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  • Jennifer K. schrieb am 16.10.2019:
    Auf das spiel gekommen bin ich Hauptsächlich durch einen Machi Koro Vergleich.

    Ja das Grundprinzig vom Ausbau einer Stadt ist dasselbe, doch hier hat man ein Deckbulding Spiel.

    Bei dem Man keine KartenHAND zur Auswahl hat, sondern einen Kartenstapel, von dem man immer nur die vorderste Karte sieht. Jedesmal muss man sich entscheiden ob man diese noch vor sich auslegt oder nicht, Push-Your-Luck Prinzip. :)

    Man legt also Gebäude für Gebäude vor sich aus, und beim 3. (außer man hat die Kirche ausliegen die das Limit erhöht) Unmuts Smiley ist der Zug vorbei und man hat keine Punkte für neue oder bessere Karten erwirtschaftet.

    Hat man seinen Zug erfolgreich beendet, zählt man die erwirtschafteten Münzen und kann nun von der Auslage auf dem Tisch neue Karten mit Gebäuden erwerben, welche aus seinem Ablagestapel aufwerten und somit verbessern oder eine Kaufen und gleich aufwerten (Entwickeln). Danach landen alle ausgespielten Karten auf dem Ablagestapel.

    Ausgespielte Gebäude haben zudem Aktionen abgedruckt die man ausführen muss, wie der Gegenspieler muss eine Karte abwerfen, man selbst MUSS noch die nächste Karte spielen, selbst eine abwerfen usw.

    Ziel des Spiels ist es entweder einen Supermarkt ausliegen zu haben und in diesem Zug insg. 18 Karten vor sich ausgespielt haben.

    Oder insgesamt 8 Siegpunkte auf den ausliegenden Karten zusammen zu haben.

    Also ich mochte das Spiel von Anfang an und auch lieber als Machi Koro. ;)
    Mein Sohn (10 J.) ist auch immer begeistert mit von der Partie...
    Jennifer hat Design Town klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 26.04.2017:
    Klein aber fein, so das Credo einiger Schachteln von Pegasus Spiele. Viele Spiele in der kleinen Schachtelgröße bei Peagsus haben mir viel Spaß gemacht und erreichen mit einem Minimum an Aufwand ein schönes Spielerlebnis. Und nun wird bei Design Town von Chih-Fan Chen zum wiederholten Mal eine Stadt ausgebaut. Das Spielgefühl ist dabei an Dominion angelehnt, ein Spiel, dass auch nach all der Zeit noch nichts von seinem Reiz verloren hat. Und Deckbuildingspiele sind ja einige gute erschienen. Kann da Design Town mithalten? Eine kleine Übersichtskarte liegt für jedem Spieler bei, was die Sache vereinfacht.
    Wie in dem genannten Vorgänger sind auf den Karten die Effekttexte, Kosten, Bedingungen und Reaktionen auf der Karte aufgedruckt. Die Karten sind beidseitig bedruckt, jenachdem ob man sie auf- oder abwertet. Auch hier versucht man möglichst viele Karten von seinem Deck auszuspielen, um weitere Gebäudekarten aufzuwerten oder zu kaufen. Jeder bekommt am Anfang vier Karten Wohngebiet/Häuserblock, die auch traurige Smilies aufweisen, von denen man nur zwei ausliegen haben darf. In der Mitte liegen sechs andere Gebäudestapel, aus aus denen wir am Anfang noch eine Karte für unser Deck auswählen können.
    Dieses so gebildete Starterdeck wird gemischt und los geht die Spielphase. Die oberste Karte wird aufgedeckt und man entscheidet, ob man aufhört oder eine weitere Karte nachspielt. Durch die Texte können wir auch dazu gezwungen werden, weitere Karten zu spielen. Die meisten Karten haben aufgedrucktes Geld, aus denen wir neue Karte kaufen können, oder eben Karten aus dem Ablagestapel aufwerten. Dazu drehen wir diese um und nutzen ab diesen Moment die andere Seite der Karte. Die ausgelegten Karten können auch den Unmut der Bevölkerung durch die traurigen aufgedruckten Smilies zeigen. Sobald davon drei auftauchen, ist der Spielzug beendet und die Karten landen auf dem Ablagestapel.
    Die Effekte auf den Karten bringen uns Vorteile und Nachteile, die wir nutzen können oder müssen. Da kann man auch dem Mitspieler gehörig in die Suppe spucken. Entscheiden wir uns keine Karte mehr zu spielen, kann man mit dem aufgedruckten Geld auf den Karten neue Karten aus der Auslage kaufen, aufwerten oder entwickeln. Beim Entwickeln kaufen wir die Karte und drehen sie, nachdem man den Aufwertungsbetrag zusätzlich bezahlt hat, gleich um. Danach wandert diese auf den Ablagestapel. Genauso wertet man Karten auch ab und dreht sie dann wieder zurück. Einige Karten zeigen Siegpunkte und sollten wir im Laufe des Spiels davon acht ausliegen haben, hat man das Spiel gewonnen. Liegt ein Supermarkt aus gibt es den Sieg auch für 18 ausgelegte Karten.
    Design Town braucht eine Weile, bis es in den Gang kommt. Dazu sind die Grundkarten zu schlecht. Immer wieder erscheinen zwei Smilies, so das man nicht wirklich intensiv loslegen kann. Man bekommt hier das Gefühl, das Spiel zieht sich und das ist alles andere als spannend. Es kann durchaus am Ende knapp werden, aber das liegt dann daran wie die Karten kommen. Das ist bei Dominion nicht anders, aber da spielt es sich spannender. Hier ist irgendwie jeder froh, dass Dice Town dann endlich zu Ende ist. Denn vom Prinzip her sind es hier nur sieben beidseitig bedruckte Karten, die im Spiel auftauchen. Da ist wenig Flexibilität und Spannung drin und trotz Interaktion kam bei uns nie der rechte Spaß auf. Jeder spielte es anfangs gerne mit und war dann aber froh, als es zu Ende war. Keiner wollte eine Wiederholung. Da geben Dominion, Thunderstone, City Tycoon und die anderen Städteaufbauspiele wesentlich mehr her. Und trotzt der kleinen Schachtelgröße und dem Minimum an Karten würde ich immer andere Spiele mit diesem Aufbauthema oder auch dem Deckbulidingthema vorziehen. Selbst mit Erweiterungskarten, falls jemals welche erscheinen würden, würde ich nicht unbedingt Design Town zum Spielen vorschlagen. Da ist es mir einfach zu monoton und eintönig und der Spannungsbogen war kaum vorhanden.. Die Solo-Variante habe ich dabei nicht ausprobiert, ich konnte mich dazu einfach nicht durchringen. Spielen soll ja Spaß machen und ich hatte meine Zweifel, ob das alleine dann doch mehr Spaß macht als in einer Gruppe.
    Jörn hat Design Town klassifiziert. (ansehen)

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