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Bremerhaven
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Bremerhaven



Bre­mer­ha­ven ist ein Stra­te­gie­spiel mit ein­fa­chen und intui­ti­ven Regeln, aber vie­len klei­nen span­nen­den Entscheidungen.

Kern­ele­ment des Spiels sind fünf Arbei­ter­kar­ten. Diese sind unter­schied­lich stark und wol­len Runde für Runde mög­lichst effi­zi­ent ein­ge­setzt wer­den, um pas­sende Schiffs-, Auf­trags– und Gebäu­de­kar­ten für den Spie­ler an Land zu zie­hen. Wer es schafft, ein­ge­hende und aus­ge­hende Waren auf­ein­an­der abzu­stim­men, kann gut ver­die­nen. Geld alleine macht aber nicht glück­lich; ein Hafen will auch erwei­tert wer­den. Inves­ti­tio­nen in den Hafen und das Abfer­ti­gen mög­lichst impo­san­ter Schiffe erhö­hen das Pres­tige. Erst eine gelun­gene Kom­bi­na­tion aus Geld und Pres­tige garan­tie­ren viele Siegpunkte.

Wer hat am Ende den bes­ten Hafen?

Bremerhaven, ein Spiel für 1 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Robert Auerochs

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      5 v. 6 Punkten aus 6 Kundentestberichten   Bremerhaven selbst bewerten
      • Matthias N. schrieb am 05.11.2013:
        Meine Erwartungen an Bremerhaven waren hoch. Schließlich ist es ein "lookout-games"-Spiel und der Verlag steht nun mal für geniale Komplexität.

        Nun ja, das Spiel ist in der Tat nicht schlecht und es macht auch Spaß und hat durchaus seine taktischen und strategischen Raffinessen. Aber es fordert nicht sonderlich und spielt sich sehr locker und ein wenig seicht. Vielleicht sogar ein wenig zu seicht.

        Wir beginnen mit einem Hafen, der drei Anlegestellen für Überseeschiffe hat und 5 Parkplätze für die logistischen "Aufträge" (Reisebusse, Spediteure etc.). Der Clou ist, dass einem in der Langversion des Spiels noch nicht der ganze Hafen zur Verfügung steht und man diesen erst einmal ausbauen (freischaufeln) muss. Auf jedem freien Hafenfeld kann man dann entweder einen Container, eine Kiste, einen Passagier oder ein Ölfass lagern. Oder aber man benutzt ein Hafenfeld zum Bau eines Gebäudes, dass einem den ein oder anderen Vorteil und vor allem aber Prestigepunkte bringt.

        Pro Spielrunde stehen einem 5 Bietkarten (zu Beginn des Spiels mit den Werten 1-5) zur Verfügung, mit denen man im Idealfall 5 (oder weniger) Aktionen ersteigern kann. Es gibt drei Leisten mit offen ausliegenden Aktionen, wie z.B. "neue Gebäude erwerben", "Baugenehmigung" (hier kann ich den Hafen freischaufeln, neue Gebäude bauen oder die Anlegestellen für die ganz großen Schiffe vergrößern) oder "Aufwerten der Bietkarten" (hier kann ich meine niedrigste Bietkarte gegen eine höhere Karte austauschen und hab dann in der nächsten Runde einfach "die besseren Karten") oder ich kann die "Spielreihenfolge ändern", was auch finanziell lukrativ ist,denn der Startspieler ist der Kapitän und erhält pro Runde das größte Einkommen. Preise für die Waren und Passagiere kann man auch neu festlegen (dies lohnt sich vor allem, wenn eigene Aufträge fällig werden und man das Optimum an Geld rausschlagen will).Außerdem liegen pro Runde mit Waren und/oder Passagieren beladene Schiffe aus, die ich durch Höchstgebot in meinen Hafen locken kann (allerdings muss dann auch mindestens eine Anlegestelle frei sein und diese muss auch groß genug für das Schiff sein - logischerweise wird ein Ozeanriese nicht anlegen können, wenn meine Anlegestellen nicht ausgebaut sind; dann ist eben nur Platz für die kleinen Kähne!). Und schließlich kann ich noch Speditionen und Reisebusunternehmen zu meinem Hafen locken, damit diese die mit den Schiffen angekommenen Waren und Passagiere auch gegen Geld aufnehmen und fortschaffen können.

        Nach der Versteigerung der Aktionen werden die Aktionen, die ich ersteigert habe, entsprechend abgehandelt und durchgeführt. Anschließend kann ich auf meinem Hafen die Waren platzgünstig verschieben, ggf. auf die ausliegenden Logistikaufträge, ich kann aber gegen Abgabe von einem Geld auch zwei Kisten in einen Container umwandeln und umgekehrt, ich sollte die Schiffe entladen (dafür brauche ich Platz) usw. Nun werden reihrum von jeder Karte (Schiffe und Aufträge) Zeitmaker entfernt. Wird von einer Karte der letzte Zeitmaker entfernt, dann verlässt z.B. das entsprechende Schiff den Hafen. Habe ich es nicht geschafft, das Schiff bis dahin komplett zu entladen, dann fährt das Schiff mit den Waren davon und ich hab Pech gehabt. Ebenso mit den Aufträgen: Habe ich noch nicht alle geforderten Waren und/oder Passagiere auf die Aufträge platziert und der letzte Zeitmaker wird entfernt, dann gilt der Auftrag als nicht vollständig erfüllt und ich muss eine Konventionalstrafe bezahlen. Unabhängig davon erhalte ich aber für jede Ware, die auf solch einen Auftrag liegt, nun entsprechend der aktuellen Preisauslage Geld. Hier wäre es wichtig, bereits vorher die Aktion "Preise neubestimmen" ersteigert zu haben um hier wirklich individuell die Preise zu seinen Gunsten beeinflusst zu haben.

        Am Ende jeder Runde wird der Prestigewert des Hafens ermittelt. Hier haben die im Dock anliegenden Schiffe und die im Hafen errichteten Gebäude entsprechende Werte, die nun zusammengezählt werden. Übersteigt der Wert dabei den aktuellen Wert, dann wird der Prestigewert des Hafens neu angepasst (der Prestigewert eines Hafens kann also immer nur steigen, aber niemals wieder fallen - einmal erworbenes Prestige wirkt also langfristig nach).

        Am Ende des Spiels wird der entgültige Prestigewert mit dem vorhandenen Bargeld multipliziert. Wer hier das höchste Ergebnis hat, gewinnt. Auf Einzelheiten, wie z.B. Ereignisse, die pro Runde durch eine sehr schön gestaltete Hafenzeitung ins Spiel kommen, bin ich jetzt nicht eingegangen.

        Das alles hört sich zwar sehr komplex und schwierig an, ist es aber im Grunde genommen gar nicht. Die Regeln sind in sich schlüssig und bedingt durch eine gewisse Logik auch schnell erfasst. Schiffe kommen an, müssen entladen werden, dafür braucht man Platz, Logistikunternehmen holen Waren und Passagiere ab, dafür bekommt man Geld. Logisch, oder?

        Was mir ein wenig fehlt, ist der Mangel. Im Grunde genommen hat man immer Waren, die Docks sind meistens mit Schiffen belegt und die Aufträge kann man in der Regel, wenn man ein wenig aufpasst, auch meistens erfüllen. Also man verwaltet definitiv keinen Mangel und so plätschert das Spiel dann manchmal doch dahin. Recht spannend verläuft die Versteigerungsphase der Aktionen; hier kann man auch schon mal gehörig seine Mitspieler verärgern. Wenn man z.B. merkt, dass der Mitspieler in dieser Runde einige Aufträge abhandelt, weil dort nur noch ein Zeitmaker liegt, dann kann man versuchen, den Preis für die Aktion "Preise neu bestimmen" in die Höhe zu treiben oder gar zu ersteigern, um den Mitspieler die Preise gründlich zu verhageln. In der Regel benötigt man aber jede Aktion selber, so dass solche interaktiven Aktivitäten wohl eher selten sein dürften.

        Das Spiel macht Spaß, das Spielmaterial ist sehr stimmig, durchaus umfangreich und in sehr guter Qualität, die Spielanleitung sehr gut strukturiert und durch die Kommentare von "Käpt´n Aha" auch locker aufgepeppt. Der Wiederspielreiz dürfte jetzt nicht all zu hoch sein (ist aber durchaus vorhanden). Doch das Spiel hat durchaus Potential für zahlreiche Erweiterungen, die es bestimmt dann auch bald geben wird.

        Zur vollen Punktzahl reicht es dann doch nicht ganz, weil es sich eben dann doch ein wenig zu seicht spielt. Trotzdem ein tolles Spiel, dass sehr gute 5 Punkte vollauf verdient hat!
        Matthias hat Bremerhaven klassifiziert. (ansehen)
        • Peter M., Sascha K. und 7 weitere mögen das.
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        • Matthias N.
          Matthias N.: Also ich habe die Kritik von Peter (wenn es denn überhaupt eine Kritik war) als durchaus sehr konstruktiv aufgefasst. Schließlich braucht man... weiterlesen
          09.01.2014-16:36:53
        • Ulrich H.
          Ulrich H.: Danke für die Rezension, Spiel kommt erstmal auf meine Merkliste.
          12.05.2015-17:07:53
      • Pascal V. schrieb am 24.05.2014:
        Biet- und Optimierungsspiel für 1-4 Spieler ab 12 Jahren von Robert Auerochs.

        Alle Spieler wollen ihren Hafen am effektivsten und ertragsreichsten einsetzen, um die meisten Siegpunkte zu erreichen. Dazu müssen sie gegeneinander um Aufträge und Schiffsladungen bieten sowie für genug Ausbauten am Hafen selbst sorgen, die das Abfertigen und Produzieren einfacher bzw. rentabel machen.

        Die Vorbereitung des Spiels ist etwas umfangreich, da sehr viele, vor allem kleine, Materialien (Kaipoller, Kisten, Fässer, Container, Passagiere, Gelder) sortiert werden wollen. Die Spielpläne werden passend zusammengesteckt, die Spieler erhalten ihre Hafentableaus, Bietkarten (Arbeiter) und ein gewisses Startkapital, je nach zuvor ermittelter Startspielerreihenfolge. Zu Beginn nötige Abdeckkarten für die Lagerplätze der Häfen und ein Prestigepunktemarker werden ebenfalls noch an die Spieler vergeben, die diese auch entsprechend platzieren.
        Ereignis-, Preis-, Gebäude- sowie Schiffs- und Auftragskarten werden evtl. sortiert und gut gemischt auf ihre Plätze gelegt. Die Ereignis(zeitungs)karten kommen auf die rechte Seite des Zeitungsständers (Holzablage) und werden später nach "links geblättert". Die Schiffsfigur zur Anzeige der verbleibenden Runden kommt je nach Spielerzahl auf das entsprechende Startfeld der Rundenleiste.

        Der Spielablauf selbst ist dann rundenweise recht einfach gestrickt, wenn auch beim Vorlesen etwas komplex anmutend - es wird sehr ausführlich und viel beschrieben, was eigentlich gar nicht so verkehrt ist, aber einen aufwendigeren Spielmodus vermittelt, als sich nachher wirklich wiederfindet^^.

        Es werden pro Runde vier Phasen durchgespielt. Die Spieler beginnen mit der Gebotsphase, bei der sie an jeden der drei ausliegenden Pläne (Stadtplan, Seefahrtsplan, Auftragsplan) ihre Arbeiterkarten (im Wert von 1-7) anlegen können, in der Hoffnung am Ende dort das jeweils höchste Gebot abgegeben zu haben - man darf mehrere Karten an einen Platz legen, die Werte werden addiert!

        Hier wird also (voraus-)geplant, was in den Ausführungsphasen nachher vollzogen werden soll. Am Stadtplan kann Geld bezogen, Gebäude gekauft, Baugenehmigungen beantragt, Arbeiterkarten erweitert, Marktpreise neu bestimmt und die Zugreihenfolge geändert werden.

        Geld bezieht man i.d.R. aus Verzweiflung, wenn man nicht weiss, wohin mit der letzten Karte z.B.^^.

        Gebäude bringen durchweg große Vorteile im Spielablauf durch zusätzliche Einnahmen, extra Warenproduktion, mehr Prestigepunkte, Vereinfachung der Lagerung, u.v.m.

        Um aber Gebäude auch bauen zu können, wird eine Baugenehmigung benötigt, die ausserdem auch die Erweiterung der Docks (zusätzliche Kaipoller bauen, die das Anlegen grösserer Schiffe erlauben) ermöglichen und die Lagerkapazitäten erhöhen (versperrte Lagerbereiche öffnen).

        Zu Beginn hat jeder Spieler 5 Arbeiterkarten im Wert von 1-5 auf der Hand, die zum Bieten benutzt werden. Hier bei der Erweiterung des Einflusses wird die Karte mit dem kleinsten Wert gegen eine aus dem eigenen Vorrat mit dem nächsthöheren Wert getauscht. So hat man später "bessere" Gebotskarten zur Verfügung.

        Das Ändern der offen ausliegenden Marktpreiskarte kann Sinn machen, wenn man durch Produktion z.B. überschüssige Waren zu einem anderen Preis los zu werden erhofft.

        Das Ändern der Zugreihenfolge (Karriereleiter) schliesslich bringt den Vorteil evtl. als Erster Gebote abzulegen und ein höheres Grundgehalt, dass beim Abhandeln dieses Feldes auch gleich immer ausgezahlt wird.

        Das Bieten auf ausliegende Schiffe und Aufträge erklärt sich von selbst, die Schiffe bringen Waren, die Aufträge fordern Waren. So muss man also zuschauen, immer möglichst just in time *G* die richtigen Waren im Hafen zu haben, um gut an dem Handel zu verdienen, sonst hagelt es Konventionalstrafen.

        Nach der Abgabe aller Gebote, folgt die allgemeine Ausführungsphase, in der die drei Pläne auf ihre Gebote hin kontrolliert werden und jeder Spieler mit dem vorliegend höchsten Gebot den Zuschlag erhält (bei Gleichstand, der in der (Zug-)Rangfolge höher Stehende). Der Spieler nimmt dann also die Karte (Schiff, Auftrag, Gebäude) zu sich bzw. führt die entsprechende Aktion durch (Bauen, Arbeiterkarten tauschen, Preiskarte tauschen, Zugreihenfolge ändern).
        Einzig die Felder der Baugehmigung und Einflusserweiterung können von mehreren Spielern benutzt werden. Hier darf der Erstplatzierte die Aktion umsonst durchführen, alle anderen zahlen die Differenz ihres Gebots zum Höchstgebot und danach den vollen Höchstgebotspreis bei mehrfacher Nutzung in den Vorrat.

        Als dritte Phase folgt die individuelle Ausführung, die eigentlich alle gleichzeitig ausführen können/dürfen.
        Hier wird nun gebaut, produziert, Waren verschoben/gewandelt (2 Kisten können in 1 Container "gepackt" werden), Prestigepunkte gesammelt (von im Hafen liegenden Schiffen und manchen Gebäuden) und evtl. Aufträge abgehandelt, wenn denn die Zeit dafür abgelaufen ist.

        Zeitmarker: eine sehr gewiefte Spielmechanik wurde durch die Zeitmarker eingebaut. Jedes Schiff und jeder Auftrag erhält bei Annahme eine Anzahl X an Zeitmarkern (durch die jeweilige Karte vorgegeben). Hiermit wird das Ankommen, Anlegen, Verladen, etc. simuliert.
        In jeder Runde wird am Ende der individuellen Phase von jeder Karte ein Zeitmarker entfernt, bis keiner mehr auf der Karte liegt. In dem Fall wird dann nämlich die Karte direkt ausgeführt, sprich, das Schiff liefert die Waren ab (Warenmarker werden von der Schiffskarte auf den Hafenplan auf freie Felder gelegt (1 Ware = 1 Feld; ausser bei Kisten, 2 Kisten = 1 Feld)) und der Auftrag erwartet die korrekten Waren in verlangter Anzahl (Waren vom Hafenplan auf die Auftragskarte legen).
        Die Schiffskarte wird einfach abgelegt und die Auftragskarte wird abgelegt, nachdem kontrolliert wurde, ob auch alles erfüllt wurde. Wenn ja, gibt es pro Ware den aktuellen Marktpreis ausgezahlt und evtl. eine Prämie, wenn nein, muss der Spieler noch eine Strafe in Form von Geld und gelegentlich Prestigepunkten zahlen.

        Nach dieser Phase folgt das "Aufräumen" und die Lücken auf den Plänen mit Karten werden regelkonform gefüllt. Zudem erfolgt hier das rundenabschliessende Ereignis in Form einer Zeitungsschlagzeile, die eine bestimmte Bedingung sofort oder für die kommende Runde zur Ausführung vorgibt (z.B. man darf nur 4 statt den 5 Gebotskarten nutzen, oder ein landendes Schiff hat eine Ware mehr an Bord, u.v.a.)! Zuletzt nehmen alle Spieler ihre Arbeiter(gebots)karten wieder auf die Hand und das Rundenanzeigeschiff^^ wird um X Felder (s. künftige Zeitungsseite) vorgezogen.

        Es beginnt eine neue Runde, wieder mit dem Bieten, usw.

        Das Spiel endet, sobald die Schiffsfigur das letzte Feld (ein Ankersymbol) der Rundenleiste erreicht hat.
        Nun werden alle evtl. noch am Hafen ausliegende Aufträge behandelt, als wären sie regulär (zeitlich) abgelaufen und der Spieler erhält je nachdem noch Geld oder zahlt Strafe.
        Abschliessend zählt jeder sein Geld und multipliziert diese Summe mit dem Prestigewert seines Hafens. Das Ergebnis ist die Siegpunktzahl und der Spieler mit der höchsten Zahl gewinnt.


        Bremerhaven ist ein tolles, gelungenes Optimierungsspiel mit viel Abwechslung und Potential für viele Spielrunden. Es klingt zunächst komplexer und schwieriger, als es dann wirklich ist. Sitzen die Rundenabläufe einmal, spielt es sich recht locker flockig, aber das ist ja nichts Schlechtes!

        Wer ein optisch und qualitativ gut aufbereitetes Bietspiel mit Hafenatmosphäre sucht, ist hier wunderbar fündig geworden. Aufgrund des immer fast zeitgleichen Absolvierens der Runden durch die Spieler kommt nie Langeweile oder Langatmigkeit auf und die paar kleinen Pausen, die entstehen könnten, werden sowieso zur (Voraus-)Planung genutzt. Glücksmomente gibt es kaum, da auch die Bietkarten (Arbeiter) von allen relativ gleichmäßig aufgewertet werden und so nur noch das Taktieren bleibt, welchen Weg man nun beschreiten möchte: viele Waren anhäufen bei gut ausgebauten Lagerplätzen im Hafen oder viele Boni durch (teure) Gebäude einheimsen, oder ganz im Zeitmanagement aufgehen bei der Verfolgung rentabler Aufträge, mit den Warenpreisen spekulieren, sich auf Zinsen ausruhen, die Damen im Rotlichtviertel alle Arbeit machen lassen, ...es gibt soviele Möglichkeiten^^ - somit wird das Spiel doch ein wenig komplex *G*, aber die Spielmechanik ist es nicht, was das Spiel auch so angenehm macht und auch für Gelegenheitsspieler apart werden läßt.

        Bei knapp 2 Stunden Spielzeit wird man gut unterhalten und freut sich eigentlich schon auf eine künftige Spielrunde!



        weiterführende Hinweise:
        - BGG-Eintrag: http://boardgamegeek.com/boardgame/137237/bremerhaven
        - HP: http://lookout-spiele.de/spiele/bremerhaven/
        - Anleitung: deutsch
        - Material: deutsch, aber alle Textkarten liegen auch auf englisch und italienisch vor
        - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=5748
        Pascal hat Bremerhaven klassifiziert. (ansehen)
        • Oliver M., Mahmut D. und 6 weitere mögen das.
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        • Thomas L.
          Thomas L.: Wieder einmal ein ausführlicher, gelungener Spielbericht! Hast du es Solo auch ausprobiert?
          24.05.2014-19:17:27
        • Mahmut D.
          Mahmut D.: Vielen Dank für die schöne Rezi, Pascal! Bei mir liegt Bremerhaven seit Essen 2013 unbespielt im Regal. ich finde die Ausstattung nicht... weiterlesen
          25.05.2014-05:28:35
        • Pascal V.
          Pascal V.: Thomas: danke :) und nein, noch nicht, darum hab ich s auch nicht erwaehnt^^.

          Mahmut: danke Dir^^....ja, ich erwaehne ja wie futzelig die Teile ... weiterlesen
          25.05.2014-10:00:58
      • Jörn F. schrieb am 27.10.2013:
        Ein klares Spiel für Vielspieler, das an Le Havre erinnert, aber dabei nicht deren Länge in voller Besetzung erreicht! Man hat seinen Hafen und zu Anfang 5 Karten von 1 bis 5! Diese setzt man an die verschiedene Bereiche d.h. In den Hafen, dort gibt es Boote mit Ladungen, die aber bestimmte Vorrausetzungen benötigen, damit der eigene Hafen angelaufen wird.
        Oder man legt Karten in den Auftragsbereich, die es dort abzuholen und zu erfüllen gilt und als drittes bleibt noch der Bereich indem man am meisten ins Spielgeschehen eingreift. Dort kann man punkteträchtige Gebäude holen, die Spielerreihenfolge ändern, denn wer oben steht, bekommt das meiste Einkommen. Man kann Bauplätze ersteigern, dennn nur dann dürfen wir bauen , man kann pro karte Geld holen und die Karten höherwertig tauschen (es gibt Sie bis 9).
        Es gilt seine Punkte richtig anzulegen, da auch mehrere Karten erlaubt sind und die zahl, gleichzeitig die Kosten bestimmt.Legt man hoch, zahlt man mehr, ist der Abtsnd, dabei zum höchsten sehr weit z.B. von der 1 zur 5 zahlt man noch die Differenz zum Grundpreis!
        Der Kai kann mit Pollern,Lagerhäusern etc ausgebaut werden und die Waren werden dort abgelegt. Die Aufträge und die Anlegezeiten der Boote werden mit kleinen Uhren angezeigt, von der jede Runde eine vom boot oder Auftrag entfernt wird.
        Ist die Zeit abgelaufen, bekommt man für erfüllte Aufträge Geld!Die Boote und einige Gebäude bringen Prestigepunkte, die auf dem Tableau angezeigt werden. Am Ende jeder Runde (10 Runden) fährt ein Boot am Wasser lang und zeigt die verblieben Spielzeit an. Dann gibt es eine liebevoll gemachteZeitund ala VAldora die Ereignisse hervoruft am Ende jeder Runde. da werden Steuern bezahlt, mehr Geldeinnahmen beschlossen etc.
        Am Ende werden die geidreserven mit den Prestigepunkten multipliziert und der höchste Wert gewinnt.
        Ein liebevoll aufgemachtes Spiel, das mir sehr gut gefällt, da die Komplexität leicht zu begreifen ist und sich locker spielt!
        Jörn hat Bremerhaven klassifiziert. (ansehen)
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