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Betrayal at the House on the Hill (engl.)
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Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Betrayal at the House on the Hill (engl.)



Das Geräusch von Fußtritten, der faulige Geruch des Todes, das Gefühl, dass Etwas den Rücken herunterkrabbelt - all das und mehr findet man in diesem Spiel. Die Spieler erkunden das alte Haus auf dem Hügel in mehreren Szenarien.

ACHTUNG: Das Spiel ist komplett auf Englisch.

Betrayal at the House on the Hill (engl.), ein Spiel für 3 bis 6 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Milton Bradley



Translated Rules or Reviews:

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      So wird Betrayal at the House on the Hill (engl.) von unseren Kunden bewertet:



      6 v. 6 Punkten aus 8 Kundentestberichten   Betrayal at the House on the Hill (engl.) selbst bewerten
      • Nadja H. schrieb am 15.03.2011:
        Die alte Version (die meines Erachtens vom Cover her schöner gemacht ist) ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele, da es eine gelungene Mischung aus Lege- und Rollenspiel-light darstellt. Auch das Spielmaterial läßt nichts zu wünschen übrig.
        Nadja hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)
        • Markus H., Torsten P. und 6 weitere mögen das.
        • Pascal V. mag das nicht.
        • Einloggen zum mitmachen!
        • Hartmut M.
          Hartmut M.: Ist ja alles Geschmackssache, aber ich finde das neue Cover viel stimmiger und es verströmt eine schöne Gruselatmosphäre. :)
          15.03.2011-23:35:19
        • Pascal V.
          Pascal V.: Und wo ist der Rezi-Vergleich mit der alten Version dann?
          14.11.2011-12:22:06
        • Mark B.
          Mark B.: Weiß nicht... Das alte Cover war mehr "B-Movie" und spricht zum Inhalt des Spiele. Ich habe viel Spass mit dem alten gehabt, übrigens.
          09.12.2011-23:30:15
      • Sven T. schrieb am 04.01.2011:
        Ich habe noch die "alte" Version, also kann ich nicht einschätzen, ob sich bei der Neuauflage viel verändert hat. Wie dem auch sei, das Original ist eines meiner Lieblingsspiele und wird auch von Gelegenheitsspielern immer wieder gern gespielt.
        Die Regeln sind zuerst etwas komplex, lassen sich aber relativ gut "as you go" erklären, da am Anfang sowieso alle zusammen arbeiten.
        Da es über 50 verschiedene Horrorszenarien gibt, wird es auch nicht schnell langweilig, wenngleich sehr oft schon zu Beginn des "Verrates" klar ist, ob die Helden gewinnen oder der Verräter.

        Das Spielmaterial ist sehr gut, allerdings empfehlen sich für viele kleine Ziplock-Beutel zum Aufbewahren der unzähligen Counter.

        Außerdem muss man schon recht gut Englisch können um die Karten und besonders auch die Regeln für den "Verräter" eigenständig zu verstehen.

        Sven hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)
      • Roland S. schrieb am 04.08.2015:
        Finstere Nacht. Ein einsames, lange verlassenes Herrenhaus auf einem Hügel, weit abseits der nächsten Siedlung. Ein Gruppe illustrer Leute, die mit Taschenlampen bewehrt dieses Gebäude erkunden wollen - was soll denn dabei schon passieren?!
        Doch sobald sie die alte staubige Eingangshalle des ehemals prächtigen Anwesens betreten haben, schlägt hinter ihnen die Eingangstüre ins Schloss und lässt sich nicht mehr öffnen. Der Weg zurück ist versperrt, es geht nur noch nach vorne... Willkommen bei "Betrayal at House on the Hill" (dt. "Verrat im Haus auf dem Hügel")

        Betrayal at House on the Hill (kurz: BaHotH) ist ein anfänglich(!) kooperatives Erkundungsspiel für 3-6 Spieler im Stil des klassischen Horrorfilms ("B-Movie"), das sich etwa nach der Mitte zu einem kompetitiven Spiel wandelt, nämlich dann, wenn sich einer der Beteiligten - vom Zufall bestimmt - plötzlich als Verräter entpuppt. Doch dazu später mehr...

        BaHotH kommt als kompakter und gut designter Spielekarton und beinhaltet: Eine Vielzahl von Raumplättchen aus Karton, acht Würfel mit den Werten 0-2, sechs Spielfiguren aus Plastik, sechs doppelseitige Charakterplatten aus Karton (mit den spielrelevanten werten), viele Tokens aus Karton, viele Markierungsclips aus Plastik und drei Stapel mit Karten (Item, Event, Omen). Darüber hinaus gibt es drei Hefte: Das Regelbuch, der "Traitor's Tome" (Spezielle Informationen für den späteren Verräter) und der "Survival Guide" (Spezielle Informationen für die Nichtverräter).

        Zum Spielablauf: Zu Spielbeginn werden die Start-Raumplättchen für die Eingangshalle, die obere Etage und das Kellergewölbe ausgelegt, Würfel, Raumplättchen, Tokens und Karten griffbereit platziert. Jeder Spieler wählt nach Gutdünken eine der Figuren aus und nimmt sich die zugehörige Charakterplatte. Diese sind doppelseitig bedruckt, jede Seite zeigt eine andere Variante derselben Person, die Werte beider Seiten variieren. Der Spieler kann frei wählen, welche Variante ihm besser gefällt. Jede Spielfigur besitzt vier Werte ("Traits"): Speed und Might (körperlich) sowie Sanity und Knowledge (geistig). Der Startwert ist farblich hervorgehoben. Der Spieler nimmt sich vier Markierungsclips und markiert seine Startwerte damit (s. Abbildung).
        Dann kann's auch schon losgehen.

        In jedem Spielzug kann man sich mit der eigenen Spielfigur im Haus bewegen und durch Türen neue Räume betreten. Befindet sich hinter der Türe noch kein Raum, dann nimmt man vom verdeckten Raumplättchen-Stapel ein passendes Teil. Die Rückseiten der Raumplättchen geben jeweils an, in welchen der drei Etagen das Plättchen ausgelegt werden darf. Unpassende Plättchen werden dabei einfach übersprungen und kommen dann halt später ins Spiel. Der Spieler legt den gezogenen Raum dann aus und stellt seine Figur hinein. In vielen Räumen findet sich eines der drei Kartensymbole (Item, Event, Omen) in der Ecke abgedruckt. Ist das der Fall, muss der Spieler die oberste Karte des entsprechenden Stapels ziehen und vorlesen. Entweder findet er einen nützlichen Gegenstand oder hat eine schaurige Begegnung mit etwas Unheimlichem. In vielen Fällen muss er einen Wurf auf einen der vier Werte ablegen und dabei eine gewisse Mindestzahl erwürfeln, die auf der Karte angegeben ist. Der Spieler wirft dann Würfel entsprechend seines Charakterwerts. Beispiel: Ein schauriges Ereignis fordert einen Wurf auf Sanity. Dort hat der Spieler den Wert 4. Er nimmt entsprechend vier Würfel und erwürfelt damit 3 Punkte. Das Ergebnis liest er dann auf der Ereigniskarte ab.
        Manche Räume haben selber besondere Eigenschaften, diese sind dann auf dem Raumplättchen selber abgedruckt. So gibt es beispielsweise den "Collapsed Room", bei dem der Boden brüchig ist und der erste Spieler, der ihn aufdeckt, stürzt in den Keller, wenn er nicht mindestens 5 Punkte mit "Might" erwürfelt. Der Sturz bringt dann gegebenenfalls körperlichen Schaden mit sich, der ebenfalls wieder die Werte des Charakters absenkt. Sterben kann man bei BaHotH nicht - zumindest nicht vor dem Verrat... danach sehr wohl.
        Auf diese Weise erkunden die Spieler Raum um Raum das gruselige Anwesen und müssen sich immer wieder mit schaurigen Begegnungen und Phänomenen herumplagen, aus denen sie gestärkt oder geschwächt oder bereichert mit ausrüstung hervorgehen können.
        Von besonderer Bedeutung sind jedoch die 13 Raumplättchen, auf denen das Omen-Symbol abgedruckt ist. Wird ein solches neu im Haus ausgelegt, zieht der Spieler eine Omen-Karte, die wiederum ein Ereignis, einen Ausrüstungsgegenstand oder einen Begleiter repräsentiert, den man im Haus vorgefunden hat. Omen-Karten werden offen ausgelegt und nicht wieder abgelegt wie Ereigniskarten. Im Anschluss an jede Omen-Karte muss der "Haunt Roll" (Spuk-Wurf) durchgeführt werden. Dabei muss mit 6 Würfeln die aktuelle Anzahl der Omen-Karten überwürfelt werden. Gelingt das, geht das Spiel unverändert weiter; misslingt das jedoch, dann...

        Plötzlich verändert sich die Atmosphäre, die Schatten verfinstern sich. Die Präsenz von etwas Bösem ist fast schon greifbar, als ein Stoß unbekannter Ursache das alte Anwesen in seinen Grundmauern erzittern lässt.

        Der "Haunt" (Spuk, Heimsuchung) hat stattgefunden. Das kooperative Spiel findet (meistens) an diesem Punkt ein Ende, alle Figuren können ab jetzt auch sterben. Durch einen cleveren Zufallsmechanismus wird jetzt das Verräterszenario ausgewählt. BaHotH kennt 50 verschiedene Haunt-Szenarios, von denen jedes einzigartig ist und die Spieler vor andere Herausforderungen stellt. Die meisten dieser Szenarios beinhalten einen Verräter, der ab dann gegen die anderen Spieler antritt, jedoch gibt es auch Szenarios ohne Verräter (alle gegen das Spiel) oder mit einem geheimen Verräter.
        Jetzt macht man traditionell eine kurze Spielpause, denn jetzt müssen beide Parteien erst einmal ihr Büchlein studieren. Der Verräter - so es ihn gibt - liest seine Informationen am besten räumlich getrennt von den übrigen Spielern, denn es ist gewollt, dass beide Parteien unterschiedliche Kenntnisstände über die Hintergründe des "Haunts" haben. Die beiden Bücher ("Traitor's Tome" und "Survival Guide") beschreiben den Haunt aus dem Blickwinkel der jeweiligen Partei, etablieren neue Spielregeln und Möglichkeiten und definieren die Gewinnbedingungen für beide Seiten. In den meisten Fällen besteht das Ziel darin, die jeweils andere Seite zu eliminieren. Der Verräter wird zum ausgleich dafür, dass er alleine ist, mit zusätzlichen Kräften und Privilegien ausgestattet. Viele Szenarios stellen ihm starke Monster an die Seite oder verwandeln ihn gar selber in ein solches.
        Ein Unentschieden kann es bei BaHotH nicht geben... eine Seite wird den Sieg erringen, doch welche wird es sein?

        Mein Fazit:
        BaHotH liefert ein kurzweiliges Spielvergnügen im Bereich von 1-2 Stunden Spielzeit bei zugleich hohem Wiederspielwert. Dafür sorgen der variable Aufbau des Spielfelds als auch die fünfzig verschiedenen Haunt-Szenario, die überdies auch jeweils aus zwei Perspektiven erlebt werden können (Verräter und Helden). Das Erkunden des Anwesens und die gruseligen Ereignisse liefern auch dann noch Freude, wenn man schon einige Partien hinter sich gebracht hat.
        Die Spielregeln sind gut erklärt und intuitiv erfassbar, Details muss man immer mal wieder nachblättern, wenn man sie nicht gerade parat hat, aber das stört den Spielfluss nur marginal. Die Spielmechanismen sind eingängig, der Modus zur Bestimmung des Verräters ist zufallsbedingt, was ich als sehr positiv empfinde, denn so kann auch ein erfahrener Spieler nicht gezielt darauf hinarbeiten, diese Rolle zu bekommen, was ihm einen unfairen Vorteil gegenüber unerfahrenen Spielern einbrächte. Es gibt im Regelbuch Hinweise, wie man verfahren kann, wenn man den zufällig ermittelten "Haunt" nicht spielen will, weil man ihn schon kennt, auch das ist positiv hervorzuheben. Das Spielmaterial ist qualitativ hochwertig, lediglich bei den Markierungsclips sind immer welche dabei, die nicht richtig halten wollen und verrutschen. Das Spielmaterial lässt sich sauber und ordentlich im Spielkarton unterbringen, so dass herumfliegende Teile eher die Seltenheit darstellen.
        Einschränkendes Merkmal: BaHotH gibt es bislang nur in Englisch, und da es viel zu lesen gibt (Kartentexte und die Haunt-Beschreibungen), sind Leute mit schlechten Englischkenntnissen klar im Hintertreffen. Für die Nichtverräter ist das weniger tragisch, denn da reicht es, wenn wenigstens einer die Texte verstehen und weitergeben kann, aber der Verräter ist alleine mit seinem Text und wenn er dann sein Szenario nicht richtig versteht und die zusätzlichen Spielregeln nicht begreift, dann endet das Ganze für ihn wahrscheinlich in einem Fiasko. Aus diesem Grund und auch aus dem gruseligen Hintergrund heraus ergibt sich natürlich, dass dieses Spiel für Kinder eher ungeeignet ist, sondern eher Erwachsene adressiert.
        Von dieser sprachlichen Einschränkung abgesehen ist BaHotH aber ein grandioses Spiel, das viel Spaß macht, knackige Herausforderungen präsentiert und immer wieder Grund zum Jubeln oder Stöhnen liefert.

        Meine Punktewertung:

        1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
        2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
        3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
        4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
        5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
        6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
        Roland hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)
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