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Eine eigene Bewertung für Wettlauf nach El Dorado schreiben.
  • Pascal V. schrieb am 14.09.2017:
    Review-Fazit zu „Wettlauf nach El Dorado“, einer schicken Kombination aus Wettlauf- und Deckbauspiel.



    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-60min.
    Autor: Reiner Knizia
    Illustration: Franz Vohwinkel
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiel­e/wettlauf-nach-el-dorado-26720/index.html­ (s. Infokasten ganz unten)
    dt., engl., russ., jap., span., ital.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/217372/quest-el-dora­do/files

    [Fazit]
    „WnED“­ ist ganz dem Namen nach ein Wettrennen zwischen den Spielern, wem es wohl zuerst gelingt das goldversprechende Land El Dorado zu erreichen. Dazu müssen die Spieler die Dschungel, Steinwüsten, Flüsse und Städte Südamerikas durchqueren und dafür die richtigen Karten in ihrem Deck haben, um diese jeweils passieren zu dürfen. Spielmechanisch schon oft gesehen, starten die Spieler mit einem Startdeck und müssen dann nach und nach aus einer Auslage Karten dazukaufen, die ihr Kartendeck immer mächtiger machen. So können sie dann auch bald mehr Felder auf einmal überqueren oder bestimmte Felder einfach betreten, neue Karten nachziehen oder gratis kaufen, die Aktionskarten bieten eine große Vielfalt.
    In der sogenannten „Höhlenvariante“ gibt es sogar noch extra Plättchen zu sammeln, die ebenfalls das Vorankommen erleichtern und besondere Aktionen erlauben, z.B. eine Karte zu behalten, die man normalerweise nach der einmaligen Nutzung entsorgen müsste.

    Das sowohl taktisch geschickte Nutzen der Spielkarten, wie auch ein gewisses glückliches Händchen beim Kartennachkauf sorgen für viel Kurzweil beim Wettlauf. Auch der modulare Aufbau der Spielfläche und die Blockaden, welche vom ersten Spieler, der sie erreicht, entfernt werden müssen, sorgen für wiederkehrende Abwechslung.
    So kann man „WnED“ attestieren bekannte Spielprinzipien gut zu kombinieren und fein umzusetzen, nicht zuletzt auch durch das sehr ansehnliche Spielmaterial und das leicht verständliche Regelwerk.

    In den Testrunden konnte es verschiedene Altersgruppen und Spielerfahrungsgrade überzeugen und darf als schickes Spiel für (immer wieder mal^^) zwischendurch betrachtet und empfohlen werden.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/217372/quest-el-dora­do
    HP:­ https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiel­e/wettlauf-nach-el-dorado-26720/index.html
    Ausgepackt:­ n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=24438

    Pascal hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian R. schrieb am 11.05.2017:
    Eine ausführlichere Vorstellung gibt es auf meinem Blog: https://meeple-magazin.jimdo.com/blog/

    WORUM GEHT ES?
    Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines Expeditionsleiters und versuchen mit Hilfe eines Teams möglichst schnell den Weg nach El Dorado zu finden. Dabei gilt es unwegsames Gelände wie Dschungel oder Flüsse zu durchqueren. Wer als Erster das Ziel erreicht gewinnt das Spiel.


    DAS SPIELFELD
    Die Wegstrecke besteht aus mehreren beidseitig bedruckten Modulen, die entweder nach Anleitung in verschiedenen Schwierigkeitsstufen aufgebaut werden können oder völlig frei und zufällig. Dies bietet also einen hohen Wiederspielreiz, da jede Partie anders aufgebaut werden kann und somit anders verläuft.


    DER SPIELMECHANISMUS
    Der Spielmechanismus ist ein klassischer "Deckbuilder". Jeder Spieler beginnt mit einem Team bestehend aus 8 Basiskarten. Diese werden gemischt und als verdeckter Nachziehstapel abgelegt. In jeder Runde zieht man Vier Karten auf die Hand die man dann ausspielen kann. Im Laufe des Spieles versucht man mehr und bessere Team-Mitglieder anzuheuern um schneller voranzukommen. Einige Felder des Spielplans können auch gar nicht mit den Basiskarten betreten werden. Es ist also zwingend notwendig sich bessere Karten zu kaufen.


    FAZIT
    Wettlauf nach El Dorado ist für mich ein absoluter Überraschungs-Hit! Ein einfaches Spielprinzip, welches das Rad zugegebenermaßen nicht neu erfindet, aber richtig Spass macht. Das Spiel ist absolut familientauglich, bietet aber dennoch genügend taktische Möglichkeiten um auch Vielspieler an den Tisch zu bringen. Ich habe bisher noch nicht so viele Deckbuilder gespielt, aber dieser hier macht mir richtig Spass und Lust auf mehr!

    Jede Partie ist dank des modularen Spielplans anders, es gibt unzählige Möglichkeiten. Die Höhlen-Plättchen bringen noch mal zusätzlich Abwechslung und Spannung mit sich.

    Besonders gut lässt es sich auch zu Zweit spielen. Hier hat jeder Spieler zwei Figuren die man ins Ziel bringen muss. Ansonsten ändert sich nichts. Es funktioniert einfach hervorragend! Zu Zweit hat es mir bis bisher sogar am Besten gefallen.

    Das Spielmaterial gefällt mir sehr gut, schön bunt. Die Plättchen und Spielplan-Module sind sehr robust. Die Karten sind schön illustriert, hätten vielleicht ein bisschen größer sein können aber das ist jetzt nicht wirklich ein Kritikpunkt.

    Für mich also ein rundum gelungenes Spiel, welches vielleicht sogar ein Anwärter zum "Spiel des Jahres" ist weil es eigentlich ein klassischen Familienspiel ist aber dennoch einen gehobenen Anspruch hat ohne zu kompliziert zu sein. Es ist leicht verständlich und lässt sich flott spielen. Dennoch hat man in jedem Zug taktische Entscheidungen zu treffen, die einen schon mal grübeln lassen.
    Sebastian hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 02.12.2017:
    Der Wettlauf nach El Dorado hört sich nach einem simplen Laufspiel an. Sicher nichts für Vielspieler mag man zunächst denken doch dann lässt einen der Autor des Spiels ein erstes Mal aufhorchen. "Altmeister" Reiner Knizia zeichnet für das Spiel verantwortlich und ein zweites Mal stutzt man sobald man hört, dass es sich um ein Deckbuilding-Spiel handelt. Sowohl Autor als auch Mechanismus und vor allem in dieser Kombination legen dann doch die Vermutung nahe, dass es sich nicht nur um ein banales Laufspiel handelt und dem ist auch so. Zwar ist Der Wettlauf nach El Dorado bei weitem nicht so komplex wie beispielsweise Dominion oder Thunderstone aber eben auch bei weitem nicht banal.

    Der Spielplan wird dynamisch aus mehreren Teilen gebildet, die jedes Mal anders zusammengesetzt werden können. Natürlich gibt es auf einem separaten Aufbaublatt verschiede Vorschläge für den Aufbau, die auch verschiedene Schwierigkeitsgrade bedeuten, aber mit zunehmender Erfahrung kann man auch der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Der für die erste Partie empfohlene Aufbau dient dem Einstieg und ist noch relativ einfach zu bewältigen während andere Aufbau-Vorschläge schon eine gute Kenntnis des Spiels und deutlich mehr Vorausplanung erfordern.

    Ist der Spielplan aufgebaut und damit die grobe Reiseroute festgelegt, erhält jeder Mitspieler seine acht Basis- oder Startkarten, die er mischt, auf der linken Seite seines Spielertableaus ablegt und vier davon auf die Hand zieht. Das Spielertableau bietet einen Ablageplatz für den Nachziehkartenstapel auf der linken und einen Platz für einen Ablagestapel auf der rechten Seite. Dazwischen findet man eine Übersicht über die drei Phasen eines Spielzuges, die man nach kürzester Zeit nicht mehr benötigt, aber zumindest unerfahreneren Spielern während der ersten paar Spielzüge eine kleine Hilfestellung bietet.

    Das Spielziel ist klar, als Erster vom Startfeld mit Hilfe seines Kartendecks, das während der Reise ausgebaut werden kann und muss, das Ziel El Dorado erreichen. Das Kartendeck stellt dabei die Expedition dar, die sich durch Dschungel, über Flüsse und Berge Schritt für Schritt der sagenumwobenen Stadt El Dorado nähert. Die Expedition ist anfangs noch recht überschaubar und besteht aus einem Matrosen, der einem über Wasser behilflich ist, drei Forschern, die einen im Dschungel voranbringen und vier Reisenden, die auf den beigen Feldern, die wohl Dörfer darstellen, genutzt werden können. Die Karten zeigen neben der Farbe, die den Landschaftstyp vorgibt für den sie verwendet werden können, auch noch eine Anzahl von Symbolen an, beispielsweise eine Machete bei den Forschern. Dieselben Symbole findet man auch auf den Landschaftsfeldern der Spielpläne wieder und will man sich beispielsweise auf ein Dschungelfeld mit zwei Macheten bewegen, benötigt man auch eine Karte, die mindestens zwei Macheten zeigt. Genauso verhält es sich bei den Fluss- und den Dorffeldern.

    Spätestens wenn man sich mit seiner Spielfigur unmittelbar vor einem Landschaftsfeld mit mehreren Symbolen darauf befindet wird einem klar, dass man mit seiner Startexpedition das Ziel nur schwerlich erreichen wird, geschweige denn als Erster. Daher kann man seine Expeditonsmitglieder im Rahmen der ersten Phase eines Spielzuges nicht nur für die Fortbewegung einsetzen, sondern auch um neue Karten zu kaufen. Dafür gibt es eine Markttafel, auf der immer sechs verschiedene neue Expeditionsmitglieder angeworben werden können. Es gibt weit mehr als diese sechs Karten am Markt, aber diese stehen erst dann zur Verfügung, wenn ein Stapel, bestehend aus jeweils drei Karten, der derzeit angebotenen Karten aufgebraucht und damit ein Marktfeld freigeworden ist.
    Immer wenn ein Spieler ein freies Marktfeld vorfindet, darf er auch aus allen anderen Karten wählen. Fällt seine Wahl dabei auf Karten, die nicht am Markt angeboten werden, dann werden die verbliebenen Karten des gewählten Stapels auf das freie Marktfeld gelegt, womit die Auswahl zunächst wieder auf die sechs derzeit am Markt angebotenen Kartentypen beschränkt ist, bis wieder ein Feld freigeworden ist.

    Für das Kaufen von Karten sind in erster Linie die gelben Karten, die auch für die Bewegung auf Dorffelder benötigt werden, interessant, denn diese zeigen ein oder mehrere Münzsymbole und damit ihre Kaufkraft. Karten für Fluss- oder Dschungelfelder sind beim Kauf weniger effektiv, sie zeigen keine Münzen und sind daher alle auch nur eine halbe Münze wert. Alle Karten also, die man in der ersten Spielzugphase nicht für die Bewegung verwendet, kann man für den Kauf einer neuen Karte vom Markt nutzen. Der Preis einer Karte auf dem Markt ist immer am unteren Kartenrand zu sehen und ist, wie überraschend, um so höher, je effektiver eine Karte ist.
    Alle ausgespielten Karten werden anschließend in Phase 2 eines Spielzuges zusammen mit der ggf. erworbenen Karte auf den Ablagestapel gelegt. Übrigbehaltene Handkarten können entweder ebenfalls abgelegt oder für die kommende Runde auf der Hand behalten werden, bevor in Phase 3 die Kartenhand vom Nachziehstapel wieder auf vier Karten ergänzt wird. Wie bei Deckbuilding-Spielen üblich wird der Ablagestapel dann gemischt und zum neuen Nachziehstapel, sobald Karten gezogen werden müssten und keine mehr auf dem Nachziehstapel verfügbar sind.

    Neben den Fluss-, Dschungel- und Dorffeldern gibt es auch einige spezielle Felder. Auf Geröllfeldern muss zwar auch eine bestimmte Anzahl Karten aufgewendet werden, allerdings ist es dabei egal welche Farbe diese Karten haben. Felder mit einem Basislager sind besonders heftig, da sie eine Anzahl beliebige Karten erfordern, die aber nicht auf den Ablagestapel sondern ganz aus dem Spiel kommen. Was sich zunächst sehr "teuer" anhört, ist in manchen Fällen sehr willkommen, vor allem wenn das Spiel schon etwas vorangekommen und das Kartendeck an Umfang zugelegt hat, denn dann ist es durchaus wünschenswert von den "schwachen" Anfangskarten welche loszubekommen um dadurch schneller an die neuen, stärkeren Karten zu kommen. Dominion-Spieler wissen natürlich sofort was gemeint ist. Ein Kartendeck muss verbessert werden, aber trotzdem "schlank" und damit "schnell" bleiben.

    Schwarze Gebirgsfelder oder Felder die bereits von einer anderen Spielfigur besetzt sind, können nicht betreten werden. Das ist insoweit bemerkenswert, da man auf besetzten Feldern nicht nur nicht stehenbleiben darf, sondern sich auch nicht durch sie hindurch bzw. über sie hinweg bewegen darf. Bei der Bewegung werden die Karten nämlich eine nach der anderen ausgespielt und unmittelbar nach jeder Karte die entsprechende Bewegung durchgeführt. Das bedeutet auch, dass man mit drei Forschern mit jeweils einer Machete, zusammen also drei Macheten, kein Dschungelfeld mit drei Macheten betreten kann. Für ein solches Feld ist eine Karte mit mindestens drei Macheten erforderlich.

    Einige der später am Markt verfügbaren Karten zeigen das Symbol einer durchgestrichenen Karte, genau wie die Basislagerfelder auf dem Spielplan. Diese Karten können nur einmal im Spiel genutzt werden, sie kommen nicht auf den Ablagestapel und damit irgendwann wieder auf die Hand, sondern sie werden ganz aus dem Spiel entfernt.

    So verläuft das Spiel Runde um Runde, bis ein Spieler seine Spielfigur in die goldene Stadt El Dorado bewegt. Die laufende Runde wird dann noch zu Ende gespielt, dann endet das Spiel. Sollten mehrere Spieler El Dorado erreicht haben, dann sind die durch die Spieler auf ihrer Reise eingesammelten Blockaden der Tiebreaker. Diese Blockaden befinden sich zwischen den einzelnen Spielplanteilen und sind ein eleganter Mechanismus einen führenden Spieler etwas einzubremsen. Diese Blockaden zeigen Bedingungen, die ein Spieler erfüllen muss um seine Spielfigur auf den nächsten Spielplanteil zu bewegen. Meist müssen zusätzliche Karten abgegeben werden. Diese "Zusatzkosten" treffen jedoch nur den ersten Spieler der auf das nächste Spielplanteil zieht, denn die Blockade wird anschließend entfernt und vor dem Spieler abgelegt, der sie beseitigt hat. Bei Spielende können diese Blockaden dann aber nochmal wichtig werden, denn von allen Spielern, die El Dorado erreichen, gewinnt derjenige, der mehr Blockaden eingesammelt hat.

    Der Wettlauf nach El Dorado erfindet kein Rad neu. Der Hauptspielmechanismus des Spiels ist bestens bekannt und die zur Verfügung stehenden Karten sind absolut überschaubar und trotzdem schafft es auch dieses Deckbuilding-Spiel in seinen Bann zu ziehen. Aufgrund seiner einfachen Spielregeln bietet das Spiel einen leichten Spieleinstieg, die noch schneller verinnerlicht sind, wenn man bereits mit Deckbuilding-Spiele vertraut ist. Auch die überschaubare Kartenzahl, die in der Regel nicht wie beispielsweise bei Dominion mit textlastigen Aktionsmöglichkeiten aufwarten und eigentlich nicht wirklich kombiniert werden können/müssen um ihren vollen Effekt zu entfalten, erleichtern den Spieleinstieg deutlich. Dieser Umstand ist auf der anderen Seite natürlich dahingehend ein Nachteil, dass Der Wettlauf nach El Dorado deutlich weniger Spieltiefe bietet als beispielsweise Dominion oder auch andere Deckbuilding-Spiele.

    Die Blockaden, die nur den führenden Spieler behindern, sind ein eleganter Mechanismus die Spannung aufrecht zu erhalten, auch wenn einem Spieler das unbestreitbar vorhandene Kartenglück einmal extrem gewogen ist und er sich schon zu Beginn einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte. Diese Hürden für den Führenden sorgen oftmals dafür, dass ein Vorsprung nicht uneinholbar ist, denn die Mehrkosten um jede Hürde als erster zu nehmen sind nicht zu unterschätzen. Und trotzdem sind diese Hürden nicht immer nur lästig, denn bei einem Gleichstand können sie einem zum Sieg verhelfen.

    Der Wiederspielreiz ist trotz der überschaubaren Kartenvielfalt nicht gering, vor allem durch den variablen Spielplanaufbau, der nicht zwingend nach den mitgelieferten Empfehlungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erfolgen muss, sondern auch ganz dem Zufall bzw. der eigenen Kreativität überlassen bleiben kann. Zwar sind nicht wie beispielsweise bei Dominion interessante und effektive Kartenkombinationen zu entdecken und auszuprobieren, aber trotzdem ist Voraussicht und Taktik gefordert. Das eigene Kartendeck mit den "richtigen" Karten auszustatten und auch das Abstoßen von (Anfangs-)Karten nicht zu vernachlässigen ist immer wieder motivierend. Anfangskarten müssen im richtigen Moment "entsorgt" werden, denn oftmals kommt der Punkt im Spiel, an dem mit ihnen unter Umständen gar nichts mehr angefangen werden kann. Für Bewegungen sind sie dann oft zu "schwach" und für Einkäufe bieten sie zu wenig Kaufkraft, zumindest wenn die günstigen Karten erst mal alle an den Mann gebracht worden sind. Vier solcher Karten auf einmal auf der Hand bedeuten dann einen frustrierenden Spielzug ohne die Möglichkeit etwas zu tun. Unterm Strich ist eigentlich keine Partie langweilig.

    Mir hat Der Wettlauf nach El Dorado gut gefallen, aber ich mag Deckbuilding-Spiele grundsätzlich recht gern, so dass ich jedem zumindest eine Testpartie ans Herz legen möchte, auch wenn man Dominion besitzt und für das bessere Spiel hält. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass die ersten Erweiterungen, vor allem in Form von Karten, gar nicht lange auf sich warten lassen werden und über kurz oder lang auf dieses Dschungelrennen nach El Dorado weiter an Spieltiefe gewinnt.
    Holger hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Wolfgang V. schrieb am 17.05.2017:
    Einleitung:

    Um als Erster das legendäre Land „El Dorado“ zu erreichen, liefern sich zwei bis vier wagemutige Abenteurer ein spannendes Kopf an Kopf Wettrennen durch den Dschungel Südamerikas. Doch der Weg ist gefährlich, und so muss jeder Expeditionsleiter nützliche Ausrüstung und zusätzliche Teammitglieder organisieren, um die Hindernisse erfolgreich meistern zu können.

    Ablauf:

    Nachdem der variable Spielplan mit mehreren Geländetafeln aufgebaut wurde, erhalten die Spieler acht Handkarten, die das Starterset von Wettlauf nach El Dorado bilden. Weitere Karten zum Einkaufen werden unter- und oberhalb der Markttafel ausgelegt. Jede Karte ist dreimal vorhanden. Um Karten von der Auslage zu kaufen, benutzen die Spieler ihre Handkarten als Geld. Grundsätzlich füllen die Spieler zu Beginn ihres Zugs ihr Handkartenlimit immer auf vier Karten auf. Geldkarten entsprechen vollen Münzbeträgen, alle anderen Karten sind eine halbe Münze wert.

    Alternativ können die Karten auch als Bewegungen verwendet werden. Jede Geländetafel beinhaltet mehrere unterschiedliche Sechseckfelder. Um diese Felder überqueren zu dürfen, müssen passende Handkarten abgelegt werden (z.B. Machetekarten beim Weg durch den Dschungel oder Paddel beim Befahren eines Sees. Auch Geldkarten sind zum Betreten diverser Felder als Fortbewegungsmittel erforderlich). Wer als Erster eine Blockade zwischen zwei Geländetafeln entfernt, darf diese behalten. Bei einem Gleichstand am Ende des Spiels dienen sie als Tiebreaker. Wichtig: um ein 2er- oder 3er-Feld betreten zu dürfen, muss eine entsprechend hohe Geländekarte ausgespielt werden. Mehrere 1er-Karten des gleichen Typs dürfen also nicht gebündelt werden. Auf Besonderen Feldern (Geröllfelder oder Basislager) müssen beliebige Karten abgelegt bzw. entsorgt werden.

    Das Spiel endet, sobald ein Spieler mit seiner Figur ein Zielfeld erreicht hat. Die laufende Runde wird noch zu Ende gespielt, so dass alle Spieler gleich oft an der Reihe waren. Haben mehrere Spieler El Dorado erreicht, gewinnt der Spieler mit den meisten bzw. der höchsten Blockade. Im Spiel zu zweit stehen jedem Spieler zwei Figuren zur Verfügung, die beide ins Ziel gebracht werden müssen. Optional können die Konkurrenten auch mit der beigefügten Höhlen-Variante spielen, die das Spielgefühl aber nur unwesentlich verändert.

    Meinung:

    Fast jeder Brettspieler-Nerd hat in seinem Familien- und Bekanntenkreis etliche Freunde, die mit Gesellschaftsspielen wenig anfangen können. Wettlauf nach El Dorado ist das perfekte Spiel zur „Missionierung“ dieser „Banausen“ :-)

    El Dorado ist nämlich extrem einfach und leicht zugänglich, aber trotzdem macht das Spiel sehr großen Spaß und bildet außerdem einen idealen Einstieg ins Genre der Deckbuilding-Spiele. Fast jeder Gelegenheitsspieler, dem Wettlauf nach El Dorado vorgestellt wurde, hat die Veröffentlichung gemocht und nach der ersten Partie nach Revanche verlangt. Ein größeres Kompliment für ein Spiel gibt es nicht. Und nach mehreren Partien sind solche „Brettspiel-Einsteiger“ oftmals bereit für ähnlich funktionierende Spiele wie Dominion und Co. Wer unerfahrene Freunde also für sein Hobby begeistern will, kann zu diesem Zweck bedenkenlos zu El Dorado greifen.

    Aber nicht nur Novizen macht das Ganze Spaß. Auch erfahrene Gelegenheitsspieler, Familien und sogar Vielspieler haben ihre Freude an El Dorado. Natürlich ist das Spiel kein intellektuelles Schwergewicht wie Terra Mystica und Konsorten, aber das ist ja auch nicht die Intension des Spiels. Wettlauf nach El Dorado will einfach nur Jung und Alt spielerisch unterhalten, und das gelingt dem Spiel auf ganzer Linie. Familien und Gelegenheitsspielern gefällt neben dem Mechanismus auch die relativ kurze Spieldauer, die meistens unter einer Stunde bleibt (bei leichten Geländeanordnungen kann eine Partie sogar in einer halben Stunde entschieden sein). Diese überschaubare Spielzeit macht Wettlauf nach El Dorado auch zu einem beliebten Absacker für einen Vielspielerabend. Ergo: das Spiel meistert tatsächlich die große Herausforderung, sämtliche Spielertypen anzusprechen. Klasse!

    Fazit:

    Mit Wettlauf nach El Dorado ist Reiner Knizia und dem Ravensburger Spieleverlag ein richtig großer Wurf gelungen. Das Spiel bedient alle Geschmäcker und eignet sich hervorragend als Einstieg in die Brettspielszene. Großes Kompliment an alle Beteiligten dieser Veröffentlichung.

  • Martina K. schrieb am 08.10.2017:
    Der Wettlauf war ein Blindkauf für mich, da ich Deckbau grundsätzlich mag und die Variante mit der Bewegung durch Karten über den Plan interessant klang. Die Erwartungen haben sich voll erfüllt. Bisher war jede Partie sehr spannend und man bekommt vom Gelegenheits- bis Vielspieler alle an den Tisch.
    Ich würde wie die anderen Rezensionen im Netz gleich empfehlen, eigene Landschaften mit Geländewechseln zu legen und die Höhlenplättchen gleich mit zu verwenden. Das macht deutlich mehr Spaß.
    Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen wunderbar, auch zu zweit. Hier steuert jeder zwei Abenteurer. Ich bin gespannt auf die Erweiterungen. :)
    Martina hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 18.06.2017:

    1. Einstiegslevel: 04/10
    2. Maximale Spieldauer: 45 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 60%
    4. Variabler Spielablauf: 80%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 30/60/10
    6. Grafik+Spielmaterial: 70%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 70%

    Wettlauf nach El Dorado ist insgesamt eine gelungene Mischung aus Deckbau- und Wettlaufspiel. Es gibt wenige Regeln, aber dafür viele Möglichkeiten des Spielaufbaus. Leider spielt es sich dann doch zu oberflächlich: Grüne Karte = grünes Feld, blaue Karte = blaues Feld und Einiges ist doch zu konstruiert: Gelbe Karte = 1 Geldeinheit, grüne/blaue Karte = 1/2 Geldeinheit. Daher ist es für mich kein Spitzenspiel, zu dessen Kauf ich vorbehaltlos raten kann. Aber insgesamt eignet es sich doch für alle Spielertypen.
    Torsten hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 12.09.2017:
    Nicht besonders innovativ, aber funktioniert bestens und macht Spaß:
    Ein Deckbuilding Spiel kombiniert mit einem Wettrennen. Gut gefällt mir auch der Mechanismus, dass nicht alle Karten zur Verfügung stehen, sondern wer einen Stapel leert, der darf bestimmen welche neue Kartenart zur Verfügung steht.
    Etwas störend ist, dass es manchmal Situationen gibt, wo sich ein Spieler 1 Runde nicht bewegen kann. Wenn das dann 2x hintereinander für diesen Spieler passiert, ist das etwas frustig. Aber das ist auch nicht allzu schlimm, denn eine Partie geht nicht sehr lange. Außerdem kann der Spieler vielleicht eine neue Karte kaufen.
    Markus hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 25.11.2017:
    El Dorado ist ein Deckbuilder mit Wettlaufprinzip. Die Spieler stellen sich ausgehend von einer identischen Starthand ein individuelles Expeditionteam zusammen um den variabelen Weg nach El Dorado möglichst schnell zu meistern. Dabei kann nicht aus allen Kartenstapeln gekauft werden, sondern lediglich aus den am Markt verfügbaren.

    Fazit: El Dorado ist ein unterhaltsames Familienspiel, das neben Glück- auch Strategie-Komponenten bietet. Durch den modularen Spielaufbau und die kurze Spieldauer gibt es einen hohen Wiederspielanreiz.
    Uwe hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)
  • Sabrina L. schrieb am 07.10.2017:
    Ein sehr kurzweiliges Spiel. Spannung bis zum letzten Zug. Leicht zu verstehen.
    Sabrina hat Wettlauf nach El Dorado klassifiziert. (ansehen)

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