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  • Spiel des Jahres - Empfehlungsliste
    Spiel des Jahres - Empfehlungsliste
    2022
    Empfehlungsliste Kennerspiel
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Arche Nova



Die Spieler errichten einen moderenen, wissenschaftlich geführten Zoo. Sie legen Gehege an, beheimaten Tiere und unterstützen weltweit Artenschutzprojekte. Es gilt sowohl die Attraktion des Zoos zu steigern als auch Artenschutzpunkte zu sammeln. Mehr als 250 Karten sorgen für einen hohen Wiederspielreiz.

Arche Nova , ein Spiel für 1 bis 4 Spieler im Alter von 14 bis 100 Jahren.
Autor: Mathias Wigge



Translated Rules or Reviews:

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So wird Arche Nova von unseren Kunden bewertet:



6 v. 6 Punkten aus 38 Kundentestberichten   Arche Nova selbst bewerten
  • Andreas K. schrieb am 18.10.2021:
    Arche Nova ist ein neues Zoolege-/Zoobauspiel.
    Ein neues Zoolegespiel...???? NEIN!!!
    Bei Arche Nova handelt es sich meiner Meinung nach um ein komplexes Expertenspiel mit verschiedenen Spielelementen.
    Eines vorweg. Die Anleitung ist super geschrieben und leitet den Spieler (auch den Anfänger) super durch die Spieloptionen. Dazu gehört auch ein separates Glossar sowie eine ausführliche Symbolübersicht.
    Das Spielmaterial besteht aus 212 Zookarten, 11 Endwertungskarten, 12 Basisartenschutzprogrammen, sowie jeweils 5 Aktionskarten je Spieler (20 Stück), einem großen, rechteckigen Spielplan, 1 Verbandstableau (jeweils starke Pappe), 8 doppelseitigen Zooplänen (etwas dickeres Papier), sowie reichliche weitere Pappmarker (Gehege, Kioske/Pavillons, Sonderbauwerke, Partnerzoos, Universitäten, Bonusmarker und Geld). Aus Holz bestehen die Verbandsarbeiter (je 4 pro Farbe), die Zählsteine (je 3 pro Farbe) Markierungssteine (je 25 Würfelchen pro Farbe), sowie 1 Pausenmarker.
    Wie wird nun gespielt. Das ist ganz einfach. Jeder Spieler hat seine 5 Aktionskarten, die unterhalb seines Zooplanes angedockt sind. Von diesen spielt er pro Zug jeweils eine Karte aus und führt diese Aktion aus. Einfach, gell? Nein, dem ist nicht so. Alle Spieler haben zwar die gleichen Karten, die aber nicht alle die gleiche Stärke haben. Die ist nämlich abhängig, vom Dockingpunkt des Zooplanes. Wir haben hier 5 verschiedene Stärken der Aktionskarten, von 1 - 5. Das heißt, dass ich mit einer Aktionskarte auf Dockingplatz 3 diese Aktion mit einer Stärke von drei ausführen darf. Je höher die Zahl, desto stärker die Aktion. Zum Beispiel kann ich mit der Aktionskarte ´Bauen´ an Dockingstation 3 ein Bauwerk der Größe 3 bauen. An Dockingstation 1 nur eines der Größe 1. Habe ich also nun die Karte an Dockingstation 3 gespielt rücke ich die Karten auf 1 und 2 jeweils eine Stufe nach rechts und die gerade ausgespielte Karte auf die 1. So kann ich durch vorausschauendes Planen meine Karten zu den gewünschten Stärken hin spielen. Durch gewisse Boni kann ich meine Aktionskarten auf jeweils stärkere Aktionen upgraden, indem sie umgedreht werden. (Dieses Aktionskartensystem ist so ähnlich wie bei Concordia oder Flotilla, nur noch viel ´trickiger´).
    Ziel des Spiels ist es, den eigenen Zooplan mit diversen Ausbauten auszubauen und dafür Boni zu kassieren. Die Gehege wollen mit Tieren bestückt werden. Aber die Tiere fühlen sich nicht in jedem Gehege wohl. Hier liefern die super gestylten Karten einen Überblick, was die Tiere nun zum Wohlfühlen brauchen, quasi was für eine Gehegeart nötig ist. Für Nachhaltige Tierhaltung gibt es Bonuspunkte. Mann kann Verbindungen mit Partnerzoos der 5 Kontinente aufnehmen. (Jeder Spieler kann aber nur maximal 4 Partnerschaften eingehen!). Außerdem wird die Zusammenarbeit mit diversen Universitäten belohnt. Hier kann jeder Spieler mit dreien kooperieren.
    Feste Spielrunden gibt es nicht. Das Spiel endet, wenn sich die Zählsteine eines Spielers auf der Attraktions- und Artenschutzleiste überholen. (So ähnlich wie bei Raja of the Ganges).
    Dieses ist bis hier nur ein sehr grober Überblick über die Aktionen. Trotz nur 5 Aktionskarten ist hier ein super verzahntes Strategiespiel entstanden. Das Spielgefühl mit reichlichen Spielaspekten und Vorplanungen für die nächsten Spielzüge ist einfach nur klasse. Man hat nie das Gefühl nichts machen zu können. Im Gegenteil, DEN Zug zu machen ist das schwierige. Weil eben zu viel zu bedenken ist. Das ist aber nicht Spielmindernd, sondern macht eben den Reiz von Arche Nova aus. Der Wiederspielreiz ist auch extrem hoch. Die 8 doppelseitigen Zoopläne mit diversen Startvorteilen und die 212!!! Zookarten bieten auch auf lange Sicht viel Abwechselung für zukünftige Partien.
    Wie gesagt, ist dieser Artikel nur ein kleiner, grober Überblick über das Spiel.
    Ich habe das Freitag auf der Messe gekauft und im Vorfeld bei Feuerland vorbestellt. Diese 60€ sind für mich gut angelegt. Ich habe ein super Strategiespiel bekommen. Die Ausstattung und das Spielmaterial sind sehr gut. (stabile, gut bedruckte Karten usw). Das Einzige, was mich etwas stört sind die dünnen Zoopläne. Das ist aber jammern auf hohem Niveau.
    Matthias Wigge hat hier ein super Spiel auf den Weg gebracht. Ich würde dieses aufgrund der vielfältigen Spielmöglichkeiten und nötigen Vorausplanungen als Expertenspiel einstufen. Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für Strategen und eine volle 6er Wertung!
    Andreas hat Arche Nova klassifiziert. (ansehen)
    • Wolfgang M., Christian S. und 17 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Katja S.
      Katja S.: Für mich klingt der Aktions-Kartenmechanismus ziemlich genau nach Civilization - Ein neues Zeitalter. Ist das so?
      Das ganze Spiel klingt... weiterlesen
      26.11.2021-07:32:54
    • Andreas K.
      Andreas K.: Hallo, ja, das ist so. Arche Nova habe ich nun schon öfters gespielt. Der Spielreiz lässt nicht nach. Gibt immer noch etwas zu optimieren. Und... weiterlesen
      26.11.2021-08:31:07
    • Jörg R.
      Jörg R.: Das Spiel ist wirklich gut! Mir fehlt nur ein wenig Interaktion.
      05.04.2022-17:10:00
  • Pascal V. schrieb am 17.12.2021:
    Review-Fazit zu „Arche Nova“, einem Optimierungsspiel.


    [Infos]
    für: 1-4 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 90-150min.
    Autor: Mathias Wigge
    Illustration: Loïc Billiau, Dennis Lohausen und Steffen Bieker
    Verlag: Feuerland Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/342942/ark-nova/files
    dt.: https://www.feuerland-spiele.de/spiele/arche_nova.php?show=dwl

    [Fazit]
    „Arche Nova“ ist ein äusserst gelungenes Konglomerat verschiedener Spielmechaniken und fordert von den Spielern genaue Planung und Übersicht. Dabei gilt es einen Zoo wirtschaftlich und attraktiv zu halten und darüber hinaus auch an Artenschutzprogrammen teilzuhaben. Dabei möchten die Spieler immer mehr machen, als möglich ist…eine teils knifflige Herausforderung bei eingeschränkter Aktionszahl. Wer im Wettstreit um die höchste Punktzahl in Relation von Attraktivität und Artenschutzboni die Nase vorne haben wird, kann bis zum Spielende spannend bleiben.

    Jeder Spieler hat einen eigenen Zooplan vor sich liegen auf welchem Gehegeplättchen tetris-like abgelegt werden. Dabei wollen die Bedingungen für die einziehenden Tiere beachtet (nahe an Wasser oder Felsen) und vorzugsweise zugleich auch eventuelle Boni abgegriffen werden. Unterhalb des Plans werden die 5 Aktionskarten abgelegt, mit deren Hilfe die Spieler ihren Zoo steuern. Hierbei wird die jeweilige Stärke, die per Plan jeder Karte zugewiesen wird, bei der Aktionsnutzung berücksichtigt. Je höher der Stärkewert, desto wertiger wird die Aktion und damit deren Möglichkeiten, z.B. mehr Tiere anschaffen oder mehr Gehege bauen. Der Clou hier ist, dass jede genutzte Karte immer auf das erste Feld (Stärke 1) gelegt wird und die anderen Karten entsprechend aufrücken. So kann gesteuert werden, wann welche Karte in welchem Stärkebereich ausliegt – natürlich mit eventuellen Abstrichen, wenn dafür mal eine andere, an sich benötigte Aktion mit Stärke X, verschoben werden muss.

    Den eigentlichen, auf jeden Fall im optischen Sinne, Kern bilden dann die über 200 Tier- und Sponsorenkarten. Erstere sind in einer fantastischen Vielzahl und Abwechslung vorhanden und zweitere in begrenzterer Stückzahl, aber dafür mit eigenen, meist anhaltenden, Effekten für den Spielverlauf. Ein Zoo benötigt Tiere, ganz klar und so steigt der Attraktivitätswert i.d.R. mit jedem neuen Tier. Es können aber auch über die Artenschutztafel Tiere wieder ausgewildert werden. Dies bringt dort reichlich Extra-Punkte, schmälert aber natürlich wieder die Attraktivität des Zoos.
    Die Karten sind klasse gestaltet, neben den unheimlich hübschen Fotos gibt es alle nötigen Informationen und Attribute in nachvollziehbarer (ok, in den ersten Partien schaut man noch ab und zu auf der DIN A4 – Übersicht nach) Ikonografie und/oder kurzen Textpassagen. Da findet sich dann das Herkunftsland wieder, die Tierrassen-Zugehörigkeit (hie und da der Einfachheit halber dezent angepasst), die bevorzugte Landschaft, Punkte und Kosten, benötigter Platz in einem Gehege sowie evtl. Effekte und Vorbedingungen.
    Viele Karten bedingen sich gegenseitig. So müssen für manche Tiere eine bestimmte Anzahl an Symbolen (z.B. dreimal Kontinent Asien auf schon im eigenen Zoo anliegenden Karten) im Zoo vertreten sein, damit diese sich wohlfühlen bzw. sich überhaupt ansiedeln lassen.
    Dann gibt es da noch besondere Tiergehege, die manches Tier lieber bewohnt. Dafür gibt es auch besondere Lege-Plättchen und um diese auf dem Zooplan unterbringen zu können, bedarf es auch oft der Erfüllung besonderer Vorgaben. Dies kann sich aber lohnen, denn oft wird in diesen spezielleren Gehegen (z.B. das Reptilienhaus) weniger Platz benötigt und so können mehr Tierkarten im eigenen Zoo ausgelegt werden. Die Tierkarten kommen i.d.R. durch die zugehörige Aktion von der offenen Auslage oder dem hohen^^ Nachziehstapel zum Spieler.

    Die Plättchenlegerei wird überdies mit Kiosken und Pavillons bereichert, welche zusätzliches Einkommen und Punkte bescheren.
    Das Einkommen wird immer dann ausgeschüttet, wenn eine Pause ausgelöst wird. Der Pausenmarker rückt auf einer eigenen Leiste vor, wenn bestimmte Aktionen genutzt werden („Karten-Aktion“) und sobald er sein Zielfeld erreicht, wird eine kurze Wertungspause eingelegt. Während dieser wird neben bestimmten Wertungsmechanismen und (Karten-)Aufräumarbeiten vor allem ein Einkommen ausgezahlt, welches sich nach dem Fortschritt auf der Attraktivitätsleiste richtet – je mehr „Punkte“, desto mehr Geld gibt es. Und das so verdiente Geld ist dringend nötig! Denn genauso wie es immer viel zu wenige Möglichkeiten gibt, seine ganzen Aktionspläne pro Zug auszuführen, ist Geld meist Mangelware. Tieranschaffungen kosten Geld, genauso wie der Bau von Gehegen. Sponsorenkarten richten sich, gottseidank, nur nach dem aktuellen Stärkewert der Aktion….sonst wäre der Name ja auch ad absurdum geführt^^.

    Das zuvor erwähnte Artenschutzprogramm kommt auf einer eigenen Spieltafel unter und bietet, via „Verband“s-Aktion, diverse Möglichkeiten dort zu punkten und so den zugehörigen Punktemarker vorzurücken. Dies ist dringend nötig, denn das Spiel endet, wenn sich die beiden Punktemarker (Attraktion & Artenschutz) überschneiden und dann gewinnt, wer hier eben die beste Differenz zwischen den beiden Leisten aufweisen kann!
    Dazu bietet der Artenschutz Möglichkeiten mit Partnerzoos in Kontakt zu treten und dies mit einem entsprechenden Plättchen auf der Zootafel zu bekunden (fortan kosten Tiere aus der Region 3 weniger), mit Universitäten zusammen zu arbeiten (entsprechende Plättchen geben Boni z.B. in der Forschung), es können dort auch weitere Verbandsmitarbeiter angeworben werden, so dass dem Spieler hier mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen und vor allem kann man durch den Hort einer bestimmten Anzahl und Art Tiere Extra-Punkte sammeln.
    Später steht auch noch eine Spendenmöglichkeit zur Wahl: Geld gegen Punkte. Doch dazu muss die entsprechende Aktionskarte erst aufgewertet werden.

    Die eigenen Aktionskarten können an vier Stellen des Spiels (z.B. durch Erreichen bestimmter Ruf-Punktzahlen) aufgewertet werden – insgesamt sind nur 4 von 5 Karten verbesserungsfähig, dies sorgt u.U. auch noch einmal für besondere Überlegungen. Dies kostet nichts und die Karte wird einfach umgedreht. Ab sofort stehen dann die gleichen Aktionsmöglichkeiten in deutlich verstärkter Form zur Verfügung.

    So vergeht Runde um Runde, bei im Schnitt 2-3 Stunden Spielzeit, in der jeder immer fleissig und möglichst geschickt seine Pläne umzusetzen sucht. Interaktion gibt es dabei kaum, da jeder auf seiner Zootafel plant und wirtschaftet, mal vom Wegschnappen ausliegender Karten oder den besonderen Fähigkeiten mancher Tiere (z.B. sorgt das Gift mancher Schlange für das temporäre Zwangsausspielen von Aktionskarten) abgesehen. Aber das ist ok, es ist technisch gesehen ein Multiplayer-Solitärspiel, aber man schaut immer gerne bei den anderen zu, allein schon um die vielen schicken Karten kennen zu lernen – und bis man die alle im Spiel aktiv gesehen hat, vergehen einige Partien! Die eigene Planung sollte aber taktisch nicht versumpfen, da man sonst zur Grübelbremse werden kann, somit bitte gerne die Ideen während der Mitspielerzüge eruieren :)!

    Rundum wusste „Arche Nova“ bisher in diversen Partien mit verschiedener Spielerbesetzung (Experten und Gelegenheitsspieler) durch die Bank weg zu überzeugen und wird noch viele weitere Mal seinen Weg auf den Spieltisch finden. Die vielen Möglichkeiten seine Pläne voranzutreiben und in jeder Partie gänzlich anders „an die Sache“ herangehen zu können sorgt für einen großen Wiederspielreiz und mit dem tollen Spielmaterial zudem für die entsprechende Motivation. Die Übersicht zu behalten, bei den vielen (Punkte-)Leisten und Aktionsbereichen, ist sicherlich für nicht so versierte Spieler eine Herausforderung, aber mit Geduld und einem sorgsamen Erklärbären funktioniert dies auch gut.
    Dem Autor gelang hier ein ausgezeichnetes Konzept, wenn auch keine Spielmechanik-Innovation, die von uns sogleich ausgezeichnet wurde!

    [Note lt. Kompetenz-Team]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/342942/ark-nova
    HP: https://www.feuerland-spiele.de/spiele/arche_nova.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie: 21 Fotos]
    https://www.heimspiele.info/HP/?p=30848
    Pascal hat Arche Nova klassifiziert. (ansehen)
  • Susanne L. schrieb am 11.12.2021:
    Da es hier bisher erst eine Rezension zu Arche Nova gibt, \r\nschildere ich meine Eindrücke nach der Erstpartie vor einer Woche bei Freunden,\r\ndie ihr Exemplar von der SPIEL mitgebracht haben.\r\nMir liegen aktuell weder Spiel noch Anleitung vor, es handelt sich also um ein Gedächtnisprotokoll ohne Anspruch auf vollständig korrekte Begriffe.\r\n\r\nDas enthaltene Material und die Karten samt Mechanismus hat Andreas K. bäreits beschrieben.\r\n\r\nViele vergleichen Arche Nova mit Terraforming Mars (eins meiner Lieblingsspiele), und es gibt durchaus gewisse Ähnlichkeiten, auf die ich jeweils eingehe.\r\nMit den gegenläufigen Artenschutz- (große Schritte) und Attraktivitäts-(quasi Einkommens-) (kleine Schritte) Leisten ist auch ein von Rajas of the Ganges bärkanntes Element enthalten.\r\n\r\nArche Nova ist fordernd; anstelle des gemeinsamen Erschließen des Karamell-Schokoriegels ;-) baut hier jede/r einen individuellen Zoo: \r\nTetris-artiges Auslegen von aneinander angrenzenden Gehege-Plättchen unterschiedlicher Größe (proportionale Kosten) auf dem eigenen Papier-´Tableau´, in die dann Tiere mit individuellen Anforderungen einziehen, d.h. Handkarten in meine bärsönliche Auslage wandern (und ggf. später wieder ausgewildert werden können). \r\nJe mehr Tiere (Anzahl bzw. Gehege-Größe), desto höher die Attraktivität meines Zoos. (DinoGenics lässt grüßen).\r\n\r\nErstlinge bärkommen den Einsteiger-Zoo mit bäreits vorhandenem Startgehege (dies spart etwas Bauaktionen und -kosten; siehe TM Einsteiger-Konzerne und kostenfreie Startkarten); Fortgeschrittene spielen mit zu Bärginn leerem Zoo und starten den Gehegebau irgendwo am Rand des Geländes.\r\n\r\nJede/r hat den gleichen Satz von fünf Aktionskarten, die an Slots von 1 bis 5 unterhalb des Tableaus angelegt werden.\r\nInteressant ist der Mechanismus, die fünf im Spiel möglichen Aktionen anhand dieser (nach dem Zug verschobenen) Karten zu planen/auszuführen, deren Stärke von 1 bis 5 der aktuellen Position entspricht.\r\n(Durch Abgabe von Plus-Markern kann ich die Aktion verstärken.)\r\nDie genutzte Aktionskarte wird am Ende des Zuges auf Position 1 (ganz links) gelegt, alle zuvor links dieser Karte bärfindlichen Aktionskarten werden um eine Position (Stärke) nach rechts verschoben.\r\n\r\nDiese Aktionen sind u.a. Bauen, Tiere einziehen lassen (dann wird das zuvor gebaute Gehege-Plättchen umgedreht), Karten bärkommen (offene oder verdeckte), Einkommen generieren, Helfer auf dem Artenschutz-Tableau einsetzen, z.B. zwecks Studium (eins von drei Universitätsplättchen -> Bonus erhalten), Koobäration mit anderen Zoos/Projekten (jedes der fünf Kontinentplättchen verringert die Kosten beim Ausspielen entsprechender Tierkarten, Platz habe ich für vier), Bärteiligung an ausliegenden Artenschutz-Projekten (Kontinent-/Tierart), auf der entsprechenden Karte wird ein Klötzchen von meinem Tableau abgelegt und schaltet mir hier einen einmaligen Sofort- oder mehrmaligen Einkommens-Bonus nach Wahl frei...\r\noder Pause.\r\n\r\nIm Laufe des Spiels kann ich durch Belegen von Flächen auf meinem Tableau oder Passieren von Stufen auf der Artenschutz-Leiste jeweils einmalige Boni generieren, z.B. Geld, Plus-Marker, bis zu drei zusätzliche Helfer, Karten, Aufwerten von bis zu vier meiner fünf Aktionskarten...\r\n\r\nDas Spiel ist komplex, die Ikonographie eingängig, eine separate sehr gute Übärsicht vorhanden.\r\nDas Material ist insgesamt wertig, die Grafik imho eher gewöhnlich (Foto-Tierkarten assoziiere ich mit Memory-Spielen); für Ordnung bei der großen Menge an Plättchen sorgt ein funktionales In-sert.\r\n\r\nEs gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten und viiiele Karten (v.a. Tierkarten, darunter auch einige freundliche Vertreter wie die :P Würgeschlange, die *Mitspielende* mit einem temporären Malus versehen). \r\nÄhnlich TM sind einige Karten an Bärdingungen zum Ausspielen geknüpft; manche generieren einen einmaligen, bärmanenten oder Spiel-Ende-Bonus.\r\n\r\nAußerdem hat jede/r zwei individuelle geheime Ziele, die gestaffelt bis zu vier Schritte auf der wichtigen Artenschutz-Leiste generieren; zu einem Zeitpunkt X im Laufe des Spiels müssen sich alle für eines davon entscheiden.\r\n\r\nDas Geld ist knapp; Einkommen gibt es in den Pausen (die in variabler Frequenz mit einer wandernden Kaffeetasse durch uns gesteuert werden), dabei macht sich u.U. das jetzt wirksame Handkartenlimit von 3 (erweiterbär mit der entsprechenden Universität auf 5) schmerzhaft bemerkbär.\r\n\r\nDas Spiel ist klar kartengesteuert, damit kommt eine nicht kalkulierbäre Glückskomponente hinzu.\r\nEs darf gequengelt, gejammert und mehr oder weniger bärfolgreich optimiert werden, denn selbstbärständlich wurde mir gerade das dringend bärnötigte Kontinentplättchen weggeschnappt, die bärvorzugte Universität steht aktuell nicht mehr zur Bärfügung, es fehlt an Geld, meine Tierkarten passen zu keinem der ausliegenden Artenschutz-Projekte (´wo bleiben MEINE Bären?´), oder Gift schwächt die Aktivitäten. ;-)\r\n\r\nKeine Sorge - während der nächsten Pause werden die Plättchen wieder aufgefüllt, Einkommen ausgezahlt, Karten in der Auslage durch neue ersetzt und vorhandene Malus-Marker entfernt.\r\nUnd es gibt immer Möglichkeiten, etwas zu tun.\r\n\r\nDas erste Treffen von Zählmarkern derselben Farbe auf den gegenläufigen Attraktivitäts- und Artenschutz-Leisten triggert das Ende des Spiels, jede/r andere hat noch einen Zug.\r\nDann werden alle individuellen Spiel-Ende-Bärdingungen von Karten und Ziel geprüft, entsprechend Schritte auf die Artenschutz-Leiste übärtragen, die Differenz zwischen beiden Leisten bärechnet, \r\nund schließlich wird die harte Arbeit mit Punkten im Minus, bei Null oder im Plus bilanziert.\r\n\r\nSoviel aus meiner Bärinnerung an die (zeit)intensive erste Partie, während der maximal die Hälfte der übär 200 Karten ins Spiel gekommen ist - also hohe Wiederspielbärkeit, und bärstimmt wird jede Partie anders sein.\r\n\r\nDiverse Bärweiterungen sind denkbär, z.B. asymmetrische (das Spiel etwas bärschleunigende) Starthilfen in der Art von TM Präludium.\r\nUnd 3D-Pimps für bezogene Gehege oder Reptilienhäuser... für Liebhabär/innen von Deluxe-Editionen. :-)\r\n\r\nIst es thematisch?\r\nOb es dem Spiel gelingt, für Artenschutz zu sensibilisieren, weiß ich nicht.\r\nJa, es gibt Zoo-Tableaus und Tier-Karten, allerdings fehlen mir bei Arche Nova kreative Flavour-Texte a la Terraforming Mars, \r\nund ich hatte nicht das Gefühl, tatsächlich einen Zoo zu bauen oder an Artenschutz-Projekten bärteiligt zu sein.\r\n\r\nDer Mix aus Mechanismen gefällt mir, und ich mag fordernde Optimier-Spiele.\r\nDafür vergebe ich gerne gute fünf Löwen-Punkte.\r\n\r\nIch freue mich auf die nächste Partie -\r\nvielleicht mit unserem eigenen, kurz vor der SPIEL für ca. 50 Euro vorbärstellten Exemplar.\r\nUnd nein, es ist kein Terraforming Mars.\r\nMuss es auch nicht sein.\r\nViel Spaß! :-)
    • juergen S., Nikolas E. und 10 weitere mögen das.
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    • Zeige alle 8 Kommentare!
    • Susanne L.
      Susanne L.:
      Daß der Versuch, einen zu einem kryptischen Symbol veränderten Pfeil zu editieren, die komplette Formatierung der Absätze und damit die... weiterlesen
      05.01.2022-11:37:14
    • Susanne L.
      Susanne L.:
      Aus Gründen der Lesbärkeit werde ich diese Rezension nochmal im Account von Christian veröffentlichen, da diese nicht korrigierbäre... weiterlesen
      05.01.2022-12:22:08
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