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Eine eigene Bewertung für Quadropolis schreiben.
  • Steffen W. schrieb am 12.02.2016:
    Gehört zu der Kategorie "Excell-Spiel"

    Ein überraschend gutes (4,5 Punkte) Städtebauspiel, bei dem man seine Ingenieursplättchen an den allgemeinen Bauplan (liegt in der Mitte aus) in Reihe oder Spalte anlegt. Die Ziffer (1-4) der Ingenieure hat eine Doppelfunktion. Einerseits bestimmt sie welches Plättchen ich aus der Mitte nehme, anderseits bestimmt sie an welcher Stelle ich das Plättchen im eigenen Stadtplan legen darf.
    Die Plättchen bringen/kosten blaue Meeples und rote Energiestelen.

    Das alles macht man 4x4 Runden lang.
    Wer am punkteträchtigsten seinen Stadtplan zusammengebastelt hat, der gewinnt das Spiel.

    Es gibt eine Classic- und eine Expert-Version.

    In größerer Besetzung erhebliche Downtime, was die "5" verhindert hat
    Steffen hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 07.10.2017:
    Ziel des Spiels
    Jeder Spieler übernimmt die Rolle des Bürgermeisters seiner Stadt. Quadropolis soll eine moderne Stadt werden und so bedarf es einiges an Planung und Strategie, um die Bedürfnisse der Bewohner zu befriedigen. Nebenbei versucht man auch noch die anderen Bürgermeister auszustechen. Nutzt eure Architekten, um Gebäude in eurer Stadt zu errichten, aber denkt dabei auch immer daran, wie Gebäude zueinander stehen müssen, um am Ende Punkte zu bringen. Denn jedes Gebäude hat eine andere Art und Weise, wie sich damit Punkte erzielen lassen. Wer wird der erfolgreichste Bürgermeister werden?

    Aufbau
    Die Baustelle wird in die Mitte des Tisches gelegt und die Figur des "Stadtplaners" kommt am Anfang neben die Baustelle. Dort legt man auch die Bewohner und die Energiesteine bereit. Nun muss man sich entscheiden, ob man die klassische oder die Experten-Variante spielen möchte. Ich zeige euch hier nur die klassische Variante und bei dieser bleiben die Gebäude mit der 5 auf der Rückseite und auch die, auf denen "Expert" steht, in der Schachtel. Die übrigen Gebäude muss man nach seiner Rückseite sortieren und auch die "Classic" Gebäude müssen mit ins Spiel. So entstehen vier Türme an Gebäudeplättchen. Die Gebäude mit der 1 auf der Rückseite nimmt man dann und wirft sie in den Stoffsack. Von dort zieht man sie dann zufällig heraus und legt sie verdeckt auf die Baustelle. Je nach Spieleranzahl dreht man dann bestimmte Gebäude um. Spielt man nur zu zweit, so lässt man die Gebäude mit der 4 und der 3 - 4 verdeckt liegen. Bei drei Spielern deckt man auch die 3 - 4 Plättchen auf und bei vier Spielern natürlich alle. Dann nimmt sich jeder Spieler ein Spieltableau in seiner Farbe und auch die vier Architektenplättchen. Bei den ersten Runden nimmt sich jeder Spieler auch noch eine Übersicht, damit man schnell nachschauen kann, was wie Punkte bringt. Nun wird noch ein Startspieler bestimmt. Dieser bekommt die Bürgermeisterfigur und schon geht es los.

    Spielablauf
    Das Spiel läuft über vier Runden mit jeweils vier Zügen. In jedem Zug darf sich jeder Spieler mit Hilfe eines seiner Architekten ein Gebäude nehmen und anbauen. Nur, so einfach wie das klingt, ist es nicht, dazu gleich mehr. Ein Zug beinhaltet immer folgende vier Aktionen:

    1. Einen Architekten einsetzen, um ein Gebäude von der Baustelle zu nehmen
    2. Die Figur des Stadtplaners versetzen
    3. Das Gebäude gültig anbauen
    4. Die Ressourcen des Gebäudes erhalten

    Dann ist sofort der nächste Spieler an der Reihe und setzt seinerseits einen Architekten ein.
    Nach vier Durchgängen hat dann jeder Spieler seine vier Architekten eingesetzt und die Runde ist beendet.
    Dann wird die nächste Runde aufgebaut und genauso, wie die erste Runde gespielt.
    So spielt man vier Runden und ermittelt dann den Sieger anhand der Gebäude und wie sie gebaut wurden.
    Denn das Wichtigste an diesem Spiel sind die Regeln, wie man mit den sechs verschiedenen Gebäuden Punkte machen kann.
    Schauen wir uns also diese Regeln erst einmal an und danach den Ablauf eines Zuges im Detail.

    Die Gebäude
    Es gibt sechs Arten von Gebäuden, die immer auf eine bestimmte Art und Weise Punkte bringen.
    Wichtig ist dabei aber, dass man ein Gebäude erst aktivieren muss, damit es am Spielende auch Punkte bringt.
    Die Kosten für die Aktivierung stehen immer unten rechts auf der Gebäudekarte, allerdings müssen nicht alle Gebäude aktiviert werden.
    Wichtig ist dabei zu wissen, dass man jederzeit die Energiesteine und auch die Einwohner verschieben und umsortieren darf.
    Erst am Spielende muss man sich final entscheiden, wie man die Energiesteine und wo man die Einwohner platziert, um die maximalen Punkte zu erhalten.

    a) Hochhäuser
    Hochhäuser bringen Punkte pro Stockwerk.
    Je höher das Hochhaus ist, desto mehr Punkte bringt es. Allerdings kann ein Hochhaus höchstens vier Stockwerke haben.
    Als Belohnung bringt ein Hochhaus immer 1, 2 oder 3 Einwohner, die man sich nehmen darf.
    Zum Aktivieren eines Hochhauses braucht man einen Energiestein.

    b) Geschäft
    Ein Geschäft bringt dann Punkte, wenn sich 1 bis 4 Einwohner (Kunden) bei Spielende im Geschäft aufhalten.
    Umso mehr Einwohner sich hier aufhalten, desto mehr Punkte gibt es am Spielende.
    Belohnung bekommt man auf einem Geschäft keine, aber man muss es mit einem Energiestein aktivieren.

    c) Bürgerämter
    Diese bringen am Spielende 0, 1 oder 2 zusätzliche Siegpunkte und müssen mit einem Einwohner aktiviert werden.
    Die eigentlichen Punkte bringt das Amt allerdings, wenn bis zu vier Ämter in den unterschiedlich gefärbten Gebieten auf dem Spieltableau stehen.

    d) Park
    Ein Park muss nicht aktiviert werden und bringt auch keine Belohnung.
    Allerdings kann man auf einem Park einen Energiestein loswerden, denn nicht eingesetzte Energiesteine und auch Einwohner sind am Spielende jeweils einen Minuspunkt wert.
    Parks bringen Punkte, wenn sie waagrecht oder senkrecht an Hochhäuser angrenzen. Umso mehr Hochhäuser angrenzen, desto mehr Punkte gibt es.

    e) Fabrik
    Eine Fabrik bringt einem 1, 2 oder 3 Energiesteine als Belohnung. Aktiviert werden sie mit einem Einwohner.
    Am Spielende geben Fabriken dann jeweils 2 Punkte für jedes waagrecht oder senkrecht angrenzende Geschäft und 3 Punkte für jeden Hafen.

    f) Häfen
    Diese bringen verschiedene Belohnungen und müssen auch mit einem Einwohner aktiviert werden.
    Häfen bringen Punkte, wenn sie in einer Reihe mit anderen Häfen, im Höchstfall vier, verbunden sind.
    Nachdem wir jetzt wissen, wie man die Gebäude platzieren müssen, um damit Punkte zu bekommen, schauen wir uns jetzt an, wie das alles im Detail funktioniert.

    1. Ein Gebäude von der Baustelle nehmen
    Der Startspieler nimmt einen seiner Architekten und legt diesen ans Ende einer Reihe oder einer Spalte der Baustelle.
    Dabei darf man den Architekten nicht auf bereits liegende Architekten drauflegen und auch nicht in eine Reihe oder Spalte legen, die auf den Stadtplaner zeigt.
    Wichtig ist dabei natürlich auch die Zahl auf dem Architekten, denn diese zeigt das Plättchen an, welches man nehmen muss.
    Legt man zum Beispiel einen Architekten mit der 2 in eine Reihe, so darf man sich das zweite Plättchen in dieser Reihe nehmen.

    2. Den Stadtplaner versetzen
    Jetzt stellt man die Figur des Stadtplaners auf das leer gewordene Feld.

    3. Gebäude errichten
    Jetzt muss man das Gebäude auf seinem Tableau anbauen. Auch hier gibt der verwendete Architekt wieder den Ort vor, an dem gebaut werden darf.
    Bei allen Gebäuden, außer dem Hochhaus, muss man nämlich in der Reihe oder Spalte bauen, die durch die Zahl auf dem Architekten angegeben wird.
    In unserem Beispiel hatten wir ja den Architekten mit der 2 und somit dürfen wir das Plättchen nur in die Zeile oder Spalte die mit einer 2 versehen ist legen.
    Einzig bei einem Hochhaus läuft es anders. Da muss die Zahl auf dem Architekten mit dem Stockwerk zusammenpassen, dass man bauen möchte.
    Reihe und Spalte ist dabei egal. Möchte man also den zweiten Stock eines Hochhauses bauen, so war die Wahl des Architekten mit der 2 genau richtig.
    Natürlich nur, wenn der Architekt mit der 2 auch ein Hochhaus vom Bauplatz genommen hat.

    4. Ressourcen erhalten
    Jetzt nimmt man sich noch die Belohnung, die auf dem Gebäude aufgedruckt ist und schon ist der nächste Spieler an der Reihe.

    Nächste Runde
    Hat jeder Spieler seine vier Architekten platziert, endet die Runde. Die übrigen Gebäudeplättchen werden vom Bauplatz genommen und kommen aus dem Spiel.
    Dann nimmt man die Gebäude der nächsten Runde und baut diese wieder so auf, wie man es schon bei der ersten Runde gemacht hat.
    So spielt man dann auch die dritte und vierte Runde durch.

    Spielende
    Nach der vierten Runde ist das Spiel dann vorbei und es kommt zur Wertung.
    Vor der Wertung darf man, wie gesagt, noch seine Energiesteine und seine Einwohner beliebig bewegen, um die maximalen Punkte aus seinem Spiel herauszuholen.
    Dann werden die Gebäude wie oben beschrieben gewertet, aber nur, wenn sie auch aktiv sind. Nicht vergessen die Siegpunkte, die direkt auf Gebäuden stehen, auch mitzählen!
    Für jeden Einwohner und jeden Energiestein, der jetzt noch unverbaut bei den Spielern liegt, gibt es einen Minuspunkt.
    Dann hat der Spieler gewonnen, der die meisten Punkte erspielt hat.

    Expertenspiel
    Dieses geht über fünf statt vier Runden und bringt noch ein paar mehr Gebäude ins Spiel.
    Es wird auch auf der Rückseite der Spieltableaus gespielt, wo mehr Platz für Gebäude ist.
    Es ändern sich auch noch weitere Regeln, die ihr alle in der Anleitung nachlesen könnt.

    Kleines Fazit
    Quadropolis ist ein schönes Bauspiel, bei dem man mit verschiedenen Möglichkeiten ans Ziel kommt.
    So kann man nicht alle Gebäude sinnvoll verbauen und muss sich schon früh für eine Taktik entscheiden.
    Die Züge der Spieler laufen dabei angenehm schnell ab, so dass niemand lange warten muss.
    Die Regeln sind sehr gut geschrieben und auch das Spielmaterial ist sehr hochwertig.
    Vor allem die Möglichkeit, das gesamte Spielmaterial schön in den Fächern der Schachtel zu verstauen, hat mir gut gefallen.
    Wer gerne taktische Bauspiele mag, dem wird Quadropolis sicher viel Spaß machen.
    ___________________
    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komp­lettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/754-quadropolis.html­
    ___________________­
    Michael hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 23.06.2016:
    Planspiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren von Francois Gandon.

    Die Spieler planen als Bürgermeister den Aufbau ihrer Stadt und achten da besonders auf die Aneignung und Verwaltung bestimmter Gebäudetypen, um am Spielende auch reichlich Punkte zu erhalten. Dabei müssen sie vor allem auch taktisch klug vorgehen, um nicht von den Gegenspielern bei der Wahl der möglichen Gebäude ausgestochen zu werden.


    Spielvorbereitung:
    Der Baustellenspielplan wird in die Tischmitte gelegt, die Einwohner- und Energie-Marker als Vorrat mit der Stadtplaner-Figur zur Seite und von den Gebäudeplättchen werden alle Plättchen mit dem "Experten"-Symbol heraussortiert (s. Varianten).
    Dann werden die Gebäudeplättchen (rückseitig) nach ihrer Nummerierung (1-4) sortiert und die Plättchen mit der "1" in den Beutel gelegt - die restlichen Plättchen kommen als sortierte Stapel zur Seite.
    Aus dem Beutel werden nun 25 Gebäudeplättchen zufällig gezogen und auf dem Baustellenplan verdeckt verteilt. Anschliessend werden alle Plättchen umgedreht, die der Spielerzahlvorgabe entsprechen (bei 4 Spielern werden alle aufgedeckt, bei 3 Spielern alle ausser denjenigen, die eine "4" in der Ecke vermerkt haben und bei 2 Spielern, alle ausser denjenigen, die eine "4" und eine "3-4" in der Ecke vermerkt haben)!

    Die Spieler erhalten alle ein Stadt-Tableau (dezent farbig aufgeteilt in 4 Bezirke), eine Übersicht und die 4 Architekten (mit Nummerierung von 1-4) in seiner Wunschfarbe.
    Ein Startspieler wird zufällig bestimmt, der noch die Bürgermeister-Figur erhält.


    Spielziel:
    Die meisten Punkte zu erhalten!


    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über 4 Runden und in jeder Runde führen die Spieler 4 Züge aus, die jeweils in 4 Aktionen unterteilt sind. Die Züge werden abwechselnd und nacheinander ausgeführt.
    Der aktive Spieler führt in seinem Zug folgende Aktionen aus:

    1) Gebäude wählen
    Um ein bestimmtes Gebäudeplättchen nehmen zu können, muss der Spieler einen seiner Architekten an der Baustellentafel ablegen und zwar an die Reihe oder Spalte aus der er ein Plättchen haben möchte und dabei dann den Architekten mit der entsprechenden Nummerierung wählen.

    Die Spalten der Baustellentafel sind von links nach rechts mit 1-4 nummeriert und die Reihen von oben nach unten mit 4-1! An diesen Zahlen müssen sich die Spieler orientieren, wenn sie den Schnittpunkt für ihr Wunschgebäude feststellen wollen.

    Bsp.: der Spieler möchte das "Bürgeramt"-Plättchen nehmen, das in Spalte 2 und Reihe 3 liegt, dazu muss er einen Architekten "2" an Reihe 3 legen oder einen Architekten "3" an Spalte 2!

    Dabei ist zu beachten, dass niemals ein Architekt auf einen anderen Architekten gelegt werden darf und die Reihe/Spalte blockiert ist, in der der "Stadtplaner" steht!
    Ferner kann es dazu kommen, dass der aktuell nur mögliche Schnittpunkt ein leeres Feld oder ein Gebäude aufzeigt, das der Spieler gerade nicht haben möchte - dennoch muss der Platz dann gewählt werden, u.U. ergibt sich hierdurch aber auch eine Blockierung der Mitspieler (s. Stadtplaner).

    Das Gebäudeplättchen legt der Spieler dann zunächst vor sich ab.

    2) Stadtplaner versetzen
    Nach der Gebäudewahl bzw. der Platzierung des Architekten, setzt der aktive Spieler die Stadtplaner-Figur genau auf das Feld, von dem das Plättchen genommen wurde (oder auch nicht, es geht um das soeben bestimmte Feld^^).
    Bis zur nächsten Umsetzung des Stadtplaners, sind nun die Reihe und Spalte, von seiner Figur ausgehend, blockiert und die Mitspieler können ihre Architekten dort nicht platzieren!

    3) Gebäude errichten
    Nun kann das soeben genommene Gebäudeplättchen (falls es nicht dazu kam, wird diese Aktion übersprungen) auf dem eigenen Stadttableau abgelegt werden. Und zwar auf einem freien Feld in der Spalte oder Reihe, die der Nummerierung des Architekten entspricht!
    Obiges Beispiel mal angenommen, würde Architekt "3" damit bestimmen, dass das Gebäude in Spalte 3 oder Reihe 3 gelegt werden müsste.

    Gibt es kein freies Feld oder will der Spieler das Gebäude nicht errichten, kann es abgeworfen werden - es kommt aus dem Spiel!

    Hochhäuser (und im Expertenspiel auch "Bürotürme") haben hier eine Sonderrolle, denn deren Plättchen können übereinander gestapelt werden - bis zu 4 Ebenen (bzw. 5 Ebenen)! Dazu muss die Nummerierung des zuvor genutzten Architekten der Spalte oder Reihe eines schon ausliegenden Hochhausplättchens oder an anderer Stelle dem aktuellen Stockwerk entsprechen.

    Bsp.: mit obig gewählten Architekten "3" kann ein Hochhausplättchen auf ein freies Feld oder ein vorhandenes Hochhausplättchen in Spalte 3 oder in Reihe 3 gelegt werden oder auf Hochhausplättchen, die schon das 3. Stockwerk auf sich liegen haben, egal in welcher Spalte oder Reihe.

    4) Ressourcen erhalten
    Abschliessend nimmt sich der Spieler so viele Einwohner- und/oder Energie-Marker aus dem Vorrat, wie auf dem aktuell ausgelegten Gebäude oben links abzulesen ist - handelt es sich um ein reines Siegpunkt-Gebäude, erhält der Spieler keine Ressourcen, aber die feste, hier angegebene, Punktzahl am Ende des Spiels.
    Hatte der Spieler kein Gebäude erhalten oder das Gewählte abgeworfen, erhält er keine Ressourcen!

    Die Einwohner- und Energie-Marker sind nötig, um Gebäude "aktivieren" zu können, denn nur so bringen sie am Spielende auch Punkte ein!
    Um ein Gebäude zu aktivieren, muss lediglich die auf dem Gebäudeplättchen unten rechts angegebene Anzahl an Einwohnern und/oder Energie auf das Plättchen gelegt werden, sofern vorhanden.
    Einwohner und Energie können jederzeit beliebig auf den eigenen Gebäudeplättchen umverteilt werden - bis kurz vor der Endwertung um so die bestmögliche Punkteausbeute zu erzielen (nicht eingesetzte Marker zählen je 1 Minuspunkt!), siehe hierzu auch die Übersichten.

    Ein Gebäude mit mehreren Stockwerken benötigt lediglich die Ressourcen, die auf dem zuoberst liegenden Plättchen angegeben sind!

    Hat der aktive Spieler alle Aktionen durchgeführt, folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn.

    Eine Runde endet, sobald jeder Spieler 4 Züge (also 16 Aktionen) durchgeführt hat - alle Architekten liegen um die Baustellentafel herum. Ein Spieler wird hierbei i.d.R. ein Hochhausplättchen gewählt haben, das die Bürgermeister-Figur unten links zeigt, dieser Spieler wird neuer Startspieler in der folgenden Runde.

    Am Ende einer Runde nehmen die Spieler ihre Architekten zu sich zurück und die auf der Baustelle verbliebenen Gebäude werden aus dem Spiel genommen. Der Stadtplaner wird neben die Baustellentafel gestellt und die nächste Runde vorbereitet (siehe bei Vorbereitung oben, nur diesmal werden die Gebäudeplättchen "2" genommen, in den nächsten Runden dann "3" bzw. "4").


    Spielende:
    Das Spiel endet nach der 4. Runde und vor der Endwertung darf jeder Spieler noch ein letztes Mal seine Einwohner- und/oder Energiemarker nach Bedarf umsetzen.

    Für die Endwertung zählen NUR aktivierte Gebäude!
    Jedes Hochhaus ist entsprechend seiner Stockwerkanzahl 1-10 Punkte wert.
    Jedes Geschäft ist entsprechend der auf diesem Plättchen abgestellten Einwohner ("Kunden") 1-7 Punkte wert.
    Jedes Bürgeramt zählt 0-2 Ppunkte, je nach Aufdruck und 2-14 Punkte, je nach Verbreitung in der eigenen Stadt (Bürgeramt pro Bezirk).
    Jeder Park ist entsprechend der ihn umgebenden (nur orthogonal!) Anzahl an Hochhäusern (egal, wie hoch) 2-11 Punkte wert. Zudem kann pro Park 1 Energiemarker gesetzt werden, der noch übrig ist, also nicht eingesetzt werden konnte, um so der Umweltverschmutzung (und dem 1 Minuspunkt) entgegen zu wirken.
    Jede Fabrik ist entsprechend der sie umgebenden (nur orthogonal!) Anzahl an Geschäften und Häfen je 2 bzw. 3 Punkte wert (Bsp.: 2 Geschäfte und 1 Hafen umgeben eine Fabrik = 2+2+3 = 7 Punkte für diese Fabrik).
    Die Häfen bringen 0-12 Punkte ein, wenn entsprechend viele in einer Reihe oder Spalte hinter- bzw. nebeneinander ausliegen (1-4) - es wird nur die jeweils längste Reihe und Spalte gewertet.

    Übriggebliebene Einwohner- und Energie-Marker zählen jeweils 1 Minuspunkt!

    Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt!


    Varianten:
    Experten-Spiel; das Spiel verläuft nun über 5 Runden und es gibt 2 neue Gebäudetypen ("Bürotürme" (stapelbar, zählen Punkte für Nachbarschaft zueinander und für Stockwerke (0-30 Punkte)), "Monumente" (je nach Nachbarschaft -5 bis 5 Punkte wert)). Die Gebäudeplättchen mit dem Aufdruck "Classic" werden heraussortiert und die mit dem Aufdruck "Expert" stattdessen hinzugenommen (von den "Monumenten" aber nur so viele, wie Spieler teilnehmen).
    Die Stadttableaus der Spieler werden auf die Expertenseite gedreht (5 Bezirke mit je 4 Feldern, alles durchnummeriert) und Gebäudeplättchen dürfen nun, via Archtitekt "X", auf freie Felder der passenden Bezirksnummer oder auf ein freies Feld mit der selben Nummer in einem beliebigen Bezirk.
    Die Architekten werden zum Gemeinwohl und dazu auf ihre graue Seite gedreht (sowie die Architekten "5" hinzugefügt) - jeder Spieler bedient sich aus diesem allgemeinen Vorrat, hat aber weiterhin (nur) 4 Züge mit je 4 Aktionen zur Verfügung.


    Fazit:
    "Quadropolis" ist ein sehr feines Planspiel, das seine Spielmechanik zwar nicht brandneu erfunden hat, aber sehr interessant um- und einzusetzen weiss.

    Durch die schnellen Zugabläufe und dem durchgehenden Abwechseln der Spieler, kommt nie Langatmigkeit auf, es sei denn Extremgrübler verderben den Spass^^. So bleiben die Spieler, trotz des eigentlich immer gleichen Ablaufs, bis zum Ende motiviert und dank der immer verschieden ausliegenden Gebäude bieten sich auch meist jede Runde neue Überlegungen zur Stadtplanung an.
    So fein sich das Spielprinzip hier also ausführen läßt, so gleichgültig wird es einem aber dann doch nach diversen Partien. So hat "Quadropolis" einen sehr hohen Aha-Faktor in den ersten Spielen, nicht zuletzt auch durch die Hingucker-Komponenten der transparenten Figuren und Marker^^ (die nicht so ganz zum comichaften Rest passen), aber dann flaut es doch ab und auch die Expertenvariante kann darüber dann höchstens noch eine Partie hinwegtrösten.

    Das Spiel ist keineswegs ein schlechtes, aber der mancherorts zu lesende Hype zum Spiel des Jahres ist dann doch auch übertrieben!
    Ein solides Planspiel, das über einige Partien hinweg sehr zu unterhalten weiss und mit qualitativ wertigem Material einen guten Eindruck macht, darf gerne auf die generellen Empfehlungslisten, dies reicht dann aber auch :)!
    Die mehrfach durchgeführten Testrunden in 3er- und 4er-Besetzung mit unterschiedlichen Alters- und Spielerfahrungs"klassen" bestätigten dies allesamt.
    Dafür ist das Spiel aber auch gleich für z.B. zwei Partien hintereinander geeignet, da es nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt (max 45min.)!

    Rundum also ein schönes Spiel, mit relativ verständlichen Regeln und entsprechendem Zugang sowie gutem Unterhaltungswert bis zu einem bestimmten Punkt^^, an dem einfach etwas anderes auf den Tisch muss.




    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Asmodee
    - BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/176396/quadropolis
    - HP: http://www.asmodee.de/ressources/jeux_v ... olis_2.php
    - Anleitung: deutsch
    - Material: sprachneutral
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=19551
    - Online-Variante: -
    - Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=17578
    Pascal hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Klaus-Peter S. schrieb am 17.04.2016:
    Da hier bereits gute inhaltliche Beschreibungen vorliegen, werde ich mich auf das Expertenspiel beschränken.
    Wer das Grundspiel bereits gespielt hat, weiß wie abwechslungsreich das ist.
    Im Expertenspiel wird nun alles noch interessanter. Es ist nun schwieriger die Gesamtpunktzahl zu erreichen, wenn man sich nicht direkt auf einen Gebäudetyp spezialisiert.
    Es ist besser zwei oder drei verschiedene Typen zu bauen und hier dann Schwerpunkte zu setzen, die möglichst hohe Punktzahlen bringen und sehr darauf zu achten, was die anderen Städtebauer machen, denn dasselbe zu sammeln , das bereits ein anderer sammelt, führt nur zur Punkteverteilung und selten zum Sieg.
    Ansonsten macht es sehr viel Spaß, denn anders als im Grundspiel muß hier bereits ab der ersten Runde sehr sorgfältig geplant werden.
    Für mich ist dies Spiel einfach das Kennerspiel des Jahres, mit einfachen, durchdachten Regeln und spielerischem Tiefgang.
    In diesem Jahr hat mir nur noch Bloodrage etwas besser gefallen.
    Klaus-Peter hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • NINA F. schrieb am 15.04.2016:
    Days of Wonder ist einer meiner Lieblingsverlage. Ein Ausreißer war Relic Runner, das Spiel kann man weitgehend knicken, aber dies ist wieder ein Volltreffer!
    Für Wenig-Spieler ist die Standardvariante sehr gut geeignet und auch zusammen mit Viel-Spielern kann man ein schnell erklärtes und doch spannendes Spiel genießen.
    Wenn sich nur viel-Spieler treffen kann man direkt mit der Experten Variante starten und dann schon eine richtig anspruchsvolle Knobelaufgabe lösen! Trotzdem sind die einzelnen Spielzüge kurz und knackig: Architekt einsetzen, Plättchen nehmen, hinlegen.

    Das Material ist gewohnt ausgezeichnet und hochwertig, die Plättchen sehr dick und wertig, die Einwohner und Energiemarker wunderbar zu händeln.
    Bei den Monumtenten kann man sicher geteilter Meinung sein... an sich sind die Extraplättchen eine schöne Idee, hübsch anzusehen, erfreuen das Sammlerherz. Für Komplettisten (ja... ich bin auch einer) ist es natürlich etwas hart, daß man an die Plättchen zum Verkaufsstart in anderen Europäischen Ländern nur schwer herankommt!
    Und Ebay-Preise können ruinös sein... :)
    Aber andererseits sind diese Plättchen eine kosmetik und der Nichtbesitz schmälert in keiner Weise das Spielerlebnis!

    Fazit: Unbedingt kaufen, wunderschönes unterhaltsames Spiel!
    NINA hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
    • Martina R., NINA F. und 4 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Klaus-Peter S.
      Klaus-Peter S.: Das ist ein gut durchdachtes, schön gestaltetes Spiel, dass uns viel Spaß macht.
      15.04.2016-20:51:00
    • Mario G.
      Mario G.: Ich finde nicht, dass man Relic Runner so einfach knicken kann. Es soll Leute geben die Spaß daran haben.
      Als Vielspieler muss ich Dir auch da... weiterlesen
      20.06.2016-21:17:58
    • NINA F.
      NINA F.: Zugegeben, ich habe Relic Runner nur einmal auf der Messe gespielt. Die Runde war sich ziemlich einig, daß es besonders am Ende zuviel zielloses ... weiterlesen
      27.08.2016-18:37:52
  • Michael I. schrieb am 01.08.2016:
    Zu den Regeln und Abläufen wurde hier ja schon alles geschrieben, deshalb einfach ein subjektives Urteil zum Spiel.

    Der Einstieg in das Spiel ist sehr einfach und auch der Ablauf während des Spiels ist einfach, das macht es auch sehr interessant für die Wenig-Spieler.

    Natürlich kann man sich in der letzten Phase des Spiels auch noch "zu Tode" optimieren, um noch den letzten Punkt rauszuquetschen, aber auch das spielt sich in einem gewissen zeitlichen Rahmen ab, den wir nicht als anstregend/negativ empfanden.

    Alles in allem ein schönes Spiel, das sich schnell erschließt und spielt und dadurch auch gut gerne mehrmals hintereinander gespielt werden kann.
    Michael hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian B. schrieb am 28.06.2017:
    Ein kurzweiliges Spiel für clevere Städtebauer. Die Classic Variante ist etwas zu einfach, die Expertenvariante schon interessanter. Vom Spielkonzept ist es nichts Neues, es spielt sich jedoch wirklich gut und das Spielmaterial ist hübsch gemacht. Wer an Carcassonne oder ähnlichen Legespielen Gefallen findet, wird bei Quadropolis nicht enttäuscht.
    Sebastian hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 22.08.2016:
    Quadropolis ist ein Legespiel ohne echten Tiefgang. Die Elemente "Architekt" und "aktivieren" kennt man ähnlich bereits aus anderen Spielen. Das Aktivieren ist lediglich für die Schlußwertung wichtig und wird auch nur dort durchgeführt.

    Fazit: Die genommenen Plättchen mit den zugehörigen Ressourcen werden hinsichtlich Anordnung und Ressourcen-Verteilung für die Schlußwertung optimiert. Das Element Ressourcen aktivieren wirkt aufgesetzt und nicht richtig mit dem Spiel verbunden. Dem Spiel direkt eine Erweiterung hinzuzufügen vermittelt mir den Eindruck, daß hier nach Redaktionsschluß noch Korrekturmaßnahmen eingeleitet wurden, da die Änderungen genau die Ressourcen betreffen.
    Uwe hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Jacqueline V. schrieb am 13.07.2016:
    Ein wunderbar vielseitiges Spiel, das auch zu zweit nicht so schnell langweilig werden kann!
    Jacqueline hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 13.05.2016:
    Ein schönes Lege-Städtebau-Spiel. Worum es geht wurde ja schon beschrieben...
    Christian hat Quadropolis klassifiziert. (ansehen)

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