Eine eigene Bewertung für Scheibenwelt - Ankh-Morpork schreiben.
  • Beate J. schrieb am 17.10.2011:
    Obwohl das Spiel in seinen Abläufen recht einfach ist (Karte(n) ausspielen und befolgen, Karte(n) nachziehen), ist es doch vielseitiger, als man zunächst meint. Die Folgen der einzelnen Karten sollte man schon überdenken und vor allem die möglichen Ziele der Mitspieler nicht aus dem Auge verlieren. Wer sich zu sehr auf das eigene Ziel konzentriert, verliert schnell den Überblick auf das gesamte Spielgeschehen.
    Die ausgespielten Karten betreffen meist auch die Mitspieler, so dass alle ständig in das Spielgeschehen eingebunden sind.
    Durch die lustigen, gemeinen, bösartigen, vielfältigen Karten, hat das Spiel sehr viel Spielwitz.
    Die Gestaltung des Spielplans, der Karten und des weiteren Materials ist sehr gelungen.
    Rundum ein tolles Spiel, das mir (als Pratchett-Fan) sehr gefällt.
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  • Gunnar S. schrieb am 14.01.2013:
    Wie das Spiel funktioniert wurde ja bereits mehr als genug geschrieben, also konzentriere ich mich mal meine eigene Einschätzung des Spieles:

    Das Spielmaterial ist sehr liebevoll gestaltet und als Kenner der Bücher hat man viele Momente, an denen man sich an Einzelheiten der Bücher erinnert, während man mit Protagonisten und Institutionen konfrontiert wird.

    Ein großes Plus von dem Spiel ist es, dass jeder Mitspieler ein eigenes Spielziel hat, welches die anderen Spieler nicht kennen. Leider ist dieses große Plus auch, für meinen Geschmack, das größte Minus. Einige der Spielziele sind viel leichter zu erreichen als die anderen. Während man z.B. die Spielziele des Patriziers oder auch des Dollar Anhäufens recht einfach nebenbei erreichen kann, so sind die kontrollen der Bezierke doch schwieriger zu erreichen.

    Trotz des Problems mit den Spielzielen macht das Spiel sehr viel Spaß und lässt einen sehr gut in die Scheibenwelt eintauchen.
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  • Marion S. schrieb am 25.11.2012:
    Zu Beginn muss ich sagen, dass ich die Romane von Terry Pratchett nicht gelesen habe. Die Grafik und Aufmachung des Spiels haben mich aber neugierig gemacht und so habe ich mich an das Spiel gewagt. Angenehm überrascht war ich über die kurze Anleitung. Der Einstieg ins Spiel fällt leicht und erst im Verlauf des Spiels wird einem die Vielfältigkeit klar. Schnell wendet sich das Blatt im Spiel und unerwartete Ereignisse oder die Mitspieler machen einem einen Strich durch die Rechnung. Das sorgt je nach Blickwinkel für kleine Ärgernisse oder Spaß. Der ganze Ablauf des Spiel mutet etwas chaotisch, aber durchaus sympatisch an.

    Das Spielmaterial und die Grafik bereiten Freude. Lediglich die Farbgebung der Bezirke könnte etwas deutlicher sein.

    Ein schönes, abwechselungsreiches Familienspiel für lustige Abende.
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  • Benjamin S. schrieb am 14.10.2011:
    Scheibenwelt ist ein rundum gelungenes Familienspiel, dass auch den Weg in anspruchvollere Spiele bereitet.
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  • Steffi S. schrieb am 30.10.2011:
    Ich habe das Spiel auf der SPIELT kennengelernt und es war für mich das Highlight der Messe (also von den Spielen, die ich dort ausprobiert habe).

    Ich muss aber dazu sagen, dass sich meine 6 Punkte auf die englische Collectors Edition Version des Treefrog Verlages bezieht, da die Umsetzung dort viel besser gelungen ist. In der übersetzten Version des hier genannten Kosmos-Verlages gibt es in den Stadtteilen einen Bezirk mit der 8. Im Original gibt es aber auf der Scheibenwelt keine 8 und Ankh Morpork hat einen Stadtteil 7 und einen Stadtteil 7a. Dem entsprechend gibt es auch auf dem englischen Würfel eine 7 und eine 7a.
    Das kann man jetzt Haarerauferei nennen, aber nachdem ich den Unterschied halt gesehen habe (und ich bin nunmal auch ein Pratchett-Fan) fand ich das schon wichtig und habe mir jetzt auch die Collectors bestellt.

    Jetzt aber zum Spiel selbst - da gibt es zwischen den beiden Verlagen keinen Unterschied und der Spielspaß ist bei beiden auf dem Höchstpunkt.

    Das Brett und die Spielkarten sind wunderschön gestaltet und wir waren auch ständig am Lachen beim Spielen. Den Glücksfaktor fand ich jetzt selber gar nicht so hoch gesetzt - man muss schon durchaus ordentlich planen um sein Ziel zu erreichen.

    Alles in allem ein geniales Spiel und ich freue mich schon auf die Lieferung!

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  • Beatrix S. schrieb am 31.07.2012:
    Scheibenwelt - dieses Wort allein genügte bei mir, um das Spiel abzulehnen.

    Aber wie so oft, das Spiel fand trotzdem den Weg auf meinen Spieltisch, ich ließ mich zu einer Partie breitschlagen und siehe da: es gefiel mir.

    Die Aufmachung ist gut, der Spielplan groß (trotzdem suchten wir immer wieder Bezirke).

    Der Spielplan zeigt die Stadt mit verschiedenen Bezirken, unterteilt durch den Fluss. Deine Aufgabe ist es deine (nur dir bekannte Siegbedingung) umzusetzen, indem du Handlanger auf den Spielplan setzt, Gebäude baust, Geld scheffelst, und all dies anhand der Karten, die du auf der Hand hat. Ab und zu wird auch mal eine Katastrophe ausgelöst, die jeden Treffen kann (auch dich selbst).

    Aber was mir vor allem Spaß machte: um zu gewinnen, musst du fies sein zu deinen Mitspielern. Immer wieder musst du nachprüfen, ob vielleicht einer deiner Mitspieler eine Siegbedingung erfüllt haben könnte (von denen du ja nur ahnen kannst, welche es sein könnte), um diese dann zu durchkreuzen und gleichzeitig selbst so zu spielen, dass deine eigene Siegbedingung erfüllt wird, ohne das deine Mitspieler merken, wohin du willst.

    Jede Partie, die wir gemacht haben, verlief anders, mal kürzer, mal länger, aber immer mit viel Vergnügen.

    Wieder einmal zeigte sich, dass man sich von einem vermeintlichen Thema (hier: Scheibenwelt) nicht abschrecken lassen sollte.
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  • Simon K. schrieb am 15.03.2013:
    Scheibenwelt - Ankh-Morpork ist in meiner Spielerunde das neue Lieblingsspiel geworden.

    Material: An Materialkosten wurde nicht gespart. Die Figuren sind alle aus Holz, wirken dadurch qualitativ und sehr haptisch.

    Grafik: Die Grafik des Spiels ist sehr stimmig. Lustige Namen und Artworks auf den Karten streuen den typischen Terry Pratchett-Charme ins Spiel.

    Gameplay: Ein kompetatives Spiel mit verdeckten Informationen. Keiner weiß, welche der 6 Rollenkarten die anderen Spieler haben und was für Handkarten jene halten. (Limit 5/ +1 Karte je Zug) Der Clou ist, dass das Spielziel für 4 von 6 Rollen ein anderes ist, 2 haben die gleiche Siegbedingung.

    Spielzug: besteht daraus, dass man 1 Handkarte spielt und die aufgedruckten Symbole nach der Reihenfolge (links nach rechts) abarbeitet um so möglichst seinem Ziel näher zu kommen, ohne dass die Mitspieler zu früh erahnen wer man ist. Es gibt zusätzlich noch einige Karten, die erlauben eine weitere Handkarte von der Hand zu spielen. Ansonsten bestehen die Grundaktionen in: Event auslösen, Handlanger setzen, Gebäude kaufen und setzen, Unruhemarker entfernen, Handlanger töten, Geld in angezeigter Höhe von der Bank kassieren und Kartentext ausführen.

    Einzigstes Manko des Spiels ist, dass die Zielbedingung von Kommander Mumm etwas einfacher zu schaffen scheint, als die der andren Rollen (zB: Krysopas)

    Das lässt sich allerdings verschmerzen, weil es mit allen Rollen möglich ist zu gewinnen, wenn man sich geschickt anstellt und viel blöfft. In der Regel wird solange versucht die eigene Identität zu verschleiern, indem man zusammen versucht alle Zielbedingungen der Rollen zu verhindern, bis man seinen Vorteil deutlich ausbauen kann, um zu gewinnen.

    6/6 Punkten

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  • Stephan K. schrieb am 22.03.2012:
    Das Spiel besitzen meine Frau und ich nun seit der Süddeutschen Spielemesse und haben mittlerweile unzählige Gefechte in Ankh-Morpork bestritten. Dabei bin ich, als riesiger Scheibenwelt-Fan, natürlich noch ein Stück mehr begeistert als sie, da der Wiedererkennungswert schon ein Stück mehr Spielspaß verleiht! (so dass z.B. Rincewind von allen Zauberer-Karten die einzige 'Minderwertige' ist... hach)

    Gut gefällt vor allem, dass das Spiel leicht zu erlernen ist, kaum Einarbeitungszeit erfordert und eine Partie zu zweit nie sonderlich lange dauert (~30-45 Minuten).

    Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann vielleicht die unterschiedlichen Spielziele, die man vor der Partie ziehen muss (Wie z.B. in Risiko). Diese sind vom Schwierigkeitsgrad sehr stark schwankend. Hinzu kommt der extrem hohe Glücksfaktor, da das Kartenziehen nur minimal beeinflusst werden kann, und man in Pech-Situationen auch bei 10 gezogenen Karten nichts dabei hat, was nun den Gegner davon abhält, in der folgenden Runde das Spiel zu beenden.

    Alles in allem aber muss(!) ich natürlich 6 Punkte geben, da Preis-Leistung, die Marke, das Design und meine derzeitige Siegessträhne nichts anderes zu lassen :)

    Ich hoffe gerade nur, dass eine Erweiterung geplant wird!
    Stephan hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg L. schrieb am 25.10.2011:
    Tolles Spielmaterial, schön gezeichnetes Spielbrett und Spielkarten. Also rein optisch ein klasse Spiel. Die Spielanleitung ist kurz und schmerzlos für den Spielablauf. Dann kommen noch ein paar Seiten zur Karten- und Aktionsbeschreibung hinzu.

    Der Spielablauf ist immer: Handkarte ausspielen; Aktion ausführen ( Handlanger einsetzen/ Haus bauen/ Karten nachziehen/ weitere Aktionskarten ausspielen / Ereigniskarte spielen) bis die Siegbedingungen erfüllt sind. Zum Ende hin zieht sich das Spiel ein wenig.

    Es ist vom Spielgefühl etwas seltsam, aber es macht Spass.
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  • André G. schrieb am 24.10.2011:
    Optisch und inhaltlich ein schönes Spiel. Vorallem übezeugt es durch die einfachen Regeln:
    Am Anfang zieht jeder Spieler eine Charakterkarte, die seine Siegbedingung angibt. Das eigentliche Spiel sieht dann so aus, dass man jede Runde eine Karte ausspielt, die Karteneffekte ausführt und seine Kartenhand wieder auffüllt. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Dabei versucht jeder sein eigenes Ziel zu erreichen und gleichzeitig die möglichen Ziele der Gegner zunichte zu machen.
    Grundsätzlich ein sehr schönes Spiel, aber das ganze hat einen Haken: da die unterschiedlichen Karten, die man ziehen kann, sehr unterschiedlich sind, hängt der Ausgang des Spieles stark vom Glück ab. Deshalb nur 4 von 6 möglichen Punkten.
    Edit: Der zuvor genannte Glüksfaktor ist im Spiel zu zweit extrem. Im Spiel zu dritt oder viert fällt er etwas weniger ins Gewicht, weil immer mehrere da sind, die versuchen können den Erfolg eines Spielers zu verhinder. Deshalb jetzt doch 5 von 6.
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  • Patrick A. schrieb am 25.11.2012:
    Was bietet Scheibenwelt?
    Zunächst einmal einen einfach gehaltenen Rundenablauf, ein sehr überschaubares und verständliches Regelwerk, was auch beim ersten Spiel einen recht zügigen Spielstart ermöglicht!
    Ein qualitativ hochwertiges Spielbrett, welches sehr hübsch gestaltet ist. Das trifft ebenfalls auf die Spielkarten zu!
    Einen hohen Langzeitspaß-Faktor, da jedes Spiel anders ist!

    Scheibenwelt ist ein Kartenlegespiel, bei dem jeder Spieler in die Rolle eines Bewohners von Ankh-Morpork schlüpft und durch geschicktes einsetzen seiner Handlanger, bebauen von Wohngebieten, und der Sabotage der anderen Spieler versucht sein eigenes Spielziel zu erreichen und gleichzeitig zu verhindern, dass ein anderer sein Ziel vor einem erreicht.
    Dies alles erreicht man einzig indem man Karten ausspielt die einem erlauben Handlanger zu setzten, Häuser zu bauen, einem Geld verschaffen, oder eben anderen auf jede nur erdenkliche Art und Weise Schaden zufügen! Dementsprechend überschaubar sind die Regeln: Tu was auf der Karte steht, oder eben auch nicht, wenn dir die Aktion nicht gefällt!
    Einzige Pflichtaktionen sind die mit einigen Karten einhergehender Ereignisse die die gesamte Stadt betreffen und das ohnehin schon unvorhersehbare Geschehen noch unvorhersehbarer machen. Diese Karten wollen mit bedacht gespielt werden, denn ihre Auswirkung ist nicht steuerbar und trifft einen, mehrere oder sogar alle Mitspieler.
    Insgesamt ist der Gewinner erst absehbar wenn er denn wirklich gewonnen hat, was das Spiel über die gesamte Länge spannend hält. Unterstützt wird dies noch dadurch, dass das Spielziel zu Beginn des Zuges erfüllt sein muss, somit ist man noch eine ganze Runde den anderen Spielern ausgeliefert bevor man wirklich gewonnen hat, und in dieser Zeit kann sehr viel passieren.

    Die angegebene Spieldauer ist sehr präzise, nur bei den ersten Spielen kann es ein paar Minuten länger dauern da man die ein oder andere Karte doch im Regelwerk nachschlagen muss.
    Geeignet ist das Spiel für jeden Spieler der gerne anderen die Tour vermasselt, denn das ist das Grundprinzip in Akh-Morpork! Ein Spiel für alle Altersklassen, Spieletypen und wirklich jeden. Von Kind bis Oma/Oma, von Stratege bis Glückspilz. Jede Spielweise kann hier zum Ziel führen.
    Doch hier ein ACHTUNG an die Strategen: das Spiel basiert auf Karten und diese werden gezogen, somit ist der Zufall ein riesiger Faktor und das Spiel nicht wirklich planbar. Dennoch trägt die richtige Taktik, wenn sie denn variabel genug ist um auf die Ereignisse zu reagieren, zum Sieg.

    Fazit: Scheibenwelt ist ein klasse Spiel und seinen Preis auf jeden Fall Wert. Alle mit denen ich es bisher gespielt habe sind hell auf begeistert! Und gerade jetzt wo Weihnachten naht, ein Super Geschenk für jeden der Spiele mag!
    Einziges Manko ist, dass die Spielerzahl zwischen 3 und 4 liegen sollte, zu zweit ist es zwar spielbar, verliert jedoch leider etwas an Reiz, da man öfter dran ist und somit mehr Einfluss auf das Geschehen hat. Und 5 Spieler ist leider nicht möglich, hier wäre eine Erweiterung wünschenswert, da Spiele für über 4 Personen generell Mangelware sind.
    Daher kann ich auch wenn das Spiel die 6 Punkte verdient hätte, leider nur 5 vergeben.
    Patrick hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Claudia B. schrieb am 26.12.2011:
    Ich habe das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen und es ist eine richtige Bereicherung für meine Sammlung. Vor allem wenn man die Bücher oder Filme kennt und einem der eine oder andere Charakter wieder begegnet.
    Das Spiel hat sehr einfache und leicht zu verstehende Regeln. Es macht ab dem ersten mal einen riesen Spaß.
    Ich finde es ist ein Taktik Spiel auch für Menschen wie mich, die oft keine Taktik haben, es dann aber am Ende doch irgendwie schaffen zu gewinnen weil sie einfach die richtige Karte im richtigen Moment gezogen haben.
    Das Spiel macht auf jeden Fall richtig Laune auch wenn es mal für ärgerliche Blicke vom Gegner sorgt wenn man ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
    Für mich deshalb volle Punktzahl.
    Claudia hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Eckhard F. schrieb am 06.11.2012:
    Vier Elefanten tragen auf ihrem Rücken eine riesige Schildkröte, die auf ihrem Weg durch die Galaxie ist. Auf ihrem Panzer ist eine eigene Welt, in deren Hauptstadt Ankh-Morpork ein wildes Leben herrscht. Das ist die Basis für die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett. Diese Romane sind der Hintergrund für das gleichnamige Spiel von Kosmos, das für zwei bis vier Spieler geeignet ist.
    So simpel wie das Leben in der Metropole der Scheibenwelt ist auch der Spielablauf. Karten werden gespielt, die darauf vermerkten Möglichkeiten werden erfüllt und Karten nachgezogen.
    Doch ganz so einfach konzipiert, wie sich dies auch in der Regel anhört, ist das Spiel nicht, denn die Spieler verfolgen unterschiedliche Aufträge, die sie erfüllen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Daher heißt es von Anfang an, nicht nur das eigene Ziel um jeden Preis durchzusetzen, sondern auch die Aufträge der Mitspieler zu erraten, um die Pläne zu durchkreuzen. Allerdings ist ein Auftrag auch dreimal vertreten, so dass die Spieler gleiche Ziele verfolgen können. In diesem Fall ist es abhängig von der Zahl der Spieler, die Vorherrschaft in einigen Stadtbezirken zu ergattern.
    Die unterschiedlichen Spielziele machen den Reiz aus, weil man sich durchaus täuschen kann, was der Gegenspieler will. So kann das Ziel darin bestehen, 50 Taler in Bargeld oder Gebäuden zu erwirtschaften, sich in möglichst vielen Stadtbezirken zu verbreiten (die Zahl variiert nach der Zahl der Mitspieler) oder einfach, das Spiel so lange hinauszuzögern, bis der Nachzugstapel verbraucht ist.
    Durch Ereignisse wie die Flut kann sich der gesamte Spielverlauf ändern, was manche Strategen schon verzweifeln lässt.
    Die angegebene Spielzeit von einer Stunde ist realistisch. Positiv ist, dass das Spielmaterial aus Holz ist (Ausnahme der Würfel, der bei einigen Ereignissen zum Einsatz kommt).
    Gelungen ist auch die Grafik mit den zahlreichen Figuren aus den Scheibenweltromanen, Das Spielfeld kann, besonders wenn es bevölkert ist, schon einmal etwas unübersichtlich werden.
    Es mag durchaus sein, dass das Erreichen der Ziele unterschiedlich schwierig ist und damit auch die Chancen nicht für alle Spieler gleich sind. Wer die Karte Lord Vetinari (sich in möglichst vielen Stadtbezirken aufhalten) zieht, hat möglicherweise die besten Siegchancen. Zumindesten hat sich dieser Eindruck in einigen Runden bestätigt.
    Ansonsten ist es ein kurzweiliges Spiel, das schnell zu lernen ist und eben doch auch strategische Elemente enthält. Wenn man das Nachziehen der Karten als einen Glücksfaktor sieht, dann gibt es den natürlich auch im Spiel. Ansonsten entscheidet jeder Spieler durch den Einsatz seiner Karten individuell über das Geschehen.
    Fünf Punkte hat sich das Spiel verdient, eben weil es Spaß macht, der durchaus anhaltend ist und mit der Spielzeit immer wieder eingesetzt werden kann. Sind die unterschiedlichen Spielziele einerseits ein Reiz des Spiels, so können die andererseits zum Ärgernis werden, wenn die Chancen ungleich verteilt sind.
    Preislich ist auch in Ordnung, für die 27 Euro erhält man einen entsprechenden Gegenwert.
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  • sven W. schrieb am 20.07.2012:
    Scheibenwelt schon oft mit verschiedenen Menschen gespielt und es ist immer wieder erstaunlich, daß es nie Langweilig wird. zählt im Moment zu meinen Lieblingsspielen.
  • michael N. schrieb am 08.04.2012:
    der ablauf dieses großartigen spieles wurde schon zur genüge beschrieben, dabei braucht es gar nicht einer wirklich ausführlichen beschreibung, denn tatsächlich besteht das spiel nur aus karte(n) ausspielen, karte(n) aufnehmen...es ist schon schön, die karten zu kenn, aber einen wirklichen vorteil hat man nicht...wichtiger ist eher die möglichen ziele genau zu kennen, aber die sind, wie auch alles andere, auf der guten übersicht vermerkt....chaotisch empfand ich es nicht, man kann schon sein ziel verfolgen, klar kann es passieren, das man einfach nicht die passenden karten bekommt, aber das kann auch in anderen spielen passieren, man kann die mitspieler etwas in die irre führen (breitet sich aus, hat er lord ventari oder muss er vllt doch nur unruhe schüren)....die scheibenwelt-romane kenne ich nicht wirklich (mal ein bisschen reingelesen), aber meine beiden mitspieler bei beiden partien, kennen sich ziemlich gut aus und die waren schwer begeistert....schön gestaltetes material (kritikpunkt, die bezirke könnten sich vllt farblich etwas stärker unterscheiden, aber das ist nur ein klitzekleiner kritikpunkt)....super spiel, dass (mir jedenfalls) mehr lust auf scheibenwelt-romane gemacht hat
    michael hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 21.01.2012:
    Ein witziges Spiel, bei dem es darum geht seine Kartenvorgabe als erster zu erfüllen. Da wird gestänkert, rausgehauen, versetzt, geärgert und viel Witz ist im Spiel,Man spielt seine Karten aus und befolgt deren Anweisungen. Da es so viele verschiedene gibt, ist es immer wieder spannend, welche man bekommt.
    Ein Ärgerspiel mit Zielvorgaben, die man vorher nicht kennt.Witzig!
    Jörn hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Martina G. schrieb am 02.10.2011:
    Scheibenwelt ist nicht nur optisch sondern auch spielerisch ein sehr schönes Spiel, das man gerne wieder spielt.

    Die Regeln sind recht einfach, in den Spielablauf sind eigentlich fortwährend alle Mitspieler eingebunden, da die Karten die von den Mitspielern ausgespielt werden in der Regel auch den Spielablauf und oft die eigenen Figuren oder einen selbst betrifft.

    Die Spieldauer ist sehr angenehm und nicht zu lange. Nach zwei gespielten Partien freue ich mich schon auf die nächste.

    Das nur mal vorab, da ich nach einem langen Spielewochenende zwar sehr glücklich, aber auch sehr müde bin. Sobald ich Zeit finde werde ich sicher noch Infos dazu schreiben.
    Martina hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 05.02.2012:
    "Einfaches Brettspiel, nicht nur für Kenner der Scheibenwelt. Unabhängig von der Spieleranzahl flüssiger Spielverlauf mit leider unausgewogenen Siegbedingungen, die man anpassen sollte!" vgl. ausführlicher Bericht und Video: http://www.cliquenabend.de/spiele/621100-Scheibenwelt.html
    Jörg hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Martin G. schrieb am 02.02.2012:
    Scheibenwelt - für Fans sicherlich ein MUSS

    Sehr schöne Karten, Grafiken, Texte bei denen man immer wieder ins Schmunzeln kommt. Zum Spiel selber wurde schon genügend gesagt. Postiv ist anzumerken, dass die Regeln schnell und einfach erklärt sind. (Auch leider keine Selbstverständlichkeit!)

    Tatsächlich handelt es sich um ein verstecktes glückslastiges Mehrheiten-/Kartenspiel.

    Ansonsten fand ich das Spiel eigentlich mittelmässig. Durch das Ziehen der Karten bzw. der zeimlich heftige Unterschied wie "gut" diese Karten sind, ist doch enorm. So kann es vorkommen, dass man selber erst einen Handlanger gesetzt / eine Karte gespielt hat, während die Mitspieler durch "gute Karten" schon den halben Spielplan unter sich aufgeteilt haben.

    Sicherlich sollte ein Glücksfaktor in jedem Spiel vorhanden sein, sonst sollte man gleich nur GO und Schach spielen, aber hier geht es mir eindeutig zu weit. (Das ist meine persönliche Meinung)

    Von daher 2 Punkte, weil Mittelmass
    + 1 Extrapunkt für die Aufmachung
    + 1 Punkt als Pratchett-Fan
    ---------------------------------------
    = 4 Punkte

    Martin hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Marc S. schrieb am 06.12.2011:
    Eigentlich bin ich ja immer sehr zurückhaltend und voreingenommen, wenn eine große literarische Vorlage für ein Brettspiel herhalten muss. ("Grundgedanke: Ist das Spiel so schlecht, dass es diesen Boost braucht ?)
    Bei dem Spiel zur Scheibenwelt hab ich's dann denoch getestet und ob freudiger Überraschung gekauft und es gab 2 Wochen kein anderes Spiel mehr, das bei uns auf den Tisch kam.
    Was man in diesem Spiel tun muss/kann oder will, ist ja schon deutlich beschrieben worden, daher spare ich mir das hier.

    Es gefällt uns allen sehr gut, ich als relativer Vielspieler, meine Frau als Wenigspieler und meine Tochter als Gelegenheitsspieler finden das alle toll, so dass das immer wieder auf den Tisch kommt ("Kommt schon , ne Partie Ankh Morpork geht noch...).
    Selbst zu zweit funktioniert das Spiel besser als manch anderes Brettspiel, auch wenn sich der echte Spass ab 3 Spielern entfaltet...
    Marc hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Roland S. schrieb am 15.10.2012:
    Bei SCHEIBENWELT - ANKH-MORPORK schlüpft jeder Spieler in die (geheime) Rolle eines der prominenten Persönlichkeiten aus Terry Pratchetts "Scheibenwelt"-Romanzyklus. Die Rolle diktiert das Spielziel, und es gilt, dieses möglichst unbemerkt zu erreichen. Am Anfang des Spiels weiß also niemand, wer die Mitspieler sind und welches Spielziel sie verfolgen. Durch aufmerksames Beobachten und Kombinieren kann man jedoch den Mitspielern auf die Schliche kommen und sie gezielt sabotieren. Doch natürlich kann man auch ebenso täuschen und die Mitspieler auf eine falsche Fährte locken.

    Das Spielmaterial zeichnet sich im Wesentlichen durch den (leicht unübersichtlichen) Spielplan, einige Holzfiguren und die optisch ansprechend bunt und lustig gestalteten Spielkarten aus. Der Spielplan unterteilt die Stadt Ankh-Morpork in zwölf Bezirke, die farblich voneinander abgegrenzt sind; die Farbkontraste könnten allerdings deutlicher sein. Manchmal muss man genau hingucken, um zu erkennen, welche Spielfigur sich in welchem Bezirk aufhält. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass hierbei Absicht und nicht Unüberlegtheit der Vater des Gedankens ist. Ankh-Morpork ist immerhin auch in den Romanen ein riesiger, verwirrender und chaotischer Ort.

    Der Spielzug ist simpel und schnell erklärt: Von den 5 Handkarten, die jeder Spieler besitzt, wird eine ausgespielt. Darauf abgebildete Aktionssymbole erlauben dem Spieler dann eine oder mehrere Aktionen durchzuführen. Ungewollte Aktionen dürfen dabei übersprungen werden - mit der Ausnahme der Magie-Symbols, das immer eine Katastrophe nach sich zieht, die über den Katastrophen-Kartenstapel abgewickelt wird.
    Zu den wichtigsten Aktionen zählen:
    - Das Platzieren von Handlangern in Bezirken, um dort die Kontrolle zu übernehmen
    - Das Errichten von Gebäuden in Bezirken, um den Vorteil zu nutzen, der dem Bezirk zugeordnet ist
    - Das Entfernen fremder Handlanger
    - Das Entfernen von sog. Unruhe-Markern
    - Geld kassieren

    Die verschiedenen Rollen beziehen sich mit ihren Spielzielen genau auf diese Aspekte: Mehrheit in Stadtvierteln (Lords); eine Mindestzahl von Handlangern stadtweit (Lord Vetinari); Mindestvermögen anhäufen (Troll Chrysopras); hohes Maß an Unruhe generieren (Drachenkönig der Wappen); alle anderen sabotieren (Kommandeur Mumm).

    Fazit: SCHEIBENWELT - ANKH-MORPORK ist bunt, fröhlich, chaotisch und eine Spur von gehässig... und somit voll im Fahrwasser der Romanreihe. Die Spielregeln sind einfach und übersichtlich, das Spiel hingegen ist etwas anspruchsvoller als es auf den ersten Blick erscheint. Dennoch absolut familientauglich und gerade auch für Nichtkenner des Romanzyklus spielbar - wenngleich man natürlich mehr Spaß hat, wenn man die vielen Figuren auf den Karten wiedererkennt.


    Meine Punktewertung:

    1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
    2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
    3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
    4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
    5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
    6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
    Roland hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 19.11.2011:
    Bei Literaturverspielungen oder -verfilmungen hat man eigentlich immer den größten Unterhaltungswert, wenn einem die Literaturvorlage bekannt ist. Was Terry Pratchetts Scheibenwelt angeht, so bin ich in diesem Fall völlig unbedarft an das gleichnamige Spiel von Martin Wallace aus dem Hause Kosmos rangegangen und was für das Spielgefühl nachteilig ist ermöglicht auf der anderen Seite eine von der Vorlage unbeeinflusste Einschätzung des Spiels. Mal sehen, was dabei rauskommt und ob Scheibenwelt-Fans das Spiel ähnlich sehen wie ich.

    Ankh-Morporks ist die größte Stadt der sog. Scheibenwelt, die auf den Rücken von vier Elefanten ruht, die ihrerseits wieder auf dem Rücken einer durch den Weltraum schwimmenden Schildkröte stehen. Alles klar, es geht um Fantasy. Lord Vetinari scheint das Oberhaupt dieser Stadt zu sein und der ist verschwunden. Und in der Scheibenwelt ist es wie überall, wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. In unserem Fall scheint die Gelegenheit für die Mäuse...äh...die Adelsfamilien der Stadt günstig, um die Macht an sich zu reißen. Und genau das versuchen die Spieler, die dazu in die Rolle von Mitgliedern dieser alten Adelsfamilien schlüpfen und nach der Vorherrschaft streben.

    Der Spielplan zeigt die in 12 Bezirke aufgeteilte Stadt Ankh-Morporks, welche demjenigen, der sie kontrolliert, der also ein Gebäude dort errichtet hat, gewisse Vergünstigungen bescheren. Doch anfangs besitzt kein Spieler Gebäude in der Stadt sondern lediglich sechs davon im Vorrat, sowie zwölf Handlanger, 10 Ankh-Morporks-Dollar, fünf Handkarten und eine zufällig zugeteilte Charakterkarte, welche dem jeweiligen Spieler seine Siegbedingung vorgibt.
    Diese Siegbedingungen werden in der Regel bei Zugbeginn eines Spielers überprüft, sind recht unterschiedlich und werden vor den Mitspielern geheim gehalten, so dass man über die Ziele der Konkurrenz bestenfalls spekulieren kann. Einmal gilt es eine bestimmte Anzahl an Bezirken zu kontrollieren, ein anderes Mal soll ein Kapital von mindestens 50 Ankh-Morporks-Dollar angehäuft werden usw.

    Jede Adelsfamilie ist bereits zu Beginn in einigen Stadtbezirken präsent und so darf jeder Spieler zu Beginn je einen seiner Handlanger in die Bezirke "Die Schatten", "Rennerei" und "Tolle Schwestern" einsetzen. Da sich auf diese Weise in diesen Bezirken mehr als ein Handlanger befindet, wird dort auch jeweils ein Unruhemarker platziert. Zwei oder mehr Handlanger, auch wenn sie dieselbe Farbe haben und damit demselben Spieler gehören, führen immer zu Unruhen im jeweiligen Bezirk. Die Kerlchen vertragen sich einfach nicht.
    Ruhe kehrt erst dann wieder ein, wenn genügend Handlanger den Bezirk verlassen haben und nur noch einer übrigbleibt. In diesem Fall wird der Unruhemarker entfernt und zurück in den Vorrat gelegt. Ob in einem Bezirk Unruhe herrscht oder nicht, kann sich ganz entscheidend auf den Spielverlauf auswirken. Zum einen könnte es beispielsweise das Spielziel eines Mitspielers sein, am Anfang seines Zuges mindestens acht Unruhemarker auf dem Spielbrett vorzufinden, und zum anderen wirkt sich Unruhe auch auf die Aktionsmöglichkeiten der Spieler in diesem Bezirk aus. Gebäude können beispielsweise nur in "ruhigen" Bezirken errichtet werden und Gebäude mit der damit verbundenen Kontrolle über Stadtbezirke könnten natürlich die Siegvoraussetzungen eines Spielers sein.

    Die möglichen Aktionen eines Spielers während seines Spielzuges werden durch seine Handkarten vorgegeben. Eine davon muss ausgespielt werden, aber oft ermöglicht eine Karte auch das Ausspielen weiterer Karten, so dass der aktive Spieler durchaus mal eine ganze Reihe von Aktionskarten ausspielen und damit etliche Aktionen durchführen kann. Auf diesen Aktionskarten ist neben einem Bild eines Gegenstandes oder einer Person am oberen Rand auch eine Symbolreihe zu sehen, und diese symbolisieren die Aktionen, die mit dieser Karte ausgeführt werden können.
    Die möglichen Aktionen reichen vom Einsetzen weiterer Handlanger über das Errichten neuer Gebäude, dem "Meuchelmord" an anderen Handlangern bis zum Auslösen von Ereignissen auf Karten eines Ereigniskartenstapels. Einige Aktionen sind an Voraussetzungen gebunden (z.B. Meuchelmord nur in "unruhigen" Stadtbezirken, Gebäudebau nur in Bezirken ohne Unruhe), da gilt es den Überblick zu behalten, das eigene Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und seine Aktionskarten möglichst effektiv einzusetzen.

    Sobald ein Spieler zu Beginn seines Spielzuges die Zielvorgabe seiner Charakterkarte erfüllt hat, beendet er das Spiel als Sieger. Sollte dies keinem Spieler gelingen bis die Ereigniskarte "Aufruhr" gezogen wird und deren Bedingung (acht Unruhemarker) erfüllt ist, oder bis die letzte Karte des Nachziehstapels gezogen wurde, endet das Spiel mit einer Punktewertung. Handlanger, Gebäude und Bargeld bringen dann die zum Sieg notwendigen Punkte, Kredite werden in Abzug gebracht.

    Das Wichtigste, was es festzuhalten gilt ist, dass die Scheibenwelt keiner der bei Martin Wallace üblichen Strategiehämmer ist, da dürften sich alle (noch) einig sein. Mit sehr einfachen Regeln und einer ordentlichen Portion Kartenglück geht es nicht um strategisches sondern bestenfalls taktisches Vorgehen gepaart mit einer Prise Bluff. Denn wer zu offensichtlich agiert, dessen Spielziel ist bei der Konkurrenz schnell erkannt und möglicherweise auch genauso schnell verhindert, aufmerksames Spiel vorausgesetzt. Doch auch wer es schafft seine Mitspieler über seine Ziele im Unklaren zu lassen muss mit unvorhersehbaren Ereignissen rechnen die einen möglicherweise sicher geglaubten Sieg noch zu Nichte machen.

    Mir, der ich mit der Scheibenwelt bisher noch keine Berührungspunkte hatte, faäll die Beurteilung des Spiels sehr schwer. Mir entgehen natürlich die möglicherweise gut und liebevoll umgesetzten Details, die einem Kenner sofort ins Auge stechen und nicht unmaßgeblich zum Spielspass beitragen. Für ein Spiel ist eben einfach auch die thematische Umsetzung wichtig, insbesondre wenn es auf einer Literaturvorlage basiert, und diese kann ich in diesem Fall nicht beurteilen. Die unterschiedlichen und von den Charakterkarten abhängigen Spielziele finde ich sehr gelungen und reizvoll aber alles in allem bleibt das Spiel für meinen Geschmack viel zu "seicht", zu glücksabhängig, chaotisch und willkürlich.
    Scheibenwelt-Fans mögen mir daher meine Unkenntnis und die möglicherweise daraus resultierende Bewertung verzeihen und ihr Spiel genießen, aber wenn ich bedenke, dass ich schon Spiele hatte, die mir durch ihre spielerische Qualität Appetit auf die Vorlage gemacht haben, dann muss ich für mich feststellen, dass dies bei Scheibenwelt nicht der Fall ist.

    Ich könnte mir also gut vorstellen, dass die Scheibenwelt bei Pratchett-Anhängern super ankommt, alle anderen eher ernüchtert zu einem anderen Spiel greifen.
    Holger hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
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    • Antonius H.
      Antonius H.: Das kann ich nur bestätigen. Ich bin Kunde bei audible, seit es audible gibt. Den ersten Monat habe ich auch als Testabo genutzt, das ich dann... weiterlesen
      27.12.2011-10:59:51
    • Antonius H.
      Antonius H.: Und was Terry Pratchett betrifft, Holger, Da kann ich nur sagen: Lesen oder hören und staunen :) Lass dich nicht verwirren. Die Romane sind in... weiterlesen
      27.12.2011-11:03:03
  • Paul K. schrieb am 13.04.2014:
    Ein super spannendes Spiel! klare Empfehlung an alle Strategiefreunde!
    Paul hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian H. schrieb am 26.12.2011:
    Scheibenwelt - Ankh-Morpork ist ein relativ leicht zu erlernendes Spiel in der schrägen Welt von Terry Prachett. Liebhaber der Scheibenwelt-Romane werden sicherlich viele kleine (oder auch mal große...) Dinge entdecken die ihre Herzen höher schlagen lassen. Spieler die nicht mit den Büchern vertraut sind werden das ein oder andere mal verwundert den Kopf schütteln, können jedoch trotzdem Spaß am Spiel haben.
    Für mich und meine Gruppe war das einzige richtige Manko beim Spielen die geringe Komplexität des Spiels. Für Vielspieler ist einfach nicht genug Tiefe geboten und wenn man dann auch noch mit der Scheibenwelt nicht so richtig warm wird, so wie ich, dann kommt auch nur schwer so richtig Spaß auf. Daher gibt's von mir ganz persönlich nur 3 Punkte.
    Sebastian hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)
  • Karsten D. schrieb am 14.05.2013:
    Ich bin kein Scheibenwelt-Fan (gewesen). Dieses Spiel habe ich ein Jahr ignoriert, weil ich bei Spielen zu Film und Buch Themen eher skeptisch bin. Das Spiel hat mich dann aber so sehr gepackt, dass ich wissen wollte, um wen und was es da eigentlich geht.
    Karsten hat Scheibenwelt - Ankh-Morpork klassifiziert. (ansehen)

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