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Eine eigene Bewertung für Loony Quest schreiben.
  • Pascal V. schrieb am 01.04.2015:
    Originelles Zeichenspiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren von Laurent Escoffier und David Franck.

    Die Spieler müssen Pfade zu vorgegebenen Bedingungen zeichnen, der Haken, sie zeichnen diese auf eine transparente Folie nach Gutdünken und einer Portion Augenmaß, denn das Vorbild darf nur angeschaut werden. Dabei müssen Hindernisse umgangen und Bonuspunkte erreicht werden, ganz zu schweigen von der eigentlichen Aufgabe fehlerlos von A nach B zu gelangen^^.


    Spielvorbereitung:
    Der Unterkarton dient als "Spielkonsole" (mit Auflagefläche) und wird in die Tischmitte gestellt. Er bietet neben der Ablagefläche für die Weltenkarten auch eine Punkteleiste am oberen Rand ringsherum, an welcher die Spieler ihre Punktestäbchen einsetzen, um den aktuellen Stand anzuzeigen.
    Die Bonus- und Strafplättchen werden gut gemischt und als verdeckte Stapel bereitgelegt, die Sanduhr wird für alle gut sichtbar neben die Konsole gestellt.

    Die Spieler erhalten allesamt eine Unterlage (mit der weißen Seite nach oben auslegen), einen Stift (mit Schwämmchen), eine Folie ("Bildschirm"; wird auf die Unterlage gelegt), ein Charakterplättchen nach Wahl, nebst passendem Punktestäbchen.
    Die Spieler entscheiden sich dann noch für eine der 7 Welten und nehmen sich die 3 (beidseitig bedruckten) Levelkarten hiervon und den 1. Level legen sie auf die Spielkonsole.


    Spielziel:
    Die meisten Punkte zu erhalten!


    Spielablauf:
    Die Spieler agieren immer alle gleichzeitig.
    Auf Kommando wird die Sanduhr (30sek.) umgedreht und alle fangen an zu zeichnen. Sobald die Uhr abgelaufen ist, oder wenn alle fertig sind, wird ausgewertet und danach folgt der nächste Level.

    Das Ziel jeder Runde ist es, den vorgegebenen Level zu schaffen. Dies wird hier durch das Einzeichnen von Wegen und/oder dem Einkreisen oder Markieren von Objekten erledigt.
    Ein Level wird durch die Landschaft mit diversen Hindernissen auf der aktuellen Weltenkarte dargestellt.
    Auf der Weltenkarte ist zudem unten immer zu erkennen, wie die Aufgabe lautet und welche evtl. Boni und Strafen es gibt.
    Um also den Level zu meistern, wird die Aufgabe geprüft und dieser entsprechend auf der (eigenen^^) Folie gezeichnet. In der Regel geht es darum, von A nach B zu gelangen und unterwegs Hindernissen auszuweichen, die Minuspunkte bedeuten bzw. Boni in Form von z.B. Sternen einzusammeln - heisst, diese beim Zeichnen zu berühren.

    Die auf der "Konsole" ausliegende Weltenkarte wird also betrachtet und bei Zeichenstart so gut es geht nach Augenmaß, Einschätzung oder Erinnerung - je nach dem, ob der Spieler aus dem Kopf nachzeichnet oder den Stift blind führt, während er die Welt anschaut^^ - eine z.B. durchgehende Linie vom Start zum Ziel gezeichnet, wenn dies die Aufgabe vorgibt.

    Die Aufgaben können lauten:

    - Von A nach B eine durchgehende Linie zeichnen, um so die beiden Objekte zu verbinden.
    - Von A beginnend diverse Ziele durchlaufen (eine Linie, die "alles" berührt) und irgendwo endet.
    - Eine Anzahl X Objekte einschliessen (einkreisen, wobei die Form schliesslich egal ist).
    - Eine Anzahl X Objekte markieren (dort einen Punkt setzen).

    Bei all dem muss darauf geachtet werden, dass die vorgegebenen Strafbedingungen, die sich seitlich der Aufgabensymbole - und manchmal genauer betrachtet werden müssen, um sie genau zu entziffern - finden, möglichst NICHT erfüllt werden^^. Meist kommt es darauf an bestimmte Hindernisse beim Zeichnen nicht zu berühren, da es sonst Minuspunkte hagelt.
    Umgekehrt sollte natürlich versucht werden, Bonuspunkte einzusammeln (entsprechendes Objekt "berühren"). Da gibt es in späteren Welten auch so spannende Dinge wie Käfige, in denen Punkte eingesperrt sind und um an diese heranzukommen, muss zuvor ein Schlüssel "berührt" werden. Oder die Schalter, um Lasersperren zu deaktivieren, u.a. :)!

    Eine einfache Aufgabe sähe also ungefähr so aus, dass man am gedachten Start den Stift ansetzt und diesen dann in hübschen Schlängellinien bis zum Ziel führt und dabei eben geschickt Hindernisse umgeht und Extras einsammelt.

    Ist die Zeit abgelaufen, müssen alle ihren Stift zur Seite legen und beginnend mit dem ältesten Spieler (später mit demjenigen, der die meisten Punkte hat) bringen die Spieler ihre Folie auf der Konsole an und nun können alle ersehen, ob der gezeichnete Weg auch wirklich passt.

    Dazu muss der Weg im(!) Startobjekt beginnen (nicht daneben^^) und im(!) Ziel enden, so denn es ein vorgebenes Ziel gab. Die Linie/n dürfen dabei keine Hindernisse berühren und tun sie es doch, erhält der Spieler entsprechend den Bedingungen X Minuspunkte. "Berührte" Boni werden gleich mit gutgeschrieben/gegengerechnet.
    Wurde die Aufgabe an sich aber gelöst (z.B. A mit B verbinden), gibt es hierfür die Punkte zur gestellten Aufgabe, von denen werden evtl. Mali abgezogen bzw. Boni aufgerechnet. Weniger als "0" Punkte kann ein Spieler aber nicht erhalten, d.h. sein Wertungsstäbchen bleibt dort stecken, wo es gerade ist - das eingesetzte Inlay im Unterkarton zeigt übrigens durch Kerben auch die Punkte an, falls jemand zu groß ist, um die Werte am Rand gut sehen zu können.
    Dies erledigen nun alle Spieler nach und nach, um ihre Punkte zu erhalten (oder auch nicht^^), bevor der nächste Level angegangen wird.

    Sollte eine Zeichnung nicht den Regeln entsprechen, wird sie gar nicht erst zur Wertung zugelassen, also nicht auf die Konsole zur Kontrolle gelegt!
    Dazu gehören Zeichnungen, bei denen sich Linien kreuzen oder in verschiedene Pfade spalten, genauso wie Wege, an denen man erkennt, dass der Stift mehrmals erneut angesetzt wurde.

    Bei den Mali sei noch erwähnt, dass diese immer Strafplättchen einbringen und diese wiederum erschweren das nächste Zeichnen teils enorm. So gibt es den "Krampf", welcher dem betroffen Spieler befiehlt nur mit anhaltend durchgestrecktem Arm zeichnen zu dürfen oder den "Wirbel", bei dem die Unterlage auf die bunte Seite gedreht werden muss und so das Orientieren doch sehr erschwert.
    Bei den Boni gibt es nicht nur Punkte einzuheimsen, sondern auch Bonusplättchen, die z.B. die erhaltenen Punkte erhöhen können oder den Mitspielern eins auswischen. Da gibt es z.B. den "Moskito", der den gewählten Mitspieler zwingt das Plättchen auf seinem Stift zu balancieren, während er zeichnet^^.

    Die neue Runde beginnt, wenn alle bereit sind und die neue Welt auf die Konsole gelegt wurde, dabei wird jeder neue Level immer um 90° gedreht, so dass sich die Draufsicht für alle Spieler immer ändert - und somit zeichnet auch jeder für sich immer einen komplett anderen, eigenen Weg, der eben nur aus seiner Sicht funktioniert.


    Spielende:
    Das Spiel endet, nach Beendigung der kompletten Welt, die die Spieler zuvor ausgesucht haben, heisst, alle Level dieser Welt müssen durchgespielt worden sein. Die Spieler können sich natürlich entscheiden, eine zuvor festgelegte Zahl von Welten durchzuspielen.
    Der Spieler, der die höchste Punktzahl auf der Leiste erreicht hat, gewinnt das Spiel.


    Varianten:
    Arcade-Modus; vor Beginn jeden Levels wird das oberste Strafplättchen aufgedeckt und dessen Auswirkung beginnt sofort und gilt (zusätzlich) für alle Spieler! Hat ein Spieler dasselbe Plättchen schon (zur Strafe) vor sich liegen, legt er dieses direkt unter den Strafplättchenstapel.

    Elfen-Bonuslevel; in manchen Level-Welten sind kleine Elfen zu sehen, wenn ein Spieler diese bei seiner Zeichnung berührt, darf er (und nur er!) einen geheimen Bonus-Level (s. die Extra-Levelwelten) sofort betreten und durchführen, bevor der nächste Spieler seine Auswertung dieser Runde vornimmt.
    Dazu wählt er eine Seite der Levelkarte und legt sein Charakterplättchen auf den Startplatz unten. Nun schnippt er das Plättchen über die Karte und wenn es auch nur zum Teil auf der "Welt" liegenbleibt, erhält er Punkte entsprechend dem Bereich, auf dem das Plättchen liegenblieb.
    Bei der "Menschenfressenden Mauer" liest man die Punkte auf dem Mauerstück mit dem höchsten Wert ab - wird eine fleischfressende Pflanze berührt, gibt es keine Punkte.
    Am "Sandstrand" werden die Werte der Töpfe addiert, die das Plättchen berührt.


    Fazit:
    Diese Videospiel-nachempfunde Spielwelt ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber auch rein objektiv muss man zugeben, dass die Grafiken allerliebst und sehr detailliert sind. Der optische Gesamteindruck macht so einiges her und qualitativ stimmt auch alles - schön wäre die Möglichkeit Stifte (samt Schwamm) und Folien nachbestellen zu können, denn nach vielen(!!) Spielen nimmt deren Wertigkeit zwangsläufig ab. So hat ein Kind in einer Testrunde mit dem Filzer sehr fest aufgedrückt und da blieben später, trotz Säuberns, leichte Schlieren zurück. Nach 50 Spielen könnte man dann meinen, dass man keine transparente Folie mehr vorliegen hat.

    Spätestens die Spielmechanik aber sollte jedem Spielebegeisterten ein Lächeln abfordern, denn die Vielfalt der Herausforderungen mit den 42 inkludierten Level-Welten, bietet nicht nur reichlich Abwechslung, sondern vor allem auch erfrischend Neues.
    Zeichenspiele mit Reaktions-/Zeitelementen gibt es schon einige am Markt, aber ein solches noch nicht und mei, macht das einen Spaß!

    Ein Spiel, das komplett ohne direkte Interaktion auskommt und dennoch den Wettstreit zwischen den Spieler so kommunikativ fördert, gibt es selten. Denn jede Zeichnung wird natürlich genauestens auf der Konsole untersucht und beäugt und nötigenfalls diskutiert :) und oftmals wird dabei festgestellt, wieviele verschiedene Lösungsmöglichkeiten es gibt, so dass auch das erneute Spielen eines Levels Sinn und Spaß macht.

    Die Idee den Weg eines unsichtbaren Helden in einem Videospiellevel nachzuzeichnen und dabei evtl. noch diverse Effekte auszulösen ist genial und herrlich simpel umgesetzt, denn Folie und Stift sind die einzig nötigen Werkzeuge. Und niemand muss ein Experte im Zeichnen sein, eine Linie oder Punkte schafft jeder *G*.

    In den, verschiedentlich besetzten, Testrunden kam sehr viel Freude und Erstaunen auf und es wurden immer mehrere Welten durchgespielt, alleine um schon zu schauen, was da als Nächstes kommt^^.
    Man darf also auch sehr gespannt sein, was es an, zwangsläufig zu erwartenden, Erweiterungen geben wird, um neue Welten und Puzzle einzubringen - und vllt. auch Ersatzmaterial^^.
    So ergab es sich i.d.R., dass mindestens 2 Stunden gespielt wurden - eine Welt ist aber deutlich unter 20min. zu bewältigen.

    Einziges Manko für den Spieleinsteiger ist das Regelheft, denn dieses ist unseres Erachtens nach, falsch herum aufgebaut. Viele Fragezeichen in den Gesichtern der Tester konnten erst mit den letzten Seiten der Anleitung geklärt werden. Wer "LQ" aber einmal gespielt, kann es ruckzuck allen anderen erklären.

    Rundum bleibt nur zu schliessen, dass hier ein geniales Spiel vorliegt, das in Gestaltung und Spielwitz vieles zur Zeit in den Schatten stellt und unbedingt in jede Sammlung gehören sollte!




    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Asmodee (Libellud)
    - BGG-Eintrag: https://www.boardgamegeek.com/boardgame ... oony-quest
    - HP: http://en.libellud.com/games/loony-quest
    - Anleitung: deutsch
    - Material: sprachneutral
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=10921
    - Online-Variante: -
    Pascal hat Loony Quest klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 27.06.2015:
    Ziel des Spiels
    Arkadia sucht einen Nachfolger für den alternden König Fedoor. Daher wurde zu einem großen Wettstreit aufgerufen. Der Sieger dieses Wettkampfes solle der neue König werden und den Thron erben. Die wagemutigsten Helden aller Länder reisen an, um sich durch die sieben Welten voller Wunder zu kämpfen. Dabei ist ihre Waffe nicht das Schwert, sondern nur ein Stift und ein leerer "Bildschirm", auf dem sie Level für Level ihre Züge planen, um die Aufgaben der Welten bestmöglich zu lösen. Je nach Level gibt es eine andere Hauptaufgabe und ein paar Zusatzmissionen. Wer diese innerhalb von 30 Sekunden am besten gelöst hat, erhält Erfahrungspunkte. Am Ende jeder Welt wartet auch noch ein Boss-Gegner auf die Helden. Und als wenn das noch nicht genug wäre, muss man sich auch noch der Gemeinheiten der Mitspieler erwehren. Wer nach dem Besiegen des Bosses die meisten Erfahrungspunkte hat, gewinnt das Spiel.

    Aufbau
    Die Schachtelunterseite wird in die Tischmitte gelegt. Dort legt man dann die Spieloberfläche hinein. Dann suchen sich die Spieler eine Welt aus, die sie spielen möchten und nehmen die 3 bzw. 2 beidseitig bedruckten Spielpläne dieser Welt und legen sie neben den Schachtelboden. Das erste Level wird auf die Spieloberfläche gelegt. Die Spieler suchen sich nun jeweils eine Spielfigur aus und nehmen den Runden-Marker an sich. Den länglichen Punktezähler legen sie in der ersten Runde mit den Punktezählern der anderen Spieler auf einen Haufen. Dabei sollte der Punktezähler des jüngsten Spielers ganz unten und der des ältesten Spielers ganz oben liegen. Jetzt nimmt sich jeder Spieler eine Zeichenunterlage, einen durchsichtigen "Bildschirm", auf dem gezeichnet wird und einen Stift. Den Bildschirm legt jeder Spieler auf die weiße Seite seiner Zeichenunterlage. Dann kommen noch die Bonus- und Strafplättchen auf den Tisch. Diese werden jeweils mit der Rückseite nach oben gut gemischt und zu zwei Stapeln geschichtet, die ebenso wie die Sanduhr neben die "Spielkonsole" (Schachtelboden) kommen.

    Dann geht es los.

    Spielablauf
    Die Spieler verkörpern Helden, die durch die Welten von Arkadia reisen, um Abenteuer (Quests) zu bestehen.
    Das erste Level wurde bereits auf die Spieloberfläche gelegt und diese schauen sich die Spieler jetzt genau an, bevor es losgeht.

    Das Zeichnen
    Was ist denn eigentlich bei einer Aufgabe zu tun?
    Das ist je nach Level immer unterschiedlich.
    Es gibt grundsätzlich vier Maltechniken, von denen pro Level immer eine, manchmal auch mehrmals, gefordert wird.

    Da gibt es:
    a) Eine durchgehende Linie vom angegebenen Startpunkt zum Endpunkt zeichnen.
    b) Eine Linie von einem angegebenen Startpunkt aus zeichnen, deren Ende man selber bestimmt.
    c) Objekte auf der Levelkarte umkreisen und einschließen.
    d) Objekte mit Punkten markieren.
    Zusätzlich gibt es noch die unterschiedlichsten Nebenaufgaben die, unabhängig von der Hauptaufgabe, gewertet werden.
    Das bedeutet, wenn ein Spieler die Hauptaufgabe nicht korrekt erledigt hat, bekommt er trotzdem noch Punkte für erfüllte Nebenaufgaben.
    Allerdings gibt es auch Minuspunkte, wenn man in seiner Zeichnung Sachen berührt, die man laut Levelbeschreibung nicht berühren darf.

    Das Problem an der Sache ist, man zeichnet die Lösung zu den Aufgaben auf seinem leeren Bildschirm.
    Man muss sich also die Aufgabe des Levels auf der Spieloberfläche anschauen und dann "blind" die Linie, die Punkte oder die Kreise auf seinem Bildschirm zeichnen.
    Wenn jeder Spieler fertig ist, oder die Sanduhr nach 30 Sekunden abgelaufen ist, wird jeder Bildschirm auf den Spielplan gelegt und geschaut, wie viele Aufgaben man erledigt hat.

    Die Regeln beim Zeichnen
    Beim Zeichnen gibt es ein paar Regeln, die von den Spielern beachtet werden müssen.
    a) Striche, Punkte, Kreise und Linien dürfen sich nie berühren, sonst ist die komplette Zeichnung ungültig und es gibt keine Punkte.
    b) Während man zeichnet, darf man bereits Gezeichnetes auch wieder wegradieren und neu zeichnen, solange die Sanduhr noch läuft.
    c) Man darf die vorgegebene Menge an Linien, Punkten und Kreisen nicht überschreiten, sonst ist die ganze Zeichnung ungültig.

    Der Ablauf eines Levels
    Ein Level läuft wie folgt ab:

    1. Die Spieler können andere Spieler mit ihren Bonusplättchen Banane, Besenstiel und Moskito ärgern.
    2. Dann muss jeder Spieler seine Strafplättchen für diese Runde ablegen und alle beachten!
    3. Die Sanduhr wird umgedreht und die Spieler haben 30 Sekunden, um die Aufgaben des Levels zu erfüllen.
    4. Die Zeichnungen der Spieler werden ausgewertet.
    5. Das nächste Level wird vorbereitet oder wenn alle Level gespielt wurden, ist das Spiel zu Ende.

    1. Die Bonusplättchen
    Am Anfang des Spiels hat noch kein Spieler Bonusplättchen.
    Diese kann man sich aber in so manchem Level dadurch verdienen, dass man in seiner Zeichnung zusätzlich einen "Blitz" im Level berührt.
    Allerdings gibt es die Bonusplättchen nur, wenn ansonsten die Zeichnung gültig ist.
    Es gibt aber nicht nur Bonusplättchen mit denen man den Gegner ärgern kann, sondern auch zwei weitere Plättchen, die einem einen Vorteil bringen.
    Genutzte Bonusplättchen werden wieder in den Nachziehstapel gemischt.

    Die Plättchen sind:

    a) Banane
    Dieses Plättchen darf man einem Gegner so lange auf seine Zeichentafel werfen, bis sie auch darauf liegenbleibt.
    Das Plättchen muss dann während des folgenden Levels dort liegenbleiben und stört somit vielleicht beim Zeichnen.

    b) Moskito
    Der Spieler muss das Plättchen hinten auf den Stift legen und während er zeichnet dort balancieren.
    Fällt es runter, so muss er erst das Plättchen wieder auf den Stiftrücken legen, bevor er weiter zeichnen darf.

    c) Besenstiel
    Damit kann man ein eigenes Strafplättchen zu einem Mitspieler fegen, der es dann ausführen muss.

    d) Schild
    Mit dem Schild kann man sich gegen eine Falle auf dem Spielplan wehren.
    Droht der Verlust von Erfahrungspunkten, so kann man den Schild verwenden um den Schaden abzuhalten.

    e) XP+2
    Dieses Plättchen setzt man bei der Wertung ein, um zwei Felder auf der Wertungsleiste vorzurücken.

    2. Die Strafplättchen
    Strafplättchen bekommt man immer dann, wenn man mit seiner Zeichnung eine "Bombe" auf dem Spielplan berührt.
    Diese muss man dann beim nächsten Level abarbeiten. Hat man mehrere bekommen, so muss man sie alle gleichzeitig beachten.
    Die Strafen sind:

    a) Mit ausgestrecktem Arm zeichnen
    b) Den Stift nur mit Daumen und kleinem Finger halten
    c) Das nächste Bild auf der bunten Rückseite der Zeichenunterlage malen
    d) Mit der anderen Hand zeichnen
    e) Mit einem Auge geschlossen zeichnen.

    3. Die Aufgaben lösen
    Jetzt wird die Sanduhr umgedreht und alle Spieler beginnen die Lösung der Aufgaben auf ihren leeren Bildschirm zu zeichnen.
    Dabei zeichnet jeder Spieler aus der Richtung, in der er sitzt.
    Sie dürfen sich natürlich immer wieder den Spielplan anschauen, um den besten Pfad oder einfach nur die Missionsziele zu orten.
    Auch dürfen sie ihre Zeichnung korrigieren, solange die Sanduhr noch läuft.
    Es gibt immer eine Hauptmission, eine oder mehrere Nebenmissionen und Sachen, die Minuspunkte geben, wenn man sie berührt.
    Bei Boss-Gegnern gibt es sogar tödliche Sachen. Berührt man eine solche Sache, bekommt man für dieses Level keinerlei Punkte.

    Nach den 30 Sekunden müssen die Spieler aufhören zu zeichnen und dann wird gewertet.

    Beispiel
    Hier ein Beispiel anhand des Level-Fotos, das unten abgebildet ist:

    Hauptaufgabe
    Die Hauptaufgabe besteht darin, eine Linie von der gelben Fläche mit den drei Pfeilen zu der gelben Fläche mit der Ziellinie zu zeichnen.
    Wer das schafft, bekommt drei Erfahrungspunkte.

    Nebenaufgabe
    Die Nebenaufgabe ist es, die gelben Kreise zu berühren. Für jeden berührten Kreis gibt es einen Erfahrungspunkt.

    Rote Felder = Fallen
    Die roten Felder bei den Nebenaufgaben sind Fallen, die Minuspunkte bringen.
    Zwei Minuspunkte bekommt man für jede der drei Figuren, wenn man sie berührt.
    Einen weiteren Minuspunkt gibt es pro Stein, den man in seiner Zeichnung berührt.
    Mit einem Schildplättchen kann man eine solche Falle abwehren, aber eben nur eine!

    Zusatzplättchen
    In diesem Level kann man sich ein Bonusplättchen verdienen, wenn man den Blitz berührt, aber auch ein Strafplättchen, wenn man die Bombe berührt.

    Besonderheiten mancher Level
    a) Schlüssel und Käfige
    Möchte man einen Käfig öffnen um die darin enthaltenen Erfahrungspunkte zu bekommen, so muss man vorher den Schlüssel berührt haben.

    b) Schalter und Laser
    Um eine Barriere abzuschalten, muss man vorher den entsprechenden Schalter berührt haben.
    Ansonsten endet die Zeichnung an der Barriere, die man nicht durch den Schalter geöffnet hat.

    c) Elfen
    In manchem Level sind Elfen versteckt. Wer diese berührt, darf vor dem nächsten Level ein Bonuslevel spielen.
    Es gibt zwei Bonuslevel, von denen man sich eines aussuchen darf.
    Man legt sein Charakterplättchen auf die vorgegebene Stelle und schnippst dieses auf den Spielplan.
    Fliegt das Plättchen über den Spielplanrand, gibt es keine Erfahrungspunkte.
    Bleibt es aber auf dem Spielplan liegen, so kann man sich, je nachdem was das Plättchen berührt, ein paar Bonuserfahrungspunkte verdienen.

    4. Die Wertung
    In der ersten Runde darf der älteste Spieler mit der Wertung beginnen.
    Er legt seinen Bildschirm auf das Level und alle Spieler überprüfen gemeinsam, welche Aufgaben er geschafft hat.
    Diese Erfahrungspunkte werden zusammengezählt und davon mögliche Minuspunkte wieder abgezogen.
    Das Endergebnis zieht der Spieler mit seinem Punktemarker an der Schachtelunterseite vorwärts.
    Dort läuft nämlich außen herum eine Punkteleiste. Dann wird die Wertung für alle anderen Spieler durchgeführt.
    In Zukunft darf dann der Spieler als Erster werten, der die meisten Erfahrungspunkte hat.

    5. Das nächste Level
    Haben alle Spieler ihre Wertung durchgeführt, so wischen sie ihre Bildschirme wieder sauber.
    Dann wird das nächste Level auf die Spieloberfläche gelegt und zwar um 90° gedreht und dieses Level gespielt.

    Spielende
    Sobald der Boss einer Welt besiegt und gewertet wurde, dieser befindet sich immer im letzten Level, steht der Sieger und Thronfolger fest.

    Arcademodus
    Wer es ein bisschen heftiger will, der spielt den Arcademodus. Hier wird am Anfang eines Levels ein Strafplättchen aufgedeckt, mit dem alle Spieler das Spiel bestreiten müssen.
    Haben sie selber auch noch Strafplättchen, so müssen diese natürlich auch wieder zusätzlich mit beachtet werden.

    Kleines Fazit
    Loony Quest hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die Spielidee ist erfrischend neu und macht immer wieder Spaß. Natürlich hat man die 42 Level irgendwann durchgespielt, aber dadurch, dass man die Spielpläne immer um 90° dreht, muss man auch bei schon bekannten Level oft erst mal umdenken. Dadurch bleibt der Spielspaß lange erhalten und wer weiß, ob es nicht bald Zusatzlevel vom Hersteller oder von anderen Spielern gibt. Durch das gewählte Thema "Bildschirm, Quest und Level" wird der Eindruck vermittelt, ein Computerspiel als Brettspiel zu spielen. Hoffentlich werden dadurch auch mal wieder ein paar Kinder an den Spieltisch gebracht. Also bei meiner Tochter hat es jedenfalls funktioniert. Mit ihr habe ich die erste Welt gespielt und am nächsten Tag saß sie schon mit einem Freund am Tisch und hat weitere Level gemeistert, anstatt Skylanders zu spielen. Ein voller Erfolg :) Das Spielmaterial ist passend und wunderschön illustriert, das Leveldesign abwechslungsreich und die Bosskämpfe knackig.
    Ein wirklich tolles Spiel für die ganze Familie, bei dem man weder gut zeichnen, noch sich mit Computerspielen auskennen muss, um Spaß zu haben.
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    Die­ komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komp­lettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/392-loony-quest.html­
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    Michael hat Loony Quest klassifiziert. (ansehen)
  • Alexander S. schrieb am 30.07.2017:
    Mal was ganz anderes...erinnert ehr an ein Arcade Computerspiel. Wir malen uns auf abwaschbaren Folien durch verschiedene Level. Von einfach bis schwer ist alles dabei. Schönes spaßiges Spiel.
    Alexander hat Loony Quest klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten M. schrieb am 17.03.2015:
    Man fühlt sich gleich in ein Jump-n-Run Spiel aus den Neuzigern versetzt, nur die Grafik ist erheblich besser...
    Mit einem abwaschbaren Stift bewaffnet zeichnet jeder Spieler auf einer durchsichtigen Folie seinen Weg vom Start zum Ziel der jeweiligen Spielwelt und nebenher läuft unerbittlich die Sanduhr. Die Folie befindet sich dabei vor dem Spieler, der Bogen mit der Spielwelt in der Spielpackung. Es ist also ein gutes Augenmaß erforderlich um nicht an den Hindernissen hängen zu bleiben und dennoch alle Bonussternchen einzusammeln. Abwechslung gibt es wenn Symbole eingekreist oder Gegner mit einem gezielten Punkt getroffen werden müssen.

    Ein kurzweiliges Spiel das bei der Bewertung auch Spielraum für mitmachende Kinder lässt. Weitaus größerer Spaß als vor dem Bildschirm zu hängen.
    Torsten hat Loony Quest klassifiziert. (ansehen)
  • Florian M. schrieb am 27.07.2018:
    Loony Wuest ist ein schönes, unkompliziertes Spiel welches man gut zum Einstieg eines Brettspielabends spielen kann.
    Das Spielmaterial wirkt sehr hochwertig, lediglich die Folienstifte könnten bereits bei Lieferung ausgetrocknet sein. (Wären sie bei mir und auch im Netz liest man dieses des Öfteren)

    Loony Quest hat thematisch ein schönes Videospiel-Flair und ist auch grafisch sehr schick gemacht.

    Den einzigen Nachteil den ich beim Spielen gefunden habe ist die beigefügte Sanduhr um die Zeit zu stoppen. Wenn alle Spieler am zeichnen sind, achtet niemand auf diese Uhr weswegen auch niemand mitbekommt wenn die Zeit rum ist. Hier wäre eine „Eieruhr“ mit akustischem Signal besser gewesen.
    Florian hat Loony Quest klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 19.12.2015:
    Bei Loony Quest war ich tatsächlich nach ein paar Videos noch skeptisch, ob das wirklich Spaß machen kann. Da ich aber vor allem im Jugendalter auch mal Jump´n´Run-Spiele (noch auf dem Amiga *gg) gespielt hatte, wollte ich es definitiv mal ausprobieren.

    Mir gefällt definitiv die Umsetzung des Spiels - allein der Schachteleinsatz ist sehr durchdacht. So findet das Material zum einen gut verpackt Platz darin, zum anderen kann der Spielplan und die Folien der Teilnehmer immer wieder fest eingelegt werden.
    Die Atmosphäre eines PC-Spiels wird auf originelle Art eingefangen: Ich spiele etwa 6 Levels immer in einer verschiedenen Welt. Man kann Bonussterne oder Gegenstände einsammeln und es gibt auch Hindernisse (Fallen).

    Das ganze Spiel basiert auf der einfachen Idee, sich einen Plan (Level) in der Spieltischmitte genau anzusehen und einen optimalen Weg zu finden, vorgegebene Ziele zu erreichen. So schaue ich mir z.B. die Position von Bonussternen genau an.

    Vor mir liegt ein weißer Karton in der gleichen Größe des Spielplans auf den eine durchsichtige Folie gelegt wird Diese lässt sich abwischbarem Folienstift bemalen. Ich versuche jetzt den Weg genau so wie ich ihn in der Mitte sehe auf meine Vorlage zu übertragen.

    Für die Auswertung legt jeder Spieler nach und nach einfach seine Folie in die Spielplanmitte. Die Quests sind dabei unterschiedlich: Mal muss was eingekreist, mal etwas mit einem Punkt genau getroffen oder Verbindungslinien gezogen werden. Treffe ich böse Hinderniss, muss ich ggf. in der nächsten Runde mit Einschränkung malen (z.B. mit ausgestrecktem Arm oder mit linker statt rechter Hand).

    Mir persönlich macht das Spiel viel Spaß und es hat auch in Erwachsenenrunden durchaus seine Berechtigung als Aufwärmer oder Absacker des Spieleabends. Allerdings habe ich es auch teilweise in Runden erlebt, dass die Fähigkeiten der Mitspieler jeden Alters auch mal deutlich auseinandergingen - gerade im Spiel mit Kindern könnte das evt. ein Frustfaktor sein. Hier kann man sich aber sicher notfalls mit Hausregeln abhelfen, so dass nicht einer schnell unüberholbar vorne liegt.

    Bei uns wird es mit einer Spieldauer von etwa 25 min sicher das ein oder andere mal wieder auf dem Tisch landen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man vielleicht aber vor dem Kauf mal probespielen oder sich Videos zum Spielablauf anschauen.

    Von mir gibt es vorerst mal sehr gute 4 Punkte - auf 5 Punkte werde ich ändern, wenn wir alle Levels mal durchgespielt haben und ich auch weiß, dass das Spiel dann auf längere Sicht auch Wiederspielreiz hat. Da bin ich mir derzeit noch nicht 100% sicher.
    Martina hat Loony Quest klassifiziert. (ansehen)
  • Olive S. schrieb am 22.12.2017:
    es steht sicherlich schon alles da - einfach originell, geil, macht super viel spaß

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