Eine eigene Bewertung für Eine wundervolle Welt schreiben.
  • David K. schrieb am 20.11.2020:
    Eine wundervolles Spiel (und das ganz ohne Sakasmus). Die Regeln sind einfach und schnell verständlich, die Karten bauen gut aufeinander auf. Die Verarbeitung derselbigen ist so wie sie sein soll. Die Art der Plastikwürfel (hier als Ressoursen) kennt man schon von Terraformin Mars und sind sauber verarbeitet. \r\n\r\nDie Spieldauer ist mit Circa 45 minuten (bei 2 Spielern) angenehm knackig. \r\nWährend des Spieles kann es zu kürzeren downzeiten kommen, wenn die Gegenspieler länger über eine Spielsituation (wahl einer Karte) nachdenken als man selber. Die Züge finden ansonsten gleichzeitig statt, sodass eine höhere Anzahl von Spielern die absolute Spieldauer wenig beeinflussen dürfte.
    David hat Eine wundervolle Welt klassifiziert. (ansehen)
  • Rouven P. schrieb am 17.07.2021:
    Diese Rezension wurde ursprünglich unter https://www.boardgamemonkeys.com/2021/07/eine-wundervolle-we­lt_15.html­ veröffentlicht (mit Bildern).
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    Eine wahrlich wundervolle Welt, in der wir leben! Denn wie könnte man eine Welt, in der jedes Jahr tausende neue Brettspiele veröffentlicht werden, anders nennen – eine Welt mit Deckbuilding, Worker- und Tile Placement, 4X Games, Ressource Management, Engine Building, Dungeon Crawling und so vielem mehr; mit Vertretern wie Mage Knight, Trickerion, Underwater Cities, Great Western Trail, Brass Birmingham, Twilight Imperium, Gloomhaven und so unglaublich vielen weiteren genialen Spielen!?

    Doch mindestens eine wichtige Mechanik haben wir in unserer kurzen Auflistung ganz offenbar vergessen, und spätestens seit 7 Wonders im Jahre 2010 sollte sie nahezu allen Brettspielern bekannt sein, denn die Rede ist selbstverständlich vom sogenannten draften. Und an dieser Stelle kommt Eine Wundervolle Welt ins Spiel, das nun nach dem Erfolg des englischen Originals vom Kobold Spieleverlag auf Deutsch lokalisiert wurde. Hier geht es nämlich ausschließlich darum, beim Draften die richtigen Karten auszuwählen – oder sie dem Kontrahenten wegzuschnappen –, mit denen man entweder an die benötigten Ressourcen kommt, oder die man mit den vorhandenen oder zukünftigen Ressourcen fertigstellen und sie somit ins eigene Imperium eingliedern kann. Auf diese Weise produziert unser Imperium mehr und mehr Ressourcen und bei der Auswahl der richtigen Karten auch mehr und mehr Siegpunkte, auf die es am Ende wie so oft ankommt.

    Doch wie wundervoll diese Welt mit genmanipulierten Babys, Klonen, Casino- und Unterwasserstädten, Atomkraftwerken, Ufos, Robotieren und verschollenen Schätzen tatsächlich ist, erfahrt ihr in dieser ganz wundervollen Rezension, viel Spaß!


    Material
    Materialtechnisch kann man dem Koboldverlag nichts vorwerfen, denn der zusammensetzbare Spielplan ist aus stabiler, dicker Pappe – wie auch die 80 Personenplättchen, die man später als siegpunktbringende Ressourcen erhält. Die 170 Ressourcenmarker sind aus verschiedenfarbigen Plastikcubes und die 150 Karten haben ebenfalls eine solide Qualität.

    Ich persönlich mag auch die sehr variablen und stimmungsvollen Illustrationen auf den Karten und bin großer Fan vom sehr ansprechenden und ebenfalls sehr stimmungsvollen Cover.

    Und zu guter Letzt möchte ich noch das sehr gelungene Regelwerk hervorheben, dass den Spieleinstieg mit Illustrationen, Beispielen, einem nachvollziehbaren Aufbau sowie übersichtlichen Kurzregeln sehr angenehm gestaltet. Da es hier nichts zu meckern gibt und soweit alles ganz wundervoll bleibt, werfen wir doch geschwind einen Blick auf den Ablauf; vielleicht finden wir hier doch noch eine Schwachstelle dieser nahezu perfekten Welt…


    Ablauf
    Eine Partie Eine Wundervolle Welt wird über vier Runden gespielt, wobei in jeder Runde gedraftet, geplant und produziert wird. Das Draften funktioniert tatsächlich ganz klassisch, d.h. jeder Spieler startet mit 7 Entwicklungskarten, sucht sich davon eine aus, legt sie gleichzeitig mit allen anderen offen vor sich ab und gibt die restlichen Karten je nach aktueller Spielrunde entweder an seinen linken oder rechten Nachbarn weiter. Auf diese Weise bekommt jeder Spieler 7 neue Karten, aus denen er abermals eine einzige auswählt. Und dieses Prozedere geht so lange weiter, bis jeder Spieler 7 Karten gedraftet und nun offen vor sich liegen hat.

    Im nächsten Schritt, der Planungsphase, geht es darum, die gedrafteten Karten möglichst gewinnbringend einzusetzen, indem man sie entweder in seinen Baubereich legt, wo man versuchen wird, sie mit den gewonnenen Ressourcen in der Planungs- und Produktionsphase fertigzustellen – oder zumindest mit dem „Bau“ zu beginnen; oder man recycelt sie, wodurch man sofort die eine auf der Karte aufgedruckte Ressource bekommt, die man auch gleich einsetzen kann, um an einer Karte im Baubereich weiter zu „bauen“. Alternativ darf man recycelte Ressourcen auch auf seine Imperiumskarte legen, wo sie in die Jokerressource Krystallium umgewandelt werden, sobald fünf beliebige Ressourcen auf der Imperiumskarte liegen. Dieses Krystallium darf man zu jedem beliebigen Zeitpunkt auf eine sich im Bau befindliche Karte legen. Und hat man alle benötigten Ressourcen einer sich im Bau befindlichen Karte zusammen, gilt jene Karte sofort als erfolgreich gebaut, d.h. die Ressourcen werden zurück in den allgemeinen Vorrat gelegt und die Karte wird Teil des Imperiums und wird als solche bereits in der Produktionsphase derselben Runde Ressourcen produzieren – und am Ende des Spiels ggf. Siegpunkte abwerfen.

    Allerdings gibt es beim Produzieren der Ressourcen in der Produktionsphase eine festgelegte Reihenfolge. Zunächst erhalten alle Spieler gleichzeitig die Ressource Baumaterial entsprechend der Produktion ihrer bereits gebauten Karten, wobei auch die Imperiumskarte selbst stets ein paar Ressourcen produziert. Im Anschluss wird Energie produziert, und hat man es geschafft mit dem zuvor erhaltenen Baumaterial eine Karte fertigzustellen, die Energie produziert, so produziert sie auch sofort in der Energieproduktionsphase die entsprechende Ressource. Und so geht es dann weiter mit Wissen, gefolgt von Gold bis zur Erkundung ganz am Ende der Produktionsphase. Außerdem wird bei jeder Ressource geschaut, welcher Spieler am meisten von ihr produziert, und dieser Spieler erhält dann je nach Ressourcentyp entweder ein Personenplättchen General oder ein Personenplättchen Investor. Diese Personenplättchen zählen einerseits jeweils einen Siegpunkt am Spielende, wobei sich der Wert eines Personenplättchens durch bestimmte Karten auch gerne mal verdoppeln lässt, und darüber hinaus braucht man sie gelegentlich als Ressource für manche Karten. Die Karte Weltausstellung benötigt neben drei Gold beispielsweise auch zwei Investoren, sorgt aber nach Fertigstellung dafür, dass am Ende des Spiels alle grünen Karten (mit Schwerpunkt Wissen und Forschung) im eigenen Imperium drei Siegpunkte wert sind.

    Wichtig ist zudem, dass einmal zugeordnete Ressourcen nicht mehr umgesetzt werden können. Allerdings darf man noch nicht fertiggestellte und sich im Bau befindliche Karten jederzeit recyceln, um an die entsprechende Extraressource zu kommen, wobei diese in diesem Fall auf die Imperiumskarte wandert, wo sie im besten Fall bei bereits vier vorhandenen Ressourcen in ein Krystallium umgewandelt wird.

    Am Ende wird dann geschaut, welcher Spieler durch seine Karten und Personenplättchen am meisten Siegpunkte erhält. Und wer gerne Solo spielt wird sich zudem über den Solomodus mit fünf verschiedenen Szenarien freuen, die jeweils unterschiedliche Karten vorgeben, die man bereits zu Spielbeginn erhält und die man am Ende des Spiels gebaut haben muss.


    Fazit
    Eine wahrlich wundervolle Welt in der wir leben! Und ein wahrlich wundervolles Spiel bekommen wir hier präsentiert! Eine Wundervolle Welt funktioniert wirklich sehr gut und macht zumindest mir und meinen Spielegruppen extrem viel Spaß. Da alles mehr oder weniger parallel geschieht, gibt es nahezu keine Downtime; das Draften ist immer wieder spannend, da man abwägen muss zwischen Karten, die einem selbst weiterhelfen und solchen die den Mitspielern einen Haufen Punkte bescheren würden; und auch die eigene Strategie kann von Spiel zu Spiel stark variieren, je nach dem, welche Karten man in der ersten Draftingrunde so vorfindet. Außerdem wird es gegen Ende des Spiels sehr interessant, wenn sich jeder überlegen muss, ob man noch eine Karte in seinen Baubereich legen möchte, auch wenn man Gefahr läuft, sie nicht mehr rechtzeitig fertigzustellen, oder ob man lieber doch noch Karten recycelt, um an die benötigten Rohstoffe für noch nicht fertiggestellte Bauprojekte zu kommen.

    Und wie sehr man sich ärgert, wenn man deutlich mehr Ressourcen produziert als man für die ausstehenden Bauprojekte braucht, und die Partie letztlich mit vier oder mehr Krystallium beendet, die selbst dann jedoch nichts mehr wert sind. Und auch wenn man das Risiko eingegangen und noch eine vielversprechende Karte zum Bauen gedraftet hat, um am Ende dann festzustellen, dass noch genau eine Ressource zum Fertigstellen fehlt; ja, auch dann ist der Ärger groß. Doch auf der anderen Seite fühlt es sich wundervoll gut an, wenn man die besagte Karte doch noch auf die Ressource genau fertiggestellt bekommt und sich damit doch noch den knappen Sieg sichert. Spannend bleibt es also stets bis ganz zum Schluss!

    Allerdings hängt das Spielerlebnis, wie es bei Drafting Games oft der Fall ist, stark von der Spieleranzahl ab. Denn bei einer Partie zu zweit – und hier wurden die Draftingregeln leicht angepasst – lässt sich natürlich viel leichter vorhersagen, welche Karten wieder zu mir zurückkehren werden, sodass man innerhalb des Draftens vorausschauender planen kann, wohingegen man bei einer Partie zu viert weniger planen kann und eher situationsbedingt agieren und die entsprechenden Karten geschickt draften muss.

    Außerdem haben wir es bei diesem Kennerspiel – so würde ich es zumindest einstufen – mit einem insgesamt recht denklastigen Spiel zu tun, insofern man nicht unbekümmert und naiv drauf los draftet. Denn einerseits sind ständig Entscheidungen zu treffen (bauen oder recyceln?) und andererseits sollte man auch die Produktionsreihenfolge bei seinen Planungen mit einkalkulieren, damit ggf. die Karten, die man noch während der Produktionsphase fertigstellt, in der derselben Produktionsphase noch produzieren, wobei es dann blöd wäre, wenn nicht bereits weitere sich im Bau befindliche Karten dalägen, auf denen man die neu produzierten Ressourcen gleich platzieren könnte. Eine Wundervolle Welt ist vom Regelwerk her nicht wirklich schwer zu erlernen, doch gezieltes und vorausschauendes Draften kann hier durchaus herausfordern.

    Und selbst wenn man noch so gut vorausschauend denkt und plant, kommt es am Ende des Tages doch auch stark darauf an, welche Karten beim Draften zur Auswahl stehen. Der Faktor Glück ist also doch immer wieder präsent und kann einem auch einmal einen Strich durch die Rechnung machen. Nichtsdestotrotz kann ich all denjenigen, die Bock auf stimmungsvolles Draften mit seichter strategischer Tiefe und intensiver Denkarbeit haben, Eine Wundervolle Welt uneingeschränkt empfehlen! Es hat meine Sammlung in jedem Fall sehr bereichert und wird diese so schnell auch nicht wieder verlassen. Drum bleibt mir nichts weiter zu sagen, als dass ich euch allen einen ganz wundervollen Tag in einer wahrlich wundervollen Welt wünsche!
  • Peter M. schrieb am 09.02.2021:
    Kennerspiel
    • Thomas L. mag das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Thomas L.
      Thomas L.: Was sagt uns deine Bewertung? Du hättest auch Aprikosenmarmelade schreiben können. Bei dem, wie du dich bei anderen Bewertungen einordnest und... weiterlesen
      09.08.2021-10:54:26

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