 im Spiels sind und von denen in jeder Partie acht zum Einsatz kommen. Drei Personen, nämlich Dr. Watson, Mrs. Hudson und Inspektor Lestrade, sind fest auf dem Spielplan eingezeichnet und in jedem Spiel dabei. Zwei der Ablageflächen werden schon zu Beginn mit zwei zufälligen oder gedrafteten Personenkarten (aufgedeckt) belegt, so dass bereits ab der ersten Runde immer mindestens fünf Personen für die Spieler zur Auswahl stehen.

    Das Spiel und damit die Ermittlungen laufen nun über 7 Runden, wobei jede Runde einem Tag entspricht. Jeder Spieler hat drei Aktionssteine, die er während eines Ermittlungstages auf drei verschiede Personen einsetzen kann, um deren Hilfe zu erlangen. Die Spieler kommen abwechselnd zum Zug, nehmen einen ihrer noch nicht genutzten (noch stehenden) Aktionssteine und platzieren ihn (liegend) auf einer Personenkarte und nutzen deren Fähigkeit. Dabei darf auf dieser Personenkarte kein eigener Aktionsstein mehr liegen, wohl aber einer des Mitspielers.

    Die Fähigkeiten der Personen helfen den Spielern im wesentlichen Hinweismarker zu sammeln und/oder für Hinweismarker Hinweiskarten einzutauschen. Vier von diesen Hinweiskarten liegen immer offen in einer Auslage und jeder dieser Karten hat eine von insgesamt neun Farben sowie einen Kartenwert von 1 bis 9 oder stellt einen Joker dar, der für jede Farbe verwendet werden kann. Am Ende gilt es in möglichst vielen Farben mehr Hinweiskarten als der Gegenspieler zu haben, wenn möglich bei höherwertigen Karten von denen der Mitspieler am besten nur wenige besitzt.
    Am Ende erhält nämlich nur der Spieler Punkte für eine Hinweiskartenfarbe, der mehr Karten als der Konkurrent gesammelt hat und der Punktwert ergibt sich aus dem Kartenwert abzüglich der durch den Mitspieler in dieser Farbe gesammelten Karten.

    Einige Hinweiskarten sind sog. Kartenfragmente, die am Ende Punkte in Abhängigkeit der Anzahl der durch einen Spieler gesammelten Fragmentkarten steht. Je mehr Karten, desto mehr Punkte, und zwar deutlich mehr. Bedeutet eine Fragmentkarte bei Spielende noch einen Minuspunkt, erhält man für zwei solcher Karten einen, für drei Karten drei Punkte usw. Für fünf Fragmentkarten erhält man den Maximalwert von 10 Punkten, was diese Karten zu einem nicht zu unterschätzenden Faktor im Spiel macht!

    Haben beide Spieler ihre drei Aktionsmarker eingesetzt, beginnt ein neuer Ermittlungstag. Es wird eine weitere Personenkarte vom Stapel gezogen und auf das Ablagefeld des nächsten freien Tages gelegt, die nun die Möglichkeiten der Spieler erweitert. Personen(-karten), die während eines Tages von beiden Mitspielern aufgesucht wurden, sind erschöpft, werden umgedreht und stehen am kommenden Ermittlungstag nicht zur Verfügung. Personenkarten, die während des leztten Ermittlungstages nicht zur Verfügung standen, werden wieder aufgedeckt und können am folgenden Tag wieder um Unterstützung gebeten werden.
    Die Aktionsmarker der Spieler werden auf ihren Personenkarten aufgerichtet und stehen für den kommenden Ermittlungstag wieder zur Verfügung. Nach sieben Ermittlungstagen wird abgerechnet und der Sieger ermittelt. Bei der Ermittlung des Siegers ist neben dem bereits erwähnten noch zu berücksichtigen, dass keiner Farbe zugewiesene Joker drei Minuspunkte bedeuten und demjenigen, der alle Karten einer Farbe gesammelt hat, drei Bonuspunkte winken.

    Holmes: Sherlock gegen Moriarty ist ein Spiel an das man mit der "richtigen" Erwartungshaltung herangehen muss. Wer aufgrund des Themas ein deduktives "Schwergewicht" erwartet, bei dem geknobelt und getüftelt werden muss, der dürfte enttäuscht sein. Alle anderen können sich auf ein lockeres, leichtes Zweipersonenspiel freuen, dessen Regel überschaubar und absolut vorbildlich gestaltet ist, so dass keine Fragen offen bleiben. Die Thematik ist aufgesetzt und im Grund beliebig austauschbar, aber optisch äußerst ansprechend umgesetzt, so dass auch das Auge "mitspielt".

    Obwohl die Anzahl an Charakteren genauso überschaubar wie die Komplexität des Spiels ist, verfliegt der Spielreiz nicht bereits nach zwei, drei Partien. Man weiß nie ob und wenn ja wann ein Charakter ins Spiel kommt und auch wann und wie schnell die Hinweiskarten einer Farbe in der Auslage landen ist ungewiss. Man muss sich also immer wieder auf andere Spielsituationen einstellen und dass hält den Spielreiz ein ganzes Weilchen hoch.

    Holmes: Sherlock gegen Moriarty ist also sicherlich kein abendfüllender "Hammer", aber auf jeden Fall eine gerne gewählte "leichtere Kost" für Zwischendurch, zum Einstieg oder als Absacker.
    Holger hat Holmes klassifiziert. (ansehen)
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