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Eine eigene Bewertung für Murano schreiben.
  • Wolfgang V. schrieb am 06.09.2017:
    Einleitung:

    Um ruhmreichster Kaufmann der Laguneninsel Murano zu werden, wetteifern zwei bis vier Spieler um die wichtigsten Persönlichkeiten und die erfolgversprechendsten Aktionen. Doch nicht jede Option steht immer zur Verfügung. Manchmal müssen diverse Schiffe erstmal von den begehrten Aktionsfeldern wegbewegt werden, was wiederum Geld kostet, das zumeist Mangelware ist.

    Ablauf:

    Der Spielplan wird in die Mitte gelegt und mit allen erforderlichen Plättchen bestückt (Läden, Paläste, Glashütten, Sondergebäude und Straßen). Die Charakter- und Sonderkarten werden als verdeckte Stapel bereitgelegt. Jeder Spieler erhält fünf Gold und fünf Gondolieri. Rings um den Spielplan, der im Zentrum mehrere Inseln zeigt, befinden sich verschiedene Aktionsfelder. Acht Schiffe werden auf die Startpositionen beliebig verteilt, und schon kann es losgehen.

    Der aktive Spieler kann in seinem Zug immer nur eine Aktion ausführen. Dazu bewegt er ein Schiff auf das entsprechende Aktionsfeld. Bei der Bewegung ist jedoch zu beachten, dass ein Schiff niemals ein anderes Schiff überholen kann und auch nicht auf ein Feld ziehen darf, das bereits von einem anderen Schiff belegt ist. Sollte der Spieler aber unbedingt ein belegtes Feld ansteuern wollen, muss er zunächst das „Belagerungsschiff“ von diesem Feld wegziehen, was mit Kosten verbunden ist. Unter Umständen müssen sogar mehrere Schiffe wegbewegt werden, wenn sich ein Stau gebildet hat (= höhere Kosten). Nachdem der Spieler sein Zielfeld erreicht hat führt er die entsprechende Aktion aus. Beispielsweise kann er dann einen Laden, einen Palast, eine Glashütte oder ein Sondergebäude kaufen. Mit der Bauaktion kann er bis zu drei Plättchen bauen, wobei zu beachten ist, dass Gebäude neben errichteten Straßenplättchen platziert werden. Für die meisten Gebäude gibt es Siegpunkte, lediglich die Sondergebäude erlauben das Ziehen von Sonderkarten, die in der Regel einen permanenten Vorteil gewähren.

    Weitere Aktionsmöglichkeiten sind der Erwerb eines Personenkärtchens oder der Einsatz von eigenen Gondolieri auf eine Insel. Auch diese Aktionen sind kostenpflichtig. Um an Geld zu kommen gibt es die Einkommensaktion und die Produktion von Glashütten in Verbindung mit einem anschließenden Verkauf. Für die Produktionsoption müssen jedoch Siegpunkte abgegeben werden.

    Das Spiel endet, sobald zwei Plättchenarten aufgebraucht sind. Nun erfolgt die Schlusswertung, in der die Spieler ihre erworbenen Personenkarten den gesetzten Gondolieri bzw. den entsprechenden Inseln zuweisen. Sind die Voraussetzungen der Charakterkarten erfüllt, erhalten die Spieler Siegpunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

    Meinung:

    Inka und Markus Brand dürften mittlerweile jedem Spieler ein fester Begriff sein, denn mit ihren Exit Veröffentlichungen konnte das Ehepaar den Kennerpreis des Jahres 2017 für sich verbuchen. Die gleiche Auszeichnung erhielten die beiden Autoren 2012 für Village, das nach wie vor zu den ultimativen Favoriten vieler Expertenspieler zählt.

    Und in eine ähnliche Kerbe schlägt auch Murano, das abermals ein tolles Spiel für erfahrene Kenner geworden ist. Die Regeln des Spiels sind gar nicht mal so schwer und können bereits nach dem ersten Durchlesen der Anleitung problemlos verinnerlicht werden. Aber eine leichte Zugänglichkeit bedeutet noch lange nicht, dass Murano ein einfaches Spiel ist. Sämtliche Optionen sind perfekt verzahnt und sollten vor allem zum richtigen Zeitpunkt genutzt werden. Denn ein gutes Timing ist das A und O des Spiels.

    Natürlich ist es teilweise schwierig, die nächsten Züge im Voraus zu planen (weil die Konkurrenten ggf. die anvisierten Aktionsfelder blockieren), aber trotzdem ist eine vernünftige Planung im Rahmen des Möglichen äußerst empfehlenswert. Vor allem in Hinblick auf die Charakterkarten, denn was nutzt einem die stärkste Person, wenn keine Insel die Voraussetzung für deren Siegpunkte erfüllt. Und um Charakterkarten kommt man definitiv nicht rum, wenn man realistisch um die Sieg mitspielen will. Drei Personen sollte man in der Schlusswertung mindestens verwenden, denn die Charaktere liefern nun mal die meisten Punkte.

    Ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Sieg ist das liebe Geld. „Ohne Moos, nix los“. Dieses allseits bekannte Sprichwort trifft auch auf die Mechanismen von Murano zu, denn ein Großteil der Aktionsmöglichkeiten ist schließlich mit Kosten verbunden. Um effektiv an Geld zu kommen (ohne Siegpunkte für die Produktion abzugeben) eignet sich natürlich das Einkommen am besten. Dafür sind günstig platzierte Läden selbstverständlich die ultimative Voraussetzung.

    Murano ist einfach ein super Spiel, das ausgezeichnet konzipiert ist und tierisch Spaß macht. Diese Veröffentlichung kann hinsichtlich des Niveaus, des Anspruchs und der Spielfreude durchaus mit Village verglichen werden, und das war ja bekanntermaßen ein echtes Highlight. Mit Murano ist den beiden Brands also ein weiterer Volltreffer gelungen, der selbstverständlich bedenkenlos und ohne jegliche Abstriche weiterempfohlen werden kann.

    Fazit:

    Wer anspruchsvolle Brettspiele mag kommt um Murano nicht herum. Trotz leichter Zugänglichkeit, die übrigens auch auf einer hervorragend verfassten Anleitung basiert, hat die Veröffentlichung eine enorme Tiefe und bietet viel Raum für Überlegungen, die einfach großen Spaß machen. Klasse!

  • Pascal V. schrieb am 24.02.2017:
    „MURANO“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Murano“, einem schicken Workermovementspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-75min.
    Autoren: Inka Brand und Markus Brand
    Illustration: Klemens Franz
    Verlag: Lookout Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    frz., span., holl., poln.: https://boardgamegeek.com/boardgame/163413/murano/files
    dt.­,­ engl.: http://lookout-spiele.de/downloads/#M

    [Fazit]
    Die berühmte Insel der Glasbläser steht hier Pate für ein Workermovement-Spiel. Auf dem kleinen italienischen Atoll reihen sich die Werkstätten und kleinen Wohnhäuser der Arbeiter dicht an dicht und es gilt hier die passenden Plättchen abgelegt zu haben, um später damit punkten zu können.
    Den Spielern stehen Gondeln zur Verfügung, die sie gemeinschaftlich und abwechselnd nutzen, um die Aktionsfelder, die um die Insel herum arrangiert sind, zu befahren und die dortigen Möglichkeiten auszuführen.
    Die Spielmechanik ist hier recht pfiffig, denn ist ein gewünschtes Aktionsfeld belegt (auch wenn es häufig zwei gleiche gibt), kann die dort stehende Gondel wegbewegt werden und gegen Bezahlung eine andere Gondel (davor stehend) dort hinbewegt werden.
    So ergeben sich durch besetzte Felder immer andere Aktionsmöglichkeiten bzw. Zwangsvorgaben^^, aber durch gutes Wirtschaften auch immer die Option mit eigenem Geld mehr machen zu können – wenn insgesamt auch immer nur 1 Aktion pro Zug erlaubt ist, aber so bestünde mehr Auswahl.
    Die Aktionen dienen in erster Linie dazu Strassen und Gebäude zu kaufen und deren Plättchen auf der Insel unterzubringen – dies läuft über 2 Runden (erst kaufen, später „bauen“). Alternativ kann Gold genommen und/oder Sonderkarten, durch das Errichten spezieller Gebäude, erhalten werden, je nachdem welches Aktionsfeld frei ist/war.
    Durch Produktion in den Glaswerkstätten erhalten die Spieler wertvolle Kristalle, verunreinigen aber zugleich die Umgebung, dies sorgt für Unmut bei den Bürgern und kostet sofort Siegpunkte, dafür können die Kristalle aber verkauft werden und sorgen so für dringend benötigte Liquidität.

    Das Spiel verläuft so angenehm kurzweilig und auch, wenn jeder an sich nur für sich spielt, sind die Auswirkungen doch auch immer für jeden Mitspieler spürbar, wenn bestimmte Aktionsfelder „weggeschnappt“ wurden und gerad nicht genug Geld für ein „Umschiffen“ vorhanden ist.
    Auch der Wettstreit um die vermeintlich besten Plätze für die Häuser auf den Inselgruppierungen ist auf gewisse Weise interagierend fordernd. So spielen sich die Partien immer recht abwechslungsreich und daher auch gerne mehrfach am Tag/Abend – die Spielzeit liegt so bei gemütlichen 70-80min.
    Die Idee mit dem Aktionsparcours um die Spielfeldinseln herum und dem dadurch immer wieder entstehenden Aktionsmöglichkeitennotstand ist gelungen und macht durchweg Spass!

    Insgesamt ein schickes Spielprinzip bei ansprechendem Spielmaterial und relativ leichtem Zugang.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/163413/murano
    HP: http://lookout-spiele.de/spiele/murano/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22883
    Pascal hat Murano klassifiziert. (ansehen)
  • Silke R. schrieb am 04.06.2017:
    Mombasa ist ein Spiel für 2 - 4 Spieler ab 10 Jahre. Die Züge werden durch 8 Gondeln ausgeführt, von denen jedoch eines rot ist. Solange jedoch eine Karte "Leuchtturm" nicht im Spiel ist, verhält es sich wie ein schwarzes. Hat jemand jedoch ein Sondergebäude gebaut, erhält man Spezialkarten. Allerdings bekommt man dafür keinerlei Siegpunkte. Diese Sonderkarten, wie z.B. "Leuchtturm" befähigen den Spieler zu speziellen Fähigkeiten. Der "Leuchtturm" befähigt den Spieler, das rote Schiff neben ein schwarzes zu stellen, um denselben Zug ausführen zu können. Normalerweise dürfen die Gondeln sich nicht überholen oder auf einen Spielfeld treffen. Ehe man ein bereits benutztes Feld nutzen kann, muß man erst das Feld durch Zahlung von Geld frei machen. Das Geld benutzt man ebenfalls, um verschiedene Bauchips zu kaufen. Man kann Glasfabriken bauen, Märkte, Sondergebäude und Paläste sowie Straßenplättchen bauen. Fährt man auf eine Baustelle, darf man bis zu drei Gebäude, aber auch nur ein Gebäude und drei Straßen bauen. Das Spielfeld beinhaltet verschiedene Inseln mit verschienen Bauplätzen, die Straßenplätze sind klar von den normalen abgegrenzt.

    Jeder Spieler kann bis zu sieben Gondoliere einsetzen. Bauplätze für die Gondoliere befinden sich an jeder Insel - für jeden Spieler eine. Das Einsetzen eines von zwei Gondoliere kostet drei Goldstücke und erfordert den Zug einer Gondel auf das entsprechende Feld. Diese wurden am Anfang auf das spezielle Feld gesetzt - von jedem Spieler zwei. Durch ein besonderes Feld kann man entweder Gondoliere dorthin verkaufen - man erhält zwei Goldstücke oder für drei eben wieder einkaufen. Das besetzen der Gondoliere kostet auf dem eigenen Feld 1 Goldstück, auf ein andersfarbige Feld 3 Goldstücke.

    Eine weitere Möglichkeit, zu Geld zu kommen, ist die Produktion jeder eigenen Glasfabrik. Man darf für jede produzierende Fabrik sich einen Edelstein nehmen. Verkauft man einen Edelstein, erhält man fünf, bei zwei gleichfarbige bekommt man 12 und bei drei gleichfarbige 20 Goldmünzen. Bei einer dritten Möglichkeit benötigt man Märkte und Bürger, die dieselbe Farbe haben, wie die Märkte.

    Der Kauf aller Gebäude kostet zwei Goldmünzen, die Gondoliere auszulösen drei, das Einsetzen von Gondoliere entweder 1 oder 3 Münzen, das frei räumen eines besetzten Feldes 1 Goldmünze - das Spiel lebt von Einnahmen und Ausgaben. Doch Vorsicht: Jede Produktion von Glas kostet dem Spieler der Verlust von zwei Siegpunkten pro eigene Glasfabrik - die sofort auf der Punkteskala abgezogen werden. Nur durch kluge Taktik kann man das Spiel gewinnen.
    Silke hat Murano klassifiziert. (ansehen)
  • Josef M. schrieb am 07.11.2018:
    Schöne Workerplacement-Variante, eingängige Regeln - allerdings etwas Längen zum Schluss
    Josef hat Murano klassifiziert. (ansehen)

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