Testberichte und Bewertungen von Kunden für Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 22 Kundentestberichten | Varianten (4) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Pascal V. schrieb am 01.05.2020:
    Review-Fazit zu „Flügelschlag“, einem Deckbau-Optimierungsspiel.

    [Infos]
    für: 1-5 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 40-70min.
    Autor: Elizabeth Hargrave
    Illustration: Ana Maria Martinez Jaramillo, Natalia Rojas und Beth Sobel
    Verlag: Feuerland Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt., engl., frz., span.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/266192/wingspan/file­s
    dt.:­ http://www.feuerland-spiele.de/spiele/fluegelschlag.php?show­=dwl

    [Fazit]
    Das­ Kennerspiel des Jahres 2019 verlangt den Spielern gute Planung und Vorausschau ab, um beim Wetteifern um die beste Vogelartensammlung vorne zu liegen. In drei verschiedenen Lebensraumbereichen – welche wiederum in Spalten auch die Aktionsmöglichkeiten bestimmen – werden Vogelkarten (alle mit unterschiedlichen Besonderheiten) gelegt, um Synergien aufzubauen und geschickt zu nutzen, damit mehr und wertigere Vögel in das eigene „Deck“ gelangen. Thematisch gemeint ist dabei, dass die Vögel nur „zu Besuch“ sind^^, sich die schönsten Plätze eine Weile zu Gemüte führen und der Spieler als Hobby-Ornithologe sich am Bewundern der geflügelten Spezies erfreut.
    So ist auch das gesamte Spielmaterial, nicht nur verlagstypisch sehr wertig, sondern wunderbar passend zum Thema gestaltet. Die tollen Karten, die verschieden farbigen Kunststoffeier (deren Farbe keinerlei spielerische Bedeutung hat^^) und auch das Vogelhaus, welches als Würfelturm dient. Letzteres sieht toll aus, erweist sich auf Dauer aber etwas sperrig bzw. lästig, da man immer herumgreifen muss, um die Würfel einzufüllen und es wird doch viel gewürfelt – so werden auch die Pappwände auf Dauer (viiiieeele Spiele) in Mitleidenschaft gezogen (ein offenes Dach wäre da praktischer gewesen).

    Ein gewisser lehrreicher Touch läßt sich zudem nicht verleugnen, aber einer, der auch Spaß macht und so „lernt“ man etwas über Lebens- und Futtergewohnheiten der Vögel nebenher, ohne dass es irgendwie aufgesetzt wirkt. Auch die weiteren Detail-Informationen auf den Karten sind sehr interessant. Hier wurde merklich Wert auf ein schön umgesetztes Thema gelegt.
    Rein spielerisch kann „Flügelschlag“ dann auch überzeugen und wird dem Hype drumherum wirklich gerecht. So konnten auch Gelegenheitsspieler durchweg überzeugt werden, mehrere Partien zu spielen, nachdem sie in das Spiel eingeführt wurden (Vielspieler haben hier kein Problem mit der Mechanik, aber „Neulinge“ haben doch eine gewisse Lernkurve zu absolvieren).

    Das Zusammenstellen eines flüssig laufenden Decks und Beachten der geheimen Ziele ist dann die tatsächliche Herausforderung, die gelegentlich auch etwas ausarten kann, wenn man mit Zielen „sitzenbleibt“, die nur eine geringe %-Zahl an Chance vorgeben, da die dafür nötigen Vögel eben so selten sind und entsprechend wenig im Kartennachziehstapel vorkommen. Hier kann man sich etwas verrennen, aber zumindest weiss man das vorher (durch die Angabe).
    Interessant ist, dass sich das Spiel auch für unterschiedliche Besetzungsgrößen gut qualifiziert, in dem Sinne, dass es sich fast gänzlich anders spielt. Bei 2-3 Spielern wird es mehr strategisch, aber (bzw. deswegen) die mögliche Auswahl eingeschränkter; bei 4-5 Spielern wird es dezent unübersichtlicher, aber auch direkter und die Vogelkarten werden häufiger durchgemischt und so kommt mehr Auswahl auf den Tisch. Hier kommt es dann auf die spielerischen Vorlieben der Beteiligten an, wobei sich die Varianz von jedem mal angeschaut werden sollte^^.
    Die Solitär-Spielvariante spielt sich auch sehr fein und die Regeln hierzu bieten motivierende Herausforderungen für den Solisten.

    Die Vielfalt der Vogelkarten (allesamt einzigartig) wird durch die ebenfalls sehr empfehlenswerten, ersten Erweiterung noch einmal getoppt.
    Neuere Auflagen des Grundspiels kommen nun auch mit zusätzlichen Spiel-Einführungskarten, die neue Spieler richtig an die Hand nehmen und das Spiel näher bringen – den Pack gibt es auch hie und da einzeln nachzukaufen.

    „Flügelschlag“ ist vielleicht nicht ganz so innovativ, wie der Hype („das neue Catan“) verspricht, aber es kommt dem sehr nahe und erfüllt eine ähnliche Funktion durch die doch neue Kombination bekannter Mechanismen, die das Spiel so einzigartig machen, und damit eine neue Spielergeneration anspricht. Auch das verhältnismässig neutrale Thema spricht vielleicht mehr unbedarfte Gelegenheitsspieler an, als wenn die Mechanik auf einem Zombiethema aufgebaut worden wäre.

    Rundum macht das Spiel so ziemlich alles richtig und kann daher wirklich nur empfohlen werden!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/266192/wingspan
    HP:­ http://www.feuerland-spiele.de/spiele/fluegelschlag.php
    Aus­gepackt:­ http://www.heimspiele.info/HP/?p=26832

    [Galerie: 26 Fotos]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=28512
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  • Gerd B. schrieb am 09.02.2020:
    Ein klasse Spiel, was bei uns sowohl Spielneulinge als auch Profis überzeugt hat.
    Wir hatten zu dritt und zu viert jede Menge Spaß!
    Dieses Spiel ist unsere "Schatztruhe" eingezogen und wird sicherlich noch sehr oft auf den Tisch kommen.

    Das Thema und die Mechanik ist unverbraucht, die Downzeiten sind übersichtlich und man lernt dabei noch einiges hinzu.
    Gerd hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Martin K. schrieb am 16.04.2019:
    Da das Spiel von anderen Rezensenten ja bereits ausführlich beschrieben wurde, hier nur kurz mein persönlicher Eindruck: Wunderschön gestaltet, top Verarbeitung, innovativer Würfelmechanismus, eingängiges Spielprinzip, hoher Wiederspielreiz, klare Kaufempfehlung.
    Einzig die Zuordnung des Spielmaterials zu den mitgelieferten Verpackungsmaterialien ist mir nicht klar. Was gehört in die 4 mitgelieferten Plastikschachte?
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  • Florian B. schrieb am 16.09.2019:
    Flügelschlag – Automa/Solovariante

    Dem Spiel liegt ein eigenes Automa-Regelheft bei, in dem erklärt wird, wie Automa mit seinem eigenen Kartensatz spielt.

    Der Spielaufbau im Solospiel gleicht dem normalen Aufbau, bevorzugt wird die grüne Seite des Rundenzieltableaus. Für Automa werden ein Satz Holzwürfelchen bereit gelegt. Das Automadeck wird gemischt und verdeckt neben eine Rundenanzeiger Karte gelegt. Automa erhält eine Bonuszielkarte, die offen ausgelegt wird.

    Der Solospieler spielt wie im Mehrpersonenspiel, anschließend wird die oberste Karte des Automadecks aufgedeckt und je nach Runde eine der vier abgebildeten Aktionen durchgeführt. Da Automa keine Vogelauslage aufbaut, können als Aktion verdeckte Karten gezogen werden (pro Karte vier Punkte in der Endwertung) oder offene Karten gesammelt werden, die der Bedingung der Bonuskarte entsprechen. Diese Karten werden offen abgelegt und liefern den aufgedruckten Vogelwert als Punkte. Als dritte mögliche Aktion können Eier gesammelt werden (dafür nutze ich eine der vielgescholtenen Palstikschalen) zu einem Punkt pro Ei. Außerdem kann Automa Futterwürfel aus dem Vogelhaus entfernen und eine rosa Aktion beim Solospieler auslösen. Zuletzt können noch Holzmarker zu den Rundenzielen hinzugefügt oder entfernt werden. Bei den Rundenzielen wird je nach Ziel und Runde ein Basisewert für Automa festgelegt (dafür gibt es zwei Extra Karten) und die entsprechenden Holzmarker am Rundenende addiert. Dieser Wert gilt dann als Vergleichswert für die Rundenwertung.
    Am Rundenende wird das Rundenziel gewertet, die Vogeltränke erneuert, das Automadeck gemischt und weiter geht’s.

    Nach vier Runden ist Schluss. Gewertet wird mithilfe des Punkteblocks wie im Mehrpersonenspiel. Automa erhält keine Punkte für Bonuskarten, abgelegtes Futter und untergeschobene Karten. Dafür kommt Automa in der Regel auf sehr hohe Vogelpunktzahlen und hohe Eierwerte.

    Variiert werden kann der Schwierigkeitsgrad durch die Erhöhung des Verdeckte-Karten-Faktors von vier auf fünf Punkte pro Karte. Die zusätzliche Karte „Automubon Society“ für das Automadeck erschwert einen Sieg deutlich.

    Fazit: Da man bei Flügelschlag auch im Mehrpersonenspiel eher auf seinem Tableau beschäftigt ist, funktioniert eine Soloversion auch ganz hervorragend. Die Autoren der Automavariante haben sehr gute Arbeit geleistet. Der Charakter des Mehrpersonenspiels bleibt weitestgehend erhalten und Automa macht es einem nicht leicht. Dadurch dass die Vogeltränke häufig erneuert werden muss, ist für einen guten Kartendurchsatz gesorgt. Geübte Spieler können eine Solopartie in 20 bis 30 Minuten schaffen.
    Spaß macht mir wie im Mehrpersonenspiel das Ineinandergreifen der unterschiedlichen Vogelaktionen, das ständige Abwägen der aktuellen Situation bzw. Auslage, die stetig steigende Spannungskurve und die knappen Spielergebnisse gegen Automa. Die Ausstattung ist auch im Solospiel grandios und das Thema stimmig umgesetzt :) Da bleiben keine Wünsche offen.
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  • Björn T. schrieb am 30.10.2019:
    Flügelschlag ist das Kennerspiel des Jahres 2019 und ich möchte gleich vorweg nehmen, dass das Spiel meiner Meinung nach diese Auszeichnung auch völlig zu Recht bekommen hat.

    Worum geht es in Flügelschlag? Jeder Spieler hat ein "Biotop" mit drei verschiedenen Landschaftstypen: Wald, Wiese und Wasser mit jeweils 5 Aktions- bzw. Ablagefeldern. Hier müssen Vögel in Form von Karten angesiedelt werden. Die Grundregel dabei ist sehr einfach. Es darf immer nur das ganz linke Feld genutzt werden. Da die Aktionsfelder weiter rechts immer besser werden, kann man durch das Ablegen von Vogelkarten erreichen, dass diese Felder zum ganz linken Feld werden. Toller Nebeneffekt ist, dass in so einem Fall dann auch noch die Fähigkeiten der Vögel genutzt werden können.

    Denn die Vogelkarten bringen nicht nur Siegpunkte, sondern auch noch unterschiedlichste Fähigkeiten mit ins Spiel. Da gibt es die "Brutmaschinen", die einfach nur Eier produzieren, "Raubvögel", die auf die Jagd nach anderen Vögeln gehen, oder "kleine Räuber", die Futter besorgen und viele mehr.

    So entstehen im Spiel sehr schöne "Aktionsketten", die einen sehr schönen taktischen Anteil ermöglichen.

    Und auch das Futter darf nicht fehlen, denn genau dieses benötigt man, um die oben genannten Vogelkarten überhaupt ausspielen zu können. Futter (ebenfalls in 5 verschiedenen Formen) kommt über Würfel ins Spiel, die sehr schön über einen Würfelturm ausgewürfelt werden.

    Für mich ist Flügelschlag ein rundum gelungenes Spiel mit einem für mich neuen Thema. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten zu Punkten zu kommen, hat einen schönen, taktischen Reiz, spielt sich aber trotzdem flüssig und leicht.

    Das Spielmaterial ist wirklich toll. Neben dem bereits erwähnten Würfelturm sind die kleinen Vogeleier und die zahlreichen Vogelkarten wirklich toll gemacht. Wir hatten bisher in unseren Spielrunden stets viel Spaß, obwohl wir auch Spieler haben, die anfänglich dem Thema "Ich soll Vögel ansiedeln" erst skeptisch gegenüber standen.
    Björn hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 03.05.2019:
    Flügelschlag ist ein Spiel mit 170 unterschiedlichen Vogelarten (Attribute: Lebensraum, Futter, Nesttyp, Ei-Limit, Flügelspannweite), die Spiel-technisch noch die spezielle Aktivierungseigenschaften sowie Siegpunkte besitzen. Die Vogelarten können in 3 Lebensräumen (Wald, Wiese, Sumpf) abgelegt werden und bilden dort (mehr oder minder gute) Kombinationsketten. Der Spieler kann nun Vogelarten (Handkarten) auf dem Tableau (mit dem geforderten Futter) ablegen, Karten aus der Auslage aufnehmen, Futter sammeln oder Eier legen. Bei den letzt genannten 3 Aktionen werden die Eigenschaften der Vogelarten aktiviert, die dann Boni für den aktiven und/oder die Mitspieler liefern. Außerdem gibt es Vogelarten, die auf dem Spieler-Tableau von Aktionen der Mitspieler profitieren. In jeder der 4 Runden gibt es noch Zielplättchen, die ebenfalls Siegpunkte generieren und am Ende werden noch Bonuskarten gewertet.

    Fazit: Flügelschlag besitzt durch das (Nach-)Ziehen der Vogelarten-Karten und deren Kombinationsmöglichkeiten sowie die Futterwürfel (passend oder nicht) m.E. zuviel Glücks-Faktoren. Von der Optik her ein sehr schönes Spiel, insgesamt sicher auch ein gutes Spiel, aber den Hype kann ich nicht nachvollziehen.
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    • Windisch A.
      Windisch A.: Hallo Uwe, stimmt. Lies mal meine Rezension. Welche sind für dich die besseren Stegmaier Spiele?
      23.05.2019-17:53:48
    • Uwe S.
      Uwe S.: Hallo Andreas, hat leider etwas gedauert - ich finde Viticulture und Scythe gut, wobei die 8 Episoden von Aufstieg der Fenris schon ermüdend... weiterlesen
      30.05.2019-11:29:45
  • Klaus-Peter S. schrieb am 26.03.2019:
    Ein sehr schön gestaltetes Spiel mit guten Vogelzeichnungen auf wertigem Papier, das sicher mehrere Spiele durchhält.
    Mit den 170 Grundkarten wird es nicht oft zu gleichen oder ähnlichen Spielkonstellationen kommen, was es auch nach einigen Spielen interessant macht.
    Zum Spiel selbst haben meine Vorgänger schon einiges gesagt, dass ich nicht wiederhole.
    Mir gefällt es, weil durch die zufällige Verteilung der Startkarten immer andere Siegmöglichkeiten gibt und man sich anders orientieren muss.
    Dies wird sicher den Spielern nicht gefallen, die immer die gleiche Strasse zum Sieg bevorzugen und in 50 Übungen optimieren. Das geht hier nicht.
    Man muss sich im Gegenteil auf seine Startbedingungen konzentrieren und versuchen die entsprechenden Zusatzkarten zu bekommen um Punkte zu generieren. Doch gibt es auch Vögel mit hohen Punktzahlen die diese Planung in Frage stellen. Es ist nicht leicht hier sich für den richtigen Weg zu entscheiden.
    Doch ohne Erfüllung seiner Aufgaben ist ganz sicher der Gewinn nicht möglich.
    Dann sind noch vier Runden und die entsprechenden Aufträge bestmöglich zu erfüllen, denn das bringt auch Punkte. Auch hier muss man sich entscheiden, da diese zumeist nicht den eigentlichen Sammlungen entsprechen.
    Doch genau das gefällt mir, denn während des gesamten Spieles muss man darauf achten was die anderen machen, gegebenfalls eine Karte nehmen die einem Gegner das optimieren untersagt und am eigenen Deck optimieren.
    Und das ohne lange zu überlegen.
    Ich empfehle das Spiel und werde es noch öfter spielen.


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    • Beatrix S., Wolfgang V. und 5 weitere mögen das.
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    • Windisch A.
      Windisch A.: Hallo Klaus-Peter, ich kann deine Gedanken gut nachempfinden. Was wollte der Designer wohl mit dem Spielkonzept erreichen? Eine dominante... weiterlesen
      23.05.2019-17:32:45
    • Klaus-Peter S.
      Klaus-Peter S.: Es ist kein Expertenspiel. Aber ist ist berechtigt auf der Vorschlagsliste zum Spiel des Jahres, denn es ist unterhaltend. Zur Spiel soll. Ja... weiterlesen
      27.05.2019-11:57:37
    • Klaus-Peter S.
      Klaus-Peter S.: Hat schon jemand die Erweiterung gespielt?
      Ich kam leider aus persönlichen Gründen noch nicht dazu.
      01.01.2020-10:29:33
  • Mathias N. schrieb am 18.03.2019:
    Worum geht es:
    Flügelschlag ist ein Familienspiel für 1 bis 5 Vogelbegeisterte. In 40 bis 70 Minuten versuchen wir, eine Vielzahl von Vögel mit unterschiedlichen Attributen in unseren persönlichen Bereich zu locken. Dabei werden auf mehreren Weisen Siegpunkte generiert; wer am Ende nach 4 Runden die meisten Siegpunkte gesammelt hat, gewinnt.

    Kurzübersicht:
    Im Spiel gibt es 170 unterschiedliche einzigartige Karten. Jede Karte zeigt dabei einen Vogel mit den Attributen Lebensraum (Wald, Flur, Gewässer), Futter (insgesamt 5 verschiedene Arten), Nesttyp, Ei-Limit, spezielle Fähigkeiten des Vogels bei Aktivierung, Flügelspannweite sowie Siegpunkte.

    Uns stehen pro Runde mehrere Aktionen zur Verfügung, um entweder Vögel aus der Auslage auf die Hand zu nehmen, diese dann auf unser Tableau abzulegen, Futter zu sammeln oder Eier zu legen. Je nach Aktionen werden abhängig von der Vogelkarte spezielle Fähigkeiten aktiviert, entweder einmalig beim Ausspielen der Karte, bei Aktionen der Mitspieler oder abhängig von der gewählten Aktion mehrmalig in Kombination mit anderen Karten.

    Mit dem passenden Futter legen wir eine Vogelkarte in den passenden Lebensraum auf unser Tableau. Mit Abgabe der gelegten Eier können weitere Vogelkarten in den gleichen Lebensraum gespielt werden. Dadurch entstehen Kombinationsketten, die dann bei entsprechender Aktivierung stark ausfallen können.

    Zusätzlich gibt es sogenannte Zielplättchen. Mit ihnen werden unterschiedliche Vorgaben definiert, die am Ende der Runden Siegpunkte generieren. Je nach Gusto kann man die Siegpunkte kompetitiv oder generisch vergeben.

    Mit Hilfe von Bonuskarten werden abschließend am Spielende noch weitere Siegpunkte vergeben. Dies kann bspw. die simple Anzahl von ausgespielten Vogelkarten oder gelegten Eiern sein, aber auch die Anzahl von diversen Attributen im Vogelnamen oder Nestbau.

    Ausstattung/Material:
    Die Ausstattung ist sehr opulent, das Material hervorragend. Es gibt wertige Futterwürfel, einen als Würfelturm fungierendes Vogelhäuschen, mehrere stabile Futtertokens sowie hölzerne Aktionssteine. Die Eier aus Kunststoff sind haptisch und optisch ein Leckerbissen, die Spielertableaus plan und sehr stabil. Die 170 Vogelkarten sind ebenfalls wertig und begeistern durch ihre Graphik. Als Kartennachziehstapel fungiert die sogenannte Vogeltränke aus Kuststoff, in der dann auch die Karten beim Aufräumen gelagert werden können. Einzig die beiden Regelhefte sind mir etwas dubios mit dem Material, erscheint es mir doch etwas empfindlich und nicht widerstandsfähig (subjektives Empfinden, ich habe es nicht ausprobiert, wie reissfest und feuchtigkeitsbeständig sie tatsächlich sind *g*).

    Am Ende des Spiels gibt es an der Seite des Schachtelbodens eine Zeichnung für das Aufräumen und Lagern der einzelnen Spielekomponenten, damit alles ordentlich verräumt ist und der Deckel schließt. Habe ich so auch zum ersten Mal gesehen.

    Fazit:
    Flügelschlag hat mich begeistert. Die Regeln sind einfach, das Regelheft klar und übersichtlich strukturiert, so daß man nach dem ersten Durchlesen die Regeln intus hat. Das Artwork und das Material sind wunderhübsch und hervorragend, die Eier und das Vogelhäuschen ein echter Hingucker. Das Gameplay erinnert mich wegen seiner starken Bildung von Kartenkombinationen etwas an Deus, das Erreichen von unterschiedlichen Rundenzielen an Terra Mystica.

    Der Wiederspielwert ist sehr hoch. Durch die Vielzahl der einzigartigen Vogelkarten, der unterschiedlichen Bildung der Rundenziele sowie den diversen Bonuskarten spielt sich jedes Spiel anders. Durch die Verwendung der Futterwürfel sowie der Bildung der Auslage gibt es natürlich einen gewissen Glücksfaktor, den ich aber nicht als störend empfinde. Lediglich bei einem Spiel hatte ich bisher Pech mit der Bildung meiner Vogelkartenhand und kam nicht so richtig in die Gänge, aber bei der kurzen Spieldauer war es zu verschmerzen.

    Durch seine eher kurze Spieldauer mit bis zu einer guten Stunde und seinen wenigen, einfachen und klaren Regeln eignet sich Flügelschlag sehr gut für Familien und Gelegenheitsspielern. Mit bis zu fünf Personen richtet sich das Spiel auch an größere Gruppen.

    Die Solovariante überzeugt mich ebenfalls. Ich spiele gegen einen Automa, der für Stonemaier Games als originärer Verlag mittlerweise typisch ist. Mehrere Aktionskarten bilden dabei das Deck des Automas, die dann der Reihe nach ausgespielt werden und verschiedene Aktionen simulieren. Das Endergebnis fiel bisher immer knapp aus.

    Alles in Allem eine klare Empfehlung von mir (9/10).
    Mathias hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Simon K. schrieb am 07.06.2020:
    Dies ist mein persönlicher Erfahrungsbericht.

    Das Spiel ist von 1-5 Spielern spielbar, wobei die Solo-Variante von mir nie genutzt wurde. Ich habe es von Gruppen von 2-5 Spielern gespielt. Dabei hat mir jede Variante gut gefallen. Ziel des Spiels ist es möglichst viele Vögel in ihre entsprechenden Habitate zu spielen. Die Vögel haben bestimmte Fähigkeiten, welche bei Aktivierung des Habitats angewendet werden können. Jedes Habitat hat eine bestimmte Fähigkiet. So erhält man in dem einen Futter, im anderen kann man Eier legen, welche auch Punkte bringen gegen Ende des Spiels. Oder man erhält neu Vogelkarten. Dadurch erhält man Kombinationsketten, welche einem den Sieg bringen kann. Die Auswertung der Punkte ist sehr einfach gestaltet. Die Spieldauer betrug natürlich abhängig von den Spielerfahrungen, Anzahl der Spieler unterschiedlich viel Zeit, so dass der angegebene Zeitrahmen auch überschritten wurde. Die Spielmechanik funktioniert sehr gut, auch mit der Erweiterung Europa. Das Spielmaterial ist mir besonders positiv aufgefallen, da es dem Preis aufgrund seiner Hochwertigkeit gerecht wird. Die Europa Erweiterung ist zu empfehlen, aber in meinen Augen zu teuer, da sie lediglich Karten und Kleinspielmaterialien hinzufügt. Ein groß neuer Mechanismus wird hier nicht eingeführt. Es kommen aber andere Kartentypen ins Spiel, welche das Spiel interessanter gestalten können. (Wenn man sie nicht am Rundenende vergisst.) Alles in allem ist Flügelschlag ein sehr gutes Spiel, welches auch mit Jugendlichen gespielt werden kann. Das Spiel scheint anfangs komplizierter als es ist. Im schlimmsten Fall kann man in der gut erklärten Spieleanleitung nachlesen, da sie alle Präzedenzfälle abdeckt.

    Von mir bekommt das Spiel die Wertung 5+, da es teilweise auch etwas träger sein kann, wenn man aufgrund der Handkarten stark limitiert ist. Des Weiteren gibt es auch Vögel, welche nie/kaum gespielt werden, da sie einfach zu schlecht sind. Aufgrund der hohen Anzahl an Spielkarten, auch durch die Erweiterung macht es viel Spaß, da man manche Vögel immer noch nicht oder selten hatte und auch die Spielweise immer eine andere sein muss. Dies liegt daran, dass man seine Spielweise an die Vögel anpassen muss/sollte.

    Alles in allem ist Flügelschlag ein sehr gutes Spiel, was meiner Ansicht aber auch etwas Potenzial nach oben hat.
    Simon hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Clev W. schrieb am 09.02.2020:
    Ein super lehrreiches Spiel, was sich den Kennerspielpreis verdient hat, und es ist nicht allzuschwer zu erlernen.
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  • Patrick N. schrieb am 14.12.2019:
    Flügelschlag ist ein sehr schön gestaltetes Spiel, das auch spielerisch den Kennerspiel des Jahres Preis eindeutig verdient hat. In Flügelschlag wollen die Spieler mit ihren Vögeln und den Aktionen der drei verschiedenen Lebensräume eine Engine aufbauen, die es ihnen ermöglicht die meisten Punkte zu sammeln. Hierbei geht es vor allem darum Nahrung zu sammeln, Eier zu legen, neue Vogelkarten zu ziehen und diese dann auszuspielen indem man die Futter- und Eikosten bezahlt. Die ausgespielten Vögel können durch eigene Fähigkeiten anschließend die Ortsaktionen erweitern. Punkte bekommt man für punkteträchtige Vögel, Bonuskarten, Rundenziele und auf bzw. unter Vogelkarten gesammelte Nahrung, Eier und Vogelkarten. Die Europa-Erweiterung könnte durch das Hinzufügen der hier beheimateten Vögel eine der wenigen Erweiterungen sein, die es in unsere Sammlung schafft. Lediglich die verschiedenfarbigen Eier haben wir noch nicht verstanden, da wir zunächst dachten, dass die Farbe eine Bedeutung hat.
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    • André P., Clev W. und 2 weitere mögen das.
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    • Beatrix Z.
      Beatrix Z.: Soweit ich es verstanden habe, haben die verschiedenfarbigen Eier keinerlei Bedeutung, sie sind nur "mehr bunt" im Spiel. Ich finde das... weiterlesen
      14.12.2019-12:24:09
    • Sabrina L.
      Sabrina L.: Richtig, bisher sind die Farben der Eier ganz egal
      14.12.2019-12:28:30
  • Torsten F. schrieb am 01.12.2019:
    1. Einstiegslevel: 06/10
    2. Maximale Spieldauer: 120 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 90%
    4. Variabler Spielablauf: 90%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 40/50/10
    6. Grafik+Spielmaterial: 100%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 80%

    Das Spiel ist sehr gelungen, wofür schon die Aufmachung spricht. Die Verzahnung der verschiedenen Mechanismen hinterlässt ein gutes Spielgefühl. Der hohe Glücksfaktor stört mich nicht. Alles top!
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  • Martina K. schrieb am 30.04.2019:
    Ich habe das Spiel jetzt auch einmal ausprobieren können.
    Material und Aufmachung sind sehr ansprechend gestaltet und machen Lust darauf, das Spiel zu erkunden. So gibt es z.B. wertige Vogeleier in verschiedenen Farben (allerdings ist dies nicht spielrelevant) und sogar ein Vogelhäuschen als Würfelturm.

    In vier Runden versuchen die Spieler ihr Tableau, das drei Landschaftsreihen zeigt, mit verschiedenen Vögel (Karten) zu füllen. Auf den Karten finden sich jede Menge spielbedeutsame Informationen zu Spannweite des Vogels, Lebensraum, Nestgröße (Anzahl der Eier), Nesttyp, Nahrung und auch möglicherweise Sonderaktionen, die aktiviert werden können.
    Der Stapel der verschiedenen Vogelkarten ist riesig groß, so dass nur ein Bruchteil der Karten überhaupt in einer Partie vorkommt. Das sorgt für abwechslungsreiche Partien, bis man einmal alles gesehen hat - also sollte es eigentlich....

    Jetzt komme ich zu den Punkten, bei denen das Spiel mich nach der Partie leider nicht richtig abgeholt hat:

    Die Karten erschienen mir je nach Situation unterschiedlich mächtig zu sein. Sicherlich gibt es viele mögliche Synergie-Effekte, aber die muss ich auch zusammen auf die Hand bekommen. Manche Karten bringen dem Spieler Vorteile, wenn andere Spieler eine bestimmte Aktion durchführen oder sorgen für Bonus-Aktionen, wenn man nicht am Zug ist.
    Jeder hat zufällige Startkarten auf der Hand und kann im Lauf des Spiels neue dazubekommen aus einer offenen Auslage oder blind gezogen. Hier spielt Glück eine große Rolle und nicht nur an der Stelle des Spiels:

    So werden die Futterwürfel zu Beginn jeder Runde und evt. zwischendurch neu gewürfelt. Die Symbole können zu meinen Karten passen oder nicht.
    Am Anfang erhält jeder Spieler Wertungskarten für die Schlusswertung und
    es gibt am Ende jeder Runde eine Rundenwertung für das Erreichen bestimmter Ziele.
    All das ist vom Kartenziehen abhängig oder ob ich zufällig den passenden Vogel in der offenen Auslage präsentiert bekomme, wenn ich dran bin oder mir dieser schon von meinen Mitspielern weggeschnappt wurde.

    Ich mag Glücksfaktoren in Spielen, aber hier hat er für meinen Geschmack zu viel Einfluss. Ich habe aber durchaus Lust, das Spiel nochmal irgendwann auf den Tisch zu bekommen, um zu sehen, ob sich mein Eindruck bestätigt.

    Dazu kommt, dass ich vor allem durch Aufmachung und Material ein thematisches Spiel erwartet hatte, aber letztendlich ist das hier beliebig austauschbar und das Thema kam mir an mehreren Stellen doch auch eher aufgesetzt vor. Gut, es ist mal was anderes als Mittelalter oder Weltraum... aber damit hat es sich auch schon.

    Alles in allem kann ich sagen:
    Die Mechanismen funktionieren gut und Flügelschlag ist auch ein gutes, aber für mich eben nicht herausragendes Spiel. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, empfehle ich vor dem Kauf ein Probespiel.
    Martina hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
    • Florian B., Michael L. und noch jemand mögen das.
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    • Uwe S.
      Uwe S.: Sehe ich ähnlich
      30.04.2019-17:44:09
    • Windisch A.
      Windisch A.: Hallo Martina, da kann ich zustimmen. Für einen Kauf hat es bei mir noch nicht gereicht. Aber für eine andere Zielgruppe, also Kenner- und... weiterlesen
      23.05.2019-17:08:11
    • Martina K.
      Martina K.: Als Engine Builder war bei uns das einfachere Gizmos dieses Jahr oft auf dem Tisch, gerade in Gelegenheitsspielerrunden.
      24.05.2019-13:39:22
  • Windisch A. schrieb am 23.05.2019:
    Hallo, ich kann den Hype gut nachempfinden. Was wollte der Designer wohl mit dem Spielkonzept erreichen? Aus den Fehlern vergangener Konzepte lernen und moderne Entwicklungen aufgreifen. Eine dominante Siegstrategie hat er hier unterbunden. Ein Vielspieler aus der Juri Spiel-des-Jahres hat mal berichtet, dass er vollig gefläscht und bombastisch unterhalten wurde, weil er mega Kombos bekam und diese nutzen konnte. Er gestand, dass es reiner Zufall war und er wohl nie wieder so viele Punkte bekommen würde. Ich glaube genau das macht den Hype und Fun-Faktor dieses Spieles aus. Man kann mega überrascht werden und dann mit Fun eine Strategie runter spielen. Erfolgserlebnisse pur. Für Gelegenheitsspieler könnte Wingspan echt unterhaltsam sein. Also mit etwas Glück ohne ewiges GRÜBELN, leicht und spaßig zum Erfolg. Wer wünscht sich das nicht? Einen Pluspunkt gibts von mir für den psychologischen Wert. Einen halben Punkt für die freundliche Interaktion, weil diese noch weiter entwickelt werden sollte. ... Hab ich sonst noch was interessantes fest gestellt? Hm, vieles kennt man schon. Fakten und Wissen in Spielstrategien einbinden, gab es bei vielen Quartet-Spielen schon. Rundenwertungen gibt es auch beim Konkurenten Carpe Diem. Einen Minuspunkt gibt es für das schlecht eingebundene Thema, oder kann mir jemand sagen was für eine Rolle ich einnehme? Vogelzüchter, Vogelbeobachter, Anführer einer Vogelschar oder Gott? ... Für Expertenspieler ist es leider nicht das beste JAMIE STEGMAIER Spiel. Delhalb nur 4 Punkte.
    Windisch hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
    • Mike S. und Uwe S. mögen das.
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    • Mike S.
      Mike S.: Schöne, insgesamt angenehm dialektisch aufgebaute Rezi, Andreas! Kleine Besserwisserei am Rande: obwohl Wingspan ursprünglich bei Stonemaier... weiterlesen
      24.10.2019-10:40:45
    • Dominik W.
      Dominik W.: Deine Kritik über das Thema kann ich nicht nachvollziehen. Thematisch habe ich das Spiel sehr rund und stimmig empfunden. Dabei kam nie die... weiterlesen
      04.06.2020-08:32:32
  • Rainer M. schrieb am 02.04.2020:
    Sehr schön gestaltetes Deckbuilding-Spiel mit sehr vielen Vogelkarten und hochwertigen Materialien. Vögel sind zum Teil etwas unausgeglichen, was ihre Stärke anbelangt, somit ist auch etwas Glück mit dabei, dass man die richtigen Vögel erwischt. Auch die Bonuskarten sind unterschiedlich schwer zu erfüllen, was nicht unbedingt mit der Höhe derBelohnung korreliert. Insgesamt aber ein kurzweiliges Spiel mit wenig Downtime und einem völlig neuen Thema.
    Rainer hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Silke R. schrieb am 29.10.2019:
    Flügelschlag ist ein sehr interessantes Spiel, welches einem den Einstieg jedoch nicht allzu einfach macht. Vielspieler kommen jedoch hier voll auf ihre Kosten: hält man sich strickt an die Spielregeln dauert es eine Weile, bevor der Einstieg in das Spiel gelingt. Es gilt, Vogelkarten auszuspielen, um an die notwendigen Vogeleier zu kommen. Der eigene Spielplan beinhaltet die Ablagemöglichkeiten von bis zu 20 Vogelkarten: Wald-, Feld- und Wasservögel. Um eine Vogelkarte ausspielen zu können, muß man den Vogel anlocken - mit Futter. Dieses bekommt man zum Start - während des Spieles muß man die Futterwürfel bemühen. Liegt der erste Vogel einer Reihe aus, kostet der nächste Vogel bereits ein Ei, um den nächsten ausspielen zu können. Jeder weitere Vogel einer Reihe schaltet weitere Vergünstigen frei - aber mehr als fünf kann man pro Reihe nicht legen. Die Vogelkarten haben aber noch eine weitere Bedeutung - das Spiel beinhaltet auch eine Punktekarte - die zu wertenden Vogelkarten werden vorher blind gezogen - es geht um die Symbole, die auf den Vogelkarten aufgedruckt sind. Je mehr entsprechende Vogelkarten in der eigenen Ablage hat, desto mehr Punkte bekommt man gut geschrieben. Man kann also gewissermaßen seine Punkte steuern - aber man braucht auch Glück, daß man die entsprechenden Vogelkarten auch bekommt - und sie vor allem auch mit dem erwürfelten Futter bezahlen kann.

    Punkte wert sich auch die Eier, die sich in der Schlußwertung auf den Karten noch liegt. Sollten Gelegenheitsspieler mitspielen wollen/sollen wäre ein einfacherer Einstieg in das Spiel ratsam.

    Alles in allem ist es ein tolles Spiel, das nicht so schnell langweilig wird und tatsächlich zu Recht Kennerspiel des Jahres geworden ist.
    Silke hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Gerhard T. schrieb am 09.08.2019:
    Ein in sich stimmiges, wunderschön gestaltetes, absolut „rundes“ Spiel!

    Wow – was für ein Spiel! Mittlerweile haben wir etliche Partien hinter uns und keine verlief exakt wie die vorhergehenden, alle hatten ihren eigene Dynamik und Charakter. Der Einstieg wird einem sehr leicht gemacht dank einer übersichtlichen und verständlichen Spielanleitung. Nach dem Lesen ist klar, wie das Spiel abläuft. Nach dem ersten Probespiel weiß man, wie die verschiedenen Mechanismen ineinander greifen. Danach braucht man die Anleitung nicht mehr. Selbst die vielen unterschiedlichen Funktionen der Vögel sind allesamt logisch und bereits direkt auf den Karten gut erklärt.

    Thematisch geht es darum, möglichst viele interessante Vögel in das eigene Reservat (auf das eigene Spielertableau) zu locken. Dafür braucht es die jeweils passende Nahrung und vor allem im weiteren Spielverlauf noch das eine oder andere Ei (wunderschöne Miniaturen!). Es gibt nur 4 (Grund-)Aktionen: Vogelkarten ziehen, Vogel auslegen, Nahrung erhalten und Eier legen. Das Salz in der Suppe sind die zahlreichen unterschiedlichen Zusatzfunktionen der Vögel. Manche gelten nur einmalig beim Ausspielen, andere bei bestimmten Zügen der Mitspieler; die meisten aber können vom Spieler im Anschluss an eine der Grundaktionen (Karten, Nahrung, Eier) selbst genutzt werden, wenn er schon ein paar Vögel auf seinem Tableau ausgelegt hat. Dann kann er deren Funktionen der Reihe nach aktivieren und dadurch weitere Vorteile, Gegenstände, Punkte usw. erhalten. Man muss also überlegen, welche Funktionen der Vögel einem – je nach Spielverlauf - vorteilhaft erscheinen und welche der gezogenen Vogelkarten (3 liegen immer offen aus + 1 verdeckter Stapel) man lieber wieder ablegt und nicht verwendet. Geht man geschickt vor, lassen sich dabei richtig gute Kombinationen bilden, die man im Laufe des Spiels zudem auch mehrfach nutzen kann. Ein gewisser Glücksfaktor ist durch das Kartennachziehen natürlich dabei.

    Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Punkte gibt es dabei für Vieles, z.B. für die Vögel selbst, für auf Vögeln abgelegte Eier und Nahrung, für „erbeutete“ andere Vögel oder für abgeschlossene Aufträge (Rundenziele und Bonuskarten). Irgendwas geht quasi immer, so dass eigentlich nie ein Spieler vorzeitig abgehängt wird. „Flügelschlag“ spielen wir am liebsten zu zweit oder zu dritt, dann ist auch die Spieldauer mit angenehmen 50 bis 80 Minuten überschaubar. Mit 4 oder 5 Spielern dauert es entsprechend länger. Durchaus interessant ist auch die separate 1 Spieler-Variante mit leicht abgewandelten Regeln und variablem Schwierigkeitsgrad.

    Fazit:

    Selten haben wir ein Spiel erlebt, dass sich so „rund“ und stimmig anfühlt und bei dem auch das Thema so passend zu den jeweiligen Spielaktionen umgesetzt wurde. „Flügelschlag“ macht sehr viel richtig, eine Menge Spaß und bietet den Spielern viele Möglichkeiten - ist dabei aber weder komplex und schon gar nicht kompliziert. Im Gegenteil: Die Mechanismen sind logisch, leicht verständlich und greifen derart gut ineinander, dass man sich im Spiel sofort heimisch fühlt. Trotz der Einordnung als „Kennerspiel“ (immerhin das Beste aus 2019!) ist das Spiel auch für Gelegenheitsspieler mit eher wenig Brettspielerfahrung problemlos machbar. Für mich eines der schönsten und unterhaltsamsten Spiele seit Langem!
    Gerhard hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
  • Holger H. schrieb am 22.02.2020:
    Schönes Spiel, hochwertiges Material und stimmig aufgemacht, gut als Abendbeschäftigung mit der Familie.
    Dennoch von der Spielmechanik eher überbewertet und "nur" besserer Durchschnitt.
  • Ute K. schrieb am 20.05.2019:
    Hat mir sehr gut gefallen , leicht erklärt, sehr schöne Karten (kann Mann sogar richtig was lernen ), und echt süß mit den bunten Eiern . Mal eine neue schöne Idee.
    Ute hat Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 klassifiziert. (ansehen)
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    • Windisch A.
      Windisch A.: Hallo Ute, das stimmt, man kann etwas über die Größe, die geografische Lage lernen. Die Informationen kommen aber leider nicht an ein... weiterlesen
      23.05.2019-17:18:16

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