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Eine eigene Bewertung für Era of Inventions schreiben.
  • Beatrix S. schrieb am 03.01.2013:
    Spieleranzahl: 3-5
    Spieldauer: 90 Minuten
    Alter: ab 12 Jahre
    Brettspiel mit Worker Placement

    Dieses Spiel habe ich zu einem Zeitpunkt das erste Mal gespielt, als mir der Begriff „Worker Placement“ noch unbekannt war und ich demgemäß auch noch nicht wusste, dass ich keine Worker-Placement-Spiele mag (Spass beiseite, diese Aussage hat sich inzwischen auch schon wieder überholt, ich wurde vom Gegenteil überzeugt).
    An diesem Spiel hat mich deswegen auch anderes gestört, dazu aber später.

    Ziel des Spiels ist es die meisten Einflusspunkte zu sammeln, indem man durch Erfindungen, Patente und Produktion möglichst viel Einfluß auf die Industrielle Revolution zwischen 1850 und 1950 ausübt.

    Folgendes steht den Spielern dafür zur Verfügung:
    Für jeden Spieler in seiner Farbe: 3 Aktionsscheiben, 15 Erfindungsscheiben, 1 Patentanzeiger, 1 Spielfigur
    20 Bonus-Aktionsscheiben (schwarz)
    12 Start-Erfindungskarten und 27 Erfindungskarten
    29 Fabrikkarten
    40 Münzen
    Rohstoffquader - je 20 (je 15 kleine mit dem Wert 1 und je 5 große mit dem Wert 3) von folgenden Sorten: Werkzeugquader (weiß), Technikquader (lila) und Metallquader (grau) und je 22 (je 15 kleine mit dem Wert 1 und je 7 große mit dem Wert 3) von den Sorten Kohle (schwarz) und Holz (farblos)
    20 Entwicklungsteine (15 kleine mit dem Wert 1 und 5 große mit dem Wert 3)
    1 schwarzer Spielrundenanzeiger
    1 schwarze Startspielerfigur
    1 Spielplan und Spielregeln

    Bei der Spielvorbereitung erhält jeder Spieler das Spielmaterial seiner Farbe (drei Aktionsscheiben allerdings nur beim Spiel mit drei Personen, ansonsten nur zwei), außerdem zwei Münzen, je einen Holz-, Metall-, Technik- und Werkzeugquader, drei Kohlequader und einen Entwicklungsstein, außerdem Bonus-Aktionsscheiben (abhängig von der Spieleranzahl) und die Fabrikkarte seiner Farbe.
    Die Patentanzeiger kommen auf das unterste Feld der Patentanzeige, die Spielfiguren auf das Feld 0 der Einflussleiste und der Spielrundenanzeiger auf das Feld 1 der Rundenspur, die Rohstoffquader werden gemäß Spielanleitung auf dem Spielplan verteilt. Fabrik- und Starterfindungskarten werden (separat) gemischt und 5 bzw. 7 offen auf den entsprechenden Feldern ausgelegt, die restlichen Karten verdeckt neben dem Spielplan bereit gelegt. Die 27 Erfindungskarten werden nach Arten sortiert und die Stapel offen neben den Spielplan gelegt.

    Und nun kann das Spiel starten. Jede Spielrunde besteht aus 2 Phasen: Setzen der Aktionsscheiben (in beliebiger Reihenfolge unter Beachtung der Einsetzregeln) und Ausführen der Aktionen (in beliebiger Reihenfolge . es kann auch auf die Ausführung verzichtet werden). Gespielt werden entweder 8 (bei 4 Spielern), 9 (bei 3 Spielern) oder 10 Runden (bei 5 Spielern).
    Gewonnen hat selbstverständlich der Spieler mit den meisten Einflusspunkten. Neben den Punkten, die der Spieler während des Spiels auf der Einflussleiste gesammelt hat, kann er am Spielende noch einmal versuchen, Rohstoffquader, Münzen und Entwicklungssteine in Einflusspunkte zu tauschen. Außerdem gibt es für den Spieler mit den meisten Patenten, den meisten Entwicklungen (gezählt wird der Wert, nicht die Anzahl) und der größten Produktion noch einmal je 5 Einflusspunkte.

    Wie läuft nun die Industrielle Revolution ab?
    Was so ein richtiger Industrieller ist, der muss natürlich Fabriken bauen. Dazu muss man eine seiner Aktionsscheiben bei „Bauen von Fabriken“ eingesetzt haben, dann kann man sich bis zu drei der fünf dort liegenden Fabrikkarten nehmen, immer vorausgesetzt, man kann die Baukosten aufbringen.
    Was nützt eine Fabrik, wenn sie nichts produziert? Setze eine Aktionsscheibe bei „Rohstoffe produzieren“ ein und alle deine Fabriken produzieren ihre Rohstoffe.
    Was macht man, wenn die eigenen Fabriken nicht das Richtige produzieren? Richtig! Rohstoffe kaufen! Eine Aktionsscheibe bei „Rohstoffe kaufen“ einsetzen und bis zu 3 Rohstoffquader zum Preis von je 1 Münze kaufen.
    Hat man nie das, was man wirklich braucht! Die Antwort auf dieses Problem ist der Tauschmarkt! Eine Aktionsscheibe bei „Der Tauschmarkt“ einsetzen und bis zu fünf Tauschaktionen ausführen, aber nicht mehr als dreimal eine Aktion aus der gleichen Tauschzeile.
    Immer nur Fabriken bauen, produzieren, handeln und tauschen füllt dein Leben nicht aus? Du meinst, es müsste noch mehr geben! Dann widme dich dem Erfinden! Setze eine Aktionsscheibe bei „Erfindungen machen oder Patente anmelden“ ein, such dir eine Erfindung aus (zuerst müssen die Original-Erfindungen einer Art gemacht werden, danach können auch die technisch weiterentwickelten Erfindungen gewählt werden), setze einen deiner Erfindungssteine darauf und bezahle die angegebene Anzahl an Entwicklungssteinen (aus eigener Produktion oder ertauscht). Nun sind dir die angegebene Anzahl von Einflusspunkten sicher. Und sollte ein anderer Spieler deine Entwicklung produzieren, erhältst du auch Einflusspunkte oder Münzen. Allerdings nicht, wenn ein Plagiat produziert wird. Du möchtest auch in diesem Fall auf deine Einkünfte nicht verzichten? Dann melde ein Patent an! Nutze die hier eingesetzte Aktionsscheibe, um auf der Patentanzeige noch oben zu wandern und zahle den angegebenen Betrag an Münzen. Du erhältst sofort Einflusspunkte und kannst eine Erfindung patentieren (setzte einen Erfindungsstein dort ein). Auf was du allerdings auf jeden Fall verzichten musst, ist, Plagiate deiner eigenen Erfindungen zu produzieren.
    Ist eine Erfindung erstmal gemacht, dann sollte sie auch produziert werden (wem nutzt schon nicht angewendetes Wissen). Setze eine Aktionsscheibe bei „Erfindungen produzieren“ ein, such dir bis zu drei der offen ausliegenden Erfindungen ausund zahle die Kosten. Der angegeben Ertrag (Münzen, Entwicklungssteine oder Einflusspunkte) ist dein. Zu Beginn des Spiels gibt es nur die Start-Erfindungskarten, quasi die Erfindungen, die vor der Industriellen Revolution gemacht wurden. Im Laufe des Spiels kommen die Karten der gemachten Erfindungen mit in den entsprechenden Stapel (und zwar immer zwei „Originale“ und ein Plagiat pro Erfindung).

    Wenn ihr aufgepasst habt, ist auch spätestens jetzt aufgefallen, dass kein Spieler genug Aktionsscheiben hat, um alle Aktionsmöglichkeiten in jeder Runde abzudecken. Selbst wenn man mehrere Bonus-Aktionsscheiben hat, kann man höchstens zwei pro Runde einsetzen (Einsetzregel: eine Bonus-Aktionsscheibe kann nur nach einer regulären eingesetzt werden). Außerdem darf kein Spieler alle Felder einer Aktion besetzen (und das nur eine Aktionsscheibe pro Aktionsfeld eingesetzt werden darf, bedarf ja wohl keiner Erwähnung). Und die Anzahl an Erfindungssteinen und möglichen Patenten ist auch beschränkt. Und Spielrunden gibt es auch nicht unendlich. Das Ende des Spiels kommt schneller als man denkt. Also heißt es genau abwägen, was man in welcher Reihenfolge macht. Und natürlich kann man immer zu wenig machen und die Gegenspieler schnappen einem immer die wichtigen Karten, Rohstoffe etc. weg.

    Eigentlich fanden wir das Thema und die Umsetzung garnicht so schlecht. Was uns aber garnicht gefallen hat, war die Aufmachung (und die Farben). Die einzelnen Elemente auf dem Spielplan sind schön gestaltet und dem Thema angepasst, aber als Gesamtheit ist es einfach zu viel (und zu düster).
    Die Rohstoffe auf den Karten sind als farbige Quader dargestellt, aber es bereitet zum Teil Mühe, die einzelnen Arten auseinanderzuhalten, wenn sie nicht direkt nebeneinanderliegen. Und wer, zum Teufel, ist auf die Idee gekommen, neben den schwarzen Bonus-Aktionsscheiben auch noch einem Spieler die Farbe schwarz (ja okay, es ist violett) zuzuweisen.
    Ich empfehle dringend, falls man keine Adleraugen hat, das Spiel nur bei optimaler Ausleuchtung zu spielen, damit es zu keinen Unstimmigkeiten kommt.

    Die Spielanleitungen ist zwar nicht übermässig lang, aber unnötig kompliziert aufgebaut und die deutsche Übersetzung bringt einen manchmal zum Schmunzeln (z.B. beim linkeren Feld).

    Alles zusammengenommen kommt das Spiel bei mir nur auf 4 Punkte.
    Beatrix hat Era of Inventions klassifiziert. (ansehen)
  • Dirk S. schrieb am 24.10.2010:
    Nichts wirkliches neues aber schön gemacht und mit einer kleinen, gemeinen Möglichkeit den ruhigen Verlauf ein wenig aufzubrechen.
    Dirk hat Era of Inventions klassifiziert. (ansehen)
  • Kerstin R. schrieb am 02.10.2013:
    Dieses Spiel kommt bei uns immer wieder auf den Spieltisch. Aufgrund des hohen Wiederspielwerts, der originellen Idee sowie Umsetzung ist es auf jeden Fall 6 Punkte wert und ein Highlight in meinem Regal.
    Kerstin hat Era of Inventions klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 29.05.2011:
    "Die Industrielle Revolution als Thema ist interessant, doch aufgrund qualitativer Mängel geht der gute Mechanismus schon etwas unter!" Test + Video: http://www.cliquenabend.de/spiele/749000-Era-of-Inventions.h­tml­
    Jörg hat Era of Inventions klassifiziert. (ansehen)

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