Testberichte und Bewertungen von Kunden für Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten




Produktdetails | 6 v. 6 Punkten aus 23 Kundentestberichten | Varianten (2) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Heiko W. schrieb am 29.04.2009:
    Also mir gefällt das Spiel aus dem Hause Lookout Games besser als der vorgänger Agricola. Man merkt aber einige Parallelen.
    Prinzipiell geht es im Le Havre darum einen Hafen auf zu bauen. Man besorgt sich also Rohstoffe, kauft sich Gebäude und vesucht Geld zu machen damit man noch mehr und effektiver an Rohstoffe bekommt.
    In Gebäuden können Rohstoffe veredelt werden bzw andere nützliche Dinge erworben werden. Recht interessant wird es dabei da alle Gebäude (auch die der Gegner) benutzt werden können, aber nur sofern nicht schon eine Gegnerische Figur diese Runde das Gebäude genutzt hat. Ggf werden aber an dem Besitzer Zahlungen in Form von Nahrung oder Geld fällig.
    Nahrung ist dabei das nächste Stichwort. Wie leicht wäre das Spiel wenns nur um Geld gänge. Nein, jede Runde muss man entsprechend viel Nahrung für seine "Mitarbeiter" zur verfügung stellen. Diese zu bekommen ist manchmal gar nicht so einfach und macht auch einen enormen Teil des Spielreizes aus.

    Alles in allen ein Top Spiel was sich meines erachtens etwas flüssiger und durchdachter Spielt als Agricola. Bekommt in meinen Augen also die Höchstwertung.
  • Christoph K. schrieb am 16.12.2008:
    Ein von der Anleitung her relativ einfaches Spiel, dass es allerdings in sich hat! Denn während des ganzen Spiels kämpft man gegen eine latente Rohstoffknappheit, da man sich ganz nebenbei auch um Nahrung kümmern muss! Dies funktioniert im Solo-Spiel relativ gut, ist aber bei mehr Spielern ein steter Kampf um Rohstoffe/Nahrungsmittel.

    Die Spielzeit ist beachtlich und auch die diversen Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der zahlreichen Gebäude die erworben werden können ist nicht zu unterschätzen. Ich finde das Spiel genial würde es aber nur erfahrenen Spielern empfehlen!
  • Kerstin A. schrieb am 05.03.2010:
    Le Havre ist für mich aus der Ernte-Triologie von Uwe Rosenberg das beste Spiel! Wir haben es bereits zu viert, aber auch zu zweit gespielt und beide Spieleranzahlen haben ihren Reiz. Zu viert kommen mehr Gebäude ins Spiel, zu zweit ist die Spielzeit deutlich kürzer (ca. 2 Stunden, zu viert eher 3-4 Stunden in der normalen Version). Dass Le Havre aber auch zu zweit sehr gut funktioniert, macht gerade die Anschaffung für die Spieler sinnvoll, die nicht immer genügend Mitspieler finden.
    Das Spielmaterial ist hochwertig und schön gestaltet.
    Dieses Spiel eignet sich nicht für Gelegenheitsspieler!
    Für mich eine der besten Spiele der letzen Jahrgänge!!! Daher unbedingte Kaufempfehlung...
  • Nina J. schrieb am 11.12.2010:
    Hafenatmosphäre, Rohstoffe, Fabrikationsgebäude und Schiffe, die in See stechen. Das Spiel ist sicher nichts für Gelegenheitsspieler-für Vielspieler jedoch sehr interessant. Recht komplex, aber genau das ist der Reiz dieses Spieles. Sehr schönes Spielmaterial.

    Ich find es noch besser als Agricola, welches ebenfalls von Uwe Rosenberg entwickelt wurde.
    Nina hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg L. schrieb am 06.01.2011:
    Was für ein Spiel!!!das war der erste Gedanke, nachdem ich es gespielt hatte. Und der Spielspass hört nicht wirklich auf. Es sind immer andere Kartenkonstellationen im Spiel. Des einzig wirklich zufällige ist die Verteilung der Rohstoffnachschubplättchen zum Anfang. Und danach ist jeder seines Glückes Schmied (Aber nicht jeder Schmied hat Glück.....;-) ) Was einige schon mal abschreckt ist die Spieldauer in der Vollversion. Pro Person ca. eine Stunde. Das was fehlt sind Aufbewahrungsbehälter für die Rohstoffplättchen, die man auf die Spielpläne setzen kann. Dadurch kann es passieren, dass die verschiedenen Rohstoffplättchen hier und da sich ein wenig vermischt haben. Allerdings hat ein Spieler auch Boxen entworfen zum selber basteln, die gut in die Schachtel, bzw. auch auf den Spielplan passen.
    Jörg hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel D. schrieb am 17.02.2012:
    ÜBERSICHT über Nachteile(-) und Vorzüge(+) von Le Havre:

    - nur für geübte Strategiespieler geeignet
    - ein zentrales Element sind die Unmengen winziger (und noch winziger bedruckter) Warenplättchen, die "verschoben" werden müssen
    - etwas trockenes und z.T. rechenlastiges Spielgefühl
    - LeHavre-Neulinge können die Übersicht über die ausliegenden (kleinbedruckten)Gebäudekarten verlieren und Chancen übersehen
    - Glücksfaktor: Einzelne Faktoren können einem Spieler unverschuldeten Nachteil bringen (Setzreihenfolge z.B.beim Stahlwerk, Luxusliner, lange blockierter Schlachthof,..)
    - "Monopoly-Effekt": Ein zurückliegender, unerfahrener oder glückloser Spieler kann (ohne den passenden Gebäude- und Schiffs-Grundstock) schnell den Anschluss verlieren und muss im weiteren Verlauf des (dann zähen und qualvollen) Spieles nur noch für die horrende steigenden Ernährungskosten schuften, während sich die Erträge des Führenden immer weiter vervielfältigen. (Da hat man bei Agricola viel mehr Strategiemöglichkeiten und Auswege.)

    + verständliche Spielanleitung
    + teilweise gut durchdachtes, spielerzahlabhängiges Spielkonzept, gut spielbar für 1-4 Personen
    + strategisch sehr herausfordernd, hohe spielerische Dichte
    + teilweise sehr spannend, wettrennähnlich, atmosphärisch
    + Gebäudekarten: Für die Informationsfülle noch übersichtlich. Grafisch gut und verständlich gestaltet.


    FAZIT:

    Le Havre ist ein spannendes, anspruchsvolles
    Top-Strategiespiel mit enorm hoher spielerische Dichte.
    Allerdings kann der oben beschriebene "Monopoly-Effekt" die Spielentwicklung zu früh und "gnadenlos" vorzeichnen und den Spielspass für den/die Zurückliegenden zerstören.


    Daher noch 3 Taktik-Tipps:

    > Schon ab Spielbeginn die passenden Rohstoffe teilweise rasch wieder investieren: In (Eintrittspreise oder hohe Siegpunkte bringende) Gebäude und in (dauerhafte Ernährungswerte bringende) Schiffe.
    > Die drei (etwas aufgefächert liegenden) Gebäudestapel im Auge behalten, damit man vorausschauend bestimmte Rohstoffe sammeln kann, die man für den Bau eines bald obenliegenden lukrativen Gebäudes braucht.
    > Es kann sinnvoll sein, seine Aktionen statt in kurzfristig benötigte Nährwerte lieber in nachhaltig wirksame neue Gebäude/Schiffe zu investieren und für die Ernährungsphase dann Schuldscheine aufzunehmen.
    (Es können sich zeitweise durchaus mal 5,6Schuldscheine ansammeln - die zu zahlenden Zinsen betragen nämlich stets "nur" 1Franc, egal, wieviele Schuldscheine man hat, und u.a.im "Amtsgericht" kann man Schuldscheine wieder loswerden.)
    Daniel hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Stephan S. schrieb am 05.11.2010:
    Werte den Hafen mit Gebäuden auf,durch bauen oder kaufen.Schaffe dir gute und sinnvolle Gebäudeketten.Produziere und verschiffe deine Waren.Und das wichtigste,kümmere dich um Nahrung am Ende jeder Runde!Und nimm viel Zeit zum planen,denn deine Mitspieler haben ja auch noch mitzureden.Denn fast alle Gebäude müssen bezahlt werden wenn man sie benutzen will ausser man nennt sie sein Eigen.Jeder, der dieses Spiel kauft und solche Spiele mag wird positiv überrascht sein.
    Stephan hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 03.05.2010:
    Ähnlichkeiten zu Agricola sind vorhanden. Das Spiel macht genauso viel Spaß, wenn nicht sogar etwas mehr!
    Jörg hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias N. schrieb am 16.06.2009:
    Kurz: Geniales Spiel mit einer langen Spieldauer.

    Lang: Für einen Taktiker wie mich läuft es viel besser, als Agricola, welches ich auch sehr gerne Spiele und unbedingt empfehle, welches aber eher strategisch ist.
    Einzig eine Spieldauer von locker 4 Stunden zu viert in voller Länge ist etwas ermüdend, obwohl die zeit schnell rumgeht. Für Leute die es etwas schneller wollen steht die Kurzspeil-Version zur Verfügung, aber ich vermisse dann die tollen Sondergebäude.
  • Markus H. schrieb am 16.12.2008:
    schönes komplexes Aufbauspiel. Gefällt mir besser als Agricola.
  • Volker F. schrieb am 23.05.2013:
    Le Havre ist ein Wirtschaftssimulationsspiel mit einem Hauch Zivilisationsaufbau.
    Für ein komplexes Spiel bietet es einen recht leichten Einstieg, da es nur ein paar einfache Mechanismen zu kennen gilt. Die Tiefe und Komplexibilität ergibt sich dann durch die Karten und Ihre texte, bzw. Möglichkeiten.
    Der Spieler am Zug setzt seine Schifffigur auf das nächstfreie Nachschubfeld. Dann nimmt er die dort angezeigten Nachschubplättchen aus dem entsprechenden Vorrat und legt sie zum Nachschub dazu. Es gibt hier Francs (Währung), Fisch, Holz, Lehm, Eisen, Korn und Vieh. Dann hat der Spieler die Wahl ob er eines der Vorratsfelder "plündert" oder eine Gebäudeaktion durchführt. Nutzen kann er alle Gebäude, egal ob sie der Stadt, ihm selbst oder gar einem anderen Spieler gehören. Wichtig, will ein Gebäude nutzen muss dieses unbesetzt sein und er hat eine Gebühr zu entrichten wenn es nicht sein eigenes Gebäude ist. Somit sind Gebäude auch Investitionen die durch die Eintrittsgelder Einnahmen erbringen. Desweiteren kann ein Spieler jederzeit während seines Zuges Gebäude oder Schiffe kaufen oder verkaufen. Schiffe dienen zum Nachschub von Nahrung und sind damit sehr wichtig. Gebäude und Schiffe können nicht nur gekauft sondern mit den Gebäudeaktionen auch gebaut werden. Z. B. in der Werft oder dem Bauhandwerksbetrieb. Hierzu benötigt man die entsprechenden Rohstoffe und evtl. Energie. Nach insgesamt 7 Spielzügen endet eine Runde und die aktuelle Rundenkarte wird ausgewertet. Es kommt zu Erntezeiten und Ernährungsphasen. Die Stadt baut neue Gebäude und neue Schiffe kommen ins Spiel. Mit Auswertung der letzten Rundenkarte beginnt die Schlussphase. Jeder Spieler hat nun noch eine Aktion, dann endet das Spiel. Es gewinnt der "reichste" Spieler. So verläuft grob das Spiel. Mein Fazit mal wieder eine phantastische Idee vom Ostfriesen Rosenberg. Ein tolles Spiel, das eigentlich so simpel und eingängig daherkommt aber due den Einsatz der Gebäude immer wieder anders und neu ist und dabei eine enorme Spieltiefe erlangt. Für mich ein absolutes "Must have"
    Volker hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Tim P. schrieb am 12.10.2010:
    Kurzweiliges Spiel. Wenn man allerdings am Anfang den Anschluss verpasst hat, kommt man nicht mehr ins Spiel. Etwas für Strategiefans also.
    Tim hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Ines B. schrieb am 09.10.2012:
    Le Havre ist ein Hafenwirtschaftsspiel und ein Strategiebrecher sondersgleichen. Das Schöne dabei ist: die Regeln sind äusserst simpel:

    Man hat die Wahl zwischen Waren aus dem Angebot nehmen oder Gebäude bauen bzw. nutzen. Das war's!

    Klingt simpel, isses auch. Allerdings wäre es kein Rosenbergspiel, wenn es dann doch so einfach wäre.

    Also nochmal von vorne: Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Punkte durch Geld, Gebäude und Schiffe zu bekommen. Das Spiel an sich geht über mehrere Runden (abhängig von Spielerzahl und Kurz- bzw. Langversion), was durch die Runden-Karten (die mit den schwarzen Töpfen drauf) dargestellt wird. Eine Runde besteht aus mehreren Zügen, dargestellt durch die 7 runden, blauen Scheiben, waagerecht in der unteren Hälfte des Spielplans.

    In jedem Zug kommen Waren in das Warenangebot und eben hier kann ich mich entscheiden: Waren nehmen oder Gebäude/Schiff bauen, bzw eine Funktion eines Gebäudes nutzen. Dafür setze ich meinen Spielstein auf die jeweilige Karte.

    Warum ist das aber nun ein Taktikbrecher?

    Nun, ebenso wie bei Agricola, sind fast über das gesamte Spielgeschehen hinweg alle Karten offenliegend, abgesehen von den Sondergebäuden und der ersten Runde, wo die blauen Plättchen noch verdeckt liegen und man nicht weiss, welche Waren im nächsten Zug ins Spiel kommen.

    Und grad im Solospiel, wo einem niemand ein Gebäude wegschnappen kann, heisst das schlichtweg: Schach für Fortgeschrittene und alle Züge im voraus berechnen. Und ich meine wirklich ALLE!!! Womit auch gleich gesagt ist, dass man dieses Spiel durchaus auch sehr gut Solo spielen kann. Für mich selbst immer ein Pluspunkt, wenn mal niemand anderes da ist.

    Man kann sich ja ausrechnen, in welchem Zug welche waren ins Angebot kommen und wann welche Gebäude im Bauhof liegen, die ich kaufen kann. Das ist Leistungssport.

    Als Schwierigkeit kommt hinzu, dass ich nach jedem Rundenende meine Hafenarbeiter ernähren muss und das wird von Runde zu Runde teurer. Also muss ich Schiffe bauen, die mir hier einen Vorteil verschaffen (weil sie Nahrung bringen). Außerdem muss ich zusehen, dass ich Gebäude baue, die meine Rohwaren veredeln, denn das bringt nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Nahrung (z.B. aus Rind wird Fleisch; aus Fisch wird geräuchterter Fisch usw.).

    Am Ende zählt wie gesagt das meiste Geld und Gebäude/Schiffe. KEINE WAREN!

    Ähnlichkeiten zu Agricola:

    Le Havre wird ja gerne als kleiner Bruder von Agricola gehandelt und JA, das ist er auch. Trotzdem spiele ich persönlich lieber Le Havre. Warum? Nun, jemand hat das mal in seiner Spielerezension ganz klar auf den Punkt gebracht: Le Havre spielt sich einfach fluffiger. Abgesehen davon merkt man den Spielen eigentlich auch durch die völlig andere Thematik nicht unbedingt an, dass sie dasselbe Spielprinzip benutzen. Le Havre hat m.M.n. einfach den Vorteil, dass man auch nach mehreren Spielen hintereinander nicht merkt, dass man eigentlich nur Marker hin- und herschiebt. Ein Grund, warum ich Agricola nach 3 aufeinanderfolgenden Tagen abgebrochen habe. Ich kam mir vor, als würde ich nur noch Steine verteilen und genaugenommen tut man das auch.

    Natürlich bietet Agricola aufgrund der immensen Kartenvielfalt mehr Möglichkeiten. Die Frage ist halt: will man das überhaupt? Für WM-Spieler mit Sicherheit, die auch noch das Letzte aus dem eigenen Deck rausholen wollen. Aber für Spieler wie mich, die gerne auch mal was anderes spielen, ist Le Havre denk ich besser geeignet.

    Insgesamt also eines der besten Spiele sowieso und ganz hervorragend als Solospiel geeignet. Agricola übrigens auch.

    Es muss einem halt liegen, zig Spielzüge im voraus zu berechnen. Wer das nicht mag, ist hier völlig fehl am Platz. Für kurzweiligen Spaß mit lustigen Kärtchen, Späßchen mit den Mitspielern oder sonstiges, nicht unbedingt zu empfehlen. Schach spielt man ja auch nicht, wenn man 3 Atü auf dem Kessel hat ;-)

    Das Spiel hat 6 v. 6 Punkten verdient

    Bewertungssystem:

    1 = totaler Schrott, ab in die Presse
    2 = unterdurchschnittlich, allenfalls für Fans des Themas
    3 = Durchschnitt, kann man mal spielen
    4 = solides Spiel, macht Spaß, kann man öfters spielen
    5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
    6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen
    Ines hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Helme B. schrieb am 24.06.2011:
    Seit ca. einem halben Jahr besitze ich Le Havre und die Bilanz ist eindeutig.
    Dieses Spiel ist die klare Nummer 1 meiner Spielesammlung und das bislang beste Spiel das ich überhaupt kenne.

    Der Spielablauf klingt dabei recht unspektakulär: Man besorgt sich Waren, veredelt diese und verschifft sie, man baut oder kauft Gebäude und Schiffe.

    Was mich an dem Spiel so sehr überzeugt sind zum Einem die erstaunlich einfachen Regeln für ein solch komplexes Spiel. Zum Anderen gibt es nach der Startaufstellung nahezu kein Glückselement im Spiel (abgesehen von den Sonderkarten im vollen Spiel).
    Der Weg zum Erfolg ist hier die Strategie der Mitspieler zu durchblicken und vorallem ein gutes Timing für seine Aktionen haben, den wer eine Gebäudeaktion nutzt, blockiert diese erstmal für die Mitspieler.

    Geht man zum Bespiel mit seinem 6 Viehkärtchen zu Schlachthof um an Nahrung zu gelangen oder wartet man lieber damit bis man nochmal Nachschub vom Viehstapel bekommen hat? Ist dieser überhaupt noch da, bis ich wieder drankomme oder ist der Schlachthof vielleicht vor Rundenende besetzt? Vielleicht ist es doch sicherer erstmal ein Schiff zu bauen, oder Brot zu backen...

    Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die bereit sind auch mal 2 Stunden und mehr in eine Partie zu investieren und es strategisch und möglichst wenig glücksabhängig mögen.
    Helme hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Timo A. schrieb am 23.09.2011:
    Klasse Spiel. Man hat im Prinzip nur zwei Möglichkeiten (Rohstoffe nehmen oder Gebäudeeigenschaften nutzen). Trotzdem entwickeln sich immens komplexe Produktionsketten und Einsatzmöglichkeiten. Gefällt mir besser als Agricola.
    Timo hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
    • Pascal V., Christian D. und 3 weitere mögen das.
    • Stefan K. mag das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Daniel D.
      Daniel D.: Wenn man beide Spiele oft spielt, merkt man aber, dass Agricola doch viel ausgereifter und "gerechter" ist
      --denn bei LeHavre weist besonders... weiterlesen
      21.03.2012-01:23:29
  • Markus P. schrieb am 05.05.2011:
    Le Havre ist ganz großes Kino!

    Die Kombination aus Gebäude bauen, Waren verdeln/verschiffen und Hatz nach den Lebensmitteln entfacht ein Feuerwerk an Möglichkeiten das wirklich seinesgleichen sucht. Genial ist die Einführung von Energie die für viele Prozesse erforderlich ist. Was man auch tut, stets hat man das Gefühl zu wenig Aktionen zu haben.

    Der Sonderkartenstapel lässt jedes Spiel wieder neu verlaufen, so das man auch ohne die Erweiterung sehr lange spielen kann ohne das Langeweile aufkommt.

    Ein Kracher für hartgesottene Strategen!
  • Holger W. schrieb am 06.08.2012:
    Le Havre besticht zum einen durch seine Grafik. Wie viele Spiele aus dem Hause Lookout ist es deren unverkenbarer Stil. Zum anderen durch vielseitige Möglichkeiten der SpielerInnen innerhalb des Spiels. Das Setting ist ein kleiner französicher Hafen. Die SpielerInnen haben die Aufgabe diesen Hafen auszubauen und die Möglichkeit eine Schiffsflotte aufzubauen. In den ersten Runden spielt vor allem das beschaffen von Nahrung eine große Rolle. Nahrung dient als eine Art Zahlungsmittel. Die zweite Phase des Spiels ist geprägt vom Ausbau des Hafens. Jeder/Jede SpielerIn baut Gebäude, kann Viehzucht betreiben, Industriebetriebe gründen oder auch staatliche Einrichtungen (wie z.B. das Arbeitsamt) privatisieren. All das hat unterschiedlichste Auswirkungen auf die dritte Phase. In dieser geht es um das große Gelt (naja, eigentlich dreht sich das ganze Spiel von Anfang an um Gelt... ist halt doch auch eine Wirtschaftssimulation). Es werden hergestellte Waren verkauft, Tiere zu Fell und Leder verarbeitet und mittels der "Modeindustrie" an die Frau, den Mann, gebracht. Zum Schluß zählt das Barvermögen und das in Gebäude und Schiffe investierte Geld.
    Die Anleitung ist aus meiner Sicht mal wieder eine Qual. Aber das ist mein persönliches Problem mit diesn Dingern. Wenn aber Erfolgreich diese Hürde überwunden wurde, ist das Spiel eigentlich sehr leicht verständlich und gut erklärbar. (Das sind dann immer die Situationen wo ich mir denke: "Warum hast du wieder Stunden für diese Anleitung gebraucht? Ist doch alles esay going.")
    Das Spiel lässt sich gut und entspannend mit zwei Personen spielen. Ab drei Personen wird es aufregender und spannender. Insgesamt gesehen ist es ein sehr schönes Spiel, was einen Beigeschmack von Frankreich zu den Zeiten des große Fernandel hat.
    Für mich ist dieses Spiel ein Muss!
    Holger hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 03.08.2017:

    1. Einstiegslevel: 09/10
    2. Maximale Spieldauer: 180 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 70%
    4. Variabler Spielablauf: 100%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 20/40/40
    6. Grafik+Spielmaterial: 50%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 70%

    Bei diesem Spiel bin ich tatsächlich hin- und hergerissen, wie gut ich es denn nun finde.
    Nicht gelungen finde ich zunächst die Zeichnungen, die mich mehr an ein Comic erinnern. Das Nachlegen und Nehmen der Rohstoffe ist ein einziges Gefitzel und hemmt den Spielfluss. Ermüdend finde ich auch die Spieldauer, so dass ich das Spiel an herkömmlichen Spieleabenden meide.
    Grandios sind dagegen die sich mir bietenden Möglichkeiten und die stetigen Verzahnungen der Mechanismen. Der Spannungsbogen wird somit bis zum Schluss hoch gehalten und man weiß tatsächlich erst ganz am Ende, wer der Sieger ist.
    Daher vergebe ich mal vorsichtige 70%, aber überzeugende 5 Würfelpunkte. Änderungen vorbehalten ;-)
    Torsten hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Dominic S. schrieb am 02.09.2012:
    Für mich ist das Spiel aus meiner Top 10 nicht mehr weg zu denken. Meiner Meinung nach, besser als Agricola. Hoher Wiederspielwert!
    Dominic hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)
  • Christian T. schrieb am 28.03.2014:
    toller Rosenberg_klassiker
    Christian hat Le Havre inklusive Erweiterung Le Grand Hameau + Bonuskarten klassifiziert. (ansehen)

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