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Eine eigene Bewertung für Heaven & Ale schreiben.
  • Michael S. schrieb am 31.03.2018:
    Ziel des Spiels
    Als neuer Leiter eines Klosters habt ihr es euch zur Aufgabe gemacht, das beste Bier auf Gottes Erden zu brauen. So sammelt ihr Rohstoffe, stellt Mönche ein und bebaut so euren Klostergarten. Doch wie immer ist das Geld knapp und so muss man sich Zug für Zug überlegen, zu welchem Feld man vorziehen möchte, um die Aktion dort zu machen. Das Ziel ist es sowohl den Braumeister, als auch alle Rohstoffmarker auf der Punkteleiste vorwärts zu bringen. Denn nur dann kann man am Ende das Spiel gewinnen.

    Aufbau
    Der Spielplan kommt in die Mitte des Tisches. Dort legt man in die Mitte die Fassplättchen und zwar immer das große Fass auf das kleine Fass des passenden Feldes. An Geld bekommt jeder 25 Dukaten, der Rest kommt neben den Spielplan. Die Scheunenplättchen werden auch neben den Spielplan gelegt und zwar so, dass von den Zahlen 0 bis 4 je ein Stapel ausliegt. Die Rohstoffplättchen mit der I auf der Rückseite werden verdeckt gemischt und zufällig offen auf die Felder mit den gelben Säckchen auf den Spielplan gelegt. Die Plättchen mit der II kommen nur bei mehr Spielern im Laufe des Spiels zum Einsatz. Das gleiche macht man mit den Mönchsplättchen. Diese legt man jeweils als vierer Stapel auf die Felder in der Mitte. Den ersten Stapel legt man dann offen auf die jeweiligen Felder auf dem Spielplan. Bei mehr Spielern braucht man dann auch noch Mönche mit der II auf der Rückseite. Die Stapel geben auch die Runden an, die gespielt werden. So hat man im Spiel zu zweit nur die drei Mönchsstapel mit der I auf der Rückseite, man spielt also nur drei Runden. Nun legt man auch die lila Wertungsscheiben auf die entsprechenden Felder des Spielplans und die restlichen erstmal zur Seite. Jeder Spieler bekommt einen Klostergarten-Plan samt gleichfarbigem Braumeister und der Spielfigur . Den Braumeister stellt jeder Spieler auf das unterste Feld der Zählleiste mit dem Braumeistersymbol. Ein Spieler macht den Startspieler und stellt seine Figur auf das 1. Startfeld. Entgegen dem Uhrzeigersinn suchen sich die anderen Spieler ihr Startfeld aus und nehmen den aufgedruckten Bonus. Dann bekommt jeder Spieler seine fünf Privilegkarten, die er zu sich nimmt. Von den Rohstoffmarkern bekommt man von jeder Farbe einen und stellt diese auf die farblich gekennzeichneten Startfelder auf dem Klostergarten-Plan. Jetzt geht es los.

    Spielablauf
    Wenn ein Spieler am Zug ist, so darf er seine Spielfigur auf jedes beliebige Feld der Zugleiste bewegen und die Aktion dort machen. Das Problem ist nur, man darf nicht mehr zurück ziehen. Hat man also einige Felder übersprungen, dann kommt man auf diese auch nicht mehr drauf. Es gibt vier verschiedene Felder, die man besuchen kann.

    1. Rohstofffeld
    Geht man auf ein solches Feld, um das Rohstoffplättchen von dort zu kaufen, so muss man den Wert darauf auch bezahlen können.
    Hier gibt es immer zwei Möglichkeiten, die mit der hellen und dunklen Seite des Klostergarten-Plans zu tun haben.
    Bei späteren Wertungen gibt es für Rohstoffe auf der dunklen Seite, die man mit den aufgedruckten Kosten bezahlt, immer Geld.
    Legt man einen Rohstoff auf die helle Seite, so muss man den doppelten Betrag dafür bezahlen und bei Wertungen geben diese Rohstoffe Fortschritt auf der Wertungsleiste.
    So oder so muss man das Rohstoffplättchen dann sofort auf seinem Klostergarten ablegen.

    2. Mönchsfeld
    Bei Mönchen gelten die gleichen Kosten wie bei den Rohstoffen. Auch Mönche muss man sofort auf seinen Klostergarten legen.
    Diese bringen bei einer Wertung dann Ertrag für alle an ihn grenzenden Rohstoffplättchen.

    3. Wertungsscheibenfeld
    Es gibt im Spiel verschiedene Wertungen, mit denen man entweder Dukaten für Rohstoffe auf der dunklen Seite oder Fortschritte auf der Forschungsleiste für Rohstoffe auf der hellen Seite bekommt. Leider gibt es nicht sehr viele Wertungsfelder, so dass man sich immer genau überlegen muss, ob man jetzt schon eine Wertung durchführen möchte, oder lieber noch wartet, bis der Ertrag höher ist, weil man noch weitere Rohstoffe gelegt hat. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Wertung.

    a) Eine Zahl werten
    Hier sucht man sich eine Zahl aus, von der man am meisten auf seinen Rohstoffplättchen hat und wertet diese.
    Man kann also sagen: Ich werte alle 4er Plättchen und dann bekommt man entsprechend Dukaten oder Fortschritt.

    b) Rohstoff werten
    Hier sucht man sich einen Rohstoff aus, den man werten möchte und bekommt entsprechend der Zahlen darauf Dukaten oder Fortschritt.

    c) Mönch werten
    Auch hier sucht man sich einen der vier Mönche aus, den man werten möchte und bekommt für alle an diesen Mönchen, ja es gibt mehrere gleiche, anliegenden Rohstoffe, Dukaten oder Fortschritt. Wertet ein Mönch einen anderen Mönch, so geht der Braumeister einen Schritt vorwärts.

    Sobald man eine Wertung ausgeführt hat, legt man die Wertungsscheibe auf die entsprechende Wertung auf seinem Klostergarten-Plan.
    Jede Wertung kann also nur 1x im ganzen Spiel durchgeführt werden.
    Auf dem Spielplan findet man erst drei Wertungsfelder mit den Einzelwertungen und dann noch einmal drei Felder, bei denen man sich die Art der Wertung aussuchen darf.

    Privilegkarten
    Immer zwei Wertungen bilden eine Gruppe, dies ist auf dem Klostergarten-Plan auch so markiert.
    Sobald man eine Gruppe gewertet hat, darf man sich eine seiner Privilegkarten aussuchen und ausspielen.
    Dort sind einfach Vorteile drauf, die dem Spieler Geld, Braumeisterfortschritt, mehr Punkte für Fässer, etc. bringen.

    4. Fassfelder
    Diese zwei Felder auf dem Spielplan kann man jederzeit besuchen, um ein paar Sonderpunkte zu bekommen.
    Jedes große Fass ist vier Punkte wert, jedes kleine Fass darunter zwei Punkte.
    Hat ein Spieler eine oder mehrere Bedingungen von Fässern erreicht, so lohnt sich ein Besuch dieses Feldes.
    Bedingungen sind zum Beispiel:

    - Alle hellen oder alle dunklen Felder belegt
    - Alle Forschungsmarker oder den Braumeister im oberen Bereich haben
    - Alle Rohstoffe oder alle Mönche gewertet haben, usw.

    Man darf sich beim Besuch des Fassfeldes dann einfach alle Fässer nehmen, deren Bedingungen man erfüllt hat.
    Hat man aber bereits das große Fass, so darf man sich das kleine nicht mehr nehmen.

    Die Scheunen
    Nun wissen wir, wie wir an Geld und Fortschritt für die Rohstoffe kommen.
    Wie aber kann man den Braumeister bewegen? Dazu gibt es die Scheunenfelder auf dem Klostergarten-Plan.
    Immer wenn man ein Scheunenfeld komplett mit Rohstoffen und Mönchen umbaut hat, gibt es eine Scheunenwertung.
    Hier ist es wichtig, mit welchem Wert an Rohstoffen man die Scheune umlegt hat.
    Um so kleiner die Summe der Rohstoffe, umso weniger Felder darf man noch einmal werten, aber dafür geht der Braumeister umso weiter vorwärts.
    Hat man eine große Summe, geht der Braumeister nur ein Feld, aber dafür darf man zwei, drei oder alle Felder um die Scheune herum werten.
    Wenn man also ein Scheunenfeld umbaut hat, dann zählt man die Summe der Rohstoffpunkte zusammen und schaut oben auf dem Klostergarten-Plan auf die Tabelle.
    Entsprechend geht man mit dem Braumeister vorwärts und nimmt sich ein entsprechendes Scheunenplättchen und legt es auf dem Scheunenfeld ab.
    Dort sieht man dann auch, wieviele und welche Felder um die Scheune herum man nocheinmal werten darf.
    So darf eine 1er Scheune nichts werten, eine 2er Scheune zwei gegenüberliegende Felder, eine 3er drei Felder mit immer einem Abstand dazwischen und eine 4er alle Felder.

    Geldsorgen
    Hat man einmal kein Geld mehr, so kann man jede Privilegkarte in drei Dukaten tauschen und aus dem Spiel nehmen.

    Nächste Runde
    Die Spieler bewegen also ihre Spielfigur um den Spielplan herum und machen die Aktionen.
    Sobald man wieder am Start angekommen ist, stellt man seine Figur auf eine Startbelohnung und nimmt diese.
    Nur der letzte Spieler muss auf das Startspielerfeld, wenn dort noch niemand steht.
    Wer wieder am Start angekommen ist, muss warten, bis auch alle anderen Spieler dort angekommen sind, erst dann beginnt die nächste Runde.
    Bei dieser werden wieder zufällig die Rohstoff- und die Mönchsfelder mit Plättchen belegt.
    Auch auf die Wertungsfelder kommen wieder lila Wertungsscheiben drauf und weiter geht´s.

    Spielende
    Je nach Spieleranzahl endet das Spiel nach drei, vier oder sechs Runden, wenn jeder Spieler wieder seine Figur im Startbereich stehen hat.
    Auch hier bekommt man nochmal den Bonus, der Spieler auf dem Startspielerfeld einfach einen Siegpunkt.
    Jetzt kommt die Schlusswertung, die interessant, aber nicht einfach zu erklären ist.

    Schlusswertung
    Als erstes schaut man, wo der Braumeister steht. Hier gibt es immer Bereiche, die neben einem Tauschwert 5:1, 4:1, 3:1 usw. auch einen Multiplikator haben.
    Hat man seinen Braumeister nicht in den braunen Bereich bekommen, so hat man einen Tauschwert von 5:1 und einen Multiplikator von 2.
    Die ersten vier Felder im braunen Bereich haben einen Tauschwert von 4:1 und einen Multiplikator von 3, usw.
    Jetzt darf man seine Rohstoffmarker noch entsprechend des Tauschwertes bewegen, denn die Siegpunkte bekommt man für den Wert des hintersten Rohstoffs mal dem Multiplikator.
    Hat man also einen Rohstoff noch nicht auf der braunen Punkteleiste, so gibt es auch keine Punkte und mit dem Sieg schaut es schlecht aus.
    Aber zum Glück gibt es ja den Tauschwert, denn normalerweise hat man einige Rohstoffe sehr weit vorne, andere wiederum nicht.
    So darf man die vorderen Rohstoffe entsprechend dem Tauschwert rückwärts ziehen, um den hintersten Rohstoff ein Feld vorwärts zu bewegen.
    Das macht man einfach so lange, bis sich die vorderen und die hinteren Rohstoffmarker angenähert haben, so dass man nicht mehr tauschen kann.
    Nun darf man für je 10 Dukaten noch den jeweils letzten Rohstoffmarker um ein Feld vorwärts bewegen.
    Jetzt schaut man, wo der hinterste Rohstoffmarker steht und multipliziert diesen Wert mit dem Multiplikator der Braumeisterfigur.
    Zu diesem Punktwert zählt man dann noch die Punkte aus den Fässern dazu und schon hat man einen Sieger.

    Kleines Fazit
    Heaven & Ale ist ein geniales taktisches Spiel mit vielen Möglichkeiten.
    Durch das freie Ziehen muss man sich immer gut überlegen, was das nächste Zielfeld sein soll.
    Soll man schnell die Wertung machen, bevor der nächste Spieler mir diese klaut?
    Muss es ein bestimmter Rohstoff sein, damit ich diesen auf der Forschungsleiste endlich vorwärts bekomme?
    Gehe ich schon mal meine Erfolge bei den Fässern einsammeln oder warte ich noch eine Runde?
    Lege ich den Rohstoff in den dunklen Bereich oder zahle ich das Doppelte für den hellen?
    Mache ich die Wertung X jetzt schon oder warte ich noch, bis ich mehr davon habe?
    Fragen über Fragen beschäftigen den Spieler Zug für Zug und das ist genial.
    Dadurch ist es schwer, eine perfekte Strategie zu finden, um das Spiel auf jeden Fall zu gewinnen.
    Zu viel können einem die Mitspieler "kaputt" machen, wenn sie ein wichtiges Feld vor mir wegschnappen.
    Das macht vor allem mit mehreren Spielern richtig Spaß!
    Dazu ist die Anleitung zwar komplex, aber sehr gut geschrieben und mit vielen Beispielen unterlegt.
    Auch die Illustrationen sind sehr hübsch und passend zum Thema.
    Ich hatte zwar nie wirklich das Gefühl Bier zu brauen, aber das macht nichts.
    Das Spiel funktioniert perfekt und ist bis zum Schluss spannend.
    ______________
    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komp­lettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/856-heaven-ale.html
    ­
    ______________­
    Michael hat Heaven & Ale klassifiziert. (ansehen)
  • Petra D. schrieb am 12.02.2018:
    schönes Brett-Legespiel mit zum Teil bekannten Spielmechanismen in guter Qualität

    Jeder hat seinen eigenen Klostergarten mit Sonnen- und Schattenseite und muss diesen in 3 bis 6 Runden (je nach Anzahl der Spieler) mit Mönchen und Rohstoffen füllen. Hierbei helfen ggf. Wertungen, um an Geld zukommen oder aber die Wertung der Rohstoffe hochzusetzen. Umringt man nach Anlegen eines Plättchen ein sog. Scheunenfeld, so bekommt man je nach Ertragswert der Plättchen ein Scheunenfeld mit der Größe 0 bis 4. Dieses bringt dann sofort eine entsprechende Wertung mit sich. Die Rohstoffe und Mönche kosten Geld. Einfacher Wert, wenn er auf der Schattenseite platziert wird, doppelter Wert, wenn Sonnenseite.

    Der Spielplan besteht aus einzelnen Aktionsfelden, auf welchem man entweder Rohstoffe oder aber Mönche erwerben kann. Ebenfalls hat man die Möglichkeit einen Wertungsstein zu erhalten, um mit diesen eine entsprechende Rohstoff- oder Mönchswertung durchzuführen. Ggf. kann man Fässern mit Zielen erhalten, vorausgesetzt, man hat diese auch tatsächlich erfüllt. Diese bringen am Ende des Spiels zusätzliche Siegpunkte.

    Problematisch bei dem Spiel ist nur, dass man leere Felder nicht betreten darf und auch nur vorwärts gehen darf bis zum Startfeld. Hier endet für einen die Runde automatisch. Die nächste Runde beginnt erst, wenn auch der letzte Spieler hier angekommen ist. Zu zweit hat man noch die besten Möglichkeiten, an die günstigen Rohstoffe zu gelangen. Mit Zunahme der Mitspieler kann es sehr eng werden. Da muss man auch schon mal frühzeitig eine Wertung durchführen, nur um an Geld zu kommen.... Auch die Ziele der Fässer zu erreichen gestaltet sich bei zunehmender Spielerzahl schwieriger....

    Wir geben nur eine 5, da uns etwas die Spieltiefe fehlt. Im Grunde sind die Regeln einfach, die Interaktion ist jedoch gering. Nimmt mir ein Mitspieler mein nächstes favourisiertes Aktionsfeld habe ich ganz einfach Pech gehabt und muss mir eins der verbleibenden auswählen, man sollte daher seine Schritte immer so klein wie möglich halten. Die Ziele der Fässer sind unseres Erachtens bei voller Spielerzahl zu hoch gewählt. Das Spiel ist in unseren Augen nicht ganz ausgewogen und stimmig bzgl. Siegchancen / Siegpunkte. Daher nur eine 5.
    Petra hat Heaven & Ale klassifiziert. (ansehen)

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