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Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft



Du warst jung, als du die Wahrheit über die Welt erfahren hast. Deine Gesellschaft hast du stets als eine Utopie angesehen – der Begriff „Dystopie“ befand sich weder in deinem Wortschatz noch in deinem Wörterbuch. Als du die Wahrheit in Erfahrung gebracht hast, hattest du die Wahl – entweder zu verschwinden oder sich in dieser Welt einen Namen zu machen.

Du hast entschieden, zu bleiben.

Dies war vor einigen Jahren. Nun fragst du dich, ob du die richtige Entscheidung getroffen hast. Du bist jedoch zu weit fortgeschritten, um zurückzuschauen. Inzwischen bist du kurz davor, etwas „Großes“ zu schaffen und den Unterdrückern die Kontrolle zu entreißen. Du hast zwei Arbeiter angeheuert und du kannst auf weitere zugreifen. Dank deiner Loyalität zu verschiedenen Fraktionen konntest du Experten rekrutieren, die dir bei deinem Masterplan helfen. Du bist bereit, den nächsten Schritt zu tun.

In Euphoria stellen Spezialwürfel Arbeiter dar. Die „Augenzahl“ eines Würfels bestimmt das Wissen des Arbeiters, das während des gesamten Spiels mit dem Wissen der Arbeiter der Mitspieler verglichen wird. Je tiefer ein Spieler seine Arbeiter in die Stadt hinein schickt und je mehr Arbeiter er anwirbt, je mehr wird er über die merkwürdige Gesellschaft in Erfahrung bringen. Erfahren die Arbeiter jedoch zu viel, werden sie dem Spieler vielleicht abtrünnig.

Jeder Spieler hat zudem ein Paar Elite-Rekruten zur Verfügung: Einer hat dem Spieler Treue gelobt, der andere muss noch überzeugt werden. Ein Spieler kann diesen bisher zurückhaltenden Rekruten begeistern und verwenden, indem er im Spiel bestimmte Meilensteine erreicht…oder, indem andere Spieler diese Meilensteine unwissentlich für ihn erreichen.

Euphoria endet, wenn ein Spieler alle 10 seiner Autoritäts-Steine platziert hat. Dieser Spieler ist der Gewinner.

Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft, ein Spiel für 2 bis 6 Spieler im Alter von 13 bis 100 Jahren.
Autor: Jamey Stegmaier, Alan Stone

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So wird Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 5 Kundentestberichten   Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft selbst bewerten
  • Pascal V. schrieb am 02.12.2014:
    Workerplacement-Spiel für 2-6 Spieler ab 13 Jahren von Jamey Stegmaier und Alan Stone.

    Die Spieler müssen ihre Arbeiter dumm, aber glücklich halten, damit sie fleissig ihre Arbeit verrichten. Durch Ressourcenbeschaffung und -verwertung ermöglichen sie es dann dem Spieler erfolgreich zu sein und dessen Autorität zu untermauern.


    Spielvorbereitung:
    Das Spielbrett kommt in die Tischmitte (bei der Kickstarter-Edition kann man sich noch für eine der beiden Seiten entscheiden: s/w für den einfacheren/übersichtlicheren Einstieg, oder bunt) und wird mit allen Pappteilen ("gesperrtes Gebiet", "Aktionsfeld gesperrt", "Märkte") und Holzspielsteinen (Bergarbeiter- und Fortschrittssteine, div. Ressourcen, Spielermarker f. Wissens- und Stimmungsleiste) auf den korrespondieren Plätzen versehen. Weiteres Material (Loyalitätsmarker, Artefaktkarten, je 2 Würfel der Spieler) wird als Vorrat bereitgelegt.

    Die Spieler erhalten in ihrer Wunschfarbe 2 (Arbeiter-)Würfel, 10 Autoritätssteine (sternförmig) sowie eine Multiplikationstafel (zur Nutzung, falls einmal nicht genug Spielmaterial vorrätig ist).
    Zudem erhält jeder Spieler noch eine zufällige "Dilemma"-Karte, die mit der Übersichts-Rückseite nach oben abgelegt wird und vier Rekrutenkarten, von denen er aber nur 2 behält und 2 abwirft. Von den 2 Ausgesuchten, legt er eine offen ab, die andere verdeckt (für späteren Einsatz).
    Ihre beiden Würfel benutzen die Spieler noch, um die Start-Intelligenz ihrer Arbeiter festzulegen.


    Spielziel:
    Als Erster 10 Autoritätssteine einzusetzen!


    Spielablauf:
    Die Spieler werden in den Runden immer Arbeiter(würfel) auf dem Spielbrett einsetzen oder von dort entfernen. Mit diesen zwei Aktionen steuern sie alle Vorhaben.

    Die Würfel symbolisieren die Arbeiter und die oben liegende Augenzahl deren Intellekt. Je dümmer, desto besser, da sie schliesslich nicht merken sollen, für was für einen "Staat" sie arbeiten.

    Zu Beginn haben die Spieler schon ihre 2 Würfel rollen lassen und ein entsprechendes Ergebnis erzielt. Dies sind die beiden Start-Arbeiter, welche vom jeweiligen Spieler am Zug eingesetzt werden können. Hat ein Spieler keine Arbeiter mehr vor sich liegen, muss er sie vom Spielbrett nehmen.

    Wird ein Arbeiter vom Plan genommen, wird er sofort erneut gewürfelt - hierdurch wird die neue Erfahrung dargestellt, die der Arbeiter unterwegs machen konnte (entweder er war nur mit anderen glücklichen, aber dummen Kühen unterwegs (kl. Augenzahl) oder er hat sich mal Gedanken zum Thema gemacht^^ oder war auf konspirativen Treffen und ist dadurch schlauer geworden (gr. Augenzahl)).

    Als "Chef" will man natürlich, dass die Arbeiter spuren und ihren Dienst verrichten und das möglichst erfolgreich.
    Dazu gibt es viele Möglichkeiten, die auch ein wenig von den eigenen Vorlieben abhängen (Vorgehensweisen, etc.) und den anfänglich erhaltenen Rekruten. Diese bringen bestimmte Vorteile im Spiel, gehören aber auch bestimmten Fraktionen an:

    - Euphoria, die goldene Stadt mit den hohen Mauern, um sich vor dem Rest der Welt abzuschotten, produziert Strom und in den Tunneln, die sie heimlich in den Untergrund bauen, findet sich Gold

    - Subterra, der stark bevölkerte Untergrund hat die Herrschaft über das Wasser und in den Stollen, die gen Ödlande gegraben werden, finden sich viele Steine

    - Ödland, eine Ballung von (Wellblech-)Hütten, Farmen und ruinösen Häusern, spezialisiert auf die Nahrungsproduktion, mit erdreichen Schaufelbeschäftigungen, die Lehm zu Tage fördern

    - Icarus, eine Wolkenstadt voller elitärer und abgehobener Sonderlinge, die mit niemanden wirklich etwas zu tun haben wollen, aber immerhin ihre Seligkeit zu einem Handelsgut gemacht haben.

    Um nun an bestimmte Ressourcen zu gelangen, müssen die Arbeiter an den entsprechenden Orten eingesetzt werden, z.B. in Euphoria am großen Generator, um Strom(marker) zu erhalten. Strom widerum braucht es für die Tunnelgrabungen von Euphoria aus, bei denen sich Gold finden läßt.

    Hinweis: die Spieler dürfen beliebig untereinander handeln und tauschen, müssen sich aber an die Vereinbarungen halten und Karten werden generell verdeckt gehalten.

    Ein Arbeiter wird dazu auf den großen grauen Feldern, neben den Ressourcenplätzen eingesetzt. Hier können beliebig viele Würfel von allen Spielern untergebracht werden.
    Nun erhält der Spieler, gemäß nebenstehender Übersicht, X Ressourcen, je nach Intelligenz des Arbeiters (Bsp. "Farm", bei einer Augenzahl von 1-4 bekommt er eine Nahrungsressource und einen Gefolgschaftspunkt bei den Ödländern; bei einer Augenzahl von 9+ bekäme er zwei Nahrungsressourcen, aber auch einen Intelligenzpunkt). Es werden alle hier platzierten Würfel addiert, d.h., wenn schon ein Arbeiterwürfel mit Augenzahl 4 dort lag und es kommt ein Würfel mit 5 hinzu, wäre in der Übersicht nach der 9+ zu schauen!

    Verfügt der Spieler schon über einige Ressourcen und möchte an einem Tunnelbau teilhaben, setzt er einen Arbeiterwürfel auf das entsprechende kleine, hellgraue Feld am Tunnelstartplatz und zahlt die Ressource, die nebenstehend in einem kleinen grauen Feld angezeigt wird, in den allgemeinen Vorrat. Dann darf er die Bergarbeiterfigur um 1 Feld vorwärts ziehen und erhält die in diesem Tunnel vorgegebene Ressource (Bsp. Euphoria, 1 Strom zahlen, 1 Gold oder 1 Artefaktkarte erhalten).

    Hinweis:
    Die Zufriedenheitsleiste (Stimmung der Arbeiter) gibt an, wieviele Artefakt-Karten er maximal auf der Hand halten darf.

    Erreicht der Bergarbeiter das bis dato gesperrte Zielfeld im Tunnel, wird der Sperrmarker entfernt und es steht ab sofort ein weiterer Stellplatz für Arbeiter zur Verfügung, der den dort abgebildeten Verdienst einbringt (Bsp. Euphoria, 3 Wasser), wenn der Spieler über einen Rekruten aus dieser Fraktion verfügt.

    Ein weiterer, möglicher Einsatz eines Arbeiters wäre im Aktivierungs-Becken, welches neue Arbeiter für den Spieler bereitstellt (bis zu 4 Arbeiterwürfel kann ein Spieler besitzen).
    Dazu "bezahlt" er die entsprechend nötigen Ressourcen, nimmt sich - sofern noch vorhanden - einen Würfel der eigenen Farbe aus dem Vorrat und kontrolliert umgehend dessen Intellekt (einmal rollen, Ergebnis liegen lassen).

    Hinweis: der Intellekt eines jeden Arbeiters wird immer kontrolliert (also neu erwürfelt), wenn er zum Spieler kommt (vom Brett genommen oder neu aus dem Becken) und das Ergebnis der vorliegenden Würfel muss immer zum aktuellen Stand auf der Wissensleiste addiert werden! D.h., wenn der dortige Stand aktuell "+3" lautet und die neu erwürfelte Arbeiterschläue 16 ergibt, wird der Wissensmarker auf "+6" gestellt und der Spieler muss einen Arbeiterwürfel abgeben (zurück in den Vorrat), da das aktuelle Wissensniveau auf "19" steht und die Arbeiter inzwischen zu schlau sind, um sich weiter ausbeuten zu lassen. Daher ist es ratsam diese Leiste immer gut im Auge zu behalten und sich ferner gut zu überlegen, ob der Vorteil durch mehr Arbeiter mehr Ressourcen zu erhalten nicht von nur sehr kurzer Dauer ist.

    Weiterhin gibt es noch die Bauplätze und Artefakt-Märkte.
    Bei den Bauplätzen stellen die Spieler Arbeiterwürfel, gegen entsprechende Ressourcenzahlung, ab, um an der Konstruktion des dort liegenden Marktes teilzuhaben. Jeder Spieler, der bei Fertigstellung nicht daran beteiligt war, erfährt einen spielerischen Nachteil (Bsp. Verbot Artefaktkartenpaare einzusetzen). Je nach Spielerzahl werden 2-4 Arbeiter benötigt, um den Markt fertig zu bauen.
    Bei den Artefakt-Märkten können die Spieler Artefaktkarten eintauschen (3 verschiedene, oder 1 Paar gleicher Artefakte), um die dort abgebildeten Verdienste zu erhalten (1 Autoritätsstein auf einem Fraktionssternfeld oder einen gebauten Markt (an dem er nicht beteiligt war und so nun den aktuell aktiven Nachteil zu deaktivieren) zu platzieren und einen Punkt auf der zugehörigen Gefolgsschaftsleiste vorzurücken).

    Dann gibt es noch die Karte "Ethisches Dilemma", die umgedreht eine Entscheidung vom Spieler verlangt. Entsprechend darf er dann einen Autoritätsstein auf der Karte abstellen oder 2 neue Rekrutenkarten ziehen und eine davon behalten - sollte die zugehörige Fraktion bereits auf der Gefolgsschaftsleiste die 4. Stufe erreicht haben, kann ein Autoritätsstein auf jeder passenden Rekrutenkarte platziert werden.

    Die Gefolgsschaftsleiste:
    Je weiter die Marker dort nach rechts gezogen werden, desto bessere (und mehr) Boni gibt es für Spieler mit zugehörigen Rekruten. Dabei ergänzen sich nachfolgende Verbesserungen mit den Vorherigen.
    Ab Stufe 3 muss die verdeckt liegende Rekrutenkarte der zugehörigen Fraktion umgedreht werden und dessen Funktion kann nun genutzt werden.

    Legende:
    1) große, leere, hellgraue Stellfläche = Platz für beliebig viele Arbeiter

    2) kleine, leere, hellgraue Stellfläche, mit durchgehender Umrandung = Platz für einen Arbeiter

    3) kleine, leere, hellgraue Stellfläche, mit gestrichelter Umrandung und wegführendem Pfeil = Platz für einen Arbeiter, der aber verdrängt werden kann - d.h. auf diesem vorübergehenden Stellplatz kann ein nachfolgender Spieler seinen Arbeiterwürfel ablegen und gibt den vorherigen Würfel dem Besitzer zurück (gut für diesen, hat er doch wieder einen Arbeiter zur Verfügung, ohne einen Aktionszug zu verbrauchen)

    4) kleine, hellgraue Stellfläche, mit durchgehender Umrandung und abgebildeter Ressource = Platz für einen Arbeiter, gegen Bezahlung der Ressource (Marktbau)

    5) kleine, dunkelgraue Stellfläche, mit durchgehender Umrandung und abgebildeter Ressource = Bezahlungshinweis für Stellplatz daneben (s. 4)

    6) kleiner weißer Kreis mit Ressourcenabbildung = Belohnung/Verdienst

    Es gibt also viel zu tun und so einige Möglichkeiten im Laufe des Spiels seine Autoritätssteine los zu werden, wenn ein wenig taktisch vorgegangen und der Überblick nicht verloren wird^^.


    Spielende:
    Das Spiel endet mit dem Spieler als Gewinner, der es zuerst schafft, alle eigenen Autoritätssteine im Spiel unterzubringen.


    Fazit:
    Euphoria ist ein sehr komplexes, taktisches Spiel, das sich aber erstaunlich schnell spielen läßt.
    Wenn der Zugang einmal gefunden ist, verlaufen die Runden relativ unkompliziert - man muss halt "nur" auf die vielen Möglichkeiten achten - und so lassen sich die Arbeiter bald sehr zügig und sicher platzieren. Sehr spannend ist dabei auch immer zu beobachten, wie verzahnt alle Abläufe interagieren, machst du hier was, passiert da was.

    So dauert ein erstes (und vllt. zweites) Spiel bestimmt 2 Stunden, aber dann nur noch maximal 1 Stunde, weil die Spielmechanik so logisch ist und man nach geplanter Vorgehensweise seine Züge wunderbar automatisch angehen kann. Dabei wird es aber dennoch nicht langweilig, denn je nachdem, wie die Mitspieler agieren, muss die aktuelle Situation immer neu bewertet werden.
    Zudem sorgen die Rekruten mit ihren vielen Sonderfunktionen für weitere Abwechslung.

    Sehr schade ist aber, dass die dt. Anleitung einige Übersetzungsfehler bzw. -ungenauigkeiten aufweist, so dass nicht immer klar ist, wie vorzugehen ist (Aktionen, Reihenfolgen, Platzieren von Markern, uvm. - einiges hätte sich durch zusätzliche oder übersichtlichere Bilder vermeiden lassen). Dies läßt sich dann durch Vergleiche mit dem englischen Regelwerk (welches allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist), stöbern im Internert und purem Probieren lösen. Dazu bedarf es aber schon eines Vielspielers Interesse, alle anderen sollten also auf einen guten Erklärbären hoffen.

    Ist das Spiel aber einmal verstanden, eröffnet sich reichlich Spiel, Spaß und Spannung und man möchte es nicht mehr missen. So kam das Spiel schon diverse Male auch nach den Testrunden noch auf den Tisch^^.

    Das Material und die Aufmachung sind thematisch sehr schön gelungen und äußerst wertig - keinerlei Plastik (abgesehen von den steampunkigen Würfeln), schön gefräste Holzsteine und stabile Pappe.

    Glücksmomente gibt es nur bei gelungenen Aktionen, ansonsten herrscht die Taktik vor, denn der erwürfelte Intellekt der Arbeiter ist ja als Realismus-Simulation zu betrachten^^ - und so ist auch das ungewöhnliche Thema gut eingefangen.

    Es darf geschlossen werden, wenn das Spiel verständlich erklärt wird, liegt hier ein kleines Juwel vor - interessant auch, dass die Autoren selbst schon Probleme witterten, da es von ihnen einige Hinweise und auch Videos gibt: "wie erkläre ich das Spiel".



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Morning Players
    - BGG-Eintrag: http://boardgamegeek.com/boardgame/1338 ... r-dystopia
    - HP: http://www.morningplayers.com/
    - Anleitung: deutsch
    - Material: deutsch
    - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=8491
    - Online-Variante: http://boardspace.net/english/about_euphoria.html
    Pascal hat Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft klassifiziert. (ansehen)
  • Helga H. schrieb am 30.01.2015:
    Beim Lesen des Regelwerks erschienen uns einige Fragezeichen vor Augen. Das lag jedoch nicht an der Spielregel - die ist sehr gut - sondern vielmehr mit den Begriffen, die so wild durcheinander gewürfelt schienen...

    Wie ich das meine? Ein paar Beispiele:
    "Dystopie" - ein medizinischer Ausdruck für eine Fehllagerung eines Körperorgans - ist eine "dystopische Gesellschaft" ein falsch gelagerter Staat?;
    "Gesellschaft erschaffen" - ein Spiel wie Suburbia, Metropolis oder LaCitta?;
    "Masterplan", "Elite-Rekruten", "Ziel: Gebietskontrolle durch Setzen von Autoritäts-Steinen" - Ein Kriegsspiel?

    Beim ersten Spiel lösten sich dann die Knoten: es handelt sich "nur" um ein normales Arbeiter-Einsetz-Spiel. Die Arbeiter-Spezialwürfel sind "nur" verzierte W6, der Spielplan zwar bunt, aber doch übersichtlich und pro Runde kann man entweder Arbeiter (Rohstoffe/Waren erhalten/abgeben/verwandeln) einsetzen oder herausnehmen (Kosten beachten).

    Die Besonderheit des Spieles liegt in der Kreativität, wegen der ich nicht nur 5, sondern 6 Punkte vergebe. So gibt es z. B. sechs Märkte, die während des Spieles gebaut werden können. Da 18 in der Schachtel sind, wird also nur mit einem Drittel des Bestands gespielt. Einer der Märkte heißt "Akademie der verpflichtenden Gleichheit". Wer sich zu einem Bau entschließt, weiß i.d.R. nicht, was er eigentlich baut. Wer jedoch nicht mitbaut, muss fortan Nachteile in Kauf nehmen. Bei der o.g. Akademie darf dieser Spieler z.B. die Fähigkeiten seiner Rekruten, zwei Karten, die man bereits zu Spielbeginn erhält, nicht nutzen, was ihn im Spiel einschränkt.

    Auch die anderen Namen der Märkte und Orte sind für das Spiel bezeichnend. Hier eine Auswahl: Plaza der unsterblichen Demut, Lounge der opulenten Genügsamkeit, Apotheke der produktiven Träume, Verbrennungsofen der historischen Richtigkeit, Euphorischer Tunnel, Wind-Saloon oder Wolken-Mine. In letzterer erhält der Spieler, der einen Arbeiter auf das Aktionsfeld stellt, u.a. grüne Seligkeit in Wolkenform. :D

    Fazit:
    + stimmiges, athmosphärisches Spiel, mit Fantasie und Kreativität
    + gute Spielregel
    + ansprechendes Material: gelbe Blitze in Holzform für "Energie", rosa Holz-Bergleute, grüne Wolken...
    + hoher Wiederspielwert
    + ausreichende Anzahl Märkte und Rekruten (Handkarten)
    + Spieleranzahl: 2-6 (!)
    + gut umgesetzte Koop-Elemente. Es gibt eine Gefolgschaftsleiste, deren Fortschritte jeder nutzen kann oder Tunnel, die bei Fertigstellung neue Aktionsfelder freigeben
    + geeignet für: Gelegenheits- und Vielspieler
    +/- Einstiegshürde durch fantasievolle Bezeichnungen. Mich machten diese neugierig, andere könnten es negativ empfinden.
    Helga hat Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft klassifiziert. (ansehen)
  • Christian R. schrieb am 12.10.2016:
    Nähere Informationen inklusive vielen bebilderten Beispielen unter: https://spielstil.net/euphoria-adc-blackfire-entertainment-2014

    Fazit

    Euphoria hat wirklich gute, beziehungsweise lustige Ideen. Allein, dass zu intelligente Arbeiter einem wieder davonlaufen können sorgt für einen gewissen Spaßfaktor. Auch, dass neue Arbeiter die Grundintelligenz senken können, indem man sie mit Elektroschocks zu sich beordert oder dass die einzelnen Fraktionen Tunnel zu ihren Gegnern graben, um deren Rohstoffe zu erhalten sorgt für Belustigung. Doch gleichzeitig wirkt das Spiel nach den Erklärungen erschreckend blutleer. Eigentlich haben wir es hier mit einem trockenem Euro zu tun. Ja, es ist lustig, wenn ein Gegner einen Arbeiter durch unglückliches Würfeln verliert, aber dennoch geht alles nur um Rohstoffe sammeln, diese umwandeln und geschickt einzusetzen. Dabei hätte man viele Details gehabt, die einen wirklich schonen Flair hätten ergeben können. Als absolute Nullnummer sei hier das persönliche Dilemma aufgeführt. Hier muss man jedes Mal einen bestimmten oder zwei beliebige Rohstoffe abwerfen. Und die Belohnung ist immer 1 neuer Rekrut oder ein abgelegter Stern. Die Bilder erzählen dabei so schöne Geschichten, warum wurden diese nicht aufgegriffen und verarbeitet?

    Da wir es mit insgesamt 8 Rohstoffen (4 grund, 4 weiterentwickelt) und zusätzlich noch Artefakten zu tun haben und jedes für etwas anderes gut ist, müssen wir die Planungen entsprechend anpassen. Hier wäre weniger meines Erachtens mehr gewesen. Dennoch ist man im Wettlauf um die Verteilung der eigenen Einflussmarker gut unterhalten. Die Züge gehen in Euphoria schnell vonstatten und man muss nicht immer überlegen, aber sich zumeist zwischen Pest und Cholera entscheiden. „Setze ich nun einen Arbeiter auf ein Bauprojekt, auch auf die Gefahr hin, dass ich die benötigte Ware umsonst bezahlt habe oder riskiere lieber nicht am Bau beteiligt zu sein?“ Diesbezüglich gilt es natürlich auch ständig die Gegner im Blick zu behalten, um abzuschätzen, was diese vor haben, um ihnen so zuvor zu kommen oder von ihren Aktionen Nutzen zu ziehen.

    Einen gewissen Glücksfaktor wird man bei Euphoria jedoch definitiv finden. Hauptsächlich die Intelligenz der Arbeiter schlägt hier zu Buche. Sei es dadurch, ob sie bleiben, welche Aktion sie ausführen oder ob man einen Pasch vor sich liegen hat. Die Artefakte, die man blind zieht steigern dies noch weiter. Das mag dem einen Euro-Fanatiker ein Dorn im Auge sein, uns hat es jedoch nie gestört.

    Was übrig bleibt ist ein nettes Spiel. Nicht großartig, nicht schlecht. Einfach eine gesunde Mitte, die man gerne ab und an mitspielt, aber nicht unbedingt von sich aus vorschlägt. Aber man kann ja nicht immer nur Hits wie Viticulture und Scythe abliefern.
Alle 5 Bewertungen von Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft ansehen

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