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Die Burgen von Burgund
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  • Deutscher Spielepreis
    Deutscher Spielepreis
    2011
    Silber
  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2011
    Mehrspieler - Finalisten
  • As d`Or - Jeu de l`Année
    As d`Or - Jeu de l`Année
    2012
    Nominierungsliste
  • Spiel des Jahres - Empfehlungsliste
    Spiel des Jahres - Empfehlungsliste
    2011
    Empfehlungsliste
  • Swiss Gamers Award
    Swiss Gamers Award
    2011
    2. Platz
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Die Burgen von Burgund



Das Tal der Loire im 15. Jahrhundert. Als einflussreiche Fürsten setzen die 2-4 Spieler alles daran, ihre Ländereien durch überlegten Handel und Wandel aufblühen zu lassen. Zwei Würfel geben ihnen die Aktionsmöglichkeiten vor, doch die Ent­schei­dungen treffen letztendlich sie. Ob Waren­handel oder Viehwirtschaft, ob Städte­bau oder Wissensfortschritt, viele ver­schiedene Wege führen zu Wohlstand und Ansehen der Spieler! Die zahlreichen Möglichkeiten, in diesem Aufbauspiel Siegpunkte zu erhalten, verlangen Runde für Runde planvolles Vorgehen und viel Voraussicht. Aufgrund der verschiedenen Fürstentümer bleibt die Heraus­forderung für die Spieler lange bestehen, da keine Partie wie die andere verläuft...

Die Burgen von Burgund, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Stefan Feld

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5 v. 6 Punkten aus 46 Kundentestberichten   Die Burgen von Burgund selbst bewerten
  • Mahmut D. schrieb am 17.03.2011:
    Spielziel

    In der Rolle burgundischer Fürsten versuchen die Spieler durch Warenhandel oder Viehwirtschaft, Städtebau oder Wissensfortschritt die spielentscheidenden Siegpunkte zu erlangen. Wer am Ende die meisten Siegpunkte besitzt, ist Sieger.
    Ablauf

    Mit einer Startburg auf ihrem Fürstentum-Tableau, zwei Aktionswürfeln, einem Silberling, drei Warenkärtchen und ein bis vier Arbeiterchips (je nach Spielerreihenfolge) sowie zwei Markern gehen die Spieler ins Rennen. Im Verlauf des Spiels werden die Spieler mit Hilfe ihrer beiden Aktionswürfel oder ihrer Silberlinge weitere Ausbauten aus den sieben Depots erwerben und in ihrem Fürstentum auslegen. Nachdem ein Marker jedes Spielers auf der Siegpunktleiste Platz findet, wird noch der Startspieler ausgewürfelt und danach markiert der zweite Spielerstein die Zugreihenfolge. Startspieler ist immer der, dessen Stein entweder am weitesten rechts oder ganz oben auf dem Turm liegt. Das Spiel wird also nicht wie viele andere Spiele im Uhrzeigersinn gespielt, sondern nach einer bestimmten Zugreihenfolge gemäß dieser Leiste.

    Die Burgen von Burgund verläuft in fünf Durchgängen (A - E), welche wiederum in fünf Runden unterteilt sind. Zu Beginn jeder Runde werden jeweils fünf Warenkärtchen von einem vorbereiteten Stapel offen ausgelegt, der Startspieler nimmt sich zusätzlich den weißen Würfel und alle Spieler würfeln gleichzeitig. Der weiße Würfel legt fest, auf welches Depotfeld das Warenkärtchen des ersten Rundenfeldes gelegt wird.

    Danach führen - beginnend mit dem Startspieler und dann entsprechend der Reihenfolgeleiste - alle Spieler zwei Aktionen gemäß ihrer Würfel aus. Dabei kann pro Arbeiterchip ein Würfelergebnis um eins nach oben oder unten verändert werden. Zwei von den folgenden vier Aktionen können somit von den Spielern in beliebiger Kombination und Reihenfolge ausgeführt werden:

    Ausbauten vom Spielplan nehmen:
    Der Spielplan zeigt sechs Depots, die Durchgang für Durchgang mit Ausbauten (Weide, Schiffe, Gebäude etc.) aufgefüllt werden. Der hierfür eingesetzte Würfel gibt das entsprechende Depot vor, aus dem der Spieler nun sein Plättchen nehmen und zunächst einmal auf das Ablagefeld seines Tableaus legen darf. Er darf das Plättchen NOCH NICHT AUF DAS FÜRSTENTUM legen!

    Ausbauten im eigenen Fürstentum platzieren:
    Diesmal gibt der Würfel das entsprechende leere Feld auf dem Spielertableau vor – dabei muss das Plättchen jedoch stets angrenzend an ein bereits liegendes und farblich passend zur Tableau-Landschaft platziert werden.

    Die verschiedenen Ausbauplättchen bringen dem Spieler bestimmte Vorteile, sobald er sie in seinem Fürstentum platziert. Dabei bringen Minen Geld, Weiden Siegpunkte, Schiffe beeinflussen die Zugreihenfolge und bringen zusätzlich Waren. Die Gebäude erlauben den Spielern, sich weitere Ausbauten zu holen, Arbeiterchips zu nehmen, Waren zu verkaufen oder geben direkt Siegpunkte, und die Burgplättchen verschaffen dem jeweiligen Spieler eine weitere Aktion.

    Warenverkauf:
    Ein Würfel gibt die Warensorte vor, von dem ALLE Kärtchen verkauft werden müssen. Pro Verkauf gibt es einen Silberling und zwei bis vier Siegpunkte pro Kärtchen.

    Arbeiterchips nehmen:
    Egal, welche Würfelzahl benutzt wird, nimmt sich der Spieler zwei Arbeiterchips vom Vorrat. Zusätzlich darf jeder Spieler pro Spielzug für zwei Silberlinge ein beliebiges Plättchen aus dem schwarzen Depot erwerben und auf sein Ablagefeld legen.

    Wenn abwechselnd fünf Runden gespielt wurden, endet ein Durchgang. Jetzt erhalten alle Spieler pro Mine in ihrem Fürstentum einen Silberling.

    Spielende: Das Spiel endet nach dem fünften Durchgang (= 25 Runden bzw. 50 Würfelaktionen). Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, wobei noch Folgendes abgerechnet wird:

    restliche Warenkärtchen 1 SP
    pro Silberling 1 SP
    pro 2 Arbeiterchips 1 SP
    gelbe Ausbauten (Wissen) x SP

    Fazit

    So wie der Name Alea für gute Strategiespiele steht, steht der Name Stefan Feld für innovative, schöne, gewitzte Mechanismen. Somit kann einem wunderbaren Spielerlebnis nichts im Wege stehen. Doch kann ein abstraktes Spiel mit einem aufgesetzten Thema die hohen Erwartungen der Spieler erfüllen?

    Wenn man sich das Spiel Die Burgen von Burgund im Ganzen betrachtet, überzeugt es schon mal von der Aufmachung und Gestaltung. Die Spielanleitung (vorhanden in Deutsch, Französisch, Englisch) besteht aus elf Seiten, davon sind vier Seiten den Regeln gewidmet. Der Rest dient zur Erklärung der einzelnen Sechseckplättchen, wie z. B. den Gebäuden oder den Wissensplättchen. Die Regeln lassen keine Fragen offen, sind detailliert, bebildert, gut strukturiert und leicht verständlich, wodurch ein schneller Einstieg selbst für Wenigspieler garantiert ist.

    Das Spielmaterial ist bis auf die unglücklich gewählten Farben der Ausbauten, (grün und gelb) ansprechend, übersichtlich und funktionell gestaltet und von guter, stabiler Qualität (die Spielertableaus sind sogar aus elastischem, abwischbarem Material). Durch die sinnvolle Verwendung von Piktogrammen auf den Spielertableaus gewinnt man schnell die Übersicht über die Funktionen, ohne ständig im Regelheft nachblättern zu müssen.

    Das Spiel: Die vielen Testspiele in verschiedenen Konstellationen zeigten, dass Die Burgen von Burgund in jeder Besetzung gleich gut funktioniert. Ob zu zweit, zu dritt oder zu viert - Spannung ist bis zum Schluss gegeben. Denn durch die vorgeschriebene Menge der ausliegenden Ausbauten, die sich speziell nach der Spielerzahl richtet, besteht stets die Gefahr, dass einem die benötigten Ausbauten durch einen anderen Spieler vor der Nase weggeschnappt werden.

    Ein weiterer Faktor für den hohen Spielspaß besteht darin, dass das Spiel nicht durch Grübeln unnötig in die Länge gezogen werden kann, weil alle Spieler gleichzeitig würfeln und jeder im Zug des Gegenspielers seinen eigenen Zug schön vorausplanen kann.

    Trotz alledem wird die Spieldauer von 30 bis 90 Minuten deutlich überschritten. Anfangs, weil man die Funktionen noch nicht kennt und später, weil jeder Spieler, der bereits zwei bis drei Runden gespielt hat, die vielen sinnvollen Aktionskombinationen beherrscht und sie nun gezielt anwendet. Wie zum Beispiel: Mit dem ersten Würfel eine Burg auslegen, durch die Burgfunktion ein Schiffsplättchen auslegen und sich somit Warenkärtchen verschaffen. Mit dem zweiten Würfel ein Lagerhaus auslegen, durch die Lagerhausfunktion die Warenkärtchen verkaufen und somit an einen weiteren Silberling kommen. Sich mit den jetzt vielleicht zwei Silberlingen aus dem schwarzen Depot ein Rathaus schnappen.

    Das Zweier-Spiel kann somit ca. 75 Minuten, das Dreier-Spiel ca. 90 Minuten und das Vierer-Spiel sogar 120 Minuten dauern. In keiner der Testrunden hatten die Spieler jedoch das Gefühl, dass sich das Spiel in die Länge zieht, denn durch die oben erwähnten Ausbauten sind alle Spieler gezwungen, auf ihre Mitspieler zu achten und ihre eigenen Züge zu planen. Durch diese Art von Einbindung ins Spielgeschehen ist auch die gewisse Interaktion gegeben, so dass keine Langeweile aufkommt. Dazu fällt mir spontan die Einsteinsche Relativitätstheorie ein: Verbrennt man sich an einer Bratpfanne, kommt einem die Minute vor wie eine Stunde. Spielt man ein gutes Spiel verfliegt die Stunde wie eine Minute.

    Ich muss aber auch erwähnen, dass in meinen Testrunden entweder ein bis zwei geübte Burgund-Spieler oder mindestens zwei Vielspieler dabei waren. Daher kann ich nicht ausschließen, dass ein Spiel zu viert, das aus drei bis vier Wenigspielern besteht, sich in die Länge ziehen kann.

    Genug philosophiert - kommen wir wieder zurück zum Spiel: Geübte Burgund-Spieler, welche die Aktionskombinationen beherrschen, haben vielleicht zwei bis drei Runden lang Vorteile gegenüber Neueinsteigern, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass sie auch gewinnen werden. Denn eine bestimmte Gewinnstrategie konnte in meinen Spielrunden nicht entdeckt werden. So wurden auch Spieler, die bereits nach zwei Durchgängen andere fast überrundet hatten, zum Schluss noch selbst überholt und nur Zweiter oder Dritter. Man sollte jedoch unbedingt versuchen, in den ersten Durchgängen die kleineren Gebiete abzuschließen, denn entsprechend dem jeweiligen Durchgang (A - E) erhält man dafür 10 bis 2 Extrasiegpunkte. Des Weiteren sollten die Spieler versuchen, eine Tierart auf ihren Weiden zu halten, denn wird eine Herde auf derselben Weide vergrößert, punkten bereits liegende Tiere nochmals.

    Mit Die Burgen von Burgund schuf der Autor Stefan Feld ein spielerisch hochwertiges Spiel, auch wenn das aufgesetzte Thema es nicht schafft, den Spielern das Gefühl zu vermitteln, ein burgundischer Fürst zu sein. Wie einige andere "Feld-Spiele" ist auch dieses Spiel wie für Wenigspieler geschaffen. Es spielt sich sehr flüssig und leicht, ohne anstrengend zu werden, bietet aber dennoch vielfältige Möglichkeiten, den Spielsieg zu erreichen, so dass auch Vielspieler auf ihre Kosten kommen. Der pfiffige Mechanismus, Würfel einzusetzen und dafür Plättchen zu nehmen oder zu platzieren, vermittelt allen ein sehr angenehmes Spielerlebnis, das wieder so locker leicht wirkt wie bei Notre Dame, bei dem man Karten ausspielt und somit in einen bestimmten Bereich seine Spielsteine setzen darf.

    Der hohe Wiederspielreiz steckt nicht zuletzt auch in der Spieltiefe, denn bei Die Burgen von Burgund muss man stets abwägen, für welche der vielen Aktionen man sich lieber entscheidet. Durch die Arbeiterchips wird der Glücksfaktor dabei erheblich gemindert, so dass auch die Vielspieler und Strategen auf ihre Kosten kommen.

    Auch für Spieler, welche Die Burgen von Burgund "rauf und runter" spielen, bietet das Spiel mit seinen neun verschiedenen Fürstentum-Tableaus stets neue Herausforderungen. Denn aufgrund der verschiedenen Tableaus können die Spieler auswählen, welche Strategie sie verfolgen wollen. Hier stellt sich jedem die Frage, ob er lieber ein Fürstentum bestehend aus mehreren kleineren Gebieten wählt, oder lieber eines, das sich aus wenigen, aber dafür großen Gebieten zusammensetzt.

    Alles in allem ist Die Burgen von Burgund ein rundum gelungenes Spiel und setzt die Messlatte für den Jahrgang 2011 damit auf ein hohes Niveau! Thumbs up!
    Mahmut hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Helga D. schrieb am 03.03.2011:
    Die Burgen von Burgund sind ein echtes Meisterstück von Alea. Jedem steht ein Fürstentum an der Loire zur Verfügung, das es gilt wohlüberlegt zu bebauen. Bei der Einsteigerversion legen den vier Spielern 4 gleiche, für die Fortgeschrittenen 8 verschiedene Tableaus aus.

    Bei Auspacken dachte ich erst: "Oh, je. Würfeln." Kingsburg, Siedler, Alien Frontiers? - Nichts dergleichen. Keine Würfelzahl ist mehr wert, als eine andere. Wie das?

    Der Spielplan zeigt links in einer waagrechten Reihe 5 "Durchgangsfelder" A-E, die 5 Jahre darstellen. Sobald ein Durchgang begonnen wird, werden die Warenplättchen der Durchgangsfelder in eine senkrechte Reihe gelegt und am Anfang jeder Runde ins Spiel gebracht.
    Rechts daneben liegen Gebäude aus, aufgeteilt in Depots mit Würfelzahlen und mittig ein Zentraldepot, aus dem sie gekauft werden können.
    Außenrum - wie üblich - die Siegpunktleiste.

    Die einzelnen Spieltableaus bestehen hauptsächlich aus dem Fürstentum mit 37 verschiedenen Feldern. Dunkelgrün als Bauplatz für Burgen, hellgrün für Weideflächen, blau für Schiffe, hellbraun und gelb für Gebäude.

    Links davon ist aufgelistet, welche Gebäude beim Bau welche Zusatzfunktionen erfüllen. Mit einem Tor erhält man z. B. Siegpunkte, bei einer Burg - eine zusätzliche Aktion, mit einem Schiff wird man in der Startspielerleiste vorgezogen und bekommt evtl. das Warenplättchen der Runde.
    Darunter ein Lager für 3 Gebäude.


    Spielablauf:

    Die Spielrunde beginnt mit gemeinsamen Würfeln. Jeder hat 2 Aktionen:
    - ein Plättchen vom Spielplan nehmen. Hierbei wird von dem Depot der jeweiligen Würfelzahl ein beliebiges Gebäude ins Lager genommen.
    - ein Plättchen vom Lager im Fürstentum platzieren, "bauen" eines eingelagerten Gebäudes.
    - Warenverkauf: sämtliche Warenplättchen einer Würfelzahl werden für eine Münze verkauft. Je mehr Waren pro Art (Zahl) - umso mehr Siegpunkte bringen sie.
    - Arbeiter nehmen. Mit den Arbeitern können ungünstige Würfelzahlen nach oben oder unten korrigiert werden.


    Fazit:

    Das Spiel erfordert ein gewisses Maß an taktischem Geschick, spielt sich jedoch sehr flüssig und hat gelegenheitsspielerfreundliche Spielregeln, ohne langweilig oder glückslastig zu sein.
    Der Autor hat bereits vorher mit "Notre Dame", "Im Jahr des Drachen" und "Macao" Spiele mit Tiefgang veröffentlicht. Wer diese Art Spiele mag, für den sind die Burgen ein Muss!
    Helga hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Reinhard O. schrieb am 29.07.2011:
    Titel: Die Burgen von Burgund

    Spieltyp: Brettspiel, Aufbauspiel

    Spieler: für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren

    Spielidee / Spielziel:
    Die Spieler schlüpfen in die Rolle burgundischer Fürsten und versuchen durch Warenhandel, Viehwirtschaft, Städtebau und Wissensfortschritte Siegpunkte zu ergattern. Die Grundlage für die eigenen Entscheidungen bildet das jeweilige Würfelergebnis. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

    Spielvorbereitung:
    • Der Spielplan wird ausgelegt.
    • Silberlinge und Arbeiterchips werden bereitgelegt
    • 5 x 5 Warenplättchen werden verdeckt auf die Felder A-E auf den Spielplan gelegt
    • Bonuskärtchen werden auf dem Spielplan ausgelegt
    • Jeder Spieler erhält: 1 Tableau, 1 Burg, 3 zufällige Warenplättchen, 2 Würfel, 2 Spielsteine, 1 Silberling, 1-4 Arbeiterchips (entsprechend der Spielerreihenfolge)
    • Startspieler ermitteln (z.B. losen, würfeln)

    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft in 5 Durchgängen und jeder Durchgang hat 5 Runden. Zu Beginn jedes Durchganges:
    • Aus dem Depot wird je ein sechseckiges Plättchen auf das entsprechend farbige Feld auf den Spielplan gelegt – analog dazu die Plättchen mit schwarzer Rückseite

    • Die fünf Warenkärtchen (z.B. alle aus Stapel A) werden offen auf die Rundenfelder gelegt

    • Alle Spieler würfeln gleichzeitig mit ihren beiden Würfeln. Der Startspieler nimmt einen weißen Würfel dazu. Die Augenzahl des weißen Würfels gibt an, auf welches Feld das Warenplättchen gelegt wird.

    • In seinem Spielzug kann der Spieler verschiedene Aktionen (eine pro Würfel) durchführen:
    o Sechseckplättchen vom Spielplan nehmen und auf ein leeres Ablagefeld auf seinem Tableau legen

    o Sechseckplättchen vom Ablagefeld im eigenen Fürstentum platzieren. Dabei geben die Würfelaugen und die Farbe vor, wohin das Plättchen gelegt werden darf. Es darf kein Gebäude zweimal in eine Stadt gebaut werden. Alle neuen Plättchen müssen direkt an ein bereits liegendes Plättchen angelegt werden. Die Plättchen haben verschiedene Funktionen, die direkt im Anschluss ausgeführt werden (z.B. man darf noch ein Plättchen nehmen, noch eine Aktion ausführen, Vorteil eines Gebäudes nutzen, etc.)

    o Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz eines Würfels ist der Warenverkauf. Die Würfelzahl gibt die entsprechende Warensorte vor. Der Spieler erhält einen Silberling. Weiterhin erhält er 2-4 Siegpunkte pro Plättchen (je nach Spieleranzahl).

    o Einmal pro Spielzug darf der Spieler zusätzlich zu seinen beiden Würfeln aus dem schwarzen Depot für 2 Silberlinge ein beliebiges Plättchen kaufen.
    o Wird ein Schiff (blaue Karte) platziert, rückt der Spieler in der Startspielerleiste ein Feld nach vorne und er darf sich von einem beliebigen Depot alle dort liegenden Warenplättchen nehmen

    o Die Arbeiterchips können beim Einsatz der Würfel jederzeit genutzt werden, um den Wurf um ein Auge zu erniedrigen oder zu erhöhen. Interessant dabei ist die Erhöhung/Erniedrigung von 6 auf 1 bzw. von 1 auf 6.

    • Am Ende des Durchgangs erhält jeder Spieler für alle im eigenen Fürstentum platzierten Minen je einen Silberling

    Wertungen:
    Schon während der Runden erhalten die Spieler Wertungen für:
    • Platzieren eines Wachturms = 4 Siegpunkte
    • Wird eine Herde auf derselben Weide vergrößert, punkten die bereits liegenden Tiere nochmals
    • Sobald ein Gebiet vollständig belegt ist, gibt es Siegpunkte abhängig von der Größe des Gebietes (1-8 Felder = 1-36 Siegpunkte) und zusätzlich die Anzahl der Punkte des jeweiligen Durchgangs (A-E = 10-2 Siegpunkte)
    • Der erste Spieler, der alle Felder einer Farbe vollständig hat, erhält das große Bonusplättchen, der zweite das kleine.

    Spielende:
    Das Spiel endet nach dem 5. Durchgang. Es folgt die Schlusswertung:
    • Für jedes nicht verkaufte Warenplättchen: 1 Siegpunkt
    • Für jeden eigenen Silberling: 1 Siegpunkt
    • Für jeweils zwei eigene Arbeiterchips = 1 Siegpunkt
    • Siegpunkte für die Eigenschaften der platzierten gelben Plättchen

    Fazit:
    Ein spannendes und strategisches Aufbauspiel! Die Spielregeln sind umfangreich (insbesondere die Erläuterungen der Plättchen), aber leicht verständlich.

    In meiner ersten Begegnung mit diesem Spiel, war meine Reaktion noch sehr verhalten. Was daran lag, dass mich die Grafik überhaupt nicht ansprach und die Farbgestaltung sicherlich Optimierungsbedarf zeigt. Weiterhin fiel es mir schwer, mich in die *Rolle* des Burgenfürsten (und das obwohl ich aus Burgau komme ;-)) zu versetzen, das Spiel lieferte mir hier nur wenige Anhaltspunkte.

    Nach ein paar Partien ist es nunmehr zu einem meiner Favoriten avanciert (habe es bisher nur so gespielt, dass alle das gleiche Tableau benutzen). Dieses Spiel zeigt eine große Spieltiefe mit zahlreichen Möglichkeiten Siegpunkte zu erhalten. Natürlich braucht man auch ein bisschen Würfelglück. Aus meiner Sicht, ist dies aber nicht spielentscheidend.
    Direkte Interaktion findet in erster Linie durch *Zuvorkommen* (z.B. bei der Auswahl der Plättchen oder dem Vervollständigen der Gebiete einer Farbe) statt.

    Interessant ist auch der Startspielermechanismus. Mit dem Platzieren von Schiffskarten (blau) darf man ein Feld weiter nach vorne in der Startspielerleiste rücken. Dabei liegt der zuletzt gesetzte Stein auf den anderen Steinen und der Oberste beginnt im nächsten Zug.

    Das Spiel bleibt spannend bis zum Schluss und jede Partie verlief bisher anders!
    Die Spieldauer von ca. 90 - 120 Minuten ist dem Spiel absolut angemessen.

    In meiner Bewertung ist es fünf Punkte wert.
    Reinhard hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
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