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Die Holde Isolde
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Die Holde Isolde wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • à la carte
    à la carte
    2016
    3. Platz
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Die Holde Isolde



Gewinne das Herz der holden Isolde und mache damit deinem Ritterstand alle Ehre! In einer Werbungsphase von sechs Monaten solltest du beim Lanzenstechen und im Turnierkampf glänzen, gefährliche Gralssuchen bestehen und dir Zeit für Studien in der Bibliothek nehmen. Natürlich sind auch Galanterie und Barmherzigkeit gefragt, wenn du deiner Herzensdame die Aufwartung machst. Wähle die Karten geschickt, und spiele sie zur richtigen Zeit aus. So bist du im Konkurrenzkampf mit den anderen Rittern erfolgreich und wirst der ruhmreiche Ritter sein, der um die Hand der holden Isolde anhalten darf.

Die Holde Isolde, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.
Autor: Nicolas Poncin

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      So wird Die Holde Isolde von unseren Kunden bewertet:



      5 v. 6 Punkten aus 10 Kundentestberichten   Die Holde Isolde selbst bewerten
      • Pascal V. schrieb am 02.12.2015:
        Glücksbetontes Cardplacementspiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren von Nicolas Ponein.

        Die Spieler müssen im Wettstreit möglichst viele Herausforderungen meistern, um so nach Turnieren, Gralssuchen und vielerlei Studien schliesslich der würdigste Ritter zu sein, der um die Hand der holden Prinzessin anhalten darf.


        Spielvorbereitung:
        Die Spielbretter werden mit der randlosen Seite nach oben in der Tischmitte so arrangiert, wie die Abbildung in der Anleitung vorgibt. Neben die Spielbretter werden jeweils die passenden Schildmarker als Vorrat abgelegt - je nach Spielerzahl werden einige Marker weggelassen.
        Die Spielkarten werden als gut gemischter und verdeckter Nachziehstapel zur Seite gelegt, dito die Pergamentrolle (Rundenzähler) mit dem Sanduhrmarker auf deren Feld (Runde) 1.
        Die Spieler erhalten jeweils 10 Holzchips in ihrer Wunschfarbe und legen je 1 hiervon auf die Startfelder der Spielbretter - die 3 übrigen Chips lassen sie zunächst vor sich liegen.
        Ein Startspieler wird bestimmt, dieser erhält das (Papp-)Schwert.


        Spielziel:
        Die meisten Siegpunkte zu erhalten!


        Spielablauf:
        Das Spiel verläuft über 6 Runden und jede Runde ist in 5 Phasen unterteilt:

        1) Jeder Spieler erhält 5 Karten
        Der aktuelle Startspieler nimmt sich den Kartenstapel und verteilt an alle Spieler 5 Karten.

        2) Weitergabe von Karten
        Die Spieler wählen jeder eine ihrer Handkarten, die sie behalten möchten aus und geben die restlichen Karten an ihren linken bzw. rechten Nachbarn (siehe Vorgabe auf der Pergamentrolle, die Richtung wechselt rundenweise) weiter.
        Dies wird so lange praktiziert, bis die Spieler nur noch eine Karte vom Nachbarn erhalten, diese nehmen sie zu ihren vier zuvor behaltenen Karten und haben nun ihre Startkartenhand von (wieder, aber dafür nun gut durchmischt^^) 5 auf der Hand.

        3) Auspielen von 4 Karten
        Nun legen die Spieler, beginnend beim aktuellen Startspieler, reihum abwechselnd je eine Karte aus und bewegen den Holzchip auf dem entsprechenden Spielbrett (Kartenfarbe = Spielbrettfarbe) um so viele Felder voran, wie die Karte vorgibt.

        Bei den hellblauen Karten für das Lanzen- oder Schwert-Turnier, kann sich der Spieler jeweils entscheiden, auf welchem Spiebrett er (jedesmal erneut) den Chip bewegen will.

        Bis auf das Königs-Spielbrett (blau), erlauben es alle Spielbretter eine Runde zu komplettieren und wieder von vorne das Spielbrett zu umrunden. Sollte ein Spieler soweit kommen, setzt er einen seiner übrigen Holzchips auf den bewegten Chip, um anzuzeigen, dass dieser schon eine Runde hinter sich gebracht hat - dies ist wichtig für die Wertung, welcher Stein am weitesten vorne liegt.

        Landet ein Chip auf einem schon besetzten Feld, wird dieser auf den oder die vorhandenen oben drauf gelegt. Bei der Wertung gilt, der oberste Chip ist "weiter vorne"!

        Haben die Spieler reihum 4 Karten ausgespielt, folgt die Wertung. Die 5. Karte wird nie genutzt, sondern abgeworfen!

        4) Wertung
        Die Spielbretter werden nacheinander gewertet, beginnend beim Brett der holden Isolde.
        Die Spielbretter "Gralssuche" und "Barmherzigkeit" werden nur in der 6. Runde gewertet und das "König"sspielbrett in der 3. und 6. Runde!

        - die holde Isolde; hier gewinnt der Erstplatzierte (also der Spieler, dessen Holzchip am weitesten vorne liegt) die Möglichkeit seinen Holzchip auf einem beliebigen Spielbrett um 3 Felder voran zu rücken. Der Zweitplatzierte darf dies um 2 Felder und der Drittplatzierte (je nach Spielerzahl entfällt dieser Platzierungsbonus) um 1 Feld gleich tun.

        - Turnierkampf (Schwert); der Erstplatzierte erhält ein Schild mit "3" Punkte, der Zweitplatzierte ein Schild mit "2" Punkten und der Drittplatzierte eines mit "1" Punkt.
        Die Schildmarker legen die Spieler verdeckt vor sich ab.

        - Turnierkampf (Lanze); der Erstplatzierte erhält ein Schild mit "3" Punkte, der Zweitplatzierte ein Schild mit "2" Punkten und der Drittplatzierte eines mit "1" Punkt.
        Die Schildmarker legen die Spieler verdeckt vor sich ab.

        - Studien; hier werden die zuletzt platzierten Spieler mit Minus-Punkten bedacht, so erhält der Vorletzte ein "-1" Schild und der letztplatzierte Spieler ein "-3" Schild. Die Schildmarker legen die Spieler verdeckt vor sich ab.

        - Gralssuche; in der letzten Runde gewertet, erhält hier der Erstplatzierte den "17"-Punkte-Schild, der Zweitplatzierte den "10"-Punkte-Schild und der Drittplatzierte evtl. den "4"-Punkte-Schild.

        - Barmherzigkeit; in der letzten Runde gewertet, erhält hier der Letztplatzierte den "-10"-Punkte-Schild und der Vorletzte den "-5"-Punkte-Schild.

        - König; dieses Spielbrett wird nur in der 3. und 6. Runde gewertet und kann nicht umrundet werden, wer auf Feld "12" steht, bleibt hier bis zur jeweiligen Wertung stehen.
        Der oder die Spieler, die hier auf "Feld 12" stehen, erhalten einen Schildmarker mit "12" Punkten, der oder die Spieler, die zwischen dem 6. und 12. Feld stehen, erhalten einen Schildmarker mit "6" Punkten und alle Spieler die vor dem 6. Feld stehen gehen leer aus.

        5) Zurücksetzen der Spielsteine und Startspielerwechsel
        Nachdem alle Spielbretter gewertet wurden, wird der linke Nachbar des aktuellen Startspielers neuer Startspieler und der Sanduhrmarker wird auf der Pergamentrolle auf das nächste Rundenfeld gelegt.
        Nach der 3. Runde werden noch alle Holzchips auf den Spielbrettern - ausser bei "Gralssuche" und "Barmherzigkeit" - wieder zurückgesetzt, auf das jeweilige Startfeld!


        Spielende:
        Das Spiel endet nach der Wertung in der 6. Runde. Nun zählen die Spieler die Punkte ihrer Schildmarker zusammen bzw. ziehen die Minuswerte ab und wer nun über die höchste Punktzahl verfügt, gewinnt das Spiel und darf um die Hand der holden Isolde anhalten :)! Bei einem Gleichstand gewinnt, wer auf dem Spielbrett der holden Isolde am weitesten vorne liegt.


        Varianten:
        Für fortgeschrittene Spieler sind drei Varianten inkludiert:

        - Vorteil für den Startspieler bei der Wertung; der Startspieler hat hier das Recht genau einen Gleichstand zu seinen Gunsten zu entscheiden.

        - Wertung der holden Isolde; nach dem Ausführen der Bonusbewegungen auf anderen Spielbrettern, müssen die hierfür platzierten Spieler ihre Holzchips, bei der holden Isolde, je um ein Feld zurücksetzen.

        - Zurücksetzen der Spielsteine; nach der 3. Wertung werden nicht alle Holzchips zurück auf das jeweilige Startfeld gestellt (s.o.), sondern nur der des Letztplatzierten, der Vorletzte stellt seinen Chip auf Feld 1 und der Drittletzte auf Feld 2.

        Und das zusätzliche Spielmaterial dient den weiteren Varianten "Galanterie", "Magie", "Das grosse Turnier", "Holde Isolde", "Studien", "König", "Gralssuche" und "Barmherzigkeit" aus dem zweiten Regelheft. Dabei werden meist die Wertungen aufgebohrt und somit noch interessanter für die Spieler sich zu entscheiden, wo sie sich nun eher platzieren wollen.
        Darüber hinaus gibt es noch zwei spezielle Sonderregelvarianten für 2 Spieler mit "Parzival" und "Lancelot".


        Fazit:
        "DhI" ist ein wunderhübsch gestaltetes Spiel mit interessantem Spielmechanismus.
        Ein quasi Workerplacement mit Karten und hohem Glücksanteil ist eben mal ein bisschen was anderes^^.
        Es spielt sich aber relativ locker und dank der simplen Regeln ist auch der anfängliche Zugang kein schwieriger. Die Runden verlaufen recht zügig, wenn denn keiner bei der Kartenvergabe durch extremes Grübeln den Ablauf blockiert^^.

        Der Wettstreit zwischen den Spielern bleibt i.d.R. bis zum Schluss sehr spannend und eine vermeintliche Führung kann immer wieder mal kippen. So spielt sich "DhI" sehr kurzweilig und kommt bei einem breiten (Test-)Publikum gut an.
        Das Material ist wie eingangs erwähnt toll gestaltet, die Zeichnungen allesamt sehr detailliert und comichaft und von der Qualität her recht wertig.

        "DhI" darf gerne öfters für die eine oder andere Runde den Tisch zieren und kann für diverse Spielbesetzungen als lockere Kost empfohlen werden.




        weiterführende Hinweise:
        - Verlag: Schmidt Spiele
        - BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/181 ... lde-isolde
        - HP: http://www.schmidtspiele.de/produkt-det ... 49317.html
        - Anleitung: deutsch
        - Material: sprachneutral
        - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15606
        - Online-Variante: -
        - Ausgepackt: -
        Pascal hat Die Holde Isolde klassifiziert. (ansehen)
      • Juergen S. schrieb am 09.01.2017:
        Die holde Isolde ist ein Mehrheitenspiel mit Kartentausch-Mechanismus aus 7 Wonders.
        Und wenn ich es mir genau überlege ist es ein 7 Wonders light.
        Bei 7 Wonders lege ich die Karten direkt vor mir ab, während ich bei der Isolde die Karten einsetze um die Zählleisten auf den Spielfeldtafeln hochzuzählen. Prinzip mit unterschiedlichen Variationen eigentlich gleich.
        7 Wonders hat meiner Meinung nach mehr Atmosphäre, ist etwas komplexer und daher aber auch schwieriger zu erklären und evtl. eine Einstiegshürde für Wenigspieler oder Spieler, die viele Spiele haben und daher seltener zu 7 Wonders greifen ;-)

        Die Isolde ist durch die reduziete Anzahl an Karten in der Hand sehr glückslastig.
        Wir haben es nur zu zweit gepielt. Ich denke aber, das es zu zweit taktischer zugeht als in großer Runde. Trotzdem der Funke sprang bei uns nicht so richtig über, trotz der netten Spielfeldtafeln im Comic-Stil. Auch haben wir noch nicht alle Varianten durchprobiert. Ich befürchte aber, dass es zwar komplexer wird, das aber auch nichts ändern wird. Vielleicht muß ich unter diesem Aspekt auch noch einmal 7 Wonders prüfen....

        Fazit:
        Die holde Isolde ist ein schnell erklärtes Familienspiel, das nur die Hälfte von 7 Wonders kostet. Allerdings hat es mich vielleicht gerade durch die Einfachheit nicht ganz überzeugen können. Und da ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien suche, wird das Spiel bald auf meiner Tauschliste auftauchen ;-)

        Juergen hat Die Holde Isolde klassifiziert. (ansehen)
      • Jörn F. schrieb am 31.10.2015:
        Ein Spiel, das sich anfühlt wie schon hundertmal gespielt. Dabei nicht schlecht aber ebend auch nicht sonderlich innovativ, wenn man 7 Wonders und die Schatzjäger besitzt. Der Draftmechanismus wird genauso genutzt wie in den genannten Spielen und man sucht sich aus den 5 Karten immer wieder eine aus und gibt dem Nachbar die verbliebenen. Dabei werden am Ende nur 4 Karten ausgespielt-eine Karte wird am Ende eines Zuges nur abgeschmissen. Die Karten zeigen für die 6 verschiedenen Spielfelder einfach nur eine Punktzahl an, die man dann auf dem jeweiligem Feld vorlaufen darf. Diese Lauffelde geben in verschiedenen Runden entweder Plus oder Minuspunkte und das eine gilt es dabei zu vermeiden und das andere zu bekommen. Soweit die Kurzfassung, denn das Plättchen der holden Isolde lässt den ersten 3 Felder, den 2. zwei Felder und den dritten Spieler auf dem Tableau ein Feld vorgehen. Das spielt sich locker und leicht, lässt aber be 6 zu spielenden Runden etwas die Spannung fehlen. Der Mechanismus wirkt wie immer, aber in Punkto Spannung geben die o.g. Spiele mehr Atmosphäre rüber. Für einen leichten Einstieg in dieses Genre und für Familien eignet es sich sehr, ich greife da lieber zu anderen Spielen mit diesem Mechanismus. Wenn es nicht schon einiges in diesem Bereich gebe, wäre es gefühlt viel besser, aber so bleibt es Mittelmaß.
        Jörn hat Die Holde Isolde klassifiziert. (ansehen)
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