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Eine eigene Bewertung für Dungeon Petz schreiben.
  • Björn T. schrieb am 03.05.2012:
    Dungeon Petz spielt in der gleichen Welt wie sein Vorgänger Dungeon Lords und bietet die gleiche ansprechende Grafik und lustige Stimmung. Bei Dungeon Petz richtet sich das Hauptaugenmerk auf die Arbeiterkobolde. Denn diese haben, nachdem sie lange für die Dungeon Lords schuften mussten, eine neue Geschäftsidee: Sie wollen süße, kleine Kuschelmonster züchten, und sie gewinnbringend (Geld & Ruhm) an die Dungeon Lords verkaufen.

    Leider gibt es hierbei zwei Probleme. Zum einen, setzten gleich mehrere Koboldfamilien (2-4 Spieler) dieses Vorhaben zeitgleich in die Tat um, was zu einem entsprechenden Konkurrenzkampf führt. Zum anderen erweist sich die Zucht der Kuschelmonster als nicht so einfach wie gedacht, weil diese Geschöpfe ständig ihren eigenen Kopf haben und letztendlich machen, was sie wollen.

    Somit ergibt sich ein komplexes, aber super lustiges Spiel. Jeder Spieler hat eine eigene Zuchtfarm mit maximal 4 Gehegen. Ähnlich wie bei Dungeon Lords werden die möglichen Aktionen auf einem gemeinsamen Hauptspielplan abgebildet, auf dem man mit seinen Kobolden die (begrenzten) Aktionsfelder besetzen muss. Eine ganz neue Idee ist die Bestimmung der Reihenfolge, wie man diese Aktionsfelder besetzen kann. Hierzu müssen Gold und Kobolde von jedem Spieler verdeckt in Gruppen aufgeteilt werden. Anschließend werden die Gruppengrößen öffentlich gezeigt, und die größte Gruppe hat die erste Aktion. Hier ist genaue Planung und geschicktes Taktieren nötig.

    Zweifellos das Highlight des Spieles sind die vielen Kuschelmonster. Diese sehen nicht nur super aus, sondern haben auch unterschiedliche Bedürfnisse, die durch das Ausspielen von Bedürfniskarten gestillt werden müssen. Von Runde zu Runde wachsen die Kuschelmonster (schön dargestellt durch eine Art „Dreh-Rad“ bei jedem Kuschelmonster), was dazu führt, dass auch ihre Bedürfnisse größer werden. Und irgendwann wird es einfach super schwer, die Kuschelmonster zu bändigen und/oder ihre Gehege sauber zu halten. Eine wahre Herausforderung, bei der man irgendwie stets die falschen Karten auf der Hand zu haben scheint.

    Jeder Spieler, der den Vorgänger Dungeon Lords mag, wird auch Dungeon Petz lieben. In meinen Augen sind beide Spiele gleich gut. Dungeon Petz benötigt zwar ein umfangreiches, viele Seiten starkes, Regelwerk, aber dieses ist wieder humorvoll geschrieben und macht beim Lesen richtig Spaß. Nach 2 bis 3 Runden, hat man die Spielmechanismen von Dungeon Petz raus und kann sich voll und ganz der Zucht der schönen Kuschelmonster widmen.

    Auch wenn Dungeon Petz sicherlich kein Spiel für Gelegenheitsspieler ist, gebe ich ihm die vollen 6 Punkte, denn alleine die Story und die liebevolle Umsetzung sind genial. Wir hatten bisher in jeder Runde super viel Spielspaß, und ich freue mich schon, wenn Dungeon Petz bei der nächsten Spielerunde wieder auf den Tisch kommt.


    • Mahmut D., Frank B. und 14 weitere mögen das.
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    • Andreas J.
      Andreas J.: Danke Björn, deine Rezension hat sich richtig in meinem Gedächtnis festgesetzt. Jetzt stehen die Dungeon Petz auch auf meiner "Testen will"-Merkliste
      04.05.2012-08:55:08
    • Björn T.
      Björn T.: Das Spiel lohnt sich auf jeden Fall! Viel Spaß dabei und nicht vom Umfang der Spielregeln abschrecken lassen.
      04.05.2012-10:26:53
    • Marvin W.
      Marvin W.: Hört sich gut an...
      24.07.2012-15:44:28
  • Lutz S. schrieb am 02.11.2011:
    Hallöle, wie wäre es mit einem süßem Drachen? Eine kuschelige Spinne? Oder gar dem Nachwuchs von Cuthullhu? Mein Favorite bleibt der Vampirhase!
    Endlich ist es soweit und der anspruchsvolle Tierliehaber kann in den Dungeon Petz Geschäften der fleißigen Imps (Kobolde) des Dungeon Lords Universums die Verantwortung für einen Haufen niedlicher gefährlicher magisch mutierender kackender hungriger aber vor allem besonderer Tiere übernehmen.

    Ich habe meine erste Partie zu viert hinter mir und bin sehr begeistert. Das Artwork ist super, der Humor der Anleitung und des Spiels sind hervorragend. Design und Humor werden den Besitzern von Dungeon Lords sicherlich bekannt vorkommen.

    Das Spiel selber hat einen ausgeklügelten Mechanismus zur Tierpflege. Jede Runde versuchen die Spieler mit verschieden großen Gruppen von Imps um die verschiedenen Aktionsfelder des Spielplans zu konkurrieren (wie bei Stone Age, Caylus, Agricola nur richtet sich die Reihenfolge nach den Gruppengrößen). Dann werden Karten gezogen, um die Bedürfnisse der Tiere zu erfahren. Hierbei kann man teilweise erahnen, welches Bedürfnis das Tier haben wird und manchmal dies beeinflussen. Wer sich schlecht um sein Tier kümmert, wird bestraft. Das Tier schneidet in Austellungen schlecht ab und die Kunden sind weniger zufrieden mit ihren gekauften Tieren. Im schlimmsten Fall kann es zum Tod des Tieres kommen (zum Bsp durch Langeweile).

    Es handelt sich um ein taktisches Spiel, dass am Anfang wie eine Materialschlacht wirkt, sich dann aber als recht schnell lernbar herausstellt. Außerdem hat man jede Menge Spaß an den skurilen Tieren.
    Ich rate dem Besitzer sich vor dem Spielen durch die umfangreiche Spielregel zu arbeiten, allerdings braucht man keine Angst haben, denn das Spiel ist sehr ausführlich beschrieben und die Anleitung ist so witzig geschrieben, dass sie schnell bewältigt ist.
    Lutz hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Micha T. schrieb am 20.01.2014:
    Über den Ablauf des Spiels schreibe ich hier nichts mehr, das wurde zuvor schon genügend erläutert.

    Dungeon Petz ist eines der genialsten Spiele, welches ich bisher gespielt habe. Die Liebe zum Detail, die Illustration, das Material - es macht einfach nur Spaß, Dungeon Petz zu spielen, solch ein bezauberndes Kuschelmonster zu erwerben, es zu hegen und pflegen und an den richtigen Kunden zu verkaufen. Stirbt ein Tier durch mangelnde Pflege, so tut es einem wirklich Leid und man ärgert sich, weil man nicht besser aufgepasst hat...

    Wie schon von anderen erwähnt, ist die Spielanleitung sehr umfangreich, aber überaus amüsant formuliert! Wer schon die Anleitung von Galaxy Trucker durchgeackert hat, weiß, dass Vlaadas Anleitungen äußerst humorvoll sind! :) Ich denke, es ist wichtig, während des Lesens der Anleitung den Spielaufbau vor sich zu haben und eine Spielrunde so gleich 1:1 durchzuspielen. Danach ist es eigentlich ziemlich klar und gut spielbar. Der Anhang der Anleitung sollte aber in der Nähe des Spiels bleiben, damit z.B. die Symbole der Artifakte nachgelesen werden können.

    Dungeon Petz ist ein Spiel, welches ich problemlos täglich spielen könnte. Von mir bekommt es sogar zweimal sechs Punkte! :)
    Micha hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Ines B. schrieb am 07.11.2012:
    Ohne den Vorgänger Dungeon Lords je gespielt zu haben, bin ich durch die Begeisterung eines anderen Spielers (Hallo Mahmut!) auf dieses Spiel aufmerksam geworden. Da es zudem aus der Feder von Vlaada "Godfather of games" Chvatil (Mage Knight, Galaxy truckers, space alert...) stammt, bestand eher geringe Gefahr, hier einen Blindgänger zu kaufen. Allein die - durchaus lustig - geschriebene Anleitung und das liebevoll gestaltete Spielmaterial ist ein Highlight.

    Dungeon Petz schliesst wohl geschichtlich an den Vorgänger an. Die Kobolde wollen jetzt die große Knete machen und was liegt da näher, als in den Tierfachhandel einzusteigen? Logisch eigentlich....

    Also machen alle Spieler flux einen Monsterfachhandel auf und so gilt es, niedliche Spinnen und gefrässige Schleimis zu kaufen, großzuziehen, zu hegen und zu pflegen, auf Tierschauen zu präsentieren und schlussendlich gewinnbringend an den willigen Kunden zu verschachern.

    Ansehen ist alles und so spielen wir hier um Ansehenspunkte. Irgendwie muss man ja seinen kränkelnden Vielspieler-Ego aufpolieren. Dungeon Petz ist genaugenommen ein Kobold- äääh Workerplacementspiel. Wir erinnern uns: es geht ja um die lustigen kleinen Zwerge mit den übergroßen Ohren.

    Jeder Spieler hat zu Beginn 6 Kobolde, die er in die Stadt schicken kann, um gewisse Aktionen zu tätigen: Bestien, Käfige und Ausbauten kaufen, Futter ranschaffen (es wurde auf eine gesunde Mischkost geachtet, bestehend aus frischem Fleisch und Gemüse in ernährungswissenschaftlich korrektem Verhältnis), Tiere ausstellen und Preisrichter bestechen, Artefakte sammeln, die Verwandten zu Hilfe holen und natürlich Viecher verhökern. Ab und an kann man auch mal die kranken Verwandten im Hospital besuchen. Diese niedlichen Bestien können nämlich auch ziemlich übel zupacken...

    Hat man jeden Koboldarbeiter eingeteilt, können die Aktionen abgehandelt und die possierlichen Tierchen nach Hause in den eigenen Käfig gebracht werden, wo verschiedene Bedürfnisse gestillt werden müssen. Die Drecksviecher haben leider die Angewohnheit, den ganzen Käfig vollzukacken (O-Ton Spielanleitung), Hunger haben sie auch permanent und DANN wollen sie auch noch spielen! Und weil das ja nicht schon genug Arbeit ist, reagieren sie auch noch teilweise aggressiv, brechen aus oder veranstalten sonst irgendeinen Blödsinn. Himmel die Sonne....

    Das Spiel geht insgesamt über nur 6 Runden plus eine Endwertung. Man hat also nicht viel Zeit, Monster zu kaufen, zu pflegen bis sie groß sind und verkauft werden können, Futter zu beschaffen und was man sonst noch alles so zu tun hat.

    Fazit:

    Es macht schon irrsinnigen Spaß (und das ist hier wörtlich zu nehmen), sich eine Strategie zurecht zu legen. Wenn ein Spiel es schafft, mich noch stundenlang später und auch tagsüber immer wieder an Spielzüge denken zu lassen, hat es de facto alles richtig gemacht.

    Dungeon Petz hat einen etwas kranken Humor und die Anleitung ist wirklich witzig zu Lesen. Auch wenn Letzteres schonmal einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Es ist definitiv ein Vielspielerspiel. Geholfen hat mir an dieser Stelle die Spielzugübersicht von BGG, auch wenn das Material letztendlich alle Karten, Spielzüge, Wenns und Abers erklärt.

    Das Spielmaterial insgesamt ist quietschbunt und an jeder Stelle absolut detailverliebt gezeichnet. Außerdem hat es eine hervorragende Qualität.
    Die komplexen Spielregeln verinnerlicht man nach einigen Runden, weil sie schlüssig aufgebaut sind. Wenn der Käfig voller Monsterkot ist, ist eigentlich jedem klar, dass Klein Schleimi davon krank werden kann und Kunden sowas nicht gerne sehen - als Beispiel.

    Hier hat man wirklich das Gefühl, Vlaada hatte erst eine Geschichte im Kopf und hat darauf ein Spielsystem aufgebaut (statt umgekehrt, wie sonst üblich). Auch die überschaubare Spieldauer von nur 6 Runden ist noch im Bereich, wo man spontan sagen kann: "ok, heute spielen wir mal ne Runde". Wenn man natürlich die Regeln verinnerlicht hat. Ein Gelegenheitsspieler dürfte von dem Regelwerk erstmal erschlagen werden.

    Ich bin jedenfalls absolut begeistert und werde mich gleich wieder daran machen, noch mehr Ansehenspunkte zu sammeln. Das Solo-Spiel funktioniert nämlich, mit einer minimalen Regeländerung, genauso, wie im Mehrspielermodus. Was will man mehr?

    6 Punkte, weniger kann ich nicht geben

    Nachtrag: eine Freundin aus meiner Brettspielrunde hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass Dungeon Petz von den Profi-Spieletestern eher schlecht bewertet wurde. In der Spielbox 3/12 war eine Kritik zu Dungeon Petz, die diese Kritikpunkte erläutert. Hauptsächlich ging es darum, dass Dungeon Petz im Spiel zu dritt oder zu viert relativ unausgewogen sei, da nicht jeder Spieler sofort Monster kaufen könnte. So wäre es denkbar, dass ein Spieler gleich zu Beginn abgehängt werde.

    Desweiteren sollen die Monster auch recht unterschiedlich von der Wertigkeit her sein. Mir ist Letzteres in den 8 Testrunden nicht aufgefallen, weil es einfach sehr viele Monster gibt und schon in der Anleitung steht, dass z.B. Fleischfresser teurer wären, als Vegetarier.

    Außerdem steht auch schon zu Beginn in der Anleitung, dass Vlaadas Idee zu dem Spiel war, schwer zu kontrollierende Monster zu schaffen und das Spiel somit unberechenbarer zu machen. Strategen, die unbedingt von vorne bis hinten alles durchplanen, könnten somit etwas weniger Spaß mit dem Spiel haben, weil es durch die Karten glücksbetonter ist (die Monster sind tatsächlich etwas schwer zu kontrollieren) und man durch die verdeckten Kunden- und Tierschaukarten nicht genau weiss, welches Monster in welcher Runde hohes Ansehen geniesst. Hier schafft aber doch der Expertenmodus Abhilfe, denn hier wird von Anfang an mit offenen Karten gespielt.

    Wer nur Spaß an einem Spiel hat, wenn er mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine gute Strategie gewinnt, sollte trotzdem eher zu Le Havre etc. pp. greifen. Dungeon Petz richtet sich mehr an Spieler mit aussergewöhnlichem Humor, die rosenberg-like Workerplacement mögen und trotzdem noch Spaß haben, wenn die eigene Strategie mal nicht aufgeht. Dungeon Petz ist einfach ein Spiel ausserhalb der normalen Regeln. Trotz dieser durchaus berechtigten Kritikpunkte (Unausgewogenheit, Glücksfaktor) kann und will ich dieses Spiel nicht abwerten, weil es mich wirklich einige Stunden gut unterhalten hat. Und wenn das funktioniert, obwohl das Spiel mehr mich kontrolliert, als ich das Spiel: dann sei es so! Ich bewerte hier den Spaßfaktor als Gesamtpaket, sonst hätten Spiele wie Navegador oder Finca anderweitig keine daseinsberechtigung in den hohen Punkterängen. Mahmut hat mal gesagt: du musst ein Spiel als das ansehen, was es ist. Und damit hat Mahmut wiedermal nur allzu Recht.

    Bewertungssystem:

    1 = totaler Schrott, ab in die Presse
    2 = unterdurchschnittlich, allenfalls für Fans des Themas
    3 = Durchschnitt, kann man mal spielen
    4 = solides Spiel, macht Spaß, kann man öfters spielen
    5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
    6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen
    Ines hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
    • Peter M., Edgar A. und 8 weitere mögen das.
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    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Spiel es erst zu zweit, denn wenn du dann ein Spiel gut kennst, kannst du es auch deinen Mitspielern gut erklären worauf es ankommt, und das... weiterlesen
      10.11.2012-17:31:58
    • Edgar A.
      Edgar A.: Ich finde das Spiel allein von der Spielidee her total witzig!
      29.12.2012-19:38:40
  • Edgar A. schrieb am 23.12.2012:
    Die Grundidee für das Spiel finde ich mindestens genauso witzig, wie die für „Dungeon Lords“ und thematisch sind ja auch beide Spiele miteinander verknüpft, zumal sie auch vom selben Autor stammen. Bei den Mechanismen der Spiele gibt es zwar auch einige Parallelen, aber die bleiben im Endeffekt überschaubar. Beiden Spielen gemeinsam ist, dass es sich bei beiden um ganz klassische Optimierungs-Spiele handelt. Auch bei den Abläufen gibt es die ein oder andere Gemeinsamkeit, da in beiden Fällen ein Biet-Mechanismus implementiert ist. Wer am meisten bietet, darf zuerst die gewünschte Aktion ausführen, hat dann jedoch möglicherweise insgesamt weniger Aktionen. Beides kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein und man hat natürlich immer auch die Qual der Wahl bzw. man muss abwägen, ob man unbedingt eine Aktion als erster machen will oder einfach nur möglichst viele Aktionen, wobei allerdings immer ein gewisses Restrisiko bleibt, dass man die gewünschte Aktion gar nicht durchführen kann, weil alle Felder schon besetzt sind. In dem Fall bleibt einem aber immer noch die Möglichkeit, mit seinen Kobolden Geld zu verdienen, oder die Monster zu belustigen, oder Monsterkacke aus den Käfigen fortzuschaffen, denn zu viel Kacke erhöht das Krankheitsrisiko der Monster und kränkliche Monster lassen sich nur zu einem schlechteren Kurs verkaufen.

    Das andere zentrale Element sind die Bedürfnisse der Monster, denn die sind gleich in dreifacher Hinsicht von Bedeutung: Sie sollen bei Monsterschauen erfolgreich abschneiden, Kunden ansprechen und nicht unglücklich sein oder mutieren oder kränkeln und all das hängt unmittelbar von den Bedürfnissen ab. Dazu kommt, dass die Bedürfnisse der Kuschelmonster mit zunehmendem Alter steigen und unter Umständen breiter gestreut sind. Nicht selten haben Kuschelmonster Bedürfnisse aus drei oder gar allen vier Kategorien und es wird immer schwieriger sie zufrieden zu stellen, insbesondere wenn man mehrere Viecher versorgen muss. Zwar haben alle Spieler eine gewisse Entscheidungsfreiheit, mit wie vielen Bedürfnissen sie sich herumschlagen möchten, denn viele und ältere Monster bedeuten einen höheren Versorgungsaufwand. Dafür bringen sie im Endeffekt aber auch mehr Geld und Siegpunkte ein. Allerdings kann es bei dem Spiel schnell passieren, dass man die eigenen Planungen über den Haufen werfen muss, weil man Bedürfniskarten zieht, die so gar nicht mit dem in Einklang zu bringen sind, was man erwartet hat. Wenn man also Karten zieht, die nicht den Wahrscheinlichkeiten entsprechen, dann kommt man schnell in Verdrückung. Insofern ist da eine gewisse Flexibilität von Vorteil, bzw. man sollte schon in der Lage sein, einige Eventualitäten zu berücksichtigen, die nicht unbedingt der mathematischen Wahrscheinlichkeit entsprechen.

    Jetzt könnte man von einem Vlaada Chvatil-Spiel erwarten, dass einem die Viecher regelmäßig wegsterben; überraschenderweise ist dem jedoch nicht so, zumindest nicht in unseren Spielerunden. Da war der Spielverlauf immer wieder anders und steckte voller Überraschungen. Es ist nämlich nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und auch die Einschätzung hinsichtlich der Fortschritte der Mitspieler bereitet oft Kopfzerbrechen. Manchmal scheint ein Spieler abgeschlagen hinten zu liegen, scheffelt dann mit dem letzten Monsterverkauf knapp 30 Ansehenspunkte und ist plötzlich wieder mit vorne dabei, so wie das mehrmals in unseren Spielerunden vorgekommen ist. Wer alles genau beobachtet, der wird seltener von solchen Vorkommnissen überrascht, aber das dürfte bei einem Spiel wie Dungeon Petz schon schwerfallen. Die Regel ist wieder mit sehr viel Witz geschrieben. An einigen Stellen konnte ich mir beim Lesen ein Grinsen nicht verkneifen, allerdings ist sie durch die vielen Anmerkungen auch gefühlt doppelt so lang, als sie faktisch sein müsste. Streng genommen ist „Dungeon Petz“ eigentlich ein lupenreines Wirtschaftsspiel, aber die Selbstironie dem Thema und den Mechanismen gegenüber sorgt dafür, dass das ganze nicht so trocken und mechanisch rüber kommt. Das ist genau das, was mir schon bei „Dungeon Lords“ so gefallen hat.

    Der Spielablauf folgt immer festgelegten Modalitäten bzw. der Spieler-Reihenfolge, die sich durch den Biet-Mechanismus ergibt. Der Verlauf des Spiels ist im Großen und Ganzen relativ zügig, aber es gibt auch immer wieder Grübel-Pausen, weil man bestimmte Zielkonflikte lösen muss, einerseits bestimmte Aktionen möglichst früh durchzuführen oder andererseits insgesamt möglichst viele Aktionen zur Verfügung zu haben. Dafür geht schon eine Menge Zeit und Gehirnschmalz drauf und vor allem sollte man immer einen Plan B haben, falls die gewünschte Aktion nicht mehr auf dem Spielplan verfügbar ist. Insgesamt würde ich den Spielfluss zwar als nicht besonders zügig bezeichnen, aber wirklich zäh ist er auch nicht, weil die Mitspieler meist ähnlich lange überlegen müssen, wie man selber. Zumindest beim ersten Spiel sollte man schon eine Stunde Spielzeit pro Mitspieler einkalkulieren, aber wenn man mit den Regeln und Abläufen erst einmal besser vertraut ist, geht das ganze schon ein wenig zügiger vonstatten. Allerdings ist es kein Spiel, was man mal eben in zwei Stunden runterzockt, dazu ist die Spieltiefe einfach zu hoch und dazu ist das Regelwerk und sind die Abläufe einfach zu komplex. Dennoch ist der Spielspaß sehr hoch, denn das Thema und die Mechanismen sind in jedem Fall originell aufbereitet und werden auch visuell ansprechend dargeboten. Das ganze ist dann aufgrund der Zufallsfaktoren so konzipiert, dass jedes Spiel immer wieder anders verläuft.

    ### FAZIT ###

    Im Endeffekt ist „Dungeon Petz“ ein knallhartes Wirtschafts- und Optimierungs-Spiel, das aber durch sein witziges Thema und seine originelle Gestaltung gehörig aufgelockert wird. Wer „Dungeon Lords“ mag, wird auch bei diesem Spiel nicht enttäuscht werden und kann beherzt zugreifen. Mir hat das Spiel jedenfalls eine Menge Spaß bereitet und daher vergebe ich 6 von 6 Monsterbacken.
    Edgar hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 10.03.2012:
    Inzwischen gibt es so einige Spiele, bei denen die Spieler in den Rollen von Helden versuchen ein Verlies zu ergründen. Doch wie sieht es eigentlich auf der Seite der Verliesbewohner aus? Im Spiel Dungeon Lords konnte man sich als Spieler schon mal mit den Nöten und Aufgaben eines Dungeon-Besitzers, eines Dungeon Lords, vertraut machen. Keine einfache Sache, denn viele der in die dunklen Verliese vordringenden Helden sind stark und mächtig. Und sie machen sich bei ihrer zerstörerischen Tätigkeit selten Gedanken über die kleinen friedlichen Kobolde, deren ganze Existenz an ihre Dungeons geknüpft ist. Höchste Zeit, dass auch mal das Leben und die Welt der Kobolde etwas genauer betrachtet wird und daher gibt es jetzt das Spiel Dungeon Petz.

    Etliche Kobolde, deren Dungeon Lords im Kampf gegen die Helden unterlagen, waren mit einem Schlag arbeitslos. Einige von ihnen suchen ihr Glück nun in der Selbstständigkeit und eröffnen eine ganz spezielle Zoohandlung für die immer noch zahlreich verbliebenen Dungeon Lords, die nach wie vor ihre Verliese mit Kreaturen aller Art bevölkern wollen und müssen um den Helden auch weiterhin erfolgreich Widerstand leisten zu können. Ein lukratives Geschäft könnte diese Kuschelmonsterzucht sein, wäre da nicht die Konkurrenz, die einem die besten Kunden wegschnappen will um das größte Ansehen unter den Kuschelmonsterzüchtern zu genießen.

    Etliche Seiten Spielregel und insgesamt sechs Spielpläne, je einer für die bis zu vier Mitspieler, ein Fortschritts- und ein Hauptspielplan, sowie zahlreiche Holzspielsteine, Pappmarker und Pappkuschelmonster, an denen je ein Drehrad mit Bedürfnisangaben für das jeweilige Monster befestigt werden müssen, deuten nicht nur auf ein gut ausgestattetes sondern auch komplexeres Spiel hin. Die äußerst ansprechende Thematik hilft jedoch dabei die Einstiegshürde Spielregel anzugehen und sobald diese Hürde genommen ist stellt man sehr schnell fest, dass alles halb so wild ist.

    Auf den Spielerplänen wird der Einsatz der Kobolde verdeckt für die Konkurrenten geplant, d.h. jeder Spieler unterteilt seine Kobolde in unterschiedlich starke Gruppen, die er ggf. noch mit Gold ausstattet. Je größer eine Koboldgruppe ist - jedes Goldstück zählt dabei wie ein Kobold - desto früher kommt sie zum Einsatz und sein Besitzer kann eine Aktion für diese Gruppe auf dem Hauptspielplan auswählen, das entsprechende Aktionsfeld besetzen, die Aktion ausführen und dieses Aktionsfeld für die anderen Spieler für diese Runde blockieren. Große Gruppen ermöglichen sehr wahrscheinlich eine größere Auswahl bei den Aktionen, allerdings können dann natürlich nicht sehr viele weitere Aktionen durchgeführt werden, während kleinere Koboldgruppen zwar später am Zug sind, dafür aber mehre Gruppen erlauben und damit unter Umständen mehre Aktionen ermöglichen. Hier gilt es abzuwägen wie dringlich man die eine oder andere Aktion braucht und was die Mitspieler wohl so planen.

    Auf diese Weise werden neue Jungtiere (Welpen oder Jährlinge), Käfige, Käfigausbauten, Futter, Artefakte usw. beschafft, eben alles was für die Kuschelmonsterzucht notwendig ist. Darüber hinaus können Kobolde Verkaufszeit am offiziellen Verkaufsstand für Kuschelmonster beanspruchen um mehr Ansehen durch Verkäufe zu gewinnen, in die Jury für Monsterschauen entsandt werden, Käfige reinigen, damit die Insassen nicht krankt werden, und noch einiges mehr. Es gibt in jeder Runde viel zu tun, eigentlich immer mehr als man letztlich tun kann.

    Einen Käfig hat jeder Spieler bereits zu Beginn auf seinem Spielplan und so kann schon in der ersten Runde auch ein Blick auf die noch sehr jungen Kuschelmonster geworfen werden. Diese zeigen auf ihren Drehscheiben je nach Alter zwei oder mehr Symbole in bis zu vier Farben. Das sind die Bedürfnisse der Kuschelmonster, die es Runde für Runde zu befriedigen gilt und die in vier Kategorien unterteilt sind. Jede Kategorie beinhaltet mehrere Bedürfnisse, jedoch eines, das besonders häufig vorkommt. Bei einem "grünen Bedürfnis" beispielsweise wird es sich zu 50% um Hunger handeln während "gelbe Bedürfnisse" sehr häufig den Spieltrieb aufweisen. Rot bedeutet in vielen Fälle aggressives Verhalten und lila das verströmen von Magie. Aber das sind alles Wahrscheinlichkeiten. Eine grüne Bedürfniskarte kann durchaus auch mal aggressives Verhalten auslösen usw.
    Das Kuschelmonster "Drachi" beispielsweise zeigt im Welpenalter ein rotes und ein grünes Symbol. Das bedeutet, dass diesem Kuschelmonster eine rote und eine grüne Bedürfniskarte zugeordnet werden muss, es also sehr wahrscheinlich Hunger hat und aggressiv ist. Es wäre also ratsam die passende Nahrung, Grünfutter oder Fleisch, besorgt zu haben und ausreichend starke Gitter an den Käfigen zu besitzen.
    Doch man hat als Spieler hierbei auch Einflussmöglicheiten. Eine Bedürfniskarte jeder Farbe hat jeder Spieler immer mindestens auf der Hand und entsprechend der Bedürfnisse seiner Kuschelmonster zieht er weitere Karten nach. Im Beispiel von "Drachi" wären das also eine rote und eine grüne Karte, die gezogen werden. Anschließend muss "Drachi" eine rote und eine grüne Bedürfniskarte zugeordnet werden und diese können aus den farblich passenden Handkarten gewählt werden. Daneben kann man sich im Hospital auch Tränke besorgen und diese einem Kuschelmonster an Stelle einer beliebigen Bedürfniskarte zuweisen, quasi als Joker. Auch einige Artefakte im Keller zu haben kann hier sehr hilfreich sein, denn einige von ihnen erlauben den Besitz mehrerer Bedürfniskarten bestimmter Kategorien und damit hat man bei der Bedürfniszuordnung natürlich eine größere Auswahl.

    Natürlich versucht man die Bedürfnisse zu wählen, die man auch befriedigen kann. Sollte das nämlich nicht möglich sein, dann könnte das dazu führen, dass das Monster leidet (Leidensmarker) oder Mutationen aufweist (ungebremste Magie) und beides ist natürlich für den guten Ruf einer Zoohandlung nicht gerade förderlich. Sind die Käfiggitter nicht stark genug, kann es sogar sein, dass ein Kuschelmonster ausbricht, Kobolde verletzt und sogar entkommt. Rufschädigender geht es fast nicht mehr, ganz zu schweigen davon, dass wertvolle Aktionen verwendet werden müssen, um ein neues Kuschelmonster zu besorgen und aufzupäppeln.

    Aber es gilt nicht nur auf die Befriedigung der Bedürfnisse zu achten, denn sowohl die Jury bei Monsterschauen als auch potentielle Käufer bevorzugen bestimmte Eigenschaften bei Monstern und achten daher auf deren Bedürfnisse. Einige Kunden wollen verspielte und keine aggressiven Tierchen und wieder andere wollen verfressene magische Tiere. Einzig unglückliche oder mutierte Tiere sind bei nahezu allen Kunden gleichermaßen unbeliebt. Aber auch nicht bei allen!
    Sowohl das erfolgreiche Abschneiden bei Monsterschauen also auch die Zufriedenheit der Kunden wirken sich natürlich positiv auf den Ruf des Geschäftes aus und so muss der Spagat zwischen Bedürfnisbefriedigung, Monsterschau und Kundschaft geschafft werden. Diese Aufgabe ist die eigentliche Herausforderung für die Spieler und wahrlich nicht immer leicht.

    Sind die Spieleraktionen, ggf. Monsterschau und Verkaufsgespräche geschafft können sich evtl. noch nicht eingesetzte Kobolde ans Stallausmisten machen oder ein bisschen Gold erwirtschaften, dann endet eine Spielrunde mit dem Altern des noch eingelagerten Futters und der Kuschelmonster. Das Drehrad wird je nach Alter ein- oder zweimal weitergedreht.
    Nach der fünften - im Spiel zu zweit oder dritt sechsten - Runde, in der bei guter Organisation der Zoohandlung gleich zwei Kunden bedient werden können, endet das Spiel mit einer Schlusswertung bei der der gute Ruf durch eine Bewertung des Geschäftssinn des Ladeninhabers (Geld, Anzahl Kobolde, Futtervorrat usw.) und des Erscheinungsbild des Geschäftes (Anzahl der Käfige, Ausbauten, Kuschelmonster und deren Befinden usw.) nochmals gesteigert werden kann. Derjenige, der dann den besten Ruf genießt und auf der Ansehensleiste am weitesten voran gekommen ist, konnte sich im Konkurrenzkampf der Kuschelmonster-Zoogeschäfte durchsetzen und gewinnt das Spiel.

    Dungeon Petz ist ein klassisches Workerplacement Spiel, das thematisch an Dungeon Lords anschließt. Und man ist als Spieler wieder so richtig gefordert denn die Bedürfnisse der Viecher sind gleich in dreifacher Hinsicht von Bedeutung. Sie sollen bei Monsterschauen erfolgreich abschneiden, Kunden ansprechen und nicht unglücklich sein oder mutieren und all das hängt unmittelbar von den Bedürfnissen ab. Dazu kommt, dass die Bedürfnisse der Kuschelmonster mit zunehmendem Alter steigen und unter Umständen breiter gestreut sind. Nicht selten haben Kuschelmonster Bedürfnisse aus drei oder gar allen vier Kategorien und es wird immer schwieriger sie zufrieden zu stellen, insbesondere wenn man mehrere Viecher versorgen muss. Eher verkaufen wäre da eine Lösung, aber dann ist sehr wahrscheinlich weniger Ansehen zu gewinnen und definitiv weniger Gold.

    Dann gilt es auch abzuschätzen welche Aktionen situationsbedingt wirklich wichtig sind und ob sich die Konkurrenten auch dafür interessieren. Muss ich große Koboldgruppen bilden um zwar wenige, dafür aber die gewünschten Aktionen ausführen zu können oder bin ich flexibel und kann kleinere Gruppen losschicken, einige vielleicht sogar zur Monsterunterhaltung, Stallausmisten oder Geldverdienen zurückhalten. Den Überblick zu behalten ist gar nicht so einfach und auch die Einschätzung bezüglich der Fortschritte der Mitspieler fällt oft schwer. Manchmal scheint ein Spieler abgeschlagen hinten zu liegen, scheffelt dann mit dem letzten Monsterverkauf knapp 30 Ansehenspunkte und ist plötzlich wieder mit vorne dabei, so wie das zweimal in meinen Spielen vorgekommen ist. Wer alles genau beobachtet, der wird seltener von solchen Vorkommnissen überrascht, aber wer kann das schon bei einem Spiel wie Dungeon Petz?

    Meinen Geschmack trifft Dungeon Petz auf ganzer Linie. Der Humor passt, spielerisch ist kurzweilige Unterhaltung mit Tiefgang geboten und die Thematik bereitet den inzwischen bestens bekannten Workerplacement-Mechanismus ansprechend auf. Meine Empfehlung: Unbedingt ausprobieren.
    Holger hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • carmen K. schrieb am 22.11.2012:
    Ich liebe die kleinen Viecher ganz inniglich. Zuerst muss man sie mit einer kleinen Schraube zusammenstecken, das ist schon mal der erste Spielspaß!
    Der Spielplan ist nicht nur schön, die Perspektive genial gestaltet. Das ist ein großer Comic, in dem ich immer wieder Neues entdecke.
    Gruselig ist nur das Erklärvideo zum Spiel, das sollte man sich nicht antun. Wer nicht gerne liest wird bei Lesen der Anleitung durch spaßige Einlagen entschädigt. Das ganze Spiel ist in sich sehr schlüssig und ausgewogen, es lohnt sich also durch die Regeln zu kämpfen.
    Das erst Mal ist bei Strategiespielen immer recht hart, es hat mit Erklären 4 h gedauert, danach sind wir mit gut in 2 h durch gekommen.
    Der Sichtschirm zeigt die Phasen sehr gut durch Symbole an. Hier greife ich mir mal ein paar Details heraus:
    Wichtig sind die Reihenfolgen beim Setzen und Bespaßen der Viecher. So werden erst alle Bedürfnisse der Viecher über Kartenablage erfüllt, danach geht es auf Monstershow. Wer die beste Ausstellung macht (das hängt mir den erfüllten Bedürfnissen zusammen) kriegt die maximale Ausstellungspunktezahl. Danach können Viecher auch in den Verkauf gehen, vorausgesetzt, sie haben schon das richtige Alter und gesuchten Bedürfnisse erreicht. Erst danach die aktuellen Bedürfniskarten ablegen! Es ist mir anfangs häufig passiert, dass ich die zu früh abgeworfen habe und dann kann man für die Show und den Verkauf nicht mehr nachvollziehen, wie viel Ansehenspunkte sie wert sind.
    Für das höchste Ansehen ist es wichtig, Verkäufer im Voraus auf das Podium zu schicken. Es bringt dreifache Punktzahl. Die anderen Viecher gehen zum zweifachen Punktwert weg.
    Ist der Käfig leer, das Saubermachen nicht vergessen!!!!
    Mehrere Scheißhaufen stören die Viecher zwar nicht, aber wenn sie krank werden, kann die Scheiße hinderlich sein und sie bekommen einen Schaden.
    Die magischen Viecher mit viel lila Bedürfnissen mutieren zudem recht schnell und sind dann weg! Die Viecher mit viel grünen Bedürfnissen essen und scheißen viel, da sollte immer Vorrat an Essen da sein, was nicht gerade häufig zu kriegen ist.
    Die gelben Viecher spielen gern, da sollte immer ein Kobold zum Spielen abgestellt werden und die roten Monster sind oft auf Agro, da muss immer ein Kobold zum wieder Einfangen abgestellt werden.
    Helfen tun auch die Käfigverstärkungen und die Schlaftränke dazu, ist also alles gut planbar - halt ein Strategiespiel.
    Wirklich schade, dass bei 4 Spielern Schluss ist. Ich hoffe auf einen Erweiterungs-Spielplan mit bis zu 6 Spielern mit noch mehr Material!
    carmen hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe E. schrieb am 13.02.2012:
    Die Extraseite für 2-3 Spieler ist eine sinnvolle Variante, die nicht konstruiert wirkt. Es läßt sich hervorragend zu zweit spielen!
    Alle Aktionen sind intuitiv erfassbar: 2 Imps zum Käfig kaufen schicken, einen Imp zum Bespaßen, Käfig kann nur ohne Monster (oder mit der Langschaufel) zu reinigen, ein Monster kann an Langeweile sterben, ...
    Die Icons haben ihren Sinn und sind nach einmaliger Erklärung sofort einleuchtend.
    (Habe Dungeon Lords erst danach gekauft und gespielt, denn dort sind ebenfalls gut platzierte logische Icons zu finden).
    Es ist eine Wirtschaftssimulation mit Workerplacement, Bietmechanismus (Aufteilen der Gruppen, um erster am Markt zu sein) und all dem harten Zeugs, dass Vielspieler so wollen. ABER: Es hat ein famileintaugliches Thema, die Anleitung ist witzig und die Grafik der Hammer. Wenn man es vernüftig erklärt (bekommt) dann kann auch ein Gelegenheitsspieler mehr als nur mitspielen.
    Und die Monster sind soooo ... süß ... *Haps* :)
    Uwe hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Harald S. schrieb am 02.12.2012:
    Es ist sehr viel und ausführlich geschrieben in manchen anderen Rezis (DANKE, an alle die sich hier soviel Muehe geben :-)))!!).
    Daher von mir nur die Punkte, die meiner Meinung nach beachtet werden sollten vor einer Kauf- oder Spielempfehlung:

    1. Absolut genial geschriebene Spielregel, bei der man schon im Vorfeld beim Durchlesen sehr viel Spass haben wird (Bsp: "...entfernen Sie alle Viecher vom oberen Teil der Weide. Sie werden zwar aus dem Spiel entfernt, aber keine Angst, sie kommen zu tierlieben Bauern der Umgebung, wo sie glücklcih bis ans Lebensende grasen können. Für jedes entfernte Kuschelmonster legen Sie einen Fleisch-Marker auf den Fleisch-Stand auf dem Markt. Hey, verdammt, das sind doch nur die Spielregeln!"..)

    Oder das Artefakt "Arbeiter des Monats" : Als die Kobolde zum ersten Mal von diesem Konzept hörten, warensie schwer begeistert und übernahmen es sofort...mit ein paar kleinen Modifikationen. Der Kobold, der diese Tropäe erhält, muss einen Monat lang die doppelte Arbeit machen ....... Ein solcher ausgezeichneter Kobold kann in Phase 5 bis zu 4 Mistmarker entfernen, aber er kann NICHT zwei Goldmarkewr verdienen. Für zwei zu schuften heisst noch lange nicht für zwei bezahlt zu werden. ;)

    2. Auch gerade wegen der creativen Regel ist diese noch länger geraten als sie eh schon sein muss - beim Spielen und Nachschlagen von Unklarheiten die richtigen Stellen in 20 Seiten zu finden kann herausfordernd sein.

    3. Spieldauer: Ich denke nicht, dass man unter 2 Stunden fertig sein kann (zu viert) - auch dann nicht wenn alle das Spiel schon kennen (außer man/frau spielt nur aus dem Bauch heraus ohne jegliche Überlegungen *fg). In einer Anfängerrunde mit Aufbau (15 min), Erklären (30 min), Spielen (bis zu 3h) und wieder Aufräumen des umfangreichen Spielmaterials (15 min) könnens auch schon mal 4 h sein.

    4. Es wird bestimmt nicht schnell langweilig, da es viele verschiedene Kombomöglcihkeiten gibt und die Ausstellungen und Verkaufsaktionen jedes Mal neu zufällig zeitlich angeordnet werden (je 4 der Plättchen bleiben verdeckt in der Spieleschachtel)

    5. Im Gegensatz zu manch anderen Spielen mit mehrfach Umrundungen der Siegpunktleiste (Bsp. Stone age ) ist es mir schleierhaft wie man hier mehr als 100 Pkte erreichen kann?!? Vielleicht muss ich doch noch etwas mehr üben bei der Aufzucht magischer Wesen *gg

    Alles in allem bekommt das Spiel von mir 5 Punkte für ausdauernde Spieler :-)
    Harald hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 22.04.2012:
    Es ist hier schon oft bis ins kleinste Detail erklärt worden und ich kann mich den positiven Kritiken nur anschließen! Ein tolles Worker Placementspiel, was zugegeben sehr lange dauert (auch wenns nur 5 Züge sind) aber in keiner Minute langweilig wird!
    Man versucht seine Goblings so gut wie möglichst einzusetzen und die Zuchtiere möglichst wertvoll zu verkaufen! Da greifen so viel Mechanismen ineinander und ständig empfindet man, das es besser ginge- in vielen Spielen vorhanden- hier hervorragend umgesetzt!
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  • Erich S. schrieb am 16.09.2015:
    Anspruchsvolles Spiel mit phantasievollen Grafiken, bei dem man eine Horde niedlicher Monster unterhalten hegen und pflegen muss, um sie gewinnbringend an ihre neuen Besitzer zu verhökern.
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  • Sebastian E. schrieb am 23.12.2011:
    Aufgrund der umfangreichen Regeln ist die erste Partie relativ holprig und nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch. (Zum Glück haben wir einen Spiele-Profi in der Firma, der sich am Vorabend des ersten Spiels ausführlich mit den Regeln befasst hat und uns vorab einen Überblick geben konnte.) Sind die Grundlagen aber erst einmal verinnerlicht, macht das Spiel verdammt viel Spaß!

    Nach der ersten Farb- und Reizüberflutung macht das Spiel optisch auch einen guten Eindruck und die erst unübersichtlich erscheinenden Felder und Symbole ergeben plötzlich Sinn. Taktik ist beim Einsatz der eigenen Arbeiter, der Käfig-Organisation, der Planung der kommenden Runden sowie der Monster-Bewertung und dem Verkauf gefragt, ein Wenig Glück spielt beim Ziehen der Kuschelmonster-Bedürfnisse eine Rolle. Letztendlich greift dank der ausgeklügelten Mechanik Alles sehr gut ineinander und bildet am Ende eine runde Sache!

    Die Anleitung ist witzig geschrieben und lässt die Spieler bei der einen oder anderen Kuschelmonster-Beschreibung und Hintergrundgeschichte schmunzeln. Langeweile kam in unserer Partie nie auf.

    Vielspielern und Fans von Worker-Placement-Spielen kann ich das Spiel absolut empfehlen, Gelegenheitsspieler sollten es aber auf jeden Fall einmal antesten (Wir haben ja zum Glück einen Spieleverleih...).
    Sebastian hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Dennis W. schrieb am 22.02.2012:
    Tolle Spielmechanismen, großartige Visualisierungen, geniale Texte und sehr sehr viel Spaß !!!
    Dungeon Petz besticht durch seinen Spielwitz und seinen ganz speziellen Charme, der durch die liebevollen Details des Spielplanes und die amüsanten Beschreibungen im Regelwerk schnell alle Beteiligten fesselt. Wenn man sich erstmal durch das erste Spiel gekämpft hat (3 Std. solltet Ihr schon einplanen - aber keine Angst vor der langen Anleitung, es ist einfach nur ALLES ausführlich und mit Beispielen erklärt und zudem noch in einem witzigen Kontext geschrieben) sind alle weitere Spiele einfach nur jedes einzelne Mal aufs Neue spannend, herausfordernd, mitreissend, spaßig und ein echter Genuss !!!
    Für uns das Spiel des Jahres !!!
    Dennis hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Dominic S. schrieb am 02.09.2012:
    Wirklich ein tolles Spiel, was einen immer vor neuen Herausforderungen stellt.
    Für mich gehört es in jede Sammlung! :)
    Dominic hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Bastian O. schrieb am 22.02.2012:
    Das Spielmaterial ist super gestaltet. Anders als bei "Dungeon Lords" und "Galaxy Trucker" sind die Spielpläne in meinem "Dungeon Petz" spiel auch nicht verbogen.

    Das Spiel selbst ist angenehm komplex, was aber auch zu Verzögerungen im Spielablauf führen kann, weil einzelne Spieler doch mal länger überlegen müssen.

    Von dem Spieleoffensive-Spielerklärung rate ich ab. Die dauert über 2 h, weil sie viel zu ausführlich ist, außerdem ist die schriftliche Spielanleitung gewohnt originell und verständlich.

    Fazit: Eine nette Abwechslung zu Dungeon Lords, wenn auch nicht besser.
    Bastian hat Dungeon Petz klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 19.08.2012:
    "Pluspunkt für Thema und Illustration! Komplexes Spiel, welches uns trotz witziger Abläufe nicht vollständig überzeugt!" Weitere Infos siehe Link: http://www.cliquenabend.de/spiele/951100-Dungeon-Petz.html
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