Testberichte und Bewertungen von Kunden für Viticulture Essential Edition




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 9 Kundentestberichten | Varianten (6) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Peter K. schrieb am 13.04.2018:
    Nicht immer, oder eher selten kaufe ich ganz aktuelle Spiele. Oft vergehen Monate bis Jahre, bis ich viele Bewertungen gelesen und Let‘s Plays gesehen habe und dann angefressen von einem Spiel bin. So auch bei Viticulture Essential Edition (VEE), das bei mir schon lange auf der Liste stand, allerdings erst kürzlich wirklich in den Vordergrund gerückt ist. Dazu kommt, dass ich inzwischen von der Qualität der Spiele von Feuerland so überzeugt bin, dass man die dortigen Formate fast blind kaufen kann.
    Ich verzichte wie fast immer auf eine anderenorts besser dargestellte Spielbeschreibung und beschränke mich im Folgenden auf meine üblichen Bewertungskriterien.

    *** Thematik und Material
    VEE ist ein klassisches Worker-Placement-Spiel, das nicht ganz so orthodox wie Russian Railroads umgesetzt wurde, sondern einige Zusatzmechanismen bietet, die es von RR (natürlich nicht nur thematisch) unterscheidet. Letzteres ist auch nicht mehr zu meinen Lieblingsspielen zu zählen, da es immer in ähnlichen Bahnen läuft.
    Bei VEE ist im Gegensatz dazu für ein Euro-Game die Atmosphäre des Themas in fast perfekter Weise eingefangen. Das beginnt mit der dem Thema entsprechenden Noblesse der ganzen Aufmachung. Die Schachtel, auch wenn nicht in jedes Regal perfekt einfassbar, ist sehr edel, die Spielanleitung wunderschön gestaltet. Alle Komponenten sind von hoher Qualität, Spielsteine aus Holz oder Glas, kein Plastik. Der Spielplan ist schön und übersichtlich. Die Karten sind von hoher Qualität. Die kleinen Karten (Besucher, Weinreben und Aufträge) sind zudem mit Hochglanzfolie überzogen, was sie noch erhabener macht.
    Beim Spielen hat man wirklich den Eindruck, auf einem toskanischen Weingut zu sitzen. Weine und Trauben erhalten durch die Glassteine eine wirklich thematische Aufmachung. Das ist alles vom Feinsten.
    Die meisten der 9 verschiedenen Rebsorten kennt man auch als Nichtweinkenner gut und geben dem ganzen einen wunderbar realistischen Touch.
    Über das Artwork, insbesondere der Besucher kann man streiten, ich finde es passend und absolut stimmig, habe auch keine Ahnung wie man es anders oder gar besser gestalten könnte. Für mich nichts auszusetzen!

    Wertung: 1.5 von 1.5

    *** Originalität und Mechanismus
    Zunächst einmal, wie oben ausgeführt, ist VEE ein klassisches Worker-Placement-Spiel. Daran ändert auch nichts die saisonale Zweigliederung in Sommer- und Winteraktionen, die als Ganzes mit der begrenzten Arbeiterzahl innerhalb eines Jahres bearbeitet werden müssen.
    Das entscheidend andere im Vergleich ist aber das Management der Weinherstellung, von der Frage des Besitzes von Weingebieten über die Herstellung welcher Weine bis zum Verkaufsmanagement. Das ist nicht nur wunderbar thematisch abgestimmt, sondern erfordert trotz nicht unerheblicher Zufallsfaktoren (gute/unpassende Besucherkarten oder Aufträge) einiges an Überlegungen im Mikromanagement. VEE ist kein Strategiespiel, aber die richtige Taktik zum richtigen Zeitpunkt entscheidet über Gewinn oder Verlust, zumal hier nicht wie bei RR Hunderte von Punkten verteilt werden, sondern bereits bei Überschreiten von 20 Siegpunkten eines Spielers Schluss ist.
    Wegen der thematischen Nähe des Spiels macht aber genau dieses Mikromanagement so viel Spaß. Wann setze ich welchen Besucher ein? Keltere ich Sekt, was den kostenpflichtigen Ausbau meiner Keller erfordert, oder bleibe ich bei Aufträgen für simple oder gut gereifte und teuere Rot- oder Weißweine? Fehlt mir aktuell Geld dafür? Verkaufe ich einen meiner drei Weinberge? Das alles erfordert taktisches Verständnis, klingt jetzt aber weitaus komplexer als es sich am Brett tatsächlich darstellt. Man kommt schnell rein.
    Unterm Strich kenne ich von den Abläufen her kaum ein besseres WP-Spiel.

    Wertung: 1.5 von 1.5


    *** Komplexitätsbalance und Erklärbarkeit
    Der Einstieg erfolgt sehr zügig auch für Neulinge. Erklären muss man denen die Sommer- und Winteraktionen am besten getrennt, dann wird der Aufbau des Spielbretts sehr schnell ersichtlich. Die Abfolgen vom Pflanzen der Reben bis zum Verkauf der Weine und Sekte folgen der thematischen Logik, so dass es wirklich keinen absurden Mechanismus gibt, der alles verkompliziert. Vielleicht ist nicht gleich jedem klar, warum man für die Sektherstellung 2 rote und 1 weiße Traube benötigt oder warum auch gelesene Trauben innerhalb eines Jahres weiter reifen. Aber das ist alles verzeihlich, entweder auf dem Plan aufgedruckt und schnell erlernt.
    Die Besucherkarten müssen genaU gelesen werden und sind zum Teil nicht sofort leicht zu verstehen, aber auch das hat man schnell raus.

    Zwei Dinge noch, die das Spiel für jeden (Vielspieler UND Anfänger) besser zugänglich machen und ebenso simpel, wie taktisch tief und genial sind:
    Es gibt keine verdeckten oder Schluss-Wertungen. Alles wird sofort auf der SP-Leiste abgetragen. Das habe ich bei anderen Euros so sehr vermisst. Man sieht immer genau, wo man steht.
    Und es gibt keine eigene (Besucher-)Kartenauslage, die bei jedem Zug erstmal auch erforderliche Aktionen und Kombos gecheckt werden muss. Jeder Besucher mit seinen speziellen Fähigkeiten wird aus der maximal 7 Karten umfassenden Hand einmal ausgespielt, ausgewertet und verschwindet dann in der Ablage. Man kann sich also voll auf seine Brettsituation und die Handkarten konzentrieren. Trotzdem bieten sich genügend Kombinationsmöglichkeiten, um auch mal ein paar Minuten nachdenken zu müssen. SO muss ein Euro sein, um auch bezüglich Brettspielerfahrung inhomogene Spielgruppen abzuholen.
    Die Regel ist nicht nur optisch schön, sondern erklärt die nicht allzu komplizierten Regeln, ohne Fragen offen zu lassen. Glossar und Erläuterung aller Karten mit Text am Ende runden dies stimmig ab. Vielleicht...., vielleicht hätte man noch eine Art Rosenbergschen (der ja auch seine Finger im Spiel hatte) Almanach beilegen können, um den Weinbau noch näher zu bringen. Aber das wäre schon ein super Gimmick und bedingt durch die selbsterklärenden Spielabläufe und den ohnehin nicht niedrigen Preis kein zwingendes Extra.

    Wertung: 1.5 von 1.5

    *** Variabilität und Langzeitspielbarkeit
    Erweiterungen gibt es ja bereits seit geraumer Zeit (Stichwort Tuscany), die allerdings ein wenig unübersichtlich in ihren Modulen sind, offenbar gibt es da durchaus Doppelspurigkeiten, denn die Essential Edition enthält einige wichtige Module aus der Tuscany-Erweiterung (Mama/Papa-Karten, Weingebietsverkauf, Großer Meaple, Noch mehr Besucher).
    Das Mama-Papa-Konzept schafft so etwas ähnliches wie Fraktionen, geben doch beide Elternteile jeweils etwas zum Start ihres Sprösslings dazu: Mama liefert zwei Start-Arbeiter und ein paar jeweils verschiedenartige Karten (Besucher, Reben oder Aufträge), während Papa Geld (wie im richtigen Leben :-)), den großen Meaple, der auch in bereits besetzte Aktionsfelder gehen kann und damit den WP-typischen Ärgerfaktor etwas dämpft, sowie nochmal Geld bzw. wahlweise ein Gebäude dazusteuert. Das führt zu asynchronen Startbedingungen, die das Spiel gleich zu Beginn etwas diversifizieren. Auch thematisch ist das schön arrangiert, spielt man doch mit der Unterstützung „seiner“ Familie. Insgesamt je 18 namentlich gennannte Elternteile sind dabei.
    Der Zufallsfaktor der Karten sorgt insgesamt für hohen Wiederspielreiz, vom geradlinigen Spiel wie bei Puerto Rico oder Russian Railroads keine Spur. Das muss man natürlich mögen. Wer sich allein aufs strategische-taktische Grübeln verlegen möchte, liegt bei VEE nicht optimal, muss er doch immer mit den nachgezogenen Karten klarkommen. Aber genau das fordert den Spieler auch: Er/sie muss schauen, wie seine Möglichkeiten im Sinne seiner Hand, der Reben und der reifenden Weine und Trauben liegen. Das ist alles andere als leicht und das Spiel wäre ohne dem ja auch kalter Kaffee, wie Agricola ohne Anschaffungen und Ausbildungen.

    Schließlich liegt dem Spiel die erste Automa-Solo-Variante von Morten-Monrad Petersens Automa Factory bei, die wir inzwischen auch von Gaia Project und Scythe kennen. Sie ist ganz im Sinne des Worker Placement Konzeptes simpel gehalten, die Karten steuern lediglich die Besetzung der Aktionsfelder im Sommer wie im Winter. Mehr ist auch nicht nötig. Die Schwierigkeit kann über unterschiedliche Startvoraussetzungen eingestellt werden, wird also nicht über die Automa-Karten direkt gesteuert. Sie funktioniert sehr gut (ich bin von der Gaia-Automa maximal begeistert), ist fordernd und macht sehr viel Spaß. So kommt VEE bei mir noch öfter auf den Tisch, ganz entspannt bei einem Glas Wein.


    Wertung: 1.5 von 1.5

    *** Fazit

    Ein beispielgebendes, äußerst thematisches, hochwertiges und wunderschönes Worker-Placement-Spiel, das ebenso einsteiger- wie vielspielerfreundlich ist. Die Köpfe rauchen nicht, kokeln aber vielleicht ganz entspannt, genau wie es bei einem Spiel über diese Form der Lebensart und die wunderbare Kunst der Weinherstellung sein sollte.

    Abschließende Wertung: Viticulture Essential Edition: 6/6

    Ergänzende Hinweise zu den Erweiterungen und dem Umfang der EE:

    Das Erweiterungssystem ist für Viticulture etwas verwirrend. Ich hatte mich gefragt, was denn tatsächlich in der Schachtel ist. Hier eine kurze Zusammenstellung:
    Es existieren an großen Formaten auf dem Markt (neben ein paar kleineren Erweiterungen):
    - Viticulture 2. Auflage (auf die erste gehe ich nicht weiter ein)
    - Tuscany Erweiterung (engl)
    - Viticulture EE (diese hier)
    - Tuscany EE

    Die VEE enthält gegenüber der zweiten Auflage von Viticulture:
    * die Mammas und Pappas (aus Tuscany)
    * Die Möglichkeit Gebiete zu verkkaufen mit verändertem Aktionsfeld (Tuscany).
    * ALLE advanced und new Visitors (Tuscany), das hatte ich nicht erwartet.
    * Die Automa-Solo-Variante auf VEE zurecht geschmiedet (Tuscany)
    * 4 Promo-Besucher vom Kickstarter.

    Die originale Tuscany-Erweiterung enthält zudem ergänzend zu diesen Extras (die somit nicht in der VEE übernommen wurden):
    * das erweiterte und größere Gameboard (mit 4 echten Jahreszeiten)
    * die Spezialarbeiter, Meeples mit besonderen Funktionen
    * zusätzliche Gebäude als Kartendeck
    * noch 3 Erweiterungsmodule (Mafia, Arboriculture und Käse)

    Schließlich enthält die Tuscany Essential Edition alles eben genannte, was daraus nicht zur VEE hinzugefügt wurde OHNE die drei letztgenannten Module. Also großes Brett, Spezialisten und Gebäudedeck. Komplex, oder?

    Peter hat Viticulture Essential Edition klassifiziert. (ansehen)
  • Marcel M. schrieb am 19.12.2017:
    Vom Feinsten!
    Viticulture besticht nicht nur durch die äußerst hohe Qualität des Spielmaterials sondern auch durch seine ausgereiften Spielmechaniken.
    Die Zielgruppe dürften eher bei den Generationen 30+ liegen. Es spielt sich ruhig und entspannt. Einfach zum Genießen, wie einen guten Wein ;)
    Viticulture gehört nicht ohne Grund zu den besten Worker-Placement-Spielen. (boardgamegeek.com - 8.2 von 10 möglichen Sternen - Stand: Dezember 2017)
    Viticulture hat eine wirklich coole Winzer-Thematik. Obwohl man bei manchen Aktionen einen nicht zu realistischen Anspruch haben sollte. Ein wenig Abstrakt bleiben Brettspiele nun mal immer. Auch in der Solo-Varainte weiß Viticulture zu begeistern. Natürlich sind die gemeinsamen Runden mit Mitspielern unschlagbar.
    Alles in allem absolut empfehlenswert für geübte Familienspieler und Kennerspieler, die es eher mal ruhig angehen wollen. Für Expertenspieler eventuell zu seicht.
    Marcel hat Viticulture Essential Edition klassifiziert. (ansehen)
  • Alexander S. schrieb am 26.07.2017:
    Wunderschönes Workerplacementspiel in dem die geschicke eines Weingutes gelenkt werden müssen.
    Alexander hat Viticulture Essential Edition klassifiziert. (ansehen)
  • Roland S. schrieb am 14.02.2018:
    VITICULTURE ist ein Worker-Placement-Spiel, bei dem jeder Spieler sein Weingut in der Toskana zum renommiertesten weit und breit ausbauen möchte. Entsprechend dreht sich das Thema um Weinherstellung und Winzertum, was es für neue Spieler leichter macht, in das Spiel hineinzufinden. Der Gang der Spielhandlung ist mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar: Um zu einem renommierten Winzer werden zu können, muss man zuerst Reben besitzen und diese in den eigenen Weinbergen anpflanzen. Da verschiedene Rebsorten verschiedene Voraussetzungen haben können, wie z. B. ein Spalier oder eine Bewässerung, müssen diese Bauwerke ggf. vorher errichtet werden, was wiederum Geld kostet. Wenn das Startkapital dafür nicht ausreicht, kann man seine Kasse mit Führungen durch den Weinberg und/oder dem Verkauf von Trauben oder gar einem ganzen Weinberg aufbessern. Irgendwann wird man seine Trauben ernten und daraus Wein keltern, um Weinbestellungen anspruchsvoller Kunden zu erfüllen und dadurch Reputation (Siegpunkte) zu gewinnen und Einkommen zu erhalten. Der anfängliche Lagerkeller für Weine muss im Lauf des Spiels ausgebaut werden, um höherqualitative Weine fabrizieren und lagern zu können, außerdem kann man dadurch auch in die Herstellung von Rosé und Sekt einsteigen. Nebenbei können die Fähigkeiten von Besuchern (Ereigniskarten) genutzt werden und weitere Arbeiter angeworben werden.

    VITICULTURE fängt das Thema wunderbar und mit schönem (aber nicht überragendem) Artwork ein: Jede Spielrunde stellt ein Jahr dar und durchläuft die 4 Jahreszeiten. Im Frühling legt man die Zugreihenfolge für das Jahr fest, im Herbst erhält man eine Ereigniskarte, im Sommer und Winter werden die Arbeiter eingesetzt, um die zugehörigen Aktionen ausführen zu können. Dabei muss man seine Arbeiterschar auf beide Aktionsphasen aufteilen, denn erst am Jahresende erhält man sie zurück. Geerntete Trauben und Weine reifen von Jahr zu Jahr und erhöhen dadurch im Lauf der Zeit von alleine ihre Qualität.

    Taktik und Glück haben beide ihren Platz in VITICULTURE, jedoch muss man unverblümt sagen, dass der Glücksfaktor in vielfacher Hinsicht sehr hoch ist, was nicht jedermann zusagt. Rebsorten und Weinbestellungen werden blind vom Kartenstapel gezogen, was dazu führen kann, dass man eine nutzlose Karte nach der anderen zieht. Die Besucherkarten (Ereigniskarten) beinhalten zum Teil (sehr) starke Effekte, andere wiederum können verhältnismäßig nutzlos sein. Auch diese werden zufällig gezogen, so dass man bei VITICULTURE trotz aller Strategie immer mit dem Unerwarteten rechnen muss. Der Glücksfaktor gefällt nicht jedem, für mich jedoch stellt er kein Problem dar, denn alle Spieler sitzen im gleichen Boot. Natürlich ist es frustrierend, wenn der ohnehin souverän führende Spieler eine starke Karte zieht oder der hinten liegende Spieler obendrauf noch Kartenpech bekommt. Aber daneben gibt es eben auch den Fall, dass der hinten liegende Spieler unerwartet wieder Rückenwind bekommt oder der führende Spieler durch nutzlose Karten lange genug ausgebremst wird, um ihm wieder Paroli zu bieten. Meiner Meinung nach ist es rein auf selektive Wahrnehmung zurückzuführen, dass die erstgenannte (frustrierende) Kombination besser in Erinnerung bleibt und zu einer verzerrten Bewertung führt, denn alle vier Fälle treten gleich häufig auf.

    Der taktisch-strategische Anteil ist gut gelungen, denn es gilt in jeder Phase des Spiels zu beobachten, wo sich Chancen ergeben, und man muss viele Entscheidungen treffen: Will ich dieses Jahr weiter vorne in der Zugreihenfolge sein oder eher hinten? Wie weit darf ich mich zurückfallen lassen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten? Wie stelle ich sicher, dass ich in zwei Runden meine Weinbestellung erfüllen kann? Welche meiner Aktionen muss ich zuerst ausführen, welche können eher warten? Usw. Dabei muss man flexibel bleiben und darf nicht starr an seinem Plan hängen, denn die Mitspieler können sehr unerwartet die Gesamtsituation wenden, zum Beispiel, in dem plötzlich ein begehrter Aktionsplatz komplett von den Mitspielern belegt wurde oder durch die bereits erwähnten Ereigniskarten. Doch hier kommt das Design des Spiels zur Geltung, denn alle Wege führen nach Rom, Verzeihung, in die Toskana. Manchmal muss man einen Umweg in Kauf nehmen, eine Situation aussitzen oder auch einfach hoffen, dass man einen guten (oder zumindest nicht nutzlosen) Kartenzug macht.
    Anfängern und Neulingen im Spiel kann es trotz des gut erschließbaren Themas zu Beginn etwas schwer fallen, sich im Spiel zu orientieren, daher empfiehlt es sich, diesen folgenden Ratschlag mitzugeben: "Wenn ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht seht, dann versucht einfach, so gut es geht, Trauben zu ernten und lasst sie reifen, ohne gleich daraus Wein zu machen. Der Rest ergibt sich dann von alleine."

    FAZIT: VITICULTURE ist ein gut geeignetes Einsteigerspiel in das Worker-Placement-Genre, das durch clever durchdachte Mechanismen, schönes Artwork und hochwertiges Material ein gedanklich leicht erfassbares Thema (Winzertum) thematisch super einfängt und einen hohen Wiederspielreiz liefert. Gerade diejenigen Spieler, die sich für schlechte Strategen halten und mehr Glücksfaktor zu schätzen wissen, kommen hier auf ihre Kosten. Reinblütige Strategen sollten ebenso ein anderes Spiel wählen (z. B. "Scythe") wie diejenigen Spieler, die Wert auf ein hohes Maß an Interaktion zwischen den Spielern legen.
    Alles in allem hat mich VITICULTURE überzeugt, und ich vergebe dafür 5 Punkte.


    Meine Punktewertung:

    1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
    2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
    3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
    4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
    5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
    6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
  • Fabio P. schrieb am 25.04.2016:
    Nice Game
    Fabio hat Viticulture Essential Edition klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 16.11.2016:
    Rosenberg Empfehlung, hmmm. Meine nicht.

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