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Testberichte und Bewertungen von Kunden für Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 5 Kundentestberichten | Variante hinzufügen | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
Eine eigene Bewertung für Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft schreiben.
  • Detlef S. schrieb am 25.10.2015:
    Idee:
    Die Zukunft ist rosig, wir alle leben in einer Utopie. Für jeden ist gesorgt, alle Menschen haben Arbeit und selbst das lästige Entscheidungen treffen wurde einem abgenommen. Es könnte nicht besser sein! Wären da nicht ein paar Querköpfe, die einer merkwürdigen Interpretation von „Freiheit“ nachhängen würden…

    Ablauf:
    Bei den Querköpfen handelt es sich natürlich um die Spieler und ein paar abtrünnige Gefolgsleute (die Worker in Form von Würfeln). Hierbei wird ganze klassisch ein Arbeiter auf ein Aktionsfeld gesetzt und die betreffende Aktion ausgeführt.
    Es gibt vier Bereiche in dieser utopischen Welt, in der die Grundwaren produziert werden: Nahrung, Elektrizität, Wasser und natürlich die pure Seligkeit. Um den Freiheitskampf führen zu können, deckt man sich zunächst mit den Waren ein. Die kann man später einsetzen, um Zugang zu den wertvolleren Bodenschätzen („Ressourcen“) zu erlangen. Bodenschätze findet man natürlich in der Erde, das bedeutet: Man findet sie automatisch, während man versucht Tunnel zwischen den Bereichen zu graben, die von der korrupten Staatsmacht eigentlich strikt getrennt gehalten werden! Dabei findet man immer wieder auch Artefakte der Altvorderen (mottenlöchrige Teddybären zum Beispiel), die bei der Elite dieser verdorbenen Welt hoch im Kurs stehen. Zwar macht man es nicht gerne, aber um seinen Einfluss für die Freiheit der Unterdrückten Arbeiter auszubauen, tauscht man die gefundenen Artefakte, aber auch die anderen Rohstoffe, bei den Adligen ein und verschafft sich so Autorität (legt einen eigenen Autoritätsstein in das betreffende Gebiet, in dem man getauscht hat). Wer zuerst seine zehn Steine verteilt hat, hat die Macht an sich gerissen und gewonnen (und hat inzwischen die Vorzüge des Systems erkannt und ändert deswegen lieber doch nichts an der Gesellschaftsordnung).

    Besonderheiten:
    Waren für bessere Waren sammeln, die man dann für Siegpunkte eintauschen kann, ist erstmal weder neu noch spannend. Das Spiel verfeinert diese Mechanismen aber an entscheiden stellen, um daraus ein richtig schönes Workerplacementspiel zu machen. Zum einen sind die Arbeiter Würfel, die jeweilige Augenzahl repräsentiert das Wissen des Arbeiters. Auf den Grundstofffeldern kommt das dem Spieler zu Gute, da viel Wissen effizientes Abbauen bedeutet. Gesetzte Arbeiter kommen nicht von selbst zurück, man muss dafür Aktionen ausgeben – oder sie so geschickt setzen, dass ein anderer Mitspieler sie von ihrem Arbeitsplatz nach Hause schickt, um einen eigenen Arbeiter dort werkeln zu lassen. Das Wissen eines zurückgekehrten Arbeiters wird erneut erwürfelt. Die Gefahr dabei: Während die Arbeiter zu Hause auf ihren nächsten Einsatz warten, machen sie sich ihre eigenen Gedanken. Und wenn sie sich auch noch mit anderen wartenden Arbeitern austauschen können (also die Summe aller wartenden Arbeiterintelligenz zu hoch ist), kann es schon mal passieren, dass sie selbst das ganze korrupte System durchschauen und den Spieler wieder verlassen .
    Die Interaktion ist für das Genre verhältnismäßig hoch. Zum einen baut man an manchen Projekten gemeinsam, zum anderen kommt man oft nicht drumherum, für einen Effekt unerwünscht den Einfluss einer anderen Fraktion mit zu stärken (und damit den Mitspielern in die Hände zu spielen). Auch kann man in manchen Feldern fremde Arbeiter nach Hause schicken und den Platz für sich nutzen (und wenn zu Hause schon zwei Arbeiter warten kommen die schnell mal auf dumme Ideen).
    Neben den gesichtslosen Arbeitern hat jeder Spieler noch ein, später zwei und am Ende meist drei enge Gefolgsleute. Sie verschaffen dem Spieler individuelle Vorteile und gehören einer Bereichsfraktion an. Die Fraktionen entwickeln sich im Laufe des Spiels und wenn man einen passenden Gefolgsmann hat, kann man diese Entwicklung für sich nutzen und kommt in den Genuss eines allgemeinen Vorteils.
    In den meisten Bereich werden im Laufe des Spiels neue „Märkte“ erbaut (um das Volk bei Laune zu halten). Wer an der Errichtung nicht mitgewirkt hat (und damit seine einlullende Wirkung durchschaut), leidet fortan unter einem Nachteil. Also muss man eigentlich immer mitbauen!
    Sowohl Gefolgsleute als auch Märkte gibt es deutlich mehr als in einem Spiel erscheinen können, so dass für variantenreiche Folgepartien gesorgt ist.

    Das dystopische Feeling:
    Das Setting selber ist – zumindest im Genre WPG – schon mal sehr unverbraucht. Die Aufmachung ist wirklich gut gelungen und spielt mit dem Art-Dekor Stil der 20er Jahre (wer die Reprint-Ausgabe von „2012 – die Welt in hundert Jahren“ kennt und mag wird sich wohlfühlen). Die verschiedenen Rohstoffe von den Steinblöcken über die Altvorderen-Artefakte bishin zu dem Rohstoff „Seligkeit“ geben dem Ganzen ein sehr ironisches Dystopie-Feeling. Hier zeigt sich auch der Vorteil, dass das Spiel in einem Kleinstverlag erschienen ist, denn das Spielmaterial ist mit viel Liebe gestaltet (Holzsteine in Wolkenform und Blitzen, Bergarbeiter mit filigranen Spitzhacken, Gold in Barrenform u.ä.)
    Selbst die Spielmechanismen setzen hier sehr gut in das Setting (vor allem der Versuch, die eigenen Arbeiter dumm zu halten bzw. immer zu beschäftigen)

    FAZIT:
    Euphoria ist ein Workerplacement-Spiel für Vielspieler. Die Grundregeln sind sehr simpel, die Verfeinerungen gelungen. Genreuntypisch ist die relativ starke Interaktion, die sowohl passiv als auch aktiv als auch synergetisch stattfindet. Setting und Regeln passen toll zueinander und vermitteln ein starkes Feeling von Dystopie. WPG-Spielern, die an dem Setting Lust haben, kann man Dystopia auf jeden Fall empfehlen. Aber auch wer mit Titeln wie Russian Railroads oder Agricola bisher nicht anfreunden konnte und eher Arkham Horror, Legenden von Andor oder ähnliches spielte, kann hier des Themas wegen mal ein neues Spielprinzip ausprobieren.


    Einfluss: Glück vs. Planen
    O O O O X O
    Das Spiel meistern: Bauch vs. Erfahrung
    O O O X O O
    Anspruch: Unterhaltung vs. Ernsthaftigkeit
    O O O O X O
    Vorbereitung: gering vs. aufwändig
    O O O O X O
    Aufmerksamkeit: gering vs. hoch
    O O O O X O
    Interaktion: alleine vs. miteinander
    O O O O X O
    Kommunikation: schweigen vs. sprechen
    X O O O O O
    Ausstattung: schlicht vs. üppig
    O O O O O X
    Spieldauer: kurz vs. lang
    O O O X O O
    Detlef hat Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas S. schrieb am 14.11.2014:
    haha erster zu bewerten jetzt müsst ihr alles was ich hier schreibe für voll nehmen MUHAHAHA
    aber ernsthaft Euphoria ist ein worker placement spiel. erstmal ein art spiel das ich nicht so sehr mag und euphoria schlägt sogar teilweise in die typischen fallen. Am anfang sieht man ein schön gestaltetes Spielbrett das sich in 4 fraktionen aufteilt. diese sind mir ihrem individuellen rohstoffen, baustellen und tunneln zu anderen fraktionen am werk. Auch wenn man am anfang etwas erschlagen wird findet man sich trotzdem schnell darauf zurecht.
    Ziel des spieles ist seine 10 Sterne auf dem Spielbrett zu verteilen. zum beispiel auf Bauwerken, bei bestimmten Aktionen oder auf ein geheimes ziel von dem jeder spieler eins bekommt. Dafür besucht man die Fraktionen und erhält artefakte, Baustoffe oder individuelle Rohstoffe (energie, wasser, obst oder bliss je nach fraktion). und dann entscheidet man sich wie man die arbeiter verteilt. brinkt man spezielle fraktionen voran um sterne dort abzulegen? Baut man tunnel um mehr vorteile zu Nutzen? hilft man bei den bauwerken und riskiert dabei arbeiter lange zeit zu verlieren wenn keiner mithilft? also typisches worker placement zeug

    jetzt kommt aber der große twist: Die arbeiter sind WÜRFEL! immer wenn ihr einen arbeiter zur verfügung habt oder bekommt müsst ihr würfeln bevor er gestezt werden kann (ein pasch bringt den vorteil das man beide würfel simultan einsetzten kann). Je höher die augenzahl umso intelligenter ist der arbeiter. habt ihr also viele inteligennte arbeiter kann es sein das ihr diese wieder verliert. Auch auf dem spielbrett schlägt sich das wieder. denn die felder durch denen man spezielle rohstoffe erhält haben leicht andere effekte je nach gesamtaugenzahl der plazierten arbeiter. also aufpassen und gut würfeln.

    Es gibt wenig tiefere strategie oder bestimmte pfade die man erst herausfinden muss die spieler besonders viele sterne loswerden lassen. und bis jetzt waren sie zum schluss immer sehr spannend und knapp. Ein sehr schönes spiel mit individuellen mechaniken das trotzdem nicht zu komplex ist.
    Thomas hat Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft klassifiziert. (ansehen)

Eine eigene Bewertung für Euphoria: Die perfekte dystopische Gesellschaft schreiben.

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