Eine eigene Bewertung für Ein Fest für Odin schreiben.
  • Matthias R. schrieb am 07.11.2016:
    Ein Fest für Odin ist für mich mein Spiel des Jahres 2016.

    Kein anderes Spiel hat es geschafft, mich auch nach jeder Partie noch stundenlang überlegen lassen: Hm... Wie kann ich das noch besser machen? Oder was probiere ich als nächstes aus? (Da kam für mich sonst nur Cuba Libre am ehesten dran)

    Die meisten Mechaniken sind zwar aus anderen Rosenberg Spielen bekannt, aber FfO verbindet sie auf eine sehr schöne Weise.
    Die Puzzle Elemente finde ich toll und die Erklärung, durch das Ansammeln von Waren und die Unterbringung dieser auf dem Heimatplan finde ich sehr stimmig.

    Ich kann es jedem Rosenberg ans Herz legen und jedem Euro-Game Fan ebenso.

    Einfach ein rundum tolles Spiel.
    Matthias hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Kaisa R. schrieb am 25.12.2016:
    "Ein Fest für Odin" habe ich heute zum ersten Mal gespielt und bin beeindruckt.

    *Der Karton ist rappelvoll mit Material und beinhaltet genug Zip- Beutel und sogar 2 Sortierboxen
    *Die Tableaus und Plättchen sind schön gestaltet, manche Heimatspielpläne unterscheiden sich sogar in kleinen Details (irrelevant für das Spiel)
    *Das Holzmaterial ist klasse und auch schon z.B. aus Caverna bekannt
    *Das Spiel bietet verschiedene Möglichkeiten, um zu gewinnen, was zum Wiederspielreiz beiträgt
    *Durch die verschiedenen Optionen kann es aber gerade in der ersten Partie zu längeren Grübelphasen kommen
    *Die Regeln sind gut zu verstehen
    *Dem Spiel liegt zudem ein 20- seitiger Almanach bei, mit historischen Hintergundinformationen


    Wir haben zu zweit gespielt und nachdem ich zu Beginn des Spiels genug gejammert habe, hat mein Freund mir seinen Heimatplan, auf dem ein Wal zu sehen ist, überlassen.
    Die Erklärung von ihm habe ich gut verstanden und verglichen mit manchen anderen Spielen musste ich auch nicht so oft nachfragen.
    Dafür hatte ich während des Spiels zwischendurch längere Grübelphasen. Ich denke mal, dass das anfangs nicht ausbleibt, weil das Spiel viele verschiedene Optionen bietet, an Siegpunkte zu gelangen.
    Mein Freund hat z.B. eher seinen Heimatplan bestückt, während meine Wikinger ausgewandert sind. Dadurch hatte ich zwar zunächst 50 Punkte mehr, aber da ich meinen Heimatplan vernachlässigt habe und Minuspunkte kassiert habe, war der Spielstand am Ende ziemlich ausgeglichen- ich habe mit einem Punkt Vorsprung gewonnen.
    Die Spieldauer in unserer ersten 2er- Partie lag bei ca. 2 Stunden.
    Kaisa hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 19.02.2017:
    Ein Fest für Odin ist ein Worker Placement Spiel mit einem erheblichen Puzzle-Faktor, einer Unmenge an Waren, Münzen, Schiffen, Plänen, Bergstreifen, Gebäuden, Ausbildungs- sowie Waffenkarten, Sondermarken, Aktionsfeldern und 2 Würfeln. Mit Hilfe der "Wikinger" und ihrer Schiffe beschafft man sich Waren, wertet diese auf und betreibt nebenbei noch ein wenig Viehzucht. Letztendlich geht es darum Siegpunkte zu generieren, aber größtenteils darum Minuspunkte zu vermeiden.

    Fazit: Ein Fest für Odin hat von vielem zu viel, von manchem zu wenig (zu viele Waren, zu viele Möglichkeiten und keine Interaktion). Das Spiel hat mich am Ende ratlos gelassen: war es das jetzt, kommt noch was? Während in den ersten Runden das Worker Placement im Vordergrund steht, ist man in den letzten Runden gefühlt nur noch am puzzlen - wo darf ich welche "Puzzleteile" unter welchen Regeln ablegen, (z.B. welche lagen schon aus früheren Runden und dürfen nicht mehr verändert werden...). Dazu noch kleinste Teile, bei denen die oben liegende Seite (Farbe) entscheidend ist. Das braucht Fingerfertigkeit. Die Mechanismen stellen ein Rosenberg-Potpourrie dar - gepuzzelt wurde früher auch schon, zum Glück noch nie so exzessiv.
    Uwe hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Marcel S. schrieb am 30.05.2017:
    Ein Fest für Odin ist ein sehr, sehr umfangreiches worker-placement-Spiel mit dem Hintergrund der alten Wikinger.
    Man hat in seinen Runden wirklich unzählige Möglichkeiten, um Nahrung, Waffen oder andere Objekte zu sammeln. Dadurch ergibt sich zwar ein hoher Grad an Komplexität, der sich aber überraschend schnell erlernen läßt. Dadurch wird der Wiederhol-Spielspaß sehr hoch gehalten, man möchte halt wirklich alles einmal ausprobieren. Dadurch gibt es auch nicht nur ein oder zwei Taktiken, sondern viele Wege, die zum Sieg führen können.
    Der zweite Punkt, der das Spiel hervorhebt, ist der Puzzlefaktor. Ähnlich wie bei Patchwork muß man seine gesammelten Objekte auf einem Spielfeld möglichst platzsparend platzieren, um diverse Boni zu bekommen. Die Randbedingungen dafür machen das allerdings nicht so einfach.
    Man muß Teile sammeln, die von Farbe und Form passen und noch genug übrig haben, um seine hungrigen Wikinger versorgen zu können.

    Fazit:
    Ein schönes Spiel, welches einen durch seinen Umfang erstmal erschlagen kann. Dadurch aber einen hohen Wiederspielwert hat und doch relativ leicht zu lernen ist.
    Marcel hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Peter K. schrieb am 19.01.2017:
    Vorab: das Spiel soll hier nicht erklärt werden, das haben andere viel besser gemacht, als ich es hier wiederholen würde. Deshalb nur meine Beurteilung.

    *** Thematik & Material (1.5/1.5 Würfelaugen)
    Das gesamte Paket ist wirklich beeindruckend. Nicht nur das opulente Material, sondern auch die Doku ist so einladend, dass man sofort loslegen und in die Welt der Wikinger eintauchen möchte. Man hat fast den Eindruck, in ein Wikingermuseum zu gehen. Erste Sahne! An der Spiellust bezüglich des Themas gibt es nichts auszusetzen,

    *** Originalität und Mechanismus (0.5/1.5 Würfelaugen)
    EFfO ist ein klassisches Worker-Placement-Game. Das wird soweit getrieben, dass die Zahl der möglichen Placements alles bisher Bekannte toppt. Das mag erstmal klasse aussehen, entpuppt sich auf dem 2. Blick aber als Chaos, bei dem man den Eindruck nicht los wird, dass der Autor alles, was ein dickes Buch über die Wikinger hergibt, verarbeiten wollte. Hier muss man sagen: gut gemeint, schlecht ausgeführt. Denn nicht nur, dass kaum ein Tisch für diese irre vielen Tableaus und Plättchen und Spielpläne ausreicht, sondern die Fülle der Aktionen macht einfach keinen Spaß. Nie hat man das Gefühl, je das richtige getan zu haben.

    Die Krone des Ganzen ist allerdings, dass, wenn man sich durch dieses ganze Aktionslabyrinth halbwegs durchgekämpft hat, sich die damit erzeugten Ressourcen in ein zugegeben diffiziles, aber eben doch nur banales Puzzle auflösen. Man denkt an diesem Punkt: "Wie jetzt, da habe ich geschuftet, und dann muss ich den alten Fisch neben die Krone legen???". Die Idee des Autors kann man an dieser Stelle als Entwicklung seines bisherigen Schaffens verstehen, aber irgendwie passt "Agricola extreme" nicht zu "Patchwork 3.0". Hier gibts maximal ein halbes Auge für die Vielfalt der Aktionen.

    *** Komplexitätsbalance und Erklärbarkeit (0.5/1.5 Würfelaugen)
    Eigentlich ist alles nicht so schwer, aber das erschlagende Material in Verbindung mit dem billigen Auflösungsmechanismus passt nicht zu einem großen Spiel. Man muss mit den verschiedenen Anleitungstexten und Anhängen viel vorab lernen, um das Spiel zu ohne Haken und Ösen durchspielen und erklären zu können. Aber am Ende steht die eben erwähnte schwache Auflösung.

    Das Festmahl ist der konsequent und ultimativ schrecklichste Mechanismus des Ganzen. Warum das zweite gleichfarbige Teil um 90 Grad gedreht werden muss, warum diese unnötige Komplexitätssteigerung mit wechselden Farben, weiss wohl nur der Autor. Es ist weder thematisch, noch plausibel, es schafft eine unnötige Erschwernis, die nicht nachvollziehbar ist.

    *** Variabilität und Langzeitspielbarkeit (0.5/1.5 Würfelaugen)
    Derzeit ist wegen der geringen Interaktion bei den vielen Aktionsmöglichkeiten kaum ein Bedürfnis vorhanden, das Spiel öfter auszupacken. Außerdem fehlt mir auch irgendwie die Lust bei der Produktion von Gütern, die inhaltlich im Grunde gar nichts zu bedeuten haben, diese Massen von Material vor Spielbeginn aufzubauen. Da gibt es einen Haufen besserer Spiele mit mehr Spaßfaktoren und weniger Material. Ich wüsste derzeit auch nicht, was eine Erweiterung bringen sollte, ausser noch mehr unnötiger Komplexität. Das halbe Auge gibt es für die implementierte Solomöglichkeit, die die Zeit des Ärgerns etwas begrenzt.

    Fazit: Eine Materialschlacht mit unplausibler Auflösung zur Siegpunkt-Generierung und teils völlig unnötiger Komplexität, die aber immerhin thematisch eng an der Intention für ein Wikingerspiel gelegen ist. Für mich keine zwingende Kaufempfehlung, für Rosenbergfans aber eine All-in-one-Lösung mit Worker-Placement-Mechanik und Patchwork-Puzzle-Elementen.
    EIN FEST FÜR ODIN: 3 von 6 Würfelaugen.
    Peter hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 05.11.2016:
    Das Spiel kommt mit sehr viel Material daher, unzählige Plättchen. Glücklicherweise kann man viele davon in einer im Spiel enthaltenen Box verstauen. Sehr gut! Dafür zahlt man aber auch einen stolzen Preis für das Spiel.

    Die Anleitung ist sehr gut beschrieben. Wir spielen 7 bzw. 6 im Kurzspiel Runden. Jede Runde besteht aus 12 Einzelschritten, aber nicht schrecken. Die meisten davon sind einfach und kurz.

    Bei der Erntephase waren wir etwas ungläubig. Ja, man bekommt einfach je nach aktueller Runde Nahrung geschenkt. Kein Acker oder so, einfach geschenkt. Jeder hat quasi die gleichen Äcker, die Nahrung liefern.

    Schwerpunkt des Spiels ist dann die Workerplacement Phase. Hier warten ca. 60 Felder. Viele ähnlich, aber ca. 60 Felder. Wir können Waren nehmen, Waren aufwerten, Rohstoffe nehme oder mit einem Würfel Aktionen machen, z.b. jagen, Fallen stellen, überfallen. Wer nun Angst hat, dass der Würfel zu schlimm wird: Mir hat's Spaß gemacht. Außerdem, niemand muß diese Strategie spielen. Weiters kann man bis zu 3x würfeln und wenn man "verliert", bekommt man einen guten Trost. Also halb so schlimm und bringt durchaus Stimmung ins Spiel.

    Rest ist wieder kurz: Schafe und Kühe vermehren sich, wenn man mind. 2 hat. Und Einkommen gibt es noch.

    Soweit, so gut. Im Mittelpunkt des Spiels steht aber das Puzzeln. Die Waren z.B. eine Axt, Kelch, Mantel usw, die wir bekommen, müssen wir auf unseren Inseln puzzeln. Da gibt es auch gewiße Regeln, dass manche Farben nicht aneinander stossen dürfen. Wer sich jetzt fragt, was das mit Wikinger zu tun hat: Nichts. Und genau das ist das Problem, während der Rest durchaus thematisch gehalten ist, macht es Null Sinn seine Insel mit Kelchen, Mäntel etc. zuzupuzzeln. Somit wird das Spiel für mich total unthematisch. Aber nicht nur das, es macht mir auch keinenbesonderen Spaß bei einem 3h Spiel hauptsächlich mit puzzeln beschäftigt zu sein.

    Zweiter großer Kritikpunkt: Die 60 Workerplacementfelder führen zwar zu vielen Strategien (das ist gut), aber zu fast keiner Interaktion (das ist schlecht), denn es gibt genug andere Felder falls mal ein Mitspieler zufälligerweise mein Wunschfeld besetzt hat.

    Fazit:
    Pro:
    + Viele Strategien
    + Viel Material
    + Ohne dem Puzzeln wäre es ein thematisches Wikingerspiel
    Kontra:
    - Teuer (wem Geld egal ist, bei dem überwiegt das Pro vom Material. Wem der Preis sehr wichtig ist, überwiegt das Kontra)
    - Puzzeln macht es unthematisch
    - Puzzeln so lange macht MIR (subjektiv) keinen Spaß
    - Fast keine Interaktion

    Ich persönlich würde jetzt eine 3er Note vergeben, möchte aber die Arbeit, die hinter so einem großen Spiel steckt würdigen und vergebe deshalb 4.
    Markus hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
    • Peter K., Yannick R. und noch jemand mögen das.
    • Bernd W. mag das nicht.
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    • Yannick R.
      Yannick R.: Ich kann die Bewertung vollkommen nachvollziehen. Es ist ein typischer Rosenberg (Solitär) ohne viel Interaktion. Hier sogar noch verstärkt... weiterlesen
      11.12.2016-20:48:02
    • Peter K.
      Peter K.: Das Spiel ist völlig overclockt. Rosenberg hat hier versucht, seine Worker-Placement-Schwergewichte zu toppen, aber dann noch den schönen... weiterlesen
      19.01.2017-23:47:38
  • Björn T. schrieb am 13.11.2017:
    Alleine das Gewicht des Kartons lässt schon vermuten: Hier bekommt man einiges für sein Geld geboten!

    Beim Auspacken wird man dann regelrecht von Spielmaterial erschlagen. Sehr hilfreich sind hier die mitgelieferten Sortierkästen, die gut helfen, Ordnung ins Chaos zu bringen (und auch später beim Spielablauf eine unverzichtbare Hilfe sind). Ebenfalls positiv zu bewerten sind die zwar umfangreichen, aber wieder sehr gut und verständlich beschriebenen Spielregeln.

    Worum geht es in diesem Spiel? Jeder Spieler übernimmt einen Wikinger-Stamm und versucht, diesen mit Handel, Jagd oder Raubzügen möglichst reiche Beute zu bescheren. Hierbei kommt der bekannte "Rosenberg-Spielmechanismus" wieder zum Tragen. Man setzt seine Arbeiter abwechselnd auf Aktionsfelder eines gemeinsamen Spielplans. Die Auswahl dieser Aktionsfelder ist sehr groß, und ermöglicht verschiedene strategische Ausrichtungen.

    Die erwirtschafteten Waren werden nach einem vorgegebenen Ablageprinzip auf den eigenen Spielplan "gepuzzlet", wo sie keine Punkte geben, aber Minuspunkte verdecken. Wirkliche Punkte sammelt man durch den Bau neuer Häuser und die Entdeckung weiterer Inseln, die aber ebenfalls wieder mit Waren "zugepuzzlet" werden müssen, um ebenfalls keine Minuspunkte zu geben. Mir persönlich gefällt dieses Spielprinzip sehr gut, auch wenn es 2-3 Spiele dauert, bis man das Prinzip wirklich verinnerlicht hat.

    Für ein Rosenberg-Spiel ebenfalls neu sind die Würfel, die über den Ausgang einer Jagd oder eines Raubzuges entscheiden. Da man aber mindestens 3x würfeln darf und das Ergebnis mit Handkarten positiv beeinflussen kann, hält sich der Glücksfaktor meiner Meinung nach in einem angemessenen Rahmen.

    Als Fazit kann ich nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen und eine volle Punktzahl. Hier bekommt man wirklich etwas für sein Geld geboten, und egal ob man mit 2 oder mehreren Spielern spielt: Das Spiel wird einfach nie langweilig, weil es so viele Möglichkeiten bietet.
    Björn hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Christian Z. schrieb am 26.01.2017:
    Ein Fest für Odin ist ein typischer Rosenberg.

    Eine Vielzahl an Möglichkeiten (60 Felder) lassen jede Menge taktische Variation zu. Es gibt jede Menge innovativer Mechanismen (z.B. muss bei manchen Feldern gewürfelt werden, das Glückselement lässt sich jedoch auf unterschiedliche Weise reduzieren). Auch im Bereich Puzzeln (jeder muss seinen Bereich bis Ende des Spiels mit Puzzelteilen, die unterschiedlichen Anlegeregeln unterliegen bedecken, sonst regnet es Minuspunkte)sind tolle Ideen umgesetzt worden. Man kann sich sicherlich eine ganze Weile mit diesem Spiel beschäftigen, ohne das es langweilig werden wird!

    Einen Minuspunkt gibt's aus meiner Sicht aber doch. Es besteht kaum Interaktion in dem Spiel. Jeder baut schön vor sich hin, ähnlich Caverna. An Caverna kommt es aber bei weitem nicht heran, da es (bis auf die letzten zwei von sieben Runden)oft egal ist wie die Mitspieler legen, es gibt einfach so viele andere Möglichkeiten. Es ist fast als ob man alleine spielt - daher nur 5 von 6

    Trotzdem ein tolles Spiel, dass sich auf jeden Fall lohnt!
    Christian hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Andre K. schrieb am 21.11.2016:
    Ich kann hier nur einen Ersteindruck geben, da ich dieses Spiel bisher noch nicht oft genug gespielt habe. Also auf alle Fälle kann mal gesagt werden, das der Inhalt der Spieleschachtel sehr hochwertig und umfangreich ist! Es enthält sehr viele Plättchen, Pläne, Karten und Holzmaterial. Das viele kleine Plättchen sogar in mitgelieferten Plastikfächern verstaut und so optimal präsentiert werden können ist ein großer Pluspunkt. HIer geht es wieder einmal darum möglichst viele Siegpunte zu machen. Zum größten Teil erfolgt dies über die eigenene Tableaus, die jeder Mitspieler vor sich liegen hat. Auf der linken Seite des Planes ist ein Raster aufgedruckt mit etlichen quadratischen Flächen. Diese müssen im Laufe des Spieles belegt werden und am Ende des Spieles sollten davon nur noch wenige zu sehen sein, da diese dann nämlich sogar von den erzielten Siegpunkten abgezogen werden! Und um das optimale Belegen dieser Fläche, darum geht es im Grunde in diesem Spiel. Denn auf diesen Raster sind z.T. auch Rohstoffe und Münzen aufgedruckt. Die gilt es offen zu lassen bzw. im bestimmten Moment zu überdecken um damit sein Einkommen zu erhöhen bzw. regelmässig Rohstoffe zu erhalten. Um diese Plättchen zum Belegen des Spielertableaus zu bekommen hat jeder seine Wikinger. Diese müssen, wie ein typisches Arbeiter-Einsetz-Spiel, auf dem Hauptspielplan eingesetzt werden. Hier fängt dann die Grübelei an, da man hier etliche Plätze vorfindet und man dort je nach Stufe 1-4 Winkinger einsetzen darf um die Auswirkung des Feldes auszulösen. Aber gerade diese große Bandbreite der Einsetzmöglichkeiten macht das Spiel aus. Es wird bestimmt viele Partien brauchen um hier eine gute Strategie aufzubauen bzw. um zu verstehen welche Felder welche Auswirkungen auf das Spiel haben. Aber gerade dies macht den Reiz dieses Spieles aus. Man will alles ausprobieren, testen und kennenlernen. In großen Partien ist natürlich das Gerangel um die Einsetzplätze größer als in kleinen Gruppen daher sollte man vielleicht als Anfänger eher in einer kleinen Gruppe das Spiel kennenlernen. Das Spiel dauert bis man zum Spielende kommt aber ich empfand diese Zeit als sehr angenehm und zu keiner Zeit langweilig wobei dies hier, wie schon erwähnt, mein Ersteindruck ist. Mag sein, das das Spiel sich hinziehen kann, wenn man alle Möglichkeiten schon ausprobiert hat und sich vielleicht sogar eine Strategie als besonders mächtig erwiesen hat. Aber dies dürfte bei manch anderen Spielen auch der Fall sein. Aber im Moment kann ich diese Spiel allen Vielspielern nur wärmstens ans Herz legen.
    Andre hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 21.06.2017:
    Wie bei fast jedem Spiel dieser Komplexitätsstufe erwartet einen bei "Ein Fest für Odin" ein etwas schwieriger Einstieg. Man sollte sich also schon darauf einstellen 3-5 Partien zu spielen bevor man den Umfang des Spiels und die Möglichkeiten ansatzweise verinnerlicht hat. Das im Spiel enthaltene Rundentableau hilft sehr (nach dem Lesen der sehr gut strukturierten Regeln) den Ablauf zu verstehen und Struktur ins Spiel zu bekommen. Die verwendete Symbolsprache vereinfacht den Spieleinstieg zusätzlich.

    Ich persönlich empfinde das Spiel als komplexer als "Arler Erde", insbesondere weil durch die Puzzelei mit den Waren eine neue Dimension zu den üblichen Inhalten von Rosenberg-Worker-Placement-Spielen gekommen ist. Dadurch und durch die im ersten Moment unfassbare Anzahl an Aktionsmöglichkeiten ist es wie gesagt komplexer, bietet aber auch mehr Möglichkeiten unterschiedliche Strategien zu entwickeln und auszuprobieren.

    Der Preis ist angesichts des Umfangs und der Produktqualität mehr als angemessen, die Spielkomponenten sind wie im Verlag üblich sehr gut in der Qualität, angenehm in der Haptik und mit tollen Grafiken ausgestattet.
    Das Preis-Leistungsverhältnis halte ich daher insgesamt für gut.

    Wir haben das Spiel ausschließlich zu zweit gespielt, was ich sehr empfehlen kann. Da außer während der Aktionsphase alle Spieler simultan (und meist solitär) aktiv sind wird das Spiel zu dritt oder viert einen ähnlichen Spielreiz bieten, zu lange Downtimes können eigentlich nur mit den falschen Spielgruppen entstehen ("ja, Du bist gemeint, Du notorischer Grübler").

    Die thematische Einbindung finde ich ebenfalls sehr gut, sofern man die besagte Puzzelei vernachlässigt, die für meinen Geschmack nicht so wirklich ins Konzept passt, dem Spiel aber in puncto Mechanismen reichlich Würze verleiht.

    Also, alles in allem ein hervorragendes Spiel, das ich jedem nur empfehlen kann (zumindest zum Probieren mal bei SO ausleihen).

    Ehrenwerte Grüße!
    Sven hat Ein Fest für Odin klassifiziert. (ansehen)

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