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Eine eigene Bewertung für Die Burgen von Burgund schreiben.
  • Jasmin R. schrieb am 09.05.2014:
    Von mir auch nicht noch eine Beschreibung, sondern eine Erklärung für die in meinem Fall nicht inflationär vergebene Vielspieler-6 ;-)
    1. Die unglaubliche Vielseitigkeit bei den möglichen Strategien, die zum Sieg führen können. Angefangen bei den Wissenplättchen - eher die, die mir im Spielverlauf helfen oder doch lieber die, die Punkte bringen? Oder eine Kombi? Und wenn ja welche?
    2. Ich finde bei diesem Spiel sogar das Abräumen der nicht verbrauchten Plättchen (Mist, ärger, das wollte ich doch auch noch haben ... Gott sei Dank ist das weg/hat das kein anderer bekommen) und erst recht das auflegen der neuen (kommt es jetzt? Nein, Mist - halt, aber das, cool!) spannend :-)
    3. Da ich Strategiespieler bin stört mich das zugegeben aufgesetzte Thema überhaupt nicht, das Spiel heißt einfach so und gut.
    3.1. Ebenfalls auf Grund des Strategiespiels bevorzuge ich es, durch bessere Strategie zu gewinnen und nicht durch "Kaputtmachen" anderer Strategien/Spieler. Das paßt gut zu den Burgen von Burgund und ist in Verbindung mit den vielen Gewinnmöglichkeiten ohnehin effektiver.
    4. Es ist im Gegensatz zu vielen anderen Spielen auch zu zweit richtig toll, man kann es gemütlich zwischendurch oder auf die Erreichung eines neuen Highscores spielen, es ist in jedem Fall genau richtig.
    5. Es gibt immer noch etwas zu optimieren und auch nach vielen Partien fallen mir noch neue Kombinationen auf, die Vorteile bringen.
    6. Die tolle Anleitung mit der Erklärung der Funktion jedes Plättchens und die hervorragende Umsetzung auf dem Spielplan - selbst ohne Anleitung ist der Spielplan und damit der Spielablauf fast selbsterklärend = für ein Taktikspiel mit so vielen Möglichkeiten kaum Einstiegshürden und kurze Erklärdauer.
    7. Der Spielmechanismus ist einfach und dabei bietet er so viele Möglichkeiten.
    8. Extrem niedriger Glücksfaktor trotz des starken Würfelelements.
    9. Die unterschiedlichen Spielfelder. Hier werden bestimmte Strategien unterstützt oder behindert, man stellt sich bei selbstgewähltem auch mal ein Bein, wenn das passende Plättchen nicht kommt oder entdeckt bei zufälliger Auswahl eine neue Strategie - super!
    9. Wiederspielreiz ist hoch auch für Vielspieler, denn es geht immer noch besser ;-)
    10. Veränmderung der Spielerreihenfolge ist interessant. Finde ich viel besser, das dies durch die tatsächliche Nutzung einer Aktion und nicht nur durch z.B. das Platzieren auf einem Werde-Startspielerfeld passiert. Und hier kann es zu viel Bewegung auch innerhalb einer Runde kommen.
    11. ... Keine Angst, auch wenn ich könnte mache ich nicht weiter ;-)
    Dieses Spiel ist für mich/uns ein Muss-mindestens-alle-2-Wochen-gespielt-werden.
    Ich liebe Spiele die über viele Stunden gehen und auch viel Geschichte und Athmosphäre haben - aber wer hat schon immer die Zeit?
    Die Burgen von Burgund kommt auch ohne aus und ist mir nach mittlerweile mindestens 40 Partien noch nicht langweilig geworden.
    PS: Lieblingsspiel ;-)
    Jasmin hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Ulrike M. schrieb am 25.01.2012:
    hallo,
    ich mag das Spiel und ich finde auch man kann es sehr gut zu viert spielen.
    Man darf sich über schlechte Würfelwurfe ärgern und man sollte sich dann schnell einen Plan B überlegen, der zu dem Wurf passt. Und dann darf man hoffen, dass die lieen Mitspieler einem die schöne Idee auch verwirklichen lassen.
    Der Startspieler wechselt nicht automatisch sondern in dem man viele Schiffe einsetzt, aber dann kann man sich nicht so sehr um andere Dinge kümmern.
    Es gibt unterschiedliche Strategien, die zum Sieg führen können, das spricht eindeutig für das Spiel.
    In der Spielbox sind Zusatzpläne veröffentlicht worden, die für mehr Abwechslung sorgen.
    Ich freue mich schon auf die nächste Partie.
    Ulrike

    Ulrike hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 06.03.2011:
    Zum Spielablauf ist ja schon alles gesagt. Für mich ein sehr schönes taktisches "Sammel- und Legespiel" mit vielfältigen Möglichkeiten (eben typisch Stefan Feld). Das Thema finde ich allerdings etwas aufgesetzt. In der Anleitung heißt es: "Die Spieler schlüpfen in die Rolle burgundischer Fürsten des 15. Jahrhunderts". Davon merkt man während des Spiels eigentlich nichts. Es entsteht auch keine "realistische" mittelalterliche Landschaft oder Stadt, sondern man legt Plättchen auf sein Tableau, die verschiedenste Funktionen haben und Vorteile bringen. Also so gesehen ein eher abstaktes Spiel, aber in schöner Aufmachung. Alles in allem sehr gut!
    Peter hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Frank L. schrieb am 03.06.2011:
    Beschreibung:
    Das Tal der Loire im 15. Jahrhundert. Die Spieler führen als einflussreiche Fürsten ihre Ländereien zu Wohlstand und Ansehen. Dafür erhält jeder Spieler eine Fürstentumtafel, eine Startburg und etwas Startkapital.

    Ablauf:
    Jeder Duchgang besteht aus mehreren Runden. Vor jedem Durchgang wird die Auslage auf dem Spielbrett mit den Ausbauplättchen befüllt.

    Rundenablauf:
    Alle Spieler würfeln gleichzeitig ihre beiden Würfel. Entsprechend der Position auf der Reihenfolgeleiste führt jeder Spieler seine Aktionen aus. Für jeden Würfel kann er eine der vier Aktionsmöglichkeiten wählen:
       a) 1 Ausbauplättchen aus einem Depot der allgemeinen Auslage in seine Ablage legen.
       Das Würfelergebnis bestimmt aus welchem Depot der Auslage man wählen darf.
       b) 1 Ausbauplättchen aus seiner Ablage auf ein Feld seines Fürstentums platzieren.
       Die Würfelzahl legt fest, welches Feld des Fürstentums man belegen darf.
       c) alle Waren einer Art verkaufen, um Geld und Siegpunkte zu erhalten.
       Der Würfelwurf beeinflusst die Warenart, die man verkaufen darf.
       d) 2 Arbeiterchips nehmen. Die Aktion ist unabhängig vom Würfelresultat.
    Generell gilt: Würfelergebnisse können mit Arbeitern angepasst werden. Je Arbeiter um einen Punkt. So kann man z.B. mit einem 5er-Würfel und 2 Arbeitern ein Plättchen aus dem 3er-Depot nehmen.

    Zusätzlich darf man für 2 Silberlinge ein Plättchen aus der Spielplanmitte kaufen.
    Ausbauplättchen, die der Spieler in sein Fürstentum platziert, bringen ihm je nach Plättchen Vorteile: So z.B. Erträge aus Minen, zusätzliche Siegpunkte, Silberlinge, Sonderfunktionen zum Anpassen der Würfelzahlen, eine weitere beliebige Aktion, Vorrücken auf der Reihenfolgeleiste, Ausbauplättchen vom Spielplan usw.)

    Sobald ein Gebiet (gleichfarbiger Bereich) eines Fürstentums vollständig belegt ist, gibt es dafür Siegpunkte. Weitere Siegpunkte erhalten die beiden Spieler, die als erster alle Felder einer jeweiligen Farbe in ihrem Fürstentum belegt haben.

    Das Spiel endet nach dem 5. Durchgang.

    Fazit:
    Die Spielanleitung ist gut verständlich und übersichtlich gestaltet. Die eigentlichen Spielmechanismen sind sehr eingängig und schnell erklärt.
    Die vielen strategischen Möglichkeiten werden hauptsächlich durch die Funktionen der einzelnen Ausbauplättchen geboten. Die Kunst ist es, diese Funktionen mit einzuplanen, um sie zum gegebenen Zeitpunkt vorteilhaft nutzen bzw. kombinieren zu können. Eine solche Überlegung könnte so aussehen: "Mit dem ersten Würfel verkaufe ich meine Waren. Damit habe ich genügend Geld, um mir die Burg aus der Mitte zu kaufen, die ich mit dem zweiten Würfel gleich einsetzen kann. Durch das Setzen der Burg habe ich eine beliebige Aktion frei, mit der ich meinen Markt einsetzen kann, damit ich mir das letzte Schiff aus der Auslage nehme, bevor das mein Mitspieler getan hätte. Somit kann er mich auf der Reihenfolgeleiste nicht mehr überholen und ich bin in der nächsten Runde weiterhin Startspieler und habe freie Plättchenauswahl".
    Eine weitere wichtige Startegie ist es, seine zukünftigen Möglichkeiten breit zu streuen, damit man für jedes Würfelergebnis eine gute Option hat. Trotzdem bleibt ein gewisser Glücksfaktor durch das Würfeln, den man allerdings mit den Arbeitern etwas ausgleichen kann.
    Auch die Interaktion kommt nicht zu kurz: Bestimmte Plättchen sind begehrt, um die ein regelrechtes Wettrennen einsetzt.
    Eine angenehme Spielatmosphäre entsteht durch die schöne Aufmachung.
    Die Fürstentumtafeln sind doppelseitig bedruckt. So können die Spieler sich im Vorfeld entscheiden, ob sie alle mit der gleichen Aufteilung spielen wollen oder jeder mit einer individuellen.

    Wieder einmal ein sehr tolles Spiel von Stefan Feld!
    Frank hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas P. F. schrieb am 03.03.2011:
    Der neue Stefan Feld wird dem Hype, der um "Die Burgen von Burgund" (BvB) im Vorfeld gemacht wurde, mehr als gerecht.
    Zunächst erscheinen die Mechanismen alle einfach und eingängig. Ich würfle mit 2W6 und kann dann mit jedem Würfel eine von vier Aktionen machen. Zusätzlich habe ich einen Kauf. Die Würfelaugen lassen sich mit Arbeitern beeinflussen - das war's.
    ABER, wie bei vielen guten bis sehr guten Spielen, der Teufel steckt im Detail. Bestimmte Gebäude ermöglichen nämlich Zusatzaktionen: Hier noch ein weiteres Plättchen nehmen, da noch außer der Reihe verkaufen... Damit läßt sich, nach kurzer Überlegung, aus den zwei Würfeln eine Menge mehr an Aktionen herausholen!
    Das fatale ist aber, wir spielen ja um Siegpunkte, und nicht um die Anzahl der Aktionen. Ständig muß man daher abwägen, ob man sich ein "cooles" Gebäude nimmt, mit dem man später so schön dieses oder jenes machen wird - oder ist es vielleicht doch klüger, zuerst jenes Gebiet abzuschließen und die Punkte zu kassieren?
    Besser erst verkaufen, oder doch besser erst das Schiff nehmen, um in der Spielreihenfolge voran zu kommen und um an die begehrten Waren zu kommen?

    Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, in denen man eher den Mangel verwaltet (gerade auch, wenn Würfel im Spiel sind), gibt es bei BvB eigentlich in jedem Zug mehrere sinnvoll erscheinende Optionen. Einigermaßen geübte Spieler werden es nicht schaffen, Ihr Fürstentum "gegen die Wand" zu fahren - allen wird der Ausbau gelingen. Die Frage ist da eher, wem gelingt es am besten.
    Das ist einerseits schön, weil ich keine Spiele mag, in denen man so mißwirtschaften kann, daß man vielleicht sogar mit Minuspunkten abschließt. Andererseits kann das aber in Runden mit Spielern, die über einen unbedingten Siegeswillen verfügen, zur gefürchteten "Analysis Paralysis" führen: Eine gefühlte Ewigkeit schwankt der Esel, welchen der beiden gleich großen Heuhaufen er denn nun wählen soll... Daher nur fünf von sechs möglichen Punkten.

    Zu den Äußerlichkeiten: Alea-Qualität, das sagt alles.
    Der Wiederspielreiz ist sehr hoch, da die Plättchen alle gleichwertig sind, in zufälliger Reihenfolge ins Spiel kommen und den Spielverlauf stark bestimmen - so schnell dürfte keine Partie der anderen gleichen. Und wenn doch, dann kann man mal die unterschiedlichen Spielertableaus auspacken und sehen, was da so passiert.
    Thomas P. hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Achim S. schrieb am 10.12.2011:
    Die Burgen von Burgund- für mich eines der besten Spiele in letzter Zeit. Da Mahmut und Reinhard das Spiel schon ganz prima und ausführlich beschrieben haben, werde ich das hier nicht erneut tun. Ich werde einafch kurz beschreiben, was mir daran gefallen hat.
    Zu einen ist es trotz Würfel kein sehr glückslastiges Spiel. Bis auf wenige Ausnahmen vielleicht bekommt man an sich immer ein "passendes" Kärtchen. Es sind ja an sich genügend da. Das Schöne ist ist, man kann fast mit jedem Kärtchen etwas anfangen und bekommt (fast) immer eine sofortige Belohnung durch einen Extra-Zug oder Siegpunkte. Die Kunst liegt darin, die Züge so hintereinander zu planen, dass sich ein Optimum daraus ergibt. Da ist nicht immer einfach.
    Das das Spiel sehr gut austariert ist, merkt man daran, dass es nicht die eine gute Karte gibt, sondern jede in etwa gleich stark ist. Was mir auch perfekt gefallen hat, ist dass am Ende jeder sein Tableau fast gefüllt hat und im Normalfall weit über 100 Punkte hat. Bei uns lagen die Mitspieler meist nah beisammen.
    Der Kniff ist, die kleinen Vorteile herauszufinden, z.B. möglichst am Anfang gleich 2 oder mehr kleine Gebiete (mit 1-2 Kärtchen) fertig zu bekommen, um dadurch mehr Punkte zu erhalten. Silberminen sind in Runde 1 und 2 natürlich auch lukrativ, da sie dann letztendlich jeweils 2 Extrakärtchen bringen. Auch kleine Dinge, wie "lass zuerst andere ein Schiff bauen und setzt dich dann oben drauf", um einen Startspielervorteil zu haben, sind sinnvoll.
    Sicher gibt es noch viele andere taktische Dinge, aber genau das macht das Spiel auch aus. Es gibt nicht nur eine Gewinnstrategie, sondern man muss kurzfristig anhand seines Tableaus und der Würfel entscheiden, was man macht. Trotz mancher Nachdenkphase läuft das Spiel recht flott, da alle gleichzeitig würfeln und die "Nicht-Startspieler" so schon ihre Züge planen können.
    Von mir eine 6 aufgrund der gut abgestimmten Elemente, den ständigen "Belohnungen" und der hervorragenden Anleitung!


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    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Gefällt mir, kurz und knapp, aber verdammt informativ! Daumen hoch!
      10.12.2011-22:33:03
    • Edgar A.
      Edgar A.: Für 6 Punkte fehlen aus meiner Sicht ein paar Kleinigkeiten. Dafür müsste das Spiel etwas abwechslungsreicher sein.
      21.07.2012-18:48:50
    • Jörg L.
      Jörg L.: Danke für die Tipps. Leider schon über 1 Jahr nicht mehr gespielt.
      20.10.2015-19:17:51
  • Carsten W. schrieb am 01.08.2011:
    Zwar habe ich erst eine einzige Partie der Burgen von Burgund genießen dürfen, kann aber gleich zur Höchstnote greifen.
    Dieses Spiel hat uns in einer Viererrunde dermaßen gut gefallen, dass es ganz oben auf der Wunschliste gelandet ist.
    Die Mechanismen greifen wirklich sehr gut ineinander, es gibt auch für die Spieler, die nicht am Zug sind, kaum eine Downtime.
    Einzig die angegebene Spieldauer von 30-90 Minuten kann nur ein Scherz sein (zumindest in der Viererrunde übersteigt sie sicher auch nach mehreren Partien locker die 2-Stunden-Grenze).

    Kompliment an Alea und Stefan Feld für dieses wunderbare Spiel. Ich hoffe, dass ich sehr bald wieder Gelegenheit haben werde.
    Carsten hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
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    • Doreen S.
      Doreen S.: so schlecht ist es? Bin echt am überlegen, ob ichs von meiner Wunschliste streiche... *lach*
      21.12.2011-15:00:44
    • Carsten W.
      Carsten W.: Besser ist das Doreen! *lach*
      21.12.2011-15:01:47
    • Edgar A.
      Edgar A.: Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie erinnert mich bei dem Spiel vieles an "Die Siedler von Catan", auch wenn man BvB nicht wirklich damit... weiterlesen
      17.07.2012-13:54:18
  • Martina K. schrieb am 14.06.2011:
    Nach einigen Partien allein, zu zweit und zu dritt möchte ich nun auch etwas zu den "Burgen von Burgund" schreiben. Zu den Spielabläufen ist schon viel geschrieben, also beschränke ich mich auf meine Eindrücke - und bin tatsächlich sehr gespannt auf Reaktionen auf meine Bewertung.


    Schachtel, Material und Spielregel:

    Die Schachtelgröße ist angemessen, das Inlay passend zum Material, gefällt mir schon mal beim Auspacken.
    Die Spielpläne sind dagegen leider dünn geraten, ebenfalls hätte ich mir die Plättchen etwas dicker und griffiger gewünscht.
    Die Farben des Spielplans sind auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig, aber noch ok. Piktogramme verdeutlichen Abläufe und die Funktionen der Plättchen.
    Die Spielregel liegt in den Sprachen französisch, deutsch und englisch bei. Sie ist verständlich geschrieben, bebildert und gut strukturiert. So gelingt der Spieleinstieg schnell und die Regel funktioniert ebenso gut zum Nachschlagen der Bedeutung der Plättchen oder der verschiedenen Gebäudetypen (benötigt man anfangs häufiger). Insgesamt absolut vorbildlich!


    Spielgefühl:

    Die Mechanismen greifen sehr gut ineinander, es funktioniert alles tadellos ohne Haken und Ösen. Ein gewisser Glücksfaktor ist natürlich durch das Würfeln vorhanden, aber eigentlich lässt sich mit jedem Wurf irgendeine sinnvolle Aktion anstellen. Nur selten passiert es, dass man lediglich Arbeiterchips aufnehmen kann.
    Das Spiel wirkt wirklich gut austariert, unsere Spielergebnisse waren bisher am Ende immer sehr knapp. Genau hier kam allerdings bei uns die Frage auf, ob es nicht fast belanglos ist - überspitzt ausgedrückt -, welche Plättchen man in welcher Reihenfolge abgreift: D.h. natürlich verfolgt jeder Spieler für sich bestimmte gewinnbringende Strategien (z.B. Zusatzaktionen auslösen, viele Gebiete vervollständigen, Bonuschips einsammeln), aber durch die Würfelergebnisse bestehen dafür oft nicht so viele Möglichkeiten.
    Das Spiel ist in 5 Runden unterteilt, die jeweils aus 5 Durchgängen bestehen. Diese laufen haargenau gleich ab: Jeder Spieler würfelt also genau 25 Mal und versucht jeweils sein Ergebnis möglichst günstig zu verwerten.
    Durch diesen Mechanismus besteht so gut wie keine Interaktion - höchstens in dem Sinn, dass ich evt. meinem Mitspieler ein wichtiges Plättchen wegschnappen kann.
    Je mehr das Spiel dem Ende zugeht, desto mehr denkt jeder über seine Aktionen nach, bis er seine Wahl trifft.
    Insbesondere im Spiel zu dritt kann sich das wie Kaugummi hinziehen (weit über zwei Stunden), zu viert sicher noch etwas extremer. Es führte bei uns dazu, dass sich nebenher unterhalten oder gegessen wurde, während ein Spieler über seinen Zug grübelte. Es dauert einfach zu lang und es will kein rechter Spannungsbogen oder gar Atmosphäre aufkommen. Fünfmal im Spiel müssen zusätzlich nicht verwendete Plättchen vom Spielplan genommen und alle Felder neu aufgeüllt werden. Diese Prozedur nimmt auch etwas Zeit in Anspruch.
    Zu zweit dagegen läuft das ganze Spiel übrigens bedeutend flüssiger (maximal 90 Minuten), ebenso funktioniert die Solo-Variante hervorragend.




    Fazit:

    Wie sieht die Zukunft des Spiels nun in meinem Regal aus?
    Hm, es ist definitiv kein schlechtes Spiel, aber auch keins, dass ich jetzt sofort und immer wieder spielen möchte. Und wenn dann am liebsten allein oder zu zweit.
    Da hat es allerdings starke Konkurrenz durch andere sehr gute Zwei-Personen-Spiele.

    Interessant finde ich, dass ich z.B. auch zu Luna bisher nicht so den Zugang gefunden habe. Vielleicht liegt es daran, dass die Feld-Spiele, die ich bisher kenne, alle sehr mechanisch wirken und das Spielthema zumindest für mich kaum Relevanz hat: Bei den Burgen würfle ich und setze Plättchen - ich habe weniger das Gefühl, ein Fürstentum aufzubauen.

    Die Burgen sind definitiv ein gutes Spiel, insbesondere zu zweit. Aber mir fehlt das gewisse Etwas, das andere Spiele irgendwie haben...leider.


    Punktvergabe: Ich schwanke momentan zwischen 4 und 5... und entscheide mich vorerst mal insgesamt für eine sehr gute 4 aufgrund der beschriebenen Mankos - auch wenn ich Feld-Fans damit sicher das Herz breche. ;-)
    Für ein reines Zweierspiel würde ich übrigens definitiv die 5 Punkte geben, das ist für mich keine Frage.



    Martina hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Zdenka S. schrieb am 29.11.2013:
    bin total begeistert. der mechanismus, daß man mit den beiden würfeln aktionen hat, ist sehr faszinierend. es führen verschieden strategien zum ziel, es ist immer knapp, nur 3 lagerfelder zu haben, aber mit geschick reichen die schon für das ganze spiel. zwischendurch ist es auch sehr hilfreich, geld zu sammeln und aus den mittelplättchen zu kaufen.
    spielmaterial find ich sehr gut, sehr schön gezeichnet, eigentlich doch viel material,
    einziger nachteil, die ewige abräumerei und aufbauerei, und leider zu viert etwas langwieriger.
    aber alles in allem, geniales spiel, das zu meinen top favoriten zählt
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  • Charley D. K. schrieb am 15.04.2013:
    Im Grunde kann ich es bei diesem Spiel kurz machen: Ich liebe es!

    Bisher habe ich es ein halbes Dutzend mal gespielt und mit jedem Spiel wird es besser in meinen Augen. Das Spielprinzip dahinter ist simpel und dennoch sehr strategisch.

    Gewonnen hat am Ende natürlich der, der die meisten Siegpunkte sammeln könnte. Diese erreicht man, in dem man geschickt bestimmte Gebiete baut, Gebäude errichtet bzw. Waren- und Viehwirtschaft betreibt - ganz im Sinne eins guten burgundischen Herrschers.
    Gespielt wird in fünf Runden, welche nochmals in 5 Unterrunden unterteilt wird. Das klingt jetzt sehr lang, mir gehen die Runden fast zuuu schnell vorbei, zumal man spätestens ab der zweiten Partie sehr schnelle Spielzüge machen kann.
    Generell ist das Spiel eher von der schnellen Natur.

    Besonders schön finde ich auch, dass man es zu zweit genauso gut spielen kann wie mit mehr Spielern. Es macht einfach nur Spaß!
    Charley D. hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 13.11.2012:
    Tolles Workerplacement, tolles Material (wenn auch das Rumräumen teils laestig ist^^), tolle Atmosphaere! Erklaert wurde das Spiel zur Genuege, ich kann hier nur noch bestaetigen, dass es auch in unterschiedlichen Konstellationen gut zu spielen ist, sobald einmal der Spielmechanik-Groschen gefallen ist :) ...gerne auch 2mal hintereinander, wenn kein Extrem-Gruebler dabei ist, da es sich recht flott spielen laesst!
    Muss unbedingt bei jedem Vielspieler in die Sammlung!
    Pascal hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Volker F. schrieb am 13.05.2013:
    Ein irre gutes Optimierspiel in das ich mich schon bei der ersten Partie verliebt habe.
    Jeder Spieler baut ein eigenes Fürstentum aus. Man startet mit einer Burg, baut weitere Burgen und Städte mit verschiedenen Gebäuden, betätigt sich in der Viehzucht, im Minenbau, in der Schiffahrt und im Warenhandel und erlangt weitere Errungenschaften durch den Erwerb von Wissen.
    Dies alles geschieht durch Würfeln. Aber keine Sorge, das Glücksmoment ist minimal, da das Ergebnis durch angeworbene Arbeiter stark beeinflusst werden kann. Es eröffnen sich auch immer wieder neue Möglichkeiten. Eine starre Taktik vom Anfang bis Ende durchziehen zu wollen ist nicht unbedingt erfolgversprechend.
    Auch dieses liebe ich an Spielen wenn man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen und daher seine Taktik anpassen muss.
    Gebäude bringen Vorteile die sofort genutzt werden können. Schiffe bringen uns neue Waren und lassen uns in der Startreihenfolge nach vorne rutschen. Tiere bringen uns viele Siegpunkte. Burgen sorgen für zusätzliche Aktionsmöglichkeiten. Minen lassen unsere Kasse klingen. Wissenserungenschaften vereinfachen für den jeweiligen Spieler die Regeln oder bringen in der Schlusswertung zahlreiche Punkte.
    Einfacher, schneller Einstieg, schnell durchschaubar, immer wieder anders, einfach nur toll. Schöne Grafik und Atmosphäre passend zum Thema.
    Volker hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 20.04.2013:
    Dies ist eins unser absoluten Lieblingsspiele geworden.

    Es geht darum sein eigenenes Fürstentum aufzubauen. Dazu hat jeder sein eigenes Tableau auf dem bereits eine Landschaft vorgegeben ist. In der Mitte liegen dann Plätchen aus die man einbauen kann. Zuerswird gewürfelt und dann versucht man den Zahlen entsprechend die richtigen Plätchen zu ergattern und diese geschickt zu plazieren. Es gibt kaum Wartezeiten, durch das Mittelbrett gibt es viel Interaktivität und trotz Würfel ist es ein tolles Strategiespiel. Es hat einfach alles um mich restlos zu begeistern! Alle Mechanismen greifen ideal ineinander.

    Ganz große Kaufempfehlung!
    Sven hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Edgar A. schrieb am 27.07.2012:
    Die Spielregel ist mit insgesamt 11 Seiten relativ umfangreich. Einschränkend muss ich aber direkt hinzufügen, dass im Endeffekt nur 4 Seiten den eigentlichen Spielregeln vorbehalten sind, während die restlichen Seiten den Zweck haben, die Bedeutung der diversen Sechseck-Plättchen zu erklären. Sie ist neben Deutsch auch noch in Englisch und Französisch abgefasst. Die Regeln selber lassen so gut wie keine Fragen offen, sind detailliert, umfangreich bebildert, gut strukturiert und von daher leicht verständlich, wodurch ein schneller Einstieg auch für Wenig-Spieler gewährleistet ist. Beim ersten Spiel habe ich mich jedenfalls auf Anhieb gut zurecht gefunden und auch die anderen MitspielerInnen mussten nur selten Fragen stellen.

    Obwohl dies ein Würfelspiel ist, schlägt die Willkürlichkeit des Würfelergebnisses nicht so zu Buche wie bei vielen anderen Würfelspielen, da man mit Hilfe der Arbeiter die Möglichkeit hat, eventuelles Würfelpech ein wenig zu kompensieren. Nichtsdestotrotz entscheiden die Würfe auch mit über Sieg oder Niederlage. Im ersten Spiel musste ich öfter zu den Arbeitern greifen, als mir lieb war, da mir das Würfelglück nicht hold war und die Arbeiter häufig nutzen musste, um Plättchen zu erwerben. Beim nächsten Spiel sah das schon besser aus, da kam ich nur selten in die Verlegenheit, die Arbeiter zu Hilfe nehmen zu müssen und lag am Ende vorn. Womöglich lag es auch daran, dass ich halbwegs clever gespielt habe, nur wäre ohne die richtigen Augen das Resultat deutlich bescheidener ausgefallen.

    Routinierte Burgund-Spieler, die sich mit den Aktionskombinationen auskennen, haben möglicherweise zwei bis drei Runden lang Vorteile gegenüber Neueinsteigern. Das muss aber nicht unbedingt darauf hinauslaufen, dass sie auch gewinnen werden. Denn eine bestimmte Gewinnstrategie konnte in meinen bisherigen Spielrunden nicht entdeckt werden. So wurden auch Spieler, die bereits nach zwei Durchgängen andere fast überrundet hatten, am Schluss doch noch selbst überholt und belegten dann in der Endabrechnung doch nur den zweiten oder dritten Platz. Als Tipp am Rande sei erwähnt, dass man in den ersten Durchgängen nach Möglichkeit versuchen sollte, ein kleineres Gebiet abzuschließen, da es dafür ordentlich Extra-Punkte gibt (s.o.).

    Mit „Die Burgen von Burgund“ ist hier ein spielerisch hochwertiges Spiel geschaffen worden. Auch wenn das aufgesetzte Thema es nicht schafft, den Spielern das Gefühl zu vermitteln, ein burgundischer Fürst zu sein, vermittelt der pfiffige Mechanismus allen ein sehr angenehmes Spielerlebnis. Würfel einzusetzen und dafür Plättchen zu nehmen oder zu platzieren, das wirkt ähnlich locker und leicht wie bei „Notre Dame“, wo man Karten ausspielt und somit in einen bestimmten Bereich seine Spielsteine setzen darf. Dieses Spiel ist auch für Wenig-Spieler wie geschaffen, denn es spielt sich sehr flüssig und leicht, ohne anstrengend zu werden. Andererseits bietet es dennoch vielfältige Möglichkeiten, den Spielsieg zu erreichen, so dass auch Viel-Spieler auf ihre Kosten kommen.

    Der hohe Wiederspielreiz steckt nicht zuletzt auch in der Spieltiefe, denn hier muss man stets abwägen, für welche der vielen Aktionen man sich lieber entscheidet. Es gibt viele Baustellen an denen man als Spieler werkeln kann und werkeln sollte. Ständig fehlt das eine oder man man muss sich zwischen zwei nicht optimalen Zügen entscheiden. Auch der Verkauf der Waren ist so ein Fall: Man darf nur eine Sorte verkaufen, die mit der Augenzahl des Würfels übereinstimmt. Dann bekomme ich immerhin vier Punkte pro Ware und einen Silberling, nur habe ich wenig Einfluss darauf, welche Waren ins Spiel kommen und kann nur welche nehmen, wenn ich ein Schiff spiele. Vorausschauende Planung und Timing sind hier das A und O. Durch die Arbeiterchips wird der Glücksfaktor dabei spürbar gemindert, so dass auch die Vielspieler und Strategen auf ihre Kosten kommen.

    Taktisch ist dieses Spiel sehr abwechslungsreich, da es unterschiedliche Spieler-Tableaus gibt, mit unterschiedlich gestalteten Fürstentümern, so dass die Spieler auswählen können, welche Strategie sie verfolgen wollen. Dadurch wird das Spiel so schnell nicht langweilig und reiht sich ein in die Liste der Spiele, die immer wieder auf dem Tisch landen werden und die durch ihre Vielzahl an Möglichkeiten immer wieder faszinieren. Zwar hat die Gestaltung des Spiels nur wenig gemein mit seinem Namen, so dass es genauso gut „Siedler von Catan 2.0“ oder „Glorreiche Genossenschaft“ oder „Autarkie für alle“ heißen könnte. Der Langzeit-Spielspaß ist auf jeden Fall hoch, wenn man ein Faible für Aufbau- und Optimierungs-Spiele hat, denen ein Mangel-Mechanismus mit Zufallsfaktor zugrunde liegt.

    Nur mit der angegebenen Spieldauer von 30 bis 90 Minuten kommt man so gut wie nie aus. Man kann das schon eher pro Person rechnen. Zu Beginn liegt es daran, dass man die Funktionen noch nicht kennt und später, weil jeder Spieler, der bereits zwei bis drei Runden gespielt hat, die vielen sinnvollen Aktionskombinationen beherrscht und sie nun gezielt anwenden kann. Erklärt sei das anhand folgendem Beispiel: Mit dem ersten Würfel legt man eine Burg aus, mit Hilfe der Burg-Funktion ein Schiffsplättchen und sich somit Warenkärtchen verschaffen. Mit dem zweiten Würfel ein Lagerhaus auslegen, mittels der Lagerhausfunktion die Warenkärtchen verkaufen und somit an einen weiteren Silberling kommen. Sich mit den jetzt vielleicht zwei Silberlingen aus dem schwarzen Depot ein Rathaus schnappen.

    ### FAZIT ###

    Insgesamt kann ich das Spiel guten Gewissens empfehlen, da das Spiel eine relativ ausgewogene Mischung aus Strategie und Zufallsfaktor bietet, wobei letztere ja noch ein wenig durch die Arbeiter ausgeglichen werden kann. Die Wertigkeit und Übersichtlichkeit des Spielmaterials ist dagegen suboptimal und da sehe ich definitiv noch Luft nach oben. Das gibt zwar leichte Abzüge in der B-Note, reicht aber immer noch für 5 von 6 Burgunder-Gläsern.
    Edgar hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
    • Dr. Christian M., Rene K. und 12 weitere mögen das.
    • Mahmut D. und Helga H. mögen das nicht.
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    • Zeige alle 7 Kommentare!
    • Helga H.
      Helga H.: Da muss ich Mahmut leider recht geben, viele Sätze wurden sehr ähnlich von dir wiedergegeben. Zufall?
      30.01.2015-20:34:26
    • Mahmut D.
      Mahmut D.: @Helga: Nein, es ist kein Zufall! :-)
      Denn es sind nicht nur Sätze, sondern ganze Absätze übernommen und leicht umformuliert worden. Sogar meine ... weiterlesen
      24.06.2016-01:45:13
  • Ruth G. schrieb am 11.08.2013:
    Zum Ablauf wurde alles gesagt.
    Das Spiel hat mir gut gefallen, obwohl ich am Anfang von der Vielzahl der Spielregeln etwas erschlagen war habe ich sie mir doch gut merken können.
    Das einzige das mich gestört hat waren die kleinen Spieleteile mit den Symbolen da ich sie nur sehr schwer erkennen konnte.

  • carmen K. schrieb am 15.05.2013:
    Ich hatte eigentlich kaum einen Überblick, weil ich nicht mehr so gut gucken kann und es ja alles so winzig ist auf den Plättchen. Ich warte auf die XXL-Version für Weitsichtige.
    Durch das Würfeln bleibt es ein spontanes Spiel, das viel Spannung erzeugt.
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  • Martin K. schrieb am 21.01.2013:
    Bei "Die Burgen von Burgund" müssen wir unser anfangs noch recht dünn besiedeltes Fürstentum ausbauen. Jeder hat einen eigenen Spielplan mit vielen kleinen aufgedruckten Sechsecken, deren Farbe vorgibt, welche Ausbauplättchen dort jeweils platziert werden können. Zudem haben alle Spieler noch zwei Würfel, die sie jede Runde aufs neue werfen. In feldtypischer Reihenfolge benutzen die Spieler dann die Würfel, meist um Ausbauplättchen vom zentralen Spielplan zu erhaschen oder ebendiese im eigenen Fürstentum zu platzieren. Bei beidem spielt die zuvor gewürfelte Augenzahl eine große Rolle: So sind zum einen die Plättchen auf dem zentralen Vorratsplan jeweils einer bestimmten Augenzahl zugeordnet. Zum anderen zeigen auch unsere Sechseck-Felder jeweils Augenzahlen von eins bis sechs. Soll heißen: Sowohl zum Nehmen als auch zum Platzieren von Ausbauplättchen braucht man eine passende Würfelzahl.

    Verwirrt? Beispiel: Mit der 4 nehme ich mir ein Schiffsplättchen aus dem 4er-Bereich vom Vorratsplan und lege es zunächst auf eines meiner drei eigenen Voratsfelder. Anschließend benutze ich meinen anderen Würfel, eine 5, um das Schiffsplättchen auf das blaue Feld (Wasser) mit der aufgedruckten Augenzahl 5 zu platzieren.

    Das klingt zunächst ziemlich glückslastig, schließlich braucht man gleich zwei Mal Würfelglück, um ein Plättchen zu platzieren. Zum Glück gibt es da noch die Arbeiter. Von denen bekommen wir durch Einsatz eines beliebigen Würfels nämlich gleich zwei, und mit jedem Arbeiter können wir unsere Würfelzahlen um plusminus 1 verändern, gerne auch mehrfach. Mit 2 Arbeitern lässt sich also aus einer 3 eine 1 oder eine 5 machen.

    Ein Ausbauplättchen zu Platzieren bringt meist unmittelbare Vorteile. Bauen wir beispielsweise ein Schiffsplättchen, so hüpfen wir auf der Leiste vor, mit der die Zugreihenfolge bestimmt wird, und dürfen zudem noch Warenplättchen nehmen (welche wir später - wiederum unter Einsatz eines passenden Würfels - gegen Siegpunkte und Silberlinge verkaufen können). Tierplättchen (grün) hingegen bringen uns sofort Siegpunkte, und zwar umso mehr, wenn es gelingt gleiche Tiere auf der selben Weide zu platzieren. Gebäudeplättchen (braun) bringen andere Sofort-Vorteile, wie etwa Gratis-Ausbauplättchen oder Gratis-Arbeiter. Wissensplättchen (gelblich-grün) hingegen bescheren uns dauerhafte Vorteile (etwa mehr Arbeiter bei Würfelabgabe) oder Siegpunkte am Spielende für bestimmte andere Plättchen in unserem Fürstentum. Die meisten Siegpunkte bekommt man aber, indem man Gebiete gleicher Farben auf seinem Tableau komplett zubaut, wobei gilt: Je früher, desto besser.

    Burgund ist nicht so brutal wie andere Feld-Spiele. Hier gibt es keine Minuspunkte oder sonstige destruktive Elemente, stattdessen bauen wir alle relativ konfliktarm vor uns hin und können eigentlich mit allen Plättchen irgendwas anfangen. Solitär ist Burgund aber trotzdem nicht, schließlich gibt es unter vielen tollen Plättchen immer ein paar, die doch noch etwas toller sind, als die anderen. Genau diese Plättchen wollen wir unseren Gegnern natürlich wegschnappen, wenn auch nur, damit sie der Gegner nicht bekommt (gut, dass ist dann doch zumindest ein kleines bisschen destruktiv)... Wir müssen also ständig priorisieren: Welches Plättchen brauche ich sofort, weil es mir sonst ein Gegner wegschnappt, wieviele Arbeiter setze ich dafür ein, was kann wie lange warten. Durch das Würfelglück und den ungewissen Plättchennachschub wird das Ganze dann aber auch nicht zu verkopft, man kann durchaus einfach mal drauf los spielen und schauen, was passiert.

    Derzeit mein liebstes Feld-Spiel (Kopf an Kopf mit Trajan). Eine glatte sechs (nach SO-Kriterien).

    Vorstehende Rezension habe ich ursprünglich in meinem Blog gepostet:
    http://spielerleben.blogspot.de/

    Und für lesefaule gibt es auch wieder ein VIDEO-Review:
    http://www.youtube.com/watch?v=LKmCJR3K01U
    Martin hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Claudia S. schrieb am 21.01.2012:
    Das Ziel des Spiels ist es wie immer, mehr Punkte zu erreichen als der/die Gegner. Jeder Spieler hat ein Tableau mit dem Aufdruck eines Fürstentums vor sich (es gibt verschiedene, sodass es nicht so schnell langweilig wird). Eine Auslage hält eine Vielzahl an Plättchen bereit, welche das Tableau nach und nach ausfüllen. Mittels Würfelwurf wird bestimmt, welche Plättchen man sich nehmen darf und wohin man sie setzen darf. Das ist angesichts der zahlreichen Möglichkeiten gar nicht so einfach. Bau ich meine Flotte, hol ich mir Siegpunkte oder weitere Plättchen durch bestimmte Gebäude, verkaufe ich meine Lagerbestände um mit dem erhaltenen Silber weitere Plättchen zu kaufen oder verzichte ich auf ein Plättchen um mir Arbeiter zu holen, mit deren Hilfe ich meinen Würfelwurf beeinflussen kann? Siegpunkte gibt es durch Plättchen selbst, durch das Abschließen von Gebieten (Städte, Wälder, Flüsse etc.) oder durch Wissenschaftsplättchen. Durch die zahlreichen Möglichkeiten, verschiedenen Tableaus, zufälliges Aufdecken der Plättchen für die Auslage entsteht immer wieder eine neue Ausgangssituation und ein Spiel läuft nie wie das andere. Langweilig wird´s also auch nach mehreren Partien nicht!
    Das Material ist schön, allerdings unterscheiden sich die Farben der gelben (oder hellgrünen - hierin liegt die Schwierigkeit) schlecht von den grünen und dunkelgrünen. Wer also eine Farbsehschwäche hat, wird es nicht leicht haben. Der Aufbau dauert etwas lange - es müssen alle Plättchen nach Farbe sortiert werden. Aber insgesamt hat das Spiel gute 5 Punkte verdient. Abzug gibt´s wegen der schlechten Farbabgrenzung.
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  • Harald S. schrieb am 02.12.2011:
    es gibt schon jede Menge Erklärungen und Bewertungen - dem ist wenig hinzuzufügen. Was ich sher schön finde ist eine englische, französische und deutsche Spielregel im original dabei zu haben :-) - wir haben das Speil deswegen auch unseren freunden in GB geschenkt! :-)
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  • Ines B. schrieb am 04.11.2012:
    Lange haben mich die Burgen von Burgund abgeschreckt, weil das Spielmaterial ist eher nicht sooooo schön. Relativ dünne Plättchen und farblich.... naja

    ABER: das Spiel an sich ist absolut klasse!

    Jeder Spieler erhält ein Spielertableau mit einr Region aus mehreren Hexagonalfeldern. Diese haben unterschiedliche Regionen und Würfelwerte.
    Auf dem Spielplan selbst gibt es Plättchen mit den unterschiedlichsten Sonderfunktionen zu erwerben, die man in die Regionen legen muss. Nun hat man 2 Würfel, deren Werte bestimmen, was ich machen oder erwerben darf.

    Das Spiel geht über 5 Runden zu je 5 Phasen. Jetzt müssen die Spieler versuchen, durch geschickte Kombination, Nutzung der Plättchenfunktion usw. Siegpunkte zu machen. Mahmut hat das in seiner Rezension ausführlich erklärt. Dem ist nichts hinzuzufügen. Das Spielertableau erklärt auch nochmal alle Funktionen der Plättchen, so dass man sich jederzeit informieren kann.

    Es gibt verschiedene Wege, die zum Erfolg zu führen. Man kommt eigentlich nie in die Lage, dass man gar nichts machen kann. Irgendwas geht immer. Sicherlich ist es vllt. mal ärgerlich, wenn einem der Mitspieler gerade DAS Plättchen klaut, das man selbst gerade im Fokus hatte. Nur macht man dann eben was anderes und es geht trotzdem weiter, ohne dass man den Anschluss verliert.

    Lediglich die Downtime, also die Zeit, in der die Mitspieler dran sind, war beim Spiel zu viert etwas nervig. Da geht aber jeder anders mit um, kann also bei mir deswegen nicht zu Abwertung führen. Zumal es auch auf die Spieler ankommt, wie lange sie für ihre Überlegungen brauchen.

    Insgesamt hat mir das Spiel sehr, sehr viel Spaß gemacht und ich war recht verwundert, dass wir ca 2,5 - 3 Std. gebraucht haben (so ganz genau weiss ich das nicht mehr, war ein langer Spieleabend).

    Trotz der genannten Mängel ein absolutes "Must Have" in jeder Spielesammlung.
    Für mich ist das definitiv ein 6 Punkte Spiel

    Bewertungssystem:

    1 = totaler Schrott, ab in die Presse
    2 = unterdurchschnittlich, allenfalls für Fans des Themas
    3 = Durchschnitt, kann man mal spielen
    4 = solides Spiel, macht Spaß, kann man öfters spielen
    5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
    6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen

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  • Claudia G. schrieb am 17.10.2012:
    Sehr gutes Spiel, das ich jederzeit mitspielen würde!
  • Malte K. schrieb am 04.10.2011:
    Die Burgen von Burgund ist eines der besten Spiele diesen Jahres und für mich eines der besten überhaupt!

    Es findet die perfekte Balance aus Glück (Würfeln) und Taktik!

    Habe es schon zu zweit, zu dritt und zu viert gespielt und es macht immer Spass!

    Auch das Spielmaterial ist sehr schön, allerdings ist die Farbgebung teilweise etwas unglücklich geraten.

    Wer auf der Suche nach einem nicht zu komplexen aber dennoch anspruchsvollen Spiel mit vielen schönen Details ist, sollte hier unbedingt zuschlagen!
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  • Jörn F. schrieb am 01.10.2011:
    Auch das Spiel ist hier schon erklärt worden, deswegen nichts langes!Ein sehr vielschichtiges Spiel mit etwas fummligen Material! Ein Würfelwurf bestimmt meine Tätigkeit für was ich ihn einsetzten kann. Dabei sind die Möglichkeiten so vielfältig, das man schon einige Spiele braucht um die ganze Würze des Spiels zu erfassen. Vom Spielwert her ein großer Wurf bei Alea!
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  • Matthias N. schrieb am 02.05.2011:
    Durch Anlegen Punkte gewinnen, sechseckige Plättchen auslegen, würfeln, mit Waren handeln.... Wem sich jetzt der Vergleich mit Spielen wie Carcassonne oder Die Siedler von Catan aufdrängt, hat gar nicht mal so unrecht. Nur das Die Burgen von Burgund viel viel anspruchsvoller sind (ohne die o.g. Spiele damit abwerten zu wollen). Worum gehts? Auf einem allgemeinen Spielfeld liegen verschiedenfarbige wabenförmige (also sechseckige) Plättchen auf sogenannten Depots (nummeriert von 1-6) aus. Diese gilt es, zu erwürfeln und dann ebenfalls mit Würfelergebnissen auf einen eigenen Spielplan (Fürstentum) sinnvoll zu platzieren. Dabei sind verschiedene Legeregeln zu beachten. Grüne Plättchen können auch nur auf die grünen Felder gelegt werden, natürlich nur auf die erwürfelte Nummer und auch nur dann, wenn das zu legende Plättchen auch an ein bereits gelegtes Plättchen angrenzt. Durch (wirklich sehr viele!) Sonderregeln können viele Sonderwertungen erzielt werden und genau dies macht dieses wunderbare Spiel so anspruchsvoll.
    Viele werden bei dem Gedanken, dass die Spielzüge ausgewürfelt werden, leidvoll zusammenzucken! Aber keine Angst: Glück spielt hier so gut wie keine Rolle! Aus jedem Würfelwurf lässt sich irgend etwas sinnvolles machen und sei es nur, dass ich für einen Würfel zwei sogenannte "Arbeiterchips" eintausche, die ich dann später (oder sogar im gleichem Spielzug für den anderen Würfel!) einsetzen kann, um mein Würfelergebnis nach meinen Wünschen zu modifizieren. Pro Arbeiterchip kann ich nämlich das Würfelergebnis um + 1 oder - 1 korrigieren.
    Die verschiedenen Plättchen lösen, wenn sie erfolgreich auf das Fürstentum gelegt werden konnten, meistens auch noch Sonderaktionen aus. Die grünen Tierplättchen führen sofort zu Siegpunkten, andere Plättchen ermöglichen das sofortige kostenlose Nehmen von Plättchen vom allgemeinen Spielfeld, oder aber ermöglichen das kostenlose Legen eines Plättchens auf das eigene Fürstentum. Wenn ich erfolgreich ein Schiff platzieren kann, dann darf ich mir Waren aus den Warendepots nehmen. Diese kann ich dann später etweder durch das erfogreiche Platzieren der Markthalle oder durch ein Würfelergebnis verkaufen. Ich erhalte dann sofort Siegpunkte und Silberlinge. Mit Silberlingen kann ich mir vom neutralen Depot ein Plättchen meiner Wahl kaufen... etc. etc. etc.... Es gibt noch unendlich viele andere Möglichkeiten. Aber genau dies macht den Reiz dieses Spiels aus. Es gilt, in 5 Runden a´ 5 Spielzügen die sinnvollsten Kombinationen herauszufinden um möglichst viele Punkte zu erzielen. Die lieben Mitspieler versuchen natürlich ihrerseits ein optimales Ergebnis zu erzielen und so entbrennt ein "Kampf" um die besten Plättchen und auch um die lukrativsten Warendepots. Es gilt durchaus auch, den oder die Mitspieler im Auge zu behalten und gegebenenfalls nicht zuzulassen, dass diese durch bestimmte Plättchen zu hohe Sonderpunktzahlen erzielen. Dabei muss man auch die eigene Strategie im Auge behalten und taktisch auf sich immer wieder verändernde Spielsituationen einstellen (wenn z.B. der liebe Mitspieler einem ein ach so dringend benötigtes Plättchen vor der Nase wegschnappt). Also für Interaktion ist somit durchaus auch gesorgt.
    Das Spiel ist aber auch gut solitär zu spielen. Ich habe dazu unter "Varianten" mal eine von mir entwickelte Solovariante hier zur Verfügung gestellt. Ich spiele es hin und wieder sehr gerne solo und auch das macht großen Spaß!
    Leider ist das Material nicht so gut gelungen. Abends bei entsprechender Beleuchtung ist die Unterscheidung zwischen gelben und grünen Plättchen schon sehr schwierig und auch die grauen Mienenplättchen und die braunen Gebäudeplättchen lassen sich schwer unterscheiden. Auf den unbändigen Spaß, den das Spiel macht, hat das aber keinen Einfluss!
    Achtung: Das Spiel hat hohes Suchtpotential. Mich hat´s schon erwischt (Heilung ausgeschlossen!). Für mich der Topkandidat für das erste Kennerspiel des Jahres und für den deutschen Spielepreis!
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  • Markus P. schrieb am 15.04.2011:
    BvB hat durch die vielen Aktions-Möglichkeiten eine Einstiegshürde die sicher manch einen abschreckt. Das Spiel selbst ist aber sehr logisch und durchdacht so das nach einer Einführungsrunde kaum neuer Erklärbedarf besteht. Durch das gemeinsame Würfeln kann jeder Spieler seinen Zug bereits planen auch wenn er nicht dran ist. Das beschleunigt das Spiel angenehm. Das Material kommt in gewohnt guter Alea-Manier daher. Ein Titel der sicher immer wieder mal auf den Spieltisch kommt.
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  • Andreas F. schrieb am 27.03.2014:
    Die Burgen von Burgund ist ein ganz nettes Spiel.

    Was gefällt mir:

    + sehr gut zu zweit und zu dritt spielbar
    + viel Varianz durch unterschiedliche Spielpläne
    + Art der Würfelnutzung ist sehr gut gelungen
    + recht moderate Spielzeit zu Zweit mit einer Stunde
    + der günstige Presi von ca. 25 Euro

    was mir nicht gefällt:

    - die blasse Grafik
    - das dünne Pappmaterial der Plättchen und Pläne
    - die kleinen Pappplättchen, das hätte ruhig größer sein dürfen
    - extrem hohe Downtime im Spiel zu viert, so dass ich dies auch niemanden empfehlen kann

    Fazit:

    Das Spiel ist soweit ganz gut, persönlich gefällt mir vom selben Autor Notre Dame besser.
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  • Jörg K. schrieb am 10.05.2011:
    "Strategisch, genial und auf Dauer reizvoll! Spaß und Spannung auf hohem Niveau! Absolute Empfehlung!" Bericht und Videos mit dem Autor: http://www.cliquenabend.de/spiele/219000-Die-Burgen-von-Burg­und.html­
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  • Holger K. schrieb am 16.04.2011:
    Das einzige, was ich an Die Burgen von Burgund kritisch anmerken kann ist die Tatsache, dass die angegebene Spieldauer eine, vorsichtig formuliert, sehr optimistische Angabe darstellt. Gut 30 Minuten pro Spieler sollten schon eingeplant werden aber trotzdem dürfte kaum einem langweilig werden. Sehr viele Möglichkeiten zu Punkten sorgen für einen sehr hohen Wiederspielreiz, der durch Fürstentümer mit unterschiedlichen Ausgangssituationen auf den Rückseiten der Spielertableaus noch um ein Vielfaches angehoben wird.
    Die Würfel sind mit all ihren Vor- und Nachteilen im Spiel, das stimmt, und trotzdem fühlt man sich ihnen nicht ausgeliefert. Hier passt die Formulierung, die ich früher immer belächelt habe dann doch, die Würfel bringen das "nötige Quäntchen Glück" ins Spiel. Für mich war ein Quäntchen Glück bei einem Spiel noch nie nötig, hier aber stört es zumindest auch nicht.

    Ob gut geplante Viehzucht oder verstärkter Warenhandel, ob Städtebau oder Wissenschaften, alles kann zum Sieg verhelfen. Nicht wenn man am besten würfelt, aber wenn man das Beste aus den Würfeln herausholt und dabei hilft eine durchdachte Strategie, die aber flexibel genug bleiben muss, um auf aktuelle Spielsituationen angemessen reagieren zu können. Das Ganze ist eine recht anspruchsvolle Aufgabe, insbesondere in den ersten Partien in denen einen die Fülle an Möglichkeiten zu erschlagen scheint und die Auslage nur schwer überblickt werden kann.
    In erster Linie dürften also erfahrene Spieler, um mal den Begriff Vielspieler zu vermeiden, Spaß an Die Burgen von Burgund haben, das für mich jedoch eine absolute Empfehlung ist.
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  • Uwe E. schrieb am 15.11.2012:
    Würfeln, Legen, Nächste.
    Muss ich ausser Stefan Feld noch mehr sagen? Klasse :)
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  • Lutz S. schrieb am 11.10.2011:
    Ja das ganz land gehört mir MIR ... jetzt muss cih es nur noch sionnvoll nutzen. Das Spielertableau muss so mit den passenden Plättchen aufgefüllt werden, dass amn am Ende die meisten Punkte hat.

    Um Plättchen zu legen oder erwerben oder sonstwas zu können, muss man Würfeln. Es handelt sich bei den Burgen um ein taktisches Würfelspiel.... so eine Seltenheit liegt hier vor (spontan fällt mi da nur Kingsburg ein, sonst nichts). Also alle Spieler Würfeln udn danach nutzen die Spieler die Würfel für Aktionen, die zu den gewürfelten Zahlen passen. Z.B. mit einer 1 kann ein Plättchen aus dem Vorrat 1 genommen werden, ein Plättchen auf Feld 1 gelegt werden oder eine Ware der Art 1 verkauft werden.
    So füllen sich die Tableaus der Spieler Runde für Runde, manche Plättchen geben nur Punkte beim platzieren, andere lösen weitere Aktionen aus, andere geben dem Spieler Vorteile. Womit und wie schnell das tableau gefüllt wird ist entscheidend bei der Verteilung der Punkte.

    Ein schönes Spiel beim dem der Glücksfaktor durchs das Würfeln hoch erscheint, aber durch den Spielmechanismus durchaus begrenzt ist.
    Ein Manko gibt es allerdings, die Farben der Plättchen sind teilweise ungeschickt gewählt (gelbgrün, grün und dunkelgrün) udn die Gebäudeplättchen sind manchmal schwer auseinader zu halten, hierbei ist die Übersicht auf dem Spielertableau unerlässlich.

    Fazit: Du magst Würfeln? Du planst gerne etwas im Vorraus? und dir amcht es nichts aus schonmal länger darauf zu warten wieder an die Reihe zu kommen, wenn deine Mitspielr überlegen müssen? Dann sind die Burgen din Spiel.
    Lutz hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 20.03.2011:
    macht viel Spaß, aber Punktabzug fü das fisselige Material und die unglücklichen Farben, die doch schnell verwechselt werden. Spielerisch mal wieder klasse gemacht von alea.
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  • Christian G. schrieb am 11.11.2016:
    Der beliebteste Feld und das nicht ohne Grund (auch wenn ich Trajan und Aquasphere bevorzuge). Jeder Spieler mit 2 Würfeln und muss mit den Augenzahlen Plättchen nehmen oder auslegen, Waren verschiffen oder Arbeiter kaufen, welche die Würfelzahl verändern können. Hierbei ist die 1 neben der 6, was dazu führt, dass man eben mal nicht nur hoch würfeln möchte. Manche der Plättchen geben eine Bonusaktion und Punkte gibt es (zumindest indirekt) für alles, was man tut. Dennoch ein schönes Spiel, das mit 4 Spielern definitiv den geringsten Glücksfaktor und das ausgeglichenste Spiel zwischen den unterschiedlichen "Strategien" bietet. Zum Ausprobieren empfehle ich Yucata.de
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  • Wolfram D. schrieb am 05.03.2013:
    Ein Burgund Feeling kommt hier wahrlisch nicht auf. Thematisch könnte BuBu auch in Timbuktu, auf den Malediven oder in Nordkorea angesiedelt sein. Die fehlende thematische Atmosphäre 6 das schwächelnde Material sind aber auch schon alle Kritikpunkte.
    Das Spiel selbst ist KLASSE. Ein großer Spaß für Taktikfüchse. Deshalb auch 5 Punkte.
    Wolfram hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Markus R. schrieb am 20.03.2018:
    Viel ist schon dazu geschrieben worden. Daher nur folgendes:
    Die Burgen von Burgund ist eines unserer Lieblingspiele.
    Mit mehr als 50 Partien ist es eines unser meist gespielten Spiele im Spieleregal.
    Hinzu kommen viele gespielte Partien auf yucata.
    Daher kann ich diesem Kennerspiel nur 6 Punkte vergeben.
    Markus hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Detlef S. schrieb am 25.10.2015:
    Idee:
    Jeder Spieler hat vor sich ein Spieltableau mit einigen Landschaften, die er im Laufe der fünf Runden mit passenden Plättchen füllt. Die Plättchen haben jeweils für die Farbe typische Fähigkeiten, die Boni oder Siegpunkte generieren. Weitere Siegpunkte gibt es durch das komplette Füllen eines Gebiets. Am Ende der Runden gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
    Umsetzung:
    Die Plättchen der jeweiligen Landschaften liegen in einer gemeinsamen Auslage auf 6 durchnummerierten Verkaufsplätzen. Jeder Spieler würfelt mit 2 Würfeln und kann die Würfel einsetzen um ein Plättchen aus dem entsprechenden Verkaufsplatz in sein Lager zu nehmen. Ebenfalls unter Einsatz eines Würfels kann man ein Plättchen aus dem Lager auf das Spieltableau bringen. Allerdings sind die Felder hier ebenfalls nummeriert und es dürfen nur Felder mit der zum Würfel passenden Nummer belegt werden. Außerdem müssen neue Plättchen ausgehend von einem Startplättchen immer an bereits ausliegende angelegt werden.
    Das Spiel wird vor allem durch die verschiedenen Fähigkeiten der Plättchen bestimmt, als da wären: Wiesen (hellgrün, bieten kumulativ Punkte), Gebäude (braun, bringen je Gebäude spezielle Vorteile von Plättchen nehmen oder einsetzen über Silber bis zu Siegpunkten), Burgen (dunkelgrün, ein Extrazug mit frei wählbarer Nummer), gelb (dauerhafte Vorteile oder spezielle Siegpunktbedingungen), Mienen (grau, Silber) und Schiffe (blau, Handel und Zugreihenfolge).
    Daneben gibt es noch einige ausschmückende / abrundende Regeln, z.B. die Arbeiter, mit denen man Würfelwurfe als +/- 1 benutzen darf, eine zentrale Kaufauslage, aus der man mit Gold ohne einen Zug ausgeben zu müssen Plättchen für Silber kaufen kann, Handelswaren, die ins Spiel kommen, gesammelt und ausgegeben werden können und so einen alternativen Weg für Silber und Siegpunkte bieten u.ä. Früh Gelände abzuschließen bringt extra-Punkte, gelingt aber natürlich nur dann gut, wenn man gezielt darauf hinarbeitet, was meist anderen Zielen entgegenläuft.

    (Dauer-)Spielspaß:
    De „Burgen von Burgund“ sind ein astreines Optimierungsspiel. Erfahrende Spieler kommen schnell in den Ablauf (der im Wesentlichen ja nur Plättchen für Würfel aus der Auslage ins Lager legen und Plättchen für Würfel aus dem Lager aus Spieltableau legen besteht), brauchen aber eigentlich ein paar Partien, um die vielen verschiedenen Kombinations-Möglichkeiten und die besten Zeitpunkte zum Ausspielen erfassen zu können. Da gibt es überhaupt nichts zu bemängeln.
    Dem Thema gelingt es leider nur sehr schwach, dem abstrakten Spielmechanismus ein schönes Gewand zu geben. Tatsächlich kommt überhaupt kein „Burgen-Feeling“ auf, womit mir persönlich dem Spiel ein wenig „Herz“ fehlt.
    Durch die immer neue Auslage und die Würfelwürfe ist die Ausgangslage für das Spiel immer wieder neu, so dass sich jedes mal neue Strategien empfehlen, ohne dass der Zufallsfaktor Überhand nimmt und planen unmöglich macht. Außerdem gibt es unterschiedliche Spielertableaus, auf dem die Gelände unterschiedlich verteilt sind, was ebenfalls großen Einfluss auf die Spielstrategie hat. Langem Spielspaß steht also nichts im Wege.

    Ausstattung:
    Spielbrett, Tableaus und Plättchen sind ordentlich und solide, die Grafiken stimmungsvoll und die Ikonografien zur Erklärung der Sonderfähigkeiten eingängig, wenn man erst einmal die verschiedenen Symbole kennen gelernt hat. Insgesamt gelingt es aber auch der Gestaltung nicht. Der Gestaltung gelingt es aber nicht, das abstrakte Spiel wirklich näher an das Thema zu bringen.

    FAZIT:
    „Die Burgen von Burgund“ sind ein astreines Optimierungsspiel für Kenner und Liebhaber anspruchsvoller uns komplexer Spiele. Familienspieler sollten hier einen großen Bogen drum machen. Für ein wirklich gelungenes Spiel gehört für mich aber auch ein stimmungsvolles Spielerlebnis und damit ein gelungen umgesetztes Thema. Das ist den Burgen nicht gelungen, es bleibt ein recht abstraktes Spiel, wofür es einen Punkt Abzug in der B-Note gibt.

    Zielgruppe: Vielspieler, Optimierer
    Kernmechanismus: Optimierungsspiel

    Einfluss: Glück vs. Planen
    O O O X O O
    Das Spiel meistern: Bauch vs. Erfahrung
    O O O O X O
    Anspruch: Unterhaltung vs. Ernsthaftigkeit
    O O O O O X
    Vorbereitung: gering vs. aufwändig
    O O O X O O
    Aufmerksamkeit: gering vs. hoch
    O O O X O O
    Interaktion: alleine vs. miteinander
    O O O X O O
    Kommunikation: schweigen vs. sprechen
    X O O O O O
    Ausstattung: schlicht vs. üppig
    O O O X O O
    Spieldauer: kurz vs. lang
    O O O X O O

    Detlef hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Steffen W. schrieb am 22.10.2015:
    Ein hervorragendes Spiel.
    Das meisste wurde bereits geschrieben.

    Ich möchte aber einen kleinen Mangel hinzufügen:
    Zu Zweit ist mir das Spiel etwas zu glückslastig (Jammert auf hohen Niveau),
    da unklar ist, welche PLättchen ins Spiel kommen und vorallem WELCHE NICHT !
    Steffen hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • David S. schrieb am 21.07.2014:
    Die Burgen von Burgund (Dies ist eine Bewertung und keine genaue Beschreibung des Spielablaufs)

    Die Burgen von Burgund ist ein Legestrategiespiel für 2-4 Spieler. Die Spieldauer beträgt 60-90 Minuten. Das Ziel ist es, dass eigene Fürstentum auszubauen und möglichst viele Siegpunkte zu erreichen.

    Die Spieler haben jeder sein eigenes Fürstentum, dass es gilt mit Plättchen vom allgemeinen Spielplan zu befüllen. Dabei gibt es verschiedene Regeln. Jeder Spieler hat zwei Aktionen. Für Aktionen würfelt man. Dabei kann man das Würfelergebnis mit bestimmten Plättchen manipulieren umso seine gewünschten Aktionen ausführen zu können.
    Das Spiel ist zwar für 4 Personen ausgelegt, den meisten Spaß macht es aber zu zweit. Ab drei Spielern ist immer ein Spieler (der als letztes dran ist) im Nachteil, was sich in den Siegpunkten niederschlägt. Das Material ist sehr schön und die Spielmechanismen greifen sehr gut ineinander. Das Glückselement ist auf die allgemeine Auslage der verschiedenen Plättchen auf dem Spielbrett (sie werden verdeckt nachgezogen) und die Würfel begrenzt. Wobei wie geschrieben, dass Würfelergebnis manipuliert werden kann, wenn man will und die entsprechenden Plättchen besitzt. Dadurch ist sichergestellt, dass man seinen Spielzug planen und auch verschiedene Taktiken verfolgen kann. Dabei führen verschiedene Strategien zum Sieg und man kann (ja muss sogar) seine eigene Strategie im Spiel immer wieder überdenken. Da nicht immer alle Plättchen die es gibt, ins Spiel gelangen, ist jede Partie auch etwas anders. Leider gibt es keinerlei Interaktion mit den Mitspielern, sodass jeder immer nur sein eigenes Fürstentum entwickelt und keinen Einfluss auf die gegnerischen Fürstentümer nehmen kann. Schön ist es auch, dass es 8 verschiedene Fürstentümer gibt, die sich in ihrer Anordnung immer unterscheiden. Daneben gibt es noch für den Anfang 4 Fürstentümer die identisch sind. Die Spieldauer ist nicht zu lang und man muss sich immer wieder zwischen verschiedenen Aktionen entscheiden, da man nicht alles machen kann. Die Anleitung ist ansprechend und die Regeln verständlich erklärt, wobei es beim ersten Mal spielen dauert, bis man alle verschiedenen Plättchen und deren Funktionen kennt. (Auch nach mehrmaligen Spielen kommt es noch vor, dass man einige Plättchen nicht kennt und zum Regelheft greifen muss.)

    Die Burgen von Burgund ist ein sehr gelungenes Spiel, vor allem für 2 Personen, das einen hohen Wiederspielwert hat. Dadurch, dass es für 4 Personen ausgelegt ist, ist es, wenn man es als Spiel zu Zweit betrachtet relativ teuer, aber die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall, da es eines der besten Brettstrategiespiele für Zwei ist.
    David hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Jakob M. schrieb am 08.12.2011:
    Tja, was soll man noch sagen? Ich denke zum Spielablauf ist alles gesagt. Was mir an dem Spiel so gut gefällt ist das Ineinandergreifen und Zusammenwirken der verschiedenen Mechanismen. man hat an keiner Stelle das Gefühl, irgendetwas an diesem Spiel ist unüberlegt oder zufällig so, wie es ist, es wirkt einfach rund und jede Partie fasziniert aufs Neue.
    Jakob hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan B. schrieb am 25.08.2018:
    Bei "Die Burgen von Burgund" würfeln die Spieler mit jeweils zwei Würfeln und können mit den gewürfelten Augenzahlen dann Aktionen durchführen. Eine Erhöhung bzw. Erniedrigung der Augenzahl ist ebenfalls möglich. Zentrales Element ist das Puzzeln einer Landschaft mit hexagonalen Feldern, die mit unterschiedlichen Gebietstypen bestückt werden muss. Dabei sind zusammenhängende Gebiete mehr wert, sowie das Abschließen von Gebieten in früheren Runden gegenüber späteren Runden. Insgesamt ist "Die Burgen von Burgund" ein extrem gutes Strategiespiel und macht immer wieder Spaß.
    Stefan hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 14.06.2016:

    1. Einstiegslevel: 06/10
    2. Maximale Spieldauer: 60 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 70%
    4. Variabler Spielablauf: 90%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 50/40/10
    6. Grafik + Spielmaterial: 50%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 70%

    Die Burgen von Burgund haben mich bislang nicht ganz überzeugen können. Vor allem die Pastellfarben und die dünnen Plättchen sind nicht ansprechend. Durch die Würfel wird das Spiel zunächst recht glückslastig. Das kann aber durch Einsatz der Arbeiterplättchen wieder ausgeglichen werden. Das Spiel spielt sich dann aber doch sehr flüssig und man hat immer irgendwas zu tun oder zu planen. Durch die Würfel kommt natürlich auch Spannung ins Spiel, die meistens bis zum Schluss bleibt. Ein Geheimtipp ja, aber keine klare Kaufempfehlung.
    Torsten hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Christian E. schrieb am 07.06.2018:
    Auch wenn dieses Spiel ja schon etwas älter ist, ist es für mich immer noch einer der Klassiker. Ich habe es lange nicht mehr gespielt und hat nun die Gelegenheit, es mit meiner Frau wieder einmal hervorzuholen.

    zum Spielablauf brauche ich nicht mehr viel schreiben, das ist bereits durch die anderen Rezensionen erledigt. Ich finde den Spielablauf unglaublich spannend (immer wieder schießt einer davon) und das Spiel bleibt anspruchsvoll, taktisch und interessant. Durch die verschiedenen Spielpläne ist auch für genug Abwechslung gesorgt.
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  • Bernd H. schrieb am 21.02.2016:
    Zwar habe ich auch dieses Spiel deutlich geändert, aber dies ging auch nur, weil das Spiel uns (meiner Frau und mir) schon zu Anfang sehr gefiel. Es ist ein Spiel, was man oft spielen kann, ohne das es langweilig wird und zudem spielt es sich immer anders.
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  • Matthias M. schrieb am 09.02.2016:
    Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass ich mich jetzt vermutlich unbeliebt mache - aber ich kann den Hype um dieses Spiel überhaupt nicht nachvollziehen. Dass bei Stefan Feld die Themen der Spiele oft aufgesetzt wirken, ist kein Geheimnis, und dass "Die Burgen von Burgund" weder etwas Nennenswertes mit Burgen und erst recht nichts mit Burgund zu tun haben, ist ebenso bekannt. Aber dieses Spiel fand ich auf ganzer Linie enttäuschend. Man erwürfelt sich mehr oder weniger zufällig ein paar Plättchen, die man dann mehr oder weniger clever platziert. Ein Gefühl von Aufbau oder Strategie wollte sich bei uns gar nicht einstellen, und nach den ersten Runden haben wir überlegt, ob wir überhaupt bis zu Ende spielen wollen.
    Das Spielmaterial wirkt lieblos und billig, die Anleitung ist nicht gut gemacht und lässt einige Fragen offen, und für mich ist das absolut kein Spiele-Klassiker.
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  • Björn B. schrieb am 11.07.2015:
    Eine gute Mischung aus Strategie und auch etwas (Würfel-)Glück. Macht uns viel Spaß - sowohl zu zweit als auch mit mehreren Personen.
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  • Christian T. schrieb am 28.03.2014:
    tolles Spiel mit Würfel als Resourcen.
    Christian hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
  • Timur T. schrieb am 03.05.2014:
    Hier ist nur meine grobe Bewertung, wen interessiert worüber sie zu Stande kommt oder ein genaueres Fazit von mir über dieses Spiel lesen will. Der guckt bitte in meine Spielesammlung nach, da habe ich kurze Kommentare hinterlegt.

    Spielfreude: 4/6
    Wiederspielreiz: 5/6
    Material: 4/6
    Gesammteindruck: 4,5/6
    ______________________
    Insgesammt: 17,5/24

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