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Testberichte und Bewertungen von Kunden für The Game - Spiel so lange du kannst




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 38 Kundentestberichten | Offiz. Test (3) | Varianten (6) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
Eine eigene Bewertung für The Game - Spiel so lange du kannst schreiben.
  • Pascal V. schrieb am 22.02.2015:
    Kooperatives Kartenlegespiel für 1-5 Spieler ab 8 Jahren von Steffen Benndorf.

    Die Spieler müssen versuchen alle vorhandenen Zahlen-Karten auf 4 Stapel abzulegen und dürfen sich dabei sogar dezent absprechen. Dennoch wird es sehr schwer werden, überhaupt "das Spiel" zu besiegen, denn der Haken ist, dass die Stapel vorgeben in welcher Zahlenfolge die Karten abgelegt werden müssen.


    Spielvorbereitung:
    Die 4 Reihenkarten werden in der Tischmitte untereinander ausgelegt. Sie geben je 2x vor, Karten nur absteigend bzw. aufsteigend ablegen zu können.
    Die Zahlenkarten werden gut gemischt und an jeden Spieler hiervon 6 ausgeteilt und der Rest wird als Nachziehstapel bereitgelegt.


    Spielziel:
    (Möglichst) Alle Karten abzulegen!


    Spielablauf:
    Der aktive Spieler muss immer mindestens 2 Karten auf einen der vier Stapel ablegen, solange der Nachziehstapel noch existiert. Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, muss nur noch mindestens 1 Karte abgelegt werden.

    Die Ablagestapel entstehen neben den Reihenkarten und es soll immer nur die oberste Karte des Stapels zu sehen sein.

    Entsprechend der Vorgabe der je 2 Reihenkarten dürfen auf den zugehörigen Stapeln nur Karten abgelegt werden, die einen höheren bzw. niedrigeren Wert, als die vorherige Karte, haben.
    Es ist für die Spieler sehr von Vorteil, wenn zwischen den abgelegten Karten möglichst kleine Zahlenabstände bestehen, aber manchmal ist es, aufgrund der eigenen Kartenhand, nicht anders möglich, als doch mal einen "Quantensprung" abzulegen (Bsp. f. Stapel mit höher abzulegenen Karten: es liegt die 23 und es wird die 55 abgelegt).

    Dafür gibt es aber eine kleine Ausweichmöglichkeit in diesem sonst so fordernden Spiel, nämlich den sogenannten "Rückwärts-Trick".
    Wenn ein Spieler eine Karte auf einen Stapel auslegen kann, deren Differenz genau "10" zu der ausliegenden Karte beträgt, ist deren Ablage erlaubt und ermöglicht den Spielern somit, wieder etwas höher bzw. niedriger auf diesen Stapel abzulegen.

    Falls möglich, darf der aktive Spieler auch mehr als 2 Karten ablegen, sogar all seine Handkarten. Natürlich sollte dies im Zuge einer kooperativen Spielweise so geschehen, dass für die Mitspieler ein Stapel nicht kurzfristig blockiert wird.
    Daher sind gewisse Absprachen erlaubt, zwar dürfen niemals ganze Zahlenwerte genannt oder gar Karten gezeigt werden, aber Hinweise a la "bitte auf den Stapel nichts mehr legen" oder "hier nur noch sehr kleine Sprünge zulassen" oder "mei, ich hab nur noch hohe Karten", usw. sind da durchaus tolerabel :)!

    Hat der aktive Spieler seine gewünschten Karten abgelegt, zieht er wieder auf 6 Handkarten nach und es folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn.


    Spielende:
    Das Spiel endet, sobald ein Spieler nicht mehr ablegen kann oder das Spiel tatsächlich geschlagen wurde und alle Karten auf den Stapeln untergebracht werden konnten.
    Entsprechend hat das Spiel oder haben die Spieler gewonnen :) ...wenn am Ende "nur" noch 10 Karten übrig sind, hat man schon ein sehr gutes Ergebnis erreicht.


    Varianten:
    Profis verlangen das Ablegen von 3 statt 2 Karten und/oder spielen nur mit 5 statt 6 Handkarten.


    Fazit:
    "The Game" ist ein faszinierend einfaches und schweres Spiel zugleich!
    Die Regeln sind denkbar einfach, der Spielablauf simpel. Aber das Spiel zu schlagen scheint fast unmöglich.
    Es wird herausfordernder, je mehr Spieler mitspielen, da die Kartenverteilung immer undurchschaubarer und die erlaubten Absprachen schwerer werden.

    Die martialisch wirkende Kartengestaltung trägt ihres auch dazu bei, die Spieler ein wenig einzuschüchtern, wenn es denn so gar nicht "laufen" will^^.

    Die Spielmechanik schafft es aber immer wieder, trotz aller aufkommender Verzweifelung in vielen Spielrunden, den bzw. die Spieler dennoch immer wieder zu einer weiteren Runde heranzulocken!
    Der zwangsläufige Glücksanteil ist hier der Antrieb, denn es muss ja doch zu schaffen sein *G*.

    Ein Spiel, das die Geduld fordert, nicht aufzugeben und dies dabei so geschickt unbemerkt macht, dass es sich auch genauso beim Kauf verhalten wird und ganz plötzlich im heimischen Spielregal liegt^^.



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: NSV
    - BGG-Eintrag: n/a
    - HP: http://www.nsv.de/neuheiten-fachhandel.html
    - Anleitung: deutsch
    - Material: sprachneutral
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=10297
    - Online-Variante: -
    Pascal hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Timo A. schrieb am 05.03.2015:
    Es gibt Spielideen, die sind so einfach, da fragt man sich, wieso Spieleautoren nicht schon eher drauf gekommen sind. Kooperativ 98 Karten auf 4 Ablagestapel legen, auf zweien aufsteigend, auf zweien absteigend. So einfach. Und doch so schwer.

    Nicht umsonst trägt The Game den Untertitel "Spiel, so lange Du kannst". Diesen kann man auf eine einzelne Partie beziehen, bei der man spielt, bis nichts mehr geht. Und das kann schneller passieren, als einem lieb ist. Oder aber auf einen Spieleabend, bei dem eine Partie The Game die andere jagt. So lange man halt kann... :-)

    The Game funktioniert solo übrigens auch hervorragend!
    Timo hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Christian E. schrieb am 17.04.2015:
    Spielvorbereitung

    Die vier Reihenkarten, zwei aufsteigende und zwei absteigende in die Tischmitte legen. Die Zahlenkarten werden gemischt und je nach Spieleranzahl unterschiedlich viele ausgeteilt. Restliche Zahlen bilden den Zugstapel. Ein Hinweis zwecks der Übersichtlichkeit. Ausgespielte Zahlen sind übereinander abzulegen. Somit entstehen neben den Reihen Stapel, von denen nur die oberste Karte zu sehen ist.

    Spielablauf

    Nachdem es einen Starspieler gibt, hat der mindestens zwei ( wenn der Nachziehstapel alle ist mindestens eine ) Karte zu spielen. Das kann sich ausgesucht werden. Bei Bedarf können beliebig mehr Karten dazugelegt werden. Danach wird wieder soviel nachgezogen, wie man anfangs auf der Hand hatte und der nächste SPielr ist dran. Einen Kniff the game zu meistern, gebe ich euch noch an die Hand. Man kann auf den Stapeln um einen 10er Schritt rückwärts spielen. Was die Kommunikation untereinander betrifft, so darf niemals nach einer Zahl direkt gefragt werden. Erlaubt wäre, ich zitiere die Anleitung: "Bitte nicht auf den unteren Stapel legen" und "Auf diesem Stapel bitte nur noch einen ganz kleinen Sprung machen" .

    Spielende

    Sofort, wenn jemand nicht mehr die mindestens geforderten Karten ablegen kann. Dann wird geschaut wie gut das Team gewesen ist. Dazu werden alle übrigen Karten vom Stapel und auf den Händen der Spieler gezählt. Ergebnisse, die unter 10 sind, stellen ein gutes Spiel dar.

    Fazit

    Nettes kleines Kartenspiel mit leichten Regeln und einer kurzen Spieldauer, das die Teamkommunikation fördert. Ähnlich dem Hanabiprinzip. Mit diesem bin ich nie warm geworden. The game hingegen, spricht mich voll an. Ist auch nicht zu leicht zu besiegen. Weiterer Pluspunkt gibt es für das Solo spielen.
    Christian hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole F. schrieb am 25.09.2015:
    Ich spare mir an dieser Stelle die Regelerklärungen und verweise auf das Video bzw. die sehr guten bereits vorhandenen Rezensionen - ich möchte kurz meinen allgemeinen Senf dazu geben :)

    The Game ist ein Spiel, das Spaß macht: Allein, zu zweit oder in der Gruppe. Es ist schnell auf- und abgebaut, in 2 Minuten erklärt, einfach zu Spielen, kommunikativ und macht einen trotzdem (positiv!) wahnsinnig! Denn das Spiel zu schlagen, also alle Karten abzulegen, ist eine äußerst schwere Angelegenheit. Und genau darin liegt der Reiz: Kein Spiel ist wie das andere, die Herausforderung bleibt bestehen. Auch über 150 Runden. Und für EINE weitere Runde hat man doch immer noch kurz Zeit :)
    Bei diesem geringen Preis eine absolute Kaufempfehlung!
    Nicole hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas B. schrieb am 14.12.2015:
    The Game ist klein, aber fein. Bitte nicht von dem nichtssagenden Titel und dem martialischen Cover abschrecken lassen.

    The Game ist ein einfach zu spielendes kooperatives Kartenspiel, das allerdings schwer zu gewinnen ist. Gemeinsam möchte man das Spiel besiegen und muss dafür geschickt kommunizieren, stets konzentriert sein (auch im Zug der Mitspieler) und natürlich das Quäntchen Glück auf seiner Seite haben.

    Es gibt 98 Karten mit den Zahlenwerten 2 – 99. All diese Karten gilt es gemeinsam durch geschicktes Ausspielen auf vier Ablagestapel loszuwerden. Es gibt zwei Stapel, auf die man nur Karten mit aufsteigender Zahl ablegt, und zwei Stapel, auf die man nur Karten mit absteigender Zahl ablegt. Einzige Ausnahme: es ist ein zahlenmäßiger Rückwärtssprung möglich, wenn der aktive Spieler eine Karte ausspielt, die genau um 10 Punkte höher bzw. niedriger ist, als die jeweilige oberste Karte auf einem der Ablagestapel.

    Die Karten werden zunächst gemischt und als Nachziehstapel bereitgelegt. Jeder Spieler erhält nun 6 Karten (zu zweit 7, Solo 8) auf die Hand. Im Uhrzeigersinn muss nun jeder Spieler mindestens zwei Karten auf beliebige der vier Stapel ausspielen und füllt dann seine Kartenhand vom Nachziehstapel wieder auf 6 Karten auf. Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, muss jeder Spieler nur noch mind. eine Karte ausspielen. Dies geht nun so lange, bis entweder alle Spieler alle Karten ausgelegt haben (Sieg), oder der aktive Spieler keine passende Handkarte mehr ausspielen kann (Niederlage).

    Während des Spiels dürfen die Mitspieler miteinander kommunizieren, allerdings ohne konkrete Zahlenwerte zu nennen. Zum Beispiel darf man auf einen bestimmten Kartenstapel zeigen und erwähnen, dass man hierfür eine sehr gute Karte hat und die Mitspieler doch deshalb bitte hier keine weiteren Karten ablegen sollen. Oder man hat so schlechte Karten, dass man erwähnt, im nächsten Zug hier oder dort einen heftigen Zahlensprung auszulösen. Wer kann sollte dann dort noch schnell alle Karten mit kleinen bis mittleren Zahlensprüngen auslegen. Eine gelungene Kommunikation ist neben dem Glück ein ganz wichtiger Faktor für den Spielsieg. Diese Kommunikation will aber erst mal gelernt werden. Am Anfang ist man noch etwas hölzern mit seinen Äußerungen. Aber nach einigen Partien wird man darin besser und die Ansagen somit hilfreicher.

    Als wichtig empfanden wir in unseren Runden, dass der aktive Spieler nach dem Ausspielen seiner ersten Karte kurz abwartet, bevor er seine nächste Karte, eventuell sogar auf dem gleichen Stapel, ablegt. So haben die Mitspieler die Chance, verbal auf die gespielte Karte zu antworten und somit einen besseren Zug anzukündigen.

    Mit der Kommunikation steht und fällt das Spiel. In einer recht stummen Spielrunde macht das Spiel wenig Spaß und man wird es auch nicht gewinnen. Mit den richtigen Mitspielern ist es allerdings ein Vergnügen gemeinsam The Game zu schlagen, oder es zumindest zu versuchen. Denn in unseren Runden haben wir es bisher nur in einer 2-Personen-Partie geschafft. Aber zu dritt, viert oder fünft sind wir bisher immer gescheitert, wenn auch teilweise denkbar knapp. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich übrigens noch erhöhen, so dass man auch längerfristig Spaß mit dem Spiel haben kann.

    Also, schaut euch The Game ruhig mal an. Ich kann es empfehlen.
    Andreas hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 31.05.2015:
    Zunächst kam im letzten Jahr "Colt Express" bei uns immer wieder auf den Tisch, nun wurde dies etwas von "The Game" abgelöst. Beide stehen nun auf der Nominierungsliste für das Spiel des Jahres - zu Recht wie ich finde. :-)


    The Game erinnert von der Spielidee an Hanabi: Es ist ein Kooperationsspiel mit Karten. Wir versuchen gemeinsam so viele Karten wie möglich von 2-99 auf vier Stapeln abzulegen und sind dabei eingeschränkt, was wir den anderen zu unserem eigenen Blatt sagen dürfen. Es ist nämlich ausdrücklich nicht erlaubt, genaue Zahlwerte zu nennen. Bei zwei Stapeln werden die Karten von 99 an absteigend gelegt, bei den anderen beiden aufsteigend von 2 an.
    Jeder, der an der Reihe ist, muss mindestens zwei Karten von seiner Hand auf beliebige Stapel spielen und dann wieder aufziehen. Sobald der Nachzugstapel aufgebraucht ist, muss nur noch eine gespielt werden.
    Praktisch ist, wenn man eine Karte hat, die im Wert genau 10 höher bzw. niedriger liegt als die oberste liegende Karte. Denn damit kann im Stapel nochmal zurückgesprungen werden.


    Das Spiel funktioniert dabei in allen Besetzungen und ist z.B. auch zu zweit sehr spannend. Im Unterschied zu Hanabi lässt sich "The Game" auch wunderbar als Absacker noch herausholen - Hanabi ist hier definitiv das kopflastigere Spiel.
    Sicher wird auch "The Game" polarisieren. In manchen eher kritischen Rezensionen im Netz ist z.B. zu lesen, dass die gegebene Einschränkung in der Kommunikation das ganze zur Farce mache, weil dann eben entsprechende Umschreibungen gegeben werden.
    Dazu kann ich sagen, dass das bei uns auch passiert und genau das in unseren Runden viel Spaß macht! z.B. "Ich hab hier die Sprungkarte" (meine Karte ist 10 höher/ niedriger), "Ich habe die Top-Karte" (meine Karte passt direkt dran), "Ich hab hier fast die Top-Karte" (meine Karte liegt sehr nahe dran). Ähnlich würde ich wie bei Hanabi sagen, dass hier jede Runde sicher ihre eigenen Regeln finden wird.


    Von mir gibt´s definitiv 6 Punkte, da das Spiel bisher wirklich in jeder Runde sehr gut ankam und immer wieder gewünscht wurde - und zwar sowohl von Viel- als auch Wenigspielern. Nebenher auch ein prima Spiel für den Sommerurlaub!
    Martina hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
    • Heike K., Christian S. und 8 weitere mögen das.
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    • Andre M.
      Andre M.: Ich hab das bis jetzt recht gemieden ist nicht 6 nimmt das fast gleiche und besser?
      31.05.2015-09:40:41
    • Martina K.
      Martina K.: na ja, du kannst "The Game" durchaus mit einem 6nimmt-Kartensatz spielen, aber das Spiel selbst ist deutlich ein anderes. Ich finde es erinnert... weiterlesen
      31.05.2015-09:43:50
    • Beate J.
      Beate J.: Wir haben recht schnell unsere eigene 'Sprache' entwickelt und das macht einen Großteil des Spielspaßes aus.
      31.05.2015-11:17:32
  • Jörn F. schrieb am 07.03.2015:
    Da ist es wirklich wie bei Geschenkt- warum erfand das keiner bisher vorher! Tolle Idee, einfacher und spannender geht es kaum. Dabei funktioniert es auch noch in allen Spielergruppen,vom Vielspieler bis Gelegenheitsspieler. Einfach auf-oder absteigend die Karten ablegen und dabei versuchen, alle Karten abzuspielen! Nicht mehr und nicht weniger. Klingt simpel und auch mir gefällt es besser als Hanabi! Hat Suchtcharakter-spielt die Karten runter!!!!!!!!!!!!!!
    Jörn hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Carsten W. schrieb am 06.05.2016:
    Mit "The Game" erblickte ein Jahr nach "Hanabi" ein weiteres kooperatives Kartenspiel in der kleinen Schachtel das Licht der Welt und man durfte durchaus gespannt sein, ob die Jury "Spiel des Jahres" ein weiteres Mal ein solches kompaktes Format prämieren würde.

    Soweit ist es bekanntlich nicht gekommen.
    Für mich schwamm das Spiel anfangs recht eindeutig auf der Erfolgswelle von Hanabi mit. Erst nach mehreren Partien in unterschiedlicher Besetzung festigte sich auch bei mir der Eindruck, dass die beiden Spiele nebeneinander existieren können.
    Die Form der Kommunikation - auf die es in beiden Spielen ankommt - ist grundliegend eine andere, sowohl in Umfang, wie auch in Qualität.
    Fokussiert man sich bei Hanabi darauf, möglichst hilfreiche Hinweise in sparsamer Form zu liefern, so lebt The Game von deutlich mehr Gesprächen am Tisch.

    Ziel ist es, gemeinsam alle 98 Zahlenkarten auf 4 Ablageplätzen zu platzieren. Jeder Spieler muss pro Zug 2 (oder nach belieben mehr) Karten ablegen, auf zwei Ablageplätzen in aufsteigender, sonst in absteigender Wertigkeit.
    Eine "Retterregel" erlaubt es, in einem Zahlenabstand von genau 10 in entgegengesetzter Richtung den Stapel "zurückzuholen".

    Die Gespräche am Tisch nehmen mitunter kryptische Formen an, weil man die genauen Zahlenwerte auf der Hand seinen Mitstreitern nicht direkt nennen darf.
    Permanent wird nun adressiert, welcher Stapel gerade ABSOLUT TABU ist, man entschuldigt sich laufend dafür, dass man gerade auf diesen oder jenen Stapel ablegen musste oder entwickelt eigene Sprachregelungen für "knapp", "sehr knapp" oder "sehr sehr knapp".
    In der richtigen Runde ist eine Partie The Game damit ein kommunikatives Highlight und als Familien-Mitbringspiel eine gute Empfehlung.

    Der einzige Punktabzug betrifft die Designfehler des Spiels.
    Unter dem Titel im Netz zu suchen ist nicht einfach. Man findet eher Verweise auf die Game of Thrones-Blu Ray-Kollektion, als einen Link zum Spiel.
    Über die düstere Totenkopf-Grafik kann man (und ist man) geteilter Meinung sein, die Kartenqualität ist allerdings hoch.

    Für mich ist es ein 5 Punkte Spiel.
    Carsten hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 18.06.2015:
    Ziel des Spiels
    Vier Kartenreihen wollen mit Karten gefüllt werden. Zwei Reihen gehen dabei von 1 nach 100 und zwei von 100 nach 1. Die Spieler haben immer 6 (7 bei zwei Spielern) Karten auf der Hand von denen sie Runde für Runde mindestens zwei ablegen müssen. Die Karten der Spieler gehen dabei von 2 bis 99. Wo die Spieler die Karten ablegen bleibt ihnen überlassen. Nur sollten die Lücken in den Kartenreihen nicht zu groß werden, sonst haben es alle Spieler schwer, gegen das Spiel zu gewinnen. Wenn am Ende unter 10 Karten übrig bleiben, dürfen sich die Spieler als Sieger fühlen.

    Aufbau
    Die vier Reihenkarten werden neben- oder untereinander auf den Tisch gelegt. Daneben oder darunter sollte so viel Platz sein, um immer einen Kartenstapel zu bilden. Die Spielkarten werden sehr gut gemischt und auf den Tisch gelegt. Vom Stapel bekommt bei 3 bis 5 Spielern jeder 6 Karten, bei 2 Spielern jeder 7 Karten und spielt man alleine, dann bekommt man 8 Karten auf die Hand. Los geht´s.

    Spielablauf
    Ein Spieler beginnt und muss nun mindestens zwei seiner Handkarten auf beliebige Reihenkarten legen. Dabei gibt es natürlich etwas zu beachten.
    Bei zwei Reihenkarten muss man die Karten in aufsteigender und bei den zwei anderen in absteigender Richtung ablegen.
    Der Sprung zwischen der zuletzt ausgelegten Karte zur nächsten kann dabei beliebig weit sein, sollte aber natürlich so gering wie möglich gehalten werden.
    Auf welche Stapel der Spieler seine beiden oder auch beliebig mehr Karten ablegt, bleibt ansonsten egal.
    Dann zieht der Spieler wieder so viele Karten nach, wie er abgelegt hat und der nächste Spieler ist an der Reihe.

    Beispiel:
    Der Spieler legt auf einen aufwärts Stapel seine Karten 4 und 10 ab und auf einen der abwärts Stapel eine 96.
    Dann zieht er wieder drei Karten vom Stapel nach.

    Kommunikation
    Obwohl es sich hier um ein kooperatives Spiel handelt, dürfen die Spieler nicht zu viel miteinander reden.
    Es ist in jedem Fall verboten über Zahlen zu reden. Es dürfen lediglich Hinweise, wie "Hier bitte nix drauflegen" fallen.

    Rückwärts-Trick
    Das Spiel bietet eine Möglichkeit, um auf den Kartenstapeln in die andere Richtung zu kommen.
    Also auf den absteigenden Stapeln wieder auf eine höhere Karte und bei den aufsteigenden Karten auf eine niedrigere Karte zu kommen.
    Dazu muss man einfach eine Karte auf der Hand haben...
    ... deren Wert genau 10 Punkte weniger zeigt, als die der ausliegenden Karte auf dem aufwärts Stapel.
    ... deren Wert genau 10 Punkte mehr zeigt, als die der ausliegenden Karte auf dem abwärts Stapel.

    Beispiel: Auf dem abwärts Stapel liegt eine 45, dann darf der Spieler eine 55 auf diesen Stapel legen.
    Auf dem aufwärts Stapel liegt eine 67, dann darf der Spieler eine 57 auf diesen Stapel legen.

    Spielende
    Sobald die letzte Karte vom Stapel genommen wurde, beginnt die Schlussphase des Spiels.
    Ab jetzt muss jeder Spieler in jeder Runde nur noch eine Karte aus seiner Hand ablegen, es können aber auch weiterhin beliebig viele sein.

    Das Spiel endet, sobald ein Spieler keine zwei oder in der Schlussphase keine Karte mehr ablegen kann.
    Dann werden die restlichen Karten auf der Hand und dem Stapel zusammengezählt.
    Sollten weniger als 10 Karten übrig sein, so dürfen sich die Spieler als Gewinner fühlen.
    Perfekt ist es natürlich, alle 98 Karten abzulegen. Sollten die Spieler das schaffen, so gibt es noch zwei schwerere Varianten.

    Varianten
    Sollte das Spiel irgendwann zu einfach werden, dann kann man einfach diese beiden Profi-Regeln ausprobieren.
    a) Jeder Spieler muss drei statt zwei Karten pro Runde ablegen.
    b) Jeder Spieler hat eine Handkarte weniger zur Verfügung.

    Kleines Fazit
    The Game ist ein Spiel mit einfachen Regeln, aber einer spannenden Spielidee. Uns hat es in den Testrunden viel Spaß gemacht, gegen das Spiel zu kämpfen. Natürlich besitzt das Spiel einen hohen Glücksanteil, aber genau diesen möchte man gemeinsam aushebeln und trotzdem gewinnen. Darum ist es auch nicht so schlimm, wenn es eine Runde mal gar nicht läuft. Schnell die Karten gemischt und eine neue Runde kann starten. Ja, das Spiel kann süchtig machen :) Ob man dabei zu zweit oder in größeren Gruppen spielt ist egal. In größeren Gruppen hat man einfach mehr Leute, die man nach einem schlechten Zug beschimpfen kann ;) Ein rundum gelungenes Spiel für die ganze Familie.
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    Die­ komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komp­lettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/420-the-game.html
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    Michael hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Rebekka H. schrieb am 22.03.2015:
    Steffen Bendorf ist mit "The Game" wieder ein Geniestreich gelungen!
    Eigentlich hat das Spiel viel von einem gemeinsamen Patiencen-legen (erst recht in der Solo-Variante), ist aber viel fesselnder. Wie schon bei Qwixx geht es immer wieder darum zu entscheiden, wie große Lücken man sich erlauben kann. Und während man bei Qwixx zuweilen einzelne Reihen verloren geben muss, gilt dies hier für einzelne von vier Ablagestapeln. Neues Spielelement sind die Rückschritte, die das Spiel zulässt, wenn zwischen zwei Karten genau der Wert 10 liegt. Auf entsprechende Karten hofft man allerdings oft vergeblich. Umso größer ist die Freude, wenn es dann doch gelingt, 30 oder 40 Punkte zurückzugehen und noch einmal ganz viele Karten los zu werden.
    Schön ist auch, dass es ein paar Anregungen gibt, das Spiel noch einmal schwieriger zu machen, wenn einem die Grundregeln zu langweilig werden.
    Die Solo-Variante konnte mich noch nicht recht überzeugen. Es erzeugt noch einmal einen eigenen Reiz, dass man ständig damit leben muss, dass die Mitspieler einem genau den Stapel verbauen, den man so gut gebrauchen konnte. Ab drei Spielern super!
    Rebekka hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Christian K. schrieb am 06.09.2015:
    Denkbar einfach: ein bis fünf Spieler versuchen, ihre sechs Handkarten optimal auf vier Stapeln abzulegen. Zwei der Stapel beginnen von 1 aufwärts, weitere zwei von 100 an abwärts.

    Das Spiel ist als kooperatives angelegt. Das heißt, die Spieler verständigen sich darüber, welcher Spieler wo anlegt - also auf welchen Stapeln mit den kleinsten Zahlenschritten voran kommt. Schön: Zehnerschirtte darf man auch umgekehrt gehen, so dass dadurch wieder etwas mehr Handlungspsielraum entsteht.

    Die Besten schaffen es, alle Karten loszuwerden. Im Zweierspiel war mein bestes Ergebnis bislang drei Restkarten.

    Schnell gelernt, schnell gespielt. Macht Spaß.
    Christian hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • André P. schrieb am 03.08.2015:
    Zuerst habe ich mich gewundert, wie es ein Jahr nach Hanabi erneut ein Kooperativ-Kartenspiel auf die Nominierungsliste für das Spiel des Jahres geschafft hat.
    Nach dem ersten Spiel muss ich sagen, dass dies zumindest nicht komplett unberechtigt geschehen ist. Die Kartengestaltung ist zwar höchst spartanisch und schlicht ausgefallen, der Spielmodus gefällt mir hingegen etwas besser als bei Hanabi. Positiv hervorzuheben ist, dass das Spiel bereits mit einem Spieler funktioniert, sein volles Potential entfaltet es in meinen Augen aber erst ab 4 Spielern, da dann die Interaktion und die Möglichkeiten den Höhepunkt erreichen. Aufgrund der kurzen Spieldauer und der sehr leichten Regeln hat es inzwischen auch bei jedem Spieleabend als Füller seinen festen Platz.
    Als Vielspieler tendiere ich eigentlich eher zu 4 Punkten, da dieses Spiel doch recht einfach gestaltet ist; Puristen hingegen würden wohl jederzeit 5 Punkte geben. Daher: im Zweifel für den Angeklagten.
    André hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
    • Uwe S., Christian S. und 6 weitere mögen das.
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    • carmen K.
      carmen K.: Ja, Solo ist es wirklich besser als zuzweit, muss ich auch mal in größerer Runde probieren.
      10.08.2015-14:19:23
    • Andreas J.
      Andreas J.: Ich gehe mal gegen den Trend und sehe The Game auch eher als Vier-Punkte-Spiel, also dieses Mal im Zweifel gegen den Angeklagten. Mich spricht... weiterlesen
      19.11.2015-13:50:47
  • Christian D. schrieb am 30.03.2015:
    Alles bestens beschrieben und auch mit der Note kann ich mich nur anschließen, schwanke zwischen 5 und 6 Punkten.
    Quasi eine Patience als kooperatives Spiel. Bereitet viel Spaß und ist rechts chwierig zu gewinnen. Klare Empfehlung.
    Christian hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Martin G. schrieb am 02.11.2015:
    Anmerkung: Ich gebe hier keine Spielanleitung wieder, sondern nur meinen Eindruck vom Spiel!

    Wow, jetzt habe ich "the game" zum ersten Mal gespielt.

    Als mir Freude begeistert davon erzählten dass man nur Zahlenstapel abbauen muss um gemeinsam zu gewinnen, dachte ich nur: "Na ja, was soll daran besonders sein?"

    Doch jetzt muss ich sagen dass es einen gewissen Suchtfaktor hat. Es ist immer wieder erstaunlich wie man mit so einfachen Regeln eine solche Atmosphäre/Spannung aufbauen kann. Warum ist man da nicht selbst drauf gekommen? Das Tolle an dem Spiel sind die einfachen Regeln (innerhalb von 5 Minuten erklärt) und das es kooperativ ist.

    Für mich das beste Kartenspiel der letzten 5 Jahre. (Ich fürchte das es viele kurze Nächte geben wird, weil nach dem Absacker noch ein Absacker und ein letzter Absacker und ein...... gespielt werden muss. :-)
    Martin hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas P. schrieb am 05.02.2016:
    Tolles Spiel, welches Nicht- und Wenigspieler an den Tisch bringt. Wenn ich es mit Hanabi vergleich müsste, gefällt mir The Game ein wenig besser; ich kann es intuitiver spielen als Hanabi. Kommunikation untereinander ist der Schlüssel zum Erfolg. Für Zwischendurch oder als Absacker ein geeignetes Spiel! Beiden Daumen hoch.
    Andreas hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Sarah F. schrieb am 13.10.2015:
    Bei The Game spielen alle Spieler gegen das Spiel, Ziel dabei ist alle Karten die von 2 bis 99 gehen durch geschicktes anlegen los zu werten. Hierzu stehen den Spieler vier ablege Stapel zu Verfügung zwei bei welchen von 100 aus absteigend und zwei bei denen von 1 aus Aufsteigend gelegt werden muss. an sich ist das Spiel Prinzip total einfach und Simpel ober es macht trotz allem einen Riesigen spaß. Durch die Einfachen Regeln kann das spiel auch schnell Spielern beigebracht werden die nicht so oft Spielen.
    Sarah hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Jan K. schrieb am 20.08.2015:
    Dieses Spiel haben wir beim letzten SNOT in Ahrensburg kennengelernt. Die leichte Spielregel ermöglichte einen schnellen Spieleinstieg. Die Zahlen einfach nur rauf oder runter nacheinander abzulegen gestaltete sich dann aber doch schwieriger als gedacht. Nachdem wir in der ersten Runde noch zögerlich und mit Absprachen gespielt haben, haben wir beschlossen, es doch noch einmal zu versuchen. Unser Fazit, ein schönes Spiel für zwischendurch.
    Jan hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Sabina F. schrieb am 09.07.2015:
    The Game ist ein schön gestaltetes Kartenspiel, einfacher Einstieg auch für Wenigspieler und schnell mal zwischendurch gespielt oder auch als Ausklang eines tollen Spieleabends.
    Wie oft wir es hervorholen werden, weiß ich nicht.
    Sabina hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 13.04.2015:
    The Game ist der Titel einer Neuheit des Nürnberger Spielkartenverlags, die schon alleine durch den Titel eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nicht irgendein Spiel, nein DAS Spiel könnte es sein, doch so ist das Ganze gar nicht gemeint. The Game ist ein kooperatives Kartenspiel bei dem der Gegner der bis zu fünf Mitspieler das Spiel Höchstselbst ist.

    Dem Untertitel des Spiels, "Spiel, solange du kannst", entsprechend versuchen die Spieler gemeinsam solange es geht durchzuhalten und das Spiel am Laufen zu halten, d.h. sie sind bestrebt, möglichst viele der 98 Spielkarten abzulegen. Vier Kartenstapel stehen für das Ablegen der Spielkarten zur Verfügung, zwei von ihnen beginnen mit je einer schon zu Beginn ausliegenden 1er-Karte, die beiden anderen mit je einer 100er-Karte. Auf den "1er-Stapeln" müssen die Werte der folgenden Karten grundsätzlich immer höher als der Wert der gerade ausliegende Karte und auf den "100er-Stapeln" grundsätzlich niedriger sein.

    In Abhängigkeit von der Mitspielerzahl haben alle Spieler sechs, sieben oder im Solospiel sogar acht zufällige Karten auf der Hand und wer an die Reihe kommt, muss mindestens zwei seiner Karten regelkonform ablegen. Wer möchte darf auch mehr als nur zwei Karten ablegen, wenn er möchte sogar alle Handkarten, wenn das sinnvoll erscheint und die Möglichkeiten in den folgenden Spielzügen dadurch nicht zu sehr eingeschränkt werden. Je größer nämlich der zahlenmäßige Abstand zwischen den auf einem Stapel abgelegten Karten ist, desto mehr Karten liegen natürlich wertemäßig zwischen diesen beiden Karten, können nicht mehr so ohne weiteres auf diesem Stapel abgelegt werden und drohen dann natürlich am Ende übrig zu bleiben. Wie auch immer, im Anschluss an das Ablegen der Karten wird die Kartenhand durch den Nachziehstapel wieder auf die ursprüngliche Zahl gebracht, solange das möglich ist.

    Nun wäre das Spiel mehr oder weniger völlig glücksabhängig, wenn es nicht den sog. "Rückwärtstrick" gäbe und auch die Kommunikation unter den Spielern erlaubt wäre. "Rückwärtstrick" bedeutet, dass ich auf einem wertemäßig eigentlich ansteigenden Kartenstapel eine niedrigere Karte als die gerade ausliegende ablegt werden darf, wenn die neue Karte um genau den Wert 10 kleiner als die ausliegende ist. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch auf den abfallenden Stapeln, wenn der Wert der Karte um genau 10 größer ist.

    Zusammen mit der Möglichkeit der Spieler sich untereinander auszutauschen, auch wenn natürlich keine konkreten Zahlenwerte kommuniziert werden dürfen, ergeben sich prima Möglichkeiten ungünstige Karten in günstigen Momenten auszuspielen (beispielsweise wenn anschließend sofort einen "Rückwärtstrick" angewendet werden kann) oder auf Stapel hinzuweisen, auf denen man günstig, also in kleinen Schritten, anlegen oder einen "Rückwärtstrick" anwenden kann, damit diese Situation möglichst auch dann noch vorliegt, wenn man an der Reihe ist usw.

    Im besten Fall funktioniert das Ganze so lange, bis der Nachziehstapel aufgebraucht und alle Handkarten ausgespielt sind, denn dann hat das Team das bestmögliche Ergebnis erreicht. Anderenfalls endet das Spiel, sobald der Spieler am Zug die geforderte Mindestzahl an Karten nicht mehr ablegen kann.

    Die Anzahl der übrig behaltenen Karten entscheidet dann darüber, wie gut ein Team abgeschnitten hat, wobei die Spielregel sich darauf beschränkt, ein Ergebnis von unter 10 übrig behaltenen Karten als super Ergebnis zu bezeichnen. Eine weitere differenzierte Bewertung des Spielergebnisses bleibt den Spielern selbst überlassen.

    Spätestens wenn man es immer öfter schafft alle Karten abzulegen und damit das Spiel zu besiegen, sollte man über die Profivariante nachdenken, die in einem ersten Schritt die Mindestzahl der pro Spieler und Spielzug abzulegenden Karten von zwei auf drei anhebt und im zweiten Schritt noch die Handkartenzahl reduziert, so dass die Spieler eine geringere Auswahl beim Kartenablegen haben. Beides macht das Spiel natürlich deutlich schwerer.

    The Game ist ein kleines, einfaches aber recht interessantes Spiel mit steigendem Spannungsbogen. Mit jeder abgelegten Karte wird die Situation schwieriger und man muss befürchten Karten auf der Hand zu halten oder zu bekommen, die nur noch schwer oder gar nicht ablegbar sind. Die eine oder andere Gruppe neigt dann möglicherweise dazu die einzige Einschränkung der Kommunikation großzügig auszulegen. "Ich habe die nächste passende Karte für diesen Stapel" wäre ja regeltechnisch grundsätzlich erlaubt, da keine konkrete Zahl genannt wird, allerdings macht man es sich damit natürlich schon deutlich leichter gegenüber einer strengeren Auslegung, die auch Kommentare verbietet welche eindeutige Schlüsse zulässt.

    Aber das sollte jede Gruppe so spielen, wie es gefällt und Spaß macht. Dass die Spielregel hier eher weniger reglementiert empfinde ich in diesem Fall als Vorteil. Stellt sich Routine ein und das Spiel droht langweilig zu werden, bleiben ja noch die beiden Möglichkeiten der "Profivariante" um das Spiel interessant zu halten.

    Im Grund könnte man The Game als den "kleinen Bruder" von Hanabi bezeichnen. Kleiner Bruder deshalb, weil The Game deutlich einfacher und aus meiner Sicht weniger anspruchsvoll, aber trotzdem fordernd und nicht banal ist. Ein Gefühl für Zahlen sollte man allerdings mitbringen.

    The Game ist sicherlich nicht das Spiel der Spiele, aber auf jeden Fall eines der besseren. Es steckt eine Menge in diesem kleinen Spiel und seinen um die 100 Karten, das schnell mal zwischendurch gespielt ist und kurzweilige Spannung bietet.
    Holger hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Christian E. schrieb am 27.07.2015:
    Ein Spiel, das einen nicht mehr loslässt. Im Prinzip der legitime Nachfolger von Hanabi, wobei selbst ein einzelner Fehler hier zum schnellen Ende führen kann
    Christian hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Nina M. schrieb am 18.12.2016:
    Wir spielen The Game am liebsten zu zweit zum Aufwärmen, weil es ja auch in einer Minute "aufgebaut" ist.
    Auffallend ist, dass es sich mit mehr Spielern gleich ganz anders spielt - während des Spiels kommt es mir leichter vor, aber am Ende (wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist) haben wir bisher wesentlich härter zu beißen gehabt.
    Meiner Erfahrung nach eignet sich dieses Spiel auch gut für Nicht-Spieler, da es leicht und schnell erklärt ist. Und dadurch, dass es zusätzlich auch noch kooperativ ist, haben wir es auch schon gut mit "schlechten Verlierern" bzw. "Ehrgeizlern" spielen können.

    Eines unserer meistgespielten Spiele - und reizt uns doch immer wieder.
    Nina hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Michael I. schrieb am 20.06.2016:
    Ist The Game nun ein klassisches Absacker-Spiel oder doch eher eines für den Anfang, weil die Gefahr besteht, das man sich an dem Spiel festbeißt?

    Wir haben schon beides gemacht und das schon in den verschiedensten Konstellationen, Vielspieler, Wenigspieler, gemischte Gruppen, es kommt immer gut an und die Leute wollen es immer noch mal versuchen, denn das verdammte Spiel muss doch zu besiegen sein. Die eigene Sprache, die sich die Gruppen dann im laufe des Spiels aneignen ist auch sehr lustig.

    Mit diesem Spiel, inkl. der kleinen On Fire Erweiterung kann man wirklich nichts falsch machen.
    Michael hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Dominik S. schrieb am 05.02.2016:
    Ich habe es bisher nur zu zweit mit meiner Frau gespielt. Was soll ich sagen, es macht uns richtig Spaß! Das um den "heißen Brei" herumreden und teilweise planlose diskutieren, wo am Besten weitergelegt wird (man darf ja keine Zahlen nennen), ein plötzlich ausgestoßener Ruf "DA NICHTS MEHR DRAUFLEGEN!!!", die Erlösung wenn einer einen 10er-Sprung macht und die Spannung, die sich zum Ende hin immer weiter steigert: "Jetzt sind es eh nicht mehr viele Karten - na gut, leg drauf!"
    Ein wirklich schönes einfaches, kleines (transportables) und spannendes Spiel mit hohem Sucht- bzw. Wiederspielfaktor.
    "Nochmal - jetzt schaffen wir unter 4!"

    Nachtrag: gestern haben wir zu viert The Game gespielt und gleich dreimal wieder neu angefangen! In der besten Runde kamen wir am Ende bei 5 Karten raus. Macht also auch in größerer Runde Spaß, der Schwierigkeitsgrad steigt hier nochmals, da die vorgegebene Zugreihenfolge das optimale Ablegen oftmals boykottiert.
    Gute Nerven braucht man allerdings auch, weil es doch bisweilen anstrengend ist wenn vier Leute aufgeregt durcheinanderplappern ("Auf den Stapel nichts mehr drauflegen!", "Welchen Stapel soll ich ruinieren, ich hab leider nur Mistkarten?", "Nicht so schnell, da hätte ich reingehen können!!", usw....)
    Dominik hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias P. schrieb am 20.09.2015:
    The Game

    Der Titel des Spiels weckt vermutlich unter vielen nicht allzu jungen Menschen unweigerlich Erinnerungen an einen Film von David Fincher. Dieser portraitierte die Erlebnisse eines Mannes, der einem verstörenden Psychospiel ausgesetzt ist, von einer gefährlichen Situation zur nächsten taumelt und letztlich um seine Existenz bangen muss. Die düstere Graphik der Spielschachtel weckt dann auch gruselige Assoziationen. Erwartet uns ein Spiel, auf das wir uns besser nicht einlassen sollten? Ein wahr gewordener Alptraum? Wer, den mit einem finster starrenden Dämon bewährten Deckel lüftet, dürfte überrascht sein dass die vielen Karten neben dem ebengleichen Dämonenantlitz lediglich Zahlenwerte zwischen eins und hundert zeigen. Unsere Aufgabe wird sein, Ordnung in den unsortierten Zahlenberg zu bringen. Wir bilden eine Auslage von vier Kartenstapeln, von denen zwei bei eins beginnend mit Karten in aufsteigender Abfolge und zwei bei hundert beginnend in absteigender Abfolge gefüllt werden müssen. Und das von uns allen gemeinschaftlich, denn wir haben es hier mit einem kooperativen Spiel zu tun. Kann diese kollektive Aufräumarbeit Spaß bereiten. Die Antwort lautet schlicht: ja, und wie. Zwei, drei scheinbar kleine Regelfinessen sorgen für eine Spannung, die im besten Sinne eines von Fincher inszenierten Psychospiels würdig sind. Dabei liefern nicht nur die knifflige Aufgabe möglichst viele Karten ablegen zu können, sondern auch fiese Beschränkungen der Absprachemöglichkeiten aller Teilnehmer unerhört großen Spielspaß. Zurecht schaffte „The Game“ den Sprung auf die diesjährige Auswahlliste zum Spiel des Jahres.
  • Sabrina L. schrieb am 12.02.2016:
    Ich schließe mich den vielen positiven Meinungen der anderen Spieler an. "The Game" ist ein sehr einfaches und leicht zu verstehendes Kartenspiel, mit dem man die eine oder andere Stunde verbringen kann. Ich glaube der große Reiz ist, dass es einfach ist, ohne schnell langweilig zu werden. In den ersten Runden wird man vielleicht etwas offener darüber sprechen, was man in der Hand hat und welche Stapel weiter vorangebracht werden könnten. Doch wenn man die ersten Runden mal mit weniger als 10 Karten Rest abgeschlossen hat, dann wird man immer mehr und mehr Ehrgeiz entwickeln, das Spiel auch ohne viele Gespräche zu meistern.

    Wir spielen es meistens im 2 Spieler Modus - funktioniert wunderbar, vor allem wenn man sich dann pausenlos darüber ärgert, dass der andere die eigenen Pläne immer durchquert - vor allem mit dem Wissen, dass man so gemeinsam gegen das Spiel verlieren wird. Auch der Solo-Modus hat einen gewissen Reiz - vor allem, wenn einen der Ehrgeiz packt.

    Für den richtigen Moment ein sehr geniales Spiel!
    Sabrina hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Oliver H. schrieb am 04.01.2016:
    Absolut verrücktes Spiel.
    Wir haben dieses Spiel zu Weihnachten verschenkt und haben gleich eine Partie gestartet. Wir kamen nicht mehr davon weg, es macht einfach süchtig.
    Wenn man mal gewonnen hat, denkt man man hat den Dreh heraus, aber schon bei der nächsten Partie kommt alles wieder ganz anders...

    Einen Tip: Karten immer sehr gut mischen...
    Oliver hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 11.11.2015:

    1. Einstiegslevel: 02/10
    2. Maximale Spieldauer: 30 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 70%
    4. Variabler Spielablauf: 70%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 60/10/30
    6. Grafik + Spielmaterial: 80%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 85%


    The Game ist einfach ein super Spiel, auch wenn ich den Glücksfaktor als hoch einschätze. Schließlich kommt es fast alleine auf die Karten an, die ich nachziehe. Möglichkeiten zu Taktieren bestehen eigentlich kaum. Aber ich spiele es jedes Mal gerne, weil es spannend ist, weil man sich schon auch ein wenig anstrengen muss und es recht schnell gespielt ist. Von allen reisetauglichen Spielen ist es das Erste, das in meinem Koffer landet.


    Torsten hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 15.11.2017:
    The Game - Spiel so lange du kannst ist ein kooperatives Kartenspiel, bei dem Karten von 2 bis 99 auf 4 Stapeln (2 aufsteigend von 1-99 und 2 absteigend von 100-2) abgelegt werden müssen. Die jeweilige Reihenfolge der Karten darf nur bei einer Differenz von genau 10 rückwärts durchbrochen werden, d.h. auf z.B. auf dem aufsteigenden Stapel darf auf eine 47 die 37 gelegt werden. Das Spiel endet, wenn entweder alle Karten gelegt wurden oder der Zugspieler nicht mehr ablegen kann. Die Kommunikation ist dabei auf allgemeine Aussagen beschränkt.

    Fazit: The Game - Spiel so lange du kannst spielt sich leicht und locker mit großem "Wiederspielreiz".
    Uwe hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Johannes K. schrieb am 20.02.2017:
    Schönes, kooperatives Kartenspiel, das häufig zwischendurch auf den Tisch kommt.

    Ähnlich wie bei Hanabi ist es manchmal nicht leicht, sich zu disziplinieren und wirklich nur das zu sagen, was man "darf". Je häufiger man das Spiel mit Leuten spielt, desto eher schleifen sich auch gruppenspezifische Ausdrücke ein und man ahnt schon, was einen "sehr kleinen" von einem "kleinen" Schritt unterscheidet.

    Ein Pluspunkt bei The Game ist, das es sich alleine bis zu viert sehr gut spielen lässt und das Spiel sich bei jeder Spieler*innenanzahl flüssig spielen lässt.
    Johannes hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Dirk S. schrieb am 21.11.2016:
    Über die Regeln ist ja schon alles geschrieben worden.
    Ich habe zuerst die Solo Variante Getestet und bin sofort Infiziert worden.
    Es macht wirklich süchtig.
    danach hab ich es meiner Familie vorgestellt und aus dem Vorstellen wurden 4 Spiele.
    The Game kommt auf jeden fall mit in den Urlaub.
    Ich/Wir sind begeistert.
    Dirk hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian S. schrieb am 11.06.2015:
    The Game (welches übrigens als Kandidat für das Spiel des Jahres nominiert ist) kommt in einer kompakten Schachtel mit etwa 100 Karten und einem Faltblatt mit den gut erklärten Regeln daher; alles ist in einer rot/orange/schwarzen (gleichwohl dezenten) Horror-Optik gehalten. Das Spielkonzept an sich ist völlig abstrakt und würde mit einem generischen flachen Artwork genauso gut funktionieren – trotzdem finde ich es sehr ansprechend. Die Karten sind für meinen Geschmack einen Hauch zu dünn, haben dafür aber ein robustes Finish verpasst bekommen, welches einen langlebigen Eindruck hinterlässt. Bemerkenswerterweise wird es in der Schweiz mit einem entschärften Artwork veröffentlicht.

    Gespielt wird kooperativ und reihum mit 1 – 5 Spielern. Auf dem Tisch liegen 4 Startkarten aus – jeweils zwei mit den Zahlen 1 und 100. Die Spieler halten eine von der Spielerzahl abhängige Anzahl Karten (6 – 8) in der Hand, welche mit Zahlen von 2 bis 99 bedruckt sind und vor dem Austeilen gründlich gemischt werden. Wer am Zug ist, muss mindestens 2 Karten ausspielen (kann sogar auf Wunsch seine ganze Hand ausspielen, wenn es gut passt) bis der Nachziehstapel aufgebraucht ist; dann genügt auch eine.
    An die 1er-Karten müssen die Spieler aufsteigend Zahlenkarten (in fast beliebiger Höhe) stapeln, an den 100ern entsprechend absteigend. Ziel ist, alle Karten (also die Zahlen 2 – 99) auf den 4 Stapeln abzulegen, bevor keine Karte mehr regelkonform abgelegt werden kann.


    Ich hab ‘nen Kurzen
    Da die Spieler selten Straßen, also Zahlenreihen, auf der Hand haben, müssen sie sich gut absprechen, wer welche Karten am besten auf welchem Stapel ablegt, um eine möglichst effiziente und lückenarme Reihenfolge zu bilden. Je nach Spielsituation kann eine 73 auf der Hand genauso hilfreich auf einem aufsteigenden Stapel sein, wie auf einem der absteigenden.

    Das Problem: die Spieler dürfen sich nicht sagen was sie auf der Hand haben – jedenfalls nicht in konkreter Form, wie z.B. “ Ich hätte hier eine 26″. Stattdessen müssen sie Andeutungen machen, das Ablegen von Karten auf einem bestimmten Stapel vehement verbieten, weil man „Was passendes auf der Hand hat“, oder „Den Stapel retten kann“. So entstehen allerlei neue Maßeinheiten wie die Kurzen, zwei knappe Hände voll oder eine Zahl die genauso aussieht wie die da auf dem Stapel, nur andersrum (was dann wohl schon grenzwertig wäre). Das sorgt für so manchen Lacher und trägt zu einem angenehmen Spielgefühl bei – zumal die Spieler oft erst einmal einen Kurzen unterschiedlich auslegen – je nach individueller Trinkgewohnheit.


    Ich rette mal den Stapel
    Wenn man eine Karte auf der Hand hat, die genau eine Zehnerstelle höher oder niedriger ausfällt als eine, die auf den Stapeln liegt, kann man möglicherweise einen Stapel um diese Zehnerstelle „zurückdrehen“.
    Beispiel: Auf einem absteigenden Stapel liegt eine 73 und ich halte eine 83 in der Hand. Alle anderen Karten >73 dürfte ich dort nicht anlegen, da ja absteigend gelegt werden muss. Da die 83 jedoch genau um eine Zehnerstelle höher ist, darf ich sie anlegen und so dem Stapel etwas Entspannung verschaffen. Dementsprechend kann man den aufsteigenden Stapel mit einer um 10 niedrigeren Zahl zurückdrehen (also auf eine 83 dann eine 73 legen).

    Da diese Konstellation keineswegs an der Tagesordnung ist, sondern allenfalls ein paar Mal pro Partie auftritt, ist diese Regel sehr wertvoll und sorgt – wenn man sie anwenden kann – für manches „Jawoll!“ und erleichtertes Ausatmen.
    Manchmal muss aber auch ein anderer Spieler diese Chance verbauen, weil er sonst nirgends eine andere Karte legen kann, um seine Pflichtkarte(n) abgelegt zu haben. Je weiter der Spieler, der die Rettung legen kann, von dem aktiven Spieler entfernt ist, um so spannender wird es, ob er sie auch tatsächlich wird legen können.


    Neeein!
    Überhaupt ist The Game ein sehr kommunikatives Spiel. Jenseits der Andeutungen über die Karten wird oft gelacht, geflucht und „Die hätte ich eben gebraucht!“ gejammert. Mit steigender Übung wissen die Spieler aber auch bald relativ genau, was mit welchen Andeutungen gemeint ist. Man hat das Konzept durchschaut, kommuniziert routiniert über die gehaltenen Karten und zieht sein Ding durch – bis es nicht mehr geht.
    Aber selbst die größte Routine hilft nicht, wenn die Kartenhand nicht mitspielt. The Game ist nun mal ein Kartenspiel, das vor Spielbeginn gründlich gemischt wird (oder werden sollte) – dass damit ein nicht zu unterschätzender Glücksfaktor einher geht, sollte man sich vorher klar machen. Wenn man sich aber nicht völlig beknackt anstellt, sind 10 Restkarten (oder weniger), die im Regelheft als eine gute Runde bezeichnet werden, durchaus machbar.



    Pierre meint…

    …dass The Game ein kurzweiliges und mitunter recht spannendes Spiel ist. Die Regeln sind den Mitspielern in weniger als 5 Minuten nahegebracht und verinnerlicht, es braucht wenig Platz auf dem Tisch und ist damit auch für die Reise bestens geeignet. Die skurillen Maßeinheiten, die man sich ad hoc ausdenkt und die unanständig unwahrscheinlichen Kartenhände – an denen pauschal der Kartenmischer schuld ist, egal wie sehr er sich bemüht hat – verleihen dem Spiel eine Menge Flair. Weniger schön wird es, wenn man eine Hand voll Karten hat, die auf allen Stapeln weit mehr als nur „zwei knappe Hände voll“ auf- oder abwärts gehen – aber das liegt in der Natur der Sache und trägt zur Spannung bei, die sich gegen Ende einer Partie langsam erhebt.
    Da man als Spieler relativ wenig Einfluss auf seine Kartenhand hat, sind die taktischen Möglichkeiten eher begrenzt – daher würde ich The Game als Lückenfüller oder als Spiel für Zwischendurch sehen – in dieser Rolle glänzt es. Nach ein paar Runden hat man nämlich auch genug; dann sollte man es für ein paar Spieleabende beiseite legen und später nochmal versuchen, es zu besiegen.

    Besiegt haben wir The Game übrigens bisher nicht, unser Rekord waren 2 Karten, die nicht mehr ausgelegt werden konnten. Aber das kann ja noch werden…



    Markus sagt:

    The Game ist ein schönes einfaches und kurzweiliges Spiel, das eher für Runden ab drei Spielern gedacht ist. Es funktioniert auch zu zweit. Das erhöht aber gefühlt den Schwierigkeitsgrad, denn bei mehr Spielern sind bereits mehr Karten auf die Hände verteilt und es macht das taktieren etwas einfacher.
    Das Spiel steht und fällt jedoch damit, dass sich alle Mitspieler an die Kommunikationsregel halten – nämlich, dass keine konkreten Zahlenwerte genannt werden dürfen.
    Sollte man Bedenken haben, dass das doch recht abstrakte Horrormotiv zu gruselig für seine Kinder sein könnte, der kann auf die entschärfte Schweizer Version zurückgreifen – sofern man eine bezahlbare Bezugsquelle findet.


    The Game ist ein Kartenspiel für 1 bis 5 Spieler ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von ca. 20 Minuten. Erschienen ist es beim Nürnberger Spielkarten-Verlag.

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    Den­ Ganzen Artikel findet ihr auf:
    www.erklaerpeer.de/spiele/vorgestellt-the-game-062015
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    Sebastian hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 10.05.2015:
    The Game ist ein gutes Spiel. Super einfach erklärt, schnell gespielt. Aber es nützt sich leider auch schnell ab und lebt einzig davon, dass man es schaffen will. Denn spielerisch gibt es wenig her.

    Bei "The game" darf man nur nicht über konkrete Zahlen reden, sonst aber schon. Wie ist es mit "ich habe die zweitbeste Karte"? Mag jetzt kleinlich sein und als fun spiel ok. Aber ich finde kooperative Spiele, wo man dann doch nicht reden sollte bzw. nicht konkret werden darf einfach sonderbar.
    Markus hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Maria S. schrieb am 11.03.2016:
    Klasse Spiel.
    Allerdings finde ich die Aufmachung mit dem Totenkopf albern, da es mit dem Spiel überhaupt nichts zu tun hat.
    Maria hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Jan S. schrieb am 05.10.2015:
    Dieses Spiel ist er Hammer und hat einen hohen Wiederspielfaktor.
    Kurze, leichte Regeln, schnell erklärt und definitiv auch was für Spielemuffel.
    Jan hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 02.08.2015:
    Mein detailliertes Review findet ihr unter:
    https://youtu.be/Mhe7kPSGAFY

    Positiv:
    - schnell erklärt
    - einfaches Spielprinzip
    - anfänglich "süchtig" machend
    - macht mir Solo sehr viel mehr Spaß als kooperativ, da es auch eher einem Rätsel gleich als einem Spiel

    Negativ
    - Artwork/Design (Hab nix gegen düstere Designs, hier "passt" es aber überhaupt nicht
    - Eher Rätsel als Spiel
    - Regelbeschränkungen zur Kommunikation zwischen den Spielern (siehe Videoreview)
    - Sobald man es einmal geschafft hat, ist der Reiz verloren

    Für mich etwas unverstämdlich dass es zum Spiel des Jahres nomminiert wurde. Selbst für den Spiel des Jahres Award zu simpel, nichts neues bzw. innovatives, kein Langzeitspaß und zudem viel zu nah an Hanabi dran.
    Da macht Solitär am Windows-PC ähnlich viel Spaß ... ;)

    Markus hat The Game - Spiel so lange du kannst klassifiziert. (ansehen)
    • Uwe S. und Stefan K. mögen das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Andre M.
      Andre M.: Da finde ich die 2 angemessen fand es auch sehr öde und würde es kaum wieder mitspielen. Da spiel ich lieber 6 nimmt
      06.08.2015-22:15:48
    • Markus S.
      Markus S.: --> oder die 2 anderen Spiele von Steffen Benndorf! (Träxx und Qwixx)
      06.08.2015-22:57:56

Eine eigene Bewertung für The Game - Spiel so lange du kannst schreiben.

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