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Eine eigene Bewertung für Zombie 15 schreiben.
  • Michael S. schrieb am 20.12.2014:
    Ziel des Spiels
    Es passierte wie immer ohne Vorwarnung. Plötzlich wurden alle Erwachsenen zu Zombies und fraßen alles und jeden auf. Nur die Kids wurden von der seltsamen Seuche nicht befallen und so müssen sie sich jetzt alleine durch die gefährliche Stadt schlagen und schießen. Denn überall sind Zombies und es werden immer mehr. In 15 Szenarien müssen die Spieler immer schwierigere Aufgaben bewältigen, um zu überleben und in jedem Szenario bleiben den Kids nur 15 Minuten. Die Zeit und die Musik läuft, keine Pause, kein Verschnaufen. In Echtzeit müssen die Spieler das Ziel des Szenarios gemeinsam erreichen oder gemeinsam scheitern. Die einfachen Regeln sorgen dafür, dass man sich voll und ganz auf die Aufgabe konzentrieren kann. Und jetzt los! Der Alpha wartet...

    Spielaufbau
    Vor jedem Spiel müssen sich die Spieler entscheiden, welches Szenario sie spielen möchten. Die Szenarien bauen hierbei aufeinander auf und können auch als Kampagne gespielt werden. Je nach Szenario gibt es dann einen speziellen Aufbau mit bestimmten Geländeteilen, Zombieaufkommen, Gegenständen und Zielen. In dieser Spielvorstellung werde ich deshalb nur die Mechanik des Spiel erklären. Was dann bei den einzelnen Szenarien wirklich gebraucht wird, merkt ihr dann schon :) In den Einführungsszenarien werden einige Teile des Spiels noch nicht benötigt. Ich erkläre euch aber hier einen Aufbau mit allen Teilen, damit ihr einen Überblick bekommt, was euch in Zombie 15 erwartet.

    Die Spieler suchen sich also ein Szenario aus und bauen die Geländeteile wie bei dem Szenario beschrieben auf. Die dem Spiel beiliegende CD kommt in den CD-Player. Auf der Webseite des Herstellers kann man sich allerdings auch die Musikstücke als MP3 herunterladen. Die Hordenschachtel stellt man neben den Aufbau und wirft im Normalfall drei Zombies hinein. Dann wird der Zombiestapel aufgebaut. Dazu teilt man die Zombiekarten in zwei Stapel und mischt in jeden Stapel vier der Horde-Karten hinein. Dann legt man die beiden Stapel wieder aufeinander und neben dem Spielplan ab. Der Suchkartenstapel wird ebenfalls gut gemischt und verdeckt neben dem Spielplan abgelegt. Jetzt werden die Zombies wie in der Szenarienbeschreibung auf die Geländeteile gestellt und die restlichen Zombies neben dem Spielplan platziert. Wenn es das Szenario vorsieht, kommen noch weitere Marker auf den Spielplan, wie Ausgänge, Schlüssel, Gegenstands- und Geräuschmarker, schwere Gegenstände, usw.

    Jetzt brauchen noch die Spieler ihr Spielmaterial. Dazu sucht sich jeder Spieler eine Figur aus, die er verkörpern möchte. Im Zwei-Spieler-Spiel nimmt sich jeder Spieler zwei Helden, die er beide spielen darf. Passend zu den Helden nimmt man sich die Spielfigur und stellt sie auf den in der Szenarienbeschreibung vorgesehenen Startpunkt auf dem Spielplan. Den Heldenbogen legt jeder Spieler vor sich hin und legt einen Lebensmarker auf den höchsten Wert seiner Lebensleiste, die oben auf dem Heldenbogen aufgedruckt ist. Nun bekommt jeder Spieler, je nach Szenario, seine Startausrüstung, die meistens aus Waffen besteht. Diese Karten legt er auf seinen Heldenbogen und zwar an der unteren Seite, auf die entsprechende Farbe. Dazu gleich mehr. Auf jede Waffe kommt dann auf die höchste Zahl im unteren Bereich der Karte, ein Munitionsmarker, wenn es sich um eine Schusswaffe handelt oder ein Bruchmarker, wenn es sich um eine Nahkampfwaffe handelt. Dann wird der Begleittext zum Szenario vorgelesen, sowie das Ziel und es kann losgehen.

    Geländekarten
    Auf jeder Geländekarte steht eine Zahl und auf der einen Seite der Karte der Buchstabe A und auf der anderen B. Anhand dieser Markierungen baut man den Spielplan laut Szenarienbeschreibung zusammen. Auf den Geländekarten findet man meistens zwei Gebiete.

    a) Das normale Strassengebiet
    b) Das gelb umrahmte Suchgebiet

    Die Spieler können sich nur von Strassengebiet zu Strassengebiet bewegen. Befinden sich die Spieler in einem Suchgebiet, so müssen sie von dort erst auf das Strassengebiet gehen, um dann auf eine andere Geländetafel zu wechseln. Anders herum dürfen die Spieler nur im Suchgebiet nach Gegenständen suchen. Wenn sie also auf dem Strassengebiet stehen, dann müssen sie sich erst in ein Suchgebiet bewegen, um nach Ausrüstung zu suchen. Gibt es auf dem Geländeteil kein Suchgebiet, so kann man auf diesem Geländeteil keine Suche durchführen.

    Heldenbögen
    Jeder Heldenbogen hat zwei Seiten. Die eine Seite ist mit "Tutorial" beschriftet. Auf dieser Seite spielt man die ersten Szenarien. Auf der Rückseite des Heldenbogens dann die restlichen.
    Links oben auf dem Heldenbogen steht der Name des Helden. Rechts daneben ist seine Lebensleiste. Wenn diese auf 0 sinkt, ist der Spieler bewusstlos und kann am Spiel nicht mehr teilnehmen. Werden alle Spieler benötigt, um das Szenario abzuschließen, dann muss ein anderer Spieler den bewusstlosen Spieler tragen.

    Im mittleren Bereich stehen die Fähigkeiten des Helden und seine Startausrüstung. Rechts daneben finden sich zwei Felder um Suchmarker abzulegen.

    Unten auf dem Heldenbogen sind grüne, gelbe und rote Felder. Dort darf der Spieler Ausrüstung ablegen. Grüne und gelbe Ausrüstung sind dabei Waffen und rote sind schwere Gegenstände.
    Auf der rechten Seite des Heldenbogens ist dann noch eine blaue Markierung. Hier darf der Spieler leichte Ausrüstung ablegen. Allerdings gilt immer, dass auf jedes Feld nur EIN Ausrüstungsgegenstand abgelegt werden darf. Bei vielen Helden ist es auch so, dass, wenn sie einen schweren Gegenstand tragen, die Waffen darunter nicht benutzbar sind, so lange der Gegenstand getragen wird.

    Gegenstandskarten
    Es gibt Gegenstände in verschiedenen Farben, die nur auf den entsprechenden Feldern des Heldenbogens abgelegt werden dürfen.

    a) Grüne und gelbe Karten
    Sind Nahkampf- und Fernkampfwaffen. Sobald ein Spieler eine solche Karte anlegt, kommt unten auf die Leiste ein Bruch- oder Munitionsmarker auf den höchsten Wert.

    Bei jedem Angriff geht dieser Marker einen Schritt nach links. Kommt er auf dem letzten Feld an, so ist die Schusswaffe leer und muss, falls vorhanden, mit Munition nachgeladen werden. Eine Nahkampfwaffe hingegen ist dann kaputt und darf nur noch zur Abwehr eingesetzt werden.

    Angriffswert = der gelbe Kopf
    Die Zahl neben dem gelben Kopf ist der Angriffswert. Sobald ein Spieler Zombies auf seinem Feld hat und mit einer seiner Waffen angreift, tötet er so viele Zombies wie der Wert angibt.

    Verteidigung = Stopschild
    Sind nach der Spielerphase noch Zombies auf dem Feld des Spielers, so muss er deren Angriff abwehren.
    Die Zahl neben dem Stopschild gibt an, wieviele Zombies er abwehrt.

    Lärm = Kopf mit Wellen
    Benutzt der Spieler eine Waffe die Lärm verursacht, so steht hier neben dem Kopf eine Zahl.
    So viele Zombies kommen nach Benutzung der Waffe in die Hordenschachtel.

    b) Blaue Karten
    Sind Munition- und Erste Hilfe-Karten, die dem Spieler Munition oder Leben bringen.
    Diese Gegenstände können meist nur 1x benutzt werden.

    Rucksackkarten
    Es gibt auch blaue Karten, auf denen ein Rucksack abgebildet ist. Diese Karten bekommen die Spieler wenn Zombie 15 als Kampagne gespielt wird.
    Hier gibt es die unterschiedlichsten Ausrüstungsgegenstände.

    c) Rote Karten
    Sind schwere Gegenstände, wie Benzinkanister, etc. Sie werden in verschiedenen Szenarien benötigt.

    Spielablauf
    Die Spieler führen in ihrer Runde die folgenden zwei Phasen durch:

    1. Aktionen durchführen
    2. Zombieangriff

    Danach ist sofort der nächste Spieler an der Reihe.

    Zombiekarten und die Horde
    Während des Spiels läuft unaufhaltsam die CD mit der Musik. In der ersten Mission ist es nur Musik.
    In den folgenden Missionen gibt es dann zwei Musikstücke, die entweder alle 60 oder 40 Sekunden von Zombieknurren unterbrochen werden.
    Immer wenn ein Knurren ertönt, muss der gerade aktive Spieler eine Karte vom Zombiestapel ziehen und so viele Zombies in das Strassengebiet seiner Geländekarte stellen, wie auf der Karte stehen. Zieht er allerdings eine Karte auf der HORDE steht, so muss er den gesamten Inhalt der Hordenschachtel auf das Strassengebiet stellen und wieder drei neue Zombies in die Hordenschachtel legen.

    A. Aktionen durchführen
    Die Spieler haben immer vier Aktionen pro Runde zur Verfügung.
    Je nachdem, ob sich Zombies im Bereich des Spielers befinden, kann er unterschiedliche Aktionen durchführen.

    a) Keine Zombies im Bereich
    1. Bewegen
    Der Spieler bewegt sich einen Bereich weiter. Dies kann sein:
    - Von einem gelben Suchbereich auf den Strassenbereich.
    - Von einem Strassenbereich in ein gelbes Suchgebiet.
    - Von einem Strassenabschnitt auf einen Strassenabschnitt einer angrenzenden Geländekarte

    2. Gegenstand benutzen
    Der Spieler nutzt eine blaue Karte.

    3. Schweren Gegenstand nehmen oder ablegen
    Der Spieler nimmt einen schweren Gegenstand auf oder legt ihn auf dem Feld, auf dem er steht, ab.

    4. Schnelle Suche durchführen
    Diese Aktion kann man nur benutzen, wenn man in einem Suchgebiet steht.
    Der Spieler nimmt sich die obersten drei Karten des Suchkartenstapels und schaut sie sich an.
    Gibt es Karten auf denen eine Zahl steht, so muss der Spieler so viele Zombiefiguren in seinen Bereich stellen.
    Die Karte legt er denn auf einen Ablagestapel neben dem Suchkartenstapel.
    Gibt es Karten mit Gegenständen und Waffen, so muss sich der Spieler entscheiden, was er damit tut.

    a) Er behält einen Gegenstand und legt ihn auf seinen Heldenbogen. Liegt an der Stelle bereits ein Gegenstand, so muss er diesen aus dem Spiel entfernen.
    Das macht z.B. dann Sinn, wenn die neue Waffe stärker ist oder der Bruch- bzw. Munitionsmarker einer Waffe schon sehr weit oder ganz links ist.

    b) Er legt den Gegenstand unbenutzt auf den Ablagestapel neben dem Suchkartenstapel.
    Dieser Stapel wird für die vorsichtige Suche benötigt.

    5. Vorsichtige Suche durchführen
    Der Spieler nimmt sich den Ablagestapel der Suchkarten und sucht diesen nach einer Karte durch, die er gerne hätte.
    Zombiekarten spielen dabei keine Rolle, wohl aber an welcher Stelle die Karte im Stapel liegt. Denn alle Karten die über dieser Karte waren, kommen aus dem Spiel, wenn der Spieler die Karte nimmt.

    6. Einen Suchmarker nehmen
    Liegt in dem Bereich ein Suchmarker, so darf der Spieler den Suchmarker aus dem Bereich nehmen und offen auf seinen Heldenbogen legen.
    Auch Suchmarker von bewusstlosen Spielern dürfen so genommen werden, wenn man sich im selben Bereich befindet.

    b) Zombies im Bereich
    Befinden sich Zombies im Bereich des Spielers, so darf er nur folgende Aktionen durchführen:

    1. Kämpfen
    Der Spieler sucht sich eine Waffe aus, mit der er die Zombies vor sich bekämpfen möchte, er darf nicht mit beiden Waffen gleichzeitig angreifen, wenn er zwei hat.

    Der Wert neben dem gelben Kopf gibt an, wieviele Zombies er mit der Waffe besiegt hat. Diese Anzahl Zombies entfernt er vom Spielplan.
    Ist der Bereich vor ihm jetzt leer, so kann er alle Aktionen durchführen, die für einen leeren Bereich gelten.
    Sind noch weitere Zombies im Bereich vor ihm, dann muss er einen weiteren Angriff durchführen, wenn er noch Aktionen übrig hat und seine Waffen noch nicht leer oder kaputt sind.

    Nach jedem Angriff muss der Spieler den Munitions- oder Bruchmarker ein Feld nach links verschieben. Ist der Marker ganz links, so darf er mit dieser Waffe nur noch abwehren, nicht mehr angreifen.

    Benutzt ein Spieler eine Waffe die Lärm macht, so kommen so viele Zombies in die Hordenschachtel, wie neben dem Geräuschsymbol stehen.
    Befindet sich in dem Gebiet selbst ein Geräuschmarker, so kommt ein weiterer Zombie in die Hordenschachtel.

    Hat der Spieler keine Waffe mehr, dann kann er die Zombies auch mit bloßen Händen angreifen.
    Allerdings kostet dies den Helden 1 Lebenspunkt pro Zombie, den er erschlägt.

    2. Aufstehen, wenn der Held am Boden liegt.
    Dies passiert in der nächsten Phase, wenn ein Angriff nicht abgewehrt werden konnte.
    Ein Spieler, der am Boden liegt, hat eine Abwehr von 0.

    3. Gegenstand benutzen (siehe oben)

    4. Schweren Gegenstand nehmen oder ablegen (siehe oben)

    2. Zombieangriff
    Wenn ein Spieler seine vier Aktionen durchgeführt hat, kommen die Zombies an die Reihe.
    Allerdings nur, wenn sich im Bereich des Spielers noch Zombies befinden. Sind dort keine Zombies, dann entfällt diese Phase.
    Sind dort allerdings noch Zombies übrig, so muss der Spieler diese abwehren.
    Dazu sucht er sich eine Waffe heraus, die einen genügend hohen Wert neben dem Stopschild hat, um die Zombies aufzuhalten.
    Hat er eine Waffe, deren Stopwert mindestens so hoch ist, wie die Anzahl Zombies vor ihm, dann hat er den Angriff abgewehrt und der nächste Spieler ist an der Reihe.
    Kann er den Wert nicht erreichen, so stürzt er zu Boden und verliert einen Lebenspunkt, egal wie viele Zombies vor ihm stehen. Die Spielfigur wird dazu hingelegt.
    In der nächsten Runde muss er dann erst aufstehen, um wieder handeln zu können.

    Stehen bei der Abwehr mehrere Spieler im gleichen Bereich, so dürfen sie die Stop-Werte von ihren benutzen Waffen zusammenzählen.
    Dies gilt aber nur bei der Abwehr, nicht beim Angriff.

    Kleines Fazit
    Zombie 15 kommt in einer großen und schweren Schachtel daher, die auf einiges an Spielmaterial schließen lässt. Und man wird nicht enttäuscht. Das Spielmaterial ist zahlreich und ansprechend gestaltet. Die Zombie- und Spielerfiguren sind aus Plastik und sehen ebenfalls nett aus. Aber das Beste an der Sache mit den 15 Minuten ist, es funktioniert! Am Anfang tut man sich noch sehr leicht mit den ersten Szenarien, dann zieht die Schwierigkeit aber merklich an. Trotzdem bleibt das Spiel immer fair und schaffbar, ausser man findet im Suchstapel wirklich nur Mist und Zombies, dann kann ein Spiel auch schnell dumm ausgehen. Aber "Das Leben ist kein Zombiehof" sagt man ja so schön. Gut finde ich es auch, dass man die Musikstücke und sogar noch zwei alternative Stücke herunterladen und aufs Handy kopieren kann. Wer hat denn heute noch einen CD-Player in der Nähe ;) Das Spiel sollte man unbedingt der Reihe nach als Kampagne spielen, um eine durchgehende Geschichte zu haben. Auf der Internetseite des Herstellers gibt es zudem noch einen englischer Editor und die Szenarien 16 bis 20, die man herunterladen kann. Auch gibt es einen Bereich, in dem in Zukunft Spieler ihre Abenteuer bereitstellen können. Zombie 15 ist für mich daher ein geniales kooperatives Zombiespiel. Einfache, eingängige Regeln, stetig ansteigender Schwierigkeitsgrad in einer zusammenhängenden Kampagne und 99 Zombiefiguren aus Plastik. Was will man mehr!

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    Die­ komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:

    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/ko­mplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/352-zombie-15.html­
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    Michael hat Zombie 15 klassifiziert. (ansehen)
  • Sandra D. schrieb am 28.07.2014:
    Obwohl ich Zombie-Spiele nicht unbedingt zu meinen Favoriten zähle, hatte mich die KS-Kampagne gereizt. Als meine Freundin das Spiel bestellt hatte, sah ich von einem weiteren Kauf ab... und überlege, ihn nicht nachzuholen...

    Das Spiel wartet mit einer Menge Material auf (doppelseitige Geländeteile, 100 Zombies, 8 Überlebende mit doppelseitigen Tableaus, zig Karten und Marker), das sich gut aus den Stanztafeln lösen lässt. Die Anleitung, die vom Szenario-Heft getrennt ist, vermittelt einen guten generellen Überblick über das, was einen erwartet und ist verständlich geschrieben (bezieht sich auf die englische Variante).
    Die Szenarien, die gespielt werden können, sind ebenfalls gut gegliedert - zu Beginn werden erst einmal 2 Prologe gespielt, in denen die Spieler sich mit den Figuren und dem Spielablauf vertraut machen können. Es gibt noch keine besonderen Objekte, keine neuen Zombies auf dem Plan und auch die Spezialfähigkeiten der Charaktere kommen noch nicht zum Einsatz - jeder spielt sich gleich. Erst nach und nach werden im Laufe der späteren Szenarien immer wieder neue Regeln ergänzt, so dass sich die Spieler gemeinsam an neue Abläufe und Besonderheiten herantasten können, statt gleich von einer ganzen Regelflut erschlagen zu werden. Das ist sehr gut gelöst und trägt deutlich zum Spielgefühl bei - man kann sich wirklich darauf konzentrieren, was man tut, statt zu überlegen, welche Regel denn jetzt eigentlich dafür galt. Ebenfalls sehr gut sind die Info-Kästen unter den Szenarien - hier wird genau angegeben, welche Spielplanteile und -seiten benötigt werden, welche Zombiekarten und Gegenstände wie in die Decks gemischt werden müssen, welche Marker verteilt werden usw. Zwar dauert das Setup mancher Szenarien fast länger als die 15 Minuten Spielzeit danach, aber das ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung.

    Im Spiel selbst übernimmt jeder der 3-4 Spieler einen Charakter, bei 2 Spielern steuert jeder 2 Charaktere. Dabei gilt im 3 Spieler-Spiel noch die Besonderheit, dass man statt 4 nun 5 Aktionspunkte pro Zug hat. Nachdem das Szenario laut Übersicht aufgebaut, die Karten gemischt und die Marker verteilt sind, wird die CD mit dem Soundtrack gestartet (3 Schwierigkeitsstufen - ein Track ohne Zombiestöhnen, 1 Track mit einem Stöhnen alle 60 und einer mit einem Stöhnen alle 40 Sekunden). Und los geht es! Gut ist, dass trotz des Zeitlimits alle Spieler nacheinander an der Reihe sind und nicht gleichzeitig - so entsteht nie wirkliches Chaos. Es kann einer die Aktionen mitzählen und Zombies aufstellen/entfernen, während sich andere Mitspieler um die Karten kümmern, was dem Spieler an der Reihe deutlich Zeit spart. Mit den Aktionspunkten müssen die Spieler nun versuchen, das jeweilige Szenario-Ziel zu erreichen - entweder nur vom Startteil zum Zielteil gelangen, selbiges, aber ergänzt um die Bedingung, vorher alle Zombies auf dem Plan aus dem Weg zu räumen, in späteren Runden auch noch Schlüssel für Ausgänge zu finden usw. Und das alles in 15 Minuten. Um Zombies zu entfernen, nutzen die Spieler allerlei Waffen - lautlose, wie die Brechstange oder laute, wie eine Magnum. Laute Waffen sorgen dafür, das immer 1 weiterer Zombie in die Horden-Box kommt. Immer, wenn ein Stöhnen von der CD erklingt, wird eine Zombiekarte aufgedeckt und neue Zombies erscheinen beim aktiven Spieler. Ist die Karte allerdings eine Horden-Karte, kommen alle Zombies aus der Box auf den Plan - und sollten die Spieler viel Lärm auf ihrem Weg gemacht haben, können das auch schon mal 10 auf einen Streich sein... Dann muss eben noch mehr geschnetzelt werden, bis das rettende Ziel in Reichweite ist! :)

    + übersichtliches Regelwerk und Szenario-Heft
    + Soundtrack mit stimmungsvoller Hintergrundmusik für die 3 Schwierigkeitsstufen
    + 8 Charaktere mit interessanten Vor- und Nachteilen
    + Ruhepausen zwischen den Szenarien können genutzt werden, um neue Ausrüstung 'einzutauschen' und untereinander Gegenstände zu wechseln
    + Artwork

    - ein paar kleine Unklarheiten, die in der Regel nicht deutlich erklärt sind, z.B. der Einsatz der Katze

    Fazit: Zombie 15 ist für uns ein spannendes, unterhaltsames, kooperatives Spiel mit tollen Illustrationen, jeder Menge Zombie-Figuren und Überlebenden, die alle verschiedene Vor- und Nachteile haben und etlichen Szenarien, die es zu meistern gilt. Ich freue mich schon jetzt auf unsere nächsten Runden und ergänzende Szenarien, die die Geschichte um den Zombievirus weitererzählen!
    Sandra hat Zombie 15 klassifiziert. (ansehen)
  • Frank B. schrieb am 02.02.2015:
    Das Spiel erinnert von der Aufmachung an "Zombies!!!", macht aber vieles besser. Ein Spiel dauert genau 15 Minuten, welches durch den beiliegenden Soundtrack bestimmt wird. Ist die Musik zu Ende, ist auch das Spiel zu Ende. Das macht es extrem hektisch und interessant, was sehr gut zu einem Survival Spiel passt.

    Die Szenarien kann man hintereinander weg spielen und erlernt so nach und nach die Regeln. Gut gemacht.

    Die Spieletiles, Karten, das Regel- und das Szenarieheft sind ordentlich gemacht.
    Die Figuren sind als Spielmaterial in Ordnung, sehen aber teilweise ein bisschen seltsam aus.

    Wir hatten richtig Spass und nach zwei Runden waren wir auch ziemlich fertig. Das zweite Szenario haben wir tatsächlich in der letzten Sekunde erfolgreich beendet. Ich sage mal, das kommt definitiv wieder auf den Tisch. Klare Kaufempfehlung.
    Frank hat Zombie 15 klassifiziert. (ansehen)
  • Manuel P. schrieb am 08.01.2015:
    Ich lasse hier die Beschreibung der genauen Abläufe weg, das haben bereits andere getan. Insofern kann ich mich "kurz" äußern:

    Für Zombie-Fans einfach geil und lustig! Der Zeitdruck macht das ganze erst interessant! UND: Aufgrund der einfachen Regeln und eigentlich nur 3-4 Möglichkeiten der Interaktion (Bewegen, Suchen, Kämpfen, schwere Gegenstände aufheben/fallen lassen bzw. andere Gegenstände nutzen) ist der Zeitdruck jetzt nicht gleich überfordernd!
    Hat man die erste Runde/Level gespielt, weiß man wie das Spiel funktioniert. Auch wenn erst mit den nächsten "Levels" die vollständigen Regeln Stück für Stück eingeführt werden. Mit Level 2 hat man bereits auch das Knurren dabei mit dem sofort(!!) zusätzliche Zombies beim aktuellen Spieler erscheinen. Mehr als das, und die schweren Gegenstände bzw. noch zu findende Suchmarker-Objekte, gibt es nicht.

    ALSO: Absolut einfach zu erlernendes und spielendes Spiel! In meinen bisherigen Partien hat es allen sehr viel Spaß gemacht und alle wollten weiterspielen!

    Einziger Nachteil, der von allen genannt wird, ist leider, der im Verhältnis zu den max. 15 Minuten pro Spielrunde benötigte Spielaufbau. Das finden der notwendigen Spielplatten ist das aufwändigste. Wenn sich die restlichen Spieler um die Ausrüstungskarten für das nächste Level kümmern, ist aber auch das nur halb so wild!

    Also für Zombie-Fans die ein schnell zu erlernendes und einfach zu spielendes Spiel suchen: Zugreifen! Vor allem der Soundtrack (auf der Homepage herunterladbar + Zusatztracks) die tollen Figuren und der Zeitdruck sorgen für den kleinen Stress zum Entspannen am Spieleabend!
    Manuel hat Zombie 15 klassifiziert. (ansehen)
  • Jessica B. schrieb am 09.08.2016:
    Super spaßiges Spiel!
    Das ist eine ganz andere Art von Spiel als ich sie sonst kenne. Das Aufbauen nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, die Runden selbst sind aber sehr unterhaltsam und aufgrund des aufkommenden Adrenalins durchaus die Mühe Wert.
    Jessica hat Zombie 15 klassifiziert. (ansehen)
  • René B. schrieb am 29.10.2015:
    Zombie 15 ist ein schnelles Zombie- Spiel, welches die Thematik ernst nimmt und dennoch etwas persifliert. Der Ablauf wirkt hektisch und teilweise irrational für den Spieler, da man immer unter Zeitdruck steht.
    Kommunikation, sich schnell auf eine neue Situation einstellen und schnelle Entscheidungen sind wichtig und überlebensnotwendig.
    Ein tolles Spiel- schnell, hart, teilweise unfair und sehr gutes Material.
    Einziger negativer Aspekt ist, dass der Aufbau der einzelnen Szenarien immer viel Zeit in Anspruch nimmt- und das alles für max. 15 Minuten Hektik!
    René hat Zombie 15 klassifiziert. (ansehen)

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