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Eine eigene Bewertung für XCOM: Das Brettspiel schreiben.
  • Holger K. schrieb am 10.08.2015:
    XCOM ist eigentlich eine vielfach ausgezeichnete Serie von Computerspielen und zählt zu den bekanntesten rundenbasierten Taktikshootern seiner Zeit. Dieser Erfolg bei den Computerspielern soll sich nun auch bei den Brettspielern fortsetzen, denn zumindest thematisch ist XCOM jetzt auch auf dem Spieletisch zu Hause und stellt seine Mitspieler vor taktische Herausforderungen, auch wenn von der rundenbasierten Spielweise, wie man sie vom Computer kennt, nicht mehr viel übrig geblieben ist. Gespielt wird zwar auch am Brett über mehrere Runden, doch innerhalb einer Runde herrscht akuter Echtzeit(-druck).

    Ausgangssituation bei XCOM ist die Bedrohung der Erde durch Aliens. Die bis zu vier Mitspieler übernehmen die Aufgaben von vier Mitgliedern eines Kommandoteams der XCOM-Verteidigungsstreitkräfte, die jeweils Experten auf ihrem Spezialgebiet darstellen und ihr Wissen und Können der Abwehr der Alieninvasion zur Verfügung stellen.

    Das Budget ist, wie das so üblich ist, knapp und eine der Aufgaben des Commanders des Teams ist daher die Koordination der finanziellen Ressourcen. Jeder Einsatz von Ressourcen in Form von XCOM-Soldaten, Forschern, Satelliten oder Abfangjäger kostet Geld und das Überziehen des laufenden Budgets hat auf Dauer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fatale Auswirkungen.
    Neben den Finanzen fallen die Abfangjäger in die Zuständigkeit des Commanders, der diese in den Luftraum der von UFOs bedrohten Kontinente schickt um diese abzuschießen. Eine wichtige Aufgabe, denn UFOs bewirken ein Ansteigen des Paniklevels betroffener Kontinente und sobald der zweite Kontinent "in Panik verfällt" ist die Verteidigungsmission gescheitert und das Spiel verloren.
    Und dann wären da auch noch die immer wieder auftretenden Krisen, die durch die App gesteuert immer wieder ins Spiel kommen und ohne Ausnahme negative Auswirkungen haben. Der Commander zieht jedes Mal wenn es zu einer Krise kommt zwei Krisenkarten und wählt eine davon aus, die dann am Ende der Runde ausgewertet wird. Not oder Elend, das sind in der Regel die Wahlmöglichkeiten.

    Der Einsatzleiter kümmert sich um den Einsatz der XCOM-Soldaten. Er schickt sie auf Einsätze, deren Erledigung sich nicht nur auf das Budget der nächsten Runde auswirken, sondern auch dafür sorgen, dass man dem Spielziel, nämlich der finalen Mission die es zu meistern gilt, deutlich näher kommt.

    Wann welches Teammitglied tätig werden kann und welche Ereignisse, beispielsweise das Auftauchen von UFOs usw., in welcher Reihenfolge eintreten wird durch eine App festgelegt, für deren "Auswertung" der Central Officer verantwortlich ist. Er gibt die Informationen der App an das Team weiter und ist darüber hinaus für die Satellitensteuerung verantwortlich, die für die Verteidigung gegen UFOs im Orbit der Erde notwendig ist.

    Von existentieller Wichtigkeit ist auch die Aufgabe des Forschungsleiters, der für die Erforschung neuer Technologien zuständig ist, ohne die es wohl kaum eine Aussicht auf Erfolg gäbe. Die richtige Technologie zur richtigen Zeit kann das Blatt wenden, das Leben der Teammitglieder zumindest etwas leichter machen, und die Autopsien an Aliens verhelfen so manches Mal zu einem wissenschaftlichen Durchbruch.

    Jede Spielrunde ist in zwei Teile unterteilt, eine Echtzeitphase, in der die App Informationen über die Aktivitäten der Aliens liefert (Erscheinen von UFOs, Eindringversuche von Aliens in den XCOM-Stützpunkt usw.) und den Mitgliedern des XCOM-Teams Gelegenheit gibt auf diese Ereignisse zu reagieren, und eine Auswertungsphase, in der festgestellt wird, ob und in wie weit die vom Team getroffenen Entscheidung effektiv waren, was sie kosten usw.

    Dabei wird auch überprüft ob das Budget eingehalten wurde, was sich anderenfalls negativ auf das Paniklevel eines der Kontinente auswirkt, ob und wie die Forschungsprojekte und die Mission vorankommen usw. In der Regel legen dabei die für eine Aufgabe eingesetzten Ressourcen die Anzahl blauer XCOM-Würfel fest, die auf zwei Seiten ein Erfolgssymbol zeigen. Diese werden zusammen mit einem Alienwürfel mit den Zahlen 1 bis 8 gewürfelt und es wird festgestellt, ob die gewürfelten Erfolgssymbole ausreichen eine Aufgabe zu erfüllen. Ist die geforderte Anzahl Erfolgssymbole nicht erreicht, darf weitergewürfelt werden, wobei die Gefahr einen Misserfolg, der zumindest den vorübergehenden Verlust der eingesetzten Ressourcen (Forscher, Soldaten usw.) bedeutet (Gefahrenlevel), mit jedem weiteren Versuch stetig ansteigt.

    Das Gefahrenlevel beginnt immer bei 1 und steigt mit jedem weiteren Würfelversuch um 1 bis auf maximal 5 an. Zeigt der Alienwürfel bei einem Würfelversuch eine Zahl kleiner oder gleich dem Gefahrenlevel, ist das in jedem Fall ein Misserfolg mit den bereits genannten Auswirkungen. In solchen Fällen muss in der nächsten Runde diese Aufgabe wieder aufgenommen und fortgesetzt werden, wobei bereits erzielte Erfolge nicht verloren gehen, das Gefahrenlevel aber wieder bei 1 beginnt.

    Bei der UFO-Abwehr bedeutet jeder gewürfelte Erfolg ein abgeschossenes UFO und verbleibende UFOs wirken sich ungünstig auf die Paniklevel der Kontinente aus. Können nicht alle Aliens bei der Verteidigung des XCOM-Stützpunktes eliminiert werden, fügt jedes überlebende Alien dem Stützpunkt einen Schaden zu, der auf einer Leiste festgehalten wird. Erreicht das Schadenniveau des Stützpunktes einen bestimmten Wert, ist die Verteidigungsmission gescheitert und die Spieler verlieren.

    So verläuft das Spiel Runde für Runde, bis die finale Mission durch die App verfügbar und erledigt ist, oder das Spiel durch Zerstörung des Stützpunktes bzw. zwei in Panik verfallene Kontinente verloren ist.

    XCOM funktioniert in jeder Besetzung einwandfrei, allerdings kann die Mehrfachbelastung, wenn man bei geringerer Besetzung mehr als einen Charakter "steuert", gerade im Hinblick auf die Echtzeitproblematik mehr als stressig werden. Anfänger sollte das Spiel und die Charaktere zunächst in voller Besetzung kennenlernen bevor man sich auf die Herausforderung mehr als einen Charakter zu kontrollieren einlässt. Auf der einen Seite bedeutet Echtzeit natürlich Stress, auf der anderen Seite bringt das Ganze natürlich reichlich Atmosphäre und Spannung ins Spiel, ähnlich wie schon bei Space Alert. Hat man das Spiel allerdings erstmal kennengelernt und fühlt sich mit den einzelnen Charakteren vertraut, nimmt der Stressfaktor auf ein angenehmeres und dennoch spannendes Niveau ab.

    Die für das Spiel erforderliche App ist kostenlos und unverzichtbar. Sie bringt einem nicht nur die Regeln an Hand eines Tutorials näher, mit dem die erste Partie bestritten werden kann, sondern steuert auch den Spielablauf, teilweise in Abhängigkeit von eintretenden Ereignissen und Spielsituationen.
    Am gewöhnungsbedürftigsten dabei war aus meiner Sicht das Erlernen des Spiels mittels der App, denn bis auf eine Kurzanleitung, die einem den Spielaufbau und das Spielmaterial näher bringt, liegt dem Spiel kein ausführliches Regelwerk bei. Das fühlt sich anfangs möglicherweise etwas seltsam an und macht das Nachschlagen von Regeln schwierig, ist aber kein lang anhaltendes Problem denn zum einen gewöhnt man sich daran und zum anderen sind die Regeln nicht wirklich ein lang anhaltendes Problem. Und der Vorteil, den das Ganze mit sich bringt besteht darin, dass man unmittelbar nach dem Spielaufbau mit dem Tutorial losspielen kann und zunächst ohne Zeitdruck alles beim Spielen kennenlernt.

    Die Entscheidungsmöglichkeiten der Charaktere sind nicht sonderlich vielfältig, vielleicht mal abgesehen vom Forschungsleiter, der bei der Auswahl der Technologien, die er erforscht, schon so etwas wie eine strategische Richtung vorgeben kann. Der Reiz des Spiels liegt in erster Linie im Zeitdruck begründet und ob das allein auf Dauer fesselt - mal abgesehen vom Schwierigkeitsgrad - kann ich mir derzeit nicht vorstellen. XCOM ist aus meiner Sicht ein solides kooperatives Spiel mit sehr guter Ausstattung, das am Anfang möglicherweise etwas überfordert, eine Weile angenehmen Spielspaß beschert und langfristig möglicherweise etwas an Reiz verliert. Die Beurteilung, ob einem das genügt dürfte individuell sehr unterschiedlich ausfallen und dann könnte es ja auch in (naher) Zukunft wieder die inzwischen obligatorischen Erweiterungen geben, die dann wieder frischen Wind ins Spiel bringen.

    Mir für meinen Teil hat XCOM nach der Einstiegshürde viel Spaß gemacht, der immer noch anhält aber langsam auch eine fallende Tendenz aufweist.
    Holger hat XCOM: Das Brettspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Ronny W. schrieb am 14.06.2015:
    Hier mein Fazit nach den ersten 10 Spielen.

    Xcom ist eines der neuen Spiele die eine App zur Benutzung voraussetzen und das meiner Meinung nach fast perfekt schaft.
    Erstmal zum Spiel selbst...
    Die Menscheit wird von einer Alien Invasion bedroht und liegt in den letzten Atemzügen. Alle Kontinente unterstützen das Xcom Projekt, das von einer zentralen Basis aus operiert und den Feind zu Land zu Luft und im Orbit bekämpft. Außerdem wird herumexperimentiert und nicht zuletzt unter Zuhilfenahme von Alienfragmenten neue Technologien zur erfolgreichen Abwehr entwickelt, um so den Einheiten dabei zu helfen in erfolgreichen Einsätzen den Masterplan der Aliens zu erkunden und zu vereiteln.
    Das Spiel ist für 1-4 Spieler die in die Rolle des Central Offiziers, des Commanders, der Forschungsleiters und des Einsatzleiters des Xcom Hauptquartiers schlüpfen. Es müssen immer alle 4 Rollen besetzt sein, sollten also weniger als 4 Spieler am Tisch sitzen müssen einer oder auch mehr Spieler mehrere Rollen übernehmen.
    Die gedruckte Anleitung ist kurz und umfasst auf 4 Seiten übersichtlich den Spielaufbau und die Rollenerklärung der 4 Offiziere die zur Übersicht Ihrer Tätigkeiten auch nochmal ein kleines Kärtchen erhalten. Fantasyflight untypisch sind auch relativ wenige Marker enthalten, so das man den Aufbau in 5-10 Minuten hinter sich bringen kann.
    Der Central Offizier bedient hauptsächlich die App und verwaltet die Sateliten zur orbitalen Verteidigung gegen die Ufos.
    Der Commander verwaltet das Budget, denn jede Einheit, Flieger, Satelit oder Forscher der zu. Einsatz gebracht wird kostet ein Credit, und übernimmt die globale Luftverteidigung indem er mittels seiner Abfangjäger Ufos über den einzelnen Kontinenten abschießt. Letztendlich muss er noch auf globale Krisen reagieren.
    Dem Foschungsleiter unterstehen drei Foschungslabore mit entsprechenden Wissenschaftlern und er versucht jeder Runde neu Dinge zu erforschen oder voranzutreiben mit Hilfe seiner Angestellten.
    Der Einsatzleiter schickt 4 spezialisierte Truppentypen an die Front und auf Einsätze um so mehr über die Pläne der Aliens zu erfahren und um die eigene Basis vor Invasoren zu schützen.
    Wenn man das weiß kann es auch schon losgehen, die eigentliche Spielanleitung übernimmt die App und führt die Spieler mittels eines Tutorials in die Feinheiten des Spiels ein und das macht sie sehr gut, wenn man von kleineren Rechtschreibfehlern mal absieht.
    Eine Spielrunden ist in zwei Abschnitte unterteilt: die Echtzeitphase und die Auswertungphase.
    Die Echtzeitphase wird komplett von der App gesteuert und der Central Offizier liest nur deren Anweisungen vor. Es tauchen mehrfach Ufos zufällig im Orbit oder über den jeweiligen Kontinenten auf, die später abgeschossen werden müssen, damit die Welt nicht weiter in Panik versinkt. Aliens erscheinen vor den Toren des Stützpunkts die später aufgehalten werden müssen, damit der Stützpunkt nicht zerstört wird. Der Forschungsleiter entdeckt neue Technologien die es zu erforschen gilt. Es wird jede Runde ein Etat zur Verfügung gestellt, der sich anhand des Paniklevels der einzelnen Kontinente berechnet. Es Werden Bodeneinheiten auf Einsätze geschickt um Vorteile zu erlangen und die einzelnen Kontinente zu beruhigen und es gibt Krisen die später bewältigt werden müssen.
    Diese Ereignisse werden wie gesagt durch die App gesteuert und tauchen mehr oder minder in zufälliger Häufigkeit und Reihenfolge auf und Entscheidungen wie, was erforsche ich, welche Einheiten schicke ich wohin und wieviel überhaupt, müssen unter Zeitdruck getroffen werden und zwar unter ordentlichem. Selbst für die langwierigsten Aktionen gibt einem die App je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad nicht mehr als 30 Sekunden und in dieser Zeit muss der Centraloffizier auch noch kurz und Präsize Ansagen, wer was zu tun hat. Lange Diskussionen sind damit ausgeschlossen und so ist auch der klassische " Alphaspieler" in diesem Spiel außen vor.
    Danach erfolgt die Auswertungsphase auch von der App unterstützt, aber immer in der gleichen Reihenfolge und komplett ohne Zeitdruck.
    Als erstes wird geschaut, ob das für die Runde bereitgestellte Bugdet reicht. Jede eingesetzte Einheit egal ob Forscher, Satellit, Abfangjäger oder Soldat kostet einen Credit. Reicht das Geld ist alles gut, hat man sogar noch was über, kann man neue Abfanjäger bauen oder Soldaten rekrutieren, da diese Einheiten doch einem gewissen " Verschleiß " unterliegen. Reicht das Budget aber nicht reagieren die Wletmächte panisch und die Panik steigt nach bestimmten Regeln auf einzelnen Kontinenten. Die App gibt immer an nach welchen Regeln, diese ändern sich aber glücklicherweise auch nie, so das man in der Not eine gewisse Panik einkalkulieren kann. Auf dem Spilebrett gibt es eine Paniklevel Anzeige auf der die einzelnen Kontinente hin und her geschoben werden. Steigen 2 Kontinente aufgrund übermäßiger Panik aus dem Xcom Projekt aus ist das Spiel verloren.
    Danach werden aufgedeckte Krisen abgehandelt. Hierzu musste der Commander während der Echtzeitphase immer, wenn er dazu aufgefordert wurde 2 Karten vom Krisenstapel ziehen und eine von beiden Krisen unter Zeitdruck auswählen die nun eintreten. Diese sind recht Vielfältig und können zum Beispiel zum ansteigen einer Panik auf einzelnen Kontinenten führen, Einheiten zerstören oder Forschungen behindern.
    Danach werden in immer gleicher Reihenfolge die Aufträge nach dem immer gleichen Prinzip abgearbeitet. Für jede Dem Auftrag eingesetzte Einheit, Forscher, etc. nimmt man einen sechsseitigen Würfel, der 4 Leere Flächen aufweist und 2 Flächen mit jeweils einem Erfolg. Auf der entsprechenden Forschungskarte bzw. Gegner ist angegeben wieviele Erfolge man braucht um entweder den Gegner zu töten oder die Forschung erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Damit man nicht ewig würfeln kann, wird bei jedem Wurf noch der sogenannte Alienwürfel mit gewürfelt. Ein gewöhnlicher W8. Auf dem Spielbrett gibt es eine Bedrohungsleiste, die vom Central Offizier bedient wird mit den Zahlen 1-5. Bei jedem Würfelwurf pro Auftrag steigt nun die Alienbedrohung um eins und wenn der mitgewürfelte Alienwürfel eine Zahl anzeigt die gleich oder kleiner der Bedrohung ist, ist der Auftrag gescheitert und die eingesetzten Einheiten sind entweder tot ( im Falle von Soldaten oder Abfangjägern) oder in der nächsten Runde indisponiert ( im Falle von Forschern und Satelltien) . Sollte ein Forschungsauftrag scheitern, kann in der nächsten Runde daran weitergeforscht werden, sofern noch einsatzbereite Forscher ( man hat insgesamt 8 zur Verfügung ) vorhanden sind.Erfolgreiche Forschungen geben der einzelnen Commandern teilweise erheblich Boni, wie extrawürfel oder das verhindern von toten Soldaten.
    Sollten nicht alle Ufos abgeschossen werden steigt die Panik nach bestimmten Regeln auf den einzelnen Kontinenten und im Orbit verbliebene Ufos landen in der nächsten Runde noch zusätzlich auf den Kontinenten. Sollte die Basis nicht gegen alle Aliens verteidigt werden, nimmt diese pro verbliebenen Alien ( es gibt sehr unterschiedliche von Ihnen, die von den verschieden Truppentypen unterschiedlich gut bis garnicht bekämpft werden können) einen Schadenspunkt. Auch hierfür gibt es eine Anzeige auf dem Spielbrett. Ist die Basis kaputt ist das Spiel auch verloren.
    Zu guter letzt wird noch Eine Mission versucht erfolgreich zu beenden. In der Echtzeitphase hat der Einsatzleiter hierzu 2 Missionenskarten gezogen und eine ausgewählt, die immer aus 3 Abschnitten besteht und entweder Aliens beherbergt oder Würfelproben erfordert. Sollte die Mission erfolgreich abgeschlossen werden erhält man die auf ihr angegeben Boni und kommt der finalen Mission und somit dem Sieg ein Stück näher. Die App bestimmt wann die finale Mission enthüllt wird. Sollte die Mission nicht erfüllt werden, kann man sie in der nächsten Runde entweder weiter abarbeiten oder sich an einer neuen Versuchen.
    Danach beginnt das ganze Spiel von vorn bis man entweder durch eine der beiden Möglichleiten ( zuviel Panik oder zerstörte Basis ) verloren hat oder man gewonnen hat.


    Mir gefällt das Spiel unheimlich gut, am besten allerdings in voller Besetzung. Denn in der Echtzeitphase kommt schon relativ viel Stress auf und wenn man dann 2 oder wenn man alleine spielt sogar alle 4 Rollen gleichzeitig übernimmt ist das schon sehr ambitioniert, wenn man nichts übersehen möchte. Viele der erforschten Forschungskarten kommen auch während der Echtzeitphase zum Einsatz. Das Tutorial ist von der App gut erklärt und 2 - 3 Spielrunden weiß jeder was er zu tun hat und man kann sich an das erste echte Spiel wagen. Hierzu gibt es sogar 4 Schwierigkeitsgrade. Mann muss in der Echtzeitphase teilweise auch für die anderen schwerwiegende Entscheidungen treffen ohne sich groß vorher absprechen zu können aufgrund des Zeitdrucks. Dazu muss der Commander die ganze Zeit das Budget im Auge behalten und wenn er sagt " für die Forschung ist kein Geld da, dann ist das natürlich so, es sei denn der Forschungsleiter sieht das anders. Dabei ist das Spiel angenehm schwer. Selbst auf Einfach haben wir von den ersten 10 Partien nur 4 gewonnen und das auch immer nur sehr knapp. Die App ist vernünftig ins Spiel integriert und sagt einem auch immer sofort welche Auswirkungen meine Taten haben. Ich muss mir also kaum Regeln merken. Aber sie ist auch noch mehr da sie den Spielablauf in der Echtzeitphase steuert und nach Zufallsprinzip und gewähltem Schwierigkeitsgrad agiert. Man hätte das sicherlich auch umständlich durch diverse Sanduhren und zusätzliche Karten Steuern können, das wäre dann aber wesentlich umständlicher. Die Größe des Displays ist auch zweitrangig, da ja nur ein Spieler die App bedient. Die 4 Rollen spielen sich unterschiedlich und lediglich die Rolle des Central Offiziers ist etwas weniger anspruchsvoll, da er ja nur die Kommandos der App weitergibt, die Ufos in Spiel bringt, und die orbitale Verteidigung leitet. Bei uns übernimmt den Part gerne meine Freundin oder auch ich , wenn ich mal alle rumkommandieren möchte. Im Großen und Ganzen ein hervorragendes Spiel, das hervorragend eine App benutzt und somit nicht zuletzt ohne großes Regelstudium auskommt. Wie bei vielen Spielen des Verlags hat man allerdings schnell das Verlangen nach mehr Spielmaterial, also mehr Einsätze, Feinde,Forschungskarten, Krisenkarten etc. da man diese doch recht schnell kennt. Aufgrund der unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade jedoch ist eine langzeitmotivation garantiert und bestimmt ist es auch nur eine Frage der Zeit bis zum erscheinen der ersten Erweiterungen.
    Fazit: ein kooperatives Spiel das erfolgreich den Alphaspieler ausmerzt, Echtzeitphasen mit Ruhephasen kombiniert und das digitale Medium erfolgreich mit einbindet.
    Ronny hat XCOM: Das Brettspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Manfred G. schrieb am 19.04.2016:
    Aliens... sie greifen an... was sie wollen - wissen wir nicht...
    Wir, die XCOM, verteidigen unseren Planeten, unsere Zivilisation – im Orbit, in der Luft und auf dem Boden.
    Wenn wir bestehen wollen, bedarf es guter Absprache und ein Portion Glück um nicht zu versagen!

    Um diese Aufgabe bewältigen zu können – nutzen wir eine App. Ja, dieses Spiel kommt nicht ohne Programm aus (dieses ist für Smartphone und Rechner kostenlos und etlichen Sprachen verfügbar).
    Der Vorteil des Programmes sind die ständig wechselnden Missionsereignisse, die in der Anzahl und dem Schwierigkeit variieren.
    Es bedarf auch keiner papiergedruckten Anleitung, da das Tutorial die Spieler an die Hand nimmt und im Einführungsspiel jeden Schritt separat erklärt.

    Dabei organisieren und lenken wir den Widerstand von unsere Basis aus.
    Die Aufgaben werden auf vier Posten (Central Officer, Commander, Einsatzleiter und Forschungsleiter) verteilt.
    Jeder hat dabei ein Ressort unter sich und muß sich nur um dieses kümmern.

    Das Spiel ist in mehrere Runden unterteilt.
    Jede Runde beginnt mit der Echtzeitphase.
    Dabei bedient der Central Officer die App, gibt die Meldungen weiter und wartet auf die Bestätigung der jeweiligen Posten. Jede Aktion wird nacheinander ausgeführt und man teilt seine Einheiten bestimmten Aufträgen zu.
    Die anderen können in der Zeit Absprachen treffen und planen.
    Nach der Echtzeitphase kommt die Auswertungsphase. Hier werden die Aufträge nacheinander abgearbeitet und ausgewürfelt.
    Wenn die Sieg- oder Niederlagenbedingung noch nicht erfüllt ist, folgt die nächste Runde.

    Fazit
    Ein Brettspiel und App – geht das? Ja, sehr gut sogar. Es wird alles gut erklärt. Fragen kommen so gut wie keine auf.
    Der entscheidende Punkt ist die Kommunikation untereinander, was wer braucht und wie man durch ausliegenden Karten helfen kann. Zudem braucht der Central Officer in der Echtzeitphase von jedem ein klares Zeichen um die App zu bestätigen.
    Am Besten spielt sich die Runde mit vier Probanten. So muß sich jeder nur um einen Posten kümmern. Bei kleinerer Spieleranzahl werden die freien Posten zugeteilt.
    Manfred hat XCOM: Das Brettspiel klassifiziert. (ansehen)

Eine eigene Bewertung für XCOM: Das Brettspiel schreiben.

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