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Eine eigene Bewertung für Magic Maze schreiben.
  • Mathias G. schrieb am 17.05.2017:
    "Magic Maze" ist ein wunderbares kooperatives Escape Room Brettspiel mit einer abgedrehten und innovativen Spielweise für 1–8 Spieler.

    Die Spieler spielen gleichzeitig vier Helden, welche ihre Gegenstände und Gold verloren haben und daher nun im nächsten Kaufhaus ihre Ausrüstung für die anstehenden Abenteuer stehlen müssen. Doch anstatt die Helden einzeln zu dirigieren, besitzt jeder Spieler eine Fähigkeit. "Links laufen", "rechts laufen", "Fahrstuhl benutzen", "Gebiet erkunden" usw.. Da zudem während des Spiels zum Großteil das Sprechen verboten ist, wird schnell mal ein Held von einem Mitspieler vergessen und man muss sich andere Hilfsmittel des Spiels zunutze machen, um diesen auf sein Versäumnis hinzuweisen. Zudem läuft kontinuierlich die Zeit einer Sanduhr ab.

    Chaos und lustige D'oh!-Momente sind somit vorprogrammiert. Das Sprechverbot verhindert ebenfalls die Etablierung eines Alpha-Spielers, was bei kooperativen Spielen immer sehr schnell passiert.

    In mehreren Szenarien wird einem die Spielweise erklärt und es kommen mit jedem Szenario immer weitere Regeln hinzu, bis man alle Regeln erlernt hat. Diese Art und Weise erlaubt es, das Spiel auch neuen Mitspielern leicht zu erklären und diese langsam an das Spiel heranzuführen.

    Je höher die Anzahl der Spieler desto mehr Fähigkeiten treten öfters auf. So kann ein Mitspieler beispielsweise "links laufen", ein anderer "links laufen" und "Portale nutzen". Dies könnte man als Manko ansehen, da ein aufmerksamer Spieler dadurch dem anderen Spieler das mitspielen verhindert. Auch könnte das Spiel vielleicht schönere Spielfiguren besitzen und eine sich etablierende Handlung. Aber diese Punkte können ja in späteren Auflagen und bei gegebenem Erfolg geändert werden.

    Für den aktuellen Preis von knapp 20€ ist das Material komplett in Ordnung und ich spreche "Magic Maze" abschließend, auf Grund seiner Innovation, eine Empfehlung aus. Viel Spaß!
    Mathias hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Christian B. schrieb am 18.07.2017:
    Nach einigen Runden Magic Maze in meiner Spielerunde meine Meinung zu diesem Spiel.

    Ich wurde überrascht! Nach studieren der Regeln erschließt sich der Spaßfaktor des Spiels nicht sofort, sondern erst während dem Spielen. Was zunächst komisch klingt - bei einem kooperativen Spiel nicht zu sprechen - enpuppt sich hier als große Stärke.
    Es geht hektisch zu, aber ohne laut zu sein (abgesehen vom wütenden Aufknallen des roten Pöppels auf der Tischplatte ;)).
    Zudem wird man langsam an die verschiedenen Varianten und Sonderfertigkeiten der Charaktere herangeführt, was auch Anfängern sehr zu gute kommt. Da es nie bei nur einer Runde bleibt (jedenfalls bei uns), werden auch schnell schwerere Varianten gewünscht, damit die Herausforderung und das abschließende Erfolgserlebnis um so größer wird. Dabei ist es unwahrscheinlich, dass man die schweren Levels gleich auf anhieb schafft und somit der Drang besteht, es gleich nochmal zu probieren.

    Ich kann diesem Spiel somit 6 von 6 Punkten ruhigen Gewissens zusprechen, da es auch sehr schnell erklärt und gespielt ist. Ein super Mitbringspiel, um in jeder lockeren Gruppe für Spaß zu sorgen.
    Für Leute, die lieber Strategien ausbaldowern, sich am liebsten viel Zeit lassen und keine Hektik wollen, denen sei von diesem Spiel abgeraten ;)
    Christian hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Paul K. schrieb am 16.10.2017:
    Ein tolles Spiel. Nach meiner Erfahrung ist die optimale Gruppengröße 4. Zu 5. oder zu 3. ist das Spiel ein bisschen unausgeglichen. Deshalb "nur" 5 Punkte. Klare Empfehlung!
    Paul hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas R. schrieb am 17.05.2017:
    Überraschung des Jahres! Die Regeln sind schnell erklärt, danke Einführungsscenarios. Dank der einfach gewählte Symbole und der klaren Farbgebung bleiben bei der Orientierung während des Spiels so gut wie keine Fragen offen.
    Es geht chaotisch zu und manch einer platzt fast vor Untätigkeit wenn die Sanduhr dem Ende zu geht.
    Schöne Idee das eigentliche kooperative "Reden" zunächst aus einem Kooperationsspiel zu verbannen. Es funktioniert wunderbar.
    Wir haben es schon mit einiges Leuten spielen dürfen - alle haben sich den Titel aufgeschrieben und möchten es sich kaufen.
    Klare Empfehlung!
    Andreas hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Björn T. schrieb am 04.01.2018:
    Magic Mace ist ein kooperatives Spiel. Vier Charaktere müssen durch ein magisches Kaufhaus geführt werden, weil jeder von ihnen ganz dringend einen anderen Gegenstand sucht. Haben alle Charaktere ihren Gegenstand gefunden, müssen sie auch wieder sicher aus dem Kaufhaus heraus kommen. Und hierbei müssen sie sich einem unerbittlichem Gegner stellen: der Zeit!

    Das Ziel ist also ganz einfach, die Umsetzung aber nicht: Denn anders als zu erwarten, bekommt nicht jeder Spieler einen Charakter zugeordnet, sondern die Gruppe steuert alle Charaktere gleichzeitig und gemeinsam.
    Hierbei gibt es folgende Regel: ein Spieler darf die Figuren z.B. nur nach oben, ein anderer nur nach links, ein anderer nur nach rechts und einer nur nach unten bewegen. Jeder Spieler muss also blitzschnell auf den immer größer werdenden Spielplan gucken, wo er welche Figur sinnvoll hinziehen kann.
    (Anmerkung: Je nach Spielerzahl sind die Handlungsmöglichkeiten der Spieler verschieden.)

    Und da selbst das auch noch zu einfach wäre, gibt es noch eine weitere Einschränkung: Die Spieler dürfen während des ganzen Spiels (mit Ausnahme kurzer Verschnaufpausen) nicht miteinander reden! Die einzige Möglichkeit, einen Mitspieler auf eine dringend nötige Bewegung aufmerksam zu machen ist eine kleine Holzfigur, mit der man vor den entsprechenden Spieler auf den Tisch klopfen kann. Wie er diesen Hinweis dann deutet, bleibt ihm selber überlassen.

    Das Spielprinzip von Magic Mace ist witzig und führt zwangsläufig zu Hektik und Unruhe am Spieltisch, obwohl man ja gar nicht sprechen darf. Wer hieran Spaß hat, wird dieses Spiel lieben. Für wortgewandte Strategen und dominante Spieler wird Magic Mace wahrscheinlich schnell an Reiz verlieren.

    Ich finde es aber auf jeden Fall gut für ein paar lustige Spielrunden zwischendurch, gerade weil die Spieldauer auch sehr überschaubar ist.
    Björn hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 19.12.2017:
    Magic Maze ist ein kooperatives Hektikspiel, bei dem vier "Helden" in einem zu erkundenem (variablen) Einkaufszentrum ihre Mission (Gegenstände stehlen) erfüllen müssen. Dabei haben sie 3 Minuten Zeit, die sie auf (mehreren) entsprechenden Feldern einmalig verlängern können. Sobald alle Helden ihren Gegenstand gefunden haben, setzt die gemeinsame Flucht aus dem Einkaufszentrum ein. Die möglichen Aktionen (Bewegung nach Ost, Süd, West, Nord sowie Rolltreppe oder Teleporter benutzen und Einkaufszentrum erkunden) werden standardmäßig auf die jeweilige Spieleranzahl verteilt. Zu all der Hektik kommt dann noch ein Kommunikationsverbot, lediglich durch das Setzen eines "Tu Was!"-Spielsteins dürfen Mitspieler auf erforderliche Aktionen hingewiesen werden.

    Fazit: Magic Maze ist ein hektisches und kurzweiliges Echtzeit-Spiel, bei dem mit steigender Spieleranzahl auch das Chaos und der Spaß zunimmt.
    Uwe hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Florian H. schrieb am 11.09.2017:
    Verfluchte Axt!
    Da will man sich als Dungeon Crawler ehrlich sein Gold erprügeln und sich durch diverse Goblinpopulationen hacken, schießen, brennen -und dann kommt einem einfach das Handwerkszeug abhanden. Aber kein Problem- es gibt ja Magic Maze, das Kaufhaus für den gut ausgestatteten Avatar. Dumm dass wir zur Zeit leider blank sind, folglich müssen wir uns alternative Beschaffungswege erschließen. - Sprich wir gehen klauen.
    Soweit die Story dieses voll-kooperativen Spiels.
    Wir bewegen mithin vier verschiedenfarbige Pöppel unter Zeitdruck durch ein sukzessive aus Spielplanteilen aufzubauendes Wegelabyrinth, um auf gleichfarbigen Feldern bestimmte Aktionen auszuführen (Atemholen...):
    Neue Planteile aufdecken und anlegen.
    Über sogenannte Vortex-Felder a la Enterprise quer übers Spielfeld beamen.
    Sanduhrfelder besuchen, die Zeit gebende Sanduhr wird gewendet und gewährt 3 Extra-Minuten
    Unser zugehöriges Beutefeld aufsuchen
    -und zuletzt, wenn alle Spielfiguren zeitgleich auf selbigen stehen, schnellsten Fersengeld Richtung Ausgang geben, da wir jetzt den stillen Alarm ausgelöst haben und die angep****** Ladendetektive unseren Helden ans Leder wollen. Doof dass jetzt die Technik versagt und die bequemen Sprungfelder außer Betrieb sind. Da helfen kein Scotty oder ein Flohnetzwerk, rennen ist angesagt.
    Apropos Stille: Jeder Spieler kann immer nur einen Teil der Aktionen, dafür aber für jede der Figuren, auslösen. Ein Spieler darf z.B. die Figuren aufwärts oder nach rechts bewegen, ein weiterer neue Spielplanteile entdecken oder Rolltreppen nutzen usw.
    Die Koordination dieser Funktionen zwischen den Spielern muss allerdings ohne sprachliche oder gestische Hinweise auskommen.
    Will nun der Spielpartner absolut eine Spielfigur nicht sinnvoll bewegen, bleibt nur ihn anzustarren oder die große „Tu-was“-Spielfigur energisch vor ihm auf den Tisch zu knallen – und noch mal... und nochmal. Warum reagiert er nicht? Und jetzt rammt er die selbige vor mir auf den Tisch...? Oh, Ok die Rolltreppe muss ja ich bedienen. Endlich kann eine Figur auf ein Sanduhrfeld gezogen werden. Wir können die Uhr umdrehen, gewinnen Zeit und haben bis zur nächsten ausgeführten Aktion Gelegenheit unsere harmonische Zusammenarbeit auszudiskutieren. (Decken wir den Mantel des Schweigens und der Liebe über die folgende Szene.) Tatsächlich bedarf es einiger Übung die verschiedenen Figuren zeitgleich im Auge zu behalten, die möglichen Aktionen zu überblicken und vorauszuahnen, was die Partner eventuell noch im Sinn haben könnten. Dabei die Klappe zu halten oder auch nur keine Hinweise durch Gesten, Knurren, Grunzen (zorniges Grunzen!) zu geben, erfordert einiges an Disziplin. Belohnt wird man durch ein ungewohnt neues Spielgefühl, ein kooperatives Spiel in dem es garantiert keinen Alpha-Spieler gibt, der den Anderen seine Spielweise aufzwingt. Der Weg zum Erfolg kann wirklich nur über konsequente Zusammenarbeit aller Mitspieler führen.
    Hat die Spielrunde das erste Szenario gemeistert, folgt in den nächsten Leveln nicht nur eine simple Anpassung des Schwierigkeitsgrades durch mehr Spielplanteile mit anspruchsvolleren Wegführungen. In jedem Level werden moderat neue Spielregeln eingebaut. Es tauchen Überwachungskameras auf, die der Barbar beseitigen muss (er muss wohl der technisch begabte in der Truppe sein), sonst werden die Sanduhrfelder inaktiv. Kristallkugelfelder ermöglichen über Aktivierung durch den Magier zwei neue Felder frei aufzudecken und beliebig anzulegen. Besonders tricky ist die Regeländerung in Szenario 3. Ab sofort werden bei jeder Drehung der Sanduhr meine bisherigen Aktionsmöglichkeiten durch die meines rechten Nachbarn ersetzt. War ich bislang darauf eingestellt nach links zu laufen und die Vortex-Felder zu frequentieren, zieht es mich jetzt nach rechts und zu den Rolltreppen. Hört sich einfach an, bedarf aber einer Umstellung und die Zeit drängt.
    Insgesamt gibt es 16 Szenarien mit 17 möglichen Modifikationen, was auch für erfahrene Spieler ausreichend Varianz bedeuten sollte. Zudem lassen sich fasst alle Szenarien über eine Soloregel auch allein spielen.
    Florian hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Helga H. schrieb am 12.07.2017:
    Koop-Spiel für 1-8 Personen ab 8 Jahren, als Absacker geeignet, Dauer ca. 15 Minuten.

    Die Spieler erhalten Karten, auf denen ihr Aktionsrahmen vermerkt ist.
    Rechts, links, oben, unten oder/und Rolltreppe...
    Nur die Aktion/Bewegung(-en) auf dieser einen jeweiligen Karte können die Spieler ausführen, um alle vier Spielfiguren auf dem sich immer weiter aufbauenden Spielplan zu bewegen.

    Die Besonderheit dabei: niemand darf sprechen!
    (Ausnahme: ein Pöppel erreicht eine Sanduhr, dann können die Spieler sich kurz austauschen, bevor sie die Pöppel wieder bewegen.)

    So versuchen sie gemeinsam die Spielfiguren durch das Einkaufszentrum zu lotsen, Überwachungskameras auszuschalten, neue Spielplanteile anzulegen, die gewünschten Ziele zu erreichen und wieder aus dem Zentrum herauszukommen.

    Fazit: naja, nett, aber...

    + nette Illustration
    + unverbrauchtes Thema, jedoch
    - seltsame Thematik: die Figuren rennen mit aufgedrucktem Pfeil und Bogen, einem Schwert, einer Axt und einem Knüppel zu ihrem jeweiligen Ziel, zerstören die Kameras und rennen dann schnellstmöglich zum Ausgang (bevor die Bullerei anrückt?).
    - gegen die Zeit und dabei noch stumm zu spielen, ist nicht jederfraus Sache
    - obwohl die Spielplanteile jedesmal neu angelegt werden und deshalb das Einkaufszentrum immer wieder anders aufgebaut ist, bleibt das Spielerlebnis immer das gleiche. Ob jetzt der Weg nach rechts, geradeaus oder nach links abzweigt ist, für das Spielgeschehen eigentlich bedeutungslos, da man ja auch immer nur eine bestimmte Aktion/Bewegung ausführen darf. Ich halte daher den Langspielreiz für sehr gering.
    Helga hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
    • Matthias S., Oliver M. und noch jemand mögen das.
    • Stefan K. mag das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Matthias S.
      Matthias S.: Ich habe das Spiel letzten Freitag gespielt und fand es Klasse! Das nicht reden ist wichtig, da es den Schwirigkeitgrad erhöht. Je mehr Spieler, ... weiterlesen
      12.07.2017-15:14:11
    • Helga H.
      Helga H.: Ja, so ist das bei Spielen. Den einen liegt ein Spiel, den anderen nicht.
      Bei Partyspielen hängt es auch sehr von der Gruppe ab, in der jemand spielt.
      13.07.2017-10:28:41
  • Matthias S. schrieb am 31.03.2018:
    Magic Maze verfolgt einen interessanten Ansatz: Wir versuchen gemeinsam mit den bekannten Abziehhelden eines jeden Fantasyspiels (Krieger, Elf, Zwerg, Zauberer) einen Supermarkt zu überfallen, um für unseren nächsten Raubzug gerüstet zu sein. So skuril die Ausgangslage, so innovativ das Spielprinzip:

    1. Niemand steuert eine Figur alleine, sondern alle Mitspieler bewegen alle 4 Figuren
    2. Das machen sie, indem jeder Spieler nur bestimmte Bewegungen und Spezialaktionen (Rolltreppe benutzen) vollziehen kann (z.B. Person A kann nach links gehen, B nach oben etc.) Wer was und wie viel kann, bestimmt die Spieleranzahl
    3. Das Spiel läuft in Echtzeit, nur durch Spezialfelder kann die Zeit zurückgedreht werden)
    4. Zunächst suchen die Spieler die richtige Ausrüstung für jeden Helden (Bogen -> Elf, Schwert -> Krieger...) dazu müssen sie zunächst den Supermarkt erkunden, der aus zufälligen Modulen besteht, die aneinander gelegt werden
    5. Wenn für jeden Helden die passende Ausrüstung entdeckt wurde, beginnt der Diebstahl -> nun gibt es keine Möglichkeit mehr die Uhr zurückzudrehen. Wenn die Helden entkommen sind, haben sie gewonnen
    6. Klingt doch ganz einfach, ja wäre es auch wenn da nicht die Regel wäre: es darf nicht miteinander gesprochen werden! Nur mit einem "du bist dran" Männchen kann man per "stummen Impuls" einem Mitspieler mitteilen, dass er eine Figur bewegen sollte (welche muss freilich erst selbst entdecken), indem die Figur stumm vor ihm aufgestellt wird. Bei uns hat der Tisch sehr unter diesem Männchen gelitten, da viel Frust bei einem entstehen kann, wenn der andere scheinbar blind seine Aufgaben nicht sieht (man selbst überzieht dafür bestimmt bei einem anderen Helden die Möglichkeit zur Aktion)

    Positiv
    - innovativer Ansatz, einfach mal was anderes, interessante Spielerfahrung
    - Ruhe, ein Wert den man nicht unterschätzen sollte ;)
    - einfacher Einstieg, da neue und komplexere Regeln nach und nach eingeführt werden
    - kurzweilig, eine Mission meist um die 10 Minuten

    Negativ:
    - viel Stress am Tisch
    - kann zu kognitiven Überforderungen führen
    - der Tisch kann unter dem "Du bist dran" Männchen leiden
    - bei acht Personen wird es sehr eng um den Tisch

    Magic Maze ist ein frisches und und innovative Spiel. Das Material ist liebevoll gestaltet und für den Preis ansprechend. Das stumme Spielen ist eine interessante Erfahrung, die ich vor allem erfahrnen Brettspieler mal ans Herz lege. Die Schwäche anderer kooperativer Spiele, das jede Zug zäh bis zur Perfektion ausdiskutiert wird, ist hier nicht möglich. In unserer Gruppe hat es zu viel Spaß aber auch teilweise dicker Luft in der Gruppe geführt. Wir haben aber auch den Fehler gemacht, es erst gegen 1 Uhr nachts nach mehreren Stunden Pandemie auf den Tisch zu bringen. Bei dem Spiel sollte man möglichst mit frischen Kopf ran gehen. Ansonsten ist Frust vorprogrammiert, denn man merkt schnell, wie überfordert man auch nur bei vier Spielfiguren sein kann.
    Matthias hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Christian E. schrieb am 28.12.2017:
    Magic Maze ist kein Spiel für jeden. Mein Sohn und ich sind total begeistert.einige unserer Mitspieler stören sich aber auch sehr daran, dass man nicht miteinander reden darf. Ich empfinde das Spiel trotzdem als durchaus kommunikativ. Mit den zusätzlichen Plättchen kommt sogar ein klein wenig "Legacy-Feeling" auf. Immer gerne!
    Christian hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian W. schrieb am 24.12.2017:
    Kurzweiliges Spiel (maximal 15 min) mit hohem Wiederspielreiz.
    Eine Heldengruppe erkundet ein Kaufhaus, um sich Ausrüstung "anzueignen" und danach möglichst schnell wieder daraus zu verschwinden.
    Klingt einfach allerdings gibt es einen Kniff: Man steuert nicht einzelne Figuren, sondern alle. Dafür aber z.B. nur in eine bestimmte Richtung. Also ist aufpassen angesagt. Und Absprachen sind natürlich weitestgehend untersagt. Aber im Notfall gibt's einen "Wutpöppel", um eine "Schnarchnase" darauf aufmerksam zu machen, dass sie etwas machen sollte - was muss sie aber selbst raus finden. Dazu kommt dann noch der Zeitrdruck.

    Klare Empfehlung, das Spiel macht Riesen-Spaß. Weiteres kalres Plus ist, dass bis zu 8 Spieler teilnehmen können. Und hier gilt auch. Je mehr desto besser, weil chaotischer.
    Sebastian hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Kaisa R. schrieb am 16.07.2017:
    Das Spielprinzip ist an sich nicht neu- neue Räume aufdecken und innerhalb einer bestimmten Zeit gemeinsam das Ziel erreichen- das hat z.B. auch schon "Escape- Der Fluch des Tempels" vorgemacht.

    Neu ist aber, dass jeder Spieler nur eine bestimmte Bewegungsrichtung zur Verfügung hat (Spieler A darf die Figuren nur nach links bewegen, Spieler B darf nur nach oben laufen, usw.) und dass man nicht kommunizieren darf (außer wenn man auf einem bestimmten Feld steht; ansonsten darf man die Mitspieler anstarren oder jemandem den "tu-was"- Pöppel vor die Nase setzen).

    Alle Spieler bewegen alle 4 Pöppel gleichzeitig, gemeinsam und ohne zu Reden. Man muss also den Überblick darüber haben, wo welche Figur hinbewegt werden soll, was sich die Mitspieler bei ihren Bewegungen gedacht haben und wie viel Zeit einem noch bleibt. Außerdem muss man sich auch noch merken, welche Bewegung man selber ausführen darf- denn die Bewegungskärtchen werden ab einem bestimmten Szenario beim drehen der Sanduhr weitergegeben.

    Das Spiel ist kurz (3 min dauert ein Durchgang), sehr hektisch und nichts für Grübler. Ich selber habe öfters einen "Brett vor´m Kopf", weil ich nicht direkt sehe, wo welche Figur hinbewegt werden muss und im Spiel zu zweit hat jeder Spieler 2-3 Bewegungen, die er ausführen muss. Trotz Stress macht mir das Spiel Spaß, auch wenn ich nicht allzuviele Runden hintereinander spielen möchte, weil mir der Kopf dann raucht.

    Die witzigen Illustrationen gehen leider während des Spiels unter, was eigentlich schade ist.

    Die Thematik ist vielleicht seltsam- aber wer sagt denn, dass Zwerg & Co. nur in mittelalterlichen Gefielden unterwegs sein dürfen? :-)
    Kaisa hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas S. schrieb am 04.07.2018:
    Nach langer Zeit konnten wir nun endlich einmal Magic Maze selber testen. Wir waren zu sechst. Das Spiel ist schnell erklärt und jeder versteht innerhalb kürzester Zeit was er eigentlich machen muss. Die Regeln sind nicht kompliziert und viele haben das Spiel ja schon ausführlich beschrieben.

    Grundsätzlich macht das Spiel Spaß aber.... leider nur für kurze Zeit. Denn die Hektik und das ständige genaue Beobachten des Spielverlaufs ist sehr anstrengend und geht auf die Konzentration. Für eine lockere Spielrunde von knapp 30 Minuten geeignet. Danach hatte unsere Spielgruppe keine Lust mehr auf das Game.

    Das ging dann sogar soweit, das das Game ein zweites Mal nicht mehr auf den Tisch kam. Alle haben sich nur zu ungern daran erinnert, wie fertig sie nach dem ersten Mal spielen waren.

    Das Spiel ist an sich wirklich spaßig, aber nur für kurze Spielrunden geeignet. Das sollte man vorher unbedingt wissen. Und eine gewisse Frustresistenz sollte jeder Spieler mitbringen.
    Thomas hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
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    • Uwe S.
      Uwe S.: Einen kompletten Abend würde ich das Spiel auch nicht spielen, aber zum Ausklang ein paar Level immer wieder gerne
      04.07.2018-15:32:28
  • Kai M. schrieb am 04.05.2018:
    „Wir werden alles bezahlen, das verspreche ich! Aber was sollen wir denn bitte anderes tun? Nach dem Desaster in den Goblinhöhlen habe ich keine einzige Münze mehr, meine Ausrüstung ist hinüber und sogar meinen Lendenschurz musste ich schon flicken, damit mich die Wachen auf dem Marktplatz nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses einsperren. Es wird ganz leicht. Wir gehen rein und suchen uns einen guten Startpunkt. Auf mein Zeichen legen wir los und verteilen uns unauffällig auf Erkundungstour. Haben wir alles gefunden, schlagen wir zu und verschwinden aus dem Laden. Die Wachen werden hinter uns her sein, also haben wir nur eine Chance: Jeder nimmt einen anderen Ausgang. So müssen sie ihre Kräfte zu teilen. Moment mal … sind das da hinten nicht Brad Pitt, George Clooney und Matt Damon?“


    von Kai Melhorn zuerst erschienen auf www.ringbote.de

    So oder so ähnlich könnte sich eine Ansprache angehört haben, die kurz vor Beginn eines Spiels „Magic Maze“ gehalten wurde. Die leider extrem erfolglosen und total abgebrannten Helden dieses Spiels sind glücklose Glücksritter, die von ihrem letzten Abenteuer weder als gefeierte Superstars, noch als reiche Drachenbezwinger wiederkehrten. Im Gegensatz zu unzähligen Heldengruppen, die in Rollenspielen am Tisch und am PC Abenteuer erleben, gab es beim letzten Mal kein Happy End für die vier, die man getrost als Standard-Heldentrupp bezeichnen kann. Ein Barbar, ein Zauberer, ein Elf und ein Zwerg gehen in ein Einkaufszentrum und müssen sich ihre Ausrüstung klauen, damit sie überhaupt nochmal auf ein Abenteuer gehen können. Der in der Einleitung unterstellte Heldenmut mit der Absicht, die Ausrüstung zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu bezahlen, liegt zwar im Bereich des Möglichen, die Regeln geben hierüber aber keine Auskunft.

    Das Material

    Das Spiel kommt in einem leicht überdimensionierten Karton und dieser beinhaltet 23 Plättchen mit den Teilen des Einkaufszentrums aus dickem Karton. Zudem gibt es Aktionsplättchen aus dem gleichen Material, eine Sanduhr, vier Spielfiguren und ein paar Marker sind auch noch enthalten. Für Farbenblinde gibt es noch ein paar Aufkleber für die Figuren. Dabei stellt sich mir die Frage, wie man weiß, wohin die Aufkleber gehören, wenn man diese doch benötigt, um die Figuren auseinanderhalten zu können. Für den Farbenblinden mag das egal sein, aber die Chancen stehen ja gut, dass man mit farbsehenden Freunden auch mal eine Partie spielen möchte. Das könnte dann zu einiger Verwirrung führen.

    Nun bin ich nicht farbenblind und kenne auch niemanden, also weiß ich nicht, ob das wirklich ein Problem darstellt. Sollte das allerdings so sein, wäre ich ganz schön angefressen. Schließlich müsste ich dann mit der ersten Solopartie warten, bis sich jemand gefunden hat, der mir beim Zusammenbau hilft. In Summe ist aber alles sehr stabil und vor allem angemessen dimensioniert, es gibt also nur wenig auszusetzen.

    Die Teile des Labyrinths ließen sich nicht optimal auspöppeln und von der Rückseite zweier Plättchen ist ein wenig Papier abgerissen. Meine Befürchtung war, dass man im Spiel dadurch einen Vorteil haben könnte. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass in der Realität wahrlich keine Zeit ist, um auf solche Details zu achten. Als letzter kleiner Kritikpunkt am Spielmaterial: Die Aufkleber lassen sich mittelmäßig gut auf die Figuren kleben, halten aber gut.

    Das Spiel

    Über eines sollte man sich bei diesem Spiel im Klaren sein: Als Tüftler und Denker kann man kaum einen Blumentopf gewinnen. Hier zählt es nur, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen, und Zeit hat man nicht besonders viel. Tatsächlich dauert eine Partie dieses Echtzeitspiels zwischen drei und 15 Minuten. In dieser Zeit müssen die vier Charaktere mehrere Aufgaben erfüllen, die gemeinsam auf dem Startfeld loslegen. Die anderen Teile des Einkaufszentrums werden gemischt, liegen zunächst verdeckt auf einem Stapel und warten darauf eingesetzt zu werden. Bei der Erkundung des Einkaufszentrums werden die Plättchen nach und nach aufgedeckt und an die Karte angefügt.

    Es gilt sowohl die Objekte (Shops) der Begierde zu finden, als auch die Ausgänge zu entdecken. Hat man alles, was für einen erfolgreichen Abschluss notwendig ist, erkundet, müssen sich die Helden zu dem jeweiligen Laden begeben, den es auszurauben gilt. Sind alle auf Position, wird zugeschlagen und anschließend die Beine in die Hand genommen, um das Einkaufszentrum so schnell wie möglich zu verlassen.

    Das klingt gar nicht so schwer, sollte man jetzt meinen. Irgendwie ist es das auch nicht, aber auf der anderen Seite hat das Spiel seine ganz eigenen Möglichkeiten, den Spielern ein Bein zu stellen. Denn anders als bei anderen Spielen, übernimmt nicht jede Person einen Charakter. Vielmehr werden alle Charaktere von allen Spielern gleichzeitig gesteuert. Dummerweise darf aber jeder nur bestimmte Aktionen durchführen. Zum Beispiel darf jeder Spieler die Figuren nur in eine der vier Himmelsrichtungen bewegen. Ein Spieler, der eine Bewegung durchgeführt hat, kann seinen Zug also nicht selbst rückgängig machen. Das an sich ist schon ungewohnt, aber damit nicht genug. Unterhaltungen sind nämlich streng verboten. Nur in Ausnahmesituationen darf man sich für kurze Zeit über die gemeinsamen Pläne austauschen. Den Rest der Zeit muss man sich darauf verlassen, dass man sich stumm versteht und erahnen kann, was die anderen Spieler planen. Auch Gesten und andere Möglichkeiten des Austausches sind dabei verboten.

    Es gibt nur eine Möglichkeit sich bemerkbar zu machen. Mit dem Tu-Was-Stein, einer großen Spielfigur in Feuerwehrrot, kann man einem Mitspieler zu verstehen geben, dass dringend gehandelt werden muss. Es bleibt dabei einzig das Problem nicht mitteilen zu können, was man sich denn eigentlich für eine Aktion vorstellt. Hier kann es gut und gerne passieren, dass der Spieler ja gerne handeln würde, ihm aber überhaupt nicht klar ist, welcher Plan gerade verfolgt wird. Wie man sich durchaus vorstellen kann, führen zwar nicht alle, aber doch zumindest mehrere Wege ans Ziel. So entstehen dann skurrile Situationen, wo die Zeit abläuft, alle extrem unter Strom stehen und trotzdem niemand einen Zug macht, weil alle ratlos auf den Plan oder einen anderen Spieler starren.

    Aber eins nach dem anderen, denn das war noch längst nicht alles. Drei Minuten haben die Spieler, dann ist der Raubzug auch schon, mit Sicherheit nicht erfolgreich, beendet. Das kann nur verhindert werden, wenn die Gruppe vorher ein Feld mit einer Sanduhr findet und betritt. Genau in diesem Moment muss die Sanduhr umgedreht werden, egal welchen Stand sie hat. Das führt zum Zwang vorsichtig mit den Feldern umzugehen, denn zu viel Ungeduld führt zu weniger Zeit, bis wieder der Druck steigt und ein entsprechendes Feld aufgesucht werden muss. Genau in diesem Moment dürfen die Spieler sich kurz über die nächsten Schritte austauschen, aber nur so lange, bis der nächste Spieler wieder eine Aktion durchführt. Also ist man auch hier wieder gezwungen, sich zu beeilen und übermäßige Strategiediskussionen zu vermeiden. Schließlich braucht man auch noch Zeit, das Besprochene in die Tat umzusetzen. Da die Verwirrung ja noch nicht groß genug ist, werden zu diesem Zeitpunkt auch noch die Aktionsplättchen getauscht. Hat man sich in den drei Minuten gerade daran gewöhnt, was man zu tun hat und hat, sich gerade ein klein wenig aufeinander eingespielt, bringt das alles wieder durcheinander.

    Hat man trotz aller Widrigkeiten die begehrten Waffen klauen können und sind alle Charaktere durch ihren Ausgang geflüchtet bevor die Wachen sie erwischen (die Sanduhr abgelaufen ist), haben die Spieler das Spiel gewonnen.

    Klingt einfach, oder?

    Die Regeln

    Normalerweise widme ich diesem Teil eines Spiels nur wenig Aufmerksamkeit, aber in diesem Falle lohnt es sich, genauer darauf einzugehen. Grundsätzlich sind die Regeln kurz und knackig. Gerade, wenn man das Spiel zum ersten mal spielt oder Neulinge dabei hat, dauert die Erklärung nicht viel länger, als die erste Partie. Dabei wurden die Regeln mit einem Tutorial versehen. Man lernt also mit jeder Partie wieder ein kleines Stück der Regeln hinzu, bis man schließlich alle Feinheiten verinnerlicht hat.

    Dabei würde ich grundsätzlich auch empfehlen, immer wieder mit vereinfachten Regeln anzufangen, wenn ein Neuling dabei ist. Durch den Zeitdruck und das Redeverbot entstehen sonst frustige Momente, die eine Menge Spaß kosten können.

    Hat man schließlich alle Regeln verinnerlicht, kann man den Schwierigkeitsgrad durch Hinzunahme weiterer Plättchen selbst bestimmen und zusätzlich auch noch versuchen, schneller durch Abenteuer zu kommen. Hierbei ist das stillschweigende Verständnis wichtig, dass durchaus trainiert werden kann. Es besteht also eine gute Möglichkeit, als Gruppe immer besser zu werden.

    Bis man sich bis zu einem gewissen Level eingespielt hat, kann man schon durchaus einige sehr lustige Stunden mit dem Spiel verbracht haben. Aber um die Langzeitmotivation zu erhöhen, hat der Autor noch einige Szenarien hinzugefügt. Dabei hat jedes Szenario eine simple Sonderregel, die den Spielern zusätzliche Schwierigkeiten verursacht und jeweils wieder in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden kann. Alle Szenarien in der schwersten Stufe zu packen, dürfte auch Vielspieler vor einige Herausforderungen stellen. Es reicht hier halt nicht, die Spielfähigkeiten jedes einzelnen Spielers zu optimieren, es kommt vielmehr darauf an, dieselben Dinge zu sehen, den gleich Plan zu verfolgen und früh zu bemerken, wenn sich die Aktionen gegenseitig widersprechen. Schließlich muss dann auch noch eine Möglichkeit gefunden werden, den Widerspruch ohne Einsatz von Sprache aufzulösen, oder aber im richtigen Moment einen Zug zu machen, der einen kurzen verbalen Austausch ermöglicht.

    Pros

    Das Spiel ist sehr leicht zugänglich, schnell erklärt und schnell gespielt. Also optimal für eine Gruppe mit weniger erfahrenen Spielern. Man wird langsam eingeführt und versteht es immer besser, sich die Denkweise seiner Mitstreiter zu eigen zu machen. Auf diesem Weg wird es eine Menge lustiger Situationen und viele graue Haare geben.

    Nicht zu vergessen sind die toll aufgebauten Regeln, der super stressige Solomodus (endlich mal ein Spiel, dass einen Solospieler so richtig ins Schwitzen bringt), die Wiederspielfähigkeit, das sich das Spiel mit jeder Gruppe und mit unterschiedlichen Spielerzahlen komplett anders anfühlt und die Möglichkeit, es mit bis zu 8 Spielern (9 in einem Spezialszenario) zu spielen. Es gibt hier also viel zu loben.

    Cons

    Das Spiel ist nichts für ausgeprägte Alpha-Spieler. Diese werden ihre Ohnmacht verfluchen, da der optimale Weg doch so offensichtlich ist, die anderen Spieler aber aus irgendeinem Grund nicht in der Lage sind, diesen zu sehen. Auch kann es hier und da mal frustige Momente geben, bei denen man partout keine Ahnung hat, was gerade von einem erwartet wird. Wenn man sich diese zu sehr zu eigen macht, wird man auf Dauer keinen Spaß an dem Spiel haben.

    Manchmal ist es ein Bürde zu schweigen, und nicht aus allen Spielsituationen kommt man mit einem guten Gefühl heraus. Auch wenn das Spiel noch so viel Spaß macht und mich selbst motiviert, immer weiter zu spielen und vor allem in der Gruppe immer besser zu werden, muss man damit umgehen können. Nicht alle werden sich auf diese Weise motivieren lassen und nicht alle werden mit diesen frustrierenden Momenten so gut umgehen können.

    Fazit: Ich finde das Spiel genial. Es ist innovativ, kurz(-weilig), frisch, schnell, lustig, herausfordernd und in der Theorie für alle Spielertypen ansprechend. Ob man damit umgehen kann, bei einem so intensiven Spiel über weite Strecken zu schweigen, hängt von einem selbst ab. Nach meiner Einschätzung ist das Spiel nicht für jedermann geeignet. Und sollte jemand das Spiel nicht mögen, sollte man ihn oder sie auch nicht dazu überreden. Ebenfalls kontrovers diskutiert wird das Setting dieses Spiels. Während ich mich über die Kombination aus gescheiterter Fantasyheldentruppe und Einkaufszentrum totlachen könnte, sind andere davon gar nicht angetan. Aber hier hat der Autor genau den selbstironischen Unterton getroffen, über den aus meiner Sicht zumindest jeder Rollenspieler lachen können sollte. An dieser Stelle kann ich nur hoffen, dass das Erstlingswerk von dem Autor Kasper Lapp nicht die letzte Fundgrube mit guten Ideen ist, die er uns präsentieren kann.
    Kai hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 09.07.2017:

    1. Einstiegslevel: 07/10
    2. Maximale Spieldauer: 30 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 30%
    4. Variabler Spielablauf: 70%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 10/40/50
    6. Grafik+Spielmaterial: 70%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 55%

    Magic Maze hat eine wirklich witzige Spielidee. Alle versuchen gleichzeitig die Helden durchs Kaufhaus zu lotsen. Mir persönlich hat das Spiel aber keinen Spaß gemacht. Ein kooperatives Spiel auf Zeit kann nämlich ganz schön stressig sein. Und das Thema finde ich zum Davonlaufen: Zwerg sucht Axt im Kaufhaus - was soll das? Je nach Spielertyp kann das Spiel aber sicherlich auch riesigen Spaß machen, so dass ich dazu rate, es vor einem möglichen Kauf mal selbst auszuprobieren. Ich werde es mir jedoch definitiv nicht kaufen.
    Torsten hat Magic Maze klassifiziert. (ansehen)

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