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Citadels



Citadels ist eine komplett neu überarbeitete Version von "Ohne Furcht und Adel" und der Erweiterung "Die Dunklen Lande". Eine neue Illustration und Grafik sowie größere Karten und eine neue Erweiterung runden das Spiel ab. Es bietet somit noch mehr Spaß. Wer hat die wertvollsten Bauwerke? Ein Wettstreit entfacht unter den Spielern. Die Spieler schlüpfen in jeder Runde in die Rolle eines anderen Charakters, dabei ist eine ordentliche Portion Gerissenheit gefragt. Wer eben noch die Rechte des Königs hatte, ist jetzt der Dieb... oder doch ein Heiliger?
Das beste Pokerface scheffelt das meiste Gold für seine Stadt.

Citadels, ein Spiel für 2 bis 8 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Bruno Faidutti´s

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So wird Citadels von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   Citadels selbst bewerten
  • Michael S. schrieb am 02.09.2017:
    Ziel des Spiels
    In Citadels ist das Ziel jedes Spielers, der nächste Baumeister des Königreichs zu werden. Dazu errichtet man einfach schon mal die erste prächtige Stadt, um den König zu beeindrucken. Doch eine Stadt baut man natürlich nicht alleine, man muss die Dienste von verschiedenen Charakteren und Gestalten in Anspruch nehmen, um das nötige Geld zu beschaffen. Hat man Geld beschafft, kann man weitere Gebäude bauen, die am Spielende Punkte einbringen. Hat ein Spieler sein 7. Gebäude gebaut, ist das Spiel vorbei und es kommt zur Wertung und Krönung des neuen Baumeisters des Königreichs. Statt wie im Originalspiel von 2000 mit dem Namen "Ohne Furcht und Adel" nur 9 finden sich in dieser überarbeiteten Ausgabe 27 Charaktere, die in immer neuen Zusammenstellungen für langanhaltenden Spielspaß sorgen.

    Aufbau
    In Citadels gibt es je nach Spieleranzahl einige Sonderregeln, die ich hier nicht alle aufgreifen möchte.
    Ich erkläre euch hier die 4-Spieler-Variante, die ohne Sonderregeln auskommt.
    Vor dem Spiel muss man sich entscheiden, mit welchen Charakteren und einzigartigen Gebäuden man spielen möchte.
    Dazu gibt es in der Anleitung einige Vorschläge, die das Spiel in bestimmte Richtungen bringen.
    Am Anfang sollte man einfach die vorgeschlagene Runde mit den entsprechenden Charakteren und Gebäuden spielen.
    Das sind 8 Charakterkarten und die dazugehörigen Plättchen, die man einfach nebeneinander in der Tischmitte auslegt.
    Diese dienen nur dazu, dass die Spieler wissen, welche Charakterkarten im Spiel sind.
    Dann sucht man auch die einzigartigen Gebäude heraus, die für diese Runde angegeben sind und mischt sie mit den Basisgebäudekarten zusammen.
    Davon bekommt dann jeder Spieler vier Karten als Starthand und die übrigen Karten kommen als Nachziehstapel auf den Tisch.
    Auch das Gold legt man auf dem Tisch bereit und gibt jedem Spieler zwei Goldstücke als Startkapital.
    Wer möchte, nimmt sich noch eine Übersichtskarte und dann muss noch ein Startspieler bestimmt werden, der die Krone bekommt.

    Spielablauf
    Citadels läuft jetzt über mehrere Runden, bis ein Spieler seine 7. Gebäudekarte ausgespielt hat, denn dann wird das Spielende eingeleitet.
    Bis dahin besteht jede Runde aus zwei Phasen: Die Auswahlphase, in der die Spieler sich eine Charakterkarte aussuchen und die Aktionsphase, in der sie die Charakterkarte nutzen und Gebäude bauen können.

    a) Die Auswahlphase
    Von den acht Charakterkarten stehen dem Spieler aber leider nicht alle zur Auswahl.
    Darum werden jetzt die Charakterkarten verdeckt gemischt und dann zwei Karten offen und eine verdeckt auf den Tisch gelegt.
    Diese drei Karten sind in dieser Runde schon mal nicht im Spiel. Die Menge der ausgelegten Karten ändert sich je nach Spieleranzahl.
    Von den übrigen Charakterkarten darf sich jetzt der Startspieler eine aussuchen und verdeckt zu sich legen.
    Dann gibt er die übrigen Karten an den nächsten Spieler im Uhrzeigersinn weiter und auch dieser darf sich eine Karte aussuchen.
    Sobald jeder Spieler eine Charakterkarte hat, werden die restlichen ungesehen zu den anderen in die Tischmitte gelegt.

    b) Die Aktionsphase
    Jetzt beginnt die Aktionsphase. Diese beginnt nicht der Startspieler, sondern der Spieler mit der kleinsten Charakterkarte.
    Der Startspieler ruft dazu die Charakterkarte Nummer 1 auf. Hat ein Spieler diese Karte, so deckt er diese auf und macht seinen Zug.
    Dann wird die nächste Zahl aufgerufen, usw. bis alle Zahlen genannt wurden und alle Spieler ihren Zug machen konnten.

    Der Zug des Spielers
    Wenn man am Zug ist, dann beginnt man damit, sein Einkommen zu bestimmen.
    Dazu hat man zwei Möglichkeiten:

    a) Geld nehmen
    Möchte man Geld nehmen, so nimmt man sich einfach zwei Goldstücke aus dem Vorrat.

    b) Karte nehmen
    Möchte man eine Gebäudekarte nehmen, so zieht man zwei Karten vom Nachziehstapel, sucht sich eine Karte aus und nimmt diese auf die Hand.
    Die andere Karte legt man wieder unter den Nachziehstapel zurück.

    Dann kann man ein Gebäude bauen. Um dies zu tun, spielt man einfach eine Gebäudekarte aus der Hand aus, dessen Kosten man mit seinem Gold bezahlen kann.
    Die Kosten stehen links oben auf jeder Karte. Wichtig ist, dass man nur ein Gebäude mit gleichem Namen bauen darf.
    Baut man ein einzigartiges Gebäude, so hat man einen Karteneffekt, der für den Rest des Spiels anhält. Einfach dran denken und nutzen!
    Die Basisgebäude haben alle keine Effekte.

    Charakterfähigkeit nutzen
    Jederzeit während seines Zuges darf der Spieler die Charakterfähigkeiten seiner Karte nutzen.
    Hat die Karte mehrere Fähigkeiten, so darf man diese auch getrennt in seinem Zug benutzen.
    Bekommt man zum Beispiel für eine bestimmte Gebäudeart mehr Gold, so kann man erst das Gebäude bauen und dann das Gold einsacken.
    Jede Charakterfähigkeit darf aber nur 1x pro Zug benutzt werden.

    Hier mal ein paar Beispiele für Charakterfähigkeiten:

    1. Der Assassine darf einen Charakter benennen, den er töten möchte. Ist dieser dann wirklich bei einem Spieler, so muss dieser aussetzen.
    2. Der Dieb darf einen Charakter benennen, den er ausrauben will. Ist dieser bei einem Spieler, so muss dieser all sein Gold übergeben.
    3. Die Magierin darf ihre kompletten Handkarten mit einem anderen Spieler tauschen oder Handkarten ablegen und dafür neue ziehen. usw.

    Hat man seinen Zug beendet, wird einfach die nächste Nummer aufgerufen.

    Spielende
    Das Spiel geht in die Endphase, wenn ein Spieler sein 7. Gebäude in seiner Stadt gebaut hat.
    Dann wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt, sodass alle Spieler gleich oft an der Reihe waren.
    Nun kommt es zur Schlusswertung.

    Schlusswertung
    Für jede Gold oder Silbermünze auf einer gebauten Gebäudekarte bekommt man je einen Punkt.
    Hat man in seiner Stadt mindestens pro Gebäudeart ein Gebäude gebaut, so gibt das drei Punkte.
    Der Spieler, der seine Stadt als erster fertig gebaut hat, bekommt vier Punkte.
    Alle anderen Spieler, die es auch noch geschafft haben, das 7. Gebäude zu bauen, bekommen 2 Punkte.
    Dann muss man noch schauen, ob die einzigartigen Gebäude in der Stadt Punkte bringen.
    Jetzt zählt jeder Spieler seine Punkte zusammen und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

    Kleines Fazit
    Die Regeln von Citadels sind tatsächlich nicht so kompliziert, aber das Spiel selbst sollte man nicht unterschätzen.
    Durch die vielen Charakterkarten kommt eine Vielzahl an Möglichkeiten ins Spiel, die seinesgleichen suchen.
    Im Original "Ohne Furcht und Adel" gab es "nur" 9 Charaktere. Hier gibt es ganze 27.
    Das Wichtigste ist dabei, dass sich die Spieler vor einem Spiel die Charaktere im Spiel anschauen und deren Fähigkeiten verstehen.
    Nur dann kann man das Spiel effektiv spielen, denn alles hängt an den Fähigkeiten der Charaktere.
    Man sollte daher auch erst die vorgegebenen Runden spielen, bevor man sich daran wagt, eigene Zusammenstellungen zu machen.
    Das Spiel ist jedenfalls ein tolles Gesamtpaket von "Ohne Furcht und Adel" mit den beiden Erweiterungen "Die dunklen Lande" und "Die dunklen Gesellen".
    Ich persönlich kannte das Original nicht, und daher kann ich zu den Unterschieden zu damals nichts sagen.
    Was mir an dieser Auflage jedenfalls gut gefallen hat, sind die großen Karten und die schönen Illustrationen.
    Auch die Anleitung ist wieder sehr gut geschrieben, auch wenn diesmal viele Änderungen je nach Spieleranzahl dabei sind.
    Ich denke, wer das Spiel noch nicht kennt und ein Kartenspiel mit taktischer Tiefe und hohem Wiederspielwert möchte, muss zugreifen.
    ___________________
    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/768-citadels.html
    ___________________
    Michael hat Citadels klassifiziert. (ansehen)
  • Wolfgang V. schrieb am 14.05.2017:
    Einleitung:

    Citadels ist eine komplett überarbeitete Version des Kartenspiel-Klassikers Ohne Furcht und Adel, das erstmals im Jahr 2000 veröffentlicht wurde. Die Neuauflage beinhaltet neben dem bekannten Material der Erstausgabe die 2004er Erweiterung Die Dunklen Lande und eine neue Erweiterung namens Die Dunklen Gestalten. Insgesamt wartet die Neuauflage mit neuen Charakteren und neuen Gebäuden auf, die das Spiel vielfältiger und abwechslungsreicher machen.

    Ablauf:

    Zunächst einigen sich die Spieler auf eine Charakterauswahl, bei der zu beachten ist, dass jeder Charakterwert nur einmal vertreten sein darf. Anschließend werden die Gebäude- und Aktionskarten zu einem Stapel vermischt und als verdeckter Nachziehstapel bereitgelegt.

    Jeder Spieler beginnt mit vier zufällig gezogenen Karten und zwei Gold als Startkapital. Der Spieler mit der Charakterkarte mit dem Wert 4 (König, Kaiser oder Patrizier) ist immer der aktuelle Startspieler. Abhängig von der Spieleranzahl werden 0-2 Charakterkarten aufgedeckt und offen ausgelegt. Diese Charaktere stehen im laufenden Durchgang nicht zur Verfügung. Beginnend mit dem König (bzw. Kaiser oder Patrizier) wählen die Spieler reihum geheim eine der verbliebenen Charakterkarten aus und nehmen sie auf die Hand. Nun ruft der Startspieler die mitspielenden Charaktere entsprechend ihres Personenwertes aufsteigend auf. Der jeweilige Spieler gibt sich dann zu erkennen und nimmt sich zwei Gold als Einkommen oder er zieht zwei Karten vom Nachziehstapel, von denen er eine behalten darf. Anschließend kann er ein Gebäude bauen (wenn er das möchte). Die Gebäude des Spiels sind die Gebäudekarten, deren Kosten in Gold bei der Errichtung bezahlt werden müssen.

    Zusätzlich zum Einkommen und Gebäudebau darf der aktive Spieler auch die Sonderfähigkeit seines Charakters nutzen. Die Fähigkeiten sind zumeist interaktiver Natur und schädigen einen zu benennenden Mitspielercharakter. Beispiel: der Spieler mit dem Charakter Dieb führt seinen Zug aus und kündigt des Weiteren an, die Händlerin bestehlen zu wollen. Wenn ein Mitstreiter diese Rolle ausgewählt hat, muss er dem Dieb zu Beginn seines Zugs sein gesamtes Geld geben. Nahezu alle Charakterfähigkeiten ärgern eine andere Person. Die Interaktionsfähigkeit reicht dabei von Mord (Assassine) bis hin zu einer kostenpflichtigen Gebäudezerstörung (Söldner). Auch einzigartige Gebäudekarten beinhalten Sonderboni, die bei der Errichtung des Gebäudes aktiv werden.

    Das Spiel endet, sobald ein Spieler sein siebtes Gebäude errichtet und damit seine Stadt vollendet hat. Dann wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt bevor die Schlusswertung erfolgt. Hierbei erhalten die Spieler Siegpunkte für ihre errichteten Gebäude, für ein Set aus allen Gebäudearten und für die Vollendung der eigenen Stadt. Bestimmte Sonderkarten ergeben unter Umständen weitere Siegpunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

    Meinung:

    Da es bestimmt auch Leute gibt, die Ohne Furcht und Adel noch nicht kennen, wurde in der Ablaufbeschreibung der allgemeine Mechanismus des Spiels vorgestellt. Kenner des Klassikers brauchen aber keine Angst zu haben, denn in diesem Meinungsblock wird verstärkt auf die Unterschiede und die neuen Elemente von Citadels eingegangen.

    Zum einen ist das natürlich die pure Masse. Anstatt acht Charakteren (wie die Erstausgabe) enthält Citadels 27 Personen, wobei sich die Fähigkeiten der einzelnen Wertecharaktere in ihrer Ausrichtung ähneln. Aber wohlgemerkt nur hinsichtlich der groben Ausrichtung. Die konkreten Fähigkeiten sind allesamt einzigartig und absolut originell konzipiert. Und diese Vielfalt bringt nicht nur frischen Wind ins Spiel, sondern sorgt auch für ein grandioses Abwechslungsreichtum, da alle Kombinationen frei wählbar sind. Super! Allein schon mit der Personenvielfalt wird aus einem sehr guten Kartenspiel ein mega-geiles Spiel.

    Einige der neuen Charaktere sind von der 2004er Erweiterung Die Dunklen Lande bekannt. Vereinzelt wurden die Fähigkeiten dieser Personen leicht modifiziert, um eine bessere Balance zu gewährleisten. Der Steuereintreiber wurde sogar komplett verändert und ist nun Bestandteil der neuen Erweiterung Die Dunklen Gestalten. Auch das Design bzw. die Illustration wurde zum Großteil neu aufgelegt, wobei dies keinen Einfluss auf das Spielgefühl und den Spielspaß hat.

    Apropos Spielspaß. Das ist natürlich immer der wichtigste Faktor von jedem Spiel, und Citadels macht gigantisch viel Spaß. Durch die neuen Charaktere ist das Spiel definitiv fieser geworden als die Erstausgabe, und das ist auch gut so. Dennoch wurden der Charakter und das Flair des ursprünglichen Spiels hundertprozentig beibehalten, was sicherlich lobenswert ist. Dem Autor ist es also tatsächlich gelungen, ein etabliertes (und beliebtes) Spielsystem auf der einen Seite beizubehalten und andererseits mit neuen Optionen zu bereichern. Großes Kompliment für diesen gelungenen Spagat. Auch die sonstigen kleinen Modifikationen sind nachvollziehbar und sinnvoll. Beispielsweise wurde die Spieldauer reduziert, indem das Spielende jetzt mit dem siebten errichteten Gebäude eingeleitet wird anstatt mit dem achten (wie in der Erstausgabe von Ohne Furcht und Adel). All diese kleinen Feinheiten sind gut durchdacht und runden Citadels hervorragend ab. Und da auch das Regelwerk ausgezeichnet geschrieben ist und keine Fragen offen lässt, gibt es an dieser Neuauflage absolut nichts auszusetzen.

    Fazit:

    Citadels ist ein Musterbeispiel einer tollen Veröffentlichung für eine größere Spielerrunde. Das Ganze ist leicht zugänglich, besitzt aber trotzdem eine gewisse Tiefe und erfordert ein gutes Einschätzungsvermögen hinsichtlich der Mitstreiter. Wer mit dem Gedanken spielt, sich Ohne Furcht und Adel anzuschaffen, sollte definitiv lieber zur Neuauflage Citadels greifen. Es lohnt sich!

  • Pascal V. schrieb am 09.05.2017:
    Review-Fazit zu „Citadels“, einem schnellen Bluff-, Aktions- und Aufbauspiel.


    [Infos]
    für: 2-8 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-60min.
    Autor: Bruno Faidutti
    Illustration: Andrew Bosley und Simon Eckert
    Verlag: Schmidt Spiele (HiG)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt.: https://boardgamegeek.com/boardgame/205398/citadels-2016-edition/files (s.u.)

    [Fazit]
    Basierend auf dem tollen Vorgänger „Ohne Furcht und Adel“ kommt nun diese Neuauflage unter neuem Namen, aber mit allen (Mini-)Erweiterungen und weiteren Boni sowie dezent angenehmen Designauffrischungen auf den Markt.

    Das Spielprinzip bleibt sich treu, es geht weiterhin darum, dass die Spieler sich jede Runde für 1-2 (je nach Spielerzahl) Charaktere entscheiden und diese in Reihenfolge ihrer Nummerierung in der nächsten Phase ausspielen. Dabei wird deren Sonderfähigkeit genutzt bzw. angekündigt (z.B. gibt der Dieb an, welchen Charakter er bestehlen wird, sobald dieser in Erscheinung tritt) und danach die Aktionen Einkommen (neue Gebäudekarten oder Gold) und Stadtausbau (Bau eines Gebäudes) ausgeführt sowie evtl. noch eine Aktionskarte ausgepielt (wenn im Spiel inkludiert; z.B. „Rasputin“ kann die Effekte von Assassine, Hexe, Magistrat, Dieb oder Erpresser abwehren). Das Spiel endet, sobald ein Spieler sein siebtes Gebäude baut und es gewinnt derjenige, der die meisten Punkte (durch Gebäude) vorweisen kann.

    Diese Neuauflage ändert also nichts Grundlegendes, aber vereint alle Varianten in einem Karton und poliert diese alle etwas auf. Vor allem fällt dies natürlich optisch auf, die Karten sind etwas größer und haptisch wertiger und alle Grafiken sind noch hübscher und detaillierter. Darüber hinaus kommen neue Karten (9 Charaktere, 12 Gebäude) und eine neue Variante („Die dunklen Gestalten“, die in erster Linie neue Spezialgebäudetypen einbringt, z.B. das „Theater“, welches erlaubt einen eigen gewählten Charakter mit einem Mitspieler zu tauschen, oder die „Geheimkammer“ und/oder das „Kapitol“, welche zusätzliche Punkte bei Spielende einbringen oder die „Spelunke“, deren Bau mit Karten statt mit Gold bezahlt werden kann) hinzu.

    Das Schöne hier ist, dass es in jeder Besetzung funktioniert, aber natürlich mehr fordert, wenn es mit mehreren gespielt wird. Bis zu 8 Spieler können sich hier austoben und es wirkt dabei nie unausgegoren! Längen gibt es auch keine, da jeder seinen Zug recht rasch durchführen kann, auch wenn sich öfters angepasst werden muss, je nach zuvor gespielten Charakteren – hier spielen die Aktionskarten oft eine größere Rolle, da manche auch durchaus als Reaktionskarte genutzt werden können. So bleibt die Auswahlphase der Charaktere immer spannend, zumal dadurch, dass pro Runde nie alle zur Verfügung stehenden Charaktere ins Spiel kommen, auch das Bluff-Potential stark vertreten ist.
    Die ebenfalls dezent entschlackte Anleitung gibt den Spielern jegliches Handwerk preis, um ziemlich schnell in ein Spiel einsteigen zu können und darüber hinaus ausführliche Glossars für alle Charakter-, Spezialgebäude- und Aktionskarten und Empfehlungen für nachzuspielende „Szenarien“, bei denen bestimmte Charaktere und Spezialgebäude zum Spielen vorgegeben werden.

    Das Spiel macht auch im neuen Gewand viel Spaß, vllt. sogar etwas mehr, gerade durch die weiteren Kombinationsmöglichkeiten der Varianten und neuen Karten.
    So lohnt es sich auch für Besitzer des Vorgängers zuzuschlagen und wer das Spiel noch gar nicht kennt, erhält quasi einen Kaufbefehl :).

    [Note]
    5 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205398/citadels-2016-edition
    HP: http://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/citadels-48273.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=23580

    Pascal hat Citadels klassifiziert. (ansehen)

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