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Testberichte und Bewertungen von Kunden für Star Wars - Angriff der Klonkrieger




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 11 Kundentestberichten | Varianten (1) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Bianca H. schrieb am 13.04.2014:
    Dieses Spiel ist ein tolles kooperatives Familienspiel, welches das Thema Star Wars super umsetzt. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen, da unser Sohn ein großer Star Wars Fan ist und er viele Bereiche in dem Spiel wiedererkannt hat.
    Das Spielmaterial ist sehr schön und die Runden spielen sich sehr flüssig.
    Die Anleitung ist sehr gut erklärt und wir als Familie konnten daher sehr schnell in das Spiel einsteigen! Der Angriff der Klonkrieger hat uns schon an so manchem Spieleabend begleitet.
    Bianca hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 31.05.2014:
    Kooperatives Taktikspiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren von Inka und Markus Brand.

    Die Spieler kämpfen hier gemeinsam als Jedikrieger gegen eine unendliche Welle von Kampfdroiden und müssen sich gut absprechen in ihren Entscheidungen, damit sie lange genug durchhalten, bis Meister Yoda mit den rettenden Transportschiffen kommt.

    Nach erfolgter Vorbereitung der Spielarena erleben die Spieler rundenweise Angriffswelle um Angriffswelle und müssen ihre möglichen Aktionen gut ausnutzen, um nicht vorzeitig ihr Leben zu verlieren.
    Da werden die angrenzenden Kampfdroiden, Super-Kampfdroiden und/oder Droidekas direkt bekämpft oder via Machtschüben aus der Arena gefegt. Der Machtlevel der Spieler muss auch laufend im Auge behalten werden, erlaubt er ihnen doch die Würfel zu beeinflussen - und mit diesen wird alles im Spiel gesteuert.

    Die Spieler haben jeder X Würfel (je nach Mitspielerzahl) zur Verfügung und setzen diese auf ihren Spielertafeln oder auf Bedrohungskarten ein, wenn die Augenzahl der vorgebenen Zahl entspricht.
    Wichtig ist das Erfüllen der Vorgaben von Bedrohungskarten, denn wenn die Spieler bis zum jeweiligen Rundenende nicht die vorgebene Summe oder bestimmte Würfelzahlen dort abgelegt haben, ist das Spiel entweder direkt verloren oder aber es fluten sich noch mehr Droiden in die Arena.

    Die Spieler verlieren augenblicklich, wenn ein bestimmtes Mitglied stirbt (Charakter-Bedrohungskarten), der Machtlevel auf "0" sinkt, eine der Droidenklassen keinen Nachschub mehr anfordern kann (weil die Klasse komplett in der Arena aufgelaufen ist, die Spieler es also nicht geschafft haben, wenigstens einen Teil zurückzuschlagen^^) oder eine Mega-Bedrohung nicht aufgehalten wurde.
    Die Spieler gewinnen ausschliesslich nur, wenn sie bis zum Ende der 5. Runde durchhalten!

    Das Spiel fängt wunderbar die Filmatmosphäre des zweiten Teils ein, als Padme Amidala, Anakin Skywalker und Obi Wan Kenobi in der Arena auf Geonosis um ihr Leben kämpfen und der böse Count Doku immer mehr Monster und Droiden auf sie hetzt, bis schliesslich eine Eingreiftruppe Jedis zur Hilfe eilt und nach langen Kämpfen auch Yoda mit den Klontruppen eintrifft. Die grafische Gestaltung gibt zwar überwiegend triste Brauntöne wieder, aber dies entspricht nun mal der filmischen Arenaumgebung. Die Jedi-Spielfiguren und Droidenmarker sind qualitativ wertig und ebenfalls passend kreiert.
    Die Anleitung ist gut strukturiert und vermittelt die Spielabläufe verständlich und so präsentiert sich auch der Rundenablauf, alles recht einfach und schnell erledigt.
    Nur das Absprechen will gut durchdacht und geübt sein, denn das Spiel kann schneller zu Ende sein, als man meint :)!

    Pascal hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)
  • Frank B. schrieb am 10.04.2017:
    Ein weiterer Kauf vom Flohmarkt der Ratinger Spieletage und ein Guter. Star Wars, Strategie, gutes Material, kooperatives Spiel.

    Besonders gut hat mir das Regelheft gefallen, da ich in der Regel als Erklärbär herhalten muss. Hier kann man sofort drauflos spielen und wird Stück für Stück durch die Phasen geführt. Top ! Mein 9 jähriger Star Wars Fan war voll dabei und hat auch alles prima hinbekommen. Was will man mehr.
    Frank hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 15.12.2013:
    Ziel des Spiels
    Die Jedis sind auf Geonosis in einen Hinterhalt geraten. Immer mehr Kampfdroiden unter der Führung von Count Doku treffen ein, um die Jedis zu besiegen. Doch die Rettung ist nicht mehr fern. Yoda ist mit einer Armee der Klonkrieger auf dem Weg zu den Jedis. Doch diese müssen fünf Runden durchhalten, um gerettet zu werden. Stürmen in dieser Zeit zu viele Kampfdroiden auf das Feld oder kann gar die Mega-Bedrohung, die jede Runde mit ins Spiel kommt, nicht gebannt werden, verlieren die Spieler gemeinsam. Auch darf die Macht nie auf einen Wert von Null sinken. Die Spieler arbeiten zusammen, denn nur so können sie den Angriff überleben.

    Aufbau
    Der Spielplan wird in die Mitte des Tisches gelegt. Jetzt sucht sich jeder Spieler eine Jedifigur aus und nimmt sich diese und auch das dazu passende Jedi-Plättchen. Dieses legt er an sein Fähigkeiten-Tableau, das er sich je nach Spieleranzahl ebenfalls aussucht. Die Figur stellt er auf die Kampfarena auf ein Feld, das an die mittleren vier Säulenfelder angrenzt. Bei zwei Spielern bekommt jeder Spieler dann 8 Würfel, bei drei Spielern bekommen zwei Spieler je 5 Würfel und ein Spieler 6 Würfel und bei vier Spielern bekommt jeder Spieler 4 Würfel. Dann wird der Spielplan vorbereitet.
    Die Mega-Bedrohungskarten werden nach aufsteigender Nummer sortiert und neben dem Spielplan abgelegt, ebenso die gut gemischten Bedrohungskarten. Die Kampfdroiden werden nach ihrer Stärke (1, 2 oder 3) sortiert und auf die drei Felder oben am Spielplan abgelegt. Nun wird die Kampfarena gefüllt. Dazu werden zuerst die Gebietsplättchen verdeckt gemischt. Dann werden für jede Kampfdroidensorte vier Gebietsplättchen gezogen und entsprechend mit Droidenplättchen gefüllt. Dabei gibt es Gebiete die aus drei bis sechs Feldern bestehen. Es kommt immer auf jedes Feld des Gebiets ein Droidenplättchen, ausser es steht ein Jedi auf einem Feld des Gebiets. Auf dieses Feld kommt dann kein Droide. Zum Schluss kommt noch der Machtmarker auf die 1 der Machtleiste und das Kanonenboot auf das erste Feld der Rundenleiste.

    Spielablauf
    Das Spiel geht über fünf Runden, in denen immer der gleiche Ablauf an Phasen eingehalten werden muss. Die Aktionen werden durch das Kanonenboot angezeigt. Wurde eine Phase abgehandelt, zieht das Kanonenboot auf das nächste Feld weiter. Die wichtigste Phase ist die "Würfeln-Phase." Dort kümmern sich die Spieler aktiv um die Bedrohungen durch die Karten und die Droidenarmee auf dem Spielplan. In dieser Phase müssen die Spieler zusammen überlegen, wer seinen Würfel wie einsetzt, um am Ende der Phase mindestens die Mega-Bedrohung gebannt zu haben. Besser natürlich auch die anderen Bedrohungen. Auch der Kampf gegen die Droiden wird in dieser Phase abgehandelt. Dabei würfeln alle Spieler mit genau einem Würfel und entscheiden dann, wer seinen Würfel für welche Aktion einsetzt. Diese Aktionen werden dann abgehandelt. Dann würfelt jeder den nächsten Würfel, usw.
    Am Ende der fünften Runde werden die Spieler von Yoda gerettet und gewinnen gemeinsam das Spiel.

    Bis dahin gibt es aber auch drei Situationen, durch die die Spieler das Spiel verlieren können.
    1. Eine Sorte Droiden ist komplett auf dem Spielplan eingerückt, so dass keine mehr in der Ablage am oberen Spielfeldrand liegen.
    2. Die Spieler haben 0 Machtpunkte auf der Machtleiste.
    3. Die Mega-Bedrohung wird in einer Runde nicht beseitigt.

    Die Phasen
    1. Drei normale und eine Mega-Bedrohung aufdecken und auf die Felder auf dem Spielplan legen.
    Bei diesen Karten gibt es zwei Möglichkeiten, um die Bedrohung zu eliminieren.

    a) Auf der Karte sind Würfel aufgedruckt. Dann müssen die Spieler im Laufe der Würfelrunde Würfel mit genau diesen Augen auf die Karten legen.
    Beispiel: Auf der Karte ist ein Würfel mit einer 3 und einer 4 abgedruckt. Die Spieler müssen einen Würfel mit einer 3 und einen mit einer 4 auf die Karte legen.

    b) Auf der Karte ist eine Summe abgedruckt. In diesem Fall müssen die Spieler Würfel auf die Karte legen, die genau dieser Summe entsprechen.
    Beispiel: Auf der Karte steht Summe = 18. Dann müssen Würfel auf diese Karte, die die Summe von 18 ergeben. Im Idealfall natürlich drei Würfel mit einer 6. Setzt man mehr Würfel ein (4+4+4+4+2), verliert man vielleicht zu viele Würfel, mit denen man eine andere Aktion hätte machen können.

    2. Würfeln
    Das ist die Hauptphase für die Spieler. Hier würfeln sie, bis alle 16 Würfel eingesetzt wurden. Erst dann zieht das Kanonenboot weiter.
    In dieser Phase nimmt jeder Spieler immer einen Würfel in die Hand, würfelt diesen und setzt ihn ein. Dann wird die jeweilige Aktion abgehandelt und erst dann wird der nächste Würfel von allen geworfen. In dieser Phase muss mindestens die Mega-Bedrohung gebannt werden, aber auch die anderen Probleme sollte man nie aus den Augen verlieren.

    Die Aktionen
    1. Bedrohungen beseitigen
    Dazu müssen die Spieler Würfel mit der geforderten Summe oder den geforderten Einzelwürfeln auf die Karte legen.

    2. Fähigkeiten nutzen
    Jeder Spieler hat ein Tableau vor sich liegen. Dieses gliedert sich in drei Bereiche.

    a) Angriff
    Die Angriffsfelder sind von Tableau zu Tableau unterschiedlich. Grundsätzlich legt man seinen Würfel auf ein noch freies Feld, zählt ggf. den abgedruckten Bonus auf seinen Würfelwurf und greift mit dieser Summe die Droiden auf dem Feld an.
    Die Spielfigur darf beliebig auf dem Spielplan bewegt werden. Hier gibt es nur die Einschränkung, dass man nicht durch Droiden oder die vier Säulenfelder hindurchziehen darf.
    Droiden haben entweder den Wert 1, 2 oder 3 und sind, je nach Gebiet, unterschiedlich oft in einem Gebiet vertreten.

    Am besten ein Beispiel:
    Der Spieler hat eine Würfelsumme von 8 um Droiden zu bekämpfen. Er bewegt sich zu einer Vierer-Gruppe Droiden mit dem Wert 2. Diese entfernt er alle vom Spielplan (4 x 2 = 8) und hat somit ein komplettes Gebiet gesäubert. Bleibt am Ende der Würfelphase der Spieler auch nur ein Droide in einem Gebiet zurück, so wird dieses Gebiet später wieder mit Droiden aufgefüllt. Es ist also wichtig, immer ganze Gebiete in einer Würfelrunde, also nach 16 Würfeln, zu leeren.
    Hat der Spieler alle seine Angriffspunkte verbraucht, darf er sich noch einmal frei bewegen. Besiegte Droiden werden wieder in den drei Bereichen oben auf dem Spielplan abgelegt.

    b) Macht
    Legt der Spieler hier einen Würfel mit einer Augenzahl von 1 ab, passiert nix. Bei einer 2 und 3 bekommen die Spieler auf der Machtleiste einen Punkt mehr, bei einer 4 und 5 zwei Punkte und bei einer 6 drei Punkte mehr. Machtpunkte können sie einsetzen, um bei einem Würfel die Augenzahl um einen Punkt zu erhöhen oder zu verringern.

    c) Fähigkeiten
    Der letzte Bereich auf dem Spielertableau ist auch von Spieler zu Spieler unterschiedlich.
    Die Angriffsaktionen in diesem Bereich erfordern allerdings keine Bewegung der Spielfigur.

    Es finden sich dort Sachen, wie:
    - Entferne x Droiden der Stufe x vom Plan
    - Ziehe den Machtmarker x Felder weiter.

    3. Nicht vollständig geleerte Gebiete wieder auffüllen.
    Nachdem alle Spieler ihre Würfel eingesetzt haben, bewegt sich das Kanonenboot auf dieses Feld.
    Jetzt werden alle Gebiete, aus denen nicht alle Droiden entfernt wurden, wieder mit Droiden der gleichen Stufe aufgefüllt.

    4. Bedrohungen überprüfen
    Haben es die Spieler nicht geschafft, die Mega-Bedrohung zu erfüllen, so ist das Spiel sofort vorbei. Ansonsten kommt die Karte vom Spielplan.
    Dann werden die normalen Bedrohungen überprüft. Alle gebannten Bedrohungen kommen vom Spielplan, alle nicht vollständig gebannten Bedrohungen entfalten ihre Wirkung.
    Dies sind meistens Droiden, die in neue Gebiete auf dem Spielplan einfallen, es kann aber auch ein Abzug von Machtpunkten sein. Sollte in diesem Fall die Macht auf 0 fallen, haben die Spieler auch sofort verloren. Die Spieler bekommen jetzt alle ihre Würfel wieder zurück.

    5. Neue Droiden greifen an
    In den nächsten Phasen wird auf dem Spielplan immer angegeben, welche Art Droiden ein neues Gebiet besetzen. Diese werden dann wieder auf den Spielplan gelegt. Sind alle Gebietsplättchen aufgebraucht, so werden wieder alle verdeckt gemischt. Wird jetzt ein Gebietsplättchen gezogen, auf dem bereits eine Armee steht, so wird ein anderes Gebietsplättchen gezogen. Das geht so lange, bis eine Armee eingesetzt werden kann.

    6. Nächste Runde
    Nach dem Einsetzen der neuen Droiden, beginnt die nächste Runde mit dem Aufdecken der Bedrohungskarten.

    Spielende
    Erreicht das Kanonenboot das letzte Feld der Rundenleiste, haben die Spieler gewonnen.

    Dann gibt es noch eine Wertung, wie gut sie gewonnen haben. Diese richtet sich nach der kleinsten Anzahl an Droiden in einem der oberen drei Felder auf dem Spielplan.
    Umso mehr Droiden dort liegen, desto besser waren die Spieler.

    Varianten
    Um das Spiel leichter zu machen, kann man mit mehr Machtpunkten beginnen und statt vier Gebietsplättchen nur drei am Anfang des Spiels mit Droiden befüllen.
    Ist das Spiel zu leicht, nimmt man einfach 1 bis 6 Droiden jeder Sorte aus dem Spiel.

    Kleines Fazit
    Das Spiel ist zum Glück keine Lizenzgurke, sondern ein richtig gutes Spiel, dass vor allem kleineren Star Wars Fans viel Spaß macht. Jede Würfelrunde ist spannend: Welche Bedrohungen können wir noch eindämmen? Müssen wir noch Droiden besiegen, bevor es zu viele werden? Natürlich ist es durch die Würfel auch ein Glücksspiel, aber dank der Macht kann man seinem Glück ja auch ein bisschen auf die Sprünge helfen.
    Wer also ein kooperatives Familienspiel sucht, der macht hier nichts falsch.
    Vielspieler sind allerdings schnell unterfordert und sollten sich vielleicht einen anderen Titel suchen.

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    Die­ komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:

    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/ko­mplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/196-star-wars-angr­iff-der-klonkrieger.html
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    Michael hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)
  • Timo A. schrieb am 24.09.2013:

    Angriff der Klonkrieger ist ein Lizenzprodukt. Lizenzprodukte werden generell als schlecht empfunden, da es sich meist um schludirg umgesetzte Schnellschüsse handelt. Nicht so diese Filmumsetzung. Allerdings hat das Spiel einen gewaltigen Haken, der den Spielspass erfahrenener Spieler deutlich trübt.

    Wer den Film kennt, wird im Material schnell die im Spiel umgesetzte Filmszene erkennen: Anakin, Leia und Obi Wan sind in einer Arena an Säulen gefesselt, drohen von Monstern aufgefressen zu werden, das feindliche Publikum freut sich auf die Hinrichtung. Doch Hilfe naht in letzter Minute in Form von Mace Windu, Kit Fisto und anderen Jedi, die Gefangenen befreien sich und der große Kampf beginnt. Hier setzt das Spiel ein.

    Jeder Spieler übernimmt einen Jedi, schön modelliert aus Kunststoff, allerdings mit leicht abgeknickten Lichtschwertern. Welchen, ist relativ egal, da jede Figur ein anderes Tableau mit unterschiedlichen Fähigkeiten erhält, die sich auch nicht so sehr voneinaner unterscheiden. In der Arena aus Hex-Feldern werden die ersten Droiden platziert, dargestellt durch sechseckige Plättchen mit unterschiedlichen Stärken. Um die Arena herum werden noch drei Bedrohungskarten und eine Mega-Bedrohungskarte platziert, jeder Spieler erhält eine gewisse Anzahl Würfel, dann kann das Spiel beginnen.

    Die Regeln sind recht einfach:
    Man spielt zusammen gegen die Droidenarmee. Die Spieler würfeln alle gleichzeitig je einen Würfel und beraten sich, wo sie am besten einzusetzen sind. Es gibt im Grundspiel vier verschiedene Möglichkeiten:
    - Man nutzt die Würfel zum Kampf mit Bewegung. Die Droiden haben unterschiedliche Stärken. Um sie zu bekämpfen, wird die Stärke des Droiden einfach vom Kampfwurf abgezogen. Man kann so lange kämpfen und sich bewegen, bis die Kampfpunkte 0 betragen. In der Arena gibt es verschiedene Gebiete. Werden sie nicht komplett von den Droiden befreit, werden sie am Rundenende wieder aufefüllt. Geht hierbei der Vorrat an Droiden zu Neige, ist das Spiel verloren.
    - Die Würfel werden zur Generierung von Macht eingesetzt. Es gibt auf dem Spielplan eine Machtleiste, die anzeigt, wie viel Macht die Jedi insgesam besitzen. Wenn man Macht ausgibt, kann man die Würfel modifizieren ( +/- ein Punkt pro ausgegebenem Machtpunkt). Sinkt die Machtleiste auf 0, ist das Spiel verloren.
    - Einsetzen der Spezialfähigkeiten: Auf den Spielertableaus ist ein Bereich zu sehen, auf dem man für eine bestimmte Augenzahl eine bestimmte Aktion nutzen kann. So kann man bestimmte Droidensorten vernichten oder Macht generieren, und das in einem günstigeren Verhältnis als bei den normalen Kampfaktionen.
    - Bei der Bekämpfung der Bedrohungskarten legt man einfach die Würfel mit der passenden Augenzahl auf den Feldern der Bedruhungskarten ab. Wenn sie am Ende der Runde nicht besiegt sind,erhält man deutliche Nachteile für die nächste Runde, wie z.B. Machtverlust oder zusätzliche Gegner. Besiegt man die Mega-Bedrohung bis zum Ende der Runde nicht, ist das Spiel ebenfalls verloren.
    Am Ende der Runde, wenn alle Spieler ihre gesamten Würfel eingesetzt haben, kommen neue Gegner ins Spiel und der Rundenmarker, ein Republikanisches Kanonenboot (Im Film kommen die Klonkrieger ebenfalls mit diesem Gefährt an), wird weitergerückt. Kommt es am Ende seiner Leiste an, werden die Spieler gerettet, solange keine der Bedingungen zum Verlieren des Spiels eingetreten sind.

    Angriff der Klonkrieger macht viel richtig. Vom atmosphärischen und qualitativ hochwertigem Material (von den leicht gebogenen Lichtschwertern der Figuren mal abgesehen) bis hin zu dem einfachen, aber gut durchdachten Spielprinzip bis hin zur thematisch starken Einbindung, alles passt. Der große Haken an der Geschichte: Das Spiel ist für erfahrene Spieler viel zu einfach zu gewinnen, trotz der Möglichkeiten, dass Spiel von vorneherein schwerer zu machen. Ein so schwieriger Brocken wie Ghost Stories muss es ja nicht werden, aber ein Schwierigkeitsgrad irgendwo zwischen Verbotener Insel und Pandemie hätte dem Spiel eine deutlich höhere Wertung von mir eingebracht. So sinkt der Wiederspielreiz nicht nur aufgrund der mangelnden Abwechslung im Spiel (z.B. fehlen mehr unterschiedliche Bedrohungskarten oder eventuell besondere Ereignisse, die eine Runde lang das Spiel von außen beeinflussen, eventuell auch extra Karten für ein schwierigeres Spiel), sondern auch einfach dadurch, dass die Motivation rasch sinkt, dass Spiel nochmals zu spielen, weil man es eh gewinnt. Schade, denn eigentlich ist Angriff der Klonkrieger wirklich gut. Auf der anderen Seite ist es ein leichter Einstieg in die Welt der kooperativen Spiele für Familien und jüngere Spieler, so dass ich zwischen 3 und 4 Punkten schwanke.
    Timo hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 14.09.2013:
    "Ähnlich wie „Die Zwerge“ nur einfacher! Kooperatives Spiel mit etwas taktischen Möglichkeiten und einem geringen Glücksfaktor!" vgl. Link zu ausführlichen Infos: http://cliquenabend.de/spiele/540200-Star-Wars-Angriff-der-K­lonkrieger.html#Wertungen­
  • Karsten F. schrieb am 24.05.2015:
    Star Wars - Angriff der Klonkrieger, es ist eine von vielen legendären Szenarien: Die Schlacht in der Arena auf Geonosis, bei der ein paar Jedi (wie so oft) in Star Wars Episode II eine halbe Armee vermöbeln. Unablässig strömen Droiden in das Kolosseum, was die Angelegenheit freilich nicht leichter macht. Trotzdem, mit Laserschwert und Macht wird kräftig ausgeteilt und am Ende siegt natürlich das Gute. Genau dieses Gemetzel ist Gegenstand von Star Wars – Angriff der Klonkrieger.

    Auf die Droiden, fertig, los!

    Am Anfang werden die Jedifiguren auf beliebige an die vier Säulenfelder angrenzende Plätze gestellt. Der Machtmarker kommt auf das Feld 1 der Machtleiste und die Droiden werden nach Typus – Kampfdroide, Superdroide und Droidika – sortiert.

    Das Spielfeld ist in mehrere durchnummerierte Gebiete unterteilt, diese wiederum in drei bis sechs Hexfelder. Jede Runde strömen Droiden in die Arena. Das passiert mittels Plättchen, die jeweils ein Gebiet repräsentieren. Zu Beginn werden pro Droidentyp gleich zwei Gebiete gezogen. Jedes Hexfeld dieser Gebiete wird dann mit einem Droiden-Plättchen des entsprechenden Typs versehen.

    Ebenso müssen die Helden jede Runde Bedrohungen überkommen; drei normale optional und eine Megabedrohung obligatorisch. Schaffen sie letztgenanntes nicht, verlieren sie das Spiel sofort, außerdem wenn der Machtmarker auf 0 sinkt oder ein bestimmter Droidentyp in die Arena kommen müsste, für diesen aber kein Plättchen mehr vorhanden ist. Genug Möglichkeiten also, ins Gras zu beißen.

    Wie sieht nun der Zug der Jedi selbst aus? Nun, man würfelt. Dabei stehen den Spielern immer 16 Würfel zur Verfügung, die jeweils gerecht aufgeteilt werden (bei drei Spielern hat einer einen Würfel mehr). Alle Spieler würfeln gleichzeitig immer einen Würfel und verwenden ihn dann. Das allerdings auf ganz verschiedene Weise.

    Zum einen wäre da die Produktion von Macht. Für jeden Machtpunkt darf man jeweils einen Würfel um einen Punkt nach oben oder unten korrigieren, auch einen Würfel mehrmals, solange man dafür zahlt. Ziemlich praktisch, wie sich schnell herausstellt.
    Bedrohungen verlangen nämlich oft nach bestimmten Würfeln. Eine Bedrohung ist also z.B. dann überkommen, wenn drei Vierer auf ihr platziert werden. Andere Bedrohungen verlangen eine bestimmte Augensumme, die man genau erreichen muss. Erfüllt man normale Bedrohungen nicht, strömen entweder noch mehr Droiden das Feld, oder aber der Machtmarker wandert Richtung 0. Beides ganz übel, Bedrohungen sollten also immer Priorität haben.
    Um sich der nervigen Gesellschaft, die es schon auf den Platz geschafft hat, zu entledigen, kann man selbstverständlich auch attackieren. Dabei darf man die gewürfelte Augenzahl an Schadenspunkten austeilen. Jeder Kampfdroide gibt nach einem Schlag w.o., Superdroiden stecken schon zwei Treffer weg und Droidikas muss man gar dreimal dögeln, damit sie sich in ihre kabeligen Einzelteile auflösen. Zwischen jedem Schlag darf sich ein Jedi soweit bewegen, wie er möchte – solange der Weg frei ist. Jede andere Figur und jeder Droide, außerdem die vier Säulenfelder, verhindern das Durchkommen. Manche Jedi können ihre Angriffe noch verstärken. Das ist jeweils an der Charaktertafel angegeben.
    Dort sieht man ebenso, welche Machtangriffe der Held beherrscht. Allgemein ist das immer entweder das Verkloppen von extra vielen Droiden oder das Sammeln von extra viel Macht. Außerdem ist auf der Charaktertafel ersichtlich, wie oft jeder Jedi angreifen, Macht produzieren und seine speziellen Machtfähigkeiten nutzen kann.

    Sind alle Würfel gefallen und verwendet, werden alle Gebiete, die nicht komplett von Droiden befreit sind, wieder mit selbigen aufgefüllt. Danach überprüfen wir, ob wir alle Bedrohungen und vor allem die Megabedrohung überkommen konnten und abschließend stürmt der bereits erwähnte Droidennachschub den Kampfschauplatz.

    Wenn wir uns trotz aller Widrigkeiten fünf Runden über Wasser halten können, gewinnt die Gute Seite der Macht!

    Falls einem das zu leicht ist, gibt es noch die R2-D2/C-3PO-Erweiterung. Integriert man die, muss man im Laufe der fünf Züge zusätzlich die beiden Kampfdroiden zerstören, auf die versehentlich C-3POs Kopf bzw. Körper montiert wurde, die Teile dann mit R2-D2 einsammeln und schließlich zusammenfügen. Schafft man das nicht, ist der Sieg futsch. Wer sich dann immer noch langweilt, kann zu Beginn einige Droiden vom Droidenvorrat entfernen. Die Anleitung schlägt vor, maximal sechs von jedem Typ wegzunehmen.

    Alles in allem aber ein absolut gelungenes Kooperationsspiel, das ich vom Jungspieler bis zum Altmeister (und nicht nur den Star Wars-Fans!) durchaus empfehlen kann.
    Karsten hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)
  • Klaus H. schrieb am 12.11.2013:
    Star Wars, da schwant einem ja direkt grausliges. Man kennt das von unzähligen anderen Merchandising-Produkten, billig, lustlos, langweilig, aber dafür teuer! Entsprechend "erfreut" war ich, als mein Sohn (9) sich das Spiel gewünscht hat. Aber siehe da...

    Zum Spielablauf muss ich wirklich nichts mehr schreiben, da hat Holger Kiesel ganze Arbeit geleistet!


    Für die Bewertung eines Spiels für die gesamte Familie sind für mich folgende Punkte wichtig:
    -das Spiel sollte schnell erklärt sein
    -es darf nicht zu lange dauern (Kinder haben in der Regel nicht die Ausdauer stundenlang an einem Spiel zu sitzen)
    -es muss ausreichend komplex sein, dass man auch als Erwachsener gerne mitspielt und gleichzeitig einfach genug, dass die lieben Kleinen nicht überfordert werden
    -es muss bis zum Schluss spannend sein

    Alle oben genannten Kriterien lassen sich bei SWAdK wiederfinden. Zudem ist das Spiel sehr schön gestaltet und bietet Langzeitmotivation durch das bekannte "Hiscore-Prinzip". Für ein Merchandise-Produkt ist das Spiel sehr gut gelungen!
    Ganz nebenbei lernen meine Kinder noch Kopfrechnen und machen erste Schritte in taktischem Denken, wobei besonders schön ist, dass man sich ja über die Tackticken austauscht; es ist also auch noch ein kommunikatives Spiel!
    Für unsere erfahrene Spielerunde aus Erwachsenen ist es zugegebenermaßen etwas zu einfach und der Glücksfaktor kommt bei einigen nicht so gut an. Aber genau dieser Glücksfacktor macht es für jüngere Spieler atraktiver, da sie sich einfacher auf die selbe Stufe wie die Erwachsenen stellen können.

    Fazit: Ich mag eigentlich keine rein kooperativen Spiele und bin daher umso überraschter, dass mir SWAdK so gut gefällt. Als Familienspiel (und so bewerte ich das Spiel hier) finde ich es ausgesprochen gelungen und gebe daher 5 Punkte.

    Würde ich das Spiel für unsere Erwachsenenrunde bewerten, würde ich mich Holger Kiesel anschließen (bitte dort Nachlesen ;)
    Klaus hat Star Wars - Angriff der Klonkrieger klassifiziert. (ansehen)

Eine eigene Bewertung für Star Wars - Angriff der Klonkrieger schreiben.

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