Testberichte und Bewertungen von Kunden für Die Tavernen im Tiefen Thal




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 19 Kundentestberichten | Varianten (2) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Wolfgang V. schrieb am 14.04.2019:
    Einleitung:

    In den Rollen von ambitionierten Wirten wetteifern zwei bis vier Spieler um den höchsten Ruhm, um zahlungskräftige Gäste und angesehene Adelige für die eigene Taverne zu gewinnen. Um dies zu schaffen benötigt es jeder Menge Bier, und ein paar kleine Schnäpse als Bestechung für trinkfeste Gaukler können manchmal Wunder bewirken…

    Ablauf:

    Zunächst einigen sich die Protagonisten, mit welchen Modulen sie die Partie spielen wollen und bauen anschließend die Auslagen entsprechend auf. In der folgenden Ablaufbeschreibung wird das Spiel komprimiert mit allen Modulen vorgestellt.

    Jeder Spieler erhält seine sieben Startkarten mit Stammgästen in seiner Farbe. Weiterhin erhält Jeder einen individuellen Startvorteil, der den Spielern zufällig zugelost wird. Die Konkurrenten verfügen über ein eigenes Spielertableau mit verschiedenen Komponenten, die im Laufe einer Partie aufgewertet werden können. Im Rahmen der Vorbereitung werden noch der Klosterplan sowie die Bedienteten-Karten und die Tischkarten ausgelegt.

    Zu Beginn einer Runde decken die Spieler allesamt so lange Karten von ihren Nachziehstapeln auf bis alle Tische ihrer Taverne belegt sind. Tische werden ausschließlich von Gästen belegt. Angeheuerte Bedienstete wie Kellnerin, Barde, Bierhändler usw. kommen an spezielle Außenbereiche des Spielertableaus und bringen unterschiedliche Vorteile für den aktuellen Durchgang (z.B. weitere Würfel, zusätzliche Biere etc.). Nun würfeln die Konkurrenten mit ihren Würfeln, wählen einen Würfel aus und draften den Rest an den linken Sitznachbarn weiter. Das geht so lange, bis jeder Spieler vier weiße Würfel ausgewählt hat. Anschließend platzieren die Spieler ihre Würfel auf passende Aktionsfelder und vergleichen das Verhältnis von Einkommen (Geld) und verfügbaren Bier. Der geringere Wert ist ausschlaggebend und erlaubt das Vorrücken auf der Ruf-Leiste. Dadurch erhalten die Spieler auf bestimmten Feldern Schnäpse, Unterschriften oder Adelige. Beginnend mit dem Startspieler führen die Konkurrenten nun reihum ihre Aktionen aus, mit denen sie Geld und Bier generieren. Mit Geld können Bedienstete angeworben oder Spielplankomponente aufgewertet werden. Mit Bier gewinnt man neue Gäste, die bei der Auswahl offen ausliegen. Erhaltene Karten kommen auf den verdeckten Nachziehstapel. Am Ende einer Runde werden alle ausliegenden Karten auf den Ablagestapel gelegt und die Startspielerfigur weitergegeben.

    Die Tavernen im Tiefen Thal endet nach der achten Runde. Nun zählen die Spieler ihre Siegpunkte auf den Karten zusammen, und der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

    Meinung:

    Mit den Tavernen im Tiefen Thal ist dem Schmidt Verlag ein echter Volltreffer gelungen, der vom Gelegenheitsspieler bis hin zum Vielspieler jeden Brettspielfreund begeistert.

    Ein Grund für die breite Zielklientel ist der modulare Aufbau der Veröffentlichung. Familien und Gelegenheitsspieler können erstmal das Grundspiel entdecken und sich dann Schritt für Schritt in die verschiedenen Module einarbeiten. Vielspieler hingegen sollten sofort mit allen Modulen starten, denn dann entfaltet das Spiel seinen vollen Reiz.

    Grundsätzlich erlaubt Die Tavernen im Tiefen Thal verschiedene Strategien, allerdings sind Extremstrategien mit Vorsicht zu genießen. Wer ausschließlich auf Geld setzt und das Bier vernachlässigt kann zwar jede Menge Bedienstete kaufen aber das Anwerben der Gäste gestaltet sich unter Umständen schwierig. Noch schlimmrer ist jedoch die Tatsache, dass der Fortschritt auf der Ruf-Leiste stockt, denn auch damit lassen sich wichtige Vorteile erwerben (Schnaps, Adelige). Wer primär auf Geld setzt sollte übrigens einen Großteil in die Aufwertungen der Komponenten investieren, um wenigstens auf diese Weise an Adelige zu gelangen. Empfehlenswerter ist meiner Meinung nach aber eine ausgewogene Balance von Einkommen und Bier. Dadurch generiert man zumindest so viel Geld um weitere Bedienstete anzuheuern und auf der anderen Seite steht genügend Bier für die Gewinnung neuer Gäste zu Verfügung.

    Doch egal, welche Strategie man fährt – der Spielspaß ist immer großartig. Ob Gelegenheits- oder Vielspieler – an den Tavernen im Tiefen Thal haben alle Spielertypen ihre helle Freude. Auch die Materialqualität ist vom Feinsten und lässt keine Wünsche offen. Das gilt übrigens auch für die Symbolik, die leicht verständlich ist und sich sehr schnell verinnerlicht. Ein weiteres Lob gebührt in diesem Zusammenhang der Spielanleitung, die ausgezeichnet strukturiert ist und keine Fragen offen lässt. Die Tavernen im Tiefen Thal ist einfach super durchdacht und klasse konzipiert. Da gibt es echt nichts zu bemängeln.

    Fazit:

    Wer modular ansteigenden Anspruch sucht, der leicht zugänglich ist und gleichzeitig tierischen Spaß macht, liegt bei den Tavernen im Tiefen Thal goldrichtig. Hier kann ganz klar eine bedenkenlose Weiterempfehlung ausgesprochen werden.
  • André P. schrieb am 04.02.2021:
    Durchaus unterhaltsam!
    Das Spiel kann nicht verbergen, dass es sich hier um einen echten Warsch handelt, bei dem (im positiven Sinne) aus einigen Ritzen Parallelen zum sicher bekannteren Quacksalber von Quedlinburg rinnen. Bei den Tavernen im Tiefen Thal stellt man sich allerdings keine Zutaten im Beutel zusammen, sondern erstellt sich nach und nach ein eigenes Kartendeck mit Tavernengästen bzw. -bediensteten. Der Glücksfaktor tritt demzufolge auch nicht beim zufälligen Ziehen von Knallerbsen aus dem Beutel, sondern beim Aufdecken der Personen des Kartenstapels, die unterschiedlich schnell die Taverne füllen, auf. Dazu gibt es noch etwas Interaktion beim anschließenden Würfeldrafting und wir haben einige sehr unterhaltsame Elemente in einem Spiel vereint.
    Das Material ist wertig und schön anzusehen und der Ausbau der eigenen Taverne macht richtig Spaß. Um dahin zu kommen, muss man sich aber durch eine stattliche Anleitung arbeiten, die man in den ersten Partien nicht zu weit weglegen sollte. Irgendwie fand ich Quacksalber etwas intuitiver, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Wie schon bei Quacksalber gibt es dann auch hier noch einige Module, die das Spiel tendeziell vom gehobenen Familienspiel hin zum Kennerspiel verschieben.
    Fazit: Dieses Spiel macht Vieles richtig, irgendwie erscheint es mir aber einen Tacken ´sperriger´ als Quacksalber, daher gibt es insgesamt gute 5 Würfelaugen.
    André hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 18.04.2019:
    Review-Fazit zu „Die Tavernen im tiefen Thal“, einem schnieken Diceplacement-Spiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: Wolfgang Warsch
    Illustration: Dennis Lohausen
    Verlag: Schmidt Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/269207/die-tavernen-im-t­iefen-thal/files
    dt.:­ https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die­-tavernen-im-tiefen-thal-49351.html­ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Nach den leicht umständlichen Spielvorbereitungen (vieles will für spätere Module aussortiert werden), liegen die Tavernen-Tableaus vor den Spielern und wollen nun im Spielverlauf mit wechselnden Gästen und reichlich Flüssigbrot versehen werden.
    Das Ziel die meisten Punkte erhalten zu haben, wird nämlich durch eine gut ausgewogene und reibungslos verlaufende Kneipenwirtschaft ermöglicht. Das heisst, die Spieler müssen schauen, wann sie welche Angestellte zusätzlich anheuern oder temporär aktivieren, auf welche Gäste sie sich konzentrieren, ob es mehr Tische braucht und ob das Bierlager ausgebaut werden soll und/oder der Zulieferer öfters kommt, u.v.m.
    Gehandhabt wird dies alles von den Spielern (bis auf 2 Phasen immer gleichzeitig) mit Würfeln, welche rundenanfänglich, per draft, herumgegeben und einzeln behalten werden. Diese dienen dann dazu, sie auf den Aktionsfeldern zu platzieren und diese dynamisch auszulösen. Damit wird u.a. Geld verdient, Bier erhalten oder auf der Klosterleiste (f. Extra-Boni) fortgeschritten.
    Mit dem Geld wird die Taverne aufgewertet (Kartenkauf für neue Angestellte, weitere Tische, Lagerausbau, etc.) und mit dem Bier die Gäste zufriedengestellt.

    Nach 8 Runden endet das kurzweilige Spiel und es zeigt sich, wer am geschicktesten geplant hat.
    Der Spielzugang und -verlauf sind aber genehm einfach und zügig gehalten und das gesamte, wertige Spielmaterial lässt auch in die Kneipenatmosphäre eintauchen.
    Die 4 zusätzlichen Module (welche aufeinander aufbauen) bringen den erfahrenen Spielern immer wieder neue Aufgaben und durch diese erneute Abwechslung auch reichlich Motivation für weitere Partien mit.
    Die Spielidee ist pfiffig, die Mechanik bewährt und so können sich Spielinteressierte jeder couleur mit an den Tisch setzen und Spass haben. Der Wettstreit bleibt fair, da keine wirklichen Interaktionen stattfinden, aber ebenso wenig kommt distanzierte Langeweile auf, weil schon immer beobachtet und gewusst werden will, was die anderen so machen bzw. vorhaben.
    Die Spieldauer beträgt ungefähr eine Stunde und bis alles erfahren und ausprobiert wurde, gehen sicherlich bis zu 15 Partien ins Land und je nach Besetzung ist auch dann noch nicht Schluss für das Probieren neuer Herangehensweisen.. Insgesamt wird also ein großzügiges Paket vieler Spielstunden geboten.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/269207/die-tavernen-im-t­iefen-thal
    HP:­ https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die­-tavernen-im-tiefen-thal-49351.html
    Ausgepackt:­ n/a

    [Galerie: 12 Fotos]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=28006
    Pascal hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 09.12.2019:

    1. Einstiegslevel: 06/10
    2. Maximale Spieldauer: 90 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 90%
    4. Variabler Spielablauf: 80%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 30/40/30
    6. Grafik+Spielmaterial: 80%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 75%

    Irgendwie war alles schon einmal da gewesen. Würfel Einsetzen, Deckbuilding, Siegpunkte Sammeln. Und dennoch ist daraus eine neue Komposition geworden, die sich zu spielen lohnt. Das Thema finde ich witzig umgesetzt und die Grafik ist irgendwie knuffig. Schwierigkeitsgrad und Spiellänge sind angenehm und passen somit zu jedem Spieleabend.
    Torsten hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 21.11.2019:
    Stimmungsvoller Deckbuilder, bringt nichts wahnsinnig innovatives mit, lässt sich aber flüssig und angenehm spielen. Solides Spiel.
    Sven hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel G. schrieb am 04.02.2021:
    Potential ist auf jeden Fall da. Das Dice-Drafting-System macht mit mehreren Mitspielern durchaus Spaß und sorgt für Kommunikaton am Tisch, wenn man seine Mitspielern versucht zu beeinflussen, welche Würfel übrig bleiben sollten.

    Ansonsten finde ich, hat es mitunter immer mal wieder etwas zu viel Downtime. Man kann zwar seine Züge planen, aber das dauert nicht so lange wie eine komplette Runde.

    Zudem ist der Glücksfaktor aufgrund der gezogenen Karten doch recht hoch. Zieht man am Anfang viele Barhocker, kann man natürlich mehr erreichen. Zieht man in der letzten Runde, wo das Deck aufgepimpt ist, jedoch nicht direkt Barhocker, dann können u.U. viele der traumhaften Karten, welche man in sein Deck geholt hat, gar nicht zum Vorschein kommen.

    Dennoch auch mit Gelegenheitsspielern gut zu spielen, sowie für eine Runde zwischendurch immer mal gut geeignet. Daher solide 4 Punkte.
    Daniel hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Björn T. schrieb am 30.10.2019:
    Wie der Name des Spieles schon verrät, werden die Spieler in diesem Spiel zu Betreibern einer Taverne im tiefen Thal. Hierzu starten alle Spieler mit einer identisch aufgebauten Taverne als Spielbrett und einem Startdeck an Karten.

    Dieses Kartendeck wird dann gemischt, und es werden anschließend von jedem Spieler so viele Karten aufgedeckt, bis alle Tische in der Taverne (=Ablageplätze für Gäste) besetzt sind. Neben Gästen können sich unter den Karten auch weitere Tische oder Bedienstete der Taverne verbergen, die uns im weiteren Spielverlauf sehr zu gute kommen.

    Nachdem alle Karten in die Tavernen gelegt wurden, kommen die Würfel ins Spiel Hierzu wirft jeder Spieler eine gewisse Anzahl an Würfeln, darf sich von seinem Wurf aber nur einen einzigen Würfel aussuchen. Die restlichen Würfel gehen an den Nachbarn, der sich wieder einen Würfel aussucht und den Rest weiter gibt. So geht es reihum, bis alle Würfel verteilt sind.

    Dann muss jeder Spieler die erhaltenen Würfel bestmöglich einsetzen. Hierzu stehen auf den ausgelegten Karten sowie den Räumen der Taverne Zahlen. Legt man hier einen Würfel hin, kommt es zu dem auf der Karte/dem Raum abgebildeten Effekt und es wird Bier gebraut oder Geld eingenommen.

    Durch Bier und Geld können zum einen neue Karten für das Deck oder auch Aufwertungen der Taverne gekauft werden, die uns für das restliche Spiel schöne Vorteile bringen.

    Die Tavernen in tiefen Thal mischen sehr geschickt verschiedene Spielmodi, ohne dabei aber das gesamte Spiel zu überfrachten. Hat man sich erst einmal an die Ikonografie gewöhnt (gerade bei den Räumen war ich anfänglich doch etwas überfordert), spielt sich das Spiel schön flüssig und amüsant durch.

    Den hier schon angegebenen Kritikpunkt, dass sich das erarbeitete Deck nicht so häufig durchspielt, kann ich nicht ganz teilen. Es stimmt zwar, macht in meinen Augen das Spiel aber nicht schlechter, weil es eine Kombination aus Deckbau- und Würfelspiel ist.

    In meinen Augen sind die Tavernen ein gelungenes Spiel, das sich auch mit Familien (und etwas Übung) gut spielen lässt.

    (Zu den, im Grundspiel enthaltenen Erweiterungen kann ich noch nichts sagen, da ich diese noch nicht ausprobiert habe).
    Björn hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Hendrik H. schrieb am 01.06.2019:
    ein komplexes Spiel mit Kartenmanagement.
    Je mehr der mitgelieferten Erweiterungsmodule man nutzt, desto komplexer wird es.

    Brauche ich jetzt merh Geld oder Bier um gute Karten kaufen zu können? Verdammt, jetzt muss es auch ncoh ausgewogen sein, um Ruhm zu bekommen. Investiere ich den raren Schnaps in Geld oder häufe ich ihn an um spätereine Sonneraktion nutzen zu können?
    Die Quahl der Wahl, und dann bekommt man eh nicht die richtigen würfeln weitergereicht. ;)
  • Christopher M. schrieb am 16.04.2019:
    Super cooles Spiel, quasi ein komplexeres Quacksalber mit interessanten Mechanismen. Durch verschiedene Module auch noch recht vielfältig. Top! Macht mächtig Laune!
    Christopher hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Steffen K. schrieb am 24.06.2019:
    Im Örtchen Tiefenthal liegt DIE TAVERNE IM TIEFEN THAL. Dort versammeln sich alle Bürger aus der Gegend und es gilt, neue, zahlungskräftige Gäste zu gewinnen. Denn nur dann gibt es genug Geld, um die Taverne auszubauen und viele Adlige in die Taverne zu locken. Aber welcher Ausbau ist der Richtige? Ist die Konzentration auf Geld richtig? Oder doch lieber dafür sorgen, dass das Bier in Strömen fließt? In DER TAVERNE IM TIEFEN THAL besteht die Herausforderung darin, die Würfel geschickt zu wählen und sein persönliches Kartendeck möglichst gewinnbringend auszubauen. Das Spiel ist mit 5 Modulen so aufgebaut, dass jeder Spieler sich den gewünschten Schwierigkeitsgrad selbst einstellen kann.

    Der neue Warsch kam nun auch auf den Tisch. Ist ein solides Spiel was ich durchaus auch nochmal mitspielen würde. Holen würde ich es mit aber nicht.
    Für mich ist es sehr schön illustriert, aber viel zu glückslastig. Dazu sollte man auf jeden Fall immer mit den Modulen spielen. Ohne Module war es dann doch sehr langweilig.
    Steffen hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Jan-Georg K. schrieb am 27.06.2021:
    Die Tavernen im Tiefen Thal ist im Kern ein Deckbuilder/Diceplacing. In eurem Deck befinden sich die Gäste, die in eure Taverne kommen. Jeder Spieler platziert sie in seiner Taverne, daraufhin würfelt jeder Spieler mit vier Würfeln, wählt einen davon aus und gibt die übrigen an den nächsten Spieler. Der wiederum aus diesen drei Würfeln einen wählt. Nun platziert ihr diese Würfel, um Bier, Geld oder Ansehen im Kloster zu erzeugen. Mit Bier könnt ihr neue Gäste in eure Taverne locken, mit Geld eure Taverne effizienter gestalten oder euch Gastarbeiter in euer Deck holen. Ziel des Spiels ist es möglichst viele Siegpunkte zu erzeugen. Jene erhaltet ihr über Angestellte und die Adligen. (im Grundspiel)
    Fazit:
    Die Tavernen im Tiefen Thal ist ein wunderschönes und stimmungsvolles Spiel. Es gibt keine direkten Möglichkeiten gegen die Anderen zu spielen. Somit ist es ein Spiel, das man entspannt am Abend spielen kann. Das Thema wird sehr gut eingefangen und ist mit dem Design sehr stimmig, auch ist das Spiel sehr kurzweilig und handelt wirklich nur vom Aufbau der Taverne. Nach acht Runden endet das Spiel und hat dann zwischen 60 und 90 Minuten gedauert. Gerade in der letzten Runde fühlt es sich meistens an, als ob man jetzt richtig loslegen könnte und man wünscht sich noch ein bis zwei Runden weiterzuspielen.
    Leider ist das Spiel nur für 4 Spieler vorgesehen was den Einsatz ziemlich beschränkt.
    Die Tavernen im Tiefen Thal ist für mich ein Spiel, das man zumindest gespielt haben müsste und in einer Familienspiel + oder einer seichten Kennerspiele-Sammlung nicht fehlen sollte
    Jan-Georg hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Silke R. schrieb am 19.01.2020:
    Da bereits gründlichst über die Regeln von der Taverne im Tiefen Tal geschrieben wurde, halte ich es hier kurz:

    Alleine kann man das Spiel nicht spielen, wir haben es einemal mit drei, einmal mit vier Spielern getestet. Wie empfohlen, war unser jüngster Mitspieler zwölf Jahre alt. allerdings wird von Spieleverlag her 60 min. veranschlagt - wir haben sowohl beim Basisspiel,als auch mit allen Erweiterungsmodulen mehr als eine Stunde gebraucht.

    Im Prinzip geht es darum, die meisten Punkte zu "erwirtschaften". Sprich: soviele Adelige in seinem Kartendeck zu haben, wie irgendmöglich. Um das aber zu erreichen, benötigt man Geld und Bier. Jeder Mitspieler hat eine Grundtaverne mit diversen Aufrüstmodulen: einmal der Schankraum an sich - verfügt über drei Tische. Nach der Aufrüstung hat man vier Tische. Wichtig sind die Tische deshalb, da man mit mehr Tischen mehr Gäste bedienen kann. Der erste Zug pro Runde ist der, alle Tische zu besetzen. Dafür mischt man seine Handkarten - beim Basisspiel hat jeder Mitspieler sein Kartendeck in seiner Farbe, plus eine Bedienung, ein zusätzlicher Tisch und ein zusätlicher Bierlieferant.

    Es wird am Anfang jeder Runde solange von seinem Deck gezogen, bis alle Tische besetzt sind - hat man vier Tische, können vier Gäste Platz nehmen. Es gibt aber auch Runden, wo man nur drei Gäste zieht und keine weitere Karten. Jede Bedienung versorgt den Spieler mit einem Würfel in der eigenen Farbe, jeder Tellerwäscher sorgt dafür, daß ein Würfel mit einer für den Spieler "unpassender" Augenzahl geändert werden kann. Pro Bierlieferung bekommt man ein Bier zusätzlich, pro Tisch eben eine weitere Möglichkeit, seinen Schankraum zu füllen.

    Für das eingenommene Geld (von Gästen, die mit dem passenden Würfel bedacht werden konnte sowie für die Kasse) kann man entweder das Upgrade bezahlen (Kasse gibt ein Geld, nach Aufwertung sind des bereits drei Geld) oder aber noch mehr Tische, Bierlieferanten, Tellerwäscher usw kaufen. Für das Bier kann man illustere Gäste kaufen, die dann auch Würfelwert berücksichtigen, die nicht auf dem Tableau stehen: drei, vier oder kaum vertreten sind (fünf und sechs).

    Es gibt noch die Möglichkeit, mit einer fünf auf der Klosterleiste weiterzugehen - man kann dort kostenlose Karten erhalten. Siegpunkte bekommt man dort nicht. Ein Schankraumgast, den man zu Beginn des Spieles auf sein Tableau erhält (keine Karte mit Würfelpunkten!) ermöglicht es dem Spieler, entweder zusätzlich auf der Klosterleiste vorwärts zugehen oder aber alle Karten einmalig abzuräumen und neue zu ziehen. Das kann gut gehen - bei uns ging es grundsätzlich schief!

    Da man ein bißchen Abwechslung auf Dauer benötigt, liegen gleich fünf Erweiterungsmodule dabei. Diese haben wir beim zweitenmal ausprobiert. Die Regeln sind nicht kompliziert, haben aber bei uns die Dauer der Spielzüge verlängert, da reichlich Grübeleien die Folge waren.

    Grundsätzlich ist es ein wunderschönes Spiel, und sogar der Mitspieler bei uns, der sonst keine Lust auf lange Spiele hat, hat problemlos durchgehalten und sich köstlich amüsiert!

    Ich hoffe, daß man von diesem Spiel noch die ein oder andere Erweiterung noch bekommt - es wird bei uns häufiger auf den Tisch kommen! Da aber einiges mißverständlich in der Anleitung beschrieben ist, sollte man schon einige Erfahrung beim Lesen von Anleitungen haben. Vieles klärt sich allerdings während des Spieles auf.
    Silke hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Manuel S. schrieb am 01.09.2019:
    Sehr gutes Würfel-Drafting-Spiel, bei dem man durch das Hinzunehmen von einzelnen Modulen die Schwierigkeit und Taktikmarschroute steigern bzw. ändern kann. Mir persönlich gefällt es unter Einbezug aller Module am Besten, da man hierbei unter anderem mit unterschiedlichen Startvoraussetzungen beginnen kann. Ferner gibt es kaum schlechte Würfelwurfe, wenn man sich sein Kartendeck im Laufe des Spiels geschickt zusammenstellt.
    Manuel hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Tobias K. schrieb am 09.04.2019:
    Die Tavernen im tiefen Thal ist ein Spiel dass Elemente von Deck Building und Dice Placement gekonnt miteinander verbindet. Es besticht durch super Material. Die Illustrationen von Dennis Lohhausen (u. a. Quacksalber von Quedlinburg, Feuville) sind wie gewohnt wunderschön.
    Das Spiel besitzt mehrere Module die nach belieben zugeschaltet werden können. Dadurch variiert der Schwierigkeitsgrad vom gehobenen Familienspiel (ohne Module) bis zum mittleren Kennerspiel (mit allen Modulen).

    Fazit: Jeder dem Deckbuilding (z.B. Dominion) und Dice Placement (z.B. Marco Polo) gefällt, wird mit diesem Spiel seinen Spass haben. Durch die Modul-Erweiterungen lässt sich der Schwierigkeitsgrad super anpassen. Für mich schon jetzt ein Highlight 2019
    Tobias hat Die Tavernen im Tiefen Thal klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 31.10.2019:
    Ein gutes Familienspiel.
    Der Kartenmechanismus erinnert stark an das Spiel Dominion.
    Hätte auf dem Spiel eine Altersangabe von ab zehn gestanden hätte ich dem Spiel fünf Punkte gegeben. Bei ab zwölf Jahren spielen erwarte ich anhören Anspruch.
  • Christian R. schrieb am 08.08.2019:
    Fazit - Spielstil.net

    War ich zur Spielwarenmesse in Nürnberg noch ziemlich berauscht, was die "Tavernen im tiefen Thal" anging, ernüchterte ich bei der ersten Partie Stück für Stück. Klar ist es ein nettes Spiel, aber dennoch ist nach einer Partie der Spielehunger nicht so richtig gestillt. Dabei mag ich vor allem die Aufmachung des Titels. Ich mag es das Tableau zu puzzeln, ich mag die Optik meiner Taverne, die Gäste, sowie die Idee mit dem Gästebuch (Modul 5) an sich. Man merkt, dass viel Liebe zum Detail im Spiel steckt, aber dennoch holt einen die reine Mechanik nicht so recht ab.

    Was mich hier am meisten störte war, dass es im Grunde genommen ein reines Solitärspiel ohne jegliche Interaktion ist. Ohne Interaktion? Nein, ein kleines Detail kämpft genau gegen dieses an. Ich kann mir auch vorstellen, wie Schmidt Spiele sich an Wolfgang Warsch gewandt hat und meinte: "He Wolfgang, tolles Spiel, aber die Spieler haben ja überhaupt nichts miteinander zu tun." Und Wolfgang antwortete: "Moment... kleine Änderung... Wenn sie einen Würfel genommen haben, sollen sie einfach die anderen Würfel weitergeben. Dice-Drafting war doch immer toll und ihr könnt so lustige Bierdeckel in das Spiel packen." Klingt ja auch ganz nett, aber das ist wieder ein Punkt, an dem das Spiel eher ins Stocken gerät und kaum bereichert wird. Vielmehr hätte es mehr Möglichkeiten gebraucht, um Würfel und das eigene Deck zu manipulieren. Klar muss eine gewisse Schwierigkeit geboten werden, jedoch sollten meiner Meinung nach Aufbauspiele gezielt beeinflusst werden können. Dabei sind Ansätze vorhanden, aber hier hätte man ruhig einen Schritt weitergehen können.

    Die Module zwei und drei sind in Ordnung, wobei sie einen auch nicht wirklich fordern. Etwas Komplexität kommt durch die Module vier und fünf ins Spiel. Dennoch haben die Entscheidungen, die man zu treffen hat, immer noch nicht den Stellenwert, wie ein glückliches Händchen beim Ziehen der Karten und Erhalten von Würfeln. Es gibt nicht wenige Momente, in denen man sich eher gespielt fühlt, als dass man durch seinen freien Willen etwas bewirken konnte. Egal, ob die Auswirkungen positiv oder negativ sind, eigene Entscheidungen müssen sich wichtig anfühlen.

    Dabei spielen sich die "Tavernen im tiefen Thal" ansonsten recht fluffig. Zumindest mit insgesamt zwei Spielern. Dann ist eine Partie zügig vorbei und entwickelt dabei das genau passende Tempo im Ablauf. In voller Besetzung zieht sich das dann eher wie ein Kaugummi. Außerdem, und auf den Aspekt hat mich erst ein Mitspieler gebracht, bringt das Spiel einen dazu in der letzten Runde gar nicht mehr zu verfolgen, was die anderen machen, sondern sofort Punkte zu zählen, wenn der eigene Zug vorbei ist. Spielen sollte dann doch eher immer noch ein Miteinander sein.

    Die "Tavernen im tiefen Thal" sind für mich weiterhin ein nettes Spiel, dem es etwas an Würze und Emotion fehlt, um häufiger auf dem Tisch zu landen. Der Spannungsbogen im Aufbau einer Gaststätte funktioniert immer dann, wenn Fortuna einen beglückt. Für ein besseres Spielerlebnis fehlen mir die Entscheidungen, die sich wichtig anfühlen. Diese hätte man durch erweiterte Manipulationen von Würfeln und des eigenen Decks sicherlich einbauen können. Natürlich würde ich mich einer weiteren Partie nicht verwehren, aber irgendwie hatte ich mir einfach mehr erhofft.

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