Eine eigene Bewertung für LAMA Dice schreiben.
  • Rouven P. schrieb am 10.05.2021:
    Diese Rezension wurde ursprünglich unter https://www.boardgamemonkeys.com/2021/05/lama-dice.html veröffentlicht (mit Bildern).
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    Vor gut eineinhalb Jahren schrieb ich, dass Lamas die neuen Einhörner sind und Reiner Knizia mit seinem eigenen L.A.M.A. ein Spiel geschaffen hat, das „sowohl als Kinder-, als auch als Familienspiel, sowie auch für die Altherrenrunde als Fillergame bestens geeignet ist…und irgendwie süchtig macht…“. Ich konnte damals ehrlich gesagt nicht ahnen, WIE süchtig machend L.A.M.A. für uns dann doch werden würde. Das Spiel ist ein immer wieder gern gesehener Gast am Familienspieletag und hat auch schon so manchen Kindergeburtstag erheitert.

    Nach einer Party-Edition, die am Spiel selbst nichts geändert hat, sondern nur ein paar nette Beigaben und Spezialregeln mit sich brachte, kommt nun mit L.A.M.A. Dice eine Würfel-Kartenspiel Variante, die vieles anders macht und sich doch irgendwie ähnlich anfühlt – und das ist nicht negativ gemeint.

    Beim Öffnen der Packung fällt als erstes der Blick auf die Karten. Diese sind nämlich nicht (wie man meinen könnte) die gleichen, wie im Ur-L.A.M.A., sondern nur halb so große auf sehr dicker Pappe gedruckte „Plättchen“-Karten. Dazu kommen die bekannten Minuspunkte-Chips und drei recht schicke Würfel. Auf jedem der Würfel wurden zwei Zahlen (auf jedem Würfel andere) durch ein Lama ersetzt.

    Nun schnappt man sich die Karten und legt zuerst eine „Straße“ von Lama bis 6 in die Tischmitte. Passend zum ziemlich knalligen Design des Spiels bilden die Karten einen Regenbogen, auf dem ein ziemlich abgedrehtes Lama herunterrutscht. Unsere Kids fanden das „neue“ Lama also direkt viel schöner, als das „alte“, dessen Karten nun plötzlich „öde“ aussehen, hehe.

    Diese Karten haben schwarz gefärbte Lamas auf der Rückseite, damit man immer weiß, wo diese hingehören. Nun nimmt man die übrigen Karten (mit weiß gefärbtem Lama auf der Rückseite), mischt diese und verteilt jeweils sechs stück davon an jede*n Mitspieler*in. Diese decken dann alle Karten vor sich auf und es geht los:

    Wer an der Reihe ist, nimmt sich die Würfel und würfelt oder steigt aus dem laufenden Durchgang aus und kann erst wieder mitspielen, wenn der Durchgang Runde zu Ende ist. Würfelt man, kann eines dieser Ereignisse eintreten: 1) Einer der Würfel zeigt eine Zahl (bzw. ein Lama) an, die man noch offen vor sich ausliegen kann: dann wirft man diese Karte ab, 2) Keiner der Würfel zeigt eine Zahl (bzw. ein Lama) an, die man offen vor sich ausliegen hat, dafür liegt aber eine entsprechende Karte in der Tischmitte: dann muss man sich die Karte aus der Tischmitte nehmen, 3) wie 2 aber auch in der Tischmitte liegt nichts passendes: dann muss man alle Karten aus der Tischmitte nehmen oder 4) man würfelt 3 Lamas: man darf einen Minuspunkte-Chip abgeben, aber keine Karten ablegen.

    Ein Durchgang endet, sobald alle ausgestiegen sind, jemand alle eigenen Karten ablegen konnte (und wie beim Original einen Minuschip weglegen darf) oder alle Karten aus der Tischmitte an sich nehmen musste. Dann wird gezählt: Wie beim Urlama gibt es für jede Zahl, die man noch besitzt einmalig die Minuspunkte in entsprechender Höhe und beim Lama winken direkt 10 Minuspunkte. Das Spiel endet, sobald jemand mindestens 40 Minuspunkte angehäuft hat und es gewinnt, wer die wenigsten Minuspunkte besitzt.

    Vom Spielgefühl her spielt sich L.A.M.A. Dice trotz veränderter Mechaniken ähnlich wie die Kartenspielvariante, aber doch auch recht anders. Gefühlt dauert ein Durchgang zudem etwas länger. Das Würfeln kostet eben mehr Zeit, als das Kartenablegen. Dadurch vermindert sich in Summe das Spieltempo, was aber grundsätzlich nichts Schlechtes ist und sich höchstens auf die Anzahl der Revanchen auswirken dürfte. Eine deutliche Veränderung bring hier aber die Spieleranzahl, was doch etwas anders ist, als beim großen Bruder: Das Kartenspiel lässt sich grundsätzlich wunderbar zu zweit spielen, auch wenn die Dynamik des Spiels mit mehreren Spielern viel besser zur Geltung kommt. Bei L.A.M.A. Dice ist dies noch viel stärker ausgeprägt. Man kann es (recht gut) zu zweit Spielen, aber grade das Thema „Karten aus der Mitte“ ziehen gewinnt mit mehreren Spielern doch ziemlich rasch an Brisanz und es muss viel stärker abgewogen werden, ob man wirklich nochmal würfeln sollte, oder nicht doch lieber die 5 Minuspunkte kassiert.

    In Summe ist L.A.M.A. Dice also eine wirklich gut gelungene, hübsche, spaßige Variante von L.A.M.A., die in Teilen auch ein völlig anderes Spielgefühl hervorruft und durchaus ihre Daseinsberechtigung hat.
  • Ricarda L. schrieb am 13.02.2021:
    Super Spiel! Aus meiner Sicht wirklich gut gelungen.

    Einfache Regeln, cooles Design des Lamas und Glück zählt mehr als Taktik. Das Blatt kann sich, Dank der 3-Lama-Regel, jederzeit auf die Seite des vermeintlichen Verlierers wenden.

    Es wird über mehrere Runden gespielt bis einer 40 Minuspunkte hat.
    Dauert etwa 15-30 Minuten, je nach Würfelglück.

    Durch die Mischung aus Karten- und Würfelspiel in Kombination mit Punktechips braucht man weder Papier noch Stift. Somit können sich vor allem all diejenigen freuen, die kein Fan von Würfel-Ankreuz-Spielen sind.

    Es ist farbneutral, also auch für Menschen mit Rot-Grün-Schwäche bestens geeignet.

    Gerechnet wird pro Runde höchstens auf 31 und daher ist es sicherlich auch für Familien mit Grundschülern einsetzbar.
    Ricarda hat LAMA Dice klassifiziert. (ansehen)

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