Testberichte und Bewertungen von Kunden für King´s Will - Der Wille des Königs




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 5 Kundentestberichten | Variante hinzufügen | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Yannick R. schrieb am 20.05.2020:
    Der Wille des Königs ist häufig unergründlich sollen wir doch alles machen: Dörfer bauen, Ressourcen sammeln, Festungen bauen, Klöster errichten und nicht zuletzt Steuern zahlen. Und das alles am besten gleichzeitig und mit möglichst wenig Downtime. Gut, dass es dazu einen tollen Mechanismus in diesem Spiel gibt, mit dem wir alle immer dran sind und zwar indem wir Aktionen von einem "rollierenden" Tableau wählen, bei dem einer eine Doppelaktion bekommt und alle anderen eine einfache Aktion (also so wie in Glasstraße bei ausspielen einer gleichen Karte, nur dass der erste Spieler immer beide Aktionen machen darf). Wir sind also irgendwie alle immer beteiligt und das fühlt sich gut an.

    Wir starten mit wenigen Landschaften und versuchen über die Zeit diese zu bebauen und Ressourcen zu sammeln, um damit zu bauen und uns ganz nebenbei auf Wissens- und Forschungsleisten fortzubewegen, die für was sorgen? Klar, sie helfen uns beim bauen. Das ist nicht wirklich neu, fügt sich aber dennoch sehr stimmig in das Geschehen ein, sodass wir uns in das Spiel reinfühlen können. Wann aber kommt nun das Spielende? Dieses kommt dann, wenn das letzte Plättchen vor dem Rundenende genommen wird und das passiert meist ziemlich schnell, weil irgendwer diese Aktion dann doch sehr gut brauchen kann. Beim Rundenende müssen wir was tun? Ernähren? Nein...ist doch kein Rosenberg, wir müssen Steuern zahlen und wir können freiwillig Abgaben leisten, um den König glücklich zu machen und natürlich ein paar wenige Prestigepunkte zu sammeln.
    Und jetzt kommt der zweite Clou, wir müssen uns festlegen welche Wertungskarte für uns gewertet werden soll. Dazu legen wir einen Markierungsstein drauf. Das interessante daran ist, diese Wertungskarten sind nicht sichtbar und werden auf jeden Fall gewertet, allerdings zeigen sie nur Mindestanforderungen, die man auf jeden Fall erfüllen muss, weil man sonst einen Malus bekommt. Der König ist halt einfach enttäuscht, wenn wir z.B. kein Kloster bauen. Wie können wir aber wissen was gewertet wird? Dafür gibt es eine Aktion, die es uns erlaubt die Wertungskarten anzusehen. wenn man sich das jetzt noch merken könnte welche Karte wo lag...

    King's Will bietet sehr spannende Mechanismen. Die rollierenden Aktionen fühlen sich neu und frisch an und das Auswählen der Wertungskarten ist klasse! Und trotzdem kann ich dem Spiel nicht mehr als 4 Punkte geben. Warum? Ich denke, ein wenig mehr redaktionelle Arbeit wäre gut gewesen, um kleinere Dinge auszumerzen. Wer nicht völlig daneben liegt, wird auch ohne die Wertungskarten zu kennen mind. 90% dieser halbwegs erfüllt haben, um keinen Malus zu bekommen. Damit verfliegt der Zwang die Karten zu kennen und eine Aktion wird praktisch überflüssig.
    Das zweite große Manko finde ich ist die Geldleiste. Eine gute Idee, eine solche zu haben, aber wenn alle anderen Ressourcen im persönlichen Vorrat sind und nur die Geldleiste als allgemeine Leiste zur Verfügung steht, dann sorgt das immer wieder für Verwirrung.
    Die dritte Ungereimtheit ist meines Erachtens die Zahlung der Steuern, bzw. das darauf aufbauende erhalten von zusätzlichen Siegpunkten. Meist sind es so wenig Siegpunkte, dass ich lieber meine Ressourcen sparen sollte, um dann an anderer Stelle gewinnträchtiger einzusetzen.

    Die Mechanismen von King's Will sind toll und ich wünsche mir definitiv mehr davon. Für mich haben sie aber in diesem Gesamtkonzept leider doch nicht final gezündet. Bleibt mir zu hoffen, dass diese Mechanismen nochmal aufgegriffen werden und neu eingebettet werden und ganz bestimmt wird der König dann endlich zufrieden sein...oder vielleicht können wir auch ohne König auskommen...wäre schön.
    Yannick hat King´s Will - Der Wille des Königs klassifiziert. (ansehen)
  • Silke R. schrieb am 11.03.2018:
    Kings Will ist ein Spiel für 2 - 4 Spieler, wobei der Reiz in dem Spiel eindeutig in Vollbesetzung und mit dem Totalausbau der Karten liegt. Das Einführungsspiel zu zweit mit den abgespekten Karten hat nur begrenzt Spaß gemacht. Der Knackpunkt bei Kings Will ist Reise des König: da muß man einen eigenen Chip auf die gewünschte Siegpunktkarte setzen. Diese ist jedoch verdeckt - am Anfang bekommt man zwei Karten, sucht sich eine aus und legt diese verdeckt auf das Tableau. Zu viert werden acht verdeckte Karten aufgelegt - vier sind den Spielern bekannt, vier nicht. Während der Runden sollte man sich tunlichst die unbekannten Karten ansehen und (am besten!) sich diese merken, da man ansonsten Siegpunkte "verschenkt" wenn das Ziel nicht erreicht wird.

    Um jedoch die Siegpunkte überhaupt erreichen zu können, muß man Gebäude errichten und "Nachwuchs" bekommen. Nachwuchs jedoch gibt es grundsätzlich nur in den Bauernhäusern. Am Start hat jeder ein Bauernhaus, zwei Bauern, vier Rohstoffkarten und zwei Geld. Bauen darf man nur mit der entsprechenden Karte - wählt man diese, darf man (sofern die Rohstoffe da sind), zweimal entweder: Bauernhaus, Dorf, Festung oder Abtei bauen (Abtei und Bauernhof erhöhen die Zufriedenheit, Dorf und Festung senken diese). Daneben gibt es aber auch noch Gebäudekarten mit besonderen Fähigkeiten: ein Jahrmarkt z.B. senkt die Zufriedenheit beim Bau - kann man jedoch eine Steuer des Königs nicht bezahlen, sinkt die Zufriedenheit nur noch einen Punkt, nicht jedoch zwei Punkte. Ein Hospital ermöglicht Nachwuchs auch außerhalb des Bauernhofes, eine Schule gewährt auch in der Technologie einen Zufriedenheitspunkt. Die Zufriedenheit kann maximal bis - 4 sinken, steigen jedoch auch nur bis + 4. Bei - 4 geht der Marker zwar gleich auf - 3 wieder hoch, jedoch rebellieren die Untertanen und es kommt zu empfindlichen Strafen. Dies wurde jedoch von allen Spielern jederzeit vermieden. Die Gebäudekarten jedoch können nur unterhalb von Gebieten gebaut werden - dies kann man erreichen, wenn die Bauern über die bisherigen Gebietskarten herausgezogen werden. Danach sucht man sich eine neue Gebietskarte aus. Gebaut darf auf den Gebietskarten nur, wenn ein Bauer darauf steht - es sei denn, man hat den Baukran von den besonderen Gebäudekarten.

    Die Entscheidung, wer wann welche Aktionskarte ausspielt und ob man nur sich selbst die Möglichkeit bietet oder auch den Mitspielern (es gibt eine geheime Auftragskarte, die nur der aktive Spieler nutzen darf), bestimmt die Aktionen der Mitspieler. Ob man richtig agiert hat, stellt man erst bei der Schlußwertung fest. Eine falsche Entscheidung bei der Platzierung der Chips in den Wertungskarten entscheidet über Sieg oder Niederlage.

    Das Spiel ist eher etwas für versierte Vielspieler - Gelegenheitsspieler, die eher Glücksspiele als Strategiespiele bevorzugen, werden hier nicht so glücklich sein.
    Silke hat King´s Will - Der Wille des Königs klassifiziert. (ansehen)

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