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Wer ist in diesem spannenden Kartenablege-Spiel für 1-4 Spieler am dreistesten und ?verschenkt? die meisten Karten? Wer wird seine Karten als Erster los? Ein einfaches, schnell erlerntes Kartenspiel, inklusive spannender Solo-Variante!

DREIstigkeit siegt! Bloß keine falsche Bescheidenheit: Zwei 4er hier angelegt, drei 6er dort ? und schon ist die Kartenhand leer gespielt und man kann den lieben Mitspielern eigene Karten als ?dreistes Geschenk? unterjubeln. Wer ist in diesem spannenden Ablegespiel für 1-4 Spieler am dreistesten und ?verschenkt? die meisten Karten? Wer wird seine Karten als Erster los? Inklusive spannender Solo-Variante!

DREIst, ein Spiel für 1 bis 4 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.
Autor: Janet Kneisel

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So wird DREIst von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   DREIst selbst bewerten
  • Pascal V. schrieb am 21.02.2016:
    Knobel-Legespiel für 1-4 Spieler ab 8 Jahren von Janet Kneisel.

    Die Spieler müssen bei diesem trickreichen Kartenlegespiel versuchen, ihre Karten als Erste los zu werden, aber das klingt einfacher, als es wirklich ist, da es einige knifflige Ablegeregeln gibt.


    Spielvorbereitung:
    Die 8 Basiskarten werden auf den Tisch in einer Reihe ausgelegt - darunter sollte genug Platz sein für evtl. etwas längere Kartenspalten^^ - und im späteren Spielverlauf auch nie abgeräumt, sie dienen immer als Orientierung und Anlegebasis. Die Übersichtskarten werden bei Bedarf in Griff- bzw. Sichtweite bereitgelegt.
    Die 96 Spielkarten werden gut gemischt und verdeckt gleichmäßig an alle Spieler verteilt. Diese legen die Karten als Stapel vor sich ab und ziehen 5 Karten davon auf die Hand.
    Ein Startspieler wird bestimmt (lt. Regel beginnt der Älteste).


    Spielziel:
    Als Erster all seine Karten abgelegt zu haben!


    Spielablauf:
    Der aktive Spieler darf immer so viele Handkarten an die allgemeine Auslage anlegen, wie er kann bzw. möchte und zieht am Ende seines Zuges so viele Karten von seinem Stapel nach, dass er wieder 5 Karten auf der Hand hält. Danach folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn.

    Die Karten werden immer in der Auslage unterhalb der Basiskarten abgelegt, so entstehen bis zu 8 Spalten und diverse Reihen - die Karten sind im Spielverlauf immer mit den Basiskarten "verbunden".
    Dabei gilt es zu beachten, dass unterschiedliche Farben nie nebeneinander liegen dürfen, es muss immer eine Lücke zwischen unterschiedlichen Farbkarten in einer Reihe vorhanden sein. Dies gilt nicht für in Spalten ausliegende Karten, hier dürfen sehr wohl Karten gleicher Farbe untereinander liegen.

    Eine Reihe darf auch "weiter unten" gebildet werden, also an eine Karte einer Spalte links und/oder rechts Karten anlegen, solange diese nicht mit einer weiteren in dieser Reihe farblich kollidiert. Die Karten müssen nur direkt oder indirekt an die Basiskarten angebunden sein, wenn auch über andere Karten, die ihrerseits nur indirekt verbunden sind.
    Hierbei können Lücken in der Auslage entstehen, was völlig legitim ist.

    Falls der aktive Spieler keine einzige Karte ablegen kann oder will, legt er eine Karte auf den Ablagestapel und zieht eine neue Karte von seinem Stapel.
    Gelingt es einem Spieler dagegen alle 5 Handkarten auszulegen, darf er seinen Mitspielern ein "dreistes" Geschenk machen^^. Dazu zieht der Spieler die zwei obersten Karten seines Nachziehstapels und legt diese unbesehen (beide) einem oder zwei Spieler (je eine) auf dessen oder deren Nachziehstapel.

    Bildet der Spieler beim Ablegen seiner Karten in der Auslage einen "Dreier" in einer Spalte (senkrecht drei unterschiedliche Farben der gleichen Zahl (dabei kann die Spalte auch durchaus schon 4 oder mehr Karten beinhalten)) oder Reihe (drei (oder mehr) Karten waagrecht gleicher Farbe mit aufeinander folgenden Zahlen), darf er in genau diesem Moment eine Karte von seinem Stapel nachziehen! Dadurch ergeben sich vllt. weitere Ablegemöglichkeiten und der Stapel schrumpft der erhofften 0 entgegen^^. Nach dem Ziehen der zusätzlichen Karten, legt er weitere Karten ab, so denn möglich.

    Sollten durch das Ablegen ein Spalten- und ein Reihen-Dreier entstehen, zählt der Spalten-Dreier! Sollten sich zwei Reihen-Dreier ergeben, zählt hier nur ein Reihen-Dreier!

    Wenn ein Spalten(!)-Dreier gebildet wurde, wird dieser danach (nicht das Nachziehen einer Karte vergessen^^) sofort aufgelöst und abgeworfen - alle Karten dieser Spalte und alle Karten die nun evtl. "alleine" ausliegen, also nicht mehr irgendwie mit den Basiskarten verbunden sind!

    In jedem Fall endet der Zug des aktiven Spielers, sobald er keine Karten mehr ablegen kann oder will und er stockt seine Hand wieder auf 5 Karten auf. Es folgt der nächste Spieler.


    Spielende:
    Sobald ein Spieler seine letzte Karte los geworden ist, endet das Spiel sofort mit diesem als Gewinner.


    Varianten:
    Solitär; hier gelten die Grundregeln und es wird gegen einen imaginären Gegner gespielt, der aber nicht bei "Dreiern" nachzieht und auch keine "dreisten Geschenke" machen kann.
    Die Handkarten des Gegners werden einzeln aufgedeckt und wenn eine Karte passt, wird sie angelegt, wenn nicht kommt sie zur Seite. Sobald mindestens zwei Karten angelegt (immer so weit "oben" wie möglich) werden konnten oder wenn keine Karte passte, kommen alle seine nicht gespielten Handkarten auf eine Ablage.


    Fazit:
    "DREIst" wirkt auf den ersten Blick nicht wie ein besonders forderndes oder lang motivierendes Spiel. Spätestens ab dem dritten Blick^^ aber, wenn das Spielsystem verinnerlicht wurde - die Regeln wollen hie und da mehrmals nachgelesen werden - entfaltet sich die große Knobelei. Denn dann weiss man um die Möglichkeiten und Schwierigkeiten und sucht die besten Anlegekombinationen, um möglichst schnell viele Karten los zu werden.

    Manchmal entgeht einem da die eine oder andere Erkenntnis einer besseren Vorgehensweise, aber dies macht auch den Reiz aus, immer weiter zu gucken, die Mitspieler einzuschätzen, Karten nach zu halten und voraus zu schauen, was noch kommen könnte.

    Aus dem an sich simplen Kartenablegespiel wird, auch dank der anfänglich kruden^^ Grundregeln, sehr schnell ein taktischer Knobelklops. An diesem verschluckt man sich aber nicht, denn die Freude an erfolgreichen Dreier-Gebilden hält lange an und einmal brauchbar erklärt, empfiehlt sich das Spiel jedem Kartenspiel-Interessierten, egal ob Viel- oder Familienspieler.

    Die Karten sind relativ witzig gestaltet, könnten aber über eine etwas bessere Stärke verfügen, sie fühlen sich etwas dünn an.

    In den Testrunden kam das Spiel sehr gut an und eine Partie dauerte selten länger als 30min., so dass gerne weitere Partien im Anschluss stattfanden.




    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Ravensburger
    - BGG-Eintrag: n/a
    - HP: https://www.ravensburger.de/shop/spiele ... index.html
    - Anleitung: deutsch
    - Material: sprachneutral
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=17403
    - Online-Variante: -
    - Ausgepackt: -
    Pascal hat DREIst klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 18.04.2016:
    Ziel des Spiels
    Jeder Spieler hat gleich viele Karten als Stapel vor sich liegen und fünf Karten auf der Hand. Durch schlaues Anlegen der Handkarten müssen die Spieler Runde für Runde versuchen, ihre fünf Handkarten an die Auslage anzulegen. Wer alle fünf Karten ablegen kann, darf einem Mitspieler zwei eigene Karten vom Stapel "schenken". Wer als Erster keine Karten mehr besitzt, hat das Spiel gewonnen.

    Aufbau
    Die acht Basiskarten mit den Zahlen 1 bis 8 werden nebeneinander auf den Spieltisch gelegt, so dass man darunter noch einige Karten anlegen kann. Die 96 Zahlenkarten werden gut gemischt und dann zu gleichen Teilen an die Spieler verteilt. Somit hat jeder Spieler einen verdeckten Kartenstapel vor sich liegen. Von diesem Stapel nimmt sich jeder Spieler dann fünf Karten auf die Hand. Dann kann das Spiel auch schon beginnen.

    Hinweis
    Das Spiel ist in Textform nicht einfach zu erklären. Darum liegen in der Spieleschachtel ein paar Beispielkarten, mit denen in der Anleitung eine Runde erklärt wird.
    Am Besten schaut ihr euch das Video an, dann versteht ihr die Regeln am schnellsten.

    Spielablauf
    Der älteste Spieler beginnt und legt jetzt entweder Karten an die Auslage an, oder wirft eine Karte aus seiner Hand ab und zieht eine neue.
    Karten werden entweder in einer Reihe oder Spalte abgelegt.
    Dabei dürfen in die Spalte 1 nur Karten mit der Zahl 1, in die Spalte mit der 5 nur Karten mit einer 5.
    In die Reihen dagegen dürfen nur Karten in aufsteigender oder absteigenden Reihenfolge, die die gleiche Farbe haben, wie die Karte direkt daneben.

    Um Karten an die Auslage anlegen zu dürfen, müssen ein paar Regeln beachtet werden.

    1. Um Karten an die Basiskarten anzulegen, müssen immer zwei Karten ausgespielt werden.
    Habe ich zum Beispiel zwei 5er Karten in beliebiger Farbe, so kann ich diese untereinander an die 5er Basiskarte anlegen.
    Habe ich dagegen die Karten 2 und 3 in einer Farbe in der Hand, so kann ich auch diese an die Basiskarten unter 2 und 3 anlegen.

    2. Karten an bereits ausliegenden Karten anlegen
    Lege ich eine Karte an eine bereits ausliegenden Karte an, dann muss ich nur noch eine Karte ablegen.
    Nur an die Basiskarten müssen zuerst immer zwei Karten angelegt werden.

    3. Karten in Reihen
    In einer Reihe dürfen nur Karten nebeneinander liegen, die die gleiche Farbe haben.
    Ist allerdings eine Lücke zwischen den Karten, dann darf man auch eine andere Farbe legen.
    Also liegt zum Beispiel eine rote 2 und 3, so kann ich keine gelbe 4 in diese Reihe legen, aber eine gelbe 5 und 6, da die nicht liegenden Karte 4 eine Lücke macht.

    4. Karten in Spalten
    In Spalten kann ich jede beliebige Farbe legen, auch mehrmals die gleiche.
    Aber eben nur Karten mit der selben Zahl wie die Basiskarte vorgibt.

    5. Mehr Reihen und Spalten
    Es dürfen jederzeit neue Reihen oder Spalten weiter unten in den Kartenreihen / Spalten gebaut werden, solange das Ganze mit einer Basiskarte verbunden ist.
    Dadurch können in der Auslage auch Löcher entstehen, was völlig in Ordnung ist.

    Die DREier
    Es gibt zwei Möglichkeiten einen DREIer zu bauen.

    a) Einen Reihendreier
    Dieser entsteht, sobald drei gleichfarbige Zahlenkarten in einer Reihe nebeneinander liegen.
    Also zum Beispiel eine 2, 3 und eine 4.

    b) Einen Spaltendreier
    Dieser entsteht, wenn in einer Spalte drei unterschiedliche Farben liegen.
    Diese müssen nicht direkt untereinander liegen, sondern können einfach irgendwo in der Spalte liegen.

    Bildet ein Spieler einen DREIer, dann darf man sofort eine eigene Karte vom Nachziehstapel ziehen, wenn man das möchte.

    Sonderfälle
    - Wird gleichzeitig ein Spalten- und ein Reihendreier gebildet, so wird er immer als ein Spaltendreier behandelt.
    - Werden gleichzeitig zwei Reihendreier gebildet, so zählt es nur als einer.

    Der Spaltendreier
    Diese Regel gilt nur für den Spaltendreier, nicht für einen Reihendreier.
    Bei einem Spaltendreier wird die komplette Kartenreihe unter der Basiskarte aus dem Spiel genommen.
    Sollte dadurch eine oder mehrere Karten nicht mehr mit einer Basiskarte verbunden sein, so kommen diese auch aus dem Spiel.

    Das DREIste Geschenk
    Warum sollte man bei einem DREIer keine Karten nachziehen?
    Ganz einfach! Denn schafft man es in seiner Runde alle fünf Handkarten an die Auslage anzulegen, so darf man zwei Karten von seinem Nachziehstapel an einen oder zwei Mitspieler "verschenken".

    Karten nachziehen
    Egal, wie viele Karten man ablegen konnte, am Ende des Zuges zieht man immer wieder so viele Karten, bis man fünf Karten auf der Hand hat.

    Spielende
    Wer als Erster seine letzte Karte losbekommen hat, ist der Gewinner des Spiels.

    Solo Variante
    Es gibt auch eine Solo-Variante, in der man gegen "Egon", einen virtuellen Spieler spielt.

    Kleines Fazit
    DREIst ist ein schönes Kartenspiel, dessen Regeln aber am Anfang nicht ganz so einfach zu verstehen sind.
    Darum sollte man sich das Beispiel aus der Anleitung genau anschauen und vielleicht auch nachspielen.
    Wenn die Regeln dann verstanden sind, ist es ein spannendes Kartenspiel für die ganze Familie.
    Auch die Karten-Illustrationen mit dem Waschbären fanden wir sehr lustig.
    ________________________________
    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/542-dreist.html
    ________________________________
    Michael hat DREIst klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 02.02.2016:
    So eine Art Patience, aber für bis zu vier Spieler. Wann versucht als erster seine Karte loszuwerden, die aber nur in die entsprechende Zahlenspalte gelegt werden dürfen. Einfach und schnell zu verstehen, für die Zielgruppe Familie ein schönes kurzweiliges Kartenspiel.
    Christian hat DREIst klassifiziert. (ansehen)

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