Für die Funktion unseres Onlineshops sind Cookies unerlässlich (z.B. für die Warenkorbfunktion) und werden daher automatisch gesetzt. Zusätzlich möchten wir mit Ihrer Erlaubnis aber gern auch das 'Facebook-Pixel' von Facebook für statistische Zwecke verwenden. Dadurch können wir mit Hilfe eines Cookies feststellen, wie unsere Marketingmaßnahmen auf Facebook wirken und diese ggf. verbessern. Über Ihr Einverständnis hiermit würden wir uns sehr freuen. Informationen zum 'Facebook-Pixel', zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. akzeptieren ablehnen

Testberichte und Bewertungen von Kunden für Thunderstone - Base Set (dt)




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 34 Kundentestberichten | Varianten (19) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
Eine eigene Bewertung für Thunderstone - Base Set (dt) schreiben.
  • Jürgen S. schrieb am 04.11.2010:
    Also ich weiß ja nicht was meine Vorredner für ein Problem mit Thunderstone haben. Es ist wenn man es mal auf den Punkt bringt,einfach besser wie Dominion.Komplexer,sicherlich.Aber ist das ein fehler?Ich glaube gerade das Gegenteil ist der Fall.Denn es bietet mehr Abwechslung und daher auch mehr Möglichkeiten.Außerdem ist das Thema Dominion einfach ausgelutscht.Auch wenn es jetzt schon die Xte Erweiterung davon gibt.Es macht das Spiel nicht unbedingt besser.
    Allein das Fantasy-Setting und das Artwork sind einfasch besser als wie bei Dominon.Sorry,aber Thunderstone ist um Meilen besser als Dominion !
    Jürgen hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
    • Helga H., Markus H. und 17 weitere mögen das.
    • Jens J., Gero R. und 2 weitere mögen das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Zeige alle 9 Kommentare!
    • Johannes P.
      Johannes P.: Gero mal ganz anders ;-)

      Finde deine Kritik aber auch berechtigt.

      Wenn Spiele ein zu spezielles Setting haben, versuche ich bei meinen... weiterlesen
      17.09.2011-16:47:39
    • Johannes P.
      Johannes P.: Muss noch erwähnen, dass ich dich nicht fertig machen wollte Jürgen. ;-)
      Nur falls es so geklungen hat.
      Mein Post bezog sich eigentlich nur auf... weiterlesen
      17.09.2011-16:50:27
  • Christian L. schrieb am 02.05.2012:
    Ich will gar nicht auf den Spielmechanismus eingehen, sondern nur meinen Eindruck hier wiedergeben.

    Zuersteinmal bin ich Dominiongeschädigt, sprich begeisterter Dominionspieler. Von daher gefiel mir auch das Thunderstone-Prinzip auf Anhieb. Kennengelernt habe ich das Spiel online.

    Gekauft, gelesen, mit Freunden gespielt und ... enttäuscht.

    Warum?

    Wie bei Dominion kann es passieren, das man ein zufälliges Deck bekommt, das sich zieht wie Kaugummi und echt öde ist. Ich doof, ich ... habe ich doch beim ersten Thunderstone ein zufälliges Deck gewählt - Megamonster, viel mit Magie zu besiegen und mit Schwachmaten-Helden, alle ohne Magie. Das Dorf hat zwar in allen Farben geleuchtet, für den Kampf war es keine echte Bereicherung.

    Weil das MÖGLICH ist, gibt es von mir nur eine 5 und auch, weil das Dorf viele Karten mitbringen KANN, die nicht sonderlich helfen - die Helden bestimmen eindeutig das Spiel. Ohne Helden keine Chance. Fast. Denn es gibt doch Möglichkeiten. Der eine oder andere Zauber ist sehr mächtig und drei davon rotzen schnell ein starkes Monster aus dem ersten Dungeon weg.

    Wie gesagt, das mit den doofen Decks ist mir auch bei Dominion so gegangen, trotzdem spiele ich es immer noch gerne (obwohl die letzten Erweiterungen mit gefühlt einer A4-Seite Text pro Karte, mich eher abschrecken diese zu kaufen). Also habe ich als nächstes die empfohlene Startaufstellung genommen. Und siehe da ... es geht doch.
    So gut wie ich es online kennengelernt habe, spielt es sich auch offline. Und es macht viel mehr Spaß einem Mitspieler am Tisch die Monster wegzuschnappen :-)

    Mein Tipp: Nicht nur zufällig die Karten aussuchen, wichtige, starke und gute Karten auswählen und mit ein paar zufälligen auffüllen. So ist ein Spiel nie gleich und ein schnelle reinkommen trotzdem garantiert. Denn Thunderstone ist trotz des kleinen Mankos nämlich eins - süchtigmachend.

    Neueinsteiger sollten aber unbedingt in der Anleitung beschriebene Decks nutzen, diese sind ausgewogen und spielen sich gut. Später kann man die eine oder andere Karte tauschen, wenn man das Prinzip und das Zusammenwirken der Karten verstanden hat oder wie ich oben beschrieben habe zusammenstellen.

    Ich habe mir jetzt einige Erweiterungen bestellt und beim Durchlesen immer wieder vor mich her gemurmelt "geil" "geil" "geil". Die ersten beiden Erweiterungen bringen ganz sicher mehr Power ins Spiel, auch die Dorfkarten - Monster gebt fein acht!!! :-)
    Christian hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Marc B. schrieb am 24.12.2010:
    Ich möchte hier einmal eine Lanze für Thunderstone brechen...

    Ich mag Thunderstone aufgrund des wundervoll gestallteten Settings und der Spielmechanik, die schon in ähnlicher Weise in anderen Deckbuildinggames zum Einsatz kommt.

    Das Spielprinzip basiert auf das Zusammenstellen einer Heldengruppe (Kartendeck), die man im Tausch gegen Gold in einem Dorf durch Mitstreiter oder jede Menge Rüstzeug verstärken kann. Ist die Heldengruppe erst einmal schlagkräftig genug, ist es das Ziel die Schergen in dem an das Dorf angrenzende Dungeon auszulöschen und sich auf die Suche nach dem legendären Thunderstone zu begeben.

    Kurz möchte ich auf die negativen Bewertungen zu dem Spiel eingehen. Ich kann viele der genannten Bemerkungen zu Thunderstone nachvollziehen, jedoch würde ich diese nicht immer als negativ Punkt werten.
    Dominion als Vorreiter der Deckbuildinggames besitzt ebenfalls die genannten Schwächen wie Thunderstone. Es ist sicherlich Geschmackssache welches Setting einem besser gefällt. Es ist richtig das die Interaktion mit Mitspiellern in der Basisversion leider genauso wenig statt wie in der damaligen Dominion Basisversion.

    Eins ist aber sicher, man sollte sich nicht von den negativen Bemerkungen abschrecken lassen, denn Thunderstone bietet jede Menge Spielspaß in einem tollen Setting. Also einfach mal selber anspielen. Besonders in Hinblick auf die bereits angekündigten Erweiterungen, kann noch mit vielen neuen Ideen gerechnet werden.

    Von mir bekommt es 5 von 6 Punkte. Vielleicht bekommt eine der nächsten Erweiterungen von mir 6 Punkte ;)
    Marc hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
    • Kathrin H., Melvin W. und 12 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Stephan S.
      Stephan S.: Stimme dem voll und ganz zu!!Hab mich auch nicht abschrecken lassen es zu kaufen und auch nicht bereut.Ebenso meine Mitspieler.
      24.02.2011-13:53:36
    • Tanja M.
      Tanja M.: Wir haben es auf eine Empfehlung hin ausprobiert: Wir sind passionierte Dominionspieler und auch Thunderstone hat uns sehr gefallen. Ich denke... weiterlesen
      20.03.2011-14:15:18
  • André G. schrieb am 16.12.2011:
    Da das Spiel schon gut beschrieben wurde, möchte ich nur einen Vergleich zu Dominion ziehen:

    + Fantasysetting (kann je nach Geschmack auch ein Minuspunkt sein)
    + drei Optionen (Kaufen+evtl. Leveln, Kämpfen, Karte vernichten) statt einer
    (Kaufen)
    0 beide haben eine ähnlich ansprechende Grafik
    - noch weniger interaktiv (legt sich hoffentlich mit Erweiterungen)
    - schlechter geschriebene Anleitung (Regeln sind aber nicht schlechter oder
    komplizierter)

    Fazit: Wenn man Fantasy mag, ist Thunderstone eindeutig Dominion vorzuziehen. Auch wenn einem das Setting egal ist, finde ich Thunderstone ein wenig besser, da es mehr Optionen bietet. Wer keine Fantasy mag, sollte zu Dominion greifen. Aufgrund der (noch?) geringen Interaktion 5 Punkte.

    PS: Nähere Erklärung zu dem Punkt mit den Optionen:
    Bei Dominion nutzt man die Effekte der Karten um dann anschließen möglichst gut einkaufen zu können. Bei Thunderstone kann man mit den Karten zwei grundverschiedene Aktionen machen. Entweder man benutzt den Goldwert und etwaige Dorfaktionen im Dorf, d.h. im Wesentlichen zum Einkaufen, oder man nutzt die Stärke und die etwaigen Dungeonaktionen zu Kämpfen. Jede Karte ist also quasi zwei Karten in einer.

    PPS: Dies ist eine meiner wirreren Rezis. Vielleicht ist sie ja trotzdem nicht unnütz...
    André hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Kai-Uwe B. schrieb am 12.11.2010:
    Thunderstone ....
    Wie so Viele, habe auch ich dem Konkurrenten von Dominion entgegen gefiebert.
    Dann kam der erste Spieleabend mit Freunden.
    Nach anfänglichem Freudentaumel (schöne Kartenzeichnungen, Monster bekämpfen) kam schnell die Frustration.

    Aber der Reihe nach:

    Spielaufbau:
    Wie auch bei Dominion, liegen zufällig oder mit Schema ermittelte Kartenstapel aus (hier sind es 16 Stapel), die Helden oder Ausrüstung darstellen.

    Diese Kauf-Stapel nennt man bei Thunderstone schlichtweg das "Dorf", um eine Rollenspielathmosphäre aufbauen zu können.

    Neben dem Dorf liegt der Dungeon.
    Ein Monster-Nachziehstapel, von dem immer drei Monster zeitgleich nebeneinander aufgedeckt sind, die den "bewohnten" Dungeon darstellen sollen.

    Spielablauf:
    Wie auch bei Dominion hegt und pflegt der einzelne Spieler sein Kartendeck.
    Er zieht von diesem (anfangs sind es 12 Karten) 6 karten auf die Hand.

    Nun hat er die Wahl:

    1. Kaufen
    Er addiert den Goldwert seiner Handkarten und kauft EINE Karte aus dem Dorf.

    2. Kämpfen
    Er nimmt alle Helden-Karten und alle Waffen-Karten von der Hand und ordnet im Idealfall jedem Held eine Waffe zu, welche er aufgrund seiner Stärke auch nutzen kann. Im Idealfall sind das von 6 Handkarten eben 3 Helden mit jeweils einer Waffe.
    Helden können auch ohne Waffen angreifen, sind dann eben logischerweise schwächer.
    Alle aktiven Helden-Angriffspunkte (magisch/nichtmagisch) werden addiert und zudem alle zusätzlichen Angriffspunkte der geführten Waffen.
    Zudem können jetzt noch Zaubersprüche hinzu kommen, die man zufällig auch gerade auf der Hand hat. Zaubersprüche "kämpfen" für sich, werden also nicht mit Helden kombiniert.

    Der Spieler sucht sich jetzt ein Monster aus dem Dungeon aus.
    Bevorzugt nimmt er jenes mit den meisten Siegpunkten, welches er aber noch besiegen kann.
    Sprich: Sein Gesamtangriffswert muss mindestens den Lebenspunkten des Monsters entsprechen, um es zu besiegen.

    Ein kleiner Nebeneffekt, um den Kampf "gedacht interessanter" zu machen, ist bei Thunderstone der Lichtfaktor.
    Die drei Monster(karten) liegen ja nebeneinander und bilden den Dungeon.
    Das erste Monster steht dem gedachten Eingang des Dungeon sehr nahe.
    Die Helden benötigen also zum Angriffwert zusätzlich einen Punkt für Licht.
    Dies kann eine Fackelkarte sein, ein Lichtzauber, oder im Falle, dass sie ohne Licht den Dungeon betreten, muss der Angriffswert hier mindestens einen Punkt höher sein, als die Lebenspunkte des Monsters.

    Das mittlere Monster hat einen Lichtabzug von 2 und das hinterste dann eben 3.

    Nach dem Kampf rutschen die übrigen Monster im Dungeon zum frei gewordenen Platz auf und eine neue Monsterkarte wird ausgelegt. Es sind also immer 3 Monster für den nächsten Spieler vorhanden.

    3. Ausruhen
    Der Spieler darf eine Krankheitskarte, welche er gerade auf der Hand hat, entfernen und damit sendet sein Zug ohne weitere Aktion.

    DAS WARS !!!

    Genau ... richtig gelesen !

    KEINE .. auch nicht die geringste Interaktion zwischen den Mitspielern !

    Man kauft also immer wieder Karten, das eigene Deck wird immer größer ...
    Dann, wenn man gerade in seinem Zug ZUFÄLLIG ein paar Helden am Besten noch mit den passenden Waffen auf der Hand hat, sucht man sich EIN Monster aus und besiegt es.

    Es gibt KEINEN Kampf.
    Wozu auch, die Werte liegen ja fest.

    Keiner, der für einen Angriff würfelt, keiner, der für die Verteidigung des Monsters würfelt ... keine Aktionen/Reaktionen.

    Der absolute Hammer im negativen Sinne, sind die Krankheiten.
    Also ... es gibt Monster, die bescheren dem Spieler eine Krankheitskarte, die er von jetzt an in seinem Deck hat. Diese Karte bedeutet: Bei einem Kampfeinsatz seiner Kartenhand hat er EINEN Minuspunkt auf den Angriffswert.

    EINEN !!! ... und das auch nur, wenn die Karte gerade eine von den 6 Handkarten ist und ich auch partout kämpfen will.

    Also keine wirkliche Bedrohung. ...lach
    Ich habe schon Partien mit 6 Krankheitskarten in meinem Deck gespielt und davon nichts gemerkt.

    Diese Karten zählen ja nichtmals einen Minuspunkt in der Endwertung.
    Dann hätte man noch Anreiz, sie wieder los zu werden (analog zu den Flüchen bei Dominion).

    Reihum kauft / "kämpft" (naja) somit jeder Spieler mit seiner Kartenhand, bis der anfangs zufällig unter die letzten 10 Dungeonkarten gemischte Thunderstone auftaucht und auf den ersten Platz (also zum am Eingang) des Dungeon gerutscht ist.

    Dann endet das Spiel.
    Der Spieler, der vor diesem Ereignis das letzte Monster "besiegt" (sagen wir eher gekauft) hat, erhält noch diesen Stein, welcher selber nochmal 3 Siegpunkte wert ist.

    Dann zählen alle ihre Monster-Siegpunkte zusammen und das wars.

    Hey ... eine Partie Mensch-ärgere-Dich-nicht macht schon nach 2 Minuten mehr Spaß und entpuppt sich als Knaller, wenn die ersten Mitspieler rausgeworfen werden und neu starten müssen :)

    Ich vergebe nur Punkte für die Kartenmotive und habe die Hoffnung, dass die Erweiterungen mehr "Spaß" und vor Allem Interaktion bringen.

    Aber das hat auch ein Dominion kaum hinbekommen.

    Als Einzelspieler-Spiel sicher mal ne Abwechslung vom Patiencen-legen.

    Ansonsten ist der Glücksfaktor viel zu hoch.

    Wir haben allerdings Hausregeln, die ich hier unter "Varianten" beschreibe.
    Kai-Uwe hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
    • Jochen J., Mathias H. und 17 weitere mögen das.
    • Pascal W., Matthias N. und 5 weitere mögen das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Zeige alle 18 Kommentare!
    • Frank R.
      Frank R.: Da hat wohl einer die Spielmechanik von Dominion und Thunderstone nicht ganz verstanden. Krankheiten sind sehr wohl äußerst störend im Deck,... weiterlesen
      28.12.2011-11:40:17
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Ich denke, nach gefühlten 1000 Runden Dominion und Thunderstone mit unterschiedlicher Spieleranzahl habe ich die Mechanik bestimmt halbwegs... weiterlesen
      28.12.2011-13:15:29
  • Holger K. schrieb am 29.01.2011:
    Thunderstone fühlt sich tatsächlich wie Dominion an, allerdings doch einiges komplexer. Beim Kartenerwerb muss viel genauer darauf geachtet werden, dass die Karten des Kommandodecks auch zusammen passen. Was nützen die besten Waffen, wenn keiner der Helden über die Kraft verfügt, diese Waffen auch zu führen. Dieser Umstand erfordert allerdings auch eine durchdachte Auswahl der Karten die im Spiel verfügbar sein sollen. Beispielsweise sollten nicht zu viele starke Monster gewählt werden. Diese frustrieren nicht nur in spielerischer Hinsicht, sie ziehen das Spiel auch ziemlich in die Länge. Und sollten viele Monster negative Lichteffekte bewirken, dann ist es unumgänglich, dass Charaktere und Ausrüstungsgegenstände mit positiven Lichteffekten im Spiel sind usw.
    Ausgewogenheit ist hier gefordert, die nur mit einiger Spielerfahrung erreicht werden kann. Bis dahin wählt man am besten die vorgegebenen Zusammenstellungen.

    Trotz aller Ähnlichkeiten unterscheidet sich also Thunderstone von seinem Vorbild Dominion derart, dass beide Spiele eine Daseinsberechtigung im selben Spieleschrank haben. Dominion ist einfacher, schneller und auch lockerer während Thunderstone komplexer und thematischer ist. Beides sind hervorragende Spiele, die ich beide nicht in meiner Sammlung vermissen möchte.
    Holger hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Basti V. schrieb am 09.01.2011:
    Eine ausführliche Videorezension und - erklärung gibt es hier:
    http://www.spielama.de/?p=2549

    Thunderstone ist nicht nur ein Dominion Klon auch wenn der Grundmechanismus derselbe ist: Man zieht Handkarten für die Runde, nutz sie und legt sie nach der Runde komplett ab.
    Dennoch hat Thunderstone sein eigenes Spielgefühl, da es thematisch/atmosphärisch sowie auch spielerisch gut umgesetzt ist. Im Vergleich zu Dominion ist es weniger strategisch und weißt einen höheren Glücksfaktor auf. Eurogamer werden wohl eher bei Dominion befriedigt. Wer allerdings Fantasy mag und auch gern mal ein Wargame spielt, für den ist Thunderstone sehr empfehlenswert.
    Genaueres gibt im Fazit sprich Teil 3 der SpieLama-Rezension.
    Basti hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Oliver M. schrieb am 29.12.2010:
    Hallo liebe Mitspieler!

    Auch ich hab mich als Dominion-Fan sehr auf Thunderstone gefreut, denn als Fantasy-Freak und alter Rollenspieler kann einem ja fast nichts besseres passieren, als das eines der Lieblingsspiele ein entsprechendes Fantasy-Setting bekommt.

    Oder doch?

    Erst mal gleich vorweg.

    Dominion und Thunderstone benutzen den selben Spielmechanismus was das Deckbulding angeht, das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Thunderstone ist ansonsten ein völlig anderes Spiel.

    aber wie genau funktioniert Thunderstone dann?


    Beginnen wir mit dem Spielaufbau.

    Zuerst wählt man per Zufall 3 verschiedene Monsterarten aus, die man zum Dungeondeck zusammenmischt. Unter die letzen 10 Karten mischt man dann den Donnerstein, das Artefakt weswegen man das ganze überhaupt auf sich nimmt.
    Die obersten 3 Monster werden nebeneinander aufgedeckt, dies sind die Monster die es immer aktuell zu besiegen gilt.

    Dann bastelt man das Dorf zusammen. Einige Kartenstapel (Miliz, Fackel, Proviant und Dolch) sind Grundkarten und IMMER dabei, die restlichen 8 Kartenstapel werden per Zufall bestimmt.
    Dazu kommen noch 4 Stapel mit verschiedenen Heldentypen die ebenfalls per Zufall bestimmt werden.
    Die Heldenkarten sind etwas besonderes denn sie zeigen Helden in 3 Stufen. Es gibt für jeden Heldentypen 6mal die 1., 4mal die 2. und 2mal die 3. Stufe. Demensprechend geordnet liegen sie auch im Stapel.

    Hat man das Dorf gebaut, legt man noch den Stapel mit Krankheiten und den mit Erfahrungspunkten auf den Tisch, dann kann es auch schon fast losgehen.

    Die Starthand eines jeden Spielers besteht aus 12 Karten, je 2mal Proviant, Fackel und Dolch und 6 mal die Miliz (die schwächste Heldenkarte).
    Seine Starthand mischt man, zieht sich die obersten 6 Karten und nimmt sie auf die Hand und dann kann es endlich losgehen.

    Der mutigste Spieler beginnt. Wer das sein mag, muss dann jeder für sich entscheiden.


    Jeder Spieler kann eine von 3 Aktionen durchführen:

    1.) Ausruhen
    Ausruhen kann man benutzen, um eine unnötige Karte zu zerstören (also komplett aus dem Spiel zu nehmen.)
    Meist sind dies die Krankheitskarten, es kann aber auch gut mal eine schwache Miliz sein oder eine Fackel die zu viel ist. Selten werden andere Karten dabei zerstört.

    2.) Einkaufen im Dorf
    Anders als bei Dominion gibt es bei Thunderstone keine Währungskarten. Viele Karten besitzen bei Thunderstone einen Geldwert, Geldwerte werden einfach zusammen addiert und von der Gesamtsumme kann man EINE Karte im Dorf kaufen. Das überzählige Gold verfällt. Dies kann Ausrüstung sein, aber auch Zaubersprüche und sogar Helden kann man einkaufen.
    Einige Karten verfügen über Dorfaktionen, die es einem erlauben mehrere Karten zu kaufen oder andere Dinge zu vollführen.
    Und zusätzlich kann man beliebig viele Helden (sofern die entsprechenden Erfahrungspunkte vorhanden sind) um eine Stufe anheben. Dies aber auch nur, wenn noch eine entsprechende höherstufige Heldenkarte in der Auslage ist.
    Wichtig ist, das man wenn man im Dorf einkaufen geht, ALLE Handkarten offen vor sich auslegt. Auch das unterscheidet das Spiel wieder von Dominion.

    3.) In den Dungeon gehen
    Im Dungeon macht man nur eines, ein Monster töten, daher sollte man sich bevor man den Dungeon betritt auch sicher sein, das man es besiegen kann, also gleich oder mehr Angriffspunkte zusammenbekommt als das Monster Lebenspunkte besitzt. Schwierigkeiten bereitet einem hier das Licht, die Stärke der Helden und die Sondereffekte der Monster. (Den Kampf selbst beschreibe ich weiter unten).
    Hat man ein Monster besiegt kassiert man Erfahrungspunkte und die Monsterkarte wandert in das eigene Kartendeck.


    Diese 3 Aktionen betreibt man nun im Wechsel, so lange bis der Donnerstein im Dungeon auf die erste Position vorgerückt ist. Dann ist das Spiel vorbei und man zählt die Siegpunkte die man bekommen hat (nicht die Erfahrungspunkte). Wer die meisten davon hat, gewinnt das Spiel.

    Das hört sich simpel und einfach an, ist es aber mitnichten.

    Wichtig ist bei Thunderstone, eine gesunde Mischung aus Helden, Ausrüstung (Waffen, Essen, Zaubersprüche) und vor allem Licht in seinem Deck unterzubringen. Da irgendwann die Karten der besiegten Monster das Deck vollstopfen, alles andere als einfach.

    Denn für den Kampf im Dungeon benötig man Licht, Licht und nochmals Licht.
    Für die Monster benötigt man entweder 1, 2 oder 3 Lichtpunkte (je nach Position im Dungeon). Kann man Lichtpunkte nicht ausgleichen, geben sie den doppelten Wert als Abzug für den eigenen Kampf. Kann man also 2 Lichtpunkte nicht ausgleichen, hat man zum Angriff einen Malus von 4 Punkten.

    Waffen werden nur zum Kampfwert addiert, wenn sie von einem Helden geführt werden und jeder Held kann maximal eine Waffe führen, zumindest wenn er die entsprechende Stärke hat. Mit Essen (falls vorhanden) kann man Helden mehr Stärke und Angriffswerte geben.
    Helden können ein Monster auch ohne Waffe angreifen, denn jede Heldenkarte besitzt einen eigenen Angriffswert.

    Manche Heldenkarten erlauben das nachziehen einer Karte vom Kartenstapel, so dass man eventuell mehr Kampfwert bekommen kann, Krankheiten hingegen reduzieren den Angriffswert um einen Punkt.


    Wie aber funktioniert der Kampf?

    Nun..
    Während man nicht an der Reihe ist, kann man gemütlich die verschiedenen Angriffsvarianten auf die Monster im Dungeon im Kopf durchgehen (immer in der Hoffnung, daß einem niemand das Montser, auf welches man es abgesehen hat vor der Nase wegschnappt), ist man dann an der Reihe sagt man an, das man in den Dungeon geht, legt seine Kartenhand offen hin und erleutert den Mitspielern wie man welches Monster töten möchte.
    Und dann hofft man, daß man richtig gerechnet hat. Ist dies so und nach Einrechnung aller Abzüge und Boni hat man gleich oder mehr Kampfpunkte als das Monster was man besiegen will Lebenspunkte hat, hat man dies getan.
    Ist es nicht der Fall wandert das Monster unter den Dungeonkartenstapel (es erholt sich von seinen Wunden^^) und das nächste Monster rückt auf die entsprechende Position vor.
    Einem selbst passiert bei einem Scheitern einer Angriffsaktion nichts. Waffen, Gegenstände oder Helden verliert man aufgrund von auf der Karte stehenden Monstersonderaktionen, aber nicht durch das verlieren eines Kampfes.

    Der Kampf selber besteht also aus einer gut vorbereiteten Rechnerei. Gut berechnet ist hier mehr als nur halb gewonnen.
    (Und glaubt mir, man verrechnet sich im kopf oft mal, weil man irgend einen kleinen Effekt übersehen, oder nicht auf die Stärke eines Helden geachtet hat.)

    Viele Karten im Spiel haben Nebeneffekt, meist im Dungeon. Auf diese will ich hier nicht einzel eingehen, ein wenig Überraschung sollte doch für jeden noch bleiben.


    Kritik

    Thunderstone ist ein sehr schönes Spiel. Wer Dominion kennt und mag, dem fällt der Einstieg in Thunderstone, trotz der Andersartigkeit nicht schwer.

    Die Kartenillustrationen von Jason Engle sind sehr schön gestaltet und auch sonst kann man an der Qualität des Produktes nicht meckern.

    gibt es überhaupt etwas zu bemängeln?
    Oh ja das gibt es.

    Thunderstone hat 2 Schwachpunkte.

    1.) Das Dungeondeck (der kleinere Schwachpunkt)
    Jede Monstergattung verfügt über Monster unterschiedlicher Stärke. All diese Monster werden wild durcheinandergemischt. Da kann es dazu führen, daß man mitunter gleich zu Anfang Monster mit 8-11 Lebenspunkten ausliegen hat. Mit den Startkarten und auch wenig später mit den ersten Einkäufen sind diese nicht zu besiegen.
    Also entweder rundenlang im Dorf einkaufen gehen, bis man genug zusammen hat, um eventuell eine chance zu haben, oder angreifen und verlieren, um das Monster wieder in das Dungeondeck zu befördern, so das neue, schwächere Monster nachrücken können.
    Dies mag zwar nichts gravierendes sein, aber gerade in den ersten Partien, wenn man noch nicht begriffen hat, daß man auch einfach verlieren kann um das Monster zu entfernen, kann es sehr schnell zu Frust führen.

    2.) Die mangelnde Interaktion (der große Schwachpunkt)
    Wohl der größte Kritikpunkt. Gut auch bei Dominion spielt man nicht miteinander, aber dort erlauben einem gewisse Karten dann doch den Gegner gewaltig zu ärgern. Und diese Karten fehlen bei Thunderstone.
    Der ein oder andere Heldentyp hat zwar im Dungeon solche Effekte, das andere Mitspieler 1-2 Karten ablegen müssen, aber dies ist mehr ein Nebeneffekt und geht bei der Punkterechnerei ob man ein Monster jetzt besiegt oder nicht, oft genug einfach unter.
    Hier fehlen einfach Karten, die man dem Gegner auch während seines Dungeonbesuches hämisch unter die Nase reiben kann.
    (Karten wie "vergiftetes Essen" oder "erloschenes Licht" würden hier wahre Wunder bewirken.)
    Während bei Dominion manche ausgespielten Karten beim Gegner einen Tobsuchtsanfall hervorrufen, bleibt für die Effekte bei Thunderstone, da selten und oft übersehen, meist nur ein müdes Lächeln über.


    Aber Thunderstone ist auch mit diesen Schwachpunkten beileibe kein schlechtes Spiel, nur eben für 6 Punkte reicht es dann eben nicht.

    Wer an einem Dungeoncrawler rein aus Karten seinen Spaß hat (und weder die Zeit noch die Lust auf Sammelkartenspiele hat), der ist mit Thunderstone gut beraten.

    Genauso wie bei Dominion auch, ist hier Luft für schier unbegrenzte Erweiterungen (3 sind auf englisch inzwischen erschienen, im ersten Quartal 2011 soll die erste auf Deutsch erscheinen).
    Daher kann gehofft werden, das mit den Erweiterungskarten dann auch der Mangel an Interaktion beseitigt werden kann.
    (und wer gar nicht genug bekommen kann, mit dem Clan (Heldenkarten) und Wächter des Todes (Monster) sind Promokarten erschienen)

    Thunderstone funktioniert übrigens auch im Solospielermodus. Auf Pegasus-Spiele kann man sich eine entsprechende Spielanleitung als pdf herunterladen.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das auch der Solomodus sehr viel Spaß macht.

    Abschließend kann ich nur sagen. Thunderstone ist ein Spiel mit sehr viel Potential für die Zukunft.
    Ich spiele es sehr gerne (ebenso wie Dominion)und es wird bei mir sicherlich nicht im Schrank verstauben. Genauso wie bei Dominion ist der variable Aufbau sowohl beim eigenen Deck als auch bei den ausliegenden Karten, der Punkt, welcher den Reiz auf immer wieder neue Partien anheizt. Denn kein Spiel gleicht dem vorherigen.

    Vergleiche ich Dominion mit Thunderstone, so sind für mich beide gleichwertig.
    Dominion punktet mit der Interaktionsmöglichkeit (Mitspieler ärgern), Thunderstone mit seiner komplexeren (nicht wirklich schwierigeren)Spielweise.
    Sollten die Macher von Thunderstone das Interaktionloch gestopft bekommen, ist Thunderstone mit Sicherheit das bessere Spiel.



    Oliver hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg L. schrieb am 14.10.2015:
    Thunderstone ist für mich ein Spiel, dass man auch sehr gut allein spielen kann. Einfach die App mit der Zufallsauswahl aufs Handy laden (kostenlos) sowie die Anleitung für Solospiele bei Pegasus runter laden. Karten (Dorf und Monster) entsprechend Zufalls-Vorgaben aus App zusammen stellen. Wobei ich die Monster einteile:
    1. oberste Haufen (Level 1 und Level 2 Monster)
    2. mittlere Haufen (Level 1 und Level 3 Monster)
    3. unterste Haufen (Level 2 und Level 3 Monster + Donnerstein)
    Anzahl Dorfkarten wie beim Solospiel für Fortgeschrittene halbieren.

    Und los geht's!!!

    Für mich als Fantasyliebhaber war Thunderstone schone eine gute Ablenkung vom Arbeits-Alltag bzw. Aufmunterung bei Krankheitstagen etc..

    Beim Spiel zu Zweit oder mehr ist zuzugeben, dass die Interaktion zum großen Teil auf der Strecke bleibt. Lediglich durch Diebeskarten und Karten aus Zusatzkästen kann man Einfluß auf das Spiel (Handkarten) des anderen nehmen.

    Ansonsten gemeinsame Kontrolle, welche Monster tatsächlich besiegt werden können (gerade bei den ersten Spielen). Und grob mitzählen, wie viele Siegpunkte man selbst bzw. der/die Gegner schon erspielt haben.

    Die geringe Interaktion ist bei anderen guten Strategiespielen aber auch nicht selten anzutreffen.

    Trotz gutem Spiel ist der Glücksfaktor auch nicht unerheblich vorhanden. Ist schon ärgerlich wenn man im fortgeschrittenen Spiel zwar drei gute Waffen, aber keinen Helden hat und/oder umgekehrt, und somit kein starkes Monster besiegen kann.
    Je nach Dorfdeck kann es am Anfang auch passieren, dass man zunächst keine guten Einnahmenkarten (Kurzschwert etc.) kaufen kann und somit zunächst in der Entwicklung im Vergleich zu anderen Gegenspielern hinterherhinkt. Dieses Glück gleicht sich aber zumeist über mehrere Spiele gesehen wieder aus.

    Für mich ist der Glücksfaktor bzw. die geringe Interaktion kein Problem.

    Durch die Erweiterungssets und dadurch hohe Kartenkombinationsmöglichkeit ist die Strategie immer wieder etwas anzupassen. Auch wenn ich sagen muß, dass gerade zu Anfang hohe Geldeinnahmekarten für Folgerunden wichtiger als alles andere sind.
    Jörg hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan B. schrieb am 17.04.2012:
    Spielprinzip:
    Einfach gesagt geht es bei Thunderstone darum, dass jeder Spieler eine Gesellschaft von Helden anführt, die das Ziel hat, den Thunderstone aus einem Dungeon zu erbeuten und dabei möglichst viele miese Monster zu besiegen, denn diese bringen die Siegpunkte. Man hat für seinen Spielzug (in der Regel) 6 Karten aus dem eigenen Deck zur Verfügung. Zu Beginn muss man sich entscheiden, ob man 1. Ins Dorf geht oder 2. Ins Dungeon um Monster anzugreifen oder 3. Pausiert und eine Karte entsorgt.

    Die Truppe ist anfangs ziemlich schwach, das Startdeck besteht nur aus ein paar schwächlichen Milizen und ein paar Grund-Ausrüstungsgegenständen (Dolche, Fackeln und Kraftfutter). Deshalb besuchen die Kämpfer das Dorf, wo es neue Karten für das Deck zu erwerben gibt. Im Dorf gibt es neue Waffen, Zaubersprüche, sonstige Gegenstände, Dorfbewohner und Helden. Diese können mit Geld erworben werden, es gibt jedoch im Unterschied zu Dominion keine reinen Geldkarten, stattdessen haben viele der Ausrüstungskarten zusätlich zu ihrem eigentlichen Nutzen einen (immer wieder nutzbaren) Geldwert. Die Helden kann man im Dorf für Erfahrungspunkte zu besseren Helden "hochleveln". Erfahrungspunkte gibt es für besiegte Monster.

    Ist die Truppe stark genug (sprich hat man die passenden Helden, Waffen, Items etc.) gezogen, kann man ins Dungeon gehen, um Monster anzugreifen, die Sieg- und Erfahrungspunkte bringen. Um ein Monster zu besiegen, muss man mit seiner Truppe einen Angriffswert größergleich den Hitpoints des angegriffenen Monsters erzielen. Dabei hat man immer 3 Monster zum Angriff zur Auswahl. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Monster, je tiefer sie im Dungeon liegen, schwerer zu besiegen sind, da es tiefer im Dungeon dunkler ist und die Helden somit beeinträchtigt sind. Dem kann jedoch durch Gegenstände oder Helden, die Lichtwerte bringen, abgeholfen werden. Die verschiedenen Monster lösen im Kampf teilweise Effekte aus, zum Beispiel die Zerstörung einer Waffe oder eines Helden (was teilweise praktisch ist, um die unnützen Miliz- und Ausrüstungskarten aus dem Startdeck loszuwerden) oder dass der Spieler eine "Krankheitskarte" nehmen muss (vergleichbar mit der Dominion-Fluchkarte).

    Genau wie bei Dominion werden alle benutzten Karten sowie erworbene Karten aus dem Dorf oder besiegte Monster aus dem Dungeon zum Ende des Zuges auf den Ablagestapel gelegt und wandern so irgendwann wieder in die Hand des Spielers.

    Ich möchte jetzt nochmal einige grundlegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Dominion und Thunderstone herausstellen:

    Gemeinsamkeiten:
    - Beide Spiele bestehen komplett aus Karten. Dominion 500 (nur das Basisspiel) und Thunderstone 530 Karten.
    - Beide benutzten das "Deck-Building" früherer Sammelkartenspiele als entscheidenden Spielmechanismus, das Deck wächst während des Spieles.
    - Man benutzt vorhandene Karten um neue Karten aus einem allgemeinen Vorrat zu erwerben. Hierfür gibt es bei Dominion eine eigene Kartenart, das Geld. Bei Thunderstone gibt es diese Kartensorte nicht.
    - Beide Spiele haben einen hohen Wiederspielwert, da die Setups aus einem Pool von möglichen Karten ausgewählt werden können. Hierfür liegen bei Thunderstone extra "Randomizer" bei. Insgesamt gibt es derzeit 19 verschiedene Village-Kartenstapel, von denen 8 pro Spiel benötigt werden. Hinzu kommen 11 verschiedene Heldenstapel, von denen 4 pro Spiel benötigt werden. Das Dungeon wird aus 3 von insgesamt 8 verschiedenen Monsterarten ausgewählt. Dabei gibt es in jeder Monsterart 10 Karten mit vielen verschiedenen Monstern mit unterschiedlichen Effekten. Die einzige Konstante in den Thunderstone-Spielen bilden die Basic-Karten Miliz, Fackel, Dolch und Kraftfutter, diese kommen immer vor!
    - Beide Spiele sind aufgrund der freien Wahl der verwendeten Karten beliebig erweiterbar. Für Thunderstone ist bereits eine Erweiterung für den Frühling angekündigt worden.

    Unterschiede:
    - Während man bei Dominion alle Karten mit Geld kaufen kann, hat Thunderstone 2 unterschiedliche "Bereiche". Im Dorf erwirbt man Karten mit Geld, im Dungeon erwirbt man Karten durch Angriffswert.
    - Bei Dominion sind die GLEICHEN Siegpunktkarten in jedem Spiel zu jeder Zeit für alle Mitspieler verfügbar, es sei denn, dass einer der Stapel geleert wird. Dies ist bei Thunderstone etwas anders, da im Zug immer nur 3 (aus ca 15 verschiedenen Monstern pro Spiel) zur Verfügung stehen. Dies macht einen Hauptteil der Spannung und Interaktion aus. Sobald ein wertvolles Monster mit hohem Siegpunktwert (das entsprechend schwer zu besiegen ist), in der Dungeon Hall auftaucht, wollen natürlich alle genau dieses Monster besiegen und einkassieren. Wie sehr hat mich meine Freundin schon verflucht, wenn ich ihr den "Archduke of Pain" oder die "Sphinx" vor der Nase weggeschnappt habe. Stellt euch einfach vor, es gäbe bei Dominion nicht separate, ständig verfügbare Stapel für Anwesen, Herzogtümer und Provinzen, sondern einen verdeckten gemischten Stapel aus all diesen, von denen immer nur 3 aufgedeckt sind und zum Kauf verfügbar sind. Beispiel: Ihr habt 8 Geld und aufgedeckt sind Anwesen, Anwesen und Provinz. Vor euch ist jedoch noch ein anderer Mitspieler dran und kauft euch die Provinz vor der Nase weg und aufgedeckt wird nun stattdessen ein Herzogtum... ÄRGERLICH.

    Meine Meinung / Vor- und Nachteile
    Ich finde Thunderstone sehr gelungen und bin froh, dass ich es gekauft habe. Das Spiel hat mit Versand ca. 25 EUR gekostet, ist also nicht ganz billig und auch überall zu haben.Der Preis hat sich für mich aber schon gerechnet, denn auf meine 72 Spiele werden noch einige folgen.Es rechnet sich also.Zwar enthalten die Karten selber relativ wenig Text und es kommen meist die selben Begriffe vor, das dicke Regelheft ist jedoch auf jedenfall ein ordentlicher brocken. Hinzu kommt, dass Version 1 des Regelheftes in manchen Punkten einfach furchtbar unklar ist. Es gibt hier auf BGG hierzu seitenweise Diskussionen, doch die Entwickler stehen mit Rat und Tat zur Seite, ein überarbeitetes Regelwerk ist angekündigt. Das unklare Regelwerk ist momentan jedoch das einzige, was ich an Thunderstone auszusetzen habe. Hier muss jedoch gesagt werden, dass ich bisher nur zu zweit mit meiner Freundin Thunderstone gespielt habe und nicht weiß, wie sich das Spiel mit mehreren Spielern anfühlt. Ich denke, dass mit 5 Spielern insbesondere die Helden schnell knapp werden und es zu einer sehr langen Wartezeit kommt, die Züge dauern, zumindest bei uns, bei Thunderstone deutlich länger als bei Dominion, da hier viel mehr hin und her gerechnet werden muss. Ansonsten überzeugt mich Thunderstone aber wie gesagt voll, mir persönlich gefällt das Design der Karten besser als bei Dominion. An Dominion stört mich die Inkontinuität der Kartengrafik, da die Grafiken ja von etlichen unterschiedlichen Grafikern entworfen werden. So passiert es dann, dass neben einer düsteren Karte wie dem Kerkermeister auf einmal ein hässlicher Comic-Stil-Harem liegt. Bei Thunderstone wurden alle Karten vom selben Grafiker gestaltet, und zwar nach meinem Geschmack ziemlich gut. Hierüber läst sich aber bekanntlich streiten.
    Ein weiterer Punkt indem ich Thunderstone tatsächlich besser finde als Dominion, ist die Verknüpfung von Spielmechanik und Thema. Hier ist Dominion meiner Meinung nach manchmal ziemlich holprig, ich habe bei Dominion selten das Gefühl, mir "mein Reich aufzubauen". Bei Thunderstone kann man quasi aus jedem Zug eine richtige Geschichte machen, ein Beispiel: "Ich schicke meine Truppe (Zwerg Level 2, Miliz, Miliz) ins Dungeon und greife "Haunt" auf Rang 2 an. Eine meiner Milizen ist jedoch so verängstigt, dass sie flüchtet und nicht angreift. Mein Zwerg ist so stark, dass er das Flammenschwert als Waffe tragen kann, meine verbliebene schwächliche Miliz kann jedoch nur einen Dolch tragen. Der Haunt hat sich tief in einer dunklen Ecke im Dungeon verkrochen und somit brauche ich Licht, um die tiefe Höhle zu erleuchten. Dazu habe ich meine Fackel, und mein flammendes Schwert erleuchtet die Höhle zusätzlich. Somit kann ich den Haunt besiegen, meine Helden haben an Erfahrung (1 Erfahrungspunkt) und Ruhm (2 Siegpunkte) gewonnen. Und das war nur einer von etlichen Spielzügen, und aufgrund der hohen Anzahl an verschiedenen Monstern, Helden, Waffen etc. geht jede Geschichte anders aus.


    Fazit:
    Wenn euch der Deck-Building Mechanismus von Dominion genauso gefällt wie mir, und ihr gerne ein weiteres Spiel mit diesem Mechanismus hättet, dann greift bei Thunderstone ruhig zu. Das Spiel hat ein ansprechendes Thema und ist in sich stimmig. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Ich persönlich hatte das Problem, dass Dominion nach hunderten von Partien trotz der immer wechselnden Zusammenstellung der Karten dann doch nicht mehr so gereizt hat. Irgendwann weiß man, sobald man das Setup sieht, halt einfach ungefähr, worauf das ganze hinausläuft, und dann fehlt einfach die Spannung. Versteht mich nicht falsch, Dominion ist weiterhin ein super Spiel und ganz hoch auf meiner Liste, ich werde mir weiterhin die Erweiterungen kaufen und es oft spielen, aber ich bin doch froh, auch mal etwas anderes zu spielen und zu entdecken. Also, Thunderstone kriegt nen Daumen hoch, nur das Regelheft lässt (noch) zu wünschen übrig.
    Stefan hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel Z. schrieb am 20.12.2011:
    Fazit:

    Faul wie ich bin schließe ich mich fast komplett Andre G***'s Meinung an. Nur bin ich nicht der Meinung, dass die Interaktion noch geringer ist wie bei Dominion. Wenn dann sollte man die beiden Basis-Sets vergleichen und da tun sich die beiden nicht wirklich viel. Beide bekommen dann mit den Erwiterungen mehr Interaktion.

    Insgesamt für mich der beste Deckbuilder! Es gibt eine 5 mit Tendenz zur 6. Zusammen bekommen Dominion und Thunderstone von mir eine 6: Eines muss man haben ;-)

    Hier mein Bewertungsschlüssel:

    6 : Absolutes Topspiel. Hier passt alles, muss man haben!
    5 : Super Spiel, welches ich immer wieder gerne spiele. Auch hier klare Kaufempfehlung.
    4 : Gutes Spiel, welches man gerne ab und zu auf den Tisch bringen kann.
    3 : Ok, aber mit Schwächen.
    2 : Liegen lassen!
    1 : Nach dem Anfassen Hände waschen!
    Daniel hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Barbara V. schrieb am 11.01.2012:
    Als wir erstmal im Spiel drin waren, hat es mir total viel Spaß gemacht
    Barbara hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
    • Pascal V., Amed B. und 3 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Pascal V.
      Pascal V.: hrhr, da hast Du aber Glueck, so ein kurzer Kommentar wuerde von mir sonst BOESE zerrissen werden! Aber am heutigen Jahrestag...........^^ :-XXXXX
      11.01.2012-11:15:00
    • Gero R.
      Gero R.: Was für ein episches Erstlingswerk! :-P
      Auch mein Finger schwebt bedrohlich über dem "mag ich nicht"-Knopf, hofft aber noch auf etwas mehr... weiterlesen
      26.07.2012-12:26:09
    • André P.
      André P.: Damit wären dann alle eventuellen Fragen beantwortet ;)
      13.10.2014-15:55:45
  • Hendrik F. schrieb am 03.01.2011:
    Hallo zusammen,

    ich finde Thunderstone funktioniert ganz gut, auch wenn es manchmal etwas mehr Feineinstellung benötigt hätte.
    Ich fasse kurz meinen Eindruck der Pros und Kontras zusammen:
    Pro:
    Spielmechanismus mit Basiskartenset und variablen Zukaufkarten bietet viel Abwechslung
    sehr schönes Spielmaterial, Karten sind sehr schön gestaltet
    passendes Fantasythema (zumindest für mich ein pro :-) )
    Prinzipielle Auswahl entweder zu kämpfen oder im Dorf einzukaufen ist gut gelungen
    Genügend Kombinationsmöglichkeiten der Karten für verschiedene Strategien sind vorhanden

    Kontra:
    Es muss für die Kämpfe sehr viel gerechnet werden, was zu längeren Wartezeiten führen kann
    Ein richtiger Deckaufbau findet kaum statt, da das Spiel zu Ende ist, bevor die Karten richtig aufeinander abgestimmt werden können
    Bei unglücklicher Startaufstellung der Monster (zu stark) ist der Spielspaß getrübt, da es dann etwas braucht, bis man genügend Angriffsstärke zusammen hat, um überhaupt gegen die Monster antreten zu können. Nachfolgende Monster sind dann oft viel zu schwach
    Im Vergleich zu Dominion fehlt mir ein bischen die Möglichkeit, das Deck mittels geeigneter Karten ein bischen zu Durchforsten. Dadurch ist ein Zug immer recht statisch

    Fazit: Thunderstone ist ein interessantes Spiel, das im Vergleich zum Dominionbasisspiel aber statischer und rechenlastiger wirkt. Ich empfehle auf jeden Fall die Erweiterungen anzuschauen; sicherlich wird sich das eine oder andere damit auf jeden Fall bessern.
    Bei Dominion führen viele der Erweiterungssets zu verstärktem Grübeln über die Anzahl von Aktionen und Käufen bzw. werden Kartenkombinationen eingeführt, die ein so oftmaliges durchrattern der Decks zur Folge haben, dass man sich einen Mischknecht wünscht - bei Thunderstone wäre ein bischen mehr Dynamik aber hilfreich

    Hendrik hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias H. schrieb am 07.08.2013:
    Thunderstone ist ein Deckbau Spiel bzw. hier trifft die Bezeichnung Kartensatzoptimierungsspiel fast besser zu.

    Um was geht es?
    Ganz innovativ darum die meisten Siegpunkte zu erringen.

    Wie wird gespielt?
    Das Prinzip eines Deckbauspiels ist seit Dominion ja recht bekannt...
    - Jeder erhält 12 Karten zu Beginn
    - Man zieht 6 Karten von seinem Nachziehstapel
    Man führt eine der folgenden Aktionen aus:
    - Dorfbesuch: Kauf einer Dorfkarte
    + 1 Kauf
    + ggf. Helden aufwerten
    - Dungeonangriff: Man attakiert ein Monster im Dungeon
    - Erholung: Man wirft eine Handkarte ab

    Der große Unterschied zu Dominion ist dass man Thunderstone alle zutreffenden Karteneffekte nutzen kann. Die 3 Aktionsmöglichkeiten machen Thunderstone wesentlich steuerbarer als Dominion.

    Fazit:
    Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Rollenspielen, aber Thunderstone ist eben auch grade was für Strategen. Thunderstone wird nie langweilig, denn selbst nach über 350 Partien entdecke ich hier noch neue Strategien. Hervorzuheben ist die absolut tolle Gestalung der Karten, die Box die bereits darauf ausgelegt ist Erweiterungen aufzunehmen und die gute Kartenqualität.
    Thunderstone ist ein echtes Wahnsinnsspiel, eines meiner Top 10 Spiele und dafür vergebe ich 6 Punkte

    Matthias hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Jürgen G. schrieb am 23.11.2011:
    Abend,
    Thunderstone ist wirklich denen zu Empfehlen, denen Dominion zu fade ist. Zudem ist es wiederum nichts für Leute die beim Mitdenken etwas langsam sind ( das ist nicht böse gemeint, nur kann sich ein Spiel so wirklich sehr lange hinziehen ).
    Hat man den Bogen bei Thunderstone raus flutscht das Spiel recht flüssig, auch wenn man immer sehen muß was die anderen Mitspieler gerade tun, da ja die Monster im Dungeon einfach weiterziehen. Auch muß man immer mal bei Durchbruchsmonster oder diversen Mobs den einen oder anderen Spielern mal unter die Arme greifen wenn diese das Spiel nicht so gut kennen. Mein Fazit - Kennst du ein Spiel gut oder zu gut, Spiele immer ein bisschen den Lehrer und erklär mal wieso dieser Zug gerade ungünstig ist. Man sollte es mit der Hilfe nur nicht übertreiben da andere sonst meinen man möchte sie Bevormunden.
    Fazit - Schönes Spiel was Aufbautechnisch immer etwas braucht, letztendlich aber Spaß bringt durch die Unkombinationen die man Zusammstellen kann.
    Ein schönes Spiel mit Abwechslung was immer wieder mal gerne mit Erweiterung en Spaß bringt.
    Eine volle 6.
    Jürgen hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Benjamin L. schrieb am 09.10.2011:
    Moin zusammen.
    Keine Sorge ich möchte hier nicht die xTE Rezension zu Thunerstone schreiben. Ich denke es wurde bereits alles dazu gesagt.

    Hier nur ein Tip bzgl. der schlecht passenden Schachtel in Bezug auf die Sortierkarten und für alle die sich erstmal nicht die Erweiterungen kaufen wollen:
    Im Pegasus Shop gibt es eine neue Spieleschachtel zu Thunderstone für 5,- EUR, welche zum einen hoch genug ist für die Sortierkarten und auch genügend Platz für alle Erweiterungen zu bieten scheint.

    [URL: https://www.pegasusshop.de/?thisoperationid=2&Action-Dis­play-Detailansicht=51049G]­
    • Stefan K., Beatrix S. und 2 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Benjamin L.
      Benjamin L.: Was ich noch vergaß:
      Die Box beeinhaltet außerdem die Clan-Erweiterung und zwei Fallen (zumindestens wars bei mir so)...
      09.10.2011-10:38:06
    • Jörg K.
      Jörg K.: Ja, lohenswerte Investition, hab ich auch gleich gekauft.
      09.10.2011-10:44:23
    • Gero R.
      Gero R.: Bei einem Spielertreffen neulich habe ich mein erst vor ca. drei Wochen erworbenes Thunderstone mitgebracht. Dort wurde mir gesagt, dass sich... weiterlesen
      09.10.2011-12:43:04
  • Matthias N. schrieb am 11.04.2011:
    Also ich kann das Gejammer über die fehlende Interaktion bei Thunderstone nicht mehr hören! Es ist ja nun hinreichend bekannt, dass die Spiele Thunderstone und Dominian keine interaktiven Spiele sind; wer sich daran stört, sollte diese Art von Spielen eben meiden. Es gibt aber genügend Liebhaber von Spielen mit wenig oder gar keiner Interaktion. Ich habe noch niemanden von denen über ein Spiel meckern hören, dass eine hohe Interaktion hat. Die gleiche Toleranz fordere ich jetzt von den Interaktionsfans aber auch ein! Wer Interaktionen liebt, hat genügend andere Spielmöglichkeiten! Wer da (so wie ich) kein all zu großen Wert darauf legt, kommt mit solchen Spielen wie Thunderstone endlich auch mal voll auf seine Kosten! Außerdem kenne ich auch genügend Interaktionsfetichisten, die Thunderstone trotz fehlender Interaktion lieben! Also, in diesem Sinne - viel Spaß bei einem tollen Spiel!
    Matthias hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 07.04.2011:
    Thunderstone is ein wunderbar gelungenes Spiel im Fantasy-Bereich. Der Aufbau des Decks gestaltet sich ähnlich wie Dominion, bekommt durch den Dungeon jedoch ein neues Element.

    Das SPiel ist runderherum gelungen und ein absoluter Kauftipp. Das einzige was mir an dem Spiel nicht gefällt ist die Verpackung bzw. genauer gesagt die Aufbwewahrung der Karten in der Box. Die Kategorie-Karten sind so hoch, das wenn man sie nicht alle entsprechend schräg legt, der Deckel nicht mehr vollständig runter geht. Aber das sind Kleinigkeiten.

    Wenn ich Thunderstone mit Dominion vergleichen müsste:
    Prinzipiell gefällt mir Thunderstone sehr gut durch die Fantasy-Element, ich finde aber persönlich hängt das SPiel mehr vom Glück ab, da man in seiner Runde nie genau weiß welchen Monstern man sich konfontiert sieht, da diese zufällig gezogen werden. Bei DOminion gibt es diese Problematik nicht, dort ist immer klar welche Karten gezogen werden. Somit hat Thunderstone für mich ds etwas höhere Glückselement.
    Markus hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 19.09.2011:
    "Ein attraktives, thematisches Deckbauspiel, das sich nicht nur Dominion Fans genauer anschauen sollten! Aufgrund einer Vielzahl an Möglichkeiten bleibt das Spiel auf Dauer spannend und macht einfach Spaß!" Ausführlicher Bericht und Vergleich zu Dominion bei Cliquenabend: http://www.cliquenabend.de/spiele/582100-Thunderstone.html
    Jörg hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 16.01.2011:
    so ist schon wieder soviel gesagt hier, aber ein Spiel, das mir wirklich Klasse gefällt!Man spielt im Gegensatz zu Dominion nicht nur vor sich hin, sondern kriegt durch das Dungeon noch eine zwiete Spielebene mit rein. Auch ist hier keine genaue Siegstrategie ohne Kampf möglich. Dominion hieß nur Geld sammeln-hier tu ich was!! Tolles Spiel nur die Zahlen der Grafiken sind übel!
    Jörn hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas H. schrieb am 23.10.2010:
    Ich mag Dominion sehr. Aber auch mag auch etwas komplexere Spiele gerne. Daher liebe ich Thunderstone. Das Thema passt perfekt, das Sammeln von Ausrüstung und Helden um damit Monster zu töten machte viel Spaß und die Illustrationen begeistern. Einzig die kaum vorhandene Interaktion stört.
    Thomas hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • H. B. schrieb am 11.12.2011:
    Natürlich liegt der Vergleich zu Dominion nahe, wenn man etwas über Thunderstone sagen will. Die Parallelen sind eben doch sehr groß.

    Dominion dürfte kaum zu toppen sein, aber auch Thunderstone macht vieles richtig:

    Die Präsentation ist hervorragend, jede Karte verströmt dieses spezielle, dunkle Fantasy-Flair. Alles sieht richtig gut aus!

    Der Wiederspielwert bei Deckbuilding-Spielen ist durch die vielfältigen Zusammenstellungen der Kartendecks sehr hoch, Thunderstone macht hier keine Ausnahme.

    Besonders gefällt mir die Möglichkeit, entweder ins Dorf oder in den Dungeon zu gehen. Eine Kartenhand mit schlechten Angriffskarten ist im Dorf durch viel Gold plötzlich gut zu gebrauchen und umgekehrt - durch die verschiedenen Orte, an denen man handeln kann, gibt es so gut wie nie Kartenhände, mit denen man gar nichts anfangen kann. Irgendeinen sinvollen Zug gibt es immer, das ist sehr schön.

    Viele faire Regeln runden den guten Eindruck ab: Wenn es doch mal vorkommen sollte, daß die Karten auf der Hand für gar nichts zu gebrauchen sind, darf man eine Karte aus seinem Deck entfernen und seinen Zug beenden. So wird man unkompliziert lästige Karten los.
    Wenn ein Monster im Dungeon auftaucht, daß mit den gewählten Karten schwer zu erledigen ist, kann man es durch einen verlorenen Kampf trotzdem loswerden, ohne allzu schlimme Nachteile zu haben. Übermächtig Monster (die ab und zu mal im Spiel vorkommen) bremsen so das Spiel nicht unnötig aus.

    Abzüge gebe ich nur für die sehr geringe Interaktion zwischen den Spielern. Und für die ziemlich oberflächliche Rahmenhandlung.

    Sollte man nun Dominion oder Thunderstone spielen? Meine Antwort: Worauf man gerade Lust hat. Beide Spiele haben bestimmt Vorzüge, beid machen Spaß, beide sind auch nach längerer Zeit motivierend. Wer also Dominion mag und Gefallen an düsteren Fantasy-Szenarien findet: Zugreifen, lohnt sich :)
    H. hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Michael B. schrieb am 18.01.2011:
    Ich bin Dominion-Fan und muß sagen Thunderstone gefällt mir auch sehr gut.
    Vor allem die Solo-Regel finde ich klasse, falls man einfach mal ein paar Monster bezwingen will aber gerade kein Mitspieler da ist. Die Karten sind sehr schön gestaltet. Ich freue mich schon auf die Erweiterung.
    Michael hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 03.11.2010:
    Ich bin großer Dominion Fan. Umsomehr habe ich mich auf Thunderstone gefreut. Denkste, viel komplizierter ohne dass es mehr Spielwert besitzt. Ob eine Partie gut oder schlecht wird, hängt von der Reihenfolge der Monster ab, die nämlich total zufällig ist! Wie bei Dominion starte man mit schlechten Karten und wird immer besser. Die Monster kommen aber zufällig, in unserer Partie waren die schweren Monster sehr früh da. Dann wirds fad. Genau wegen dieser zufälligen Reihenfolge laufen manche Partien gut und denen gefällt es dann auch. Manche Partien schlecht. Wenn ich nur unsere Partie bewerten müßte, wäre es komplett durchgefallen. So schlecht ist es dann aber in Wirklichkeit nicht, deshalb gebe ich objektiv gesehen eine durchschnittliche Note.

    Positiv: Grafik und die Heldenaufwertung.
    Negativ: Die zufällige Monsterreihenfolge und die vielen zusätzlichen Regeln.
    Markus hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas L. schrieb am 09.09.2012:
    Thunderstone ist eins der besten Spiele der letzten Jahre - vorausgesetzt, man mag Fantasy-Themen, Glücksanteile (ein paar) und Deckbuilder-Spiele wie Dominion.
    Thunderstone betont den Kampf, allerdings kämpfen die Spieler nicht gegeneinander, sondern gegen die Monster im Dungeon, um letztendlich den Donnerstein zu erringen.
    Die Interaktion hält sich somit in Grenzen, es gibt Varianten und auch die Möglichkeit, solo zu spielen.
    Ich kenne dieses Spielsystem mit allen Erweiterungen, die Kombinationen sind damit bereits unendlich, ich habe mich bei diesem Spiel noch nie gelangweilt.
    Auf Grund der Komplexität empfehle ich dieses Spiel für Spieler ab 12 Jahre.
    Thomas hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole K. schrieb am 10.07.2012:
    mal ganz kurz :-)
    Eine fast gelungene Mischung aus Munskin (gegen Monster kämpfen und Gegenstände tragen) und Dominion (Karten kaufen und Deck gezielt erweitern). Somit top und einen Test wert, wenn man die beiden mag. Leider kann man im Grundspiel das Spiel des Gegner nicht beeinflussen. Die Erweiterungen kenn ich noch nicht, deshalb weiss ich nicht, ob sich das noch ändert.
    Nicole hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Gero R.
      Gero R.: Des einen Freud, des anderen Leid:
      Mir gefällt gerade der fast nicht vorhandene Ärgerfaktor, der mir z.B. in Form der Hexe bei Dominion den Spaß ... weiterlesen
      10.07.2012-12:24:06
  • Charley D. K. schrieb am 22.11.2010:
    Mir ging es so wie vielen anderen. Ich liebe Dominion und da ich auch fantasy-Decks total gerne mag waren meine Erwartungen an Thunderstone extrem hoch.
    Gestern habe ich Thunderstone auf den Bremer Spieletagen ausprobiert und bin jetzt völlig verwirrt. Die Karten sehen total genial aus, ich muss auch sagen, dass ich keinerlei Beanstandungen am Kartendruck oder Material hatte. Ich habe eine Runde gespielt und hab die ganze Zeit gewartet.... und gewartet..... und gewartet... doch es kam nichts. Man spielt so vor sich hin, am Ende zählt man seine Punkte und hat dann halt entweder verloren oder gewonnen.

    Die Idee, Monster die in einer Kartenreihe ausliegen zu schlagen, hat mich sofort an das Herr-der-Ringe-Brettspiel mit der Erweiterung Feinde erinnert, doch um ehrlich zu sein, wurde ich komplett enttäuscht.

    Jetzt weiß ich nicht, ob die Zusammenstellung der Karten nur schlecht war oder die Interaktion generell überhaupt nicht vorhanden ist. Ich weiß schon, dass viele sich über die fehlende Interaktion beschwert haben, aber dass es so schlimm ist, hätte ich nicht für möglich gehalten.

    Letzten Endes werd ich mir das Spiel wohl nicht kaufen, weil ich genau weiß, dass wenn ich ein Kartenspiel à la Dominion spielen will.... naja, dann spiel ich halt Dominion, wenn ich dann ein Fantasy-Spiel spielen will, bei dem ich Monster töten kann, dann bleib ich bei Herr der Ringe oder greife gleich auf ein ordentliches Dungeonspiel à la Descent zurück.

    Es ist wirklich jammerschade, ich bin sehr enttäuscht.
  • Markus H. schrieb am 05.07.2012:
    Die Spielregeln sind ja schon von meinen Vorgängern beschreiben worden :)

    Ich habe das Spiel im Juni gekauft. In den andern Rezi´s wird teilweise geschrieben das der Karton nicht hoch genug ist. Das ist nicht mehr so. Es wird nichts mehr geknickt :)
    Markus hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
    • Jörg L. mag das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Gero R.
      Gero R.: Hallo, Markus,
      sei mir bitte nicht böse: Die Spielregeln wurden beschrieben, aber Deine persönlichen Eindrücke vom Spiel (warum sechs Punkte?... weiterlesen
      05.07.2012-10:02:20
    • Markus H.
      Markus H.: Thunderstone ist das erste "Deckbuilding" Spiel das ich gespielt habe.
      Das Thema und die Bewertungen hier haben meine Neugier geweckt, diverse... weiterlesen
      28.07.2012-10:39:14
  • Sebastian H. schrieb am 26.12.2011:
    Thunderstone ist die Nerd-Variante von Dominion :) Waffen, Monster, Dungeons... was will man mehr! Dadurch wird das Spiel zwar nicht so zugänglich für die breite Masse, aber wir sind ja eh alle Nerds :) Die Mechanik ist fast identisch zu Dominion und deswegen auch einfach gut.
    Sebastian hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas V. schrieb am 22.10.2010:
    Ein Dominionabklatsch mit noch weniger Interaktion. Zahlreiche Rezensionen haben Appetit auf Thunderstone gemacht. Nachdem wir das Spiel gespielt haben, ist bei uns allen (Öllekes) nur ein schaler Beigeschmack geblieben. Bis man mal die passenden Kombinationen für einen Kampf zusammen hatte, dauerte etliche Runden, in denen man für sich und vor sich herspielte. Da kann man besser ein gutes Buch lesen. Trotz der Kritik vergebe ich zwei Punkte für die schön gestalteten Karten.
    Thomas hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Renate D. schrieb am 06.12.2011:
    Beim Harburger Fest der Spiele 2011 durfte ich dieses Spiel nun endlich mal testen. Endlich, weil ich Dominion sehr gerne spiele und meine Freundin mir schon länger Thunderstone (Ihr Lieblingsspiel) dazu empfohlen hatte.

    Ich möchte gar nicht so sehr auf den Spielmechanismus von Thunderstone eingehen, da es dem von Dominion sehr ähnelt und hier schon einige gute Berichte darüber vorliegen.

    Mir hat Thunderstone nicht gefallen, da mir das ganze zu düster ist. Natürlich war die Grafik ansich toll aber ich hatte leider gleich eine ablehende Stellung gegenüber dem Spiel. Wir spielten zu viert und hatten noch einen Erklärbär dabei. Einer Spielerin und dem Erklärbär gefiel Thunderstone sehr gut. Bei uns anderen Dreien ist das Spiel durchgefallen.

    Nach dem Spiel habe wir analysiert woran es lag.
    Hier die Hauptgründe:

    Das komplette Spiel ist uns zu düster, was zwar zum Thema paßt aber halt auf einige Spieler auch abschreckend wirkt.

    Das Spiel ist komplexer als Dominion, was nicht unbedingt schlechter ist, jedoch wäre es besser, wenn man z.B. Vorkenntnise im Rollenspiel hat, sodass man sich besser ins Thema hineinversetzen kann, warum man "leuchten" oder "zaubern" oder dergleichen "muss" um gegen die "Ungeheuer" im Dungeon zu kämpfen.

    Ich habe mit Rollenspiele oder Syfy nichts am Hut und musste hin und wieder erst zwei Mal überlegen, was ich nun machen muss. Ich bin in die Thematik einfach nicht reingekommen.


    Renate hat Thunderstone - Base Set (dt) klassifiziert. (ansehen)

Eine eigene Bewertung für Thunderstone - Base Set (dt) schreiben.

So geht´s weiter:


Weiter stöbern
Zur Startseite
Hilfe
Kontakt: Servicehotline: +49 (0) 180 50 55 77 5
(0,14 €*/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife max. 0,42 €*/min)
  Bitte beachten Sie hierzu unsere Verbraucherinformationen zu entgeltlichen Mehrwertdiensten.*inkl. MwSt.
Startseite   Sitemap   Hilfe   Impressum   Kontakt   AGB & Kundeninfo   Widerrufsbelehrung   Datenschutz   Batterieentsorgung   Partnerprogramm   Pressebereich
Brettspiele, Gesellschaftsspiele und Kartenspiele
0 180 50 55 77 5
Mo.-Fr. 10:00-18:00 Uhr
(0,14€/min, bei Mobilfunk max. 0,42€/min)
deutschlandweit
versandkostenfrei
(25€ Mindestbestellwert)
Suche: