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Eine eigene Bewertung für Die Glasstraße schreiben.
  • Achim S. schrieb am 24.11.2013:
    Die Beschreibung des ganzen Spiels lasse ich hier weg, das haben ja schon andere gemacht.
    Hier nun mein Eindruck: Was mir sehr gut gefällt: Die Regeln sind sehr einfach und das Spiel ist in 5-10 Minuten erklärt! Die Ertrags-/Produktionsräder sind sehr interessant, aber anfangs gewöhnungsbedürftig. "Ich hatte gerade noch 2 Lehm, nun sind sie weg!" Hierfür braucht man 2-3 Spiele, bis man diesen Effekt richtig im Griff hat. Über den (für mich) neuen Machanismus des Trittbrettfahrens kann man sich streiten. Einerseits kann man hier, wenn man gut plant (und Gegner einschätzen kann) oder einfach Glück hat, einige Zusatzaktionen abgreifen, andererseits, kann es schon mal passieren, dass man immer jemanden mitzieht und daher weniger Aktionen hat. Besonders ärgerlich ist, wenn man mitfahren "muss" und das eigentlich nicht will, weil man für die angestrebte und nun auszuführende Aktion (z.B. Gebäudebau) noch nicht die notwendigen Rohstoffe hat (Die Karte hat evtl. man just in diesem Moment noch verdeckt vor sich). Ganz lassen sich diese Nachteile nie vermeiden. Aber wenn man das Spiel 2-3 mal gespielt hat, kann man besser einschätzen, was die Gegner evtl. ausspielen werden, um bewusst diese Karten zum "mitfahren" zu benutzen.
    Noch ein Hinweis: Startspieler zu sein ist nicht unbedingt ein Vorteil!
    Wir haben die letzten Runden immer mit 5 Runden gespielt, dann ist das Spiel auch zu Ende!
    Fazit: Für mich ist "Die Glasstraße" ein schön gestaltetes und anpruchsvolles Spiel mit relativ einfachen Regeln (Regel ist gut und teils witzig geschrieben) und einem netten Mechanismus, allerdings auch ein klein wenig glückslastig, da es schon vorkommen kann, dass man in 2 Runden mal nur 6-8 Aktionen hat, während der Mitspieler sich an 14 Aktionen freut...
    Für mich in der Wertung eine 4,8.
    Achim hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 26.08.2014:
    Optimierungsspiel für 1-4 Spieler ab 12 Jahren von Uwe Rosenberg.

    Auf dem geschichtlichen Hintergrund der 250km langen Route im bayerischen Wald des 16. - 19. Jahrhunderts müssen die Spieler mit Hilfe ihrer Arbeiterkarten und dem geschickten Verwalten von Rohstoffen und Landschaften die Bauphasen des Spiels punkteträchtig meistern, um am Ende zu gewinnen und lernen so nebenbei die müheseligen Produktionsabläufe der Glas- und Ziegelherstellung von denen ein gutes Drittel der Bewohner seinerzeit abhängig waren.


    Spielvorbereitung:
    Jeder Spieler erhält einen Landschaftsplan, der auf den vorgezeichneten Feldern noch mit Landschaftsplättchen (Mulden, Gehölze, Teiche und Wälder) belegt wird, sowie ein Produktionstableau, mit dem wichtigen Glashütten- und Ziegeleirad, auf welches noch die vorgegebenen Warenmarker (Glas, Holz, Wasser, Quarzsand, Holzkohle, Nahrung, Lehm, Ziegel) gelegt werden. Zuletzt erhält noch jeder einen Kartensatz Arbeiter (je 15 Personenkarten). Der zufällig gewählte Startspieler erhält den Startspieler(papp)kelch.

    In die Tischmitte kommt die Gebäudetafel mit den drei Gebäudeplättchensorten (Gebäude zur Umwandlung von Rohstoffen [blau], Gebäude mit Sofort-Effekten [gelb] und Punkte-Gebäude [rot]) zur Linken als verdeckte Stapel, von denen noch je nach Spielerzahl 4-5 pro Reihe aufgedeckt abgelegt werden.


    Spielziel:
    Die meisten Siegpunkte durch Gebäudebau zu erlangen!


    Spielablauf:
    Das Spiel wird über 4 Bauphasen gespielt, welche jeweils in drei Kartenrunden ausgetragen werden.
    Vor Beginn jeder Bauphase suchen sich die Spieler aus ihren 15 Arbeiterkarten fünf aus, die sie nutzen möchten, die restlichen zehn Karten werden beiseite gelegt.

    Der Startspieler beginnt mit dem verdeckten Auslegen einer Karte, die anderen Spieler folgen im Uhrzeigersinn. Haben alle Spieler eine Karte ausgelegt, beginnt wieder der Startspieler mit dem Aufdecken seiner Karte, welche auch direkt ausgeführt wird.

    Die Personenkarten sind alle gleich aufgebaut: Name, Bild, evtl. Kosten (links) und die beiden möglichen Aktionen, die entweder einzeln oder beide genutzt werden können.

    Wichtig für das Ausspielen der Karten: wird eine Karte aufgedeckt, die ein Mitspieler noch auf der Hand(!) hat, so muss er diese ebenfalls auslegen und zwar an eine der beiden Aussparungen an der rechten Seite des Hofplans! Sind diese beiden Plätze belegt, darf er die gleiche Personenkarte allerdings nicht ausspielen!
    Hat ein Spieler dieselbe Karte verdeckt ausgelegt, ist diese "geschützt" und bleibt verdeckt liegen, bis der Spieler am Zug ist - dies kann durchaus Vorteile haben, da die Mitspieler sich die Karte evtl. "teilen" müssen und hiernach keiner mehr die Karte auf der Hand hat und der Spieler so beide Aktionen sicher nutzen kann!

    Der aktive Spieler nutzt nun die Aktion(en) seiner aufgedeckten Karte - eventuell muss er diese vorher noch bezahlen. Zum Beispiel spielt er den "Köhler" und muss hierfür erst ein Holz "bezahlen", dazu bewegt er den Holzmarker auf einem der beiden Produktionsräder entsprechend um ein Feld zurück. Danach darf er einen Marker für die Holzkohle um drei Felder vorziehen - dies evtl. zweimal, wenn er der alleinige Spieler dieser Karte ist.
    Anschliessend folgt der nächste Spieler, der diese Karte gezwungenermaßen auslegen musste und führt sie einmalig aus.

    Wurde die Karte des aktiven Spielers schliesslich komplett abgehandelt, folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn mit dem Aufdecken seiner Karte, usw. bis jeder Spieler an der Reihe war.
    Hiernach beginnt wieder der aktuelle Startspieler mit dem verdeckten Auslegen der zweiten Karte und nach dieser Runde legt er die dritte Karte aus. Danach endet die Bauphase und eine Neue beginnt, der Startspielerkelch wandert nach links und das Kartenprozedere beginnt erneut.

    Bei den Arbeiterkarten ist eine variantenreiche Auswahl vorhanden, so gibt es da, wie oben erwähnt, Helfer, die für Rohstoffnachschub sorgen, Arbeiter, die Rohstoffe wandeln können und auch Konstrukteure. Letztere erlauben das Bauen oder Verbessern von Gebäuden.
    Hierzu wird entsprechend Platz auf dem Spielereigenen Landschaftsplan benötigt - diesen erlangt man z.B. durch Roden der Wälder - und die nötigen Rohstoffe zum Bau.

    Die ausliegenden Gebäudekarten stehen hierfür zur Verfügung und sie weisen auch allesamt den gleichen Aufbau auf: Name und Bild, linksseitig die Baukosten (auf hölzernem Hintergrund für eine Neuerrichtung, auf steinernem Hintergrund für eine Aufwertung eines vorhandenen Gebäudes), rechts die Siegpunktzahl und unten mittig die Funktionangabe des Gebäudes, Bsp. "Küferei": 1 Holz in 2 Wasser wandeln.

    Auch hier gilt es die Abgänge oder Zuwächse der Rohstoffe auf dem Produktionstableau mit Hilfe der Räder festzuhalten.

    Hinweis: wichtig bei den Produkionsrädern ist, dass die Zeiger immer(!) in Pfeilrichtung gedreht werden müssen, sobald die beiden(!) braun hinterlegten Zahlenfelder (0 und 3) leer sind, also kein Warenmarker dort liegt. Hierdurch wird angegeben, dass durch den Verbrauch von Rohstoffen nicht nur Handel und Bau betrieben wurde, sondern vor allem auch, dass durch den Einsatz von den Basisrohstoffen (Holz, Wasser, Nahrung, Holzkohle, Quarzsand, Lehm) die wertvollen Ressourcen Glas und Ziegel erstellt wurden bzw. zur Verfügung stehen - diese Warenmarker liegen daher auch links der Zeiger.

    Am Ende der jeweiligen Bauphase werden die evtl. Lücken auf der Gebäudetafel von den zugehörigen Nachziehstapeln wieder aufgefüllt.


    Spielende:
    Nach Beendigung der vierten Bauphase endet das Spiel. Nun rechnen die Spieler ihre Punkte zusammen (die meisten Gebäude geben feste Punkte vor, einige geben jedoch zum Ende variable Punkte, je nach Erfüllung vorgegebener Bedingungen) und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.


    Varianten:
    2er-Spiel: die Regeln bleiben weitesgehend gleich, nur dass in den Bauphasen keine Karten verdeckt, sondern abwechselnd immer direkt offen ausgelegt werden.

    Solo-Spiel: hier wird versucht innert sieben Bauphasen möglichst viele Punkte zu erreichen. Dabei wird per Tabelle vorgegeben, wieviele Personenkarten man sich pro Bauphase aussuchen und nutzen darf. Diese werden dann gemischt und zufällig verdeckt nach und nach gezogen und jeweils immer nur mit 1 Aktion genutzt. Die vorletzte Karte darf dann beide Aktionen zur Geltung bringen und die letzte Karte bleibt aussen vor. Hiernach werden diese Karten beiseite gelegt und aus den restlichen Karten werden die Nächsten herausgesucht. Und so weiter, wobei jedes zweite Mal, die zuvor beiseite gelegten Karten wieder zur Auswahl hinzugefügt werden.


    Fazit:
    Die Glasstraße ist ein ziemlich geniales und dazu leicht eingängiges Bau- und Optimierungsspiel. Das reichhaltige Spielmaterial ist sehr wertig und thematisch hübsch anzusehen und die Anleitung sehr strukturiert und verständlich verfasst.

    Die Spielrunden verliefen nach Erklärung der zwar simplen, aber fordernden Phasen, allesamt sehr motivierend und bei unterschiedlicher Besetzung gleich abwechslungsreich und kurzweilig. Die angegebene Spielzeit von ca. 90min. wurde problemlos eingehalten.

    Herrn Rosenberg ist hier wieder ein Pflichtkauf gelungen, so denn man die Mechaniken seiner Spiele mag - es soll da ja noch so ein, zwei Spieler geben, die sich nicht überzeugen lassen :). Uns jedenfalls hat auch dieses Spiel wieder gänzlich gut gefallen und es ist zudem auch ein Spiel geworden, das etwas massentauglicher, da leichter zugänglich, als so Klassiker wie Agricola, ist.
    Man darf die Glasstraße gerne als Familienspiel- wie auch Vielspieler-Spiel betrachten.
    Der Kniff mit den Produktionsrädern ist ein hilfreicher wie auch trickiger Coup, den man im Spiel nicht mehr missen mag, ergibt sich doch so nicht nur ein gute Übersicht, sondern vor allem auch eine Spielmechanik, wie sie immer noch zu selten bei taktischen Optimierungsspielen eingesetzt wird - die einfache Logik dahinter ist eben überzeugend und spielerisch sehr wertvoll.

    Die Einsatzmöglichkeiten der Arbeiterkarten sind vielfältig und die vorhandenen Gebäudearten abwechslungsreich und immer thematisch passend. Das Gemeine hierbei ist nur, wie so oft bei Optimierungsprozessen, dass man immer viel mehr machen möchte, als die Phasen- und Rundenzahl zuläßt. Dadurch wird das Spiel aber auch gerne immer wieder hervorgeholt, denn da gilt es ja immer noch was anderes auszuprobieren.

    Die Interaktion ist im Spiel nicht nur durch das zwangsläufige Beobachten und Einschätzen der Mitspieler gegeben, sondern vor allem durch die Kartenphasen, bei denen man gut beraten ist, vorausschauend zu planen und zu handeln, um auch in den Genuss der nötigen Aktionen zu kommen und diese nicht teilen zu müssen.

    Sehr schön ist auch, dass die Spielmechanik bei jeder Besetzungszahl gut funktioniert, so ist auch die Solitärvariante durchaus reizvoll.

    Kurzum, hier liegt ein empfehlenswertes Spiel vor, wie nicht anders zu erwarten bei dem Autor^^!


    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Feuerland Spiele
    - BGG-Eintrag: http://www.boardgamegeek.com/boardgame/ ... glass-road
    - HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/d ... trasse.php
    - Anleitung: deutsch
    - Material: deutsch
    - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=6661
    Pascal hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas F. schrieb am 07.02.2014:
    "Die Glasstraße" ist das neue Spiel von Uwe Rosenberg, welches auf der Spiel 2013 in Essen erschienen ist. Geeignet ist es für 1-4 Spieler, wobei sich das Spiel an sich alleine, zu weit und zu dritt/viert unterschiedlich spielt, was ich persönlich sehr gut finde.

    Auf einen Spielablauf verzichte ich, dass kann man zB. bei Reinhard sehr gut nachlesen.

    Die Ausstattung das Spiels ist reichlich. Es gibt viele Plättchen, Spielpläne, Rohstoffe mit schönen Aufklebern und Handkarten. Trotz der Menge ist das Spiel schnell aufgebaut. Das liegt vor allem an der wirklich genialen Idee der Rohstoffräder. Produziere ich etwas, wird einfach der Marker weitergeschoben, entsteht daraus ein edler Rohstoff drehe ich das Rad. Das Spart viel Material und das Herumschieben desselben. Die Funktionsweise des Rades muss man in der Tat erlernen, daher können die ersten Partien frustrierend sein, hat man diese Schwelle aber erst einmal überwunden und beherrscht das Rad, beherrscht man auch das Spiel.
    Die Handkarten sind ebenfalls von sehr guter Qualität und sind quasi der Motor des Spieles, da ich vor jeder Runde überlegen muss für welche Aktionen ich mich entscheiden will. Frustationpotential ist auch hier zu Beginn gegeben, wenn man versucht alle Karten optimal nutzen zu wollen. Das Lesen des Rohstoffrades der Gegner und ihrer Spielertableaus können Wunder bewirken. Das Mitspielen ist eine schöne Sache, funktioniert aber bei drei/vier Spielern homogener als bei zwei Spielern.

    Hervorzuheben ist die schnelle Spielzeit von zirka einer Stunde, egal bei welcher Besetzung. Zwei Kritikpunkte habe ich dennoch: Erstens ist die Schachtelhöhe zu niedrig um alles gut verstauen zu können und zweitens hätten die Plättchen größer sein können, da die Informationen darauf doch arg klein sind. Die Namen kann ich zum Beispiel nicht von meiner Sitzposition aus lesen.

    Insgesamt eine klare Kauf- und Spielempfehlung! Sehr gut auch für zwei Spieler geeignet!
    Andreas hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 07.01.2014:
    Vorneweg: Ich war vor dem Kauf doch eher skeptisch, ob mir das Spiel wirklich gefallen würde. Zum einen ein Rosenberg mit einem Produktionsräder-Mechanismus ähnlich wie bei Ora et labora (eins meiner Lieblingsspiele), zum anderen 15 Karten pro Spieler, die ähnlich wie bei "Wie verhext" zum Einsatz kommen und damit eine gewisse Zufasllskomponente mit hineinbringen. Ich wagte letztendlich doch einen Blindkauf, den ich letztendlich nicht bereut habe.
    Ich habe die Glasstraße mittlerweile mehrfach in allen möglichen Konstellationen gespielt und muss wirklich sagen, dass es auch in allen Spaß macht!
    Mich beeindruckt vor allem, dass das Spiel an sich überschaubare Regeln und eine überschaubare Dauer hat (zuletzt höchstens eine gute Stunde Zeit in Maximalbesetzung) - allerdings dabei eine nicht zu verachtende Spieltiefe entsteht.
    Somit würde ich die Glasstraße aus meiner bisherigen Erfahrung heraus auch eher mit ambitionierten Gelegenheits- oder Vielspielern auf den Tisch bringen.
    Es dauert ein paar Partien, bis man die Funktionen der Karten etwas kennt und mit den beiden Rädern umzugehen lernt. Darauf setzt sich noch, bei der Gebäudeauswahl zwischen lukrativen und weniger lukrativen zu entscheiden. Zunächst ist das alles gar nicht mal so einfach. Mit jeder Partie steigt der Ehrgeiz, es beim nächsten Mal noch besser zu machen und mehr Siegpunkte einzustreichen (die Ergebnisse unserer Spiele lagen übrigens grob zwischen 15 und 25 Punkte und oft sehr eng beieinander).
    In meinen Runden kam die Glasstraße bisher durchweg positiv an, vor allen Dingen aufgrund der gut verzahnten, interessanten Mechanismen.
    Von mir bekommt das Spiel daher definitiv 5 Punkte (die Zeit wird entscheiden, ob es auf Dauer noch 6 werden können).

    Noch ein Nachtrag: Es gibt eine neue offizielle Regelung, nämlich das Gebäude "Dachdeckerei" aus dem Spiel zu nehmen. Das hat den Grund, das in seltenen (aber durchaus möglichen Fällen) durch das Zusammenspiel der Dachdeckerei mit anderen Jederzeit-Gebäuden eine Endlosschleife entstehen kann. Der Spieler, der die entsprechenden Gebäude besitzt, könnte somit ständig für Ziegelnachschub sorgen.
    In unserer Runde lassen wir die Dachdeckerei mit drin, achten aber darauf, dass solche Kombinatiponen nicht entstehen können (notfalls Kaufverbot).
    Martina hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Timo A. schrieb am 18.11.2013:
    Die Glasstraße ist ein neues Spiel von Uwe Rosenberg. Ein flotter Rosenberg mit leichtem Einstieg, der sich auch noch in etwas über einer Stunde spielen lässt.

    Jeder Spieler hat vor sich eine Tafel mit zwei Ertragsrädern (eines für Glas, eines für Ziegel) liegen und ein Tableau, dass Waldgebiete, Teiche, Gehölze und Mulden und schon zwei freie Plätze für Gebaüde umfasst. Dazu gibt es noch einen identischen Kartensatz zu je 15 Stück für jeden Spieler und eine Ablage für Gebäude, die gebaut werden können. Ziel des Spiels ist es, die meisten Siegpunkte zu erringen.

    Motor der Glasstraße sind die Karten. Im Spiel zu dritt oder zu viert spielt man verdeckt eine Karte aus, die explizit nicht mehr zu den Handkarten gehört. Die Karten werden nicht zufällig gezogen, sandern man kann sie aus seinem Kartensatz auswählen. Der Startspieler deckt seine Karte auf. Hat ein Spieler die gleiche Karte auf der Hand, so MUSS er sie ebenfalls ausspielen. Das besondere an dieser Mechanik: Jede Karte hat zwei Aktionen aufgedruckt, die der Spieler nur erhält, wenn er sie ALLEINE ausspielt, ansonsten muss man sich für eine der beiden Aktionen entscheiden. So werden drei Handkarten ausgespielt und bei maximal zwei Mitspielerkarten kann man mit einstechen, bevor die Runde zu Ende geht. Im Spiel zu zweit spielt man abwechselnd Karten aus, bis einer der Spieler keine Handkarten mehr besitzt. Zum Solo-Spiel kann ich keine Angaben machen, den Part der Regel habe ich übersprungen.
    Nach vier solcher Baurunden endet das Spiel.

    Die Karten ermöglichen unterschiedliche Aktionen: Rohstoffbeschaffung, Gebäudebau, Waldrodung und Landschaftsbau, einige Karten haben Kosten beim Ausspielen.
    Durch die Rohstoffkarten werden auf einem der beden Ertragsräder die entsprechenden Rohstoffe abgetragen. Doch Vorsicht! Ist jeder Rohstoff mindestens einmal vorhanden, setzt die automatische Produktion von Glas oder Ziegeln ein und ruckzuck hat man zwar hochwertige Rohstoffe, aber keine einfachen mehr.
    Mit dem Gebäudebau kann man - zur Überraschung aller - Gebäude bauen. Davon gibt es drei Sorten. Jederzeit-Gebäude, mit denen man jederzeit etwas in etwas anderes umwandeln kann. Sofort-Gebäude haben einen einmaligen Sofort-Effekt, z.B. kann man Rohstoffe erhalten. Beide Sorten bringen ab und an auch einen oder zwei Siegpunkte mit. Den größten Anteil an Siegpunkten generieren die Siegpunkt-Gebäude, die am Spielende für bestimmte Dinge, die man besitzt, Siegpunkte generieren, z.B. ein SP für jeden verbauten Ziegel. In jedem Spiel kommt nur ein Bruchteil der Gebäude zum Einsatz, so dass man über lange Zeit neue Gebäude und neue Kombinationen entdecken und ausprobieren kann.
    Mit einigen Karten kann man Wald von seinem Tableau entfernen, um Platz zu schaffen für neue Gebäude oder Landschafts-Plättchen, wie Teiche, Gehölze und Mulden. Die wiederum bringen mir mit Karten wie Teichbauer, Forstmeister oder Muldenbauer Rohstoffe in Abhängigkeit von der Anzahl der jeweiligen Plättchen. Mit ihnen kann ich auch die Landschaft zu meinen Gunsten verändern, indem ich neue Teiche, Gehölze oder Mulden anlege.

    Die Glasstraße hat mir sehr gut gefallen. Materialseitig gibt es wenig zu meckern, die Regeln und die Symbolik sind klar und verständlich. Die Glasstraße spielt sich flott und angenehm leicht, man hat trotzdem knifflige Entscheidungen zu treffen. Gerade der Wie-Verhext-Mechanismus macht dabei einen Großteil des Spielreizes aus. Kommt das Ausspielen der Karten und das gezwungene Mitspielen mit der großen Aktionsspanne von mindestens 3 bis maximal 8 Aktionen am Anfang noch sehr willkürlich rüber, so lernt man mit der Zeit, seine Gegner zu lesen. Was brauchen sie, welche Karten könnten sie dafür spielen? Welche Aktionen will ich möglichst alleine, wo will ich mich einklinken, um ein Maximum an Aktionen herauszukitzeln. Klar, absolut planbar ist nichts in dem Spiel, allerdings macht das auch einen Teil der Spannung und des Reizes aus. In allen Besetzungen weiss die Mechaik zu gefallen, allerdings gefällt mir das Spiel in Vollbesetzung am Besten.
    Der Umgang mit dem Ertragsrad will ebenfalls gelernt sein, da einem die automatische Produktion von Glas und Ziegeln am Anfang ein ums andere Mal die einfachen Rohstoffe auffrisst. Nach ein paar Runden hat man das aber auch verinnerlicht, so dass die Frustmomente seltener werden und man gelernt hat, die Glasstrasse richtig zu spielen.
    Neben diesen zwei Mechaniken ist Die Glasstraße ein solides Ressourcen-Management und Optimierungsspiel, wie es sie schon zuhauf auf dem Markt gibt, teilweise sogar bessere. Zwar verhindert diese Tatsache, dass ich sechs Punkte vergebe, dennoch ist die Glasstraße für mich ein spannendes und rundes Spiel, welches wahrscheinlich noch über viele weitere Partien zu gefallen vermag.

    Timo hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Helga H. schrieb am 08.08.2014:
    Über den Spielablauf wurde schon genug geschrieben, daher überspringe ich den Part.

    Wir haben es vor einigen Tagen das erste Mal gespielt und waren begeistert. So kam es noch mal auf den Tisch, und noch mal...
    Uns gefiel "Ora et labora" schon sehr gut, das jedoch den Nachteil hatte, drei Stunden lang zu dauern und somit abends, wenn wir morgens früh aufstehen wollen, nicht mehr auf den Tisch kam. Hier springt die Glasstraße wunderbar in die Spielrunde hinein.

    Anfangs war es ungewöhnlich... grün. Es sind ja nicht nur die Spielpläne und die Karten von Gras und Wald umringt, sondern auch die Ausstanzformen. Sodass mir schon sehr beklommen war, was das für ein Spiel werden würde. Doch dieses Gefühl legte sich bald und wir stimmten mit ein in den Lobgesang einiger Spieler.

    Den Glücksmoment halte ich für überschaubar. Er ist da, keine Frage. Wer ärgert sich nicht, wenn er eine bestimmte Kombi versucht (z. B. wird erst mit Forsthof und Forstwirt ein schönes großes Gehölz angelegt - und dann kommen weder Bauhütte noch Forsthütte, um Lehm bzw. Punkte zu erhalten...), doch den Reiz des Spieles macht es aus, wie man mit den gegebenen Gebäuden und Gelegenheiten zurecht kommt.

    Fazit:
    + auch für eine Person geeignet
    + ausgefeilter Mechanismus des Produktionsrades (sofortige Produktion von Glas/Ziegel kann einem Spieler bei der Gebäudebau-Rohstoffsammlung Probleme bereiten, besonders wenn ein anderer Spieler eine Person zu früh ausspielt)
    + sinnvolle Grafiken
    + ausreichend Personenkarten, so dass man mit mehreren Karten zum selben Ergebnis gelangen kann (z. B. für Gebäudebau: Ausspielen des Baumeisters, Landbaumeisters, Schultheiss oder Zimmermann)
    - etwas glückslastig
    Helga hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 24.08.2016:
    Glasstraße hat verschiedene Interessante Mechanismen. Jeder hat ein eigenes Spielbrett und in der Mitte liegt eine gemeinsame Gebäudeauslage. Hat man die richtigen Rohstoffe beisammen kann man Gebäude von dort bauen und dadurch Siegpunkte bekommen. Um Rohstoffe zu bekommen oder Gebäude bauen zu können muss man entsprechende Karten spielen auf denen die entsprechende Aktion abgebildet ist. Von dieses sucht man sich pro Runde 5 aus. Abwechselnd spielt man nun immer eine Karte. Hat jemand anderes die gleiche auf der Hand, so muss auch er sie spielen. Nachdem jeder 3 mal eine Karte gewählt hat beginnt die nächste Runde. Um also alle 5 Karten spielen zu können ist man darauf angewiesen 2 mal eine Karte mitspielen zu können. Spielt man jedoch eine Karte als einziger so bekommt man einen zusätzlichen Bonus.

    Viele Karten bringen Rohstoffe und diese werden auf einem Rohstoffrad gekennzeichnet. Hat man von allen Rohstoffen mindestens einen dreht sich das Rad weiter und veredelt die Rohstoffe praktisch zu Glas. So kommt dann auch der Titel ins Spiel. Ein sehr schöner raffinierter Mechanismus.

    Glasstraße ist schnell gespielt, alle haben was zu tun und es macht Spaß, was will man mehr?
    Sven hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Wolfram D. schrieb am 12.02.2014:
    Tja, ich kann nicht so recht in den Lobgesang zu Glasstraße mit einstimmen. Für mich ist das Spiel insgesamt einfach durchschnittlich.
    Da das Spiel an sich schon beschrieben ist, reduziere ich das mal auf die Dinge die ich an Glasstraße nicht mag.
    In meinen Augen, und auch nach meinem Spielgefühl ist es deutlich zu glückslastig. Ich hab das an anderer Stelle schon geschrieben. Auch wenn es nicht häufig der Fall ist, so ist es für mich sehr unbefriedigend, dass ich im schletesten Fall nur 2, im besten aber 8 Aktionen je Runde machen kann. Und weder dafür kann ich selbst etwas, noch für die Reihenfolge in der die Aktionen abgehandelt werden. Das ist mir zu viel Zufall im Spiel.
    Das Spiel soll ja vom Anspruch her auch für Gelegenheitsspieler und evtl. erfahrenere Familien geeignet sein. Dafür ist es mir dann zu aufgebläht - zu viel Gebäude, zu viel Material insgesamt. Das ist für diese Zielgruppen zu unübersichtlich und zu verwirrend. Zumindest sind das Erfahrungen die ich auf Spieleveranstaltungen und Messen gesammelt habe. Selbst mit Erklärung wurde das Spiel sehr häufig wieder eingepackt. Da wäre weniger mehr gewesen.

    Da der Spielemarkt insgesamt ja sehr groß ist muss man für sich selbst klar aussortieren. Und da schafft es Glasstraße einfach nicht in mein Spieleregal, kann dort kein vorhandenes Spiel verdrängen. Leider ist der von Uwe Rosenberg häufig angesprochene "Flow" den er in seinen Spielen haben möchte nicht so mein Ding. Ähnliches konnte ich bereits bei Ora et labora für mich feststellen. Die Material- und Rohstoffflut dort war auch schon nix für mich. Deshalb kann ich für Glasstraße auch nur 3 Punkte geben, auch und gerade da man es mit anderen Spielen vergleicht. Da gab es - für mich - deutlich bessere Spiele in diesem Jahrgang.
    Wolfram hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
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    • Helga H.
      Helga H.: Hallo Wolfram,
      warum sind im schlechtesten Fall nur 2 Aktionen möglich?
      Ich gehe mal davon aus, daß du mit 3 weiteren Spielern spielst (wg. den... weiterlesen
      08.08.2014-20:16:06
    • Helga H.
      Helga H.: ich berichtige, 3 Aktionen -
      2 Ausbuchtungen für "mitgespielte Personen" und eine ausgespielte Person, die nicht in die Bucht gelegt wird.
      Zudem ... weiterlesen
      09.08.2014-12:37:48
  • Bernd W. schrieb am 10.06.2014:
    Also...nun muß ich doch auch einmal ein paar Worte zu Glücksstraße...äh..Glasstraße verlieren. Ich habe es mir in Essen blind gekauft, weil Uwe einen gewissen Vertrauensbonus genießt bei mir.

    Das Material ist sehr solide, die Pappkärtchen kann man durchaus als massiv bezeichnen. Die Regeln sind schön und übersichtlich erklärt, der Mechanismus mit den Ressourcenrädern ist schön.

    Ich habe es nun ein paar Mal spielen können, gestern auch 2x solo und irgendwie habe ich immer wieder dieselben Gefühle:

    + Kaum hat man angefangen, ist es schon zu Ende. Man hat das Gefühl, dass man nun
    auch gar nix gebacken bekommt. Das "Punkte-Kriegen-Gefühl" ist Mangelware bei dem
    Spiel.
    + Ob man 16 Punkte oder 30 Punkte bekommt, hängt sehr stark von den Gebäuden ab. Es
    gibt Spielerunden, die einen einfach nicht gefallen, weil man keine gescheite
    Gebäudekombi bekommen kann (das sind dann die 16-Punkte-Spiele)
    + Dass man zwangsweise Handwerker ausspielen muss, kann einen manchmal ganz schön
    die Planung zerhauen...was bei der kurzen Spieldauer schön zermürbend ist.

    Dass die Anz. der Aktionen der einzelnen Spieler stark variieren kann, ist mir in den bislang gespielten Partien nicht so aufgefallen bzw. die Extreme sind bislang nicht aufgetreten. Aber hier gibt es in den Varianten auch nette Lösungen dafür.

    Glasstraße sollte eine Light Variante zu den komplexeren Spielen wie Agricola werden, aber man muß trotzdem viel grübeln, um die gegebene Gebäudeauswahl in eine Strategie umzusetzen. Somit spricht es eher Vielspieler an. Die sind aber enttäuscht, dass es zu dünn ist. Gelegenheitsspieler bekommen trotz "Light" keinen richtigen Zugang zum Spiel.


    Summa Summarum eigentlich birgt Glasstraße eine schöne Grundidee, einen schönen Grundmechanismus, der aber "irgendwie" besser umgesetzt oder weiterentwickelt werden kann...entweder in Richtung Gelegenheitsspieler oder in Richtung Vielspieler.









  • Christian D. schrieb am 03.09.2015:
    Habe es bisher nur solo gespielt und daher auch nur eine Solobewertung!
    Macht Spaß, auch wenn solo immer etwas fehlt. Ich denke mit Mitspielern gibt es dann die volle Punktzahl.
    Recht viel Material und Regel, allerdings spielt sich alles sehr loflüssig ab und ist logisch aufgebaut, daher sehr schnell verstanden und losgespielt. Das Produktionsrad ist super umgesetzt.
    Christian hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Andrea S. schrieb am 06.01.2015:
    Haben das Spiel zu Weihnachten bekommen (unser erster Rosenberg), und bereits mehrere Runden zu viert gespielt.
    Auch unsere (geübten) Kids (7 und 10) haben den Mechanismus mit dem Produktionsrad gleich verstanden und können aktuell gar nicht genug davon bekommen.
    Andrea hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Oliver S. schrieb am 18.03.2014:
    Unsere Ersten Eindrücke und Erfahrungen haben wir hier zusammengestellt: http://www.spielevater.de/de/Rezensionen/Feuerland/Die-Glass­trasse
    ­
    Oliver hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 10.12.2016:
    Die Glasstraße ist ein Karten-gesteuertes Sammel- und Aufbauspiel mit einem interessanten Produktionstableau. Der persönliche Spielplan wird mit einer festen Kombination von Landschaftsplättchen bestückt. Die Personenkarten bieten zwei Aktionen, aus denen man sich entweder eine aussuchen oder beide durchführen darf (man wertet als einziger diese Karte). Die Gebäude wandeln unbegrenzt Rohstoffe um, geben einen sofortige, einmaligen Nutzen oder liefern für die Schlußwertung Punkte.

    Fazit: Die Glasstraße ist durch die persönliche Aktionsanzahl bei den Personenkarten (als einziger bzw. gleiche Karte) und den ausliegenden bzw. gezogenen Gebäuden zwar glücksabhängig, aber vielleicht gerade deshalb auch kurzweilig - Schadenfreude und Glücksmomente liegen halt eng beieinander. Als Spiel für einen eher lustigen Abend haben wir es deswegen wieder einmal hervorgeholt.
    Uwe hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Christian T. schrieb am 28.03.2014:
    sehr schönes, etwas einfacheres Rosenberg-spiel.
    Christian hat Die Glasstraße klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 18.12.2014:
    Spielgefühl: viel Arbeit wenig Spaß

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