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Burgenland
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Burgenland



Das Leben im Burgenland floriert, allerorts entstehen neue Burgen, schön anzusehen mit ihren Zinnen, Häuschen und Palästen. Die 2-4 Spieler wetteifern dabei um die wenigen Bauplätze - und so kommt es immer wieder zu Engpässen und Querelen. Wer schafft es in diesem einfachen und spannenden Bauspiel als Erster, alle seine Gebäude zu errichten und so den Sieg zu erringen?

Burgenland, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.

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5 v. 6 Punkten aus 6 Kundentestberichten   Burgenland selbst bewerten
  • Michael S. schrieb am 13.03.2014:
    Ziel des Spiels
    Es wird gebaut im Burgenland. Die eifrigsten Baumeister sind zusammengekommen, um ihre Gebäude und Brunnen in den Burgen des Burgenlands zu errichten. Dabei ist neben Kartenglück auch viel Taktik und Planung gefragt. Doch wer sich zu viel Zeit lässt, verliert vielleicht einen anvisierten Bauplatz an einen anderen Baumeister. Darüber hinaus darf nicht jedes Gebäude einfach in jeder Burg gebaut werden und der Brunnen sowieso nur immer in einer bestimmten Burg. Die taktischen Möglichkeiten sind vielfältig, aber einfach zu verstehen. Wer als Erster seine Gebäude und Brunnen verbaut hat, gewinnt das Spiel.

    Aufbau
    Der Spielplan wird in die Mitte des Tisches gelegt. Die Brunnenkärtchen werden gemischt und offen auf das Brunnenkartenfeld auf dem Spielplan gelegt. Auf den Brunnen der Burg, dessen Zahl auf der obersten Brunnenkarte zu sehen ist, wird der rote Brunnenstein gestellt. Auch die Baumeisterkarten werden gemischt und offen auf das entsprechende Feld gelegt. Ebenso die Bonusplättchen mit dem ?. Diese kommen allerdings verdeckt auf den Spielplan. Zuletzt werden noch die Wechselplättchen auf das entsprechende Feld gelegt.
    Die Grenzsteine legt man in zufälliger Reihenfolge auf die Plätze zwischen den Burgen. Die gemischten Wappenkarten legt man verdeckt neben den Spielplan, ebenso die Jokerkarten. Nun müssen, je nach Spieleranzahl, noch ein paar Felder auf den Burgen mit Gebäuden belegt und so blockiert werden. Die genaue Anzahl findet man sowohl in der Anleitung, wie auch auf dem Sichtschirm.

    Dann bekommt jeder Spieler einen Sichtschirm. Hinter diesen legt er während des Spiels seine Bonus- und Wechselplättchen und die zu verbauenden Gebäude. Davon bekommen die Spieler am Anfang je nach Spieleranzahl unterschiedlich viele. Der jüngste Spieler wird der Startspieler und bekommt 4 Wappenkarten und einen Joker. Dann bekommt im Uhrzeigersinn jeder weitere Spieler eine Wappenkarte mehr, als der Spieler davor, aber auch immer nur einen Joker.

    Spielablauf
    Die Spieler haben pro Runde die Möglichkeit aus zwei Aktionen zu wählen.
    1) Einmal bauen
    2) Zwei Karten ziehen

    1) Gebäude bauen

    a) Bauerlaubnis
    Um in einer Burg zu bauen, muss man sich erst die Erlaubnis dazu besorgen. Dazu braucht man seine Handkarten. Jede Burg liegt zwischen zwei Grenzsteinen. Wenn man in einer Burg bauen möchte, so muss man vier Karten ablegen, die mit den Farben der Grenzsteine zu tun haben. Die Stückelung der Karten ist dabei beliebig.

    Beispiel:
    Der Spieler möchte in einer Burg bauen, die zwischen dem gelben und dem roten Grenzstein steht. Er kann jetzt folgende Karten abgeben:
    - 4 gelbe Karten oder
    - 4 rote Karten oder
    - 3 gelbe, 1 rote Karte oder
    - 2 gelbe, 2 rote Karten oder
    - 1 gelbe, 3 rote Karten.

    Es dürfen auch eine beliebige Anzahl von Jokerkarten eingesetzt werden.

    b) Die Bauregeln
    Jedes der vier Bauwerke hat eigene Regeln beim Bau.

    Die Mauer
    Um eine Mauer zu bauen, muss in der Burg ein freies, eckiges Feld vorhanden sein. Für den Bau einer Mauer bekommt der Spieler sofort einen Joker auf die Hand.
    Ebenfalls erhält er die Belohnung, die auf dem eckigen Feld abgedruckt ist (siehe unten).

    Der Palas
    Pro Burg ist nur ein Palas erlaubt. Gebaut wird er ebenfalls auf ein eckiges Feld aber zusätzlich muss noch ein Baumeister bezahlt werden. Die Kosten für den Baumeister entnimmt man der offen ausliegenden Baumeisterkarte. Die Kosten zahlt man mit den Münzen auf den Wappenkarten. Dann kommt die Baumeisterkarte unter den Stapel und deckt so eine neue Baumeisterkarte mit neuen Kosten auf. Ebenfalls erhält der Spieler die Belohnung, die auf dem eckigen Feld abgedruckt ist (siehe unten).

    Das Haus
    Ein Haus darf nur in einer Burg gebaut werden, in der eine Mauer steht. Pro Mauer ist aber auch nur ein Haus erlaubt. Ebenfalls erhält der Spieler die Belohnung, die auf dem eckigen Feld abgedruckt ist (siehe unten).

    Der Brunnen
    Ein Brunnen darf nur in der Burg gebaut werden, in der der rote Brunnenstein steht.
    Möchte man dort einen Brunnen bauen, so nimmt man sich die oberste Brunnenkarte und dreht diese auf die Rückseite. Bevor man damit jetzt die oberste Kartenmarkierung auf dem Spielplan überdeckt, nimmt man sich noch so viele Karten, bis der dort abgedruckte Münzwert erreicht wurde. Dann deckt man die Markierung zu und der nächste Spieler, der einen Brunnen baut, bekommt dann eben weniger Münzen als Belohnung. Die jetzt offen liegende Brunnenkarte gibt den neuen Platz für den roten Stein an. Auf den jetzt leeren Brunnenplatz stellt der Spieler einen seiner Brunnen ab.

    Die Belohnungen
    Auf den eckigen Feldern des Spielplans findet man ein Symbol, das eine Belohnung für den Spieler darstellt, der auf diesem Feld baut. Es gibt folgende Belohnungen:

    Münzbelohungen
    Wenn man eine Belohnung in Form von Münzen bekommt, so zieht man so lange Karten vom Stapel, bis man mindestens die Summe an Münzen erreicht hat, die der Belohnung entsprechen. Kommt man mit der letzten Karte über den gewonnenen Münzwert, so hat man Glück gehabt und darf diese auch behalten. Die Karten zieht man offen, damit die anderen Spieler die Werte der Karten kontrollieren können.

    Das Wechselplättchen (nach dem Ausspielen aus dem Spiel nehmen)
    Der Spieler erhält ein Wechselplättchen. Dieses darf er jederzeit, auch mehrere, während seines Zuges ausspielen. Spielt der Spieler ein Wechselplättchen aus, so darf er zwei beliebige Grenzsteine miteinander austauschen.

    Die ? - Plättchen (nach dem Ausspielen aus dem Spiel nehmen)
    a) +5
    Jederzeit in seinem Zug darf der Spieler sich eine Münzbelohung in der Höhe von 5 nehmen.

    b) Zusätzlicher Bauplatz
    Der Spieler darf dieses Plättchen in seinem Zug auf eine beliebige Burg legen und hat damit einen Bauplatz mehr, auch wenn die Burg eigentlich schon voll wäre.
    Auf jeder Burg darf allerdings nur ein solcher Bauplatz liegen.

    c) -10 Münzen
    Anstatt von 4 farbigen Karten darf der Spieler, wenn er diesen Bonus nutzt, Karten mit dem Münzwert von 10 Münzen abgeben, um auf einer beliebigen Burg zu bauen.

    d) Gesetzesbruch
    Spielt der Spieler dieses Plättchen aus, so darf er entweder einen zusätzlichen Palas auf eine Burg bauen, auf der schon einer steht, oder ein Haus auf eine Burg bauen, auf der keine Mauer ist.

    Joker
    Stellt ein Spieler ein Gebäude auf ein eckiges Feld mit einem Joker, so nimmt er sich eine Jokerkarte auf die Hand.

    Die Spieler können sich aber auch jederzeit Jokerkarten kaufen. Dazu müssen sie nur Karten mit dem Gesamtwert von 6 Münzen ablegen.

    Die große Burg
    Eine andere Möglichkeit seine Gebäude loszuwerden, ist die große Burg. Dort dürfen die Spieler Mauern, Häuser und Palasse bauen. Allerdings gelten hier andere Bauregeln.
    Es gibt z.B. keinerlei Belohnungen und die Kosten für den Bau werden wie folgt bezahlt:
    - Eine Mauer darf man bauen, wenn man 4 gleichfarbige Karten oder 6 verschiedenfarbige Karten abgibt.
    - Ein Haus darf man bauen, wenn man 5 gleichfarbige Karten oder 7 verschiedenfarbige abgibt.
    - Einen Palas darf man bauen, wenn man 6 gleichfarbige Karten oder 8 verschiedenfarbige abgibt .

    2) Karten ziehen
    Kann oder möchte man kein Gebäude oder einen Brunnen errichten, so kann man auch zwei Karten nachziehen. Ein Handkartenlimit besteht dabei nicht.

    Spielende
    Schafft es ein Spieler, alle seine Gebäude und Brunnen zu verbauen, so ist er der Gewinner des Spiels.

    Kleines Fazit
    Burgenland ist ein sehr schönes Familienspiel. Ich habe es mit zwei Spielern und mit 4 Spielern getestet und es funktioniert beides hervorragend. Taktische Möglichkeiten sind vorhanden, aber überfordern die Zielgruppe von 8+ nicht.
    Man kann verschiedene Strategien anwenden, um seine Häuser loszuwerden. Der einzige Glücksfaktor besteht in den Karten, die zufällig gezogen werden. Ansonsten kann man alles gut planen, wenn einem der Mitspieler nicht einen Strich durch die Rechnung macht.

    Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf den Innenteil des Sichtschirms. Hier finde ich die bildliche Erklärung des "Wann und wie darf ich welches Gebäude bauen und was bekomme ich dafür" nicht sehr aussagekräftig. Das hätte man sicher besser und eindeutiger lösen können.
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    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:

    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/244-burgenland.html
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    Michael hat Burgenland klassifiziert. (ansehen)
  • Frank L. schrieb am 25.07.2014:
    Beschreibung:
    In Burgenland sollen neue Befestigungen und Burgen entstehen. Die Spieler sind Baumeister und errichten gemeinsam auf den Bauplätzen Mauern, Brunnen, Häuser und Palässe aus ihrem Vorrat. Dazu sammeln die Spieler passende Karten, die sie zum Bauen benötigen. Wer verbaut am schnellsten seinen Gebäudevorrat?

    Ablauf:
    Zu Spielbeginn werden die verschiedenfarbigen Grenzwappen zwischen den Burgen verteilt.

    Reihum können die Spieler eines ihrer Gebäude bauen oder Farbkarten vom Stapel nachziehen.
    Für jeden Bau müssen vier Karten in den Farben benachbarter Grenzwappen bezahlt werden. Dabei können beliebig viele Joker eingesetzt werden.
    Es gelten folgende Bauregeln:
    • Ein Brunnen kann nur auf dem Bauplatz gebaut werden, den die aktuelle Brunnenkarte zeigt. Als Belohnung darf man Farbkarten nachziehen. Die Anzahl der zu ziehenden Karten nimmt mit der Zeit ab.
    • Alle anderen Gebäude werden auf einem beliebigen quadratischen Bauplatz der Burgen errichtet.
    • Für jedes Haus einer Burg muss bereits eine Mauer stehen.
    • Platziert man eine Mauer, erhält man Joker-Karten als Belohnung (die höher ausfällt, je mehr Mauern in dieser Burg bereits stehen).
    • In jeder Burg kann maximal ein Palas stehen. Außerdem müssen zusätzlich Münzwerte entsprechend der obersten Baumeister-Karte bezahlt werden. Dabei wird nicht die Farbe der Karte, sondern deren Münzwert beachtet.

    Anschließend erhält der Spieler die auf dem Baufeld aufgedruckte Belohnung wie z.B. eine Joker-Karte, Karten nachziehen oder ein verdecktes Bonusplättchen. Je nach Art ermöglichen sie das Vertauschen von Farbwappen, das Missachten bestimmter Bauregeln oder einen zusätzlichen Bauplatz.

    Neben den vielen kleinen Burgen gibt es eine zentrale große Burg, in der beliebig viele Gebäude gebaut werden können. Das kostet je nach Gebäudeart eine bestimmte Anzahl gleich- oder verschiedenfarbiger Handkarten.

    Das Spiel endet sofort, sobald ein Spieler sein letztes Bauteil auf Spielplan platziert hat.

    Fazit:
    Die Regeln von Burgenland sind relativ einfach: Farbkarten sammeln und anschließend ausspielen, um Gebäude zu errichten. Beim Ziehen der verdeckten Bonusplättchen sowie der (möglichst passenden) Karten spielt das Glück eine ziemlich wesentliche Rolle. Gerade weil man mehrere farbgleiche Karten benötigt. Durch die Boni der verschiedenen Baufelder kommen ein paar strategische Optionen ins Spiel. Generell sollte man versuchen, möglichst viele Boni miteinander zu kombinieren.

    Außerdem sollte man möglichst frühzeitig seine Brunnen bauen, weil man dann mehr Karten nachziehen darf. Palässe sollte man möglichst bauen, wenn eine niedrige Baumeisterkarte offen ausliegt, um weniger bezahlen zu müssen.

    Interessant wirkt sich die Regel aus, dass man durch den Bau von Mauern Jokerkarten erhält - insbesondere in einer Burg, in der bereits Mauern stehen. Dadurch kommt es öfters vor, dass viele Mauern zusammen in derselben Burg platziert werden. Dann aber gibt es nicht genügend Mauern für den Häuserbau (wir erinnern uns: Für jedes Haus in einer Burg muss es eine Mauer geben). Ist das der Fall, gewinnen die Bonusplättchen "zusätzlicher Bauplatz" (den man einfach an eine Burg mit Mauern anlegen kann) und "Aussetzen der Bauregeln" (damit kann man ein Haus auch ohne Mauern bauen) enorm an Wert.
    Gerade zum Ende des Spiels, wenn es immer enger auf dem Spielplan wird, sind die Bonusplättchen sehr wichtig. Denn dann wird es immer schwieriger, passende Farbkarten zu bekommen.

    Unter diesen Umständen lohnt es sich auch, in der großen Burg zu bauen. Dies ist nämlich ziemlich teuer und wird deshalb eher am Ende des Spiels genutzt, wenn nur noch wenige Bauplätze übrig sind.

    Der Spielplan und die Karten sind sehr schön gestaltet. Auch sehr schön sind die zahlreichen Holzgebäude.
    An die Übersicht im Spiel (welche Farbwappen gelten für welche Burg) muss man sich aber erst einmal gewöhnen.

    Insgesamt ein nettes Familienspiel.
    Frank hat Burgenland klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 07.05.2014:
    Flinkes Bauspiel für 2-4 Spieler ab 9 Jahren von Inka und Markus Brand.

    Um die Wette bauen die Spieler Burgen aus, indem sie die passenden Karten sammeln und ausspielen und geschickt die diversen Boni einsetzen.


    Spielvorbereitung:
    Der Spielplan mit den Burgen kommt in die Tischmitte, die Tauschplättchen und die gemischten Bonusplättchen als verdeckter Stapel auf ihre Plätze am Spielplanrand.
    Die Farbkarten werden als gemischter Stapel verdeckt abgelegt und Jokerkarten offen daneben.
    Die Baumeister- und Brunnenkarten wollen gut gemischt sein und offen auf ihre korrespondierenden Ablagen gelegt werden, der rote Anzeigestein wird auf den Brunnenplatz der Burg gestellt, deren Nummer die oberste Brunnenkarte angibt.
    Die Grenzsteinmarker werden zufällig auf die Wege verteilt und die Spieler erhalten jeder einen Sichtschirm und je nach Spielerzahl X Mauern, Häuser und Palasse als eigenen Vorrat. Die restlichen Gebäudefiguren werden nach vorgegebener Reihenfolge auf den Burgen des Spielfeldes verteilt.
    Der Startspieler zieht vier Karten vom Farbkartenstapel und einen Joker, die nachfolgenden Spieler ziehen ebenfalls einen Joker und jeweils eine Farbkarte mehr, als der vorherige Spieler.


    Spielziel:
    Als Erster alle Gebäudeteile verbaut zu haben.


    Spielablauf:
    Der aktive Spieler hat immer zwei Aktionen zur Wahl: a) einmal bauen oder b) zwei Farbkarten nachziehen.


    a) um ein Gebäude (Mauer, Haus, Palas, Brunnen) bauen zu können, muss zunächst kontrolliert werden, zwischen welchen Grenzsteinen die Burg liegt, in der gebaut werden soll. Die Farben der Grenzsteine geben vor, welche vier Farbkarten der Spieler ablegen muss, um das gewünschte Gebäude setzen zu können.

    Dabei kann er vier Karten der einen Farbe oder jede Kombination aus den beiden vorgebenen Farben ausspielen (0:4, 1:3, 2:2, 3:1, 4:0), solange er so vier Karten ausspielen kann. Hat er Jokerkarten auf der Hand, kann er diese für jede "Fehl"farbe einsetzen - nach dem Ausspielen und Bauen werden die Farbkarten auf eine offene Ablage gelegt, die Jokerkarten wieder oben auf den offen Jokerkartennachziehstapel.

    Bauregeln:

    - Mauern dürfen auf jedes freie quadratische Feld jeder Burg gestellt werden. Anschliessend darf der Spieler für jede dort nun stehende Mauer eine Jokerkarte nehmen.

    - Häuser dürfen auf jedes freie quadratische Feld jeder Burg gestellt werden, solange pro Haus auch eine Mauer in derselben Burg steht (somit kann erstmal immer nur ein Haus gebaut werden, da es nur drei quadratische Bauplätze pro Burg gibt, aber es gibt einen "extra Bauplatz"-Bonusmarker^^).

    - Palasse dürfen auf jedes freie quadratische Feld jeder Burg gestellt werden, allerdings pro Burg nur einmal. Außerdem muss neben den üblichen vier Farbkarten auch die zuoberst ausliegende Baumeisterkarte "bezahlt" werden. Hierfür zählen die Münzen auf jeder Farbkarte und somit legt der Spieler zu den vier Farbkarten noch X Karten hinzu!

    - Brunnen werden auf das einzig runde Feld pro Burg gebaut und immer nur in der Burg, die aktuell über den roten Anzeigemarker verfügt.
    Wer einen Brunnen baut, erhält zur Belohnung soviele Münzen in Kartenform, wie die aktuell offene Brunnenablageanzeige darstellt (5, 4, 3, 3, 2, 2, 1, 1). Hiernach wird die zuoberst liegende Karte auf das noch offene Ablagefeld verdeckt abgelegt und der rote Anzeigemarker auf die neue Burg versetzt, die von der nun zuoberst liegenden Brunnenkarte angegeben wird.

    Generelle Boni:
    Jedes quadratische Baufeld zeigt ein Bonus-Symbol, entweder eine Jokerkarte (der Spieler nimmt sich nach dem Bau eine Jokerkarte), ein Münzsymbol (der Spieler nimmt sich entsprechend viele Karte auf die Hand, bis der Münzwert erreicht ist), ein Tauschsymbol (der Spieler nimmt sich ein Tauschplättchen) oder ein "?" (der Spieler nimmt sich das oberste, verdeckte Bonusplättchen).

    Das Tauschplättchen erlaubt das Vertauschen zweier beliebiger Grenzsteine.

    Die Bonusplättchen erlauben dem Spieler das Bauen eines zusätzlichen Gebäudes in einer besetzten Burg, das Bauen entgegen der Regeln, die zusätzliche Einnahme von Münzen (Karten) und/oder die alternative Bezahlung von Karten im Wert von 10 Münzen statt vier passenden Farbkarten für den Bau eines Gebäudes.

    Kann ein Gebäude nicht mehr in eine Burg gebaut werden, besteht noch die Möglichkeit in die große Burg in der Spielplanmitte zu bauen. Dort darf jedes Gebäude (ausser Brunnen) gegen entsprechende "Bezahlung" gebaut werden und zwar ohne Bauplatzbegrenzung.


    b) der Spieler zieht die zwei obersten Karten vom Farbkartennachziehstapel - es gibt kein Handkartenlimit - und beendet seinen Zug.


    Spielende:
    Das Spiel endet, sobald ein Spieler alle seine Gebäude auf dem Spielfeld unterbringen konnte. Dieser Spieler war der schnellste Baumeister und wird zum Gewinner gekürt.


    Fazit:
    Burgenland ist ein leicht zugängliches, hübsches Bauspiel mit schnellem Rundenablauf.
    Einzig das Pappmaterial ist Ravensburger-untypisch etwas dünn geraten.
    Die Spielmechanik ist schnell verinnerlich und so lassen sich die Runden auch ohne große Grübelei flink spielen - es kommt keinerlei Langatmigkeit auf.
    Die Testrunden waren gemischt besetzt und so konnte festgestellt werden, dass sowohl Wenig-, wie auch Vielspieler gleich motiviert und angetan waren.
    Das Spiel hält auch gut die Balance zwischen leichter Taktik und gelegentlichen Glücksmomenten beim Nachziehen der Karten oder Boni, insgesamt kam nie ein unfaires Spielgefühl auf.
    Das Spiel macht Spaß und dürfte sich als Familienspiel gut in den Händlerregalen machen - ob es auch für eine SdJ-Auszeichnung reicht, wird sich zeigen^^.
    Pascal hat Burgenland klassifiziert. (ansehen)
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