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Eine eigene Bewertung für Fields of Green (engl.) schreiben.
  • Beatrix S. schrieb am 17.02.2017:
    Spieleranzahl: 2-4
    Spieleralter: 12 Jahre und älter
    Spieldauer: 45 Minuten

    Kartenspiel mit Draftmechanismus

    Habt ihr die Nase voll vom stressigen Leben in der Stadt? Dann zieht aufs Land und entspannt euch auf eurem eigenen Bauernhof! Alles easy! Das zumindest verspricht uns „Fields of Green“ von „Artipia Games“. Aber wie so meist ist alles doch nicht so einfach wie im Vorfeld gedacht. Einen Bauernhof zu managen bedarf mindestens soviel Können, Wissen und vor allem Vorausplanung wie andere Unternehmungen. Spaß macht es aber trotzdem.
    Hauptbestandteil in diesem Kartendraftingspiel sind natürlich Karten, genauer quadratische Karten, die man wunderbar neben-, unter- und übereinander auf der Spielfläche platzieren kann und die im Laufe des Spiels zu einem veritablen Bauernhof „zusammenwachsen“ werden. Da gibt es Felder (Fields), Vieh (Livestock), Konstruktionen (Construction) und Gebäude (Building), außerdem Wassertürme (Water Tower) und Silos (Silo), alles unterscheidbar durch farbige Ränder.

    Selbstverständlich benötigen wir auch noch ein paar weitere Spielkomponenten wie hölzerne Ressourcen für Wasser (Water) und Nahrung (Food), Ausrüstungsplättchen (equipment tiles), Geld (Money tokens) und Siegpunkte (VP tokens) und einige Hilfsmittel, z.B. um die verschiedenen Nachziehstapel zu kennzeichnen.

    Und direkt mal an dieser Stelle eine Stellungnahme zu einer oft gestellten Frage: ist „Fields of Green“ eine Adaption von „Among the Stars“ mit einem irdischeren Thema? Jein! Natürlich haben die beiden Spiele einiges gemeinsam. Angefangen von den quadratischen Karten, dem Drafting und Auslegen der Karten, den „örtlich gebundenen“ Ressourcen. Aber es gibt auch Unterschiede und zwar ausreichend um ein anderes Spielgefühl bei „Fields of Green“ zu generieren. „Among the Stars“ spielt sich, trotzdem man seine Raumstation gut planen sollte, flott und locker, aber bei „Fields of Green“ wird die „Interaktion der Karten“ komplexer und die Vorausplanung sehr wichtig, damit man auch wirklich eine Ernte einfahren kann. Für mich übrigens genug Unterschied um beide Spiele mein Eigen zu nennen (obwohl mir das Weltraumthema viel mehr liegt als das Buddeln in der Erde).

    Nun aber zurück zu „Fields of Green“. Was läuft nun ab während einer Spielpartie? Zu Spielbeginn muss man die Karten nach Arten sortieren. Felder, Vieh, Konstruktionen und Gebäude bilden separate, verdeckt liegende Nachziehstapel, von denen man sich im Laufe der vier Spielrunden bedient. Wassertürme und Silos liegen extra und können während des Spiels gekauft werden. Natürlich sollte man die restlichen Spielmaterialen in Reichweite platzieren. Jeder Spieler startet mit 15 Münzen, einem Wasserturm mit 3 Wasser und einem Silo mit 1 Nahrung. Die beiden Karten bilden den Grundstock der Spielerauslage, sozusagen den Kern des eigenen Bauernhofes.

    Es werden 4 Runden gespielt und jede Runde besteht aus 3 Phasen. Unterhalt (Upkeep), Aktionen (Actions) und Ernte (Harvest). In der ersten Phase gibt es so eine Art „bedingungsloses Einkommen“ in Form von 1 Nahrung, 2 Wasser und 3 Münzen. Dann zieht jeder beginnend mit dem Startspieler 6 Karten. Dafür stehen im vier verschiedene Stapel (Felder, Vieh, Konstruktionen und Gebäude) zur Verfügung. Und es gibt nur eine Bedingung beim Nachziehen der Karte, man muss von mindestens 3 Stapeln ziehen(und man darf sich die Karten beim Ziehen nicht ansehen). Bei der Auswahl der Stapel sollte man auch bedenken, dass die Karten in der nächsten Phase gedraftet werden.

    Und schon sind wir in der Aktionsphase. Nun heißt es sechsmal (gleichzeitig) eine Handkarte aussuchen, die restlichen Karten nach rechts weiterreichen und die gewählte Karte ausspielen. Und was mache ich mit dieser Karte? Es gibt 5 verschiedene Möglichkeiten: eine Anlage bauen, einen Wasserturm errichten, ein Silo errichten, den Markt besuchen oder eine Anlage wiederherstellen.

    Um eine Anlage zu bauen muss man die auf der Karte genannten Kosten bezahlen (und dabei bedenken, dass die Wasserkosten von einem Wasserturm kommen müssen, der nicht weiter als 2 Plätze vom Bauplatz entfernt steht) und die Karte in den eigenen Bauernhof einfügen. Wenn die Karte eine „graue“ Fähigkeit besitzt, dann sollte man nicht vergessen diese Sofort-Fähigkeit auch anzuwenden („grüne“ Fähigkeiten werden in der Erntephase ausgeführt, „gelbe“ sind für das Spielende).

    Möchte man einen neuen Wasserturm (kostet 2 Münzen und kommt mit 3 Wasser) oder ein neues Silo (kostet nichts und ist leer) bauen, wirft man seine gewählte Karte ab und nimmt sich stattdessen Wasserturm oder Silo. Dazu sei noch gesagt, dass man eigenes Wasser und eigene Nahrung NUR in Wassertürmen und Silos aufbewahren kann. Wenn man keinen Platz mehr hat, kann man keine weiteren Ressourcen mehr erhalten

    Da man sich auch bei „Fields of Green“ oft in der Situation wiederfindet, zu wenig Geld zu haben, gibt es die Möglichkeit eine Karte gegen 2 Münzen abzuwerfen. Zusätzlich kann man bei diesem Besuch des Marktes auch noch bis zu 2 Nahrung verkaufen und dafür je 2 Münzen erhalten.
    Last noch least hat man die Möglichkeit ungenutzte (und vernachlässigte) Anlagen wiederherzustellen, in dem man die gewählte Karte abwirft und eine umgedrehte Karte in der eigenen Auslage wieder zurückdreht und damit wieder nutzbar macht.

    Haben alle Spieler 6 Karten ausgespielt folgt die Erntephase. Nun wird sich herausstellen ob man auf seinem Bauernhof eine funktionierende „Erntekette“ aufgebaut hat. Jeder Spieler führt nun die Erntefähigkeiten seiner Karten aus, in beliebiger Reihenfolge. Dabei beachten muss man allerdings, dass diese Fähigkeiten Kosten haben, die man vor der Ausführung zahlen muss (und Wasser muss auch hier von einem Wasserturm in einer Entfernung von höchstens 2 Plätzen kommen). Kann man diese Kosten nicht zahlen, darf man die Erntefähigkeit nicht ausführen und man muss die Karte umdrehen (und wenn man sie wieder nutzen möchte, muss man sie in der nächsten Aktionsphase wiederherstellen). Außerdem muss man für Wasser und Nahrung die man erntet genug Platz in seinen Wassertürmen und Silos haben, ansonsten sind sie verloren. Geld und Siegpunkte „lagert“ man neben seiner Kartenauslage. Es gilt also genau zu überlegen, in welcher Reihenfolge man seine Karten mit Erntefähigkeiten ausführt.

    Nach der vierten Runde ist das Spielende da. Siegpunkte von den Karten in der eigenen Auslage, von Ausrüstung (die man durch Karteneffekte erhalten und auf bestimmten Karten platzieren kann), für Geld (3 Münzen sind 1 SP wert), Nahrung (2 Nahrung sind 1 SP), leere Wassertürme (je 1 SP) und Spielendefähigkeiten (gelb) werden zusammengezählt. Und wer die meisten SP hat … ist der Sieger.

    Wer „Fields of Green“ mit „Among the Stars“ vergleicht hat nicht Unrecht. Gerade das Grundgerüst der beiden Spiele ist gleich. Allerdings setzt „Fields of Green“ durch 4 verschiedene Nachziehstapel und die Erntefähigkeiten in Sachen Komplexität noch einen drauf. Siegreich kann man mit seinem Bauernhof nur sein, wenn es einem gelingt alle seine Erntefähigkeit zu einer funktionierenden „Erntekette“ zu verknüpfen. Verschwendung von Ressourcen oder Anlagen darf man sich nicht leisten.

    Ich habe das Spiel bisher mit vier und mit zwei Spielern gespielt und muss sagen, dass eine Zweierpartie besser planbar ist, aber auch die etwas „chaotischeren“ Viererpartien machen wirklich Spaß. Ich bereue es nicht mir dieses Spiel zugelegt zu haben (obwohl es ursprünglich mehr ein Wunsch meines Mannes war, da Bauernhof kein Lieblingsthema von mir ist).

    Da es nicht mein Lieblingsthema für ein Spiel ist, kann ich nur etwas mehr als 5 Punkten geben.
    Beatrix hat Fields of Green (engl.) klassifiziert. (ansehen)
  • Niko P. schrieb am 16.02.2017:
    Fields of Green ist ein, über Kartendraft gesteuertes, Aufbauspiel bei dem wir die Rolle eines Landwirts im 20 Jhd. übernehmen, da uns der Alltag in der Stadt zu anstrengend geworden ist.

    Kompetitiv mit bis zu drei weiteren Spielern konkurrieren wir also darum, wer am Ende des vierten Jahres, das Spiel geht also vier Runden, der Beste Landwirt geworden ist.

    Zu Beginn startet jeder Landwirt mit einer kleinen Farm die gerade über einen gefüllten Wasserturm und ein teilweise gefüllten Silo verfügt sowie einem kleinen Startkapital. Im Laufe des Spiels bauen wir unsere Farm auf und versuchen durch gute Ernten den meisten Profit zu erwirtschaften. Ich werde hier keine detaillierte Regelerklärung liefern, sondern lediglich auf einzelne Aspekte des Spiels eingehen.

    Das Spiel gliedert sich dabei in 3 Phasen:

    1. Phase: Jeder Spieler erhält Einkommen in Form von Wasser, Getreide und Münzen (dies Entfällt im ersten Jahr). Dann zieht jeder Spieler 6 Karten von vier verschiedenen Kartenstapeln (Felder, Tierhaltung, Konstruktionen und Gebäude).
    Ganz grob kann man sagen:
    Felder generieren Nahrung > Nahrung wird verwendet um Tiere zu füttern, die Geld generieren > mit Geld kaufe ich Gebäude > Gebäude generieren Siegpunkte am Ende

    Die Konstruktionen helfen mir während des Spiels um besser wirtschaften zu können.

    Der Spieler hat die freie Auswahl wie viele Karten er von welchem Stapel zieht, einzige Voraussetzung ist, dass er von mindestens drei Stapeln ziehen muss. Für Anfänger liegt auch eine Karte mit empfohlener Zugfolge bei, die gerade in den ersten Partien sehr sinnvoll ist. Meiner Meinung nach ist dieser Mechanismus schon sehr gut gelungen, da ich es selbst in der Hand habe, auf was ich in dieser Runde zugreifen kann. Benötige ich z. B. mehr Felder, weil ich weiß, dass ich sonst meine Tiere nicht mehr füttern kann, ziehe ich einfach ein, zwei Felder mehr. So bekommt selbst die Vorbereitung des Drafts eine schöne taktische Note.

    2. Phase: Der Draft. Reihum wählt jeder Spieler eine seiner 6 Karten aus um mit dieser eine von 5 Aktionen auszuführen. Hier muss ich nun versuchen meine Farm möglichst sinnvoll und effizient zu gestalten, damit ich in Phase drei den meisten Ertrag erwirtschaften kann.

    3. Phase: Die Ernte. Jeder Spieler bewirtschaftet nun gleichzeitig seine Farm. Hier stellt sich nun heraus, wer gut gebaut hat und wer nicht. Wer eine Karte nicht bewirtschaften kann erzeugt Brachland, welches in Folgejahren keinen Ertrag mehr abwirft und am Ende auch keine Siegpunkte bringt. Es gilt also klug zu wirtschaften und ebenso klug zu bewirtschaften. Es bringt mir nichts, wenn ich alle Felder bewässere und haufenweise Nahrung erzeuge, die ich aber nicht lagern kann, da meine Silos voll sind. Es ist also durchaus sinnvoll, erst seine Tiere zu füttern um Platz im Silo zu schaffen etc.

    Anschließend geht es schon mit dem nächsten Jahr weiter…

    Fields of Green ist für mich ein wirklich schönes und thematisches Spiel, das mir persönlich großen Spaß macht. Es gibt viele Wege zum Ziel und es ist spannend zu sehen, wie ich aus den Karten die ich bekomme das Bestmögliche machen kann. Die Karten sind dabei auch sehr schön gestaltet und ich bin wirklich froh, dass ich es bei Kickstarter unterstütz habe und kann das Spiel wirklich empfehlen.

    Besonders hervorheben möchte ich, dass auch die Zwei-Spieler Variante des Spiels sehr gut funktioniert und wirklich zu empfehlen ist.
    Niko hat Fields of Green (engl.) klassifiziert. (ansehen)
  • Bernd W. schrieb am 30.06.2017:
    Da ich die sehr hohen Wertungen nicht ganz nachvollziehen kann, hier eine kurze Einwertung meinerseits. Ich habe das Spiel auf der Spiel ;-) einmal komplett durchspielen dürfen.

    Ob man das Spiel mag oder nicht, hängt stark davon ab, ob man Multiplayer Solitaire - Spiele mag oder nicht. Jeder bastelt so vor sich hin an seinen Feldern, Interaktion gibt es bis auf das Drafting gar keine. Das Optimieren macht Spaß und funktioniert gut, hier kann ich die positiven Beschreibungen unterstreichen.
    Im fortgeschrittenen Spiel ist vieles aber auch Vertrauenssache, da man nicht jeden Schritt des Mitspielers kontrollieren will. Aus der Hinsicht ist es zu zweit vielleicht besser zu spielen als zu Viert.

    Wie gesagt, wer Multiplayer Solitaire Spiele mag (wie zB auch Progress), der kann hier sicherlich bedenkenlos zugreifen, die anderen sollten hier nicht blind kaufen, sondern erstmal probe Spielen. Ich stand kurz vor einem Blindkauf (weil ich das Thema mag) und war froh, dass ich es nicht gekauft habe.


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