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Glück auf!
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Glück auf! wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • Graf Ludo
    Graf Ludo
    2014
    Beste Familienspielgrafik
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Glück auf!



ESSEN, Ende des 19. Jahrhunderts: Solarenergie und Ökostrom sind noch reine Zukunftsmusik. Stattdessen gibt es „unendliche“ Kohlevorkommen. Ihr seid Besitzer von Kohleminen und müsst zusehen, dass ihr Loren produziert, in eure Bergwerke schafft und euren Stollen so viel Kohle wie nur möglich entreißt. Mit der geförderten Kohle bestückt ihr Aufträge, und sobald ihr diese ausliefert, erhaltet ihr Siegpunkte. Allerdings benötigen die Aufträge immer ganz bestimmte Kohlesorten. Da jede Sorte in einer eigenen Stollenetage schlummert, müsst ihr manchmal tief runter ... und das ist teuer. GLÜCK AUF ist ein „tiefschürfendes“ und dennoch leicht zugängliches Brettspiel, das für Familien ebenso geeignet ist wie für erfahrene Spieler. Insbesondere die eigenen Bergwerke, mit ihren beweglichen Förderkörben, garantieren Spielspaß auf jedem „Niveau“. Glück Auf!

Glück auf!, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.

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5 v. 6 Punkten aus 11 Kundentestberichten   Glück auf! selbst bewerten
  • Peter M. schrieb am 19.11.2013:
    Autoren: Wolfgang Kramer und Michael Kiesling
    Verlag: Eggertspiele / Pegasus
    Dauer: ca. 60 - 75 Min.
    Spieler: 2 – 4 ab 10 Jahren

    Das renommierte Autorenduo Kramer/Kiesling hat in Essen 2013 neben Nauticus ein zweites neues Werk vorgelegt. Dieses spielt im Bergbau-Milieu Ende des 19. Jahrhunderts – es geht um Kohleabbau. Nüchtern betrachtet ist „Glück Auf“ eines der vielen Spiele, bei dem man sich Rohstoffe besorgt, um damit Siegpunkte zu machen, sei es durch das Erfüllen von Aufträgen oder das Errichten von Gebäuden o.ä. Solche Spiele gibt es wie Sand am Meer. Warum sollte man sich das Spiel dann überhaupt zulegen?

    Um ehrlich zu sein, wer bereits Spiele dieser Art hat, muss sich „Glück Auf“ nicht unbedingt zulegen. Abgesehen davon macht man mit dem Spiel aber nichts falsch. Es funktioniert sehr gut und macht Spaß. Das mag vielleicht schon daran liegen, dass die Kohle durch eine pfiffige Konstruktion einer kleinen Schachtanlage mit Förderkorb zu Tage gefördert wird…

    WIE FUNKTIONIERT DAS SPIEL?

    Gesteuert wird das Ganze durch einen klassischen Workerplacement-Mechanismus, d. h. man setzt Arbeiter auf Aktionsfelder und löst damit die zugehörige Aktion aus. Das Neue hier ist, dass ein Aktionsfeld durch das Einsetzen eines Arbeiters nicht für den Rest der Runde blockiert ist. Ein nachfolgender Spieler kann das Feld ebenfalls nutzen, wenn er einen Arbeiter mehr aufwendet als der Spieler, der das Feld zuvor genutzt hat.

    Zu diesem Zweck besitzt jeder Spieler von Beginn an 13, 15 oder 18 Arbeiter (je nach Spielerzahl). Eine Runde (im Spiel genannt „Schicht“) endet, wenn die Spieler sämtliche Arbeiter eingesetzt haben. Es werden insgesamt drei Schichten gespielt. Nach jeder Schicht gibt es eine Wertung.

    Die Aktionsfelder sind schnell erklärt:

    Zum einen kann man aus einer offenen Auslage Tunnelplättchen mit ein oder zwei Loren darauf erwerben. Die Plättchen werden sofort in das eigene Bergwerk eingebaut und jede Lore mit einem Kohlewürfel gleicher Farbe bestückt. Loren und Kohle gibt es in vier Farben: gelb, braun, grau und schwarz mit ansteigenden Kosten und zunehmender Wertigkeit. So kostet eine schwarze Lore am meisten Geld und deren Schacht liegt am tiefsten im Bergwerk. Die schwarze Kohle bringt aber auch die meisten Punkte.

    Mit einer weiteren Aktion kann man Kohle aus dem Bergwerk fördern, um damit Aufträge zu erfüllen. Vollständig erfüllte Aufträge werden mittels einer weiteren Aktion an den Endkunden ausgeliefert, was unterschiedlich viele Punkte bringt, je nach Zahl und Wertigkeit der verwendeten Kohlewürfel. Es gibt für die Lieferung vier verschiedene Transportmöglichkeiten, die jeweils auf der Auftragskarte angegeben sind – vom Handkarren über das Pferdefuhrwerk, den Lastwagen bis hin zur Eisenbahn. Am effektivsten spielt man dabei, wenn man mehrere Aufträge erfüllt, die das gleiche Transportmittel verlangen. Denn dann kann man all diese Aufträge mit einer einzigen Aktion ausliefern.

    Nicht zuletzt gibt es noch Aktionsfelder durch die man sich Bargeld und neue Aufträge besorgen kann.

    RUNDENWERTUNG

    Für die Mehrheitenwertung am Ende jeder Schicht zählen nur belieferte Auftragskarten. Dabei werden nach der 1. Schicht die Farben der gelieferten Kohlewürfel, nach der 2. Schicht zusätzlich die eingesetzten Transportmittel und am Ende zudem noch die Zahl der Loren im Bergwerk aller Spieler verglichen. Dabei gibt es jedesmal Punkte für den ersten und zweiten Platz jedes Vergleichs (im 2er-Spiel nur für den ersten Platz).
    Am Ende gewinnt natürlich der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

    BEWERTUNG

    „Glück Auf“ ist ein gelungenes Spiel. Die Grafik von Dennis Lohhausen fängt die Stimmung auf dem Gelände des Bergbaubetriebs sehr gut ein. Die enthaltenen Holzteile, Plättchen und Karten sind stabil. Zu bemängeln ist allerdings das dünne Papiergeld, das sehr schnell zerknittert. Ein Ausstattungs-Bonbon ist natürlich der Bergwerksschacht „zum Selberbasteln“, den jeder Spieler vor sich liegen hat. Eine nette Konstruktion aus dickerem Karton für das Bergwerk und einem innen liegenden Schacht aus dünnerer Pappe mit einem darauf entlang gleitenden Förderkorb. Das Problem ist nur (zumindest bei meinen Exemplaren), dass sich der Karton leicht mal verzieht und nicht mehr plan auf dem Tisch aufliegt. Dadurch wird die Konstruktion ziemlich wackelig und ist nicht mehr so gut zu handhaben.

    Die Spielmechanismen sind insgesamt nicht neu, funktionieren aber sehr gut. Die Idee, dass Aktionsfelder mehrfach genutzt werden können, wenn man nur mehr Arbeiter als der Vorgänger einsetzt, ist pfiffig und gibt dem Spiel eine eigene taktische Note. So kann ich zum Beispiel eine interessante Aktion auch nur deshalb wählen, damit die Konkurrenz mehr Arbeiter opfern muss, wenn sie die Aktion auch nutzen will. Andererseits ist es nicht spielentscheidend, immer Startspieler zu sein, weil ich Aktionen in jedem Fall nutzen kann – ich brauche unter Umständen halt mehr Arbeiter, aber das kann man einplanen. Spannend wird es dann gegen Ende einer Schicht, wenn jeder Spieler nur noch wenige Arbeiter auf der Hand hat. Dann geht es in der Tat auch darum, eine Aktion so zu wählen, dass sie der Gegner mangels Arbeitern womöglich gar nicht mehr nutzen kann.

    Die Spielregeln sind einfach, die Anleitung ist sehr anschaulich geschrieben. Es bleiben keine Fragen offen. Das Spiel ist für alle Spielerzahlen geeignet. Bei einem Spiel mit 2 oder 3 Personen werden auf dem Spielplan einfach einige Aktionsfelder gesperrt. Der Spieleinstieg fällt leicht, es reicht im Grunde, die Aktionsfelder und die Wertungen am Ende jeder Schicht kurz zu erklären. Wenn man weiß, worauf es ankommt, nämlich die Mehrheit in verschiedenen Bereichen zu haben (gelieferte Kohlewürfel, genutzte Transportmittel und Loren im Bergwerk), kann man sein Spiel genau daraufhin ausrichten. Es ist dann immer die Frage, ob man bei den Wertungen überall mitmischen will, oder sich besser auf einige wenige, aber punkteträchtige Aspekte konzentriert (etwa auf graue und schwarze Kohle und auf Aufträge mit Eisenbahnlieferung).

    Ganz nett ist am Ende noch der Kniff, dass man eine Schieflage des eigenen Bergwerks vermeiden sollte. Es gibt eine beleuchtete und eine unbeleuchtete Seite des Bergwerks, dementsprechend gibt es Tunnelplättchen, die nur auf der einen oder auf der anderen Seite des Schachts angelegt werden können. Ergibt sich dabei am Ende ein Ungleichgewicht, gibt es für jedes Plättchen Differenz zwei Minuspunkte. Das ist zwar nicht viel, man sollte dennoch beim Ausbau seines Bergwerks darauf achten und nicht blindlings irgendwelche Tunnelplättchen kaufen.

    FAZIT

    Ein schönes Spiel mit leichtem Einstieg, das für Familien gut geeignet ist. Vielspieler können es sich anschauen, werden aber wahrscheinlich bessere Spiele in dem Genre finden. Dennoch kann ich das Spiel guten Gewissens empfehlen. Es läuft rund und macht Spaß. Für mich sind das vier Punkte ("gut") mit Tendenz nach oben.
    Peter hat Glück auf! klassifiziert. (ansehen)
  • Frank L. schrieb am 18.11.2013:
    Beschreibung:
    Ende des 19. Jahrhunderts lassen Eisenbahnen & Schwerindustrie die Nachfrage nach Brennstoffen rasant steigen. Als Kohlebarone versuchen die Spieler von diesem Boom zu profitieren. Sie senden ihre Bergleute aus, um ihre Zechen effektiv zu betreiben: Sie kaufen Loren und fördern verschiedene Kohlesorten aus den Schächten. Anschließend bestücken sie damit ihre Aufträge und versilbern das schwarze Gold über verschiedene Transportmittel. Nach Schichtwechsel können sich die Kumpel in der Kantine ausruhen.

    Ablauf:
    Reihum stellen die Spieler ihre Arbeiter jeweils auf ein Feld des Spielplans und führen sofort dessen Aktion aus. Ist das Feld bereits besetzt, muss man dort mehr Spielfiguren platzieren. Für die verdrängten Bergleute endet die Schicht auf dem Kantinenfeld.
    • Auf den Feldern der Lorenfabrik erwirbt man ein Tunnelplättchen, das man sofort in den farblich passenden Schacht seines Bergwerks einbaut. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Loren und der Kohlesorte. Auf jede Lore dieses Plättchens wird sofort ein Kohlestein der entsprechenden Farbe gelegt.
    • Die Zechenfelder ermöglichen dem Spieler ein bestimmte Anzahl an Förder-Aktionen: Den Förderkorb des eigenen Bergwerks in die verschiedenen Etagen bewegen, Kohlewürfel einladen und ins Kohlelager oder auf eigene Aufträge wieder ausladen.
    • Die Felder der unterschiedlichen Transportmittel erlauben das Ausliefern aller vollständig bestückter Aufträge, auf denen dieses Transportmittel abgebildet ist. Dafür erhält man sofort Siegpunkte.
    • In der Bank erhält man Geld.
    • Auf den Auftragsfeldern erhält man kostenlos neue Aufträge.

    Die Schicht endet, sobald sich sämtliche Arbeiter aller Spieler auf dem Spielplan befinden.
    Anschließend erfolgt eine Wertung. Mit jeder Schicht nimmt die Anzahl der gewerteten Elemente zu:
    • Nach der 1. Schicht bringen nur die jeweiligen Mehrheiten der verschiedenen Kohlefeldern erfüllter Aufträge Siegpunkte.
    • In der 2. Runde kommen noch die Mehrheiten an Transportmitteln erfüllter Aufträge hinzu.
    • Am Schluss werden zusätzlich die Mehrheiten der jeweiligen Lorenfelder in den Bergwerken gewertet.
    Startspieler der nächsten Runde wird der Spieler mit den meisten Arbeitern in der Lorenfabrik.

    Das Spiel endet nach der 3. Schicht.

    Fazit:
    "Glück auf" ist ein relativ einfaches Worker-Placementspiel. Die Spielmechanismen und Aktionen sind schnell verinnerlicht. Trotzdem hat man einige Möglichkeiten: Gehe ich erst einmal in die Bank, um Geld für den Lorenkauf zu erhalten, sichere ich mir einen Auftrag, um eine Mehrheit sichern zu können oder nutze ich als erster die Förderaktion?
    Bei allen Überlegungen sollte man die Aktionen seiner Mitspieler mit einplanen. Insbesondere, weil man bei begehrten Aktionen mit der Zeit immer mehr Arbeiter einsetzen muss. Dieser Mechanismus gefällt mir sehr gut. Dadurch versucht man begehrte Felder früh zu besetzen, um sie mit möglichst wenig Bergleuten aktivieren zu können. Letztendlich muss man aber die Produktions(=Aktions-)kette einhalten, um optimal zu wirtschaften: Kohlesteine über neue Loren erwerben, Kohle fördern und Aufträge ausliefern. Das gibt manchmal dem Startspieler einen leichten Vorteil. Sitzt man weiter hinten, muss man versuchen antizyklisch zu spielen, d.h. erst einmal andere Aktionen vorziehen, um diese mit wenigen Kumpels zu nutzen.
    Die Konkurrenz auf den Aktionsfeldern sollte man bereits bei der Auswahl der Aufträge beachten (zumindest beim erforderlichen Transportmittel). Ärgerlich wenn man seinen Auftrag nicht mehr ausliefern kann, weil das entsprechende Transportmittel durch die Mitspieler "verteuert" wurde.

    Außerdem sollte man für die Wertungen die Kohle-Farben ausliegender Aufträge im Auge behalten. Am besten man konzentriert sich auf bestimmte Farben, um sich dort die Mehrheiten zu sichern.

    Der Spielplan ist schön und sehr übersichtlich gestaltet. Besonders gut hat mir das verspielte Detail des Förderns gefallen: Dabei werden die Kohlewürfel aus dem Schacht auf einen kleinen, verschiebbaren Aufzug gelegt und nach oben befördert :o)

    Insgesamt ein schönes, recht lockeres Familienspiel.
    Frank hat Glück auf! klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 30.10.2013:
    Ziel des Spiels
    Ende des 19. Jahrhunderts war der Kohleabbau in Essen noch voll im Gange. Jeder Spieler ist der Besitzer eines Bergwerks und seine Aufgabe ist es, die Kohlevorkommen aus den Schächten zu fördern, die für seine Aufträge benötigt werden. Doch leider stehen den Spielern nur eine begrenzte Anzahl von Arbeitern zur Verfügung. Diese können neue Loren und dadurch neue Kohlevorkommen kaufen, im Bergwerk die Kohle zu Tage fördern, neue Aufträge einholen oder erledigte abtransportieren, um Siegpunkte zu bekommen. Je öfter eine Aktion gewählt wird, desto teurer wird sie, darum muss man frühzeitig planen, wann man welche Aktion durchführen möchte. Haben die Spieler alle Arbeiter eingesetzt, so kommt es zum Schichtwechsel. Jetzt gibt es Siegpunkte für Mehrheiten auf den Auftragskarten oder später für Stollen im Bergwerk. Nach der dritten Schicht ist das Spiel dann beendet und der Gewinner wird ermittelt.

    Aufbau
    Der Spielplan wird in die Mitte des Tisches gelegt. Wird mit weniger als vier Spielern gespielt, werden Sperrplättchen auf dem Spielplan verteilt. Dadurch gibt es im Zwei- und Drei-Spieler-Spiel ein paar Felder weniger, die man nutzen kann. Die Kohlewürfel werden nach Farbe sortiert und neben dem Spielplan abgelegt, ebenso die Geldscheine. Die Tunnelplättchen werden verdeckt gemischt und dann zu einem Nachziehstapel gestapelt. Von diesem Stapel werden dann so viele Plättchen auf dem Spielplan in der Lorenfabrik aufgedeckt, wie es Felder gibt, die nicht gesperrt sind. Die Auftragskarten werden verdeckt gemischt und neben dem Spielplan abgelegt. Dann nimmt man sich bei zwei Spielern 7 Karten, bei drei Spielern 10 Karten und bei vier Spielern 13 Karten und legt diese offen aus. Jetzt nimmt sich abwechselnd jeder Spieler, beginnend beim Spieler rechts neben dem Startspieler und gegen den Uhrzeigersinn, eine Aufgabenkarte und legt diese offen zu sich. Dies führt man nun so lange durch, bis nur noch eine Aufgabenkarte übrig ist. Diese kommt dann auf den Spielplan und die restlichen Aufgabenkarten-Felder auf dem Spielplan werden noch mit Karten aus dem Nachziehstapel aufgefüllt. Der Schichtanzeiger kommt auf den ersten Pfeil auf der Schichtuhr, die am unteren Rand des Spielplans zu finden ist. Ebenso kommt der Wertungsmarker auf das erste Feld der Schichtuhr.

    Jeder Spieler bekommt jetzt ein Bergwerk, eine Schacht-Einlage, einen Förderkorb, den er über Tage auf den Schacht stellt, je einen Kohlewürfel jeder Farbe, die er auf die Loren stellt, die auf seinem Bergwerk aufgedruckt sind.

    Je nach Spielerzahl bekommt jeder Spieler dann noch Geld und Arbeiter.
    - Bei 2 Spielern 18 Arbeiter und 10 Mark
    - Bei 3 Spielern 15 Arbeiter und 9 Mark
    - Bei 4 Spielern 13 Arbeiter und 8 Mark

    Zum Schluss wird noch ein Startspieler ausgelost, der den Startspielermarker bekommt und dann geht es los.

    Spielablauf
    Das Spiel läuft über drei Schichten, in denen die Spieler versuchen, Aufträge zu erledigen. Dazu müssen sie Tunnel mit Loren und entsprechender Kohle erwerben, die Kohle aus dem Bergwerk fördern und dann abtransportieren. Zwischendurch gilt es auch, sich neue Aufträge und Geld zu besorgen. All das erledigt man mit seinen Arbeitern, die man auf das gewünschte Feld auf dem Spielplan einsetzt. Beim Einsetzen gibt es folgende Regel zu beachten.
    Solange auf einem Feld noch kein Arbeiter steht, muss man lediglich einen Arbeiter einsetzen, um die Aktion des Feldes auszuüben. Steht allerdings schon ein Arbeiter auf dem Feld, egal ob fremder oder eigener, so muss man immer einen Arbeiter mehr einsetzen, als auf dem Feld steht. Stehen dort also bereits 2 Arbeiter, muss man 3 Arbeiter einsetzen, um das Feld zu nutzen. Die bereits dort stehenden Arbeiter werden auf die Kantine auf dem Spielplan gestellt.
    Möchte oder kann man keine Arbeiter mehr auf ein Feld einsetzen, so muss man einen Arbeiter auf die Bank stellen und bekommt dafür 1 Mark.

    Der Spielplan
    Auf dem Spielplan gibt es verschiedene Bereiche, auf die der Spieler seine Arbeiter einsetzen kann.

    Die Lorenfabrik
    Hier kann man neue Tunnelteile mit Loren erwerben. Dies ist die einzige Stelle, an der man Mark ausgeben muss. Die Kosten für ein Tunnelplättchen richten sich dabei nach dem Stockwerk und der Menge der Loren auf dem Feld. So kostet ein Tunnelplättchen mit einer gelben Lore nur eine Mark. Ein Tunnelplättchen mit zwei schwarzen Loren kostet dagegen schon 8 Mark, da es das unterste Stockwerk ist und der Preis je Lore bezahlt werden muss.

    Zusammenfassend gilt:
    - Jede gelbe Lore kostet eine Mark
    - Jede braune Lore kostet zwei Mark
    - Jede graue Lore kostet drei Mark
    - Jede schwarze Lore kostet vier Mark

    Wenn man sich ein Tunnelplättchen gekauft hat, so wird es sofort in der farblich passenden Reihe an das eigene Bergwerk angelegt. Dabei muss man beachten, ob auf dem Tunnelplättchen Lampen oder keine Lampen abgebildet sind. Je nachdem muss das Plättchen auf der hellen oder der dunklen Seite des Bergwerks angebracht werden.

    Dies ist wichtig, da man darauf achten sollte, in seinem Bergwerk ein Gleichgewicht der hellen und dunklen Stollen zu wahren. Denn am Ende des Spiels gibt es für das Ungleichgewicht in einem Bergwerk zwei Minuspunkte pro Stollen. Beispiel: Hat der Spieler am Ende 6 helle und 4 dunkle Stollen, so herrscht ein Ungleichgewicht von 2 Stollen und der Spieler bekommt pro Stollen zwei Minuspunkte, also 4 Minuspunkte.

    Auf jede Lore wird dann sofort ein entsprechender Kohlewürfel gelegt. Auf die entstandene Lücke in der Lorenfabrik wird sofort ein neues Tunnelplättchen aufgelegt.

    Neben den normalen Feldern gibt es noch ein Sonderfeld in der Lorenfabrik. Stellt man dorthin einen Arbeiter, so darf man sich die oberen fünf Tunnelplättchen vom Nachziehstapel nehmen, sich ein Plättchen aussuchen und bezahlen und die restlichen Plättchen gemischt entweder auf oder unter den Nachziehstapel legen. Man kann aber auch wieder alle fünf Tunnelplättchen zurücklegen, wenn man keines erwerben möchte oder kann.

    Fördern
    Die Kohle muss natürlich aus dem Bergwerk gefördert werden, um Aufträge zu erfüllen. Dazu gibt es Felder, die dem Spieler 4, 6, 8 oder 10 Arbeitsschritte erlauben. Bei zwei und drei Spielern sind es allerdings weniger Felder, die zur Verfügung stehen.

    Was ist ein Arbeitsschritt:
    - Den Förderkorb in ein beliebiges Stockwerk fahren
    - Ein Kohlestück in den Förderkorb laden
    - Über Tage ein Kohlestück auf einen Auftrag oder ins Lager legen
    - Ein Kohlestück aus dem Lager auf einen Auftrag legen

    Wichtig:
    1. Ein Kohlewürfel auf einem Auftrag kann auch durch zwei andersfarbige Kohlewürfel ersetzt werden.
    2. Ein Kohlewürfel, der auf einem Auftrag liegt, darf nicht mehr umgelegt werden.

    Ausliefern
    Es dürfen nur vollständig bestückte Aufträge ausgeliefert werden. Dabei ist zu beachten, dass immer alle voll bestückten Aufträge einer Transportsorte ausgeliefert werden müssen.
    Wenn man also zwei Aufträge fertig hat, die mit dem LKW ausgeliefert werden, so muss man auch beide Aufträge ausliefern, wenn man die LKW-Auslieferung wählt. Man darf nicht nur einen Auftrag davon liefern und den anderen behalten.

    Für ausgelieferte Aufträge bekommt der Spieler sofort die aufgedruckten Siegpunkte. Die Kohlestücke werden in den allgemeinen Vorrat zurückgelegt und die Auftragskarte verdeckt vor dem Spieler abgelegt. Diese werden dann beim Schichtwechsel benötigt.

    Bank
    In der Bank bekommt man einfach so viel Geld, wie das Feld zeigt, auf das man seine Arbeiter gestellt hat. Auch hier stehen im Zwei- und Drei-Spieler-Spiel weniger Felder zur Verfügung.

    Neue Aufträge
    Hier dürfen sich die Spieler neue Aufträge nehmen. Eine Obergrenze für Aufträge gibt es nicht, allerdings geben nicht erledigte Aufträge zu Spielende Minuspunkte.
    Der Spieler nimmt sich einfach den Auftrag, auf den er seinen Arbeiter gestellt hat. Die entstandene Lücke wird sofort mit einem neuen Auftrag aufgefüllt.

    Auch hier gibt es ein Sonderfeld, bei dem sich der Spieler fünf Karten vom Nachziehstapel nehmen und sich dann eine Karte aussuchen darf. Auch hier werden die restlichen Karten wieder gemischt und entweder unter oder auf den Stapel gelegt. Auch hier kann der Spieler keine Karte nehmen, wenn er das möchte.

    Schichtende
    Sobald alle Spieler alle ihre Arbeiter eingesetzt haben, endet eine Schicht und es kommt zu einer Zwischenwertung.
    Jetzt werden alle erledigten Aufträge der Spieler offen ausgelegt. In der ersten Runde werden die Mehrheiten der Kohlesorten auf den Auftragskarten ermittelt.
    Also zum Beispiel: Wer hat die meisten gelben Kohlefelder auf seinen Auftragskarten, wer hat die meisten braunen Kohlefelder, usw.

    In der zweiten Runde kommen dann zusätzlich noch die Mehrheiten für die Transportmittel hinzu und bei der dritten Schicht die Anzahl der Tunnelplättchen jeder Farbe.
    Pro Element auf der Schichtuhr werden jetzt im Drei- und Vier-Spieler-Spiel Siegpunkte an den Ersten und Zweiten Platz vergeben. Im Zwei-Spieler-Spiel bekommt nur der Gewinner der Mehrheit die Punkte. Der Zweite bekommt keine Punkte. Bei Gleichstand bekommen immer beide die jeweiligen Punkte für den Ersten oder Zweiten Platz.

    Neue Runde
    Der Startspielermarker geht jetzt an den Spieler, der die meisten Arbeiter in der Lorenfabrik stehen hat. Allerdings darf das nicht der aktuelle Startspieler sein.
    Der Wertungsmarker auf der Schichtuhr wird wieder auf das erste Feld gestellt und der Zeiger auf den nächsten Zeigerschatten gelegt.
    Die ausgelieferten Aufträge werden wieder verdeckt vor jedem Spieler abgelegt, denn diese werden für die nächste Wertungsrunde wieder benötigt.
    Jeder Spieler nimmt sich dann alle seine Arbeiter wieder vom Spielplan und die neue Runde kann beginnen.

    Spielende
    Nach dem dritten Schichtwechsel endet das Spiel. Jetzt werden noch ein paar Siegpunkte verteilt, bzw. abgezogen.

    - Für je 5 Mark gibt es einen Siegpunkt. Eventuelles Wechselgeld aufheben!
    - Für je 3 Kohlewürfel, die nicht ausgeliefert wurden, also im Bergwerk, im Lager oder auf Aufträgen liegen, gibt es 1 Siegpunkt.
    - Für jeden unerfüllten Auftrag gibt es einen Minuspunkt.
    - Für jeden Stollen, der ein Ungleichgewicht zwischen heller und dunkler Seite im Bergwerk bildet, gibt es zwei Minuspunkte.

    Der Spieler, der dann die meisten Siegpunkte hat, gewinnt das Spiel. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, der noch am meisten Mark übrig hat.

    Kleines Fazit
    Uns hat dieses Spiel sehr viel Spaß gemacht. Es ist schnell gelernt, bietet aber doch einige taktische Möglichkeiten ohne dabei zu überfordern. Auch das Setting ist erfrischend neu und wurde interessant umgesetzt. Ein, wie ich finde, tolles Spiel.
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    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:

    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/171-glück-auf.html
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    • Thomas H.
      Thomas H.: Da die Aktionen beim rauswerfen jeweils um einen Arbeiter teurer werden entstehen da auch ganz schöne Zwänge und Timingprobleme. Ich hätte schon ... weiterlesen
      17.11.2013-20:47:24
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